Genuss-Radweg

Feinschmecker „erfahren“ auf zwei neuen geführten E-Bike-Touren rund um Innsbruck, was die Tiroler Beerenbauern aus ihrer Ernte herstellen und wie aus Kirschen ein feiner Edelbrand wird

„Zeni’s Erdbeerfeld“, „Mair’s Beerengarten“ und das „Kirschland Oberhofen“: Die Tiroler Beerenbauern aus Innsbrucks Feriendörfern verarbeiten ihre Ernte neben Säften und Marmeladen zu feinen Edelbränden und Likören. Wie aus den reifen Beeren heimische Produkte entstehen, erfahren Genussradler auf dem E-Bike. Gemeinsam mit einem Guide geht es wahlweise von Stams oder Hatting auf eine viereinhalbstündige Reise zu fünf Genussstationen, wo sie über die Herkunft und Herstellung von regionalen Produkten informiert werden. Dazu gibt es eine kleine Einführung in die Kunst des Schnapsbrennens. Wer lieber Honig statt Marmelade auf sein Frühstücksbrötchen möchte, kann bei der „Imkerei Gritsch“ Gebirgsblüten- und Alpenrosenhonig erwerben. Auf beiden Touren werden neben Tiroler Spezialitäten auch Köstlichkeiten aus dem Fischteich angeboten. Probiertipp: Die Regenbogenforelle vom „Forellenhof Oettl“ aus eigener Fischzucht. Das Ausleihen eines E-Bikes kostet fünf Euro pro Person. Die Touren finden ab vier Teilnehmern jeden Samstag ab 10.00 Uhr abwechselnd in Stams mit 25,5 Kilometern und Hatting mit 23,5 Kilometern Länge statt und sind mit Gästekarte kostenlos. Anmeldung erforderlich.

Genuss-Radweg entland des Inns
Die neuen geführten E-Bike-Touren nach Stams und Hatting sind Teil des Genuss-Radwegs entlang des Inns, der letzten Sommer von den Feriendörfern Sonnenplateau Mieming & Tirol Mitte eröffnet wurde. Auf einer Gesamtlänge von 40 Kilometern erwartet Gäste eine kulinarische Reise durch die Region. Insgesamt 29 Stationen verteilen sich entlang der Strecke, die als Tagestour oder auch etappenweise zurückgelegt werden kann. Gäste können den Bauern bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen, die biologisch angebauten Produkte verkosten und nebenbei die Zutaten für ein Picknick zusammenstellen.

Weitere Informationen gibt es unter www.sonnenplateau.net

Frischeparadies Innsbruck

Frischeparadies ist ab sofort mit einer zweiten Niederlassung in Österreich vertreten

Neun Märkte gab es bisher in Deutschland und Österreich, jetzt stärkt die Frischeparadies KG mit einer Filiale in Innsbruck ihre Präsenz im Nachbarland. Die Fruchthof Handels GmbH gehört ab März 2014 zum Frankfurter Delikatessengroßhändler und bildet die zehnte Niederlassung. Der bisherige Geschäftsführer des Fruchthofs bleibt weiterhin als externer Berater tätig.

Heribert Lenz, ehemaliger Geschäftsführer der Fruchthof Handels GmbH, hat schon umdekoriert: Sobald die Übernahme durch die Frischeparadies KG beschlossene Sache war, begrüßten Schilder die eintreffenden Kunden mit „Fruchthof Innsbruck, willkommen im Frischeparadies“. „Alle Beteiligten sind mit den Modalitäten der Übernahme sehr glücklich, und wir freuen uns, dass Heribert Lenz uns weiterhin als Berater zur Verfügung steht. Schließlich hat er den Fruchthof maßgeblich geprägt“, so Dietmar Mükusch, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Frischeparadies KG.

Der Innsbrucker Fruchthof bietet neben seiner Kernkompetenz Obst und Gemüse eine große Feinkostauswahl an Käse, Wein, Ölen, Marmeladen, Chutneys und zahlreiche Bioprodukte. Dieses Sortiment ist fest etabliert, ebenso wie der Name Fruchthof. Die bisherigen Mitarbeiter bleiben weiterhin für das Unternehmen tätig, die Leitung liegt ab dem ersten März 2014 bei Frischeparadies: „Wir werden unsere Stärke und Erfahrung in den Bereichen Frischfisch und Krustentiere nutzen und die Fischtheke ab dem ersten April mit unseren Produkten bestücken. Umgekehrt profitieren wir von den guten Beziehungen des Fruchthofs nach Verona, von dort kommen Obst und Gemüse in hervorragender Qualität. Diese Produkte wollen wir nach und nach auch in unseren anderen Märkten einführen“, erklärt Mükusch. Weitreichende Umbaumaßnahmen sind vorerst nicht geplant, in naher Zukunft wird aber die Fischtheke an das bekannte Frischeparadies-Design angepasst.

Anders als die übrigen neun Frischeparadies-Niederlassungen ist der Fruchthof in Innsbruck ein Markt nur für Endverbraucher. Der Standort ist jedoch laut Frischeparadies auch für Gastronomiekunden zukunftsträchtig: „Wir sehen für die Region Innsbruck und Tirol durchaus Potenzial im Bereich Auslieferungen. Hier werden wir nach einiger Zeit sehen, wie wir den Fruchthof weiterentwickeln können, um ihn auch für Profis aus der Gastronomie interessant zu gestalten“, so Christian Horaczek, Vertriebsleiter der Frischeparadies-Gruppe.

Der Fruchthof besteht in Innsbruck seit 1996 und bietet nicht nur ladeneigene Lebensmittel, sondern vereint unter seinem Dach auch weitere, eigenständige Partner wie eine Bäckerei und eine Metzgerei, einen Anbieter von Oliven, Antipasti und Aufstrichen, ein Blumengeschäft und einen Tabakwarenladen. Das gastronomische Angebot umfasst ein erfolgreiches Thai-Bistro für den schnellen Mittagstisch und ein attraktives Fischrestaurant, das mittags und abends geöffnet hat. Alle Partnerschaften werden unverändert fortgeführt.

www.fruchthof.at
www.frischeparadies.de

FAFGA: Die Tiroler Fachmesse für Gastronomie, Genuss und Design

Nach 25-jährigem Bestehen verändert sich die FAFGA grundlegend. Mit neuem Konzept, hochqualitativem
Rahmenprogramm und modernster Erscheinung hat die Messe Innsbruck mit der FAFGA in den nächsten
Jahren viel vor: Sie soll bis 2014 der Branchentreff der Hotellerie und Gastronomie im Alpenraum zwischen
Tirol, Vorarlberg, Südbayern und Oberitalien werden. Von 17. bis 20. September 2012 öffnet die neue FAFGA
erstmals ihre Pforten. Direktor Georg Lamp und Stefan Kleinlercher, Projektleiter FAFGA der Messe Innsbruck,
gaben mit einer Präsentation des Neo-Messekonzepts einen Vorgeschmack für potentielle Aussteller und
Fachbesucher. Zudem wurde die neue Messe Gaumenkitzel, die Messe für Essen und Trinken, vorgestellt.

Einchecken in der FAFGA ALPINE SUPERIOR
„Ganz egal ob Zimmervermieter, Restaurant, Konditor oder Sterne-Hotel, alle Betriebe wollen Superior – also
besser als der Mitbewerb – sein“, beschreibt Stefan Kleinlercher den neuen Namenszusatz. „Die neue FAFGA
will den Touristikern die Werkzeuge in die Hand geben, um das zu erreichen: mit den neuesten Trends und
Inspirationen, hochrangigen Vorträgen, einer einzigartigen Waren- und Branchenvielfalt sowie als Treffpunkt für
Gespräche und Austausch mit tollen Ausstellern und Besuchern.“
Dafür wird die FAFGA zum Superior Hotel. Sie orientiert sich mit ihren Branchen- und Warengruppen an der
Wertschöpfungskette eines Hotels und deckt damit alle wichtigen Bereiche für Gastronomen und Hoteliers ab.
Die Aussteller werden diesen Bereichen mit einem farblichen Leitsystem zugeordnet und erhalten damit eine
gemeinsame Plattform. Beispielsweise kennzeichnet eine Farbe alle Unternehmen des Küchen-Segments. Der
Fachbesucher kann sich leichter seinen Interessen folgend orientieren. Eine räumliche Trennung der Bereiche
erfolgt nicht. Ein optimaler Branchenmix in den Hallen und eine verbesserte Vielfalt sind die Folge. Ein Beispiel
für einen neuen Bereich ist die „Interalpin tourism“. Aussteller der Interalpin – der internationalen Fachmesse für
alpine Technologien – die touristisch tätig sind, können so in die FAFGA eingegliedert werden. Das Konzept
lässt auch für die nächsten Jahre Raum zur Weiterentwicklung.

Superior Anspruch und Versprechen der Messe
„Der Fachbesucher soll sich auf der FAFGA als Gast fühlen. Er wird beim Welcome Desk wie in einem Hotel
begrüßt und kann eine individuelle Beratung in Anspruch nehmen. Seinen Interessen entsprechend wird ihm
eine Route durch die FAFGA vorgeschlagen, gespickt mit interessanten Veranstaltungs- und
Programmpunkten.“ Das Messeteam stellt auch an sich selbst den Superior-Anspruch. Das neue
Messegelände verleiht der FAFGA ein modernes und hochqualitatives Erscheinungsbild. Mit Trendbereichen
wie Design und Online wird in jeder Halle ein attraktives Highlight für die Besucher geschaffen. Die
Vorbereitungen zur Umsetzung der Bereiche, die teilweise mit Tiroler Leitbetrieben erfolgen wird, laufen bereits
auf Hochtouren.

Vertriebsoffensive: Tirol, Südbayern, Südtirol und Vorarlberg
Erklärtes Ziel der FAFGA ist es, in den nächsten Jahren Leitbetriebe als neue Aussteller für die FAFGA zu
gewinnen. Für die Fachmesse wird daher derzeit eine Vertriebsoffensive in Tirol, Südbayern, Südtirol und
Vorarlberg durchgeführt. Im Herzen der Alpen angesiedelt, möchte die FAFGA ein Kompetenzzentrum für den
Alpenraum werden, das auch den Austausch mit den Nachbarregionen ermöglicht. Als Partner konnten bis
heute das Land Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol und die Agrarmarketing Tirol gewonnen werden.
Land Tirol: Sanierungsoffensive sowie Erstaussteller- und Jungunternehmerförderung
Die FAFGA ist im Tourismusland Nummer eins am richtigen Ort zu Hause, das befindet auch
Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, die der Fachmesse für Genuss, Gastronomie und Design ihre
volle Unterstützung zusagt: „Tirol ist mit seinen innovativen Gastronomen und Hoteliers in vielen Fällen
Trendsetter. Diesem Anspruch muss auch eine Fachmesse in diesem Bereich gerecht werden. Ich bin
überzeugt, dass diese neue und zukunftsgerichtete Ausrichtung eine attraktive Plattform für alle Unternehmen
bietet und einen Schritt für die Weiterentwicklung des Tiroler Tourismusstandortes darstellt,“ erklärt Landesrätin
Patrizia Zoller-Frischauf. Auf der FAFGA unterstützt das Land Tirol den Auftritt erfolgversprechender
Jungunternehmer und Erstaussteller, damit sie zu ständigen Ausstellern werden. Die Sanierungsoffensive des
Landes Tirol präsentiert sich bereits zum dritten Mal in Folge.

Hotel der Zukunft
Das Konzept wird durch ein qualitativ hochwertiges Rahmenprogramm und Abendveranstaltungen abgerundet.
Bei Experten Brunches werden nationale und internationale Spezialisten zu Trendthemen wie „Das Hotel der
Zukunft“ oder „Wellness 2020“ sprechen. „Am Stand der Wirtschaftskammer Tirol werden bei B2B Treffen in
Initiativvorträgen und Gesprächsrunden die brennendsten Fragen in den Betrieben – Nachfolgeregelungen,
Buchungsverhalten, Preis etc. – täglich behandelt“, gibt Harald Ultsch, Spartenobmann Wirtschaftskammer Tirol
Tourismus und Freizeitwirtschaft, einen Ausblick auf den neuen Stand der Wirtschaftskammer Tirol in der Halle
A. Zudem wird der Tag der Tourismuswirtschaft, der Tag der Tiroler Bezirke, der Vorarlberger Tag sowie das
Cluster Wellness Symposium der Standortagentur Tirol, stattfinden.

Fundament geschaffen
Michael Falkner, Geschäftsführer Fleischhof Oberland und Aussteller auf der FAFGA seit 20 Jahren, freut sich
als bestehender Aussteller, den neuen Weg der FAFGA mitzugehen. „Die FAFGA ist für mich ein Bekenntnis
zum Standort Tirol. Ich freue mich auf die neue Ära der FAFGA. Der fruchtbare Nährboden für eine erfolgreiche
Zukunft wurde durch die Messe Innsbruck geschaffen. Nun ist es für bestehende und potentielle Aussteller die
Zeit, ein Bekenntnis zu Tirol und damit zur FAFGA abzugeben und auf der Tiroler Fachmesse dabei zu sein“,
ruft Falkner seine Unternehmerkollegen auf.

Gaumenkitzel – die Messe für Essen und Trinken
Die Gaumenkitzel wird erstmals von 14. bis 18. September in der Messe Innsbruck veranstaltet. Mit
Verköstigungen und Degustationen über das Wochenende wird die Gaumenkitzel optimal auf die FAFGA
vorbereiten. Anders als bei der FAFGA, bei der nur Fachbesucher zugelassen werden, wird die Messe für
Essen und Trinken auch für Publikum frei zugänglich sein. Regionale, nationale und internationale
Köstlichkeiten können direkt verköstigt und gekauft werden. 4.000 Quadratmeter in Halle D&E mit separatem
Eingang Süd stehen für Genießer bereit.

Messe Innsbruck
Am 7. Dezember 2011 wurde die neue Messe Innsbruck feierlich eröffnet und erfreut sich seither eines überaus
großen Zuspruchs, der sich auch in einer ständig zunehmenden Zahl von Buchungen niederschlägt. Die
multifunktionelle Auslegung macht sie zu einem Messe- und Veranstaltungszentrum, das alle Stücke spielt.

Maximilian Schultz und Julian Scheibel

Sieg für deutsche Juniorköche
Maximilian Schultz und Julian Scheibel gewinnen 5. Big Cooking Contest

Riesenerfolg: Maximilian Schultz und Julian Scheibel von der deutschen Jugendnationalmannschaft
der Köche holten den Sieg beim 5. Big
Cooking Contest international in Innsbruck. Im Finale besiegten die zwei Juniorköche,
die beide beruflich im Schlosshotel Gedern am Herd stehen, Isabella Fechtig
und Johannes Ratz von der Jugendnationalmannschaft Österreichs.

Insgesamt war die deutsche Jugendnationalmannschaft mit acht Teilnehmern beim
Wettbewerb für junge Kochtalente bis 25 Jahren vertreten. Veranstalter war der
Verband der Köche Österreichs. Unter dem Motto „Let’s rock the kitchen!“
zeigten die deutschen Juniorköche Michael Ritter, David Welski, Julian Scheibel,
Maximilian Schultz, Stefan Dobrecht, Jan-Kevin Schwarz, Natascha Schlachter
und Sven Evers während der Fachmesse FAGFA ihr Können und repräsentierten
den Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) eindrucksvoll.
Robert Oppeneder, Präsident des VKD, gratulierte dem Team und besonders den
Siegern Maximilian Schultz und Julian Scheibel: „Ich bin sehr stolz auf euch!“,
sagte er. Die Jugendnationalmannschaft des deutschen Verbandes habe in Innsbruck
ein Achtungszeichen gesetzt und signalisiert, wie gut mit den Teammanagern
Markus Wolf und René Weiser die Vorbereitungen auf die IKA/
Olympiade der Köche 2012 in Erfurt, deren Gastgeber der VKD sein wird, laufen.

Alle acht deutschen Starter erreichten das Achtelfinale des Big Cooking Contest
international. Im Finale galt es für die Zweierteams, aus einem vorgegebenen
Warenkorb eine kalte Hauptspeise zuzubereiten. Die Zeitvorgabe betrug dafür
30 Minuten. Eine international hochkarätig besetzte Jury unter der Leitung von
Global Master Chef Hans Haller bewertete die Leistungen der Juniorköche. Die
Bewertung erfolgte nach den Regeln des Weltbundes der Kochverbände WACS.

Die jungen Teilnehmer wetteiferten um tolle Preise. Die Gewinner Julian Scheibel
und Maximilian Schultz freuen sich über 2 000 Euro.

Die Siegerehrung auf Youtube: www.youtube.com/watch?v=kF-zn3UoEVA

Jungköche aus aller Welt beim Big Cooking Contest in Innsbruck

Österreichs Team aus Wien holte Platz 1

32 junge Kochteams stellten sich vom 13. bis 15. September 2010  beim „Big Cooking Contest“ (BCC) in Innsbruck dem internationalen Vergleich.

Der Wettbewerb wurde vor vier Jahren vom Kochverband Tirol unter der Führung von Josef Fankhauser, Präsident des Österreichischen und Tiroler Kochverbandes, ins Leben gerufen.

Von Beginn an fand der BCC sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene großen Zuspruch und Anerkennung, „doch so eine starke internationale Beteiligung hatten wir noch nie“, freute sich VKÖ-Präsident Fankhauser gemeinsam mit seinem Organisationsteam über einen neuen Teilnehmerrekord.

Internationale Teams – regionale Produkte

Jungköche aus Aserbaidschan, Phönix (USA), Malaysia, Rumänien, Slowenien, Tschechien, Deutschland, Italien und Südtirol, der Ukraine und nicht zuletzt aus dem Gastgeberland Österreich stellten sich dem Wettbewerb.

Der BCC ist ein vom internationalen Kochverband anerkannter Wettbewerb für Jungköche bis 25 Jahren. Die internationale Jury wurde vom WACS (Weltverband der Köche) zusammengesetzt.

Die Herausforderung für die Teilnehmer bestand darin, aus einem Warenkorb mit regionalen Tiroler Produkten innerhalb von 30 Minuten ein leckeres Gericht zuzubereiten. Die Bewertung (Arbeitsweise, Zubereitung, Anrichten, Geschmack, Kreativität, etc.) erfolgt nach Punkten.

Drei spannende Wettkampftage

An den ersten zwei Wettkampftagen wurden die Viertelfinalisten ermittelt. Die Teams aus Phönix, Malaysia, Deutschland, Italien, Südtirol, der Ukraine, der Türkei und Österreichs qualifizierten sich für den dritten Wettkampftag.

Die Vier Teams mit der höchsten Punktezahl qualifizierten sich für das Halbfinale: Phönix, Italien und zwei aus Österreich.

Im Finale standen sich die Teams aus Phönix (USA), Jeremys Stevens und Kolby Gessner, und Team Österreich mit Alexander Schäfer und Kevin Kirchmaier gegenüber. In einem spannenden Endspurt krönte sich das Team Österreich zum Sieger. Platz zwei belegten die Kontrahenten aus den USA und über Platz drei jubelte das Kochteam aus Südtirol, Tommaso Rossetti und Florian Schwingshackl. Auf Platz vier landete ein weiteres Team Österreich mit Sascha Lehmann und Marco Heinzmann aus dem Klein-Walsertal.

Anerkennung von höchster Seite

„Das Niveau der gezeigten Leistungen war bei allen teilnehmenden Teams beeindruckend“, lobte der Juryvorsitzende GMC, KM Hans Haller „und die Entscheidungen waren bis ins Finale teilweise denkbar knapp.“

Großes Interesse für den BCC zeigten auch die Teilnehmer des WACS-Europa-Kongresses, der zeitgleich in Innsbruck gastierte. 38 Kochverbandspräsidenten aus ganz Europa und Südamerika beobachten den internationalen Kochnachwuchs und sparten nicht mit Lobesworten für den Bewerb sowie für die beachtlichen Kochkünste der internationalen Teams. Auch Weltverbandspräsident Gissur Gudmundsson ändert kurzfristig seine Pläne und ehrte dem Europa-Kongress durch seine Anwesenheit.

Lehrlingswettbewerb: Steiermark gegen Tirol

Beim österreichischen Lehrlingswettbewerb am 12. September 2010 standen sich ausschließlich Teams aus der Steiermark und Tirol gegenüber. Das Tiroler Team Marko Wussler (Trofana Royal, Ischgl) und Marie Therese Scheiring  (Hotel Alpenressort Schwarz, Längenfeld) konnten den diesjährigen Lehrlingswettbewerb für sich entscheiden. Auf Rang zwei folgten Barbara Brunschmid und Josef Wörgötter (Vital-Hotel Berghof, Kirchdorf/Tirol) und den dritten Platz belegten das Stefan Kohl und Markus Grolleg (Seminarhotel Retter, Graz/Steiermark).

Global Chief Master-Ernennungen

Im Rahmen des viertägigen Kochwettbewerbes sowie des begleitenden WACS-Kongresses wurden weiters  sechs Küchenmeister mit der Ernennung zum „Global Chief Master“, der höchsten Auszeichnung für Köche, geehrt, darunter KM Josef Baumgartner (Tiroler Fachberufsschule für Tourismus Absam) und KM Werner Matt.

www.kochverbandtirol.com , www.vko.at

Spargelzeit in Südtirols Süden

BISS IN DIE SPARGELSPITZEN

Frühlingszeit – Spargelzeit: Bereits Ende März, wenn in Südtirols Süden die Apfelbäume ausschlagen und sich die Landschaft in ein rosa Blütenmeer verwandelt, werden die Geschmacksknospen von den Frühlingsspezialitäten der Region verwöhnt: Fruchtiger Sauvignon und knackiger Spargel sind Anlass für Gourmetwochen, Wanderungen und den neuen Terlaner Weinweg

In Südtirols Spargeldreieck zwischen Siebeneich, Terlan und Vilpian gedeiht der berühmte Terlaner Spargel namens „Margarete“. Weil er gestochen wird, bevor seine zarten Spitzen das Sonnenlicht „gesehen“ haben, ist er makellos weiß und enthält einen hohen Anteil der gesunden Asparaginsäure. Dank des mediterranen Klimas ist der Spargel in Südtirol ein früher Genussbote und kann hier, auf der Südseite der Alpen bereits Ende März erntefrisch serviert werden. Dazu wird ein fruchtiger Sauvignon gereicht. Wein und Spargel schmecken und erleben kann man auf kulinarischen Spargelwanderungen, bei Spargel- und Gourmetwochen sowie auf dem neuen Themenweg „Terlaner Weinweg“ im frühlingshaften, blütenreichen Etschtal.

Auf 2000-jähriger Spur: Der neue „Terlaner Weinweg“
Terlaner Boden ist sandig-weich und verleiht dem Margarete-Spargel seine besondere Geschmacks-Note. In derselben, mineralhaltigen Erde wächst die Sauvignon-Traube für den so genannten „Spargel-Wein“, der geschmacklich hervorragend mit dem weißen Königsgemüse korrespondiert.

Die Kellerei, die diesen Wein hervorbringt, ist die Kellerei Terlan, die 1893 gegründet wurde. Heute gehören ihr mehr als einhundert Weinbauern an, die die Trauben mit viel Erfahrung, Gefühl und der nötigen Kontrolle vinifizieren. Weinexperten sind begeistert von der präzisen Frucht und dem außergewöhnlichen Charakter der Weine. Die Tradition des Weinanbaus in Terlan geht sogar auf über zweitausend Jahre zurück. Um besser verstehen zu können, wie der Terlaner Wein ins Glas kommt und was ihn so unverwechselbar macht, eröffnet im Frühjahr 2010 der „Terlaner Weinweg“. Von der Kellerei Terlan aus kann man auf diesem neuen Themenweg 3,5 Kilometer durch die geschlossene Reblandschaft wandern. Auf zwanzig dreisprachigen Informationstafeln findet man Wissenswertes rund um die angebauten Weinsorten, die Erziehungsformen wie die Pergel oder das Drahtsystem, klimatische Bedingungen und die umliegenden, historischen Ansitze. Die offizielle Einweihung des Themenweges findet am 25. Mai 2010 abends direkt in Terlan statt.

Genussreiche Zusammenarbeit im Südtiroler Spargeldreieck
Die Qualität des Margarete-Spargels ist erster Güte, was sicherlich auch an der limitierten Erntequantität der Spargelbauern liegt. Auf eine Anbaufläche von zirka zehn Hektar kommen jährlich 54.000 Kilogramm Margarete-Spargel. Seit 1997 haben sich die Terlaner Spargelbauern mit der Kellerei Terlan zusammengeschlossen, um die exklusive Vermarktung ihres Spargels zu sichern. Aber nicht nur Kellereien, Wein- und Spargelwirtschaft arbeiten in Terlan Hand in Hand: Auch die neun Gastbetriebe der Region gliedern sich in dieses ideale Kooperationsgefüge ein und sind beliebte Hauptabnehmer des Margarete-Spargels. In der Zeit von Ende März bis Ende Mai (mit offizieller Eröffnung am 8. April), den so genannten „Spargelwochen“, bieten sie auf ihren Spezialitätenkarten frische Spargelgerichte an und servieren dazu den passenden Terlaner Spargelwein. Wer die Spargelzeit in Südtirol in vollen Zügen auskosten möchte, für den bieten die Hotels Vilpianerhof, Weingarten, Greifenstein, Neuhausmühle und Sparerhof im selben Zeitraum das genussvolle Angebot „Spargelwochen“. Dies umfasst sieben Tage Halbpension mit täglich einem Spargelgericht, die Besichtigung der Kellerei Terlan mit anschließender Weinprobe, die Teilnahme an einer geführten Spargelwanderung sowie die Terlaner Gästekarte (zur Vergünstigung von verschiedenen Eintrittspreisen der Region) und ist ab 352 Euro über den Tourismusverein Terlan unter Tel.: 0039 0471 257 165 oder www.terlan.info buchbar.

Mit dem Rad durch den kulinarischen Frühling
Wer die Früchte des Frühlings nicht nur essen sondern sie auch in voller Pracht in der Natur genießen möchte, kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch die Weinberge und Obstgärten fahren. Am 17. und 24. April sowie am 1. und 2. Mai 2010 bietet das Tourismusbüro Terlan die „kulinarischen Spargel-Radwanderungen“ an. Dabei wird mit dem Fahrrad die Gegend erkundet. Auf dem Programm stehen die alten Fresken der Terlaner Pfarrkirche und allerlei Spargelgenüsse. Außerdem werden auf der Tour Spargelbauern besucht, die alles rund um den Anbau und das Stechen erklären. Zum Abschluss geht es in die berühmte Kellerei Terlan, wo gezeigt wird, wie der Spargel verkaufsfertig gemacht wird. Eine Verkostung klassischer Weine darf da nicht fehlen: Die Kellerei bietet den Gästen deshalb eine Auswahl ihrer besten Tropfen zur Degustation. Die Spargelwanderungen mit dem Rad sind über das Tourismusbüro Terlan, Tel.: 0039 0471 257 165 für 49,50 Euro buchbar.

Fact-Box: Südtirols Süden
Lage: Südtirol, Norditalien
Größe: 995,69 Quadratkilomter
Einwohner: ca. 187.000
Orte: Bozen Jenesien, Terlan, Andrian, Eppan, Kaltern, Tramin, Südtiroler Unterland (bestehend aus Kurtatsch, Margreid und Kurtinig), Salurn, Castelfelder (bestehend aus Auer, Montan und Neumarkt), Leifers Branzoll Pfatten, Mölten, Sarntal, Ritten, Aldein Radein, Trudner Horn (bestehend aus Altrei und Truden San Lugano)
Anreise: mit dem Flugzeug nach Bozen, Innsbruck, Bergamo oder Verona und dann per Bus-Transfer weiter; mit dem Zug München-Innsbruck-Verona nach Bozen; mit dem Auto über die Autobahn Rosenheim-Kufstein-Innsbruck-Brenner bis Bozen Nord; mit dem Urlaubsshuttle von München oder Baden-Württemberg nach Südtirols Süden
Sehenswertes: Bozen (Museion, Archäologisches Museum mit Ötzi, etc.), Messner Mountain Museum Firmian auf Schloss Sigmundskron, Freskenzyklus auf Schloss Runkelstein, die Südtiroler Weinstraße mit ihren 15 Gemeinden, Romanische Fresken auf Schloss Hocheppan und Kastelaz/Tramin, Sektkellerei Arunda in Mölten: höchstgelegene Sektkellerei Europas, Geoparc Bletterbach, Naturpark Trudner Horn

Mit Transavia von Berlin nach Insbruck

Schneegarantie mit Transavia

Jetzt Flüge mit Schneegarantie buchen: Hollands größte Low-Cost-Airline transavia fliegt seit dem 17. Dezember von Hamburg und Berlin nach Innsbruck, ins Herz von Tirol. Das Besondere: die Skiausrüstung fliegt gratis mit!

Der höchste Ferienort Österreichs liegt nur 30 km von Innsbruck entfernt auf 2020 Meter Höhe und verspricht Schneegarantie. Wintersportler kommen in Kühtai voll und ganz auf ihre Kosten und können sogar in Schnee und Eis übernachten.

Das IGLU-VILLAGE ist eine neuartige, romantische Übernachtungsmöglichkeit, von Schneekünstlern geschaffen. Wer nicht im Schnee schläft, fährt darüber: Über 44 perfekt präparierte Pistenkilometer und modernste Liftanlagen bieten traumhafte Voraussetzungen für Schneemänner und Skihaserl.

Auch Anni Friesinger, Eisschnellauf-Weltmeisterin und Doppel-Olympiasiegerin, ist Kühtai-Fan: „Kühtai ist ein Ort, in dem ich jeden Augenblick genieße und alles andere vergesse. Hier kann ich aktiv sein, entspannen und einfach Körper und Seele eins sein lassen.“

Im Winter fliegt Transavia von Hamburg fünfmal (ab 37,- EUR) und von Berlin-Tegel viermal pro Woche nach Innsbruck (ab 45,- EUR, jeweils mit Steuern und Gebühren). Außerdem geht im Winter einmal pro Woche ein Flieger von Friedrichshafen nach Rotterdam. Von Berlin-Tegel fliegt man nach Amsterdam. Die Flüge gibt es tagesaktuell – auch kurzfristig

Transavia ist eine niederländische Low-Budget-Fluggesellschaft und Teil der Air France-KLM-Gruppe, agiert jedoch unabhängig.

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Innsbruck

Städte der Genüsse – Innsbruck – So, 03.01. um 14:30 Uhr 3sat

Mit etwa 120.000 Einwohnern gehört Innsbruck mit Wien und Graz zu den größten Städten Österreichs. Josef Hackl, Koch und Besitzer des Traditionshauses „Goldener Adler“, setzt mit seinem Küchenchef Gottfried Zlöbl bewusst auf Tiroler Spezialitäten. Ein Besuch in Alfred Millers Wirtshaus „Schöneck“ ist immer ein Augen- und Gaumenschmaus. Zu den Spezialitäten des Hauses zählt Hirschkalbsrückenfilet. Das „Gumpp-Haus“, einst das Wohnhaus der berühmten Innsbrucker Barockbaumeisterfamilie Gumpp, ist seit 1803 der Sitz von Tirols ältester Café-Konditorei, dem „Munding“. Längst kein Geheimtipp mehr ist das „Speckladele“, Innsbrucks wohl kleinster Laden. Zu Innsbrucks Sehenswürdigkeiten zählen das Schloss Ambras mit seinen wertvollen Sammlungen ebenso wie das Goldene Dachl und die Hofkirche mit dem Grabmal Kaiser Maximilians. Dieses Grabmal gilt als das größte europäische Kaiserdenkmal aller Zeiten und als das bedeutendste Denkmal Tirols.

Im Mittelpunkt der 13-teiligen Reihe „Städte der Genüsse“ stehen die Lebensart der Menschen, die Kultur, die Landschaft in der Umgebung der Städte und vor allem das regionale Essen. – Die fünfte Folge führt nach Innsbruck. Die Küche dort ist nach wie vor von bäuerlicher Tradition geprägt und von hohem Niveau.

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Goran Huber eröffnet Kaffee-Ausbildungszentrum

Goran Huber eröffnet Kaffee-Ausbildungszentrum

Österreichweit einzigartig ist das neue Kaffee-Ausbildungszentrum in Innsbruck/Neu-Rum, das der österreichische Barista-Champion und WM-Teilnehmer Goran Huber termingerecht zum „Tag des Kaffees“ am 1. Oktober eröffnet.

Auf mehr als 80 m² gibt es umfangreiche Möglichkeiten die perfekte Zubereitung von Kaffee zu erlernen. „Von der Röstung bis hin zur Zubereitung mit verschiedenen Kaffeemaschinen können die Kursteilnehmer alle Handgriffe vor Ort trainieren und das erlernte theoretische Wissen auch gleich in die Praxis umsetzen“, verrät Goran Huber.

Das Innsbrucker Ausbildungszentrum ist das einzige seiner Art in Österreich, da es Kursteilnehmern die Möglichkeit bietet, Kaffeezubereitung und Maschinenpflege auf allen herkömmlichen Kaffeemaschinen zu üben. „Ob Vollautomat, Halbautomat oder Filtermaschine, jedes Gerät stellt spezifische Anforderungen hinsichtlich Handhabung und bei der unerlässlich wichtigen Reinigung“, so Huber.

Ein großer Ausstellungsbereich rund um das Thema Kaffee ermöglicht einen modernen und informativen Zugang zu theoretischem Wissen, von der Herkunft des Kaffees bis hin zur großen Vielfalt unterschiedlichster Kaffeesorten.

Das neue Kaffee-Ausbildungszentrum bietet unter anderem Barista-Lehrgänge, Kaffee-Lieberhaber-Workshops und Kurse in Latte Art an, kann unter dem Motto „Kaffee-Erlebnis“ aber auch für Firmenevents gebucht werden.

Barista-Kursteilnehmer können im Ausbildungszentrum von Goran Huber auch SCAE-Zertifizierungen erwerben. Huber ist berechtigt im Namen der Weltorganisation SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) Barista-Prüfungen abzunehmen und offiziell gültige SCAE-Zertifikate zu vergeben.

web: www.kaffee-institut.at