Arizona Taco Festival

Schlemmen und genießen heißt es in Scottsdale vom 17. bis zum 18. Oktober 2015 beim alljährlichen Arizona Taco Festival. Rund um das Salt River Fields at Talking Stick Stadium in Scottsdale duftet es dann wieder nach feuriger Salsa und fruchtiger Guacamole, zudem wird Tequila von 30 verschiedenen Herstellern fließen und die Gaumen der Besucher nach dem Hot Chili Pepper Eating Contest kühlen.

Beim Taco-Kochwettbewerb werden Profiköche lokaler Restaurants gegeneinander antreten und versuchen, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen, um als Grand Champion gekürt zu werden. Wer bei diesem spannenden Event Tacos für nur 2 US-Dollar kosten möchte, Spaß an über 40 kreativen Taco-Teams haben und eine Kunstausstellung sehen möchte, erfährt Näheres unter: www.experiencescottsdale.com/event/6th-annual-arizona-taco-festival/

ÖKO-TEST Supermarktprodukte

Keiner ist überzeugend

Keine großen Unterschiede: Wer bietet die besten Produkte an? Im ÖKO-TEST hat sich kein einziger Supermarkt als deutlich überlegen präsentiert. Das liegt auch daran, dass die verschiedenen Märkte häufig von den gleichen Herstellern beliefert werden.

ÖKO-TEST wollte wissen: Wie ist es um die Qualität von Lebensmitteln, Kosmetikprodukten und Gesundheitsprodukten aus verschiedenen Supermärkten bestellt? Untersucht wurden vor allem günstige Eigenmarken, deren Umsatz in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. Lediglich Kosmetikprodukte konnten – bis auf zwei Ausnahmen – überzeugen.

Bei den Gesundheitspräparaten – darunter Baldrian-, Artischocken-, Venenmittel, Nasenspray, Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpillen – steht viel Überflüssiges in den Regalen, dessen Wirksamkeit mit Fug und Recht bezweifelt werden darf. Gerade einmal sechs der 35 untersuchten Präparate bekamen ein „sehr gut“.

Auch bei den untersuchten Lebensmitteln konnte kein Supermarkt rundum überzeugen. In vier von fünf untersuchten Kaffees steckt zu viel Acrylamid. In dem Bio-Kaffee von Denn´s Biomarkt wurde sogar der geltende EU-Richtwert für dieses Krebsgift überschritten. Zudem müssen viele Kaffees im Test als unfair eingestuft werden, denn den Produzenten werden lediglich stark schwankende Weltmarktpreise gezahlt oder die Kaffeeanbieter konnten nicht belegen, dass in den Ursprungsländern faire Arbeitsbedingungen eingehalten werden. Zudem stellte ÖKO-TEST auch bei dieser Untersuchung wieder fest, dass Gentechnik weiterhin auf dem Vormarsch ist, in drei Tofu-Produkten wurde Erbgut der gentechnisch veränderten Sojabohnensorte Roundup Ready festegestellt. Bei allen dreien handelt es sich ausgerechnet um Bio-Waren.

Wesentlich besser sieht es bei den Kosmetika aus, die Edeka & Co als Eigenmarken im Angebot haben. Alle untersuchten Produkte von Edeka, Kaufland, real und Rewe schnitten im ÖKO-TEST mit „gut“ oder sogar „sehr gut“ ab, darunter Shampoos, Handseifen, Zahncremes, Rasierschaum und Wattestäbchen. Kritik gibt es allerdings an zwei Naturkosmetik-Zahnpasten, die kein Fluorid als Kariesschutz enthalten und deshalb nur mit „mangelhaft“
abschneiden.

Das ÖKO-TEST- Magazin Juli 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Öko Test Senf

Große Namen schützen nicht vor Gentechnik: Auch der bekannte Löwensenf Extra scharf enthielt Bestandteile eines nicht zugelassenen Gen-Rapses

Weil Senf- und Rapspflanzen botanisch eng verwandt sind, kann Gen-Raps über den Wind oder andere Wege in das Senfsaatgut gelangen. So werden Felder und die Senfernte kontaminiert. Doch die meisten Verbraucher wollen keine Gentechnik.

Besonders problematisch ist Senf aus Braunsaat, der von vielen Herstellern aus Kanada bezogen wird, wo zu über 90 Prozent gentechnisch veränderter Raps angebaut wird. Folglich waren im ÖKO-TEST auch vor allem scharfe Sorten sowie Dijon-Senf belastet. Betroffen ist auch ein Bio-Senf.

Das Thema ist bei den deutschen Überwachungsbehörden seit langem bekannt. Im Jahre 2012 musste hierzulande erstmals Senf vom Markt genommen werden, der Bestandteile des nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Raps GT73 enthielt.

Im ÖKO-TEST gab es aber auch eine Reihe von Herstellern, deren Produkte Bestnoten bekamen. Vor allem mittelscharfer Senf aus gelben Senfsaaten war frei von Gentechnik – weil diese Saat meist aus Ländern bezogen wird, in denen kein gentechnisch veränderter Raps angebaut wird.

Das ÖKO-TEST- Magazin Juni 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Rapsöl-Sensorikpanels

Natives Rapsspeiseöl erfreut sich beim Verbraucher steigender Beliebtheit. Das Produkt ist nicht nur schmackhaft, sondern aufgrund der Fettsäurezusammensetzung auch gesund und wird zudem häufig lokal produziert und vermarktet.

Die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft e.V. (DGF) hat deshalb verschiedene Initiativen gestartet, um die Qualität auf dem Markt zu prüfen und ein konstant hohes Qualitätsniveau zu erreichen. Zu diesen Initiativen gehört die jährliche Verleihung der DGF-Rapsöl-Medaille für ausgezeichneten Geschmack, der nur mit sorgfältiger Auswahl der Rohstoffe und einwandfreier Produktion zu erreichen ist. Fehler in der Herstellung sind sensorisch durch geschulte Prüfer eindeutig festzustellen.

Nach einer zweijährigen Trainingsphase haben nun zwei weitere Prüfergruppen der DGF die Abschlußprüfung bestanden und dürfen ab sofort als DGF-Rapsölpanel Nord und Süd sensorische Prüfungen nativer Rapsspeiseöle nach den Vorgaben der DGF-Einheitsmethoden vornehmen. Die beiden Panels sind angesiedelt beim KIN Lebensmittelinstitut in Neumünster (DGF-Rapsölpanel Nord, Leitung Frau Yvonne Spethmann) und bei der muva Kempten (DGF-Rapsölpanel Süd, Leitung Frau Sabine Riedl). Als DGF Panels sind sie Teil der Fachgruppe „kaltgepreßte Speiseöle“, die damit weiter eine Vorreiterrolle bei der Definition und Überwachung der Qualitätsstandards für native Rapsspeiseöle spielt.

Die beiden Prüfergruppen werden zunächst für die Bewertung von Ölen im Rahmen der DGF-Rapsölmedaille verantwortlich zeichnen. Es ist zudem geplant, auch Prüfungen im Auftrag von Herstellern durchzuführen, um deren Qualitätssicherung zu stärken.

Alle Infos:
www.dgfett.de

Online-Gourmet-Greißlerei

Österreich ist für sein reines Wasser, die herrlichen Berge
und seine naturbelassene Kulinarik bekannt. Das Beste vom Besten ist
nun auch in Deutschland zu beziehen – über Österreichs einzige
online-Greißlerei www.vielfalt.com . Über diese virtuelle
Genuss-Plattform präsentierten österreichische Lebensmittelhandwerker
ihre exklusivsten Köstlichkeiten, auch viele Slow Food Produkte sind
darunter: etwa gekühlte rare Rohmilchbutter aus silofreier Heumilch
von Robert Strassers Hofkäserei aus Oberösterreich. Oder Kübelspeck
mit Kräutern sowie Osso Kollo vom Turopolje- und Mangalitzaschwein
von Karl Schardax, handverschöpfter Schafmilchcamembert, Hochalpkäse
aus dem Bregenzer Wald und Lustenauer Senfspezialitäten: diese werden
30 bis 40 Arbeitsgängen gemaischt, gemahlen und gereift. Weitere
Höhepunkte bilden als Gastprodukt das kalabrisches Olivenöl mit
Zitronen-Bergamotte und biodynamische Weine von unbeschnittenen
Grauburgunder aus dem Burgenland aus dem Hause Meinklang. Das Angebot
wird laufend erweitert.

Österreichische Spezereien frei Haus

Betrieben wird vielfalt.com von Barbara van Melle, bekannte
Fernsehjournalistin, begeisterte Köchin sowie Chefin von Slow Food
Wien, gemeinsam mit dem Physiker Stephan Gruber. vielfalt.com ist
die erste und einzige österreichische Online-Greißlerei und
unterstützt die besten österreichischen Lebensmittelhandwerker als
virtuelle Plattform für den Ab-Hof Verkauf. Die Konsumenten erfahren
viel Neues über traditionelle Herstellungsverfahren und können die
Spezialitäten ganz einfach per Mausklick portofrei nach Hause
zugestellt bekommen. Viele vielfalt.com Lebensmittel sind Slow
Food-zertifiziert: das bedeutet, dass sie regional nach
traditioneller Methode händisch hergestellt werden, ihren Herstellern
einen fairen Preis einbringen und zum Erhalt alter Tierrassen und
Pflanzenarten beitragen. Slow Food-Kriterien sagen oft mehr über die
Qualität eines Lebensmittels aus aus als ein Biosiegel. Beim
virtuellen Einkauf erfährt man auch viel über die Menschen, die
hinter den Produkten stehen. vielfalt.compräsentiert in Zukunft jeden
Monat einen neuen kulinarischen Höhepunkt. Die Delikatessen werden
von 13. bis 15. Oktober auch auf dem „Terra Madre Markt der Vielfalt“
im Arkadenhof im Wiener Rathaus präsentiert. Diese Slow Food Messe
findet nun zum zweiten Mal statt und war 2009 ein großer
Publikumserfolg. www.terramadre.at

www.vielfalt.com

Neue Technologie für mehr Crunch und weniger Fett

Panierte Snacks werden in Mikrowelle oder Ofen knusprig – Wissenschaftliche Testreihen belegen lange Haltbarkeit

Die Crisp Sensation Holding SA hat eine neue Technologie für Panaden entwickelt, die sowohl in der Mikrowelle als auch im Ofen ausgesprochen knusprig werden und auch nach einer längeren Liegedauer in Warmhaltetrays ebenso knusprig bleiben. Darüber hinaus zeichnen sich Snacks mit dieser Panade durch eine lange Haltbarkeit aus. Das bestätigen Testreihen, die an der Forschungseinrichtung “Food & Biobased Research” der Universität Wageningen durchgeführt wurden: Selbst nach einer über neunmonatigen Lagerung war kein Qualitätsverlust bei Geschmack oder Textur festzustellen.
Knusprige panierte Snacks mit deutlich reduziertem Fettanteil, die einfach und ohne aktive Verpackung in der Mikrowelle zubereitet werden können – das ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Crisp Sensation Holding SA. Diese technische Innovation konnte nun zur Marktreife gebracht werden und eröffnet somit Herstellern panierter Tiefkühlprodukte eine Vielzahl neuer Möglichkeiten: Ganz bequem kommen Chicken Nuggets, Fischstäbchen und Käse- oder Gemüsesticks außen knusprig und innen saftig aus der Mikrowelle oder dem Ofen.

Dank des neuen Verarbeitungsprozesses und der Tatsache, dass nach „Crisp Sensation“-Technologie hergestellte Snacks vor dem Verzehr nicht nochmals frittiert werden müssen, weisen diese einen deutlich geringeren Fettgehalt auf als vergleichbare handelsübliche Produkte. Mit bis zu 70 Prozent weniger Fett sind sie so eine echte Alternative für gesundheitsbewusste Verbraucher, die nicht auf einen schnell und einfach zubereiteten Snack verzichten wollen.

Wissenschaftlich geprüft
Laut neuer Studienergebnisse von Food & Biobased Research zeichnen sich „Crisp Sensation“ Panaden durch eine außergewöhnlich gute Haltbarkeit aus.
Für die Studie testete ein Panel Chicken Nuggets mit nach diesem neuen Verfahren hergestellter Panade sowie ein Referenzprodukt eines niederländischen Marktführers. Die Muster wurden in einer Mikrowelle mit und ohne Crisp-Funktion sowie im Heißluftofen zubereitet. In allen Fällen wurde der „Crisp Sensation“- Snack als deutlich knuspriger bewertet als die herkömmliche Variante. Zudem belegten ein Test des Abbruchverhaltens und ein akustischer Crunch-Test, dass die mikrowellengeeigneten Produkte selbst nach neunmonatiger Lagerung keine Einbußen in ihren technologischen und sensorischen Eigenschaften aufwiesen.

Auch wenn fertig zubereitete „Crisp Sensation“- Snacks über längere Zeiträume warmgehalten werden, behalten sie ihren Biss und feuchten nicht durch. Darüber hinaus entsprechen selbstverständlich alle Inhaltsstoffe den Richtlinien der EFSA und der FDA.

Mit der fortschrittlichen Technologie stellt Crisp Sensation eine vollkommen neue Generation knuspriger Panaden vor: Die Verbindung aus einer bequemen Zubereitungsart mit geringerem Fettgehalt und einem überzeugenden Geschmackserlebnis. Angesichts der weltweit wachsenden Nachfrage nach gesunden und doch wohlschmeckenden Produkten wird ihr Marktpotenzial offensichtlich.

Über Crisp Sensation
Der Hauptsitz des Unternehmens Crisp Sensation Holding SA befindet sich in Genf, während die Labors für Forschung und Entwicklung in den Niederlanden und Großbritannien sind. Crisp Sensation hat eine neuartige Technologie entwickelt, mit der knusprig panierte Tiefkühlsnacks in der Mikrowelle oder dem Ofen zubereitet werden können. Dank dieses neuen Verfahrens kann der Fettanteil um bis zu 70 Prozent reduziert werden, während die Produkte außen knusprig und innen saftig sind – auch nach langer Liegedauer. Nach jahrelanger Forschungsarbeit kann Crisp Sensation die Technologie nun für die Herstellung im industriellen Maßstab zur Verfügung stellen.
Das Unternehmen bietet die weltweit patentierte Technologie Herstellern von panierten Tiefkühlprodukten jeder Art an, sowie Zulieferern von Großküchen und Systemgastronomie. Die Kunden können die „Crisp Sensation“-Technologie als Lizenznehmer des Unternehmens nutzen. Darüber hinaus profitieren Hersteller von dem Know-how der „Crisp Sensation“ Experten, die bei Produkteinführungen oder -modifikationen ihre Unterstützung anbieten.

Goldhasen-Rechtsstreit

Im Rechtsstreit um die sitzenden Schoko-Hasen in Goldfolie ist noch immer kein Ende absehbar: Der Fall beschäftigt die Gerichte nun schon seit nahezu zehn Jahren. In der mündlichen Verhandlung ließ der BGH heute die Tendenz erkennen, das Verfahren erneut an das OLG Frankfurt zurück zu verweisen, um dort aufgrund der Bedeutung eine detailliertere Beurteilung vornehmen zu lassen. Das Gericht hat keinen Zweifel daran gelassen, dass die bisherigen Urteile des OLG Frankfurt, die alle zu Gunsten der Confiserie Riegelein ausfielen, richtig sind. Die offizielle Stellungnahme des BGH erfolgt frühestens am späten Nachmittag.

Im Jahr 2000 hatte Lindt & Sprüngli seinen goldenen Sitzhasen als dreidimensionale Marke schützen lassen. Seitdem versucht das Unternehmen per Gerichtsurteil zu erreichen, dass die Confiserie Riegelein sowie mehrere andere Wettbewerber ihre sitzenden, seitwärts blickenden Schokoladenhasen in Goldfolie nicht mehr vertreiben dürfen. Dabei handelt es sich bei dem sitzenden Hasen in Goldfolie um eine altbewährte Form, die bereits seit den 50er Jahren von zahlreichen Herstellern genutzt wird. Während sich viele, vor allem kleine Anbieter dem Druck des Schweizer Konzerns beugen und ihre Produkte vom Markt nehmen mussten, setzte sich die Confiserie Riegelein zur Wehr. Bereits 2002 wurde dem mittelständischen Familienunternehmen in erster Instanz vor dem Landgericht Frankfurt Recht gegeben. Gegen dieses und drei weitere Urteile zu Gunsten von Riegelein legte Lindt & Sprüngli immer wieder Rechtsmittel ein. In der nunmehr fünften Gerichtsverhandlung verwiesen die Richter das Verfahren abermals an die Vorinstanz, das OLG Frankfurt, zurück.

„Wir bedauern sehr, dass dieser Rechtsstreit noch immer kein Ende gefunden hat. Denn obwohl uns bisher in allen Instanzen Recht gegeben wurde, gibt Lindt & Sprüngli den Versuch nicht auf, den Verkauf von Konkurrenzprodukten gerichtlich untersagen zu lassen“, betont Peter Riegelein, geschäftsführender Gesellschafter der Confiserie Riegelein. „Dabei ist Lindt keineswegs der Erfinder des sitzenden Goldhasen. Diese Form besitzt eine lange Tradition und wird schon seit gut einem halben Jahrhundert von zahlreichen unterschiedlichen Herstellern angeboten. Wir hoffen, dass die Richter wie schon in den bisherigen Urteilen auch weiterhin keine nachträgliche Monopolisierung dulden und zu Gunsten der Produkt-Vielfalt sowie der Wahlfreiheit des Verbrauchers entscheiden werden“, so Peter Riegelein.

Billige Akku-Nachbauten reichen aus

Ersatzakkus für Notebooks im c’t-Test

Wenn nach zwei, drei Jahren das Notebook nur noch halb so lange läuft, braucht man bald einen neuen Akku. Statt teure Originale bei den Herstellern zu kaufen, kann man bis zu zwei Drittel des Preises mit günstigen Nachbauten sparen. Im Test des Computermagazins c’t (Ausgabe 11/10) haben sich die billigen Ersatzakkus bewährt.

„Die Kapazität ist teils etwas geringer, aber das wiegt der Preisunterschied allemal auf“, urteilt c’t-Redakteur Rudolf Opitz. „Einige Nachbauten haben in unserem Test sogar besser abgeschnitten als das Original.“ Wichtig ist allerdings, wo man seinen neuen Akku kauft: Beim Online-Händler sollte eine komplette Adresse im Impressum stehen. Ein Umtausch könnte ansonsten aussichtslos sein. Im c’t-Test sind immerhin zwei fehlerhafte Akkus von seriösen Händlern in der Redaktion gelandet – beide wurden aber anstandslos ersetzt. Außerdem übersteigen die Versandkosten schnell den Einkaufspreis, wenn man das Paket etwa zurück nach Hongkong schicken muss.

Übliche Consumer-Akkus verlieren laut Faustregel nach zwei bis drei Jahren Lagerung bei Zimmertemperatur etwa 50 Prozent ihrer Kapazität. Von Gebraucht-Akkus sollte man deshalb unbedingt die Finger lassen. Im Internet finden sich sogar Gebraucht-Akkus zum Verkauf, die vor einigen Jahren von einer Rückrufaktion betroffen waren.

Anders als bei herkömmlichen Batterien gibt es keine vom Endkunden erkennbare Kennzeichnung mit dem Herstellungsdatum. „Das ist eigentlich ein Fall für die Verbraucherschützer“, sagt c’t-Experte Rudolf Opitz.

Scharfes aus dem Odenwald

Von Nina Thomas
27.3.2010, 12:55 HR-Fernsehen

Soßen mit Peperoni und Chili kennt man aus der Karibik.
Rosie McMaster auf Antigua kocht die beliebte Susie`s hot sauce.
Die steht auf jedem Tisch der Insel und hat schon viele Preise gewonnen.
Aber wer hätte gedacht, dass sowas auch im hintersten Odenwald produziert wird?
Mit Suicide-sauces, Selbstmord-Saucen versucht Florian Kos Deutschland scharf zu machen. Einer von drei deutschen Herstellern von hot Sauces.
Er zeigt, wie er sie macht und wozu er sie verwendet – zum Beispiel für den Odenwaldburger.

Greenpeace: Neuer Gentechnik-Ratgeber „Milch für Kinder“

Greenpeace: Neuer Gentechnik-Ratgeber „Milch für Kinder“

Hipp und Humana sind führend bei gentechnikfreier Babymilchnahrung

Immer mehr Hersteller von Babymilchnahrung und Schulmilch verarbeiten Milch von Kühen, die kein Futter aus Gen-Pflanzen erhalten. Dieses Ergebnis einer Umfrage unter Herstellern veröffentlicht Greenpeace heute in dem neuen Einkaufsratgeber „Milch für Kinder“. Von den großen Herstellern von Milchnahrung ist Hipp klarer Vorreiter. Auch Humana, Deutschlands zweitgrößte Molkerei und bekannter Produzent von Milchnahrung, will wesentliche Teile des Angebots umstellen. Dagegen ist bei Produkten von Nestlé und Milupa Gentechnik im Kuhfutter weiterhin Standard. Auch die Praxis bei Herstellern von Schul- und Trinkmilch unterscheidet sich stark.

„Verbraucher lehnen Gentechnik auf dem Acker und im Essen ab. Das gilt auch für Eltern, die für ihre Kinder Milchprodukte kaufen. Danach sollten sich alle Hersteller richten“, fordert Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. Milchkühe fressen neben Gras und Heu auch Kraftfutter, das oft Sojaschrot enthält. Die Forschung sieht derzeit in Milch von Tieren, die Gen-Pflanzen gefressen haben, kein Risiko für Verbraucher. Die Freisetzung der Gentechnik auf Feldern gefährdet vor allem die Umwelt und die langfristige Sicherung der Ernährung. So belegen neue Untersuchungen des US-Wissenschaftlers Charles Benbrook, dass durch den Einsatz von Gen-Soja noch mehr Gift auf die Äcker gespritzt wird.

Johannes Doms von der Hipp-Geschäftsleitung sieht sich bestätigt: „Trotz aller Anstrengungen der Gentechnik-Industrie, mit teilweise fragwürdigen Methoden Fakten zu schaffen und die Welt mit gentechnisch veränderten Organismen zu verseuchen, wird die Firma Hipp im Sinne ihrer Unternehmensphilosophie ihr Ziel weiter durchsetzen, Lebensmittel ohne jegliche Nutzung von freigesetzten Gen-Pflanzen zu produzieren.“

Soja für die Viehfütterung in Deutschland wird vor allem aus Südamerika eingeführt. Doch etwa 70 Prozent der weltweiten Produktion sind gentechnisch verändert. Daher behaupten viele Lebensmittelhersteller, die Umstellung sei nicht möglich. Dem widerspricht Jochen Koester, Gründer von TraceConsult in Genf, der einzigen Beratungsfirma in Europa für den Handel mit gentechnikfreier Rohware: „Allein Brasilien kann den gesamten, realistisch vorstellbaren Bedarf Europas an gentechnikfreiem Sojaschrot decken. Vor allem der europäische Einzelhandel hat es sogar in der Hand, dieses Angebot positiv zu beeinflussen, wenn er diese Qualität stärker nachfragt.“

Für den Einkaufsratgeber bewertete Greenpeace 55 Hersteller. Bioprodukte werden immer ohne Gentechnik im Tierfutter hergestellt. Bei Schul- und Trinkmilch gehen unter anderen „Landliebe“ von FrieslandCampina und Ehrmann/Saliter mit der Schulmilch „Creck“ voran. Die Auskunft verweigerte neben anderen der Hersteller der Schulmilchmarke „Joe Clever“, Vogtlandmilch. Der Einsatz von Gen-Pflanzen ist hier ebenso wahrscheinlich wie bei Milch von „Bärenmarke“ von Hochwald und „Weihenstephan“ von Müllermilch. Der Einkaufsratgeber ist kostenlos erhältlich unter www.greenpeace.de/milch-fuer-kinder und Tel. 040-30618-120.