Harald Wohlfahrt kocht mit Martin Scharff und Patissière Eva Heß in Heidelberg

Am 17. Oktober lädt die Heidelberger Schlossgastronomie zur Gourmet-Gala: Harald Wohlfahrt, Sternekoch Martin Scharff und Patissière Eva Heß huldigen gemeinsam der Kochkunst und den kulinarischen Erinnerungen an das legendäre Restaurant Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Das Gourmet-Menü des hochrangingen Küchen-Trios wird begleitet vom Gault&Millau Winzer des Jahres 2019, dem Weingut Fritz Keller.

Harald Wohlfahrt trifft Martin Scharff
„Harald Wohlfahrt kocht mit Martin Scharff und Patissière Eva Heß in Heidelberg“ weiterlesen

Heidelberg kulinarisch erleben

Weinführung und Genussreise

„Schade, dass man Wein nicht streicheln kann“, formulierte Kurt Tucholsky, Journalist und Schriftsteller. Und Liebhaber des edlen Tropfens wissen, was er damit meint. Heidelberg, die romantische Stadt am Neckar, liegt nicht nur an der Badischen Weinstraße, sondern blickt auch auf eine lange Weinbautradition zurück. Schon die Kurfürsten wussten vor hunderten von Jahren die heimischen Weine zu schätzen und zu genießen, und noch heute kommen jedes Jahr mehr als eine Million Besucher auf das Heidelberger Schloss, um das berühmte Große Fass zu besichtigen.

Die Region bietet Spielraum für viele interessante Weine, denn die Reben werden durch den Odenwald vor kalten Ostwinden geschützt und können mit rund 1.600 Sonnenstunden jährlich zu außergewöhnlicher Qualität reifen. Auch die Böden der Weinberge sind in Form einer bunten Palette an unterschiedlichen Terroirs vorhanden. Sie reicht vom tiefgründigen Löss und Lösslehm bis zu den Gesteinsverwitterungsböden aus Porphyr, Granit, Gneis und teils auch Buntsandstein.

Heidelberg Marketing hat für Weinliebhaber eine Gruppenführung ins Programm aufgenommen. Bei einer Weinprobe im Weingut Clauer auf dem Heidelberger Dormenacker erfahren die Teilnehmer Interessantes zum Weinanbau. Riesling, Rivaner, Kerner, Grauburgunder und viele weitere Sorten werden auf dem Weingut Clauer seit 50 Jahren angebaut. Damit die Weine besonders bekömmlich sind, wird im eigenen Weinkeller nach dem Sur-Lie-Verfahren gearbeitet, das heißt die Weine reifen nach der Gärung mehrere Monate mit Hefe. Die Jahresproduktion liegt bei 65.000 Litern. Ein Weinvesper und die Besichtigung des Weinguts gehören ebenfalls zum Programm.

Das kulinarische Heidelberg steht im Mittelpunkt eines Kurztrips für Städtereisenden, den das Stadtmarketing noch bis November 2015 anbietet. Bei einem Streifzug durch die Gassen der Altstadt können die Gäste Heidelbergs Gaumenfreuden genießen. Die Kurzreise „Köstliches Heidelberg” verbindet eine Führung durch die Altstadt mit einem echten Kurpfälzer Menü und dem Besuch zweier Heidelberger Traditionslokale. Zeit und Wege zwischen den einzelnen Gängen werden gewürzt mit Geschichten, magischen Elixieren und einem süß-romantischen Schokoladenversprechen aus dem Jahr 1863.

Übernachtungen, eine Fahrt mit dem Solarboot, das Schlossticket und die beliebte HeidelbergCard sind ebenfalls Teil des Pakets. Die dreistündige Führung „Köstliches Heidelberg“ kann auch ohne Reisearrangement gebucht werden. Information und Buchung – Führungen telefonisch unter 06221/5840-223,-225, Genussreise „Köstliches Heidelberg“ unter 06221/5840-224,-226 sowie im Internet unter www.heidelberg-marketing.de

Manfred Schwarz

Der 57jährige Sternekoch schliesst sein Restaurant in Heidelberg. Am 4. November 2003 eröffnete Zwei-Sternekoch Manfred Schwarz nach 13 Jahren Deidesheimer Hof sein Restaurant in der Print Media Academy der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Am 1. Januar 2014 schließt die vielfach ausgezeichnete Heidelberger Genussadresse Nummer eins. Der 57-jährige Unternehmer will nach zehn erfolgreichen Jahren in Heidelberg in einem anderen Rahmen etwas Neues aufbauen.

Schwarz wurde in Deidesheim als Lieblingskoch von Alt-Bundeskanzler Kohl bekannt. Sein „Saumagen“ mundete vielen Staatsgästen.
Schwarz will es noch einmal wissen und eröffnet 2014 ein neues Restaurant im Golfclub Bruchsal. Hier wird es vorerst jedoch keine Zwei-Sterneküche geben, sondern ganz normale, gehobene Golfclub Gastronomie im nagelneuen Clubhaus. Aber Schwarz wäre nicht Schwarz, wenn er nicht noch ein tolles Gourmet Konzept in der Hinterhand hätte. Es bleibt spannend. Auf jeden Fall kann sich Karlsruhe über ein neues Restaurant freuen!

Sascha Friedrichs

Sascha Friedrichs neuer gastronomischer Leiter im 4* Landgasthof Mühlenteich

Nach einer Weiterbildung an der renomierten Hotelfachschule in Heidelberg hat Sascha Friedrichs die gastronomische Leitung des Landgasthofes Mühlenteich im Brandenburgischen Eggersdorf, unweit von Berlin, übernommen.

Neben der „Bauernstube“ mit gehobener gutbürgerlicher Frischeküche hat das Gourmetrestaurant „Das Zimmer“ seine Pforten für Genießer geöffnet.
Sascha Friedrichs war vorher der Küchenchef im „A.Choice“, Berlin.

Wichtigste Auszeichnungen:
15 Punkte, Gault & Millau 2013
7 Pfannen, Gusto 2012
SAVOIR VIVRE 2011 – 2 Sonnen
Nominierung Berliner Meisterköche 2012

Erste Messe für die Lebensmittelindustrie in Marokko

IFWexpo Heidelberg und IEC Maroc organisieren die erste Messe für die Lebensmittelindustrie in Marokko, die MAFEX „Maghreb Food Exhibition“. Die Messe findet vom 31. Oktober bis 2. Novem-ber 2012 in Casablanca statt. Sie ist für Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel, Lebensmittelverarbeitung, Verpackung und Ingredients die erste professionelle Plattform in Nordafrika. Erwartet werden 450 Aussteller, vor allem aus den Maghrebstaaten und Europa, die die neuesten Trends und Lösungen für die nordafrikanische Lebensmittelindustrie 10.000 Fachbesuchern aus Marokko und den umliegenden Staaten präsentieren.

Die deutschen Institutionen haben das Potenzial dieser Messe erkannt: so begleitet die DLG, die (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), die MAFEX mit einem mehrtätigen Konferenzprogramm. Ebenso sagte bereits das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu, mit einer Bundesbeteiligung auf der MAFEX präsent zu sein. Unter den nordafrikanischen Ländern hat sich Marokko in den letzten Jahren als attraktiver Handelspartner und Handelsplattform bewiesen. Das kontinuierliche Wirtschaftswachstum von vier Prozent, das jüngst am 01.03.2012 vollständig in Kraft getretene Freihandels-abkommen mit der EU, die stabile politische Lage, ein konzertiertes Programm aus Reformen und Sektorförderung sichern Marokko auch in Zukunft die Rolle des privilegierten Partners in Nordafrika.

Während der Landwirtschaftssektor seit langem eine enorme wirtschaftliche Bedeutung inne hat, steckt die Entwicklung der Lebensmittelverarbeitung noch in ihren Anfängen. Diese erwirtschaftet mit ca. vier Mrd. Euro nur ein Drittel dessen, was der erzeugende Agrarsektor leistet. Gegenüber dieser noch relativ kleinen Lebensmittelindustrie steht eine wachsende Mittelschicht, deren Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln nicht von den lokalen Herstellern gedeckt werden kann. Ein wichtiges Ziel der marokkanischen Regierung ist der Aufbau einer lokalen Lebensmittelwirtschaft, um zum Einen die Eigenversorgung des Landes zu steigern und zum Anderen selbst zum Exporteur hochwertiger, verarbeiteter Lebensmittel zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützen die Entwicklungsprogramme des Landes den Aufbau einer Lebensmittel-industrie, die den europäischen Qualitäts- und Hygienestandards gerecht wird. Für Hersteller von Maschinen und Produktionstechnologien ergeben sich daraus ebenso gute Absatzchancen wie für die Hersteller von Lebensmittelzusatzstoffen und Verpackungssystemen.

Die Messe MAFEX wird organisiert von IEC Maroc und IFWexpo Heidelberg. IEC Maroc ist ein internationaler Messeveranstalter mit Sitz in Marokko, der u.a. auch die Gartenbaumesse SIFEL in Agadir ausrichtet. IFWexpo Heidelberg gehört seit über 20 Jahren zu den weltweit führenden Messeveranstaltern im Bereich Agribusiness und arbeitet hauptsächlich in Russland, Ukraine, Kasachstan und Belarus. Zum Messeportfolio gehören u.a. die AgroProdMash in Moskau, die YugAgro in Krasnodar, die Interagro/AgroAnimalShow in Kiev und die KazAgro/KazFarm in Astana. Neben internationalen Beteiligungen organisiert IFWexpo weltweit deutsche Bundesbeteiligungen im Auftrag des BMELV und des BMWi. Die beiden Messeagenturen werden unterstützt von Growing Markets, der deutsch-stämmigen Agentur für Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Sitz in Rabat.

Verena Hof

 

Am Ende überzeugten ihr sensorisches Können und ihr charmanter Service. Verena Hof ist der Nachwuchssommelier 2012. Platz zwei ging an Robin Spitz aus Heidelberg. Den dritten Platz entschied Laura Menges aus Rauenberg für sich. Die Preise nehmen die Gewinner während der ProWein in Düsseldorf, der wichtigsten Weinmesse des Jahres entgegen.

Zum elften Mal hatte das SOMMELIER MAGAZIN, Verbandsorgan der Deutschen Sommelier-Union, den Wettbewerb “Nachwuchssommelier des Jahres” gemeinsam mit der Deutschen Sommelier-Union, der Hotelfachschule Heidelberg und der Deutsche Wein- und Sommelierschule ausgeschrieben. Rund 20 Schüler dieser Schulen hatten sich zum Ausscheid in den Räumen des MEININGER VERLAGS in Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz) angemeldet.

Grundvoraussetzung für ihre Teilnahme: eine Ausbildung an einer der Schulen und keine weitere Wettbewerbserfahrung. Ein Test mit 30 Fragen und einer Blindverkostung eines Rotweins war die erste Hürde, die die Teilnehmer zu nehmen hatten. Die sechs besten schafften den Einzug ins Finale. Dort mussten sie sechs verschiedenen Weißweinen die richtige Rebsorte zuordnen. Teil zwei des Finales bestand aus einer klassischen Blindprobe. Je ein Rot- und Weißwein aus Italien mussten nach Farbe, Geruch und Geschmack beschrieben werden, es sollten eine Essensempfehlung, eine Serviertemperatur und eine mögliche Lagerzeit für die Weine genannt werden. Im dritten Teil standen die Teilnehmer vor der Aufgabe, diverse Fehler in einer Weinkarte zu finden. Dabei ging es beispielsweise um Rotweine, die versehentlich unter den Weißweinen gelistet waren, um falsche Herkünfte, Schreibweisen oder Jahrgangsbezeichnungen. Den Abschluss des Finales bildeten der klassische Gastservice und das Dekantieren einer Flasche Rotwein.

Das Dekantieren gehört zu den klassischen Aufgaben des Sommeliers und wird nach genauen Vorgaben durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise das lautlose Entfernen des Korkens aus der Flasche, das Reinigen des Flaschenhalses und das Anzünden der für den Vorgang notwendigen Kerze mit Streichhölzern. Während des Dekantierens mussten die Kandidaten außerdem Fragen der „Gäste“ beantworten.

Verena Hof konnte am Ende die Jury vor allem mit ihren sensorischen Fähigkeiten überzeugen. In der schriftlichen Prüfung zeigte sie, dass sie die Theorie beherrscht, in der praktischen Prüfung ordnete sie nicht nur die meisten Weine richtig zu, sondern zeigte auch beim Gastservice eine charmante und gekonnte Leistung. Ihr Preis: S. Pellegrino lädt die 25-Jährige zu einer Reise nach Italien ein. Dort wird sie nicht nur die Zentrale der Wassermarke S. Pellgrino kennen lernen, sondern auch hervorragende und interessante Weingüter besuchen. Der Zweitplatzierte Robin Spitz wird auf Einladung von Österreich Wein Marketing zur VieVinum nach Wien fliegen. Für die Dritte Laura Menges wird der Verein der Deutschen Prädikatsweingüter (VDP) eine Patenschaft für ein Jahr übernehmen. „Mit dem Wettbewerb wollen wir jungen Sommeliers nicht nur die Möglichkeit geben, erste Wettbewerbserfahrung zu sammeln, der Gewinn des Wettbewerbs kann – wie die Erfahrung zeigt – auch der Startschuss für die eigene Karriere werden“, bilanzierte die Chefredakteurin des SOMMELIER MAGAZINS Kristine Bäder. „Darüber hinaus bietet der Wettbewerb zum Nachwuchssommelier des Jahres mit seinen exklusiven Sponsoring-Partnern in jedem Jahr attraktive Preise wie sie bei sonst keinem vergleichbaren Wettbewerb in Deutschland zu gewinnen sind.“

In der Jury wirkten mit: Dominik Trick, Hotelfachschule Heidelberg, Stephan Braun, Deutsche Wein- und Sommelierschule, Christine Balais, Sommelier-Union Deutschland, Gerhard Elze, Österreich Wein Marketing, Stefanie Kress, VDP, Norbert Rosen, S. Pellegrino, sowie die Chefredakteurin des SOMMELIER MAGAZINS Kristine Bäder.

Kaffeetrinken ist nicht mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen verbunden

Ergebnisse der EPIC*-Deutschland-Studie, an der
mehr als 42.600 erwachsene Frauen und Männer aus Potsdam und Heidelberg
teilnehmen, weisen darauf hin, dass Kaffeetrinken nicht das Risiko für
Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen erhöht, sondern sogar mit einem
verminderten Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden ist. Personen, die
täglich mehr als vier Tassen (über 600 ml) koffeinhaltigen Kaffee
konsumierten, hatten im Vergleich zu Personen, die durchschnittlich
weniger als eine Tasse tranken, ein um 23 Prozent verringertes
Typ-2-Diabetes-Risiko. Ein ähnlicher Zusammenhang deutete sich auch für
den Konsum von entkoffeiniertem Kaffee an.

Das Wissenschaftlerteam um Heiner Boeing und Anna Flögel, beide
Ernährungs-Epidemiologen am Deutschen Institut für
Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), veröffentlichte nun
seine Studiendaten in der Fachzeitschrift American Journal of Clinical
Nutrition (Anna Floegel et al.; 2012, 95:1-8;
doi:10.3945/ajcn.111.023648; Link zur Publikation:
http://www.ajcn.org/content/early/2012/02/14/ajcn.111.023648.abstract).
Neben Mitarbeitern des DIfE waren auch Rudolf Kaaks und Birgit Teucher
vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und Tobias Pischon
vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch an der
Studie beteiligt.

Kaffee ist weltweit eines der beliebtesten alkoholfreien Getränke und
enthält eine Mixtur aus verschiedenen Inhaltsstoffen. Zu diesen gehören
Koffein, Chlorogensäure sowie weitere Polyphenole, Nikotinsäure und
Mineralstoffe – also Substanzen, die den menschlichen Stoffwechsel
durchaus beeinflussen und die teilweise mit positiven und teilweise mit
negativen Gesundheitseffekten in Verbindung stehen.

Die gesundheitlichen
Effekte des Kaffeekonsums stehen daher immer wieder im Fokus
wissenschaftlicher Untersuchungen, wobei in den meisten Studien oft nur
die Beziehung zwischen Kaffeegenuss und einer Erkrankungsart untersucht
wurde. Das deutsche Forscherteam analysierte nun die Langzeiteffekte des
Kaffeekonsums nicht nur hinsichtlich einer Erkrankung, sondern
hinsichtlich mehrerer chronischer Erkrankungen gleichzeitig.
Prospektive* Langzeit-Bevölkerungsstudien wie die
EPIC-Deutschland-Studie sind hierzu besonders gut geeignet.

Neben den Ernährungs- und Lebensstildaten erfassten und analysierten
die Wissenschaftler auch die medizinischen Daten der
Studienteilnehmer/innen. In der durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit
von knapp neun Jahren erkrankten erstmals 1.432 Studienteilnehmer/innen
an Typ-2-Diabetes, 394 erlitten einen Herzinfarkt, 310 erlitten einen
Schlaganfall und 1.801 Teilnehmer erkrankten an Krebs. Verglichen die
Forscher die Daten von Personen, die sehr viel Kaffee tranken, mit den
Daten von Personen mit einem sehr geringen Konsum, so konnten sie keine
Risikoerhöhung für die in den westlichen Industrienationen häufig
auftretenden chronischen Erkrankungen feststellen. Bei Personen, die
viel Kaffee tranken, beobachteten sie sogar ein vermindertes
Typ-2-Diabetes-Risiko.

„Unsere Studienergebnisse decken sich mit den Resultaten aktueller
prospektiver Studien aus den USA“, sagt Erstautorin Anna Flögel. Wer
Kaffee also gut vertrage und ihn gerne trinkt, sollte dies somit auch
weiterhin tun, so die Epidemiologin. Andersherum sollten sich Menschen
aber aufgrund der Ergebnisse nicht genötigt sehen, mit dem Kaffeetrinken
zu beginnen. „Es ist wichtiger, darauf zu achten, ausreichend
Vollkornprodukte, wenig Fleisch sowie viel Obst und Gemüse zu essen,
nicht zu rauchen und sich ausreichend zu bewegen“, ergänzt
Studienleiter Heiner Boeing. Für die Flüssigkeitszufuhr böten sich neben
dem Kaffee auch andere Getränke mit einem geringen Energiegehalt an, wie
Tee und Wasser.

Hintergrundinformation:
*EPIC steht für European Prospective Investigation into Cancer and
Nutrition. Sie ist eine der größten prospektiven („vorausschauenden“)
Studien, welche die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen
chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der
EPIC-Studie sind zehn europäische Länder mit insgesamt 519.000
weiblichen und männlichen Studienteilnehmern im Erwachsenenalter
beteiligt. In Deutschland gehören das Deutsche Krebsforschungszentrum in
Heidelberg sowie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke zu den EPIC-Studienzentren.
Die Potsdamer EPIC-Teilstudie, die von Heiner Boeing geleitet wird,
schließt mehr als 27.000 Studienteilnehmer/innen ein. Die von Rudolf
Kaaks geleitete Heidelberger Teilstudie verfügt über mehr als 25.000
Studienteilnehmer/innen. Bei der Auswertung einer prospektiven Studie
ist es wichtig, dass die Teilnehmer/innen zu Beginn der Studie noch
nicht an der zu untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für
eine bestimmte Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen,
wodurch eine Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend
verhindert werden kann – ein entscheidender Vorteil gegenüber
retrospektiven Studien.

Kaffeeverbrauch:
Im Jahr 2007 war Finnland das Land mit dem höchsten Kaffeekonsum pro
Kopf. Finnen verbrauchten pro Person durchschnittlich 12 kg Kaffee. In
Deutschland konsumierte die Bevölkerung 6,4 kg pro Einwohner, wohingegen
US-Bürger pro Person etwa 4,2 kg verbrauchten.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die Ursachen
ernährungsbedingter Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention,
Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln.
Forschungsschwerpunkte sind dabei Adipositas (Fettsucht), Diabetes,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Das DIfE ist zudem ein Partner
des 2009 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten
Deutschen Zentrums für Diabetesforschung e.V. (DZD).

Die Leibniz-Gemeinschaft vereint 86 Einrichtungen, die
anwendungsbezogene Grundlagenforschung betreiben und wissenschaftliche
Infrastruktur bereitstellen. Insgesamt beschäftigen die
Leibniz-Einrichtungen rund 16.800 Menschen – darunter 7.800
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – bei einem Jahresetat von
insgesamt knapp 1,4 Milliarden Euro. Die Leibniz-Gemeinschaft zeichnet
sich durch die Vielfalt der in den Einrichtungen bearbeiteten Themen und
Disziplinen aus. Die Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft bewahren
und erforschen das natürliche und kulturelle Erbe. Darüber hinaus sind
sie Schaufenster der Forschung, Orte des Lernens und der Faszination für
die Wissenschaft. Näheres unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de

Kochwerk Heidelberg

Kochleidenschaft und ehrliches Handwerk
Das Kochwerk Heidelberg bietet Catering und Partyservice für die Sinne. Ehrliches Handwerk mit brillanter Verwöhn-Kultur zu verbinden – das hat sich das Team rund um den kreativen Kopf Andreas Hill als Messlatte gewählt. Nach Erweiterung und Modernisierung der Räumlichkeiten wird in der Küche des Catering- und Partyserviceunternehmens jetzt wieder auf Hochtouren geschnippelt, gerührt, gewürzt und gezaubert. „Unsere Kunden wollen keinen Konzern, sondern jemanden, der ehrlich und mit Begeisterung kocht“, so bringt Andreas Hill seinen Arbeitsethos auf den Punkt. Bio? Logisch. Regional? Bevorzugt. Geschmacksverstärker? Nie. Zertifiziert? Ja. Neben der Bio-Zertifizierung hat das Kochwerk Heidelberg kürzlich auch die EU-Zulassung als Caterer erworben.

Das Team vom Kochwerk Heidelberg bereitet die Gerichte mit höchsten Standards an kulinarischer Qualität und Frische zu. Ergebnis ist eine delikate, ehrliche Küche. Eine Küche, die den Eigengeschmack der Zutaten besonders zur Geltung bringt. Und das schmecken sie. All die kleinen und großen Genießer. Die Gäste der Geburtstagsfeier, der Hochzeit und des Firmenevents, die Schülerinnen und Schüler der Heiligenberg-Schule, die frischgebackenen Abiturienten bei ihrer Feier, die Mitarbeitenden einzelner Firmen beim täglichen Mittagsmahl. Der Standort von Kochwerk ist die Klinik Sankt Elisabeth. Eine sehr gute Schule. Denn das Team blickt auf 35 Jahre Erfahrung in der Zubereitung von Speisen sowohl für junge und werdende Mütter als auch für Patienten zurück – eine Küche, die höchste Anforderungen in Sachen Qualität und Hygiene stellt. Erfahrung, die man schmecken kann. Kochwerk Heidelberg – Kochleidenschaft und ehrliches Handwerk in einem.

www.kochwerk-heidelberg.de

BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur!

100.000 Euro für die Selbstständigkeit!
Die begehrten Plätze für die Qualifikationsrunde am 22. August 2011 sind vergeben!

Es ist einer der hoch dotiertesten Wettbewerbe, der je im deutschen Gastgewerbe ausgetragen wurde: „BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur“. BraufactuM, die Kollektion der außergewöhnlichsten Bierkreationen der Welt, ebnet einem kompetenten und talentierten Nachwuchsgastronomen den Weg in die Selbstständigkeit: u.a. mit 100.000 Euro Startkapital und einem hochkarätigen Expertenteam an der Seite.

Insgesamt sieben Bewerber, darunter vier Bewerberteams konnten sich im Rahmen eines Vorentscheides aus einem hochkarätigen Bewerberfeld für die Qualifikationsrunde in Baden-Baden am 22. August empfehlen.

Dort werden die Kandidaten ihr Konzept für ihr Gasthaus für feine Bierkultur vor der BraufactuM-Fachjury verteidigen müssen. Die Jury besteht aus der Chefredakteurin des Magazins Der Feinschmecker Madeleine Jakits, dem Winzer und Präsidenten des VDP Steffen Christmann, dem Leiter der Hotelfachschule Heidelberg Martin Dannenmann, dem Direktor des Brenner’s Parkhotel Frank Marrenbach, dem 2-Sterne-Koch Hans Stefan Steinheuer sowie der Sterneköchin Erika Bergheim und deren Kolleginnen Iris Bettinger, Kristina Kedak, Claudia Schröter und Barbara Schlachter-Ebert sowie dem Geschäftsführer der Internationalen Brau-Manufacturen GmbH Dr. Marc Rauschmann.

Geprüft wird in den vier Kategorien der Kulinaristik: unternehmerisches Geschick, Service und Gastlichkeit, Küchenkunst und Material sowie Getränkewissen. Aus der Qualifikationsrunde gehen die drei Finalisten hervor, die im Finale am 24. Oktober 2011 in Berlin gegeneinander antreten.

Neben einem Startkapital von 100.000 Euro begleitet den Gewinner ein Expertenteam bei allen Herausforderungen, die eine Existenzgründung mit sich bringt, etwa bei der Standortsuche, dem Ausarbeiten des Businessplans oder der Schulung des Personals. Zusätzlich geht der Gewinner auf „Inspirationsreise“, die ihn zu den außergewöhnlichsten Brauereien und den schönsten Gasthäuser mit feiner Bierkultur weltweit führen wird.

Auf den Zweitplatzierten wartet finanzielle Unterstützung für eine Meisterausbildung nach Wahl an der Hotelfachschule Heidelberg im Wert von 10.000 Euro.

Der Drittplatzierte darf sich über finanzielle Unterstützung in Höhe von 7.500 Euro für eine Ausbildung zum geprüften Sommeliermeister IHK an der deutschen Wein und Sommelierschule Koblenz freuen.

Partner von „BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur“ sind u. a. Der Feinschmecker, die Hotelfachschule Heidelberg, die Deutsche Wein- und Sommelierschule Koblenz und der Tre Torri Verlag, die alle das nachhaltige Konzept des Wettbewerbs überzeugte.

Stimmen zum Wettbewerb:
Ralf Frenzel, Geschäftsführer, CPA! Communications- und Projektagentur GmbH (Idee und Durchführung): „BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur unterscheidet sich grundlegend von anderen Wettbewerbskonzepten. Das zeigt auch das hohe Niveau unserer Bewerber.“
Dr. Marc Rauschmann, Geschäftsführer, Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH: „Mit den traditionellen Brasserien hatte z.B. Frankreich immer schon Gasthäuser, die an Brauereien angeschlossen waren und eine gute, gehobene Küche zu den Bierspezialitäten des Hauses servierten. Mit BraufactuM wollen wir diese Idee hierzulande aufgreifen und etwas Eigenes etablieren: ein Gasthaus für feine Bierkultur, in dem Bier als Begleiter der gehobenen Küche den gleichen Stellenwert hat wie Wein. Dafür suchen wir die geeignete Person mit ausgeprägtem Unternehmergeist“.
Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin, DEHOGA Bundesverbandes: „Die Idee dieses Wettbewerbes begrüße ich. Er soll dem ausgebildeten Fachkräftenachwuchs der Branche Lust auf Selbstständigkeit machen. Die jungen Menschen haben die Chance, eine wertvolle Starthilfe zu erhalten.“

Restaurant der Woche: »Le Gourmet« im Hotel Die Hirschgasse in Heidelberg

»Le Gourmet« im Hotel Die Hirschgasse in Heidelberg

Von außen wie von innen gefällt das schöne, am Rande von Heidelberg gelegene Hotel Die Hirschgasse mit authentischem Flair. Das nostalgisch anmutende Traditionshaus lässt den Gast in vergangene Zeiten schwelgen. Nicht mehr aus dem Haus wegzudenken ist das mit vier Diamanten und einem »Varta-Tipp Küche« ausgezeichnete Feinschmeckerrestaurant »Le Gourmet«. Jahrhundertealte Sandsteinwände, eine historische Fachwerkdecke, üppige Stoffe aus der Laura Ashley-Kollektion und edle Tisch-Accessoires schaffen ein beeindruckendes Ambiente, das sich durch klassische Eleganz und Behaglichkeit auszeichnet.

Dem traditionellen Charme dieser Heidelberger Institution entspricht auch der Service. Maître Gilles Duflot, ein erstklassiger Oberkellner mit erfrischend französischem Auftreten, führt die Crew mit ruhiger Hand und großem Sachverstand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter agieren unauffällig und schnell. Hier sitzt so gut wie jeder Handgriff. Inzwischen ist solch ein nahezu perfekt funktionierender Service nur noch selten in Deutschland anzutreffen. Auch die Weinempfehlungen von Duflot sind absolute Volltreffer, schließlich kann er auf einen gut sortierten Weinkeller zurückgreifen, der einen guten Querschnitt nationaler und internationaler Gewächse bietet.

Die größtenteils klassisch-französisch orientierte Küche von Mario Sauer, der seit 2007 die Küchenleitung innehat, präsentiert sich in erstaunlicher Qualität, ohne sich anderen kulinarischen Einflüssen gegenüber zu verschließen. Dem ambitionierten Chefkoch ist es zu verdanken, dass dieses Restaurant so regen Zuspruch erfährt und mittlerweile zu den besten Gourmetadressen der ehemaligen kurpfälzischen Residenzstadt gelten kann. Die Karte bietet zwei unterschiedliche Menüs, deren Gänge beliebig miteinander getauscht werden können. Mario Sauer und seinem Team gelingt es, mit viel Kreativität und Einfallsreichtum stets neue kulinarische Überraschungen für die Gäste des Hauses zu zaubern.

Uns überzeugte die unspektakulär klingende, aber wohlschmeckende Pastete von Perlhuhn und Entenstopfleber mit Champignon-Mispelsalat, Essiggemüse und Feigenmarmelade. Ein Gaumenschmaus ist auch die Variation von Kaisergranat – roh, gebraten und als Mousse mit Paprika und Basilikum. Haute Cuisine ohne Schnörkel in bester französischer Manier, unter Verwendung tadelloser Produkte und in perfekter Zubereitung – besser und einfacher kann traditionelle Spitzenküche nicht präsentiert werden. Zum Hauptgang gaben bestens beschaffenes Kichererbsenpüree, aromatisches Fenchelgemüse und eine gute Jus dem exzellent gegarten Rücken und Filet vom Hohenloher Lamm ein stimmiges Geleit. Beim Dessert griffen wir auf den Joghurt mit Pfirsich und Rhabarber zurück. Genau richtig, um sich nach dem opulenten Menü auf leichte Art und Weise zu erfrischen.

Ein nicht ganz günstiges aber äußerst lukratives Angebot für Übernachtungsgäste ist das »Zwei Tage Verwöhn-Arrangement«. Dieses lukrative Hotelangebot umfasst unter anderen zwei Übernachtungen in der Kategorie »Deluxe Suite« für 2 Personen inklusive Frühstückbüffet, eine Flasche Champagner, Obstkorb und Pralinen bei Anreise sowie ein 6-Gang Gourmet Candle-Light Dinner mit Aperitif, korrespondierenden Weinen, Digestif und Kaffee. Das Feinschmeckerrestaurant »Le Gourmet« ist dienstags bis samstags ab 18:00 Uhr geöffnet. Eine vorherige Tischreservierung ist zu empfehlen.

Le Gourmet
Hirschgasse 3
69120 Heidelberg
Tel. (06221) 4540
Fax: (06221) 454111
E-Mail: info@hirschgasse.de
Web: www.hirschgasse.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.