La Vision und Oberländer Weinstube schliessen

Schlechte Nachrichten für Kölner und Karlsruher Freunde der guten Küche – Zwei hoch dekorierte Adressen schliessen für immer – Gute Nachricht: Hans Horberth auf dem Weg der Besserung in Bonner REHA Klinik

Das Hotel im Wasserturm in Köln schliesset das Zweisterne Restaurant „La Vision“, da sich die Vision von guter Rendite unerwartet nicht erfüllte. Stattdessen plant Geschäftsführer Reiner Mülhausen einen exklusiven Bar-Club. Jetzt ist Küchenchef Reiner Mülhausen im Restaurant „W“ alleine für die Gastronomie verantwortlich. Ob er die Feinschmecker auch ins Hotel zieht, oder werden viele jetzt in anderen Hotels, wie dem Ernst z.B., buchen?
2 Sterne Ausnahmekoch Hans Horberth, der seit Oktober nicht mehr arbeitete, da ihn eine Autofahrerin beim Rückwärtsfahren übersah – Gourmet Report berichtete ausführlich, ist in einer Bonner REHA Klinik auf dem Weg der Genesung!
Auch von uns die besten Genesungswünsche!

Köln hat mit dem „Le Moissonnier“, Küchenchef Eric Menchon, noch ein weiteres Zweisternerestaurant.

Wie einen Paukenschlag traf es die Karlsruhe Feinschmecker: das Urgestein Oberländer Weinstube schliesst nach 100 Jahren seien Pforten für immer. Inhaber Peter Rinderspacher, der seit 40 Jahren den Laden erfolgreich führt, setzte sich 67jährig am 1.Mai zur Ruhe. Einen Nachfolger, den er seit Jahren suchte, fand er nicht. red

www.oberlaender-weinstube.de/
www.hotel-im-wasserturm.de/de/lavision.htm

Denis Feix

Denis Feix anstelle Hans Horberth beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival – Hans Horberth vom Restaurant La Vision (Hotel Wasserturm, Köln) ist imme rnoch nicht von seinem schrecklichen Verkehrsunfall genesen

Erstmals wollte Hans Horberth vom Restaurant La Vision (Hotel Wasserturm, Köln) seine kunstvolle Handschrift beim 26. Schleswig-Holstein Gourmet Festival im ambassador hotel & spa (St. Peter-Ording) präsentieren. Doch die Genesung nach seinem Unfall dauert an. Daher springt Denis Feix vom COLUMBIA Hotel Bad Griesbach für beide Termine am Freitag/Samstag 1./2. Februar 2013 ein. Aktuell mit dem zweiten Michelin Stern dekoriert, 18 Punkten im Gault Millau sowie 9 Gusto-Pfannen überzeugt der 37-Jährige seine Gäste seit 2006 im Restaurant Il Giardino mit einer spannungsreichen ‚Naturküche‘. „Wir veredeln erstklassige Qualitäts-Produkt aus in freier Wildbahn und natürlich aufgewachsene Pflanzen und Tiere mit neuen Ideen und Zubereitungstechniken auf höchstem Niveau. Dabei stellen wir Gewürze selbst her, um die Aromen besser herauszuarbeiten, und vereinen verschiedene Konsistenzen und Zutaten zu harmonischen Gerichten“, erklärt Denis Feix im Gourmet Report Gespräch. Sein berufliches Rüstzeug erlangte er u. a. bei den 3-Sterne-Köchen Dieter Müller, Joachim Wissler, Christian Bau und Thomas Bühner. „Wir danken Denis Feix für seine schnelle Unterstützung und sein kollegiales Verhalten und wünschen den Gästen im ambassador hotel & spa köstliche Sternstunden mit dem Ausnahmetalent“, sagt Klaus-Peter Willhöft, Präsident der ausrichtenden Kooperation Gastliches Wikingland, und spricht im Namen aller 15 Mitglieder: „Wir drücken Hans Horberth die Daumen und freuen uns, wenn er in der nächsten Saison sein Gastkoch-Debut bei uns im Norden feiern kann“.

Das 26. Schleswig-Holstein zieht eine erfolgreiche Halbzeitbilanz: Die 15 Genuss-Veranstaltungen der ersten Hälfte besuchten 1.212 Gäste. 56 Menü-Gänge mit mehr als 8.126 kreativen Gerichten verließen die Küchenpässe der Mitgliedsbetriebe.

Gestartet wird die zweite Saisonhälfte traditionell mit der Tour de Gourmet Jeunesse für den Feinschmecker-Nachwuchs bis 35 Jahre. Am 6. Januar geht das kommunikative Restaurant-Hopping vom Hotel Cap Polonio (Pinneberg) in die Gutsküche nach Tangstedt und endet im Parkhotel Ahrensburg. Die 6. Tour de Gourmet Jeunesse im AUDI Shuttle-Service war gleich nach Bekanntgabe restlos ausgebucht. Freie Plätze gibt es aber noch für die große Kochkunst mit Starköchen: 2-Sterne-Maître Alexandro Pape (Sylt) am 18./19.01.13 im Kieler Kaufmann; Genuss ohne Reue verspricht der gebürtige Flensburger Boris Benecke mit seiner fettarmen Light-Style-Cuisine am 20./21.01.13 im Park Hotel Ahrensburg: André Großfeld bringt seinen ‚Gastraum der Sinne‘ von Friedberg am 25./26. Januar in die Holländische Stube nach Friedrichstadt: Marathonläufer Michael Kempf aus Berlin zelebriert sein begnadetes Können am 26. Januar in der Schiffergesellschaft Lübeck. Als einzige Frau im Köche-Reigen gibt Anna Matscher aus Südtirol ihr Debüt am 2. + 3. Februar 2013 im VITALIA Seehotel (Bad Segeberg). Neu ist Denis Feix (Bad Griesbach) mit seiner facettenreichen Naturküche im ambassador hotel & spa (St. Peter Ording) am 1. + 2. Februar 2013. Den Schluss­akkord spielen am 15./16. Februar Wolfgang Becker aus Trier im Waldschlösschen Schleswig und am 1. + 2. März 2013 Henri Bach im Pinneberger Hotel Cap Polonio.

Weitere Infos unter www.gourmetfestival.de

Gourmet Report wünscht Hans Horberth eine baldige Genesung!

Jens Rittmeyer

13 Spitzenköche zu Gast bei Jens Rittmeyer im BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt

Das BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt ist vom 4. bis zum 7. November 2012 die Bühne für ein viertägiges kulinarisches „Festival der Sterne“. Jens Rittmeyer, der hochtalentierte Chef des Gourmet-Restaurants „KAI3“ im Hotel BUDERSAND, hat 13 befreundete Köche, Wegbegleiter und Lehrmeister eingeladen und verspricht „ein kulinarisches Hoch im Norden“. Vier Novembertage lang machen sie das Hotel BUDERSAND zum Mittelpunkt der Feinschmecker-Welt. Auf die gourmetinteressierten Gäste warten kulinarische Veranstaltungen der Spitzenklasse in Luncheons, Workshops und bei Gala-Diners mit und von den Sterneköchen.

13 Köche und 21 Sterne kommen im November auf Sylt zusammen. Ihre Menüs werden mit der fantastischen Aussicht aufs Meer konkurrieren, denn Schauplatz der abendlichen Dinner mit Menüfolgen hochdekorierter Sterneköche ist das Gourmet-Restaurant „KAI3“ im BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt.

Geplant sind drei Abendmenüs von Sterneköchen sowie eine Abschluss-Gala mit Jens Rittmeyer und sieben seiner Kochfreunde. Umrahmt wird das Festival von Luncheons rund um Trüffel und Kaviar, einem Workshop zum Thema Fleisch und einer Champagner-Degustation. Der aus Fernsehen und Presse bekannte Master Sommelier Hendrik Thoma übernimmt die Weinmoderation und wird die Gäste mit Charme und Fachwissen durch die Abende geleiten.

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr hat sich das „Festival der Sterne“ bereits einen festen Platz im kulinarischen Veranstaltungskalender der Gourmetszene erobert. Die Zeit zwischen Herbstferien und Weihnachtstrubel ist ideal für ein kulinarisches Intermezzo im BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt. Willkommen sind kulinarisch Interessierte, die Spaß daran haben, die jeweilige individuelle Handschrift bekannter Köche kennen zu lernen und im 5-Sterne-Superior-Hotel die ersten Wintertage zum Durchatmen und Auftanken im gesunden Nordseeklima zu nutzen. Neben dem hoteleigenen Gourmet-Restaurant „KAI3“ wird auch das etwas erhöht auf einer Düne gelegene Restaurant „Strönholt“ unter der Leitung von S. Hannes Steensbeck zum kulinarischen Schauplatz beim „Festival der Sterne“.

Ihre Namen besitzen in der Welt der Gourmandise einen exzellenten Klang: Thomas Bühner (3 Michelin-Sterne) vom „La Vie“ in Osnabrück; Hans Horberth (2 Michelin-Sterne) vom Restaurant „La Vision“ im Hotel im Wasserturm in Köln; Kevin Fehling (2 Michelin-Sterne) vom „La Belle Epoque“ in Travemünde; Christoph Rüffer (2 Michelin-Sterne) vom Restaurant „Haerlin“ in Hamburg; Wolfgang Becker (2 Michelin-Sterne) von „Becker’s“ Restaurant in Trier; Philipp Wolter (1 Michelin-Stern) vom „Landhaus Spatzenhof“ in Wermelskirchen und Claudio Urru (1 Michelin-Stern) vom „Top Air“ in Stuttgart. Bereits zum zweiten Mal dabei sind: Christoph Rainer (2 Michelin-Sterne) vom Restaurant „Villa Rothschild“ in Königstein; Dieter Koschina (2 Michelin-Sterne) von der „Vila Joya“ bei Albufeira an der Algarve und Ronny Siewert (1 Michelin-Stern) vom Gourmet-Restaurant „Friedrich Franz“ in Heiligendamm“. Vom Restaurant „Malling & Schmidt“ in Aarhus/Dänemark reist Thorsten Schmidt an, vom Restaurant „Es Passeig“ auf Mallorca kommt Marcel Battenberg und aus Zürich reist Heiko Nieder (2 Michelin-Sterne) vom Dolder Grand Hotel in Zürich nach Sylt.

Drei Abende – drei Spitzenköche
Jeweils ein Abend des Festivals der Sterne steht im Zeichen der Spitzenköche Hans Horberth, Thomas Bühner und Kevin Fehling.

Die Abende beginnen mit einem Aperitif in der Lobby bei Fingerfood sowie Champagner Billecart-Salmon und enden auf Wunsch in der exklusiven Smoker’s Lounge bei edlen Zigarren, erlesenen Spirituosen sowie originellen Mitternachtssnacks.

Sonntag, 04.11.2012
Am Sonntagabend wartet im „KAI3“ der hochdekorierte Koch Hans Horberth (2 Michelin-Sterne) vom „La Vision“ im Hotel im Wasserturm in Köln mit seinem Menü auf. Die korrespondierenden Weine stammen von den Weingütern Battenfeld-Spanier und Kühling-Gillot aus dem rheinhessischen Bodenheim.

Montag, 05.11.2012
Mittags öffnen die Türen im legeren Restaurant Strönholt zum Trüffel-Lunch. Leicht erhöht, über Golfplatz und Hotel, auf einer Düne gelegen, kreieren die beiden hochdekorierten Köche Christoph Rainer, „Villa Rothschild“ in Königstein, und Ronny Siewert vom „Friedrich Franz“ im Grand Hotel Heiligendamm ein exquisites Trüffel-Menü. Die begleitenden Weine liefert das traditionsreiche Weingut Salwey vom Kaiserstuhl.

Abends steht die kreative Küche von Thomas Bühner, einem der wenigen deutschen 3-Sterne-Köche, vom Restaurant „La Vie“ in Osnabrück im Mittelpunkt. Sein Menü umrahmen portugiesische Weine aus dem renommierten Weingut Niepoort aus Gaia, Portugal.

Dienstag, 06.11.2012
Der Dienstag steht mittags im Zeichen eines exklusiven Kaviar-Menüs mit einer Kaviar-Selektion des Traditionshauses Caviar House & Prunier, das 2-Sterne-Koch Christoph Rüffer vom Hamburger Restaurant „Haerlin“ kulinarisch umrahmt. Italienische Schaumweine vom Weingut Bellavista aus der milden Voralpenregion sorgen für vinophile Genüsse.

Abends kocht Kevin Fehling im eleganten Rahmen des Restaurant „KAI3“ ein Menü aus seiner phantasievoll mediterranen Küche, in der er die unterschiedlichen Geschmacksnuancen optimal aufeinander abgestimmt herausarbeitet. Der Sylter Weinfachhandel Heiliger Wein präsentiert dazu korrespondierende Weine.

Mittwoch, 07.11.2012
Der Fleischexperte Deutschlands, Wolfgang Otto, erklärt im Workshop „Perfect Meat Academy“ alles über die edelsten Fleischsorten der Welt, die beim anschließenden Lunch im legeren Restaurant „Strönholt“ unter der Leitung von Chefkoch S. Hannes Steensbeck zubereitet werden.

Als Vorgeschmack auf die Gala-Abendveranstaltung präsentiert das legendäre Champagner-Haus Krug am frühen Nachmittag herausragende Champagner im Rahmen eines Champagner-Tastings in der Budersand-Vinothek.

Rittmeyer & Friends: Krönender Abschluss des „Festivals der Sterne“ ist die 9-Sterne-Gala am Mittwoch. Jens Rittmeyer und sieben Spitzenköche kredenzen an diesem Abend lukullische Hochgenüsse. Es kochen Thorsten Schmidt, Dieter Koschina, Wolfgang Becker, Marcel Battenberg, Claudio Urru, Heiko Nieder, Philipp Wolter und Jens Rittmeyer. Die Weine zur Gala-Veranstaltung kommen aus dem bekannten Sansibar-Weinkeller in den Dünen Sylts.

Die Arrangements
Zum Festival der Sterne 2012 bietet das Hotel BUDERSAND vielfältige Arrangements für kulinarische Momente, die individuell zusammengestellt werden können. Die Tages- und Abendveranstaltungen können einzeln (Lunchveranstaltungen ab 129 Euro pro Person und Abendveranstaltungen ab 219 Euro pro Person) oder zu mehreren sowie als Übernachtungs-Arrangement gebucht werden. Bei Buchung von zwei und mehr Veranstaltungen reduziert sich der Übernachtungspreis der gebuchten Zimmerkategorie um bis zu 30 Prozent. So kostet beispielsweise die Teilnahme am Kaviar-Lunch am 6.11. inklusive einer Übernachtung ab 294 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Für Menschen, die das Besondere lieben und gerne einmal 21 Michelin-Sterne und ihre Köche aus nächster Nähe erleben möchten, gibt es in diesem Jahr erstmals das Arrangement „VIP-Luxury-Package“. Es verspricht pures Gourmet-Feeling auf höchstem Niveau und beinhaltet die An- und Abreise im Privatjet (deutschlandweit), 5 Übernachtungen in einer Suite, die Teilnahme an allen Festival-Veranstaltungen mit Zugang zur Küche, eine Limousine mit Privat-Chauffeur auf der Insel, einen persönlichen Assistenten im Hotel und viele weitere Aufmerksamkeiten. Dieses Filet-Stück ist nur begrenzt verfügbar und kostet 9.950 Euro pro Person bei Doppelbelegung in einer Budersand-Suite.

Auch mehrere gleichgesinnte Genießer und Freundeskreise können das Festival der Sterne 2012 zu ihrem exklusiven Kulinarik-Event machen. Am großen „Familien-Tisch“ in der
Budersand-Vinothek können bis zu 16 Personen gemeinam sitzen, tafeln, probieren und genießen. Im Ambiente der einzigartigen Budersand-Vinothek erwartet die Gäste fachkundige Unterhaltung während ein eigener Flachbildschirm „live“ das Geschehen aus der Küche überträgt. Dieses Gruppen-Erlebnis für 16 Personen kostet zwischen 2.900 Euro (Abendveranstaltungen) und 3.200 Euro (Abschluß-Gala „Rittmeyer & Friends“).

Weitere Informationen: www.festival-der-sterne.de

Wie viele Profiköche arbeitet auch der Veranstalter, Sternekoch Jens Rittmeyer mit Chroma type 301

Jens Rittmeyer

Das BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt wird vom 4. bis zum 7. November 2012 die Bühne für das zweite kulinarische „Festival der Sterne“ sein. Vier Novembertage lang wird das Sylter Hotel erneut zum Mittelpunkt der kulinarischen Welt. Wie bereits zur Premiere im Vorjahr hat Jens Rittmeyer, der hochtalentierte Sternekoch und Chef des Gourmet-Restaurants „KAI3“ im Hotel BUDERSAND, befreundete Köche, Wegbegleiter und Lehrmeister eingeladen. Gemeinsam mit ihnen und seinem Team inszeniert er „eine kulinarische Sterne-Flut auf Sylt“.

Gäste dürfen sich auf köstliche Veranstaltungen der Spitzenklasse in Luncheons, Workshops und Gala-Dinner mit und von Gastgeber Jens Rittmeyer und seinen 13 Gast-Köchen freuen. Alle Köche zusammen bringen es auf insgesamt 21 Sterne im Guide Michelin. „Gegenüber 2011 strahlen acht Michelin-Sterne mehr über dem Festival der Sterne im Hotel BUDERSAND“, freut sich das gesamte Budersand-Team.

Ihre Namen besitzen in der Welt der Gourmandise einen exzellenten Klang: Thomas Bühner (3 Michelin-Sterne) vom „La Vie“ in Osnabrück; Hans Horberth (2 Michelin-Sterne) vom Restaurant „La Vision“ im Hotel im Wasserturm in Köln; Kevin Fehling (2 Michelin-Sterne) vom „La Belle Epoque“ in Travemünde; Christoph Rüffer (2 Michelin-Sterne) vom Restaurant „Haerlin“ in Hamburg; Wolfgang Becker (2 Michelin-Sterne) von „Becker’s“ Restaurant in Trier; Philipp Wolter (1 Michelin-Stern) vom Landhaus Spatzenhof in Wermelskirchen und Claudio Urru (1 Michelin-Stern) vom „Top Air“ in Stuttgart. Bereits zum zweiten Mal dabei sind: Christoph Rainer (2 Michelin-Sterne) „Villa Rothschild“ in Königstein; Dieter Koschina (2 Michelin-Sterne) von der „Vila Joya“ bei Albufeira an der Algarve und Ronny Siewert (1 Michelin-Sterne) vom „Friedrich Franz“ in Heiligendamm. Vom Restaurant Malling & Schmidt in Aarhus/Dänemark reist Thorsten Schmidt an, vom „Es Passeig“ auf Mallorca kommt Marcel Battenberg und aus Zürich reist Heiko Nieder (2 Michelin-Sterne) vom Dolder Grand Hotel in Zürich nach Sylt.

Geplant sind drei abendliche Gala-Menüs – Hans Horberth (4.11.), Thomas Bühner (5.11.) und Kevin Fehling (6.11.) – sowie die Abschluss-Gala „Rittmeyer & Friends“ (7.11.), bei der Jens Rittmeyer und sieben seiner Kochfreunde gemeinsam ein außergewöhnliches Menü zubereiten werden. Umrahmt wird das Festival von Luncheons und Workshops über Trüffel, Fleisch von Otto Gourmet, Kaviar von Caviar House & Prunier und Krug Champagner, die im Restaurant „Strönholt“ stattfinden, etwas oberhalb des Hotels auf einer Düne gelegen. Dort steht die Küche unter der Leitung von S. Hannes Steensbeck.

Mit Hendrik Thoma konnte erneut einer der bekanntesten deutschen Weinexperten verpflichtet werden. Der Master Sommelier übernimmt die Weinmoderation und wird die Gäste mit Charme, Witz und Fachwissen durch die Abend-Veranstaltungen geleiten und die Live-Übertragungen aus der Küche des „KAI3“ kommentieren.

Ideal gewählt ist auch der Festival-Zeitpunkt im November, zwischen Herbstferien und Weihnachtstrubel. Für kulinarisch Interessierte, die Spaß daran haben, die individuelle Handschrift bekannter Köche kennen zu lernen, hat das 5-Sterne-Superior-Hotel vielfältige Arrangements für kulinarische Kurzurlaube aufgelegt.

Mit dem BUDERSAND Signature-Event „Festival der Sterne“ im November hat das Hotel eine Tradition begründet. Dank der hochkarätigen Premiere im letzten Jahr hat sich das Festival bereits als feste Veranstaltung im kulinarischen Kalender der Gourmetszene etabliert. „Unser Festival hat für sehr viel Furore gesorgt“, freut sich Gastgeber und Sternekoch Jens Rittmeyer. Er hat bereits die ersten Kochkollegen für das 3. Festival der Sterne im nächsten Jahr verpflichtet. Namen nennt er noch keine. Doch er verrät: „Es wird noch internationaler werden.“
Weitere Informationen: www.festival-der-sterne.de

Wie viele Profiköche arbeitet auch der Veranstalter, Sternekoch Jens Rittmeyer mit Chroma type 301 Messer

Marco Müller und Hans Horberth

Fachsimpeln über DRY AGED Beef bei „11 Sterne Küchenparty“ in Weinbar-Rutz

Ein voller Erfolg war die „11 Sterne Küchenparty“ am vergangenen Sonntag (17.6.12) in der Weinbar-Rutz in Berlin mit über 100 Feinschmecker-Gästen. Ihr 1 Sterne Koch Marco Müller zauberte mit hochdekorierten Kollegen aus der 2 Sterne Liga – unter anderem mit Hans Horberth vom Kölner Gourmet Restaurant „La Vision“. Beide gehören seit kurzem zu den sieben Gründungsmitgliedern des internationalen Chefs´ Irish Beef Club (CIBC). Die Sterneküche liebt das aromatische, marmorierte Irish Beef. Wen wundert es da: Bei der Küchenparty gab es als Starter natürlich DRY AGED Entrecote vom Irish Hereford Rind. Einfach köstlich.
www.irishbeef.de

Marco Müller

Weinbar Rutz – Tag der deutschen Genusseinheit!
Küchenparty der Superlative am 17. Juni 2012

Am Sonntag, 17. Juni 2012, steht der nächste große Feiertag in Berlins kultigster Weinbar an. Wenn sich zu geladenen Sterneköchen – neben Gastgeber Marco Müller – auch noch Mixologen, Bierbrauer und Fleischgurus gesellen, ist ein spannendes Rundum-Verwöhnprogramm garantiert!

Gastköche mit 11 Sternen

Christoph Rainer
Gourmet Restaurant**, Villa Rothschild Kempinski Frankfurt, Königstein im Taunus

Hans Horberth
Gourmet Restaurant „La Vision“** im Hotel im Wasserturm, Köln

Christoph Rüffer
Restaurant Haerlin**, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Wolfgang Becker
BECKER’S Trier**

Christian Lohse
The Regent Berlin, Restaurant Fischer’s Fritz**, Berlin

Marco Müller & Team
Weinbar Rutz*, Berlin

Otto Gourmet
CAVIAR HOUSE & PRUNIER
Fritz Lloyd Blomeyer

Als Dessert der besonderen Art wird schließlich noch das EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Dänemark (Anpfiff 20.45 Uhr) serviert. Völlig unabhängig vom Spielausgang ist mit einer großartigen Stimmung zu rechnen…

Winzer & Co.

Volker Raumland, Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim, Rheinhessen
Clemens Busch, Weingut Clemens Busch, Pünderich, Mosel
Philipp Wittmann, Weingut Wittmann, Westhofen, Rheinhessen
Hans-Oliver Spanier, Weingut Battenfeld-Spanier, Hohen-Sülzen, Rheinhessen
Steffen Brahner, Weingut Dr. Bürklin-Wolf, Wachenheim, Pfalz
Holger Koch, Weingut Holger Koch, Bickensohl im Kaiserstuhl, Baden
Dirk Niepoort, Niepoort Vinhos SA, Santo Adriao, Douro Portugal
Drinks von Stephan Hinz, Mixologe des Jahres 2010, Berlin
Feine BRÄNDE von Florian Faude aus dem Kaiserstuhl
…und für den Durst so nebenher

Privatbrauerei am Rollberg, Berlin-Neukölln
Rheinsberg Preussenquelle, Rheinsberg
Andraschko Kaffeemanufaktur, X-berg, Berlin

Beginn 17 Uhr
Preis pro Person 189,00 €
Wir freuen uns auf Ihre Reservierung unter info@rutz-weinbar.de .
Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Vorkasse.

Hans Horberth

 

Auszeichnung 2011

2 Michelin Sterne, 18 Punkte Gault Millau, 4 Feinschmecker Punkte

„Es kommt alles zur rechten Zeit!“
Hans Horberth
Restaurant „La Vision“
Hotel im Wasserturm
Kaygasse 2
50676 Köln

http://www.hotel-im-wasserturm.de/

http://www.kulinarisches-interview.de/main/reservieren/227/index.html

Name:
Horberth
Vorname:
Hans
Geburtstag:
21.05.1970
Geburtsort:
Mainz
Wohnort:
Frankfurt am Main

Stationen

Restaurant „La Vision“, Köln

Villa Merton, Frankfurt
Hotel Jagdhof Glashütte, Bad Laasphe
Hotel Binshof, Speyer
Johann Lafers Stromburg
Waldhotel Sonnora
Deidesheimer Hof
Seehotel Siber, Konstanz

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Die Eigenschaft – für alles Kulinarische offen zu sein. Entspanntheit und sich fallen lassen können. Mit allen Sinnen die schönen Sachen wertschätzen.
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Mit Helmut Schmidt und Karl Lagerfeld
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit meiner Frau zu Grant Achatz in das Alinea / Chicago.
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Steinbutt und Seezunge „Müllerin Art“.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Belastbarkeit
  6. Ihr Motto?
    „Es kommt alles zur rechten Zeit!“
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Weißer Spargel in jeglicher Form.
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Kalbsnieren und Kalbshirn
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Stangenspargel
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Pizza
  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Christian Mook
  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Himmel + Äd
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Le Moissonnier in Köln
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Restaurant Villa Merton
  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Eckart Witzigmann
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Führungs- und Fachkompetenz besitzen. Als gutes Vorbild dienen und Wertschaffung durch Wertschätzung.
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Eigentlich die gleichen wie der Küchenchef.
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Missgeschicke – nicht konsequentes Arbeiten dulde ich nicht!
  19. Ihr größter Fehler?
    Manchmal bin ich zu emotional und habe mich bei einigen Äußerungen nicht im Griff.
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Belastbarer, mehr Fingerspitzengefühl, feinfühliger, ruhiger, konzentrierter und sie arbeiten sauberer.
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Frankreich
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Japan
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Rot- und Weißweine
  24. Ihr Lieblingswein?
    Carnuntum vom Weingut Markowitsch und Spätburgunder von Fritz Becker.
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Ich mag keinen Champagner – trinke lieber einen schönen Weißwein auf einer Terrasse in der Provence.
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Kino
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Joggen gehen
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Die Braut im Schnee von Jan Seghers.
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Ca. 100-150
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Departed mit Leonardo di Caprio
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Spaß, Verlässlichkeit und dass sie selbst Genießer sind und meine Interessen teilen.
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Hohe Produktqualität und einen wirtschaftlichen Umgang mit den Produkten.
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Bei einer Veranstaltung mit 300 Gästen kam der Restaurantleiter in die Küche und hat die „Aperos“ abgerufen. Diese waren aber auf einer anderen Stelle im Fact Sheet abgebildet als sonst und so von mir übersehen worden. Der Schreck und Schock war da! Ich musste improvisieren und eine halbe Stunde später als vorgesehen gingen dann „Aperos“ raus.
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Mit meinem besten Freund Patrick Bittner und einer schönen Flasche Rotwein.

Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de/

Matthias Diether

Das Spitzenrestaurant präsentiert die besten Winzer aus aller Welt,
insgesamt 10 Michelin-Sterne und Käse vom Käsepapst Antony

Am 11. März 2012 feiert das ‚first floor’ im Hotel Palace Berlin die sechste Big Bottle Party (BBP). Die weltweit besten Winzer sind der Einladung von Chefsommelier Gunnar Tietz gefolgt und präsentieren ihre Premium-Weine in Doppelmagnum- und Imperialflaschen. ‚first floor’-Küchenchef Matthias Diether holt für diesen Tag einige der besten Köche Deutschlands nach Berlin: mit Juan Amador (Amador, Mannheim), Hans Horberth (La Vision im Hotel im Wasserturm, Köln), Kevin Fehling (La Belle Epoque, Travemünde), und Thomas Martin (Jacobs Restaurant, Hamburg) glänzen zehn Michelin-Sterne an diesem Sonntag im ‚first floor’. Darüber hinaus bietet ‚Käsepapst’ Bernard Antony, Maître Affineur aus dem Sundgau, seinen besten Käse an und Gerhard Skrovanek, Chocolatier aus München rundet die Party der Superlative mit seinen Pralinen ab.

Selbstverständlich wird auch in diesem Jahr wieder für den guten Zweck gefeiert: Der Erlös der Big-Bottle-Tombola geht, wie auch in den Jahren zuvor, zu Hundert Prozent an das Kinder- und Jugendhilfezentrum Neukölln.

Karten für die Big Bottle Party kosten 179,00 Euro; die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 11. März um 12.30 Uhr und endet gegen 18.00 Uhr.

Weitere Informationen, wie etwa die Liste der Winzer oder weitere Partner der Veranstaltung finden Sie unter www.bigbottleparty.de
Bei Interesse an Karten wenden Sie sich bitte an:
Anne Vos – Telefon: +49 30 25021126 oder E-Mail: a.vos@palace.de

Kochshows mit Sterneköchen

AHGZ Sternegipfel
Für alle Besucher der Intergastra: Kochshows mit Sterneköchen
Unter anderem mit Harald Wohlfahrt, Hans Horberth, Jordi Cruz, Jörg Sackmann, Vincent Klink und Frank Oehler

Im Rahmen der INTERGASTRA lädt die AHGZ Allgemeine Hotel– und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) alle Messebesucher zu einer kulinarischen Veranstaltung der Extraklasse ein: dem AHGZ Sternegipfel. Er findet am 12. und 13. Februar 2012 jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr im Atrium der Messe Stuttgart statt.

16 der erfolgreichsten Sterneköche Deutschlands zeigen, welche kulinarischen Trends die Top-Gastronomie bewegen. Zusammen vereinen die Meister der Gourmet-Küche 21 Michelin-Sterne auf sich. Unter anderem werden Harald Wohlfahrt (3 Sterne), Hans Horberth (2 Sterne), Jordi Cruz (2 Sterne), Jörg Sackmann (1 Stern), Vincent Klink (1 Stern) und Frank Oehler (1 Stern) beim AHGZ Sternegipfel dabei sein.

Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Kochshows, genussreichen Verkostungen und Podiumsdiskussionen freuen. So wird Harald Wohlfahrt Einblicke in sein Lebenswerk geben und von seiner 20-jährigen Erfahrung als 3-Sterne-Koch berichten. Hans Horberth verführt die Gäste in die Welt der kulinarischen Kontraste, und Jörg Sackmann bereitet vor den Augen der Zuschauer einen blauen Hummer mit Basmatireis und Ananas-Chutney zu. Doch es bleibt nicht nur beim Augenschmaus: Die Starköche laden das Publikum auch zu zahlreichen Kostproben ein.

Weitere Informationen zu den Sterneköchen und dem Programm finden sich unter www.sternegipfel.de

Kevin Fehling

Ein Jahr lang waren die Tester des neuen, aufstrebenden Restaurantführers wieder anonym in der ambitionierten deutschen Gastronomie unterwegs, um interessierten Gourmets und solchen, die es werden wollen, ein möglichst detailliertes undobjektives Bild der Spitzengastronomie des Landes zu zeichnen. Erstes Resümee: Die Spitze der deutschen Top-Küchen wird immer breiter!

Gerade in diesem Jahr war zu beobachten, dass zahlreiche junge, bestens ausgebildete und hochmotivierte Chefs ihre kreative, mitunter auch sehr unkonventionelle Idee von moderner Hochküche auf ganz beachtliche Art und Weise perfektionieren. Dass sich die besten Köche in Deutschland nicht mehr vor Ihren vermeintlichen Vorbildern aus Frankreich verstecken müssen, steht für Insider schon seit Jahren fest. Dass diese bislang sehr überschaubare Gruppe drauf und dran ist, deutlich zu wachsen, spiegelt den aktuellen Trend wieder. Zahlreiche intelligente, selbstbewusste Köche holen derzeit rasant auf. Sie arbeiten allesamt auf einer klassischfundierten Basis, gehen aber ansonsten immer eigenständiger und kreativer zu Werke – jedoch ohne dabei eines aus dem Auge zu verlieren: den guten Geschmack.

Kevin Fehling vom Restaurant La Belle Epoque in Travemünde ist „Koch des Jahres“

Kevin Fehling gehört für uns zu den ganz großen Ausnahmetalenten in Deutschland. Er ist nicht einfach bloß ein junger Kreativer, der sein Handwerk exzellent beherrscht, sondern er besitzt genug kulinarische Intelligenz und eine gesunde Portion Ehrgeiz, um nachhaltig beeindruckende Gerichte mit einer ganz eigenen, persönlichen Note zu kreieren. Schon heute gehört er zu den wenigen Köchen, deren Kreationen nicht nur durch absolute Pefektion und höchste Produktqualität überzeugen, sondern den Gast darüber hinaus überraschen und sich mit ihrem Einfallsreichtum, viel Esprit und geschmacklichen Pointen nachhaltig im kulinarischen Langzeitgedächtnis einprägen. Kevin Fehling beherrscht die klassischen Kochtugenden aus dem Effeff, bedient sich aber oft und gerne moderner Techniken und baut somit gelungene unkonventionelle Effekte in seine wohlproportionierten Kunstwerke ein. Doch setzt er seine Akzente niemals unüberlegt oder effekthascherisch, sondern hinterfragt zunächst jedes Detail kritisch und akribisch. Man muss also kein ausgesprochener Avantgarde-Freak sein, um seine Küche großartig zu finden. Dass er in jüngster Zeit zudem sehr erfolgreich dabei ist, an seinem eigenen Stil zu feilen, macht ihn und seine Küche noch einzigartiger. Dafür zeichnen wir Kevin Fehling hochverdientermaßen zu unserem diesjährigen Koch des Jahres aus.

Hans Horberth vom La Vision in Köln ist „Aufsteiger des Jahres“

Der Hesse Hans Horberth ist aktuell ganz zweifellos einer der interessantesten Aufsteiger der deutschen Gourmetgastronomie. Hat er noch vor drei Jahren in der Frankfurter Villa Merton eher unauffällig auf sehr solidem Niveau gekocht, so machte er in den luftigen Höhen des Gourmetrestaurants La Vision im Kölner Wasserturm einen gewaltigen Schritt nach vorne und kann sich mit seinen aktuellen Kreationen deutlich vom “Sterneküchen”-Mainstream abheben. Horberths Kulinarium ist ist inspiriert, sein Stil modern und kreativ, aber nicht zu progressiv. Man schmeckt auf jedem Teller die solide, klassische Basis, die für Harmonie und Aromenfülle sorgt, wird aber setets durch wohlgelungene, Spannung erzeugende, meist sehr kontrastreiche Kombinationen überrascht. Dabei hält er stets souverän die Balance und überfordert niemanden mit abstrakten oder intellektuell-verkopften Ideen. Auch das handwerkliche und technische Niveau seiner stark strukturalistisch geprägten Küche konnte Horberth binnen der kurzen Zeit im La Vision enorm steigern. Für seine wohlproportionierten, sehr exakt zubereiteten Gerichte, die mit viel Kreativität und Finesse einhergehen, zeichnen wir Hans Horberth zu unserem diesjährigen Aufsteiger des Jahres aus.

Philipp Liebisch vom Gourmetrestaurant Sandak in brandenburgischen Senftenberg ist „Newcomer des Jahres“

Bereits nach kurzer Einarbeitungszeit sorgt der 30-jährige, der im romantischen Wellnesshotel Seeschlösschen seit September 2011 für die Küche des Gourmetrestaurant Sandak verantwortlich zeichnet, mit einem beeindruckenden Gesamtniveau und vielen frischen Ideen für reichlich Bewegung in der Brandenburger Gastro-Szene. Angesichts der langen Liste von Lehrmeistern, bei denen der Berliner Koch Handwerk und Stil verfeinern konnte, jedoch gar nicht wirklich überraschend – allesamt große Namen von Thomas Neeser über Christian Jürgens, bis zu Stationen als Sous Chef bei Stefan Neugebauer und Sauli Kemppainen im Brandenburger Hof. Vor allem die Akkuratesse und technische Brillanz in den modern interpretierten Kreationen Philipp Liebigs erinnert (weitestgehend auf Augenhöhe!) an den letzten Chef. Allerdings mit einer ganz eigenen Linie, die – ohne dezidiert nordischen Einschlag – auf klassischen Kombinationen aufbaut, und diese mit viel Esprit neu in Szene setzt. Auch wenn an manchen Stellen noch die rechte Balance und der letzte Feinschliff fehlen, machen die mit Leidenschaft und hohem Aufwand umgesetzten Gerichte sehr gespannt auf die weitere Entwicklung. Philipp Liebisch hat sein Potential bei weitem noch nicht ausgereizt und wird sich mit Sicherheit noch weiter steigern!

Entsprechend der rasanten Entwicklungen an der Spitze der deutschen Top-Gastronomie werden von Gusto in diesem Jahr drei neue Köche erstmals mit der Höchstbewertung von 10 Pfannen ausgezeichnet:

Peter Maria Schnurr, Falco in Leipzig („den Einen kocht er zu exaltiert, den Anderen nicht elegant genug und wieder Andere verstehen in dem exponiert im 27. Stock des Westin-Hotels, weit über den Dächern von Leipzig gelegenen Restaurant sowieso nur Bahnhof. Manche halten Schnurr aber auch für einen der genialsten Köche in Deutschland — und da zählen wir uns eindeutig dazu, denn nur wenige hierzulande kochen so aussagekräftig, mutig, kreativ, paukenschlagartig, ausgewogen-plakativ, überraschend, spannungsgeladen wie er, ohne dabei die Harmonie der Aromen aus dem Auge zu verlieren. „).

Dirk Luther, Restaurant Luther in Glücksburg (“ Wir haben ja hier schon in der Vergangenheit äußerst gut gegessen, aber die letzte Steigerung war enorm. Was Luther hier, in dem selbstbewusst nach ihm benannten Restaurant mit sehr elegantem, dezentem Ambiente und Blick auf die Flensburger Förde, kredenzt, ist beste Klassik, aber sehr modern und kreativ interpretiert. Man findet kaum solche, vom Volksmund „molekular“ genannte, metaphorische Spielereien auf den äußerst elegant und akkurat angerichteten Tellerkunstwerken – dafür aber jede Menge spannender, kontrastreicher Akzente, die bei Dirk Luther stets in auffällig eleganten, geschmacklich äußerst ästhetischen Bahnen verlaufen. „).

Christian Jürgens, Gourmetrestaurant Überfahrt in Rottach-Egern („Jürgens scheint nach drei Jahren endgültig am Tegernsee angekommen zu sein. War in unseren Augen noch im letzten Jahr manche Kreation mehr krampfhaft um Originalität bemüht, als souverän – manches Gericht zwar genial überlegt, aber einfach nicht konsequent zu Ende gedacht – präsentierte sich uns bereits im Frühsommer 2011 ein völlig anderes Bild. Sicher hat Christian Jürgens nicht über die Wintermonate seinen Stil verändert, was auch Unsinn wäre, denn es ist ihm ja mittlerweile tatsächlich schon gelungen, ein sehr eigenes, persönliches Profil zu entwickeln; aber es hatte doch tatsächlich den Anschein, als ob der Knoten endlich geplatzt wäre und er nun endlich frei und unbeschwert aufkochen kann. So souverän und von leichter Hand gekocht wirkte alles, so pointiert und ausdrucksstark waren die Aromen, so brillant die erstklassigen Produkte in Szene gesetzt. Er hat zu mehr Souveränität und Gelassenheit gefunden, was sich in ausgewogenen, bis ins Letzte durchdachten Kreationen widerspiegelt, die überraschen und nachhaltig begeistern.“)

Ganze drei weitere Köche gelten erstmals als Aspiranten für die höchste Auszeichnu
ng:

Michael Hoffmann vom Margaux in Berlin („Für uns liegt Michael Hofmanns innovative Gemüse- und Kräuterküche in Berlin auch weiterhin ganz vorn. Dass der kreative Chef mit seinem individuellen Stil durchaus auch polarisiert und teils auf Unverständnis stößt, können wir nachvollziehen, verstehen es aber im Grunde als Kompliment, verdeutlicht es doch vor allem, wie eigenständig und weitab von klassischen Mustern das Küchenteam hier mittlerweile arbeitet. Lange vor dem allgemeinen Trend zur Regional- und Gemüseküche hat Michael Hofmann mit geradezu wissenschaftlicher Akribie und Intensität die Auseinandersetzung mit Kräutern, später zunehmend mit Gemüse in den Mittelpunkt seiner Küche gesetzt. Der Anbau im eigenen Garten vor den Toren Berlins war dann im Grunde nur der letzte, konsequente Schritt eines qualitätsbewussten, ganzheitlichen Ansatzes. Der enorme Aufwand bei der Produktion und Zubereitung wird tatsächlich in jedem Detail schmeckbar.“).

Juan Amador der erst kurz vor Redaktionsschluss sein neues Restaurant in Mannheim bezog („Wir können Juan Amador nur von ganzem Herzen beglückwünschen, dass er den Umzug nach Mannheim gewagt hat, denn das spektakulär futuristische Ambiente natürlich genau das richtige Umfeld für seine innovative Küche. Kurz nach der Eröffnung bot er jedoch noch nicht ganz die Performance, wie man sie in den letzten beiden Jahren in Langen erlebt hat; es wirkte irgendwie alles noch etwas wie Amador “light”, so als ob der Chef zu Beginn ganz bewusst noch ein wenig mit angezogener Handbremse gefahren wäre.“)

Kevin Fehling, der „Koch des Jahres“ („Schon heute gehört Kevin Fehling zu den wenigen Köchen, deren Kreationen nicht nur handwerklich und qualitativ perfekt sind, sondern die darüber hinaus überraschen und sich mit ihrem Einfallsreichtum, mit ihrem Esprit und ihren geschmacklichen Pointen nachhaltig im kulinarischen Langzeitgedächtnis einprägen. Außerdem ist er in jüngster Zeit sehr erfolgreich dabei, an seinem eigenen Stil zu feilen. Einer der wesentlichen Gründe für Fehlings Erfolg ist dessen kulinarische Intelligenz. Denn während sich derzeit Land auf, Land ab viele ambitionierte Gourmetköche primär in hochartifizielle Microbasteleien vertiefen, ihren mitunter verkrampfhaften Ehrgeiz mit übertriebener handwerklicher Filigranität und künstlerisch-avantgardistischen Verstiegenheiten Ausduck verleihen, und darüber nicht selten die geschmackliche Ausdruckskraft vernachlässigen, beschäftigt sich Kevin Fehling genau damit sehr akribisch, und kreiert nachhaltige Gaumenkitzel, die nicht nur optisch und haptisch effektvoll sind, sondern auch Tiefe und Nachhall besitzen.“).

Gusto geht neue Wege

Die großartige Entwicklung weiter zu verfolgen und sachkompetent, sowie kritisch darüber zu berichten, muss die Aufgabe seriöser Restaurantführer sein. Leider sorgen auf diesem Feld die immer knapper werdenden Budgets der jeweiligen Redaktionen und Verlage nicht gerade zu einer Verbesserung der Recherchequalität und gipfelten – zumindest im benachbarten Ausland – bereits mit dem Einstellen eines Guides aus wirtschaftlichen Aspekten. Zweifelhafte Akquisitionsmethoden, intransparente redaktionelle Vorgehensweisen, Bewertungen ohne fundierte Begründung und natürlich die immer berechtigteren Zweifel vieler Gastronomen, ob sie denn überhaupt von jedem Führer, in dem sie gelistet sind, tatsächlich getestet wurden, nehmen von Jahr zu Jahr zu.

Um diesem Trend zeitgemäß entgegenzuwirken, hat sich Gusto nun für ein neues Prozedere entschieden, das zum einen die Wirtschaftlichkeit verbessert und zum anderen für mehr Transparenz sorgt: Jedes von der Redaktion als empfehlenswert erachtete Restaurant hat die Möglichkeit, sich mit dem Entrichten einer einheitlichen Startgebühr in Höhe von 159,00 Euro netto an den Kosten zu beteiligen, und somit sicher zu stellen, in jedem Fall getestet und in die Buchausgabe aufgenommen zu werden. Den unumstößlichen Beweis, das auch wirklich aktuell gestetet wurde, erhält künftig jeder Gastronom, der sich an dem Prozedere beteiligt, ganz automatisch nach Erscheinen der Ausgabe in Form einer Kopie des Rechnungsbelegs.

Natürlich werden auch künftig nur Restaurants aufgeführt, die von der Redaktion als empfehlenswert erachtet werden. Dass sich die Betriebe die Aufnahme nicht „erkaufen“ können und von Seiten der Gastronomen mit dem Entrichten der Startgebühr auch weiterhin auf Text und Bewertung keinerlei Einfluss genommen werden kann, ist ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass dem Anspruch auf eine sorgfältige und fachgerechte Herangehensweise durch die Gusto-Tester Rechnung getragen wird.

Natürlich werden bei Gusto zugunsten der Vollständigkeit auch künftig Häuser getestet, bewertet und in den Guide aufgenommen, die sich nicht an dem neuen Prozedere beteiligen möchten. Diese werden ebenso objektiv und unvoreingenommen geprüft, sind künftig allerdings nur in Form eines Grundeintrags mit aufschlussreichem Kurztext und ohne Foto in der Ausgabe dargestellt. Ziel ist es, mittelfristig alle potentiellen Restaurants von dieser Idee zu überzeugen, und zu verdeutlichen, dass diese einheitliche Gebühr nicht zur Gewinnmaximierung des Verlages dient, sondern nachweislich zweckgebunden zur Verbesserung der Recherchequalität eingesetzt wird – wovon schlussendlich nicht nur die Leserinnen und Leser, sondern auch die Restaurants selbst profitieren.

Gusto Deutschland 2012 Bestellink: ISBN 978-3-938662-23-6