Käse im Internet

Käse im Internet: www.kaeseweb.de

Käseweb ist das große Branchenportal rund um Käse im Internet. Die neue Webadresse für alle Käsefreunde, Konsumenten und für die Käse-Experten bei Handel und Herstellern. Immer ein Genuss: www.kaeseweb.de

Käseweb.de (auch kaeseweb.de) bietet einen einzigartigen Überblick über die Käsesorten am Markt. Über die Suchfunktion kann der Lieblingskäse nach Käsegruppen, nach Herstellungsländern oder auch nach Milchsorten wie Kuh, Schaf, Ziege oder Büffel ausgewählt werden. Auch Biokäse, Leichtkäse oder Rohmilchkäse sind ein Thema. Ein großes Produktbild zeigt den Käse auf dem Bildschirm und liefert gleichzeitig auch eine kurze Produktbeschreibung, nennt die Käsegruppe, die Milchart, den Fettgehalt und viele weiteren Inhaltsstoffe sowie die Herkunft in Bezug auf Land oder Region und natürlich den Hersteller.

Zu vielen Käse können leckere Rezepte zugeordnet werden. Natürlich mit Bild und allen Details der Zubereitung, abrufbar nach Anlass und/oder Saison. Eine Rezept-Suchmaschine bietet per Mausklick Käserezepte für wirklich jede Gelegenheit. Käse-Neuheiten werden tagesaktuell mit Bild und Text in der Neuheiten-Rubrik vorgestellt. Im Käseforum können sich Käseliebhaber nach Herzenslust austauschen und dabei natürlich auch die Expertenmeinung der moderierenden Käseweb-Redaktion einholen. Und wer sich an den aktuellen Gewinnspielen oder Promotions der Käsehersteller beteiligen möchte, der findet dazu auf käseweb.de immer den direkten Link.

Käseweb.de ist ein Projekt des Bücker Fachverlages, Bad Breisig, mit den Redaktionen von Milch-Marketing und Käse-Theke (redaktionelle Verantwortung) in Zusammenarbeit mit der Rolf Hinken GmbH, Agentur für Pressearbeit, mit Sitz in St. Leon-Rot (Herausgeber und Vermarktung). Für die Entwicklung und technische Betreuung der Website zeichnet die Internet-Agentur Gedankengut aus Pforzheim verantwortlich.

Erste Lebensmittelampel fürs iPhone

Erste Lebensmittelampel fürs iPhone

Nährwerte in sekundenschnelle mit „FoodCheck – die Lebensmittelampel“

Ab sofort ist Deutschlands erste interaktive Lebensmittelampel für das iPhone und den iPod touch verfügbar. Ob Zucker, Fett oder Salzgehalt, ernährungsbewusste Verbraucher müssen jetzt nicht mehr stundenlang vor dem Supermarktregal die Verpackungen studieren. „FoodCheck – die Lebensmittelampel“ liefert die wichtigsten Informationen über die Zusammensetzung eines Lebensmittels in sekundenschnelle.

Die Nutzer von „FoodCheck – die Lebensmittelampel“ suchen in einer ständig wachsenden Datenbank nach Produktnamen oder Herstellern. In den Ampelfarben rot, gelb und grün bekommen sie angezeigt, wieviel Fette, Zucker, Salz oder Kalorien 100g des gewünschten Produkts enthalten. Anders als bei den aufgedruckten Nährwertangaben macht die einheitliche Menge von 100g für jedes Produkt auch Vergleiche kinderleicht. Aktuell befinden sich rund 3.000 Fertig-Lebensmitteln von namhaften Herstellern wie Nestlé, Dr. Oetker oder Unilever im System. Eine integrierte Updatefunktion erlaubt auch später noch, jederzeit neue Informationen hinzuzufügen. Das Programm ist ab sofort über Apples Itunes store erhältlich und kostet 2,39 €.

Über die Lebensmittelampel

Das Prinzip Nährwertangaben in Form einer Ampel anzuzeigen wurde in Großbritannien wissenschaftlich entwickelt und wird anders als in Deutschland dort auch von vielen großen Lebensmittelherstellern unterstützt. Da häufig für Laien besonders bei Fertigmahlzeiten oder Tiefkühlgerichten überhaupt nicht erkennbar ist, ob ein Produkt hoch oder niedrig an Nährwerten einzuschätzen ist wurde bewusst eine für Verbraucher sehr einfache und verständliche Kennzeichnung gesucht.

Anhand roter, gelber oder grüner Punkte ist nun schnell erkennbar, was Hauptbestandteile eines Produktes sind. Verbraucher haben so die Möglichkeit, ihre Verzehrmengen entsprechend danach auszurichten. Die Lebensmittelampel hilft, bewusster zu genießen und gesünder zu leben indem Übermengen an Salz, Fett oder Zucker klar erkannt werden.

Über die Umsetzung der Lebensmittelampel

Apples neueste iPhone und iPod-Modelle bringen die ideale Voraussetzung für das Funktionieren einer Nährwertampel mit. Sie können in unregelmäßigen Abständen über das Internet neue Daten herunterladen, sind handlich und vor allem hat man sie immer griffbereit in der Tasche. Die Erkenntnis, dass es nicht reicht immer auf „die anderen“ zu warten bis etwas geschieht war ausschlaggebend für die Umsetzung einer mobilen Nährwertampel. Internetdatenbanken waren zwar vorhanden, aber weder im Supermarkt verfügbar noch umfangreich genug in ihrer Produktauswahl.

„FoodCheck – die Lebensmittelampel“ geht endlich einen neuen Weg: ständig neue Daten per Internet ins Telefon laden garantiert Aktualität auf lange Zeit. Schon jetzt zu Beginn stehen tausende Einträge bereit, Licht in das Dickicht des Einkaufsdschungels zu bringen. Zusätzliche Nutzerhinweise und Informationen werden gerne berücksichtigt um die Datenbasis zum Vorteil aller ständig wachsen zu lassen. Sollte das Projekt gut angenommen werden, sind bereits weitere Verbesserungen geplant. Vorrangig ist aber der Ausbau der Datenbasis, auch wenn die bereits verfügbaren Produkte bereits jetzt die umfangreichste Sammlung an Ampeldaten darstellt die es je gegeben hat.

www.foodcheck.lebensmittelampel.com

Cook & Chill Technologie

Von wegen abgekühlt: Neue Cook & Chill Technologie aus Neumünster
Land fördert neue Herstellungstechnologie für Lebensmittel mit 225.000 Euro

Cook & Chill – das hört sich zunächst nach einer neuen TV Kochshow an – ist es aber nicht. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Herstellungstechnologie aus der Lebensmittelbranche. Beim Cook & Chill werden Speisen auf herkömmliche Weise bis zu einem gewissen Punkt gegart und dann auf eine Temperatur von drei Grad Celsius gekühlt. Die gekühlte Speise kann dann, je nach Produkt, verpackt und bei ununterbrochener Kühlkette bis zu fünf Tagen und länger ohne Qualitätsverlust gelagert werden. Sie wird erst unmittelbar vor der Ausgabe wieder auf Verzehrtemperatur erwärmt. Um den Herstellern dieser Cook & Chill Produkte einen höheren Qualitätsstandard zu gewährleisten, möchte die KIN GmbH in Neumünster ein neues Dienstleistungspaket entwickeln. Das Vorhaben wird mit 225.000 Euro im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft vom Land Schleswig-Holstein gefördert.

Cook & Chill Produkte werden heute überwiegend großküchentechnisch produziert. Frische, Nährstofferhaltung und Geschmack sind gegenüber anderen Convenience-Produkten vor allem dann besonders gut, wenn der Prozessablauf optimal organisiert ist und keine Schwankungen in den Prozessstufen auftreten. Dabei sind die Anforderungen an die Hygiene bei dieser Produktgruppe besonders hoch. Aus einer unterschiedlichen Beschaffenheit der Zutaten können Verfahrensabweichungen resultieren. Nur mit aufwendigen Laboruntersuchungen lassen sich dann verlässliche Aussagen zur Haltbarkeit des Produktes treffen.

Eine optimierte Produktionssystematik mit sensorgesteuerter Prozesskontrolle wäre für den Hersteller ein großer Vorteil. Die neue Dienstleistung der KIN GmbH setzt genau hier an: künftig soll es möglich sein, alle Prozessschritte bei der Herstellung von Cook & Chill Produkten darstellbar und überprüfbar zu machen. Dazu soll unter anderem eine multifunktionale Simulationsanlage entwickelt werden, bei der mittels Sensoren alle Messdaten zu jedem Zeitpunkt erfasst, elektronisch verarbeitet und ausgewertet werden können. So sind dann gesicherte Erkenntnisse über Qualität, Lebensmittelsicherheit und Haltbarkeit möglich. Dem Hersteller bietet so ein Verfahren den Vorteil, dass die oftmals handwerklich geprägten Produktionsprozesse entfallen würden, was wiederum eine erhebliche Kostenersparnis darstellt. Die KIN GmbH möchte den Herstellern diese neue Technologie sowohl nach Modulen getrennt oder kombiniert anbieten und erwartet, dass daraus Produktinnovationen für einen stark wachsenden Cook & Chill Markt resultieren werden.

Neues Qualitätszeichen mit Herstellungsland bei Lebensmitteln

DLG: Neues Qualitätszeichen mit Herstellungsland bei Lebensmitteln

Hohe Wertschätzung bei Verbrauchern für „Made in Germany“ – Wichtiger Beitrag zur Verbraucherinformation und Vertrauensbildung – Befragungen signalisieren hohe Akzeptanz bei Verbrauchern und Herstellern

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) bietet jetzt den Unternehmen der Ernährungswirtschaft ein neues Qualitätszeichen mit Herkunftsangaben an. Auf den bekannten DLG-Medaillen wird hierbei neben dem Prädikat „prämiert“ auch „Hergestellt in Deutschland“ bestätigt. Dies wird zudem durch die deutschen Nationalfarben schwarz-rot-gold aufmerksamkeitsstark verstärkt. Der Verbraucher soll damit neben der Qualität zugleich einen Hinweis auf das Herstellungsland prämierter Lebensmittel erhalten. Das neue Zeichen hat der DLG-Vorstand jetzt auf seiner Sitzung verabschiedet. Es stellt für den Vorsitzenden des DLG-Testzentrums Lebensmittel und DLG-Vizepräsidenten, Prof. Dr. Achim Stiebing, einen wichtigen Beitrag für die Verbraucherkommunikation dar. „Made in Germany“ genieße auch bei Lebensmitteln hohe Wertschätzung bei den Konsumenten. Prof. Stiebing verweist auf die Ergebnisse einer Befragung des Allensbacher Instituts für Demoskopie im Auftrag der DLG. Danach wünschen sich die Verbraucher eine Ausweitung der Information über Qualität auch um Herkunftsnachweise. Die Leiterin des Allensbacher Instituts, Professor Renate Köcher, sieht erhebliche Chancen darin, „Made in Germany“ auch bei Lebensmitteln stärker zur Verbraucherinformation und Vertrauensbildung zu nutzen, wie sie im Bericht der Studie feststellt.

Aktuelle Befragung signalisiert hohe Akzeptanz bei Verbrauchern

Diese Allensbacher Untersuchungsergebnisse stammen aus dem Jahre 2006. Sie waren für die DLG Anlass dafür, die Vorarbeiten für die Entwicklung eines solchen neuen Zeichens einzuleiten. Nach Angaben von Prof. Stiebing gab es hierzu auch gemeinsame Gespräche und Überlegungen von CMA und DLG.

Relevanz und Akzeptanz des neuen Qualitätszeichens mit dem Hinweis auf das Herstellungsland Deutschland und mit den deutschen Nationalfarben hat die DLG im Dezember 2008 im Rahmen einer nationalen Verbraucherbefragung untersuchen lassen. Wie der Geschäftsführer des DLG-Testzentrums Lebensmittel Rudolf Hepp berichtet, bestätigen die Ergebnisse signifikant, dass die Verbraucher das neue DLG-Zeichen mit hergestellt in Deutschland und mit hoher Qualität verbinden.

Auch erste Gespräche mit namhaften Herstellern aus der Lebensmittelwirtschaft zeigen, dass das neue DLG-Qualitätszeichen bei den Herstellern große Akzeptanz und starkes Interesse findet. Aufgrund der sehr positiven Resonanz bei den Verbrauchern und bei den Herstellern werde die DLG, so Vizepräsident Prof. Stiebing, das neue DLG-Qualitätszeichen unverzüglich umsetzen und in den Markt einführen.

Was steckt hinter dem Zeichen?

Das Zeichen testiert zum einen die hohe sensorische Qualität des ausgezeichneten Produktes. Alle Produkte werden im Rahmen der DLG-Qualitätsprüfungen sensorisch nach dem DLG-Fünf-Punkte-Schema getestet. Bei dem neuen Zeichen müssen die Produkte nun zusätzlich die Vorgabe erfüllen, dass sie im Sinne der nationalen und der EU-Gesetzgebung in Deutschland hergestellt sind. Dies muss der Hersteller der DLG bestätigen, und es wird zusätzlich im Rahmen von Stichproben von der DLG kontrolliert. Die Auszeichnung gilt für den Zeitraum von einem Jahr und die Vergabe erfolgt durch die DLG-Zertifizierungsstelle, die durch das Deutsche Akkreditierungssystem Prüfwesen DAP akkreditiert und weltweit anerkannt ist.

Auch für Hersteller aus anderen Ländern nutzbar

Neben der Herstellung in Deutschland können auch Lebensmittelhersteller aus anderen Ländern die Herstellung aus dem jeweiligen Land in gleicher Weise für ihre Produkte nutzen.
Voraussetzungen sind auch hier das erfolgreiche Bestehen der DLG-Qualitätsprüfungen und der kontrollierte Nachweis über das Herstellungsland. Die Preisträger werden hierbei die DLG-Medaille mit dem Eindruck des Herstellungslandes und den entsprechenden Nationalflaggen erhalten.

Gute Käse Nachfrage

Die Nachfrage nach Standardschnittkäse im Inland wird als lebhaft eingeschätzt. Sowohl aus dem Einzelhandel wie auch aus dem Großverbrauchersektor wird von regen Bestellungen berichtet. Angebotsüberhänge sind keine mehr festzustellen. Die Bestände sind auf normalem Niveau. Der Preisrückgang der vergangenen Monate dürfte endgültig zum Stillstand gekommen sein.

Seit einigen Wochen ist die Preisermittlung der ZMP für die Tagespreise unverändert. Das Preisniveau wird von den Herstellern generell als unbefriedigend eingeschätzt. Auf kurze Sicht wird man mit höheren Preisforderungen in Verhandlungen gehen.

Neues Internet Branchenportal für Käse gestartet

Neues Internet Branchenportal für Käse gestartet

Käseweb ist seit dem 30. Januar 2009 online. Käseweb ist das große Käse-Branchenportal für alle Käsesorten und Käsemarken aus Käsetheke und SB-Regal, aus Deutschland und aus allen anderen Ländern im Internet. Die Webadresse für Käsefreunde, Konsumenten und für die Käse-Experten bei Handel und Herstellern. Immer ein Genuss: kaeseweb.de

Käseweb.de ( auch käseweb.de ) bietet einen einzigartigen Überblick über die Käsesorten am Markt. Über die Suchfunktion kann der Lieblingskäse nach Käsegruppen, nach Herstellungsländern oder auch nach Milchsorten wie Kuh, Schaf, Ziege oder Büffel ausgewählt werden. Auch Biokäse, Leichtkäse oder die DLG-Auszeichnung sind ein Thema.
Ein großes Produktbild zeigt den Käse auf dem Bildschirm und liefert gleichzeitig auch eine kurze Produktbeschreibung, nennt die Käsegruppe, die Milchart, den Fettgehalt und ggf. weitere Inhaltsstoffe, die Herkunft in Bezug auf Land oder Region und natürlich den Hersteller.

Zu vielen Käse können leckere Rezepte zugeordnet werden. Natürlich mit Bild und allen Details der Zubereitung, abrufbar nach Anlass und/oder Saison. Eine Rezept-Suchmaschine bietet per Mausklick Käserezepte für wirklich jede Gelegenheit. Käse-Neuheiten werden tagesaktuell mit Bild und Text in der Neuheiten-Rubrik vorgestellt. Im Käseforum können sich Käseliebhaber nach Herzenslust austauschen und dabei natürlich auch die Expertenmeinung der moderierenden Käseweb-Redaktion einholen. Und wer sich an den aktuellen Gewinnspielen oder Promotions der Käsehersteller beteiligen möchte, der findet dazu auf käseweb.de immer den direkten Link.

Deutsche Rekordbeteiligung in Amsterdam

120 Hersteller unter dem Dach der CMA auf der „PLMA’s World of Private Label 2008“

Handelsmarken nehmen an Bedeutung zu und verzeichnen kontinuierlich wachsende Marktanteile. Deshalb rückt die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH im Rahmen des Ausbaus ihrer Exportaktivitäten den
Private-Label-Bereich stärker in den Fokus. Am 27. und
28. Mai 2008 präsentieren sich unter dem Dach der CMA 120 deutsche Hersteller auf der Fachmesse „PLMA’s World of Private Label“ in Amsterdam. Damit hat die Ausstellerzahl im Vergleich zu 2007 um mehr als 40 Prozent zugenommen und eine neue
Rekordbeteiligung erreicht. Auf dem mehr als 1.600 Quadratmeter großen CMA-Gemeinschaftsstand haben heimische Hersteller die Gelegenheit, ihre internationalen Lieferketten zu erweitern und sich über die neusten Trends im Handelsmarkenbereich zu
informieren. Die zentral am Übergang zwischen Amstel- und Europahalle gelegene Lounge (Stand 6805) bietet zudem einen professionellen Rahmen für Gespräche zwischen Herstellern, Facheinkäufern und Pressevertretern.

„Der Private-Label-Markt birgt weiterhin enormes Wachstumspotenzial für die deutsche Lebensmittelbranche“, erläutert Steffen Reiter, Leiter des CMA-Export-Managements. „Die Messe ist deshalb ein absolutes Muss für alle Anbieter aus dem
Handelsmarkensektor. Durch die starke internationale Ausrichtung bietet sie eine ideale Plattform für Hersteller, Händler und Importeure.“ Mit dem Ziel, den deutschen Herstellern noch mehr Möglichkeiten für die internationale Präsentation ihrer
Produkte zu bieten, intensiviert die CMA künftig die Zusammenarbeit mit dem internationalen Handelsverband Private Label Manufacturers Association (PLMA).

Siegeszug der Eigenmarken
Während Eigenmarken des Lebensmitteleinzelhandels in der Schweiz, in Großbritannien und Belgien bereits die 40 Prozent-Marke überschritten haben, liegen die Marktanteile in Deutschland, Spanien, der Slowakei sowie Frankreich bei über 30 Prozent und
in weiteren acht europäischen Ländern bei über 20 Prozent. Der Siegeszug der Private Labels ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass diese inzwischen in Qualität und Vielfalt mit den einschlägigen Marken mithalten können. Darüber hinaus setzen
die Eigenmarken mitunter auch neue Trends.

Demeter warnt vor Gentechnik in Bio-Lebensmitteln

Demeter, der älteste ökologische Verband mit weltweiter Vernetzung
bio-dynamischer Projekte, kritisiert die drohende Aufweichung der
EU-Bio-Verordnung. „Wenn die europäischen Agrarminister jetzt wirklich wie
angekündigt beschließen, gentechnisch hergestellte Zusatzstoffe für die
Lebensmittelverarbeitung zuzulassen, weichen sie das bewährte Prinzip des
konsequenten Verzichts auf Genmanipulation beim Bio-Essen auf,“ warnt
Demeter-Bund-Geschäftsführer Stephan Illi.

In Deutschland wirtschaften rund 1400 Landwirte mit über 50 000 Hektar Fläche
biologisch-dynamisch. Zum Marktforum, dem runden Tisch der Demeter-Bewegung mit
allen Wertschöpfungs-Ebenen, gehören zudem die Vertreter von etwa 330
Demeter-Herstellern und –Verarbeitern sowie Vertragspartner aus dem Naturkost-
und Reformwaren-Großhandel. Sie engagieren sich für gesunde Lebensmittel und
gegen Gentechnik im Agrar- und Ernährungsbereich.

Dabei bekommen sie
Unterstützung nicht nur von den überzeugten Bio-Kunden, sondern immer mehr auch
von aufmerksamen Verbrauchern, die der Agro-Gentechnik skeptisch gegenüber
stehen. „Wenn der EU-Agrarrat nun Ausnahmen für den Einsatz von gentechnisch
manipulierten Substanzen für Bio-Lebensmittel erwägt, setzt er ein völlig
falsches Signal, das an den Erwartungen der meisten Menschen vorbei geht,“
betont Illi.

Kölner FoodTec Tage

Während des zweitägigen internationalen Kongresses in Köln diskutieren Experten über zahlreiche Aspekte rund um die Lebensmittelherstellung und -verarbeitung. Dabei spielen branchenübergreifende Themen wie Prozess- und Verpackungstechnik oder Lebensmittelsicherheit eine zentrale Rolle.

Auf der IFW 2007 dreht sich zwei Tage lang alles um die Getränkeindustrie und deren Zukunft. In Ihrem Vortrag erläutert Eva Martinez Diaz vom ttz- Bremerhaven die Entwicklung eines Frühwarnsystems für die Fruchtsaftproduktion. Werden diese nämlich nicht rechtzeitig von den Herstellern erkannt, können sie Gärungsprozesse auslösen, die ganze Tankfüllungen unbrauchbar machen.

Im EU-Projekt QUALI-JUICE, welches von Eva Martinez Diaz am ttz Bremerhaven koordiniert wird, untersuchen die Projektpartner wie künftig Milchsäurebakterien mit Hilfe von Biosensoren rechtzeitig erkannt werden können.

QUALI-JUICE ist ein von der europäischen Kommission gefördertes Projekt mit einer Projektlaufzeit von drei Jahren. Ende 2008 werden die Entwicklungsarbeiten abgeschlossen sein.

Kurzinfo zum Vortrag im Rahmen des IFW 2007 – Fruchtgetränke im Zukunftsmarkt. Fokus- und Strategietage für die Getränkeindustrie

(Kölner FoodTec Tage):
Termin: Donnerstag, 29. März 2007
Ort: Congress-Centrum-Ost, Kölnmesse, Köln
Vortrag: Projekt: Der Milchsäure auf der Spur –
Frühwarnsystem für die Fruchtsaftproduktion
Referentin: Eva Martinez Diaz, ttz Bremerhaven

Weitere Infos:

www.ifw.confructa-medien.com