Zu Tisch auf … La Réunion

Die Insel La Réunion liegt östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. In Saint-Philippe, im regenreichen Südosten der Insel, wird seit Generationen Vanille angebaut. Die Brüder Harry und Louis Leichnig haben von ihrem Vater gelernt, wie man Vanille pflanzt und erntet. Die Lianen ranken sich an Bäumen hoch. Mindestens drei Jahre müssen sie wachsen, bevor sie das erste Mal Früchte tragen.

Ab Juli sind die Schoten reif und können gepflückt werden. Danach haben sie aber noch nicht das charakteristische Aroma, das sie so verführerisch macht. Sie gewinnen es erst durch einen Prozess der Veredelung. Die Brüder verkaufen die braunen Schoten auf dem Markt – an verschiedenen Ständen. Dabei kommt es schon einmal vor, dass der eine Bruder versucht, dem anderen die Kunden abspenstig zu machen.

Gonzague Leichnig, der Vater von Harry und Louis, ist schon 78 Jahre alt, aber er denkt nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. ‚Arbeit dient der Gesundheit‘, ist seine Devise, und so pflegt er nach wie vor seine Plantagen und schaut nach seinen Bienenvölkern. Er kommt zum Familienpicknick in den Bergen zu Fuß, seine Söhne nehmen den Jeep.

Harrys Frau Nathalie nimmt Vanille nicht nur zum Kochen von Süßspeisen, auch Huhn oder Ente bereitet sie damit zu. Im Haus hat sie einen Gasherd, aber der wird fast nie benutzt. Sie kocht lieber in ihrer ‚kreolischen Küche‘: auf traditionelle Weise draußen auf dem Holzfeuer.

arte, Samstag, 01.01, 15:40 – 16:05 Uhr (VPS 15:40)

Appetit hat man überall

MDR-Moderatorin Katrin Huß und TV-Koch Christian Henze sind im Musikwinkel des winterlichen Vogtlands unterwegs, und wollen zeigen, wie man aus regionalen Zutaten Gerichte für jeden Geldbeutel kochen kann.
Diese eignen sich hervorragend als Silvester- oder Neujahrsmenü. Ein malerischer Vierseithof in Markneukirchen ist Schauplatz des neuesten Kochabenteuers der MDR-Sendereihe. Es wird einen deftigen Braten mit Kerbelgemüse geben. Für das Rezept will Christian Henze diesmal Fleisch des vogtländischen Rotviehs verwenden, einer besonderen Rinderasse, die es nur im Vogtland gibt.

Während Henze in der Küche wirbelt, macht sich Katrin Huß auf die Spuren der weltberühmten Instrumentenbauer. Denn seit Generationen bauen vogtländische Familienbetriebe Streich- und Blechblasinstrumente, die in aller Welt begehrt sind. Eine Sendung, die Appetit auf ein festliches Neujahrsmenü ebenso wie auf die musikalischen Traditionen des Vogtlandes macht. Die Rezepte können ab dem 26.12.2010 unter www.mdr.de nachgelesen werden.

MDR, Sonntag, 26.12., 16:10 – 16:40 Uhr

Bewährte Hausmittel aus fernen Ländern

Fenchel gegen Verdauungsprobleme, Zwiebelsaft gegen Husten – nicht nur hierzulande werden bewährte Hausmittel seit Generationen weitergegeben. Die Zeitschrit VITAL stellt in ihrer aktuellen Ausgabe 22 der weltweit besten Hausmittel vor.

Darunter unter anderem den Ingwertee aus China, den man aus Ingwerpulver oder frischer Ingwerwurzel zubereiten kann. Die darin enthaltenen Gingerole wirken nachgewiesenermaßen wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure. Doch der Tee hilft nicht nur gegen Kopfschmerzen, sondern auch bei Magen- und Erkältungsbeschwerden.

Gegen Migräneattacken soll ein Tee von den Molukken helfen, der mit Gewürznelken zubereitet wird. Diese enthalten Eugenol, das den Blutfluss verbessert und Schmerzen hemmt.

Sodbrennen wiederum lindert man in Ägypten mit Schwarzkümmel-Öl, das hierzulande in der Apotheke oder dem Reformhaus erhältlich ist. Die darin enthaltenen Phytosterole sowie die Wirkstoffe Thymochinon und Nigellon hemmen außerdem Entzündungen und senken den Blutdruck.

Aus Mexiko stammt ein simples Rezept gegen Muskelverspannungen: Umschläge mit kleingehackten Chilischoten. Darin steckt der Wirkstoff Capsaicin, der die Schmerzweiterleitung mindert, die Durchblutung fördert und wohltuend wärmt.

Wer Karies und Paradontitis vorbeugen will, sollte sich ein an eine Mundspülung mit Zistrose aus Griechenland halten. Eine Studie der Uni Münster belegt außerdem, dass Zistrosenextrakt sogar Grippeviren blockieren kann.

Aus Rumänien stammt ein Rezept gegen Herzschwäche. Dabei wird aus Petersilie, Weißwein und Honig ein Petersilienwein zubereitet. In dem Kraut stecken viele herzgesunde ätherische Öle, Cumarine und das Flavonoid Apigenin, die entwässernd und blutreinigend wirken. Ein ähnliches Rezept kannte hierzulande auch schon Hildegard von Bingen.

Zu Tisch auf … La Réunion

Die Insel La Réunion liegt östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. In Saint-Philippe, im regenreichen Südosten der Insel, wird seit Generationen Vanille angebaut. Die Brüder Harry und Louis Leichnig haben von ihrem Vater gelernt, wie man Vanille pflanzt und erntet. Die Lianen ranken sich an Bäumen hoch. Mindestens drei Jahre müssen sie wachsen, bevor sie das erste Mal Früchte tragen.

Ab Juli sind die Schoten reif und können gepflückt werden. Danach haben sie aber noch nicht das charakteristische Aroma, das sie so verführerisch macht. Sie gewinnen es erst durch einen Prozess der Veredelung. Die Brüder verkaufen die braunen Schoten auf dem Markt – an verschiedenen Ständen. Dabei kommt es schon einmal vor, dass der eine Bruder versucht, dem anderen die Kunden abspenstig zu machen.

Gonzague Leichnig, der Vater von Harry und Louis, ist schon 78 Jahre alt, aber er denkt nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. ‚Arbeit dient der Gesundheit‘, ist seine Devise, und so pflegt er nach wie vor seine Plantagen und schaut nach seinen Bienenvölkern. Er kommt zum Familienpicknick in den Bergen zu Fuß, seine Söhne nehmen den Jeep.

Harrys Frau Nathalie nimmt Vanille nicht nur zum Kochen von Süßspeisen, auch Huhn oder Ente bereitet sie damit zu. Im Haus hat sie einen Gasherd, aber der wird fast nie benutzt. Sie kocht lieber in ihrer ‚kreolischen Küche‘: auf traditionelle Weise draußen auf dem Holzfeuer.

Landgasthäuser Franken

Eins Plus, Mittwoch, 04.11. um 16:30 Uhr

Landgasthäuser Franken

Sangeslust und Saure Zipfel

1839 eröffnete Georg Polster in Kosbach eine Gartenschenke. Acht Generationen haben seither den Ruhm des Landgasthofs gemehrt. Der Jüngste, Johann Polster, wurde sogar mit einem (Michelin)?Stern geehrt. Er serviert rosig gebratene Rehmedaillons auf zartem Sommergemüse mit einem fränkischen Preiselbeer-Kloß und Pfifferlingen. Der Gasthof ‚Brennereistuben‘ in Wilhelmsdorf destilliert nicht nur seinen eigenen Schnaps, hier wird auch noch hausgeschlachtet. Und so kommt auf den Tisch des Hauses ein Spanferkel mit Klees (Klößen) und nicht zu wenig Sauce. Die Wehrkirchenanlage von Mönchsondheim mit ihrem idyllischen Innenhof ist heute ein Museum. Zum ländlichen Ensemble gehört auch der Gasthof ‚Schwarzer Adler‘ aus dem Jahr 1790. In dessen historischer Küche backt Erika Kohr einen Altfränkischen Käsekuchen.

Landgasthäuser Franken

Eins Plus, Montag, 02.11. um 20:30 Uhr

Landgasthäuser Franken

Sangeslust und Saure Zipfel

1839 eröffnete Georg Polster in Kosbach eine Gartenschenke. Acht Generationen haben seither den Ruhm des Landgasthofs gemehrt. Der Jüngste, Johann Polster, wurde sogar mit einem (Michelin)?Stern geehrt. Er serviert rosig gebratene Rehmedaillons auf zartem Sommergemüse mit einem fränkischen Preiselbeer-Kloß und Pfifferlingen. Der Gasthof ‚Brennereistuben‘ in Wilhelmsdorf destilliert nicht nur seinen eigenen Schnaps, hier wird auch noch hausgeschlachtet. Und so kommt auf den Tisch des Hauses ein Spanferkel mit Klees (Klößen) und nicht zu wenig Sauce. Die Wehrkirchenanlage von Mönchsondheim mit ihrem idyllischen Innenhof ist heute ein Museum. Zum ländlichen Ensemble gehört auch der Gasthof ‚Schwarzer Adler‘ aus dem Jahr 1790. In dessen historischer Küche backt Erika Kohr einen Altfränkischen Käsekuchen.

Jetzt beide Generationen der „Kochprofis“ bei RTL II

Jetzt beide Generationen der „Kochprofis“ bei RTL II:

10 neue Folgen mit Stefan Marquard, Martin Baudrexel, Mario Kotaska und Ralf
Zacherl

. Deutsche Erstausstrahlung
. Ab Montag, den 19. Oktober, um 20:15 Uhr bei RTL II

Deutschland ist schön. Von Flensburg bis Garmisch, von Aachen bis Zwickau –
überall gibt es leckere, regionale Spezialitäten. Mit unserer heimischen
Küche könnte man in den siebten Himmel aufsteigen. Doch der Weg ins
Genuss-Nirvana ist hart und beschwerlich: Ob in Großküchen, in Kantinen oder
in Restaurants – zu oft wird der Esstisch zum kulinarischen Krisengebiet.
Doch Rettung naht: Die Profiköche Stefan Marquard, Martin Baudrexel, Mario
Kotaska und Ralf Zacherl sind in 10 neuen Folgen für RTL II in
gastronomischer Mission unterwegs.

Ab Montag, den 19. Oktober 2009 führt RTL II die beiden Generationen der
Kochprofis zusammen und zeigt die Götter am Herd im Doppelpack!

Um 20:15 Uhr versuchen Mike Süsser, Oliver Mik und Frank Oehler für klare
Verhältnisse im chaotischen „Grill-Pavillon“ zu sorgen. Das Testessen ist
eine einzige Katastrophe, der Energieversorger droht wegen unbezahlter
Rechnungen den Strom abzustellen, die Köchin will kündigen. Können die
Kochprofis dem Laden wieder auf die Beine helfen?

Auch direkt im Anschluss, um 21:15 Uhr, ist Mike Süsser wieder im Einsatz.
Gemeinsam mit Martin Baudrexel und Mario Kotaska will er die „Warndtschenke“
wieder auf Vordermann bringen.

„Die Kochprofis“: Das sind Spitzenköche, die in kulinarischen Krisengebieten
aufräumen. Sie geben Gastronomen und ihren Küchen eine neue Perspektive. Sie
rücken in deutschen Gaststuben an, wenn das Schnitzel zu lasch, die
Bedienung zu langsam oder die Küche ein Chaos ist. Sie sind das
Rettungskommando für verzweifelte Küchenchefs: Mit Power und Leidenschaft
bringen sie Restaurants und ihre Besitzer zurück auf die Straße des
Erfolgs – und sorgen dabei für maximale Unterhaltung. Alle Kochprofis arbeiten mit diversen Linien von Chroma Cnife von Kochmesser.de. Kochmesser.de’s Messer schnitten im Durchschnitt beim Vergleich der Stiftung Warentest am besten ab: www.kochmesser.de/messer-test.html

www.rtl2.de

Wer kocht das beste Landmenü?

WDR, Mittwoch, 02.09. um 21:00 Uhr

Land und lecker

Wer kocht das beste Landmenü?

Thema: Heute: Wildschweinbraten von der Gräfin

Wer kocht das beste Landmenü? Das versucht der WDR in seiner neuen Reihe „Land und lecker“ herauszufinden. In den kommenden Wochen werden sechs Landfrauen aus ganz NRW ihre Kochkünste unter Beweis stellen – und sich dann dem strengen Urteil der Konkurrentinnen stellen. In jeder Woche wird eine andere Landfrau ihre fünf Mitstreiterinnen auf den eigenen Hof einladen und mit einem festlichen Drei-Gänge-Menü bewirten.

Das WDR-Team hat alle sechs Frauen wochenlang begleitet – ihre Höfe und Familien kennengelernt, war bei der täglichen Arbeit und den Vorbereitungen fürs festliche Dinner dabei. Dabei lernt der Zuschauer ganz unterschiedliche Frauen kennen, die alle eines gemeinsam haben: Sie leben auf dem Land und vom Land. Heute geht es ins Münsterland, wo eine echte Gräfin fast jeden Morgen in der hofeigenen Bäckerei steht, um Brot und Kuchen für den Hofladen zu backen. In den kommenden Folgen führt die Reise ins Ruhrgebiet zu der 28jährige Jungbäuerin, die kurz davor steht den Familienhof aus dem 18 Jahrhundert zu übernehmen; oder ins Bergische Land, wo mehrere Familien und Generationen zusammen einen Biohof bewirtschaften. Im Sauerland lernen die Zuschauer eine Schäferin kennen, die alte Haustierrassen züchtet und nebenbei ihr Fachwerkhaus aus dem Mittelalter renoviert. Dann geht es auf einen Hof in der Nähe von Düsseldorf, wo eine ehemalige Sonderschulpädagogin zusammen mit ihrer 17jährigen Nichte Pferde züchtet, und zu einer Bauersfrau, die selber vom Bauernhof kommt und deshalb eigentlich nie einen Bauern heiraten wollte.

Japaner essen mehr Fleisch als Fisch

Aktueller Regierungsbericht bestätigt Lifestyle-Änderungen

Nach einer neuen Studie der
japanischen Regierung haben die Japaner 2006 erstmals mehr Fleisch als
Fisch verzehrt. Im darauf folgenden Jahr hat sich der Appetit nach
Fleisch sogar noch weiter gesteigert. Offensichtlich ist auch in Japan
ein deutlicher Wechsel im Lebensstil zu beobachten. Die Studie kommt zum
Schluss, dass ein Grund der veränderten Ernährung auch darin liegt, dass
Fleischspeisen schneller zubereitet werden können.

Die japanische Regierung plant jetzt gezielte Demonstrationen, um auf
die Gefährdung der japanischen Fischereiindustrie aufmerksam zu machen.
Trotz der nun vorherrschenden Trends essen die Japaner immer noch mehr
Fisch, als alle anderen Industrienationen. In der vergangenen Dekade sei
der Fischkonsum in allen Generationen allerdings massiv zurückgegangen.
Weltweit erfreut sich die japanische Küche, vor allem Sushi und Sashimi,
wachsender Popularität. Meeresbiologen warnen indessen vor dem Overkill
in den Ozeanen, denn die bevorzugten Speisefische wie Tunfische sind
weltweit davon betroffen. Das größte Problem dabei ist, dass sich die
Bestände nur sehr langsam erholen.

„Die Reproduktion der Tunfische dauert zu lange“, meint
Greenpeace-Meeresexpertin Antje Helms http://www.greenpeace.at im
Interview. Ein anderes großes Problem stelle vor allem die so
genannte Tunfisch-Mast dar. „Dabei werden die Jungfische gefangen und in
Käfigen langsam durch das Meer gezogen“, erklärt Helms. Die Tiere
werden, bevor sie getötet werden, richtig gemästet. Im Zentrum der
Kritik der Umweltorganisation steht hier die unkontrollierte Entnahme
von Jungfischen. Zudem werden damit die Überlebenschancen der Tiere
deutlich verringert. Ausgewachsene Rote Tunfische – auch Blauflossen Tun
– können 15 Jahre alt, bis zu 4,5 Meter lang und 600 Kilogramm schwer
werden. Japan importiert jährlich 650.000 Tonnen Tun – in erster Linie
aus dem Indischen und Pazifischen Ozean.

Die Japaner halten die Tradition ihrer eigenen Küche sehr hoch und
hatten 2007 eine Richtlinie für japanische Restaurants im Ausland
erlassen, um „Verfälschungen“ zu verhindern. Der aus Repräsentanten von
Wirtschaft, Gastronomie und Wissenschaft zusammengesetzte Rat, den der
japanische Agrarminister ins Leben rief, legte eine Empfehlung vor, die
auf der Homepage des Ministeriums eingesehen werden kann
http://www.maff.go.jp/gaisyoku/kaigai/ . Wolfgang Weitlaner

Der Mittagstisch im Wandel

Gemeinsames Mittagessen in der Familie oder einer anderen Gemeinschaft, war vor zwei Generationen noch die Regel. Die Rolle der Frau war eine andere, der Arbeitsplatz häufig in der Nähe der Wohnung. Mittagessen heute sieht – jedenfalls an Werktagen – völlig anders aus. Pendler essen zwischen Tür und Angel oder gar im Gehen. Schnelle Nahrungsaufnahme statt Gemeinsamkeit. Lieferdienste von Pizza bis Baguette haben Konjunktur.

Die Landwirtfamilie Häckel bei Ulm schafft noch das tägliche Zusammensitzen, eine Person ist zum Kochen ‚abgestellt‘. Das Mittagessen ist für die vier Generationen noch Dreh- und Angelpunkt der Großfamilie. Gemeinschaft suchen auch die Senioren im ‚Treffpunkt an der Halle‘ in Ostfildern: Ehrenamtliche kochen gegen die Einsamkeit an.

Ein Lieferservice kann frisch und schmackhaft sein, das zeigt der Franzose Dominique Gueydan in Stuttgart, und seine italienische Nachbarin Loretta ist mit ihrem Ladenlokal längst kein Geheimtipp mehr: Ihr Klientel sind überwiegend Stammkunden, die den Mittagstisch als ‚Ersatzfamilie‘ begreifen.