Sir Hotels präsentiert Sir Explore

36 besondere Erlebnisse in Amsterdam, Hamburg, Berlin und Ibiza

Für den einen ist es der exklusive Blick hinter die Kulissen, in Töpfe oder Ateliers, für den anderen der exklusive Zugang zu Experten für Fotografie oder Fahrräder, für Yoga oder den perfekt gedrehten Joint. Besondere Erlebnisse, Neues entdecken, selbst an bekannten Orten – mit Sir Explore präsentiert Sir Hotels ein Programm von 36 ausgewählten Aktivitäten, neun in je Amsterdam, Hamburg, Berlin und auf Ibiza. Jedes Erlebnis gibt Gästen und Einheimischen Zugang zu dem Sir Hotels Netzwerk, zu besonderen Menschen und besonderen Erlebnissen. www.sirhotels.com/explore

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Die besten asiatischen Restaurants in Amsterdam

Dass Amsterdam nicht nur für Kulturliebhaber reichlich zu sehen bietet, sondern auch für alle Genießer der globalen Küche, ist bekannt. Dank des internationalen Flairs der Stadt, findet man hier Restaurants aus aller Welt unter anderem ein paar ausgezeichnete asiatische Restaurants.

Taiko Asian Cusine
Yamazato & Sazanka im Hotel Okura
Dynasty
A-Fusion Food & Drinks
Geisha Restaurant & Lounge
Hosokawa

Sazanka, Amsterdam 

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Die besten Restaurants in Amsterdam

Die Niederlande sind besonders für frischen Fisch und ihre Käsevielfalt bekannt. Dennoch zeigt besonders die Hauptstadt mit drei Restaurants mit zwei Michelin-Sternen und zahllosen Restaurants mit einem Stern, dass Amsterdam auch für Feinschmecker ein ideales Reiseziel ist. Und auch das kleine Budget findet exzellente Küchen. Wir haben gute Spartipps.

Zu den besten Restaurants in Amsterdam zählen wir:
Wolf Atelier,
Bord’Eau,
Ciel Bleu,
&Samhoud Places,
Le Hollandais ,
Jacobsz,
Choux

Bord’Eau, Amsterdam

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Michelin 2017 Holland

106 Restaurants ausgezeichnet

Das Rijksmuseum in Amsterdam hat erstmals einen Michelin-Stern für sein Restaurant „RIJKS®“ verliehen bekommen. Damit würdigten die Gastronomietester die innovative, modern-niederländische Küche des 30-jährigen Chefkochs Joris Bijdendijk. Das RIJKS ist nach dem Restaurant des Rotterdamer Wereldmuseums bereits das zweite niederländische Museumsrestaurant, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wird.

Insgesamt tragen 2017 in den Niederlanden 106 Restaurants einen Michelin-Stern. Dies gab der Guide Michelin jetzt bei der offiziellen Verleihung der renommierten Gastronomieauszeichnung für die Niederlande in Amsterdam bekannt. Sechs Küchenchefs schweben neu im „Sternenhimmel“.

Mit einem Michelin-Stern können sich nunmehr 85 von den insgesamt 106 Sterne-Restaurants in den Niederlanden schmücken. Das Restaurant Tribeca in Heeze (Provinz Noord-Brabanz) rückt in die Zwei-Sterne-Kategorie auf, womit es jetzt 19 Nobelgaststätten mit zwei Sternen gibt. Die Zahl der Drei-Sterne-Häuser bleibt mit zwei unverändert: wie im Vorjahr sind dies die Restaurants „De Leest“ in Vaassen (Gelderland) und „De Librije“ in Zwolle (Provinz Overijssel).

2-Sterne-Neuling mit Wiedererkennungswert
Der Neuling im Zweisterne-Bereich ist das Restaurant „Tribeca“ aus Heeze in der Provinz Noord-Brabant. Restaurantinhaber und Chefkoch ist Jan Sobecki. Dieser bewies seine Kochkünste jahrelang in dem Restaurant „Chapeau“ in Bloemendal (Provinz Nordholland). Seit diesem Jahr zaubert er jetzt in seinem eigenen Haus. „Er ist ein Koch mit einem Stil, der gleich erkennbar ist“, so Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide Michelin. Ellis lobt den Küchenchef für sein Talent und Können: „Seine Zubereitungen sind ausgewogen, jeder Biss ist verfeinert, und so sorgt er für ein fantastisches Geschmackserlebnis. Jan Sobecki hat es in kurzer Zeit geschafft, Tribeca zu einer Topadresse zu machen.“

Neue Aufsteiger in die Sterneklasse
Im ganzen Land freuen sich Restaurantbesitzer über ihren ersten Stern: Limburg, Noordbrabant und Nordholland sind dabei. In diesen Provinzen konnten die Restaurants „Cucina del Mondo“ in Heerlen, „Noble “ in s’Hertogenbosch (Den Bosch), „Bolenius “, „MOS“ und das Museumrestaurant „RIJKS®“ (alle drei in Amsterdam) überzeugen. Ganze drei von den insgesamt fünf neuen Sternen befinden sich somit in der Hauptstadt. Amsterdam zählt insgesamt fünf Sternerestaurants.

www.holland.com/de/tourist/urlaubsthemen/gastronomie.htm

Restaurant statt Museum

Wenn die Deutschen über’s Wochenende verreisen, dann machen sie am liebsten einen Städtetrip (59 Prozent), gefolgt von einer kurzen Auszeit am Strand (35 Prozent) oder einem Aufenthalt im Spa-Hotel (31 Prozent). Das ergab eine aktuelle Umfrage vonlastminute.de, dem Experten für Online Reise und Freizeit.

Top Cities für den Trip 2016
Auf Platz eins der Städte, die die Deutschen diesen Frühling gern für einen Wochenendausflug besuchen würden, steht Amsterdam (51 Prozent). Knapp dahinter – auf Platz zwei und drei – die Städtetrip-Klassiker Paris (48 Prozent) und London (47 Prozent). Barcelona, die pulsierende katalanische Metropole, folgt als place to be für einen Wochenendtrip, und landet somit auf Platz vier (45 Prozent) der deutschen Toplist, knapp vor Berlin (41 Prozent).

Frühling 2016: Top 10 Cities für einen Wochenendtrip
1. Amsterdam ( 51 Prozent)

2. Paris (48 Prozent)

3. London (47 Prozent)

4. Barcelona (45 Prozent)

5. Berlin (41 Prozent)

6. Rom (40 Prozent)

7. Venedig (40 Prozent)

8. Prag (35 Prozent)

9. Madrid (29 Prozent)

10. Stockholm (27 Prozent)

Restaurant statt Museum
Eine Städtereise ist für Deutsche aber nicht nur dazu da, Museen und Sehenswürdigkeiten zu besuchen und so reisen weit mehr als die Hälfte hierzulande nach dem Motto Sight-tasting statt Sightseeing. Tatsächlich ist die lokale Küche den deutschen Urlaubern beim Citytrip übers Wochenende wichtiger (63 Prozent) als der Besuch kultureller Attraktionen (61 Prozent). Europaweit ist das übrigens nur hierzulande der Fall. Der Rest der europäischen Wochenendausflügler schätzt bei solchen Trips das Kulturelle und wählt es als Top 1 Beschäftigung. Acht von zehn Spanier (80 Prozent), Dreiviertel aller Italiener (75 Prozent), fast genausoviele Franzosen (70 Prozent) und weit mehr als die Hälfte aller Engländer (66 Prozent) lieben es, auf ihren Wochenendtrips kulturelle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Top 5 Aktivitäten der Deutschen während des Städtetrips

1. Lokale Gastronomie genießen (63 Prozent)

2. Kulturelle Sehenswürdigkeiten besuchen (61 Prozent)

3. Stadt zu Fuß erkunden (51 Prozent)

4. Shoppen gehen (46 Prozent)

5. Parks besuchen (39 Prozent)

Über die Umfrage
Diese Umfrage wurde im Auftrag von lastminute.de durch OnePoll durchgeführt. Alle Zahlen, soweit nicht anders angegeben, stammen aus dieser Umfrage. Befragt wurden insgesamt 6.000 Erwachsene in fünf Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien), 1.000 davon in Deutschland. Die Umfrage wurde online durchgeführt. Alle Zahlen sind gewichtet und repräsentativ für alle Erwachsene (18+) im jeweiligen Land.

500 Jahre Reinheitsgebot

Das Reinheitsgebot gilt als das älteste Lebensmittelgesetz der Welt und feiert in diesem Jahr sein 500-jähriges Bestehen. Im Jahre 1516 wurden erstmals in Bayern Regeln zum Bierbrauen festgelegt. Bis 1906 waren diese geltendes Recht allein im Herzogtum Bayern, ab dann durfte ganz Deutschland im Rahmen der Richtlinien nur mit Hopfen und Wasser brauen. Auch heute gilt diese Verordnung noch, wenn sie auch mittlerweile um den Zusatz Hefe und Malz (Gerste) erweitert worden ist. Pünktlich zum Jahresbeginn stellt Wilde & Partner sieben Reisetipps rund um das Bier vor, bei denen Hopfen und Malz bestimmt nicht verloren sind.

1. Mehr als Sangria – Brautraditionen auf Mallorca
Mallorca ist für Party- und Strandurlaub bekannt. Was nur wenige wissen: Seit einigen Jahren etabliert sich auf Mallorca ein Markt für heimisches Craft-Bier, das vor allem im Westen und Norden gebraut und vertrieben wird. Der Mallorca-Experte fincallorca empfiehlt einen Besuch der mallorquinischen Hausbrauereien wie Tramuntana aus Selva, Cas Cerveser in Galilea, Sullerica in Soller und die Beer Lovers aus Alcudia. Einige der Brauereien bieten Verköstigungen und Führungen für Besucher an.
www.fincallorca.de

2. Bierkulinarik in Europas höchstgelegener Brauerei
In Livigno können Bier-Liebhaber bei einer Führung durch die Brauerei „1816“ einen Blick über die Schultern von Braumeister Andrea Rocca werfen. Der Name der Brauerei verweist auf die Höhenlage des Ortes. Braumeister Rocca ließ sich in Bayern zum Biersommelier ausbilden und fährt regelmäßig zum Einkauf von Hopfen und Malz dorthin. Das Erfolgsgeheimnis der Brauerei „1816“ und seines gleichnamigen Biers ist die enge Bindung zu Livigno — das zeigt bereits der Name, der auf die Höhenlage des Orts verweist. Darüber hinaus zählt das für die Herstellung wichtige Quellwasser Livignos zu einem der reinsten der Welt. Gebraut werden in Livigno die vier Klassiker Hefeweizen, Helles, Pils und Rauchbier. Je nach Saison kommen auch ungewöhnliche Zutaten zum Einsatz beispielsweise Moschus-Schafgarbe, wilde Heidelbeeren oder Enzian.
www.livigno.eu

3. Bierwochenende für zwei
Für Bierliebhaber gibt es bei weekend4two, dem Spezialreiseveranstalter für Kurz- und Wochenendreisen zu zweit, genau das Richtige: zwei Tage rund ums Bier in Baden-Württemberg. Der Trip führt in die Bierkulturstadt Ehingen. In der hauseigenen Brauerei können verschiedene Biersorten sowie Biertreberbrot degustiert werden. Die Übernachtung erfolgt im beliebten Bierkistenzimmer mit echtem Holz aus dem früheren Malzlager, ein Bierträger mit sechs Flaschen von drei Brauereien ist inklusive. Das Vier-Gänge-Bier-Dinner und ein digitaler Bier-Kultur-Stadtrundgang runden den Aufenthalt ab. Als Erinnerung an zwei tolle Bier-Tage gibt es eine Bierkulturstadt-Tasche.
www.weekend4two.de/special/835/kulinarik-rund-ums-bier

4. Über den Wolken heben die Bierpreise ab
Die Flugmaschine swoodoo hat in diesem Jahr die Getränkepreise bei Low-Cost-Fluggesellschaften untersucht. Hier genießen Passagiere eher ein teures Trinkvergnügen. Der Preis für 0,33 Liter Bier startet bei den größeren Billig-Fluggesellschaften bei drei Euro. Diesen Preis zahlen zum Beispiel Passagiere von Germanwings und Wizz Air. Ganze 5,50 Euro und damit fast doppelt so viel berechnen flybe und Norwegian. Ein bisschen günstiger bekommen Fluggäste ein Bier mit fünf beziehungsweise 4,50 Euro bei easyjet und Ryanair.
www.swoodoo.com

5. Einheimisches Bier über den Dächern von Zell am See
Self-made Braumeister: Nach einer TV-Reportage über Urwald-Einwohner, die ihr eigenes Bier brauten, kam Fritz Sendlhofer auf den Hopfen. Nachdem er sich bei Bekannten in Bayern inspirieren ließ und Anleitungen einholte, startete er auf seinem Logenplatz mit herrlichem Ausblick auf den Zellersee in das Projekt und perfektioniert heute sein Bier bis zum letzten Schliff. Besucher können das angenehm süffige und erfrischende Bier hoch über den Dächern von Zell am See zu selbstgemachtem Bauernbrot und Speck in einem alten Steinkrug probieren. Urig: Fritz pflegt mit Bier auch seinen Bart, mit dem er schon diverse Auszeichnungen gewonnen hat.
www.zellamsee-kaprun.com

6. Prag, Köln, Amsterdam, München: Touren durch die Bier-Metropolen Europas
In Prag können Bierfans bei dem dreistündigen Rundgang zu den besten Mikrobrauereien mehr über die Geschichte des Biers lernen, das hier auf eine lange Brautradition zurückblicken kann. In Köln lernen Bierfans bei informativen und unterhaltsamen Anekdoten, warum Kölsch „schön, schlau, schlank und gesund“ macht und wie es sich auf das Liebesleben auswirkt. In Amsterdam entspannen die Füße bei einer einstündigen Bier-Tour durch die niederländische Hauptstadt, während ein Fahrer die mobile Fahrradbar vorbei an den Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum strampelt. Als Erfrischung stehen 20 Liter Bier bereit. Bei einem abendlichen Rundgang durch München stellt ein Tourguide die Bierhauptstadt der Welt vor. Dabei lernen die Teilnehmer mehr über die faszinierende Geschichte deutscher Brauereikunst – von den historischen Anfängen bis zu den großen Klosterbrauereien des Mittelalters und dem weltberühmten Reinheitsgebot.
www.getyourguide.de

7. Mittendrin im Hinterhof der Stiegl Brauerei
Große Brauerei ganz klein: Im Hans-Peter Porsche TraumWerk werden im Miniaturformat realistisch gestaltete Alltagsszenen zum Leben erweckt, so auch der Betrieb der Stiegl Brauerei in der Region Salzburg. Hier kann man den Bierlieferanten beim Beladen der Holzfässer zusehen und den Aufbau einer Brauerei von oben untersuchen. Das Hans-Peter Porsche TraumWerk befindet sich verkehrsgünstig an der Autobahn A8 zwischen der Bierhauptstadt München und Salzburg.
Hier entdecken Besucher in der circa 400 Quadratmeter großen Modelleisenbahnanlage detailgetreu gestaltete Landschaften in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Auf einer Gleislänge von rund drei Kilometern fahren zeitgleich bis zu 40 von 180 Zügen und überwinden dabei einen Höhenunterschied von bis zu fünf Metern.
www.hanspeterporsche.com

Berlin auf Platz 2 für Lebensbedingungen!

Im Wettbewerb um die Stadt mit dem attraktivsten Image setzt sich Paris gegen 50 andere Großstädte durch und verweist London auf Platz 2. Berlin und Amsterdam sind zum ersten Mal unter den zehn beliebtesten Metropolen, während Wien auf Platz 13 fällt. Die australische Stadt Sydney, seit 2011 eine der drei attraktivsten Städte, wird von Paris und New York überholt und fällt zurück auf den vierten Platz.

Das sind die Ergebnisse des aktuellen Anholt-GfK City Brand IndexSM 2015 (CBISM), der halbjährlich erscheint. Die dazugehörige Studie wurde zuletzt im September 2015 durchgeführt – circa zwei Monate vor den Anschlägen in Paris.

Hotelfrühstück – Hotel Palace Berlin

Simon Anholt, unabhängiger Regierungsberater und Erfinder des Index, erklärt: “Unsere Studie wurde vor den November-Attentaten in Paris durchgeführt. Vertraut man den vergangenen Erfahrungen, verändern solche Anschläge die Wahrnehmungen der Menschen über eine Stadt nicht auf bedeutsame oder nachhaltige Art und Weise. Möglicherweise verändert sich das Verhalten der Leute mit Bezug auf Paris vorübergehend. Das Attentat beeinflusst jedoch nicht die Gründe, warum die Befragten die Schönheit, das kulturelle Leben oder die Lebensbedingungen, die die Stadt bietet, für attraktiv halten. Und das sind genau die Kategorien, die der CBI misst.“

Die Studie bewertet die Dynamik und Attraktivität jeder Stadt und bietet anhand von sechs Kategorien ein umfassendes und detailliertes Bild:

Presence – Präsenz (internationaler Status und Ansehen der Stadt)
Place – Standort (räumliche und klimatische Gegebenheiten sowie Transportmöglichkeiten)
Pre-requisites – Lebensbedingungen (Grundvoraussetzungen wie bezahlbare Unterkünfte und der Standard der öffentlichen Einrichtungen)
People – Bevölkerung (Freundlichkeit, kulturelle Vielfalt, Sicherheitsgefühl)
Pulse – Freizeitgestaltung (Möglichkeiten für kulturellen und sportlichen Betätigungen)
Potential – Potenzial (Entwicklungsmöglichkeiten in Wirtschaft und Bildung)

Paris erreicht einen der höchsten Punktgewinne insgesamt, übertrifft Sydney und London und sichert sich so Platz eins. Zuvor war die Stadt von ihrem ersten Platz in 2011 auf den dritten Platz in 2013 gefallen.

Zwei der großen Aufsteiger in den Top 10 sind Berlin und Amsterdam. Berlin überholt Amsterdam, Melbourne, Wien, Toronto und Washington D.C und springt von Platz 12 in 2013 auf einen komfortablen siebten Platz. Die Stadt Amsterdam ordnet sich – nach einem 11. Platz in 2013 – auf Rang 8 ein und überholt damit ebenfalls Melbourne, Wien, Toronto und Washington D.C. Mit Platz 10 rangiert Washington D.C. nun am unteren Ende der Top 10 Metropolen. Vor zwei Jahren belegte die amerikanische Hauptstadt noch den sechsten  Platz. Toronto und Wien zählen nicht mehr zu den zehn attraktivsten Städten. Sie fallen auf den elften beziehungsweise 13. Platz.

Bewertung in den Schlüsselkategorien
Mit Blick auf die sechs Kategorien des Index werden London, Paris und New York als die drei Städte mit einer starken internationalen Präsenz wahrgenommen. Wenn es um die Kategorie „Standort“ geht, führt Paris das Ranking an, gefolgt von Sydney und Rom. Hinsichtlich der „Lebensbedingungen“ liegt Sydney auf Platz eins, gefolgt von Berlin und Amsterdam.

Die australische Metropole zählt auch in der Kategorie Bevölkerung zu den beliebtesten Städten, gefolgt von Toronto und Amsterdam. Dagegen sind Paris, New York und London in der Kategorie „Dynamik“ am höchsten bewertet.
Betrachtet man die Kategorie „Potenzial“, führt New York das Feld an, gefolgt von London und Sydney.

Vadim Volos, Marktforschungsexperte für Public Affairs und Consulting und Leiter des NBISM bei GfK, erklärt: “Die Top 3 Städte – Paris, London und New York – verlieren an Boden in den Kategorien Lebensbedingungen und Bevölkerung. Das ermöglicht Städten, die insgesamt niedriger bewertet sind – so wie Toronto, Berlin und Amsterdam – sich in diesen Kategorien zu beweisen und im Gesamtranking Fuß zu fassen.“

Berlin (siebter Platz im Gesamtindex) springt in der Kategorie „Lebensbedingungen“ auf den zweiten Platz. Amsterdam (achter Platz im Gesamtranking) gewinnt sowohl in der Kategorie „Lebensbedingungen“ als auch „Bevölkerung“ den dritten Platz und Toronto (elfter Platz im Gesamtranking) findet sich auf dem zweiten und fünften Platz in diesen Kategorien wieder. Barcelona und Wien (12. und 13. Platz im Gesamtranking) rangieren auf dem vierten beziehungsweise fünften Platz in der Kategorie „Standort“.

Die gesamte Bewertung der Top 10: (die letzten drei Jahre)
2015         2013     2011

1    Paris    3    1

2    London    1    2

3    New York    4    4

4    Sydney    2    3

5    Los Angeles    7    5

6    Rome    5    6

7    Berlin    12    11

8    Amsterdam    11    17

9    Melbourne    10    8

10    Washington DC    6    7

Die folgenden 50 Städte wurden im Rahmen der Umfrage bewertet:

Westeuropa: Amsterdam, Barcelona, Basel, Berlin, Brüssel, Dublin, Edinburgh, Genf, London, Madrid, Mailand, Paris, Rom, Stockholm, München

Zentral-/Osteuropa : Istanbul, Moskau, Prag, Wien, Warschau

Asien und Pazifik : Auckland, Bangkok, Beijing, Hong Kong, Melbourne, Mumbai, Seoul, Shanghai, Singapur, Sydney, Tokio

Nordamerika : Chicago, Denver, Los Angeles, New York, Philadelphia, Seattle, Toronto, Washington D.C., Dallas Fort Worth, Houston

Lateinamerika : Buenos Aires, Mexico-Stadt, Rio de Janeiro

Mittlerer Osten/Afrika : Kairo, Kapstadt, Doha, Dubai, Durban, Johannesburg

Der Anholt-GfK CBI SM Index bewertet das Image von 50 Städten im Hinblick auf die Präsenz, den Standort, die Lebensbedingungen, die Bevölkerung, die Dynamik und das Potential. Für die Studie im Jahr 2015 wurden insgesamt 5.166 Interviews durchgeführt. Diese setzen sich aus jeweils mindestens 500 Interviews in Australien, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Russland, Südkorea, Großbritannien und den USA zusammen. Erwachsene über 18 Jahren wurden in den genannten Ländern online befragt. Unter Berücksichtigung der aktuellsten Parameter der Online-Bevölkerung, wurde die Stichprobe jedes Landes entsprechend der wesentlichen demographischen Merkmale der Online-Bevölkerung im jeweiligen Land, gewichtet. Dazu gehören unter anderem das Geschlecht, das Alter und die Ausbildung. Die Feldarbeit wurde zwischen dem 10. und 23. September 2015 durchgeführt.

107 Michelin Sterne-Restaurants in Holland

Insgesamt 107 Restaurants in den Niederlanden tragen 2016 einen Michelin-Stern. Mit einer Rekordzahl von 20 Sternen, verteilt auf 15 Restaurants, ist die Hauptstadt Amsterdam Spitzenreiter bei der begehrten Auszeichnung für Topgastronomie. Rotterdam folgt seit diesem Jahr mit zehn Sternen. Dies wurde jetzt bei der offiziellen Verleihung der Michelin-Sterne für die Niederlande in Amsterdam bekanntgegeben. Sieben Küchenchefs schweben neu im „Sternenhimmel“.

Einzigartig für Europa ist, dass die Niederlande in diesem Jahr keinen einzigen Stern verloren haben, es kamen sogar acht Sterne hinzu. Michelin selbst spricht von einer außergewöhnlichen Situation und lobt die Niederlande für die Stabilität in der Gastronomie.

Wie in Amsterdam bekanntgegeben wurde, können sich 85 von den insgesamt 107 Sterne-Restaurants in den Niederlanden mit einem Michelin-Stern schmücken. Das Restaurant De Groene Lantaarn in Zuidwolde (Provinz Drente) rückt in die Zwei-Sterne-Kategorie auf. Damit gibt es nun 20 niederländische Zwei-Sterne-Häuser. Die Zahl der Drei-Sterne-Häuser bleibt mit zwei unverändert.

Eigenes Menü in Zusammenarbeit mit dem Koch
Zu den Dreisterne-Restaurants in den Niederlanden zählen weiterhin „De Leest“ in Vaassen (Gelderland) und „De Librije“ in Zwolle (Provinz Overijssel). Das Restaurant „De Librije“ ist dieses Jahr vom alten Kloster in den Innenhof des „Librije‘s Hotel“ im ehemaligen Gefängnis von Zwolle umgezogen. Dafür geht das 2-Sterne Restaurant „Librije‘s Zusje“ nach Amsterdam. Die Küche unter der Leitung von Chefkoch Jonnie Boer zeichnet sich besonders durch ihre Bodenständigkeit in der Produktwahl und zugleich durch Experimentierfreudigkeit in der Zusammenstellung aus. Authentische regionale Produkte werden im Zusammenspiel mit neuen Kochtechniken ausprobiert: „Nach 20 Jahren entfernen wir uns von der traditionellen Menüwahl und geben Gästen die Möglichkeit, ihr eigenes Menü zusammenzustellen“, so Boers Credo. Besonders beliebt sind seine Librije-Mini-Menüs. Die von den Gästen selbst gewählten, saisongerechten Zutaten komplettiert der Koch mit regionalen Produkten und seinem Erfahrungsschatz – und gestaltet so individuelle Gerichte.

In einer alten Schusterei am Rande des Waldgebiets Veluwe begannen Jacob Jan Boerma und Kim Veldman 2002 mit dem Aufbau ihres Restaurants „De Leest“. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich daraus ein modernes Lokal, in dem nationale und internationale Gastronomen regelmäßig ein- und ausgehen.

2-Sterne-Neuling setzt auf Nachhaltigkeit
Der Neuling im Zweisterne-Bereich ist das Restaurant „De Groene Lantaarn“ aus Zuidwolde in der Provinz Drente. Hier werden hauptsächlich Bio-Produkte aus der Region verarbeitet. Viele Zutaten werden auch in eigenen Gärten angebaut. Die Produktpalette wird trotzdem von der Kulinarik der ganzen Welt beeinflusst und das Preis-Leistungsverhältnis ist ausgewogen.

Neue Aufsteiger in die Sterneklasse
Im ganzen Land freuen sich Restaurantbesitzer über ihren ersten Stern: Friesland, Noordbrabant, Overijssel, Gelderland und Südholland sind dabei. In diesen Provinzen konnten die Restaurants „Bilderberg Landgoed Lauswolt De Heeren van Harinxma“ in Beetsterzwaag, „Strandlodge“ in Winterswijk, „Restaurant De Zwarte Ruijter“ in Holten, „Restaurant Aan de Zweth“ in Schipluiden, „Restaurant Zarzo“ in Eindhoven, „Restaurant Joelia“ in Rotterdam und „Hotel Restaurant Landgoed Het Roode Koper“ in Leuvenum überzeugen.

Zwei Beispiele für Restaurants, die zum ersten Mal einen Stern erhalten haben, sind „Restaurant Joelia“ in Rotterdam und „Restaurant De Zwarte Ruijter“ in Holten. Nach nur neun Monaten erhielt „Restaurant Joelia“, welches sich im Hilton Hotel Rotterdam befindet, den ersten Michelin-Stern. Besitzer Mario Ridder ist darauf sehr stolz und nennt den Erfolg „eine fantastische Teamleistung“. Die Jury selbst lobt: „Joelia beweist, dass Raffinesse nicht komplex sein muss. Die Gerichte sind kreativ, dafür aber nicht zu stark bearbeitet und dienen einem Ziel: dem Kreieren von Harmonie aus Düften und intensivem Geschmack.“
De Mönnink, Chefkoch von „Restaurant De Zwarte Ruijter, freut sich, nun zu den besten Restaurants zu gehören: „Als es bekannt wurde, war ich sowohl überrascht als auch sehr glücklich. Nun gehören wir echt dazu.“ Produkte aus der Region, möglichst aus biologischem Anbau, stehen auf der Speisekarte. Zudem kann man durch die offene Küche beobachten, wie kulinarische Kunstwerke gezaubert werden.

www.holland.com/de/tourist/urlaubsthemen/gastronomie.htm

New Amsterdam Vodka

New York hieß im 17. Jahrhundert New Amsterdam und steht heute für eine bunte Lifestyle-Szene mit klar definierten Ansprüchen und lebendigem Nachtleben. Genau dieses Gefühl transportiert New Amsterdam Vodka. Vom Charakter der Stadt inspiriert, haben Barkeeper aus fünf deutschen Szene-Bars ihre Signature Drinks auf Basis des Vodkas ins Glas gebracht. Die Cocktailkreationen sind so unterschiedlich wie die Macher dahinter, vom innovativen „Northern Lights“ von David Rippen aus der Düsseldorfer Square Bar bis zur Neuinterpretation „New Amsterdam Mule“ aus der Schwarz-Weiß- Bar in Ludwigsburg. Nachmachen ist bei diesen Drinks definitiv erwünscht.

Wenn man sie nach den Trends für die Bar der Zukunft fragt, geben die jungen Männer und Frauen hinter den Tresen der deutschen Szene-Bars eine überraschende Antwort: Für sie geht es zurück zu den Anfängen der Barkultur in den USA der 1920er Jahre, mit klassischen Cocktails wie den Variationen des „Old Fashioned“ oder „Moscow Mule“, und einem Ambiente, das an „The Great Gatsby“ und die wilden Zwanziger in New York erinnert. Back to the roots heißt es auch bei New Amsterdam Vodka. In Anlehnung an die Anfänge New Yorks kombiniert er qualitativ hochwertige Verarbeitung mit modernem Design. Aufgrund seiner milden und klaren Struktur eignet sich der Vodka perfekt als Basis für unterschiedliche Cocktails. Diese Eigenschaften weiß die nächste Barkeeper-Generation zu schätzen. Die Bartender aus fünf Bars in ganz Deutschland präsentieren ihre individuellen Signature Drinks mit New Amsterdam Vodka und zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Premiumprodukts.

Klein aber fein geht es in der Square Bar von David Rippen in Düsseldorf zu. In der kleinsten Bar der Stadt hat der Barkeeper eine nordische Kombination mit hausgemachtem Pfeffer-Honig, Cynarstaub und Gurken-Espuma entwickelt und ihr den Namen „Northern Lights“ gegeben. André Pintz, dem das Imperii in Leipzig
gehört, nennt seinen Drink „Tulips Club“, in dem er New Amsterdam Vodka unter anderem mit Lillet Blanc und getrockneten Limettenscheiben mixt. Hinter der Bar des Prinzipal in Berlin-Kreuzberg steht Ferhat Akbiyik. Er hat gleich drei Rezepte kreiert, in denen sich alles um das Thema Varieté-Show dreht. Dementsprechend sind auch die Drinks benannt: „Elli Fatale“, „Green Goblet“ und „Eflaton Fizz“. „Besonders der Elli Fatale mit Rosensirup, Ginger Ale und frischem Zitronensaft kommt bei unseren Gästen sehr gut an, den fand auch ich als Barkeeper sehr spannend“, sagt Akbiyik.

Die Capri Lounge in Köln befindet sich in einem urigen Gewölbekeller und gilt unter Kennern der gehobenen Trinkkultur als echter Geheimtipp. Maria Koppmaier und Tristan Bantle haben für ihren „Send me a Message“ eine Aprikosen-Rhabarber-Infusion mit New Amsterdam Vodka hergestellt und diese unter anderem mit Weinbergpfirsisch-Likör und Rhabarberbitter verfeinert. Beide schätzen vor allen Dingen die klassische Barkultur: „Eine gute Spirituosenauswahl, klassische Cocktails wie „Old Fashioned“ in allen Variationen und ein Ambiente im Retro-Stil machen für mich die perfekte Bar der Zukunft aus“, erklärt Tristan Bantle. In einem Gewölbekeller mit Wohnzimmercharakter liegt auch die Schwarz-Weiß-Bar in Ludwigsburg, ein Ableger des bekannten Originals in Stuttgart. „One Night in Amsterdam“ und „New Amsterdam Mule“ haben Leopold Langer und Dominic Achtenicht ihre Kreationen getauft. Der erste ist ein innovativer Cocktail mit Tonkabohnen-Sirup, frischem Zitronensaft und Apfel- Vanille-Gelee, der zweite eine Neuinterpretation des Klassikers „Moscow Mule“ mit gepfeffertem Honigsirup, frischem Limettensaft und Holunderblütenlikör.

Reinheit und eine milde Geschmacksnote, da sind sich die sieben Barkeeper einig, zählen zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines guten Vodkas. „Für mich sind aber auch Authentizität und Charakter unabdingbar“, sagt David Rippen. Durch die dreifache Kohle-Filtration und fünffache Destillation erfüllt New Amsterdam Vodka genau diese Kriterien, die ihn zum hochwertigen Szene-Getränk machen, egal ob pur oder gemixt.

www.newamsterdamspirits.com/Vodka

Passagierrechte weiter gestärkt

Luftfahrtunternehmen müssen Fluggästen auch bei Annullierung eines Fluges wegen unerwarteter technischer Probleme Ausgleich leisten
Jedoch können bestimmte technische Probleme, die u. a. aus versteckten Fabrikationsfehlern, die die Flugsicherheit beeinträchtigen, aus Sabotageakten oder aus terroristischen Handlungen resultieren, die Luftfahrtunternehmen von ihrer Ausgleichspflicht befreien
Entscheidung des Gerichtshof der Europäischen Union

Im Fall der Annullierung eines Fluges ist das Luftfahrtunternehmen nach dem Unionsrecht(1) verpflichtet, den betroffenen Fluggästen Betreuungs- und Ausgleichsleistungen (je nach Entfernung zwischen 250 und 600 Euro) zu erbringen. Es ist allerdings dann nicht zu einer solchen Ausgleichszahlung verpflichtet, wenn es nachweisen kann, dass die Annullierung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeht, die sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären.

Frau van der Lans hatte ein Flugticket für einen von KLM durchgeführten Flug von Quito (Ecuador) nach Amsterdam (Niederlande) gebucht. Das Flugzeug landete in Amsterdam mit einer Verspätung von 29 Stunden. Nach Angaben von KLM war die Verspätung auf außergewöhnliche Umstände, nämlich eine Kombination von Mängeln zurückzuführen: Zwei Teile, die Kraftstoffpumpe und die hydromechanische Einheit, seien defekt gewesen. Diese Teile, die nicht verfügbar gewesen seien, hätten per Flugzeug aus Amsterdam geliefert werden müssen, um sodann in das betreffende Flugzeug eingebaut zu werden. KLM wies ferner darauf hin, dass bei den defekten Teilen die durchschnittliche Lebensdauer nicht überschritten gewesen sei. Auch habe deren Hersteller keinen spezifischen Hinweis gegeben, der darauf hindeutete, dass bei diesen Teilen ab einem bestimmten Alter Mängel auftreten könnten.

Frau van der Lans erhob Klage bei der Rechtbank Amsterdam, die dem Gerichtshof Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt hat. Sie möchte wissen, ob ein technisches Problem, das unerwartet auftrat, das nicht auf eine fehlerhafte Wartung zurückzuführen und auch nicht während einer regulären Wartung festgestellt worden ist, unter den Begriff „außergewöhnliche Umstände“ fällt und somit das Luftfahrtunternehmen von seiner Ausgleichspflicht befreit.

In seinem heutigen Urteil weist der Gerichtshof zunächst darauf hin, dass aus seiner Rechtsprechung hervorgeht, dass technische Probleme tatsächlich zu den außergewöhnlichen Umständen zählen können. Die Umstände im Zusammenhang mit dem Auftreten dieser Probleme können jedoch nur dann als „außergewöhnlich“ eingestuft werden, wenn sie ein Vorkommnis betreffen, das nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit des betroffenen Luftfahrtunternehmens ist und aufgrund seiner Natur oder Ursache von ihm tatsächlich nicht zu beherrschen ist.(2) So verhält es sich nach Auffassung des Gerichtshofs u. a. dann, wenn der Hersteller der Maschinen, aus denen die Flotte des betroffenen Luftfahrtunternehmens besteht, oder eine zuständige Behörde entdeckte, dass diese bereits in Betrieb genommenen Maschinen einen versteckten Fabrikationsfehler aufweisen, der die Flugsicherheit beeinträchtigt. Gleiches gelte auch bei durch Sabotageakte oder terroristische Handlungen verursachten Schäden an den Flugzeugen.

Da jedoch der Betrieb von Flugzeugen unausweichlich technische Probleme mit sich bringt, sehen sich Luftfahrtunternehmen im Rahmen ihrer Tätigkeit gewöhnlich solchen Problemen gegenüber. Im Hinblick hierauf können technische Probleme, die sich bei der Wartung von Flugzeugen zeigen oder infolge einer unterbliebenen Wartung auftreten, als solche keine „außergewöhnlichen Umstände“ darstellen.
Sodann weist der Gerichtshof darauf hin, dass ein Ausfall, der durch das vorzeitige Auftreten von Mängeln an bestimmten Teilen eines Flugzeugs hervorgerufen wurde, zwar ein unerwartetes Vorkommnis darstellt. Dennoch bleibt ein solcher Ausfall untrennbar mit dem sehr komplexen System zum Betrieb des Flugzeugs verbunden, das vom Luftfahrtunternehmen oft unter schwierigen oder gar extremen Bedingungen, insbesondere Wetterbedingungen, betrieben wird, wobei kein Teil eines Flugzeugs eine unbegrenzte Lebensdauer hat.
Daher ist dieses unerwartete Vorkommnis im Rahmen der Tätigkeit eines Luftfahrtunternehmens Teil der normalen Ausübung seiner Tätigkeit, und das Luftfahrtunternehmen sieht sich dieser Art von unvorhergesehenen technischen Problemen gewöhnlich gegenüber. Im Übrigen ist die Vorbeugung eines solchen Ausfalls oder der dadurch hervorgerufenen Reparatur, einschließlich des Austauschs eines vorzeitig defekten Teils, vom betroffenen Luftfahrtunternehmen zu beherrschen, da es seine Aufgabe ist, die Wartung und den reibungslosen Betrieb der Flugzeuge, die es zum Zweck seiner wirtschaftlichen Tätigkeiten betreibt, sicherzustellen.
Folglich kann ein technisches Problem wie das in Rede stehende nicht unter den Begriff „außergewöhnliche Umstände“ fallen.

In diesem Zusammenhang weist der Gerichtshof ferner darauf hin, dass die sich aus dem Unionsrecht ergebenden Verpflichtungen unbeschadet des Rechts des Luftfahrtunternehmens zu erfüllen sind, bei anderen Schadensverursachern, wie insbesondere dem Hersteller bestimmter defekter Teile, Regress zu nehmen.

(1) Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 295/91 (ABl. L 46, S. 1).
(2) Siehe Urteil des Gerichtshofs vom 22. Dezember 2008, Wallentin-Hermann (C-549/07)