Deutsche Rekordbeteiligung in Amsterdam

120 Hersteller unter dem Dach der CMA auf der „PLMA’s World of Private Label 2008“

Handelsmarken nehmen an Bedeutung zu und verzeichnen kontinuierlich wachsende Marktanteile. Deshalb rückt die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH im Rahmen des Ausbaus ihrer Exportaktivitäten den
Private-Label-Bereich stärker in den Fokus. Am 27. und
28. Mai 2008 präsentieren sich unter dem Dach der CMA 120 deutsche Hersteller auf der Fachmesse „PLMA’s World of Private Label“ in Amsterdam. Damit hat die Ausstellerzahl im Vergleich zu 2007 um mehr als 40 Prozent zugenommen und eine neue
Rekordbeteiligung erreicht. Auf dem mehr als 1.600 Quadratmeter großen CMA-Gemeinschaftsstand haben heimische Hersteller die Gelegenheit, ihre internationalen Lieferketten zu erweitern und sich über die neusten Trends im Handelsmarkenbereich zu
informieren. Die zentral am Übergang zwischen Amstel- und Europahalle gelegene Lounge (Stand 6805) bietet zudem einen professionellen Rahmen für Gespräche zwischen Herstellern, Facheinkäufern und Pressevertretern.

„Der Private-Label-Markt birgt weiterhin enormes Wachstumspotenzial für die deutsche Lebensmittelbranche“, erläutert Steffen Reiter, Leiter des CMA-Export-Managements. „Die Messe ist deshalb ein absolutes Muss für alle Anbieter aus dem
Handelsmarkensektor. Durch die starke internationale Ausrichtung bietet sie eine ideale Plattform für Hersteller, Händler und Importeure.“ Mit dem Ziel, den deutschen Herstellern noch mehr Möglichkeiten für die internationale Präsentation ihrer
Produkte zu bieten, intensiviert die CMA künftig die Zusammenarbeit mit dem internationalen Handelsverband Private Label Manufacturers Association (PLMA).

Siegeszug der Eigenmarken
Während Eigenmarken des Lebensmitteleinzelhandels in der Schweiz, in Großbritannien und Belgien bereits die 40 Prozent-Marke überschritten haben, liegen die Marktanteile in Deutschland, Spanien, der Slowakei sowie Frankreich bei über 30 Prozent und
in weiteren acht europäischen Ländern bei über 20 Prozent. Der Siegeszug der Private Labels ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass diese inzwischen in Qualität und Vielfalt mit den einschlägigen Marken mithalten können. Darüber hinaus setzen
die Eigenmarken mitunter auch neue Trends.


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