Frischeparadies eröffnet im neuen Leipziger Selgros-Markt

Wie ein Halbrund ziehen sich acht Frischeparadies-Märkte von Berlin nach München quer durch Deutschland, nur im Osten des Landes gab es bislang immer eine Lücke. Mit der Eröffnung des Shop-in-Shop-Konzepts im Leipziger Selgros-Markt schließt sich nun der Kreis für Profis und Privatkunden: Ab dem 8. Dezember können sie im umgebauten Selgros-Markt einkaufen, in dem ein eigenständiges Frischeparadies mit separatem Eingang und eigenen Kassen integriert ist. „Mit der Symbiose aus Frischeparadies und Selgros wächst die Transgourmet-Familie weiter zusammen“, sagt Uwe Rößler, Geschäftsführer von Frischeparadies. „Und wie das bei Familien so ist, der zentrale Treffpunkt ist immer die Küche. In Leipzig wird es das vorgelagerte Frischeparadies-Bistro mit 50 Sitzplätzen sein.“ Nach dem Neubau der Stuttgarter Niederlassung ist die Neueröffnung in Leipzig dieses Jahr bereits die zweite große Expansion bei Frischeparadies. Betriebsleiter in Leipzig wird Thorsten Reichel sein, der bereits seit sechs Jahren die Niederlassung in Köln-Hürth geleitet hat: „Es ist unglaublich spannend und eine große Herausforderung, ein ganz neues Frischeparadies aufzubauen. Ich freue mich auf viele neue Kunden und Kontakte in die regionale Gastronomie.“

Der Markt erstreckt sich über eine Fläche von über 700 Quadratmetern, dazu kommen über 500 Quadratmeter hinter den Kulissen für Kühlhäuser und die Kommissionierung. Das Kernstück eines jeden Frischeparadieses, die Frischfischtheke, ist in Leipzig sieben Meter lang. Neben Produkten wie den Marensin-Hühnern aus Frankreich, die mit den Siegeln QSFP und Label Rouge ausgezeichnet sind, bringt Frischeparadies mit Bio-Ware, Kapaunen, Wachteln und vielem mehr ein umfangreiches Geflügelsortiment in den Markt, das in Leipzig seinesgleichen sucht. Eine fünf Meter lange Theke teilen sich frisches Fleisch und der Schinkenhimmel, wo von Bresaola über Jamón Iberico bis zum Parmaschinken alles nach Kundenwunsch frisch und hauchdünn aufgeschnitten wird. Obst und Gemüse sind in einem begehbaren gläsernen Kühlhaus untergebracht, in dem optimale Lagerbedingungen herrschen. Zudem gibt es ein exklusives Wein-, Champagner- und Spirituosenangebot. „Das bestehende und bekannte Sortiment von Frischeparadies mit dem eigenen Label QSFP und vielen Partnern, die in Top-Qualität produzieren, wird durch ein großes regionales Angebot aus Sachsen ergänzt“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Reichel.

Den traditionellen Kern des Unternehmens bildet das Liefergeschäft. Täglich werden Hotels, Restaurants und Caterer durch den eigenen Fuhrpark an Kühlfahrzeugen mit frischer Ware beliefert. Auch für Leipzig ist die Einführung des Lieferservices geplant, sie wird 2017 erfolgen.

Das Frischeparadies in der Maximilianallee 5 in Leipzig hat von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr geöffnet, am Samstag bis 18 Uhr. Im Bistro werden täglich von 11.30 bis 15.30 Uhr frische Gerichte aus Frischeparadies-Produkten sowie passende Weine und Getränke serviert.

www.frischeparadies.de

V-Label

Schlachtreste im Kuchen? Das V-Label schafft Klarheit beim Einkauf
Immer mehr Hersteller lassen ihre Produkte als ‚vegetarisch‘ oder ‚vegan‘ mit dem V-Label lizenzieren. Für Verbraucher wird der Einkauf durch das V-Label einfacher. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) erklärt die Vorteile des Labels für Hersteller und Verbraucher.

Immer mehr Hersteller von Lebensmitteln, bekannte Marken und Discounter verwenden das V-Label zur Auszeichnung ihrer vegetarischen und veganen Produkte. Das V-Label ist ein international geschütztes Qualitätssiegel zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln und Produkten. Es wird als Orientierungshilfe auf Verpackungen eingesetzt.

400 Partner mit über 5.000 Produkten
Das grüne V auf gelbem Grund wird inzwischen von rund 400 Partnern auf über 5.000 Produkten verwendet. Unter den V-Label-Partnern finden sich neben Namen wie FRoSTA, HARIBO, Valensina, Rügenwalder Mühle, Bonduelle, Knorr, Erasco, FRoSTA, Alpro und Tartex auch die Discounter ALDI Süd und NORMA. „Die großen Marken möchten den Einkauf für ihre Kunden so leicht wie möglich gestalten. Für viele Verbraucher ist es wichtig, auf den ersten Blick zu erkennen, ob ein Produkt vegetarisch oder vegan ist. Das V-Label erspart das Lesen von langen Zutatenlisten oder die aufwendige Nachfrage beim Hersteller. Die Kunden können einfach zugreifen“, sagt Julia Katharina Schneider, Projekt- & Qualitätsmanagement V-Label beim VEBU.

Eigenauszeichnungen sind nicht verlässlich
Einige Hersteller zeichnen ihre Waren eigenständig und mit selbst entworfenen Logos als ‚vegan‘ oder ‚vegetarisch‘ aus. Aber was bedeuten diese Auszeichnungen? „Sie sind nicht verlässlich, da hier jeder mit einem anderen Maß misst. Durch die fehlende gesetzliche Definition kann für jede Firma ‚vegan‘ oder ‚vegetarisch‘ etwas anderes bedeuten. Weder auf Bundes- noch auf europäischer Ebene existieren Legaldefinitionen für den Lebensmittelbereich. Bei vielen Herstellern geht es nur um die im Produkt enthaltenen Zutaten. Das V-Label hingegen bietet durch klare Kriterien eine eindeutige Vergleichbarkeit, denn die Prüfer haben auch die im Herstellungsprozess verwendeten Produktionshilfsstoffe sowie Trägerstoffe von Vitaminen und Aromen im Blick“, so Schneider. „Viele Verbraucher sind erschrocken, wenn sie erfahren, dass zum Beispiel klare Säfte oft mit Gelatine geklärt werden oder in Torten und Desserts Gelatine als Bindemittel verwendet wird. Niemand erwartet die aus Schlachtabfällen gewonnene Gelatine in vermeintlich vegetarischen Lebensmitteln. Das V-Label schafft hier Klarheit“, ergänzt Schneider.

Vorteile für Händler und Hersteller
„Die zunehmende Verbreitung des V-Labels zeugt sowohl vom Vertrauen, das Verbraucher ihm entgegenbringen, als auch von den Vorteilen, die Händler und Hersteller von dessen Einsatz haben“, erläutert Schneider. „Hersteller, die daran interessiert sind ihre Produkte mit dem V-Label auszuzeichnen, sind aufgerufen, auf uns zuzukommen. Wir freuen uns über das wachsende Interesse“, so Schneider abschließend.

http://v-label.eu/

ÖKO-TEST Regionale Lebensmittel

Die meisten Lebensmittel mit Regio-Label stammen nicht vom Bauern um die Ecke, sondern haben weite Wege hinter sich. Darauf zeigt eine ÖKO-TEST-Untersuchung in der aktuellen Oktober-Ausgabe. Das Verbrauchermagazin hat bundesweit 106 Produkte eingekauft und analysiert. Das Resümee ist ernüchternd: Nur 26 der getesteten Produkte sind lupenrein regional.

Die Mehrzahl der Deutschen ist bereit, für regionale Produkte einen bis zu 15 Prozent höheren Preis zu akzeptieren. Oft können sie sich das Geld jedoch sparen, denn manche Siegel, die den Produkten Regionalität bescheinigen, sind beim Einkauf keine große Hilfe, wie ÖKO-TEST kritisiert. Bestes Beispiel ist das neue Label „Regionalfenster“. Dessen lasche Vorschriften schreiben nur vor, dass die Region kleiner sein muss als die Bundesrepublik Deutschland. Der Hersteller kann also selbst definieren, was eine Region ist. Während die Verbraucher laut verschiedener Umfragen unter einer Region den Großraum um ihre Stadt oder zumindest das Bundesland, in dem sie wohnen, verstehen, grenzen die Lebensmittelhersteller diese weitaus großräumiger ab: Das Stück Heimat umfasst dann schon mal mehrere Bundesländer oder die halbe Republik.

Gekauft werden regionale Produkte, weil sie assoziieren, dass es sich um Produkte der heimischen Landwirtschaft handelt, die auch deshalb so frisch sind, weil sie nur kurze Transportwege haben. Doch weit gefehlt. Bei einem Bio-Risotto im Test stammen die Zutaten beispielsweise aus Norditalien, obwohl mit „Qualität aus der Heimat“ geworben wird.

ÖKO-TEST rät Verbrauchern daher, ihr gutes Geld nur für solche Produkte auszugeben, deren Deklaration sie eindeutig als Regionalprodukt ausweisen. Dabei sollte man aber wissen, dass regional erzeugte Lebensmittel nicht automatisch eine gute Qualität haben. Sie enthalten teilweise zahlreiche Zusatzstoffe. Erste Wahl ist auch bei Regio-Produkten Bio. Diese werden umweltgerecht erzeugt, halten erhöhte Standards bei der Tierhaltung ein, haben weniger Zusatzstoffe und schmecken oft auch besser.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Porsche Design Whisky

Bisher ist das Porsche Design Studio bekannt für Brillen, Uhren oder die berühmten CHROMA Kochmesser, jetzt geht das weltbeste Designstudio eine Kooperation mit JOHNNIE WALKER BLUE LABEL ein:
Die beiden Kultmarken haben vier exklusive Produkte entworfen, die mit ihrem blau-silbernen Titan-Look Männerherzen höher schlagen lassen.

“Die JOHNNIE WALKER BLUE LABEL by PORSCHE DESIGN Kollektion startete 2011 sehr erfolgreich und hat das wachsende Bedürfnis der Kunden nach innovativen und einzigartigen Luxusprodukten genau getroffen. Zudem beobachten wir einen wachsenden Umsatz unserer Whiskeyspirituosen auf dem deutschen Markt, was für uns einen Grund mehr darstellte, die Kooperation mit Porsche Design auch in diesem Jahr weiter fortzuführen.1“ so Sergio DeMalibran, Western Europe Johnnie Walker Super Deluxe Brand Manager.

Ab Dezember wird die neue Kollektion in Luxury Retails wie z.B. das KaDeWe in Berlin oder im Hamburger Alsterhaus erhältlich sein. Zum Klassiker zählt der JOHNNIE WALKER BLUE LABEL Carton, der eine limitierte Edition JOHNNIE WALKER BLUE LABEL in einer edlen Porsche Design Verpackung beinhaltet. Noch mehr Luxus verspricht der JOHNNIE WALKER BLUE LABEL Cube mit einer individuell nummerierten Flasche JOHNNIE WALKER BLUE LABEL, einer stilvollen Eisbox mit Edelstahlzange sowie zwei Kristallgläsern. Der JOHNNIE WALKER BLUE LABEL Chiller wiederum enthüllt eine Flasche des seltenen Blended Scotch Whisky in einer hochwertigen Verpackung.

Das absolute Luxus-Highlight der Kooperation ist jedoch die JOHNNIE WALKER BLUE LABEL Private Bar! Die auf 50 Stück weltweit limitierte Bar wird auf Anfrage individuell für den Kunden angefertigt und garantiert Adrenalinausschüttungen im oberen Drehzahlbereich. Die Flügeltüren der Bar öffnen sich dank eines Sensors wie von Zauberhand, um dann drei Flaschen JOHNNIE WALKER BLUE LABEL, edle Kristallgläser und perfekt temperiertes Wasser zu enthüllen.

www.porsche-design.com

Schweden: Noch mehr Erlebnisse rund um Hummer, Austern & Co.

In gut einem Monat ist es wieder soweit – dann beginnt an der schwedischen Westküste in der Provinz Bohuslän die Hummersaison und damit die zweite Hauptsaison des Jahres. Der Startschuss fällt alljährlich am ersten Montag nach dem 20. September um 7:00 Uhr morgens, also in diesem Jahr am 24. September. An diesem so genannten Hummerpremierentag wimmelt es auf dem Meer von Booten – schließlich will jeder als erster die besten Fangplätze erreichen. Zudem gelten in Schweden strikte Regeln für den Hummerfang in puncto Reusenanzahl und Größe der Tiere. Außerdem darf hier kein Ausländer ohne Begleitung eines Schweden das „schwarze Gold des Meeres“ fischen.

Damit aber auch Touristen ein solches Erlebnis nicht vorenthalten bleibt, bieten immer mehr Hotels und Veranstalter entlang der Küste in Zusammenarbeit mit den lokalen Fischern so genannte Hummer-Safaris an. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Erlebnisse im Zeichen anderer Schalentiere. Der Westschwedische Tourismusverband sammelt diese unter dem Label „Schalentier-Reisen“, die bis zum 4. November angeboten werden. Insgesamt 16 solcher Schalentier-Erlebnispakete werden hier in diesem Jahr angeboten – darunter beliebte Klassiker wie die Hummer-Safari mit Everts Sjöbod in Grebbestad aber auch einige neue Angebote. Dazu zählt beispielsweise ein Hummerwochenende auf Schwedens westlichsten Inseln, den Väderöarna, bei dem die Gäste den Hummer gemeinsam fangen, kochen und natürlich auch genießen.

Weitere Informationen zur westschwedischen Hummersaison sowie weiteren Anbietern von Hummersafaris gibt es unter www.vastsverige.com . Außerdem gibt es hier auch Informationen zu Erlebnissen rund um andere köstliche Schalentiere, wie Austern, Muscheln und Krebse.

Glutenfreie Lebensmittel

Immer häufiger finden Verbraucher glutenfreie Lebensmittel in den Supermarktregalen. Diese Produkte sind speziell für Menschen mit einer Unverträglichkeit für das Getreideeiweiß entwickelt worden und nicht für jeden geeignet, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Produkte können als „glutenfrei“ gekennzeichnet werden, wenn sie höchstens 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm enthalten. Inzwischen tragen zahlreiche Teig- und Backwaren, aber auch Milchprodukte das Zeichen der durchgestrichenen Ähre auf dem Etikett. Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit, auch Zöliakie genannt, sind diese Produkte eine große Erleichterung beim Lebensmitteleinkauf. Für andere Konsumenten bringt eine glutenfreie Ernährung, die teilweise mit großen Einschränkungen verbunden ist, aber keine gesundheitlichen Vorteile. Zudem müssen die Konsumenten für die Spezialprodukte meist einen deutlich höheren Preis zahlen.

Menschen mit Reizdarm und anderen Magen-Darm-Beschwerden sollten die Ursachen erst durch einen Arzt abklären lassen. Des Weiteren haben die Verbraucherschützer beobachtet, dass einige Hersteller ohnehin glutenfreie Lebensmittel mit dem Label auszeichnen und teurer verkaufen. Dazu zählen beispielsweise Hartkäse, Zartbitterschokolade, Bonbons und Kartoffelchips.

Zöliakie ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit gegen das Getreideeiweiß Gluten, an der rund ein Prozent der deutschen Bevölkerung leiden. Der Verzehr des Eiweißes führt bei Patienten zu einer Veränderung der Darmschleimhaut und dadurch zu einer gestörten Nahrungsaufnahme, begleitet von Durchfällen und Gewichtsverlust. Gluten ist in Weizen, Roggen, Gerste und Hafer und daraus hergestellten Waren enthalten. Betroffene müssen sich lebenslang glutenfrei ernähren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kochbuch: Fischgerichte die Urlaubslaune zaubern

Buchtipp „Fisch & Meer – 100 fangfrische Rezepte für Fisch und Meeresfrüchte“

Frischer Seefisch, Scampi und Muscheln lassen in Erinnerungen an den letzten Urlaub am Meer schwelgen. Das neue Kochbuch aus der Reihe Cook & Style „Fisch & Meer“ (Christian Verlag) zeigt 100 Rezepte rund um die leckeren Meerestiere. Aus Sud oder Dampf aus dem Ofen oder vom Grill, paniert, in Teig gehüllt oder als Tatar. Neben den unterschiedlichsten Arten von Meeresfrüchten und Fischen präsentiert das Kochbuch auch abwechslungsreiche Zubereitungsarten.

Wichtig bei Fisch: Die richtige Auswahl und der Frischetest. Hier hilft die Rubrik Tipps & Tricks in der sich alles um die Themen Vorbereiten, Servieren und Zerlegen dreht. Im Fokus der Autorin Delphine de Montalier steht auch das Thema Nachhaltigkeit. So verweist sie auf das MSC-Label und den Kauf von saisonalem Angebot. Nicht zuletzt sorgen die ansprechenden Aufnahmen von Fotograf David Japy dafür, dass Liebhaber der Meerstiere sich am liebsten sofort auf den Weg zum nächsten Fischmarkt machen wollen.
ISBN: 978-3-86244-188-4 (portofrei bestellen)

Berliner Restaurant Tim Raue – "Menü des Jahres 2012"

Jubel im Berliner Restaurant Tim Raue: Der Gault Millau vergibt 19 Punkte und zeichnet das Restaurant mit dem „Menü des Jahres 2012“ aus

Großer Jubel im Berliner Restaurant Tim Raue: Der renommierte Restaurantführer Gault Millau hat das Restaurant mit 19 von 20 Punkten bewertet und das Herbstmenü zudem als „Menü des Jahres 2012“ ausgezeichnet. Der 1969 in Frankreich von den beiden Journalisten Henri Gault und Christian Millau gegründete Führer bewertet alljährlich die Frische und Qualität der verwendeten Produkte, die Kreativität beziehungsweise das Einfallsreichtum in Bezug auf neue Gerichte, die Harmonie der Zubereitung sowie die Beschaffenheit der Suppen und Saucen und die Exaktheit der Garung – alles unter Berücksichtigung des persönlichen Geschmacks der Tester. Mit der Vergabe von 19 Punkten erhielt das Restaurant Tim Raue nun die „Höchstnote für eines der weltbesten Restaurants“. Tim Raue zählt damit zu den 12 besten deutschen Köchen.

Die Tester begründen ihre Wahl wie folgt: „Er hat es geschafft, aus seinen umfangreichen internationalen Erfahrungen eine ganz eigene Linie zu destillieren, eine persönliche Essenz der asiatischen Küche, die ihn von allen anderen deutschen Topkollegen unterscheidet. Hier ist ein Ausnahmekoch endlich dort angekommen, wo er hin will.“

Darüber hinaus überzeugte die Tester das aromenstarke Herbstmenü des 37-jährigen Berliners: In insgesamt sechs Gängen präsentiert Tim Raue darin Lilie und Imperialkaviar, Dorade Grise und Zitrone, Abalone und Ginseng, Sichuan Taube, Diamond Label Beef Onglet und Rote Bete sowie Amedei Porcelana Schokolade 70 %, Kaki und Blutorange.

Tim und Marie-Anne Raue sind überwältigt: „Als wir uns im Frühling 2010 entschieden haben, ein eignes Restaurant zu eröffnen, begann ein Abenteuer, das nur ein Jahr später klingt wie ein Märchen. Neben einem stets sehr gut besuchten Restaurant dürfen wir uns über ein unglaublich positives Feedback unserer Gäste und grandiose Auszeichnungen und Bewertungen freuen. Nach der Auszeichnung „Koch des Jahres“ im Feinschmecker und der damit einhergehenden Aufwertung auf nunmehr 4 F’s sowie die Bestätigung des Guide Michelin mit einem Stern und dem Espoir, freuen wir uns ganz besonders über den 19. Punkt und die Auszeichnung „Menü des Jahres“ im renommierten Gault Millau. Damit zählen wir nun zu den besten Restaurants in Deutschland“, so Raues.

Tim Raue hat sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt an die Spitze der deutschen Kochelite gearbeitet. Im Restaurant Tim Raue präsentiert er eine asiatisch inspirierte Küche, die als Verbindung der japanischen Produktperfektion, der thailändischen Aromatik und der chinesischen Küchenphilosophie charakterisiert werden kann. Seine Gerichte sollen Energie und Lebensfreude spenden und den Körper nicht unnötig belasten. Der 37-jährige verzichtet daher auf Beilagen wie Brot, Nudeln und Reis, ebenso wie auf weißen Zucker und Gluten. Darüber hinaus verwendet er ausschließlich laktosefreie Milchprodukte. Diese Küchenphilosophie spiegelt sich auch auf der Speisekarte wider, auf der unter anderem Raue-Klassiker wie „Rote Garnelen mit Rosenschnaps und Shiso“, „Pekingente Interpretation“ und „Diamond Label Beef mit Roter Bete und Madagaskarpfeffer“ zu finden sind.

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Tim Raue mit dem perfekten Werkzeug für Profis: CHROMA HAIKU Kurouchi Kochmesser sind seine Küchenmesser.

Das Restaurant Tim Raue befindet sich im Berliner Bezirk Kreuzberg, nur wenige Meter vom Checkpoint Charlie entfernt, in den ehemaligen Räumlichkeiten der Galerie Crone. Insgesamt 16 Mitarbeiter kümmern sich dort um das Wohlbefinden der internationalen Gäste. Diese werden in einem betont schlichten Ambiente empfangen, das von der urbanen Atmosphäre der Großstadt Berlin geprägt ist und auch den Werdegang des 37-jährigen und seiner Frau widerspiegelt. Ein Boden aus poliertem Gussasphalt, klassische Galeriebeleuchtung, eine große Raumgrafik von 22quadrat und die wie Exponate wirkenden Möbel erhalten den Charakter der ehemaligen Galerie Crone und verkörpern dabei den rohen Charakter von Berlin Kreuzberg. Hochwertige und schlichte Möbel aus amerikanischem Nussbaum, edle Kvadrat Stoffe, moderne Designklassiker aus dem Hause Vitra und Porzellan von Fürstenberg stehen hingegen für die gehobene Gastronomie und den heutigen Zeitgeist.

Das Restaurant Tim Raue befindet sich in der Rudi-Dutschke-Straße 26 in 10969 Berlin und ist dienstags bis samstags von 12 bis 14 Uhr und von 19 bis 22 Uhr geöffnet. Reservierungen werden unter der Telefonnummer 030-25937930 entgegen genommen. Weitere Informationen sind unter www.tim-raue.com zu finden.

GERMAN RUM FESTIVALS BERLIN

17 Mann auf des … und Tausende Buddeln voll Rum! Ahoi!
Die erste Rum-Messe Deutschlands präsentiert 100% schadstofffrei transportierten Rum

Was als eine Idee abenteuerlustiger Männer begann, ist nun ökologischste Wirklichkeit: der Transport von Frachtgut mit einem Segelschiff!
Längst aus dem Bild der industrialisierten Welt verschwunden, erlebt die Seefahrertradition mit der niederländischen Rederei Atlantis ein fortschrittliches Comeback: Handelsschifffahrt ohne Motoren, keine Verschmutzung sondern CO2-freie Fahrt auf den Meeren der Welt!

Die drei Freunde Jorne, Arjen und Andreas unterhalten mit ihrem segelnden Frachtschiff TRES HOMBRES mittlerweile einen Liniendienst in die Karibik. Nach einer Tour mit Hilfsgütern, für das durch das Erdbeben schwer geschädigte Haiti im Jahr 2010, kamen sie erstmals mit Rum als Fracht aus Santo Domingo zurück nach Europa.
Seitdem segeln sie jährlich zu den karibischen Inseln. Jedes Mal bringen sie einen Rum einer anderen Insel mit und botteln diesen unter dem Label TRES HOMBRES GRAN AŇEJO.

Dieses Ereignis wird nicht nur von den Niederlanden bejubelt, wo seit rund 100 Jahren erstmals wieder ein Segelschiff mit Rum als Fracht vor Anker geht. Auch die Öko-Wirtschaft ist begeistert von den ambitionierten und fortschrittlichen Abenteurern. „Und wir Rum-Freunde und Experten freuen uns unglaublich über diese traditionelle Transportweise und natürlich über die gute Qualität des Rums“ sagt Dirk Becker. Der Geschäftsführer des GERMAN RUM FESTIVALS BERLIN: „ich bin sehr glücklich, das Label TRES HOMBRES GRAN AŇEJO als einer der Aussteller auf unserer Messe im Oktober begrüßen zu dürfen. Die Jungs werden nicht nur hervorragenden Rum im Gepäck haben, sondern auch jede Menge abenteuerliche Geschichten von ihren Seefahrten in die Karibik, von durch heftigste Wellen zerbersteten Masten, vom Glück der Südsee und was sonst noch alles bei 100 Tagen auf See geschieht!“

Der aktuelle Rum von TRES HOMBRES GRAN AŇEJO ist rund acht Jahre gelagert und nach dem Solera Verfahren gereift. Insgesamt gibt es 5000 Flaschen des Rums, der mittlerweile als Sammlerobjekt gehandelt wird.

GERMAN RUM FESTIVAL BERLIN
vom 8. bis 9. Oktober 2011
Ort: Station-Berlin // Luckenwalder Straße 4 – 6 // 10963 Berlin

Zeiten: Samstag 8.10.2011 von 11.00 – 20.00 Uhr // Sonntag 9.10.2011 von 11.00 – 19.00 Uhr

Tickets, Informationen zu den Händlern und Programm über: www.rumfestival-berlin.de

Champagner Test Stiftung Warentest

Champagner und Sekt: Klassiker liegen im Test vorn

Rechtzeitig vor Silvester hat die Stiftung Warentest die Korken knallen lassen und Champagner und Sekt getestet. Feiern lässt es sich mit allen, aber es gibt Unterschiede – nicht nur im Reifegrad, sondern auch in Qualität und Preis. Beim Champagner waren Piper Heidsieck (26 Euro) und Lanson Black Label (30 Euro) die besten, beim Sekt Adam Henkell Chardonnay Brut Jahrgangssekt 2005 (12 Euro) und Rotkäppchen Weißburgunder Sekt b. A. Saale/Unstrut (16 Euro).

15 Champagner, darunter ein Bio-Champagner, und 7 Sekte aus traditioneller Flaschengärung wurden im Test sensorisch beurteilt und auf Schadstoffe untersucht. Ein test-Qualitätsurteil gab es, wie immer bei alkoholischen Getränken, nicht. Das sensorische Ergebnis kann sich sehen lassen: Beim Champagner gab es neben den beiden „sehr guten“ lauter „gute“ Produkte – nur der Fleury Demeter Champagne Brut (Bio) für 28,90 Euro war fast überreif und deshalb „befriedigend“. Die Discounter-Champagner Veuve Monsigny von Aldi(Süd) und Comte de Brismand Champagne von Lidl lagen im „guten“ Mittelfeld und kosten mit jeweils 11,50 Euro nur einen Bruchteil der teuren, aber „sehr guten“ Testsieger.

Beim Sekt fanden die Tester neben den zwei sensorisch „sehr guten“ Produkten fünf „gute“. Auch hier müssen sich die Verbraucher entscheiden, ob sie es lieber frischer mögen, oder gereifter – beim Champagner sorgt die Reife etwa für ein süßliches Brioche-Aroma durch die lange Lagerung auf der Hefe. Ein Tipp: Schaumwein immer kühl lagern und nicht zu lange. In hohen, engen Gläsern perlt er länger.

Der ausführliche Test Champagner und Sekt ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/schaumwein veröffentlicht.