Nationaler Finlandia Vodka Cup in Berlin ausgetragen

Nationaler Finlandia Vodka Cup in Berlin ausgetragen. Stephan Hinz

Der 5. Nationale Finlandia Vodka Cup wurde am Dienstag in Berlin ausgetragen. Mit viel Kreativität und auf hohem Niveau kämpften die acht Teilnehmer um den nationalen Sieg. Stephan Hinz (Shepard, Köln) holte den Titel und ermixte sich die Qualifikation für den Internationalen Finlandia Vodka Cup, der im Februar in Lappland stattfinden wird. Der Kölner konnte die Jury mit seinen Drinkkreationen „Three Times“ und „Three Steps“ in den Kategorien Aperitif und Long Drink überzeugen. Zweiter wurde Lennart Haack (Atlantik Hotel Kempinski, Hamburg) vor Oliver von Carnap (Trinkhalle, München).

Qualif ikation durch Finnishing Schools
Vorausgegangen waren dem Cup die Finlandia Vodka Finnishing Schools, die im Oktober und November 2008 in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt stattfanden. Auf persönliche Einladung von Finlandia Vodka nahmen insgesamt 80 ausgewählte Szene-Barkeeper an einem inspirierenden Vodka-Training teil. Nach den angebotenen Workshops hatte jeweils ein Zweierteam pro Stadt die Chance, sich durch einen Sieg beim Ready, Steady, Shake-Contest für den nationalen Finlandia Vodka Cup zu qualifizieren.

Nationaler Finlandia Vodka Cup
Die acht Finnishing School Gewinner stellten sich beim Finlandia Vodka Cup nun einzeln der Jury. In je sieben Minuten mussten die Bartender einen Aperitif und einen Long Drink kreieren, die auf Finlandia Vodka, Finlandia Vodka Cranberry, Finlandia Vodka Lime, Finlandia Vodka Mango oder Finlandia Vodka Grapefruit basierten und höchstens vier weitere Zutaten enthielten. Anschließend wurden die Drinks in den Kategorien Geschmack, Aussehen, Aroma und „Star Quality“ von der Experten-Jury bewertet.

Gewinner-Cocktails
Und hier die Drinks, die beim Nationalen Finlandia Vodka Cup die höchste Punktzahl erreicht haben, zum Nachmixen:

Aperitif: Three Times
2 cl Finlandia Vodka
2,2 cl frischer Limettensaft
2 cl Aperol
2 Bl Old Times Orange Marmelade
1 cl Holunderblütensirup (darbo)

Methode: shaken und abseihen
Garnitur: Orangenzeste

Long Drinpk: Three Steps
2 cl Finlandia Vodka
2 cl frischer Limettensaft
2cl Grand Manier
12 Blatt frische Minze
mit Old Jamaica Ginger Beer auffüllen

Garnitur: Zitronenspirale, Minze, Salz

Finlandia Vodka & Pures Wasser
Die Herstellung von Finlandia Vodka beruht auf dem Besten, was Finnland zu bieten hat: sechszeilige Gerste, die unter der Mitternachtssonne ohne Einsatz von Chemikalien wächst und reinstem Gletscherquellwasser. Über 10.000 Jahre alte eiszeitliche Naturmoränen filtern das Wasser in Rajamäki, so dass es – einzigartig auf der Welt – keiner weiteren industriellen Filterung bedarf. Damit ist Finlandia Vodka einer der wenigen Vodkas, der seine Reinheit, Qualität und den puren Geschmack auf ganz natürliche Art und Weise erhält.

www.vodkacup.com
www.finlandia.com

Wir kochen durch!

Kabel1, Dienstag, 18.11., 16:45 – 17:45 Uhr

Abenteuer Alltag – so leben wir Deutschen

Alle Töpfe brodeln gleichzeitig im ‚Schützenhof‘ in Jever: Jazzfestival, Landwirtschaftsball und eine Silberhochzeit bringen die Küchencrew ordentlich zum Rotieren. UND: Gourmetspektakel auf der Insel. Das Hotel Restaurant Seeblick auf Amrum feiert das traditionelle Gourmetfestival. 100 Feinschmecker warten auf das 6-Gänge-Menü des Sternekochs Gunnar Hinz. Doch der eingeladene Sternekoch sagt kurzfristig ab …

Gunnar Hinz

Um Schweinefleisch, das durch falsche Züchtung seines guten Geschmacks beraubt wurde, haben Spitzenköche lange einen großen Bogen gemacht. Seit aber wieder Filets und Haxen von alten, fast ausgestorbenen Schweinerassen zu haben sind, hat ein Umdenken stattgefunden

„Schwein schmeckt einfach gut“, sagt Sterne-Koch Gunnar Hinz vom Restaurant „Das kleine Rote“: In seinem hübschen Hexenhäuschen in Bahrenfeld bereitet er Köstlichkeiten zu, für die er die Füße vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein oder vom Saalower Kräuterschwein verwendet

Lesen Sie den gesamten Artikel bei WELT-ONLINE:
http://www.welt.de/wams_print/arti2280137/Ran_an_den_Speck.html

Das Restaurant von Gunnar Hinz – Das kleine Rote – steht auf Platz 187 der 2000 besten Restaurants Deutschlands, der HAIKU Liste:
www.haiku-liste.de/beste-restaurants/196/das-kleine-rote.html

Spitzenweine treffen Spitzenköche auf dem Genießer-Gipfel in Hamburg

Spitzenweine treffen Spitzenköche auf dem Genießer-Gipfel in Hamburg

Am Abend des 14. Juli 2008 hatte das Deutsche Weininstitut (DWI) fünf Spitzenwinzer und -sommeliers sowie sechs der besten Köche Hamburgs zum Genießer-Gipfel ins Landhaus Scherrer in Hamburg eingeladen. Mit dabei waren zum Beispiel Nils Hoyer, Sommelier im Seven Seas im Süllberg, und Sternekoch Wahabi Nouri aus dem Restaurant Piment. Das Motto des Abends lautete „Riesling – der perfekte Begleiter zur kreativen Spitzenküche“.

Jedem Koch wurde ein Sommelier oder Winzer zur Seite gestellt, der die reizvolle Aufgabe hatte, zum Gericht „seines“ Koches drei korrespondierende Weine aus den deutschen Anbaugebieten auszuwählen. So bot Axel Neiss vom Pfälzer Weingut Ludi Neiss beispielsweise einen 2007er Riesling „Alte Reben“ aus dem Bockenheimer Sonnenberg zum Steinbutt auf Erbsencoulis mit Pfifferlingen und Sherryessig-Butter von Fritz Schilling an.

Die circa 50 geladenen Gäste des Genießer-Gipfels konnten während des Abends den Starköchen am Herd über die Schulter schauen und im lockeren Gespräch aus kompetentem Munde mehr über die Harmonie von Wein und Speisen erfahren.

Das DWI möchte mit dieser bereits seit 2004 laufenden Veranstaltungsreihe Weinfreunde in moderner Form zu einem kreativen Umgang mit regionaltypischen Weinen und Speisen aller Art animieren.

Die Sommeliers und Winzer in Hamburg:
– Nils Hoyer (Seven Seas im Süllberg)
– Erik Merten (Landhaus Scherrer)
– Axel Neiss (Weingut Ludi Neiss, Pfalz)
– Annegret Reh-Gartner (Weingut Reichsgraf von Kesselstatt)
– Thilo Vetter (Rindchen’s Weinkontor)

Die Köche in Hamburg:
– Gunnar Hinz (Das Kleine Rote)
– Raik Holst und Torsten Schmidt (Gastraum 4experiment)
– Wahabi Nouri (Piment)
– Fritz Schilling (Die Bank)
– Hemanninz Wehmann (Landhaus Scherrer)

Die Gerichte des Abends werden in der Woche nach dem Genießergipfel, vom 15. bis 20. Juli, inklusive der korrespondierenden Weine in den fünf beteiligten Restaurants im Angebot sein. Alle Rezepte und Weine stehen ab sofort auf der DWI-Homepage www.deutscheweine.de zum Download zur Verfügung.

22. Bremer LUKULLUS-Medaille 2008

22. Bremer LUKULLUS-Medaille 2008 mit Gästen aus Trondheim

In den beiden Lehrküchen des Schulzentrums am Rübekamp in Bremen wurde über Stunden um die Wette gekocht. Neben den 14 offiziellen Teilnehmern wirkten in diesem Jahr auch zwei Teilnehmer aus Trondheim, Norwegen, mit, die sich mit ihrer Klasse gerade zu einem Partnerbesuch in Bremen aufhielten. Die beiden norwegischen Koch-Azubis sammelten so praktische Erfahrungen in der Norddeutschen Küche, wurden allerdings nicht in die Bewertung aufgenommen, so dass die übrigen vierzehn Teilnehmer in ihren Leistungen rund um das Menü höchsten Anforderungen Genüge tragen mussten.

Die Anforderungen für die festlichen Speisen bestand darin, aus einem Warenkorb die drei Elemente Scampi (Vorspeise), Kaninchenrücken (Hauptgang) sowie Marzipan und Haselnuss (Dessert) zu vereinen. Neben diesen Vorgaben war die Wahl der Rezeptur den Auszubildenden selbst überlassen.

Über Gold für die Gesamtleistung durfte sich am Ende des spannenden Wettbewerbs Christian Redetzki (Hotel Roshop, Barnstorf) freuen. Silber ging an Stefan Ballwander (Parkhotel, Bremen). Bronze an Sascha Hinz (Hotel MARITIM, Bremen).

Wettbewerbe dieser Art sind für die Beteiligten eine ideale Gelegenheit, um sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten, da die Anforderungen dort genauso hoch sind.

Die Veranstaltung ist schon sehr lange wichtiger Bestandteil in der Jugendarbeit des Koch-Clubs Bremen e.V. und wird seit jeher von Unilever Foodsolutions als Zeichen der Verbundenheit mit dem Bremer Verein unterstützt. Als Repräsentant für den Sponsor stand Hans Hoffmann von der Knorr Küchenbrigade als Juror mit am Herd und unterstützte die Suche nach dem Sieger auch in der praktischen Entscheidung.

Der Gourmet-Grill: Das kleine Rote

Ganz Hamburg spricht vom 'Kleinen Roten'. Doch wer jetzt meint, das sei die Bekleidungs-vorschrift auf der Reeperbahn, liegt daneben.

'Das kleine Rote' ist der Gourmet-Tempel von Gunnar Hinz (35). Und dass dieser Mann sein Koch-Handwerk versteht, beweist die Liste seiner Auszeichnungen, u.a. auch ein Michelin-Stern. Gerade plant der leidenschaftliche Spitzenkoch den nächsten Coup – ein Barbecue. Grillzange statt Kochlöffel? Die Gäste sitzen selbst schon fast auf glühenden Kohlen. Denn wann hat man schon mal die Gelegenheit, einem Sternekoch beim Grillen zuzuschauen …

Kabel1, Freitag, 27.07., 16:30 – 17:05 Uhr

Gault Millau Hamburg – Wahabi Nouri ist der Aufsteiger

Küchenchef Wahabi Nouri vom „Piment“ in Eppendorf – er arbeitet mit type301 Kochmessern im Porsche Design – ist für die französische Gourmet-Bibel Gault Millau der kulinarischen Aufsteiger des Jahres in Hamburg. In die Top Ten der Stadt kochten sich auch Gunnar Hinz vom Bahrenfelder Restaurant „Das kleine Rote“ und Jochen Kempf vom „Prinz Frederik“ im Harvestehuder Nobelhotel „Abtei“ in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2006.

Der aus Casablanca stammende Wahabi Nouri „liebt kräftige Gewürze und weiß sie zu handhaben wie kaum ein Zweiter in der Stadt. Stets dosiert er so, dass die einzelnen Aromen eben noch zu erahnen sind, aber fast ganz mit den übrigen verschmelzen.“ Seine „bei aller Raffinesse unverkrampften Gerichte wie perfekt gebratener, mit Pfeffer und Koriander gewürzter Heilbutt auf Zucchini-Fondue oder die mit Zimt geschmorte Ochsenschulter auf Safranessenz und Oliven verschaffen dem Piment auch jenseits der Gourmetszene Ansehen“. Nouri, der sich seit 2003 Jahr für Jahr um einen Punkt steigerte, bekam vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten, die für „höchste Kreativität und Qualität” stehen. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 30 Köche. Eurotoque Wahabi war Deutscher Finalist im Bocuse d’Or 2005.

Hinz bot „wunderbare Fischgerichte, er brät virtuos an der Gräte und knusperknackige Häute, kombiniert Fleisch mit Sauerkirschen oder saftigen Zwetschgen und sorgt auch mit würzigen Saucen für schöne Kontraste“, Kempf beeindruckte mit „Jacobsmuscheln auf einem Bett aus Zuckerschoten, einer Art von verfeinertem Waldorfsalat und Roter Bete als kulinarischem Erlebnis. Seine Fischgerichte haben meist einen würzigen Hauch von mediterraner Duftigkeit, die sich mit dem aristokratischen Stil des Hauses bestens verträgt“. Beide verbesserten sich auf 16 Punkte und zählen damit zu den 225 besten Köchen in Deutschland.

Ganz vorn in der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Hamburg steht – schon im 4. Jahr – Thomas Martin vom „Jacobs Restaurant“ in Nienstedten. Er „verhält sich betont desinteressiert gegenüber allen modischen Schnickschnack-Trends. Man kann, das zeigt der souveräne Chef beispielhaft, ein Mann der klassischen französischen Kochkunst sein und zugleich seine Gäste immer wieder überraschen, beispielsweise durch Hummer mit Honigkarotten und Verveinesauce, gratinierte Rotbarbe auf Zitronen-Couscous oder Pfirsich aus dem Ofen mit Rosmarin und Fichtennadeleis“.

Ihre 17 Punkte des Vorjahrs verteidigten souverän Christian Rach vom Ottensener „Tafelhaus“ („schöne spannungsreiche Kreationen wie Wildlachsfilet mit gegrillten Mangoscheiben, roten Zwiebeln und grünem Pesto oder gegrillter Hummer mit Tomatensalsa und geröstetem Brot mit Oliven“), und Heinz Wehmann vom „Landhaus Scherrer“ an der Elbchaussee („Wehmann ist in seiner eher traditionellen Manier ein kompromissloser Perfektionist. Wer sein Steinbuttfilet bestellt, kann sicher sein, dass er absolute Premiumqualität kriegt, in einer ultimativen Zubereitung, wie sie besser kaum vorstellbar ist“) und Christoph Rüffer vom Restaurant „Haerlin“ im Hotel „Vier Jahreszeiten“ („das ‚Haerlin-Menü’ bleibt einer der schönsten gastronomischen Events der Stadt. Es bietet 6 Gänge klassischer Noblesse“).

Die Tester beschrieben und bewerteten insgesamt 30 Restaurants in Hamburg. 27 Küchenchefs zeichnete der Gault Millau mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften auch der nach Jahren wiederbewertete Eppendorfer Italiener „La Scala“ (13 Punkte) und das wiedereröffnete „Le Canard“, das nun den Namenszusatz nouveau trägt. Dort startete der aus München zugewanderte Ali Güngörmüs, der mediterran mit exotischen Einflüssen kocht, mit 15 Punkten.
Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Hamburg 7 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 3 inspirierte Küchen neu auf. 3 Köche wurden höher, 5 niedriger bewertet.

Außerdem testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (892 Seiten, 30 €) wieder Kreuzfahrtschiffe, die für ihre gute Küche werben: die deutsche Luxusyacht „MS Europa“, die alle Küchenstile der Welt bietende „MS Westerdam“ der Holland-America-Linie und die vom Hollywood- Starkoch Wolfgang Puck beehrte japanische „MS Crystal Symphony“. Ferner beschreibt und klassifiziert er 420 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Hamburg

1. Jacobs Restaurant im Hotel Louis C. Jacob (18 Punkte),
2. Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten,
Landhaus Scherrer in Ottensen,
Piment* in Eppendorf,
Tafelhaus in Ottensen (alle 17 Punkte),
6. Atlantic-Restaurant im Hotel Atlantic,
Das kleine Rote* in Bahrenfeld,
Fischereihafen-Restaurant in Altona,
Poletto in Eppendorf,
Prinz Frederik* im Hotel Abtei,
Seven Seas auf dem Süllberg (alle 16 Punkte),
11.Allegria in Winterhude,
Artisan in St. Pauli,
Calla im Hotel Steigenberger,
Doc Cheng’s im Hotel Vier Jahreszeiten,
Henssler Henssler in Altona,
Le Canard nouveau** in Ottensen,
Rive in Altona,
Stocker in Altona (alle 15 Punkte).

www.gault-millau.de
www.kochmesser.de/type301.html