Nationalmannschaft der Köche

Top Medaillen-Bilanz für deutsche Teams

Nationalmannschaft holt zwei Goldmedaillen- Jugend erreicht Silber und Bronze -Regionalmannschaften gewinnen ebenfalls Edelmetall
„Was für eine Überraschung!“, freute sich Matthias Kleber, Teammanager der deutschen Nationalmannschaft der Köche, nach dem Doppelgold seiner Mannschaft beim Culinary World Cup in Luxemburg.

„Wir sind ohne Zielvorgabe zur Weltmeisterschaft gefahren und wollten nur feststellen, wo wir mit der neuen Mannschaft stehen“, erklärte er seine Strategie. Schließlich trainierte die Nationalmannschaft in der personellen Zusammensetzung erst seit ein paar Monaten. Einen großen Motivationsschub erhielt das Team, nach dem sie in der Kategorie „Plattenschau“ mit Gold bewertet worden sind. Das Feedback der Juroren und die Spitzenleistung der Patisserie in der kalten Schau brachte weiteren Auftrieb in die Nationalmannschaft. In der Königskategorie „warme Küche“ klappte es dann ebenfalls auf Anhieb und am Ende gab es dort ebenfalls Gold.

Beste Vorbereitungsbedingungen während der WM fand die Mannschaft bei VKD-Kollegen Jörg Linden in seiner Pension Linden in Ayl vor.
Der „Culinary World Cup“ fand bereits Ende November 2014 in Luxemburg statt und wird alle vier Jahre ausgetragen. Weltmeister wurde Singapur.

Deutschland holte Gold mit: Goldforelle Sous Vide, gebratene Coquille Saint- Jacques, marinierte Gelbe Beete, Kressesalat mit Apfel-Nuss-Vinaigrette, Steinbutt-Espuma, gepuffter Wildreis in der Vorspeise, Gebratener Hirschkalbsrücken, geschmorte Rinder-Skirts, Stopfleberpraline, Kürbis in Pickelfond, Pilz-Wurzelgemüse-Schnitte in der Hauptspeise und Erdnussmousse, Dulce de leche, Kalamansi Creme, Vanille-Orangen, Haselnuss-Schwamm, Orangenkuchen, Canache von Caribé, Orangen-Buttermilch-Eis, Crumble im Dessert.

Die deutsche Nationalmannschaft der Köche setzt sich aus Spitzenköchen des Landes zusammen: Matthias Kleber, Küchenchef im Seehotel Fontane Neuruppin; Tobias Laabs, Privatkoch beim Drei-Sterne-General der Bundeswehr in der Arnulf Kaserne; Oliver Rickmer von Zobeltitz arbeitet bei Kofler & Kompanie GmbH im Deutschen Historischen Museum, Berlin, Thorben Grübnau, Restaurant Sasso, Oldenburg; Christoph Bartel, Restaurant Alte Schule Fürstenhagen; Yvonne Kollmann; Restaurant Peterchens Mondfahrt, Gersfeld; Pâtissière Sibylle Langner, Café Wessinger, Neu-Isenburg und Patissier Johannes Funtsch, 
Hotel Fire & Ice, Allrounder Mountain Resort Neuss.

Mit der Hoffnung auf Gold ist die deutsche Jugendnationalmannschaft nach Luxemburg gereist. Schließlich galten sie nach ihren Siegen in Costa Rica und Moskau als heimliche Favoriten. Während des Probekochens im Trainingscamp der Jugend im Schulungszentrum bei Nestlé Professional in Frankfurt klappte das Weltmeistermenü problemlos. In der Vorspeise bereiteten sie Gebratenes Rotbarbenfilet/Rotbarbenkrokette/
Nussbutterschaum, Rote-Bete-Mousse/glasierte Rüben/Fenchel-Orangensalat, Brioche/Buttercremen und in der Hauptspeise Variation von Jungschwein/Malzsoße, Schwarzwurzel/Rosenkohlpüree, Spitzkohlmaultasche/Buchweizen/Speck zu. Das Dessert bestand aus einem mehrzackigen Stern aus Kürbisschnitte/Knuspernougat/Sanddorneis, Mandarinensauce. In der Nervosität des Wettkampfes blieb die Geschmackskomponente hinter den Erwartungen und brachte dem Team eine Bronzemedaille. Mehr Erfolg hatten die Nachwuchstalente in der Kategorie „Plattenschau“ und holten dort Silber. Die Exponate überzeugten die strenge Jury und die Tischdekoration aus beleuchteten Buchstaben war an dem Ausstellungstag ein Publikumsmagnet.

Beste Vorbereitungsbedingungen fand die Jugend im Europäischen Berufsbildungswerk Bitburg vor. Küchenleiter und Top Ausbilder Uwe Fusenig stand dem Team rund um die Uhr zur Seite.
Die deutsche Jugendnationalmannschaft besteht aus den besten Jungköchen Deutschlands: Teamkapitän Marianus von Hörsten, zuletzt Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg; Mirco Ebers, Maritim-Seehotel Timmendorfer Strand; Lukas Berninger, Hotel Hessischer Hof, Frankfurt; Oscar Fischer, Palmengarten-Gastronomie Lafleur, Frankfurt; Nils Tumbrink, Jagdhaus Wiedehage, Haselünne; Max Dolge, Kempinski Hotel Gravenbruch, Frankfurt; Selina Brandauer, Brenner’s Parkhotel, Baden Baden; Jan Semmelhack, zuletzt Grand Kameha Bonn; Jennifer Burton, Patissière: Dallmayr München. Teammanager und Teamtrainer sind Markus Wolf und René Weiser, Berufsschullehrer an der Bergiusschule Frankfurt bzw. an der Beruflichen Schule des Wetteraukreises Butzbach.

Ein großer Erfolg war die Weltmeisterschaft in Luxemburg auch für die Regionalteams im VKD. Mit einer Goldmedaille im Gepäck fuhren die Mannschaften aus Niedersachsen und die Meistervereinigung Baden-Württemberg heim. Silber holte Berlin-Brandenburg und Bronze gewannen Garde Culinaria aus Köln und die Kochnationalmannschaft der Bundeswehr. Das Bundeswehrteam holte außerdem im Gemeinschaftswettbewerb eine Silbermedaille.

VKD-Präsident Andreas Becker ist mit dem Erfolg der deutschen Mannschaften sehr zufrieden und ist sich sicher, dass die Teams die nächsten Monate nutzen werden um sich auf die IKA/Olympiade der Köche in Erfurt 2016 vorzubereiten.

www.vkd.com

Michael Hoffmann

Der „Deutsche Grill- & BBQ-König“ Michael Hoffmann aus Rösrath bei Köln hat seinen Titel bei den 18. Deutschen Grillmeisterschaften in Göppingen verteidigt. Michael Hoffmann holte mit seinem Profiteam „GutGlut“ am Sonntag die meisten Punkte.

Das Grillteam hat in 5 Kategorien die Kunst am Grill wieder unter Beweis gestellt. Abgeliefert wurden „GutGlut’s Spezial Spare Ribs“ auf Platz 4., darauf folgte Lachs „Le Belle Rouge“ auf Platz 2. und dann kam eine gefüllte Hähnchenbrust mit einem Platz 1. – die hohe Rippe erreichte zwar nur Platz 9. wurde dann aber von einem Eis-Dessert „Schwarzwälderkirsch 2.0“ mit Platz 1. gekürt. Dessert ist eine Spezialität von GutGlut und hat eine bis dato unerreichte Punktzahl – 160 von 160 Punkten erreicht.

Die kunst- und genussvollen Gerichte kreierte Dirk Bey mit viel Know-How. Bei mehreren Trainings entschieden und entwickelten alle im Team diese bis zur Perfektion. Das es dieses Jahr dann wieder zum Titel „Deutscher Grill & BBQ Meister der Profis“ gereicht hat, damit hatte das Team nicht gerechnet. Der Wunsch und die Hoffnung waren da und die Mühe hat sich dann mit dem Titel in Folge bestätigt. Alle im Grillteam GutGlut sind glücklich und freuen sich auf eine tolle Grillsaison 2013. Doch lange können sich die Teammitglieder nicht auf ihrem Erfolg ausruhen – schon am nächsten Wochenende geht es zur Grillweltmeisterschaft nach Marokko. Immer dabei sind die CHROMA Kochmesser, denn die deutschen Meister vertrauen den besten Messern, wie mittlerweile viele Teams, die auch mit CHROMA arbeiten.

Jörg Wörther

„Kulinarische Leckerbissen gibt’s für die Gäste im neu eröffneten Hotel-Restaurant Häupl in Seewalchen am Attersee. Hotel-Boss Peter Schmutz holte dazu seinen langjährigen Freund Haubenkoch Jörg Wörther an den Attersee, der dort als Patron dem Küchenchef Wolfgang Mayer beratend mit seinen Rezepturen zur Seite steht. „Bei uns gibt es keine Erdbeeren im Jänner oder Meeresfrüchte am Teller, wir bieten höchste Qualität und saisonelle Produkte aus der Region“, so der Salzburger Haubenkoch,“ berichtet Salzi.at

Lesen Sie den gesamten Bericht hier:
http://www.salzi.at/article/regional/seewalchen/24979/

Jörg Wörther gilt nicht nur als Koch des Jahrzehnts, er unterstütze auch F.A. Porsche bei der Entwicklung der in der gehobenen Gastronomie so beliebten CHROMA type 301 Kochmesser fachlich.

Sebastian Frank begeistert im Horvath, Berlin

Sebastian Frank besetzte im 2-Sterne-Restaurant Steirereck in Wien die Position des Chef Garde Manger, zuletzt holte er als Souschef 17 Punkte Gault Millau im Interalpen Hotel Tyrol. Im Gault Millau Restaurantführer wurde er zum Newcomer des Jahres 2008 gekürt

Der 28jährige hat die österreichische Esskultur im Blut: „Ich versuche mit Hilfe von modernen Kochtechniken diese neu zu interpretieren, ohne dabei das Produkt in seiner Natürlichkeit zu beeinflussen oder meine Herkunft, die sich in meinen Gerichten spiegelt, zu verfälschen.“

Lesen Sie die komplette Restaurantkritik bei Nikos Weinwelten:
www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2010/july/01/restaurant_horvath_in_berlin_reloaded/index.htm

Auch Bernd Matthies vom Berliner Tagesspiegel ist voll des Lobes:
www.tagesspiegel.de/zeitung/horvth/1862732.html

Portwein

Selbstbewusst sinnlich: Portwein – Einer der meist verkannten Weine der Welt.

FINE Das Weinmagazin holte 18 Meilensteine des Vintage Ports von sechs der renommiertesten Portweinhäuser Portugals nach Berlin. Dieser Querschnitt von 80 Jahrgängen Portkultur richtete sich bewusst gegen den Trend der Jungverkostungen und bewies, dass das Image von Port in Deutschland endlich entstaubt werden muss. Drei der bekanntesten Portweinproduzenten begleiteten die Verkoster durch die Degustation und beim anschließenden Menü von Michael Hoffmann im Sternerestaurant Margaux, an dem auch der portugiesische Botschafter teilnahm. Die Ports und die Weine aus dem Douro-Tal präsentierten sich in all ihren vielfältigen Facetten – das Beste aus 80 Jahren portugiesischer Weinbaukunst.

Der erste Portwein am 31. Mai 2010, ein Ramos Pinto aus dem Jahre 1924, bildete den würdigen Auftakt der Veranstaltung. Insgesamt wurden 18 Vintage Ports von 12 alteingesessenen Portweinproduzenten aus dem Douro-Tal verkostet. Dirk Niepoort von Niepoort, Marie-Luise Schyler von Quinta do Noval, David Guimaraens von Taylor und Paul Symington von Symington ließen es sich nicht nehmen, der Degustation beizuwohnen, um ihre Leidenschaft mit den anwesenden Gästen zu teilen. Auch der portugiesische Botschafter José Caetano de Campos Andrada da Costa Pereira war begeistert von der Auswahl, die FINE Das Weinmagazin in Deutschland präsentieren konnte. Vintage Ports überzeugen als Digestif, Aperitif und zum Dessert. Diese Veranstaltung richtete sich bewusst gegen den Trend der Jungverkostungen, da erst gereifte Portweine durch ihre Geschmacksvielfalt von Aromen und Farben faszinieren.

„Weine und Portweine aus Portugal sind ein ungewöhnliches Geschmackserlebnis – das hat diese außergewöhnliche Weinprobe eindrucksvoll bewiesen“, so Ralf Frenzel, Herausgeber von FINE Das Weinmagazin. Da Portwein zwar zu den traditionell distinguierten, jedoch nicht zu den bekanntesten Genussmitteln zählt, war es dem Veranstalter ein ganz besonderes Anliegen, den Konsumenten die Augen zu öffnen. „Mit dieser Verkostung haben wir gezeigt, dass Port kein verstaubter, altmodischer Likörwein ist, sondern durchaus in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft harmoniert. Die heutige Veranstaltung war ein erster Schritt, um Portwein wieder bekannter zu machen“, ergänzte Chefredakteur Thomas Schröder.

Dass Portweinproduzenten nicht nur etwas von Port, sondern auch etwas von exzellenten Weinen verstehen, wurde eindrucksvoll beim Diner bewiesen. Michael Hoffmann, Inhaber und Chefkoch des Margaux, servierte das abgestimmte Menü zu den Weinen aus dem Douro-Tal. Als krönenden Abschluss genossen die Gäste einen 30 Years Old Tawny, Sandeman Sogrape.

Die Verkostungsnotizen zu dieser besonderen Weinprobe sind in der Ausgabe 2/2010 von FINE Das Weinmagazin nachzulesen.

Die beste Fachfrau für Systemgastronomie: Sonja Hansen

Jubel bei Hallo Pizza: Die beste Fachfrau für Systemgastronomie dieses Jahres heißt

Sonja Hansen. Sie setzte sich beim 8. Nationalen Azubi-Award Systemgastronomie des Deutschen Hotel– und

Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) gegen 49 Mitbewerber durch. Die Silbermedaille holte Martin Wagner,

ebenfalls von Hallo Pizza. Platz drei belegte Steffen Tyllich von Joey´s Pizza Service. Die Auszeichnung der besten

Nachwuchssystemer vor 800 Entscheidern aus Hotellerie, Gastronomie und gastgewerblicher Zuliefererindustrie fand

im Rahmen des 19. Forums Systemgastronomie anlässlich der Anuga am 13. Oktober 2009 in Köln statt.

Die besten zehn Auszubildenden 2009 auf einen Blick

1. Sonja Hansen, Hallo Pizza
2. Martin Wagner, Hallo Pizza
3. Steffen Tyllich, Joey´s Pizza Service
4. Birte Schiller, Nordsee
5. Alice Sander, IKEA
6. Janine Knorreck, Maredo
7. Ann-Sofie Scholz, Café Extrablatt
8. Melanie Röckert, McDonald´s
9. Sven Schützeichel, McDonald´s
10. Lisa Nett, Le Buffet

Nach zwei aufregenden Prüfungstagen stand fest, wer in Betriebswirtschaft, Marketing, Fachrechnen und

Warenerkennung die Nase vorn hatte. Die Azubis, die sich entweder bei Landesmeisterschaften oder in ihren

Unternehmen qualifiziert hatten, stellten ihr Können außerdem bei einer Konzeptions- und Präsentationsaufgabe

unter Beweis.

Ihre Medaillen, Urkunden und Preise nahmen die Top-Nachwuchssystemer aus den Händen von Dierk Kraushaar

(Stockheim-Gruppe), Vorsitzender der hochkarätig besetzen Jury, und seinem Stellvertreter Hagen Jankowski

sowie Thomas Hirschberger (Sausalitos Holding GmbH), Vorsitzender der Fachabteilung Systemgastronomie

im DEHOGA, Dr. Claus Stauder (Privatbrauerei Stauder), Vorsitzender des Initiativkreises Gastgewerbe im DEHOGA,

und DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges in Empfang.

Als Belohnung für ihre herausragenden Kenntnisse und Fähigkeiten konnten sich alle Azubis über eine Vielzahl

von attraktiven Sachpreisen und Gutscheinen freuen. Für die Besten der Besten gab es zudem

Weiterbildungsgutscheine und Reisen. So geht es für die Siegerin mit einer Begleitperson nach Amerika.

Gesponsert wurde diese Prämie von Vapiano in Zusammenarbeit mit Coca Cola. Außerdem erhielt sie einen

Weiterbildungslehrgang zur Fachwirtin im Gastgewerbe beim IST-Studieninstitut Düsseldorf.

Die Entwicklung des Ausbildungsgangs Fachmann/-frau für Systemgastronomie kann nicht anders als eine wahre

Erfolgsstory bezeichnet werden. Wurden im Premierenjahr 1998 noch 395 Ausbildungsverhältnisse gezählt,

beginnen nun jährlich rund 3.000 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung in der Markengastronomie.

Der bundesweite Azubi-Award Systemgastronomie findet einmal jährlich im Herbst statt und wird von den

Unternehmen der Fachabteilung Systemgastronomie im DEHOGA veranstaltet.

DAS!

NDR, Freitag, 24.07., 18:45 – 19:30 Uhr

DAS! schmeckt – Kochrezepte mit Rainer Sass.
Ob Wachteln in Pfefferrahmsoße oder Kartoffelsalat mit feinen Schalotten. Rainer Sass weiß für jedes Gericht das richtige Rezept. Die Rezepte zum Nachkochen im NDR Text, Seite 594 oder im Internet / E-Mail: das@ndrtv.de

Gast: Jan Frodeno
Mit elf Jahren zog er mit seinen Eltern nach Kapstadt, Südafrika. Vier Jahre später begann Jan Frodeno dort seine sportliche Laufbahn – zunächst als Wellenreiter, dann als Schwimmer. Im November 2000 wechselte er in seine jetzige Disziplin, den Triathlon. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 2002 konnte er gleich erste große sportliche Erfolge verzeichnen. Er wurde Deutscher U23-Meister, U23-Vizeweltmeister, 2007 Vizeeuropameister und im selben Jahr erstmals auch Deutscher Meister. 2008 holte er sensationell die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking. Seit 2004 lebt er in Saarbrücken und trainiert bis zu 45 Stunden pro Woche am Olympiastützpunkt, denn der 27-jährige will nun auch Weltmeister werden. Der Modellathlet wurde 2008 im Saarland zum Sportler des Jahres gewählt. Über das Starpotenzial eines Triathleten und das neue Wettkampf-Format berichtet er auf dem Roten Sofa.

Felix Schmid

„Burj Al Arab“: Ein Highlight ist die Patisserie mit Chef Felix Schmid

Ein Österreicher hat die Ehre, das Edel-Publikum im „Burj Al Arab“ mit den leckersten Süßigkeiten zu verwöhnen: Felix Schmid, Herr über alles, was aus der Hotel-Patissierie kommt. Schon jetzt ist er im „Burj Al Arab“ eine Legende geworden. Nicht nur der Qualität seiner Erzeugnisse wegen, sondern seine schier unerschöpflichen Kreativität zeichnet ihn aus, wenn es um süße Leckereien, Pasteten, Kuchen und vieles mehr geht, und das bereits im neunten Jahr.

Felix Schmid hat ein Faible für Arabien schon immer gehabt. Seine Künste als Leibkoch des Sultans von Brunei haben sich schnell am Golf herumgesprochen, und so lag es nahe, dass man ihn – vermutlich mit viel Geld – nach Dubai holte, um mit dafür zu sorgen, dass aus dem eigentlichen 5-Sterne-Hotel „Burj Al Arab“ ein 7-Sterne Hotel wird, dass es eigentlich gar nicht gibt.

Sprungbrett für Schmid war sicherlich seine Arbeit mit dem Koch aller Köche Eckart Witzigmann, der schon für viele Köche der Türöffner großer kulinarischer Karrieren war. Wer während seines Dubai-Urlaubs rechtzeitig reserviert, kann die Köstlichkeiten von Felix Schmid im „Burj Al Arab“ erleben. Doch dieses Geschmackserlebnis hat auch seinen Preis – aber man macht ja Urlaub und kann mit der Kreditkarte bezahlen.

Mehr Artikel zum Thema Burj al Arab:
www.reiseziel-dubai.de/dubai-news/dubai-Burj al Arab.html

IKA: Norwegen mit Gold nach Hause

IKA/Olympiade der Köche und inoga enden mit Medaillenregen
für Deutschland

Gold, Silber und Bronze für Deutschland – mit einem Freudentaumel im Heimatland ging die 22. Internationale Kochkunstausstellung (IKA) in Erfurt zu Ende.
Olympiasieger 2008 sind die Norweger. Die Deutsche Nationalmannschaft der Köche landete vor dem Titelverteidiger Schweden auf dem Silbertreppchen. Dafür holte die Deutsche Jugendnationalmannschaft in ihrer Wettbewerbskategorie die Goldmedaille. Die beste Militärkochmannschaft kommt aus der Schweiz, Silber geht hier in die USA und Bronze bleibt in Deutschland. Auch bei den Gemeinschaftsverpflegungsteams kochte sich das Deutsche Bundeswehr-Team auf den ersten Platz.

Mit der Siegerehrung erlischt heute die olympische Flamme im Messezentrum Erfurt. Rund 1.600 Köche aus über 50 Nationen beteiligten sich an dem weltgrößten Berufswettbewerb für Profiköche. Insgesamt über 23.000 Besucher und 350 internationale Medienvertreter verfolgten live die sechstägige Kochshow. Zum dritten Mal in Folge war Erfurt Austragungsort für die IKA/Olympiade der Köche, die wieder im Zusammenspiel mit der inoga – Fachmesse für Branchen der Gastronomie stattfand. Somit verwandelten sich die Hallen nicht nur in Genießerrestaurants und Plattenschautempel, sondern gaben auch über 300 Ausstellern aus allen branchenspezifischen Wirtschaftszweigen eine Bühne. 65 Aussteller kamen aus Thüringen.

„Der Slow-Food-Marktplatz mit rund 20 Ständen fand ein besonders zahlreiches Publikum, denn hier konnten die Besucher ausgewählte Spitzenprodukte der Region kosten.“ Das berichtet Johann Fuchsgruber, Vorstand der Messe Erfurt AG. Sehr zufrieden zeigten sich die Aussteller aus dem Mittelstand und jene, die speziell die Köche als Zielgruppe im Visier haben. „Für Sie gibt es keine bessere Messekombination als die IKA/inoga“, schlussfolgert Fuchsgruber.
Dicht umlagert waren sowohl die zahlreichen Restaurants auf dem Gelände als auch die Showbühne in Halle 3. Hier ergatterten Fans Autogramme von Star-, TV-, Show- und Sterneköchen. Der amtierende Gemüseschnitzweltmeister Xiang Wang zauberte hier ganze Welten aus Gemüse und genau hier wurde Hans Gillert gestern als neuer Weltmeister im Flambieren gekürt.

Inzwischen sind die Herde in den Wettbewerbsküchen abgekühlt und die Teilnehmer treten die Heimreise an. Unzählige Ideen für Rezepte haben sie auf jeden Fall im Gepäck und vielleicht auch schon Visionen für die IKA 2012 im Kopf. Die nächste inoga – Fachmesse für Branchen der Gastlichkeit steht dagegen bereits in zwei Jahren an: 17. -19. Oktober 2010.

Aktuelle Informationen:
www.inoga.de
www.olympiade-der-koeche.de

Kaffee oder Tee?

SWR, Dienstag, 16.09., 17:05 – 18:00 Uhr

Tagesgespräch – Was meinen Sie?
17.05 Uhr

Gute Reise: Bourges – das vergessene Weltkulturerbe im Herzen Frankreichs
17.15 Uhr

Tagesthema: Lohnt sich der KFZ Versicherungswechsel?
17.20 Uhr

Wilhelma Geschichten: Affen
ca. 17.30 Uhr

Abenteuer Haushalt: Besser Kochen/ Wraps: Gefüllte und gerollte Teigfladen
17.35 Uhr

Daheim im Südwesten – Damals und heute: Goldfrau mit dem MTB
17.45 Uhr

Sabine Spitz, Profi-Radsportlerin (Mountainbike) ist deutsche Profi-Radsportlerin. Sie kam relativ spät zum Radsport, erst mit 22 Jahren fuhr sie 1994 das erste Mal ein Mountainbikerennen. Bereits ein Jahr später startete sie für Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Kirchzarten und belegte den 45. Platz. Inzwischen ist sie schon Olympia-Dritte 2004, WM-Gold 2003, WM-Silber 2007 und 2008, Europameisterin 2008 geworden und zuletzt holte sie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking die Goldmedaille im Cross Country.