Fondue-Hopping der Genießerzeit-Community im Ars Vini Berlin

Das vorletzte Restaurant-Hopping in 2008 der Genießerzeit-Community fand diesmal im Ars Vini im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg statt, Thema – Fondue.
Wie immer wurde viel gelacht, und es gab amüsante Gespräche zu sehr unterschiedlichen Themen, begleitet diesmal von vorzüglichen Weinen. Die Tischhälfte links diskutierte über DUz-Zwang, Bestattungsarten und Tierversuche. Die Tischhälfte rechts beschäftigte sich mit Netzwerk-Fragen, Käse-Sorten und Fondue-Regeln – so fanden sich wieder bisher Fremde zu lockeren und fidelen Gesprächsgemeinschaften zusammen. Neben den erwähnten vorzüglichen Weinen wurde das gemütliche Ambiente gelobt.

Das Ars Vini wird nicht nur als erstes Berliner Fonduelokal bezeichnet, sondern präsentiert seit neuestem auch einen Online-Shop: http://www.arsvini.de

Wer einen Fondue-Abend mit Freunden oder Familie verbringen möchte, hat zwei Dependancen zur Auswahl: in der Dunckerstraße 78, PLZ 10437 und in der Zionskirchstraße 69/Templiner Str. 7, PLZ 10119.

Das nächste Restaurant-Hopping findet statt am 17. Dezember 2008 und hat zum Thema Österreich. Weitere Informationen zum Restaurant-Hopping und anderen Genießer-Balance-Veranstaltungen finden Interessierte auf www.geniesserzeit.com . Wer mitmachen möchte, schreibt direkt an post@geniesserzeit.com. Es besteht auch die Möglichkeit, den Genussletter zu abonnieren, um die Termine regelmäßig zugesandt zu bekommen.

Karin Wyličil M.A.

Käsefondue – der Schweizer Klassiker für kalte Tage

Käsefondue – der Schweizer Klassiker für kalte Tage

Ein Winterurlaub für zuhause

Tagsüber auf der Piste, abends urige Gemütlichkeit – beim Skiurlaub in der Schweiz gehört ein Käsefondue einfach dazu. Doch auch wenn daheim das Bergpanorama fehlt: Den Genuss kann sich jeder in die eigenen vier Wände holen. In der Käsetheke gibt es alles, was der Käseliebhaber für ein herzhaftes Fondue braucht – ob für die klassische Variante aus Le Gruyère AOC und Vacherin Fribourgeois AOC oder eine pikante Abwandlung aus Appenzeller Käse.

Einfaches Rezept – höchster Genuss

Es bedarf nur weniger Handgriffe und schon ist ein echtes Schweizer Käsefondue angesetzt. Zunächst wird der Fonduetopf, das Caquelon, mit einer Knoblauchzehe ausgerieben, anschließend Weißwein hineingegeben und erhitzt. Es folgt geriebener Schweizer Käse. Stetiges Rühren – am besten in Form einer Acht – verhindert, dass der Käse am Boden des Caquelons ansetzt. Ein wenig Speisestärke, angerührt in etwas Kirschwasser, sorgt für die richtige Bindung. Mit Pfeffer und Muskat oder anderen Gewürzen abschmecken – schon ist das Schweizer Nationalgericht fertig. Ein Tipp für die Brotwahl: Brotsorten mit viel Rinde halten am besten an der Fonduegabel. Ideal ist sogar, wenn das Brot bereits einen Tag alt ist.

Exotisches für mehr Abwechslung

Das Eintauchen muss allerdings nicht auf Brot beschränkt bleiben. So passen beispielsweise Birnenstücke hervorragend zu einer Fondue-Mischung aus Le Gruyère AOC und Vacherin Fribourgeois AOC.
Pellkartoffeln oder gedünstete Kürbisstücke können ebenfalls ihren Weg ins Caquelon finden.

Wer dem Fondue generell eine neue Note verleihen möchte, kann auch beim Ansatz variieren. Mit Trockentomaten, Thymian und einem Schuss Grappa anstelle des Kirschwassers verfeinert, passt das Fondue bestens zu Olivenbrot oder Focaccia. In Butter angedünstete Tomatenwürfel sind eine weitere Idee, um geschmacklich zu variieren. Einen individuellen Geschmack bieten ebenso geröstete Kürbiskerne.

Tipps für den vollen Fondue-Erfolg

Sollte das Fondue einmal zu dickflüssig sein, hilft bereits ein Schuss Weißwein und mehr Hitze. Bei zu dünnflüssigem Fondue kann hingegen ein bisschen mehr in Kirschwasser gelöste Speisestärke hinzugegeben werden. Und falls der Appetit der Fondue-Gäste besonders groß sein sollte: Mit etwas geriebenem Käse und Weißwein lässt sich das Caquelon schnell wieder nachfüllen.

Fondueplausch im Iglu auf der Engstligenalp

Geniessen Sie, fernab von Stress und Lärm, unvergessliche Stunden beim Fondueessen in der einmaligen, kunstvollen Atmosphäre der Iglus auf der Engstligenalp, der grössten Hochebene der westlichen Schweizer Alpen.

Ob zum Mittagessen zwischen dem Skifahren oder am Abend bei Kerzenschein, atemberaubende Momente in Schnee und Eis warten auf Sie. Seit 12 Jahren werden auf der Engstligenalp Grossraum-Iglus gebaut und wie im letzten Jahr, werden die Iglus vom bekannten einheimischen Künstler Björn Zryd gestaltet.

Da die Platzanzahl in den Iglus beschränkt ist, ist eine Reservation unerlässlich.

Bergbahnen Engstligenalp AG
Unter dem Birg
3715 Adelboden
Tel. +41 (0)33 673 32 70
Fax +41 (0)33 673 32 40
info@engstligenalp.ch
www.engstligenalp.ch

„Pfeffriges“ Gastronomieerlebnis in Innsbrucker Altstadt

„Pfeffriges“ Gastronomieerlebnis in Innsbrucker Altstadt

Gäste des trendigen Lokals „pfefferkorn“ in Innsbruck, erwartet auf stylischen zwei Etagen ein neu interpretiertes Angebot. Von Dienstag bis Sonntag verwöhnt das Team rund um Gastronom Axel Pfefferkorn stilsicher und mit der gewissen „Würze“, Feinschmecker jeder Art.

Unter dem treffenden Namen „pfefferkorn“ belebt der Gastro-Profi Axel Pfefferkorn – der bereits in Lech mit seinen Pepper-Betrieben seinem Namen alle Ehre macht – mit einem ambitionierten Team und einem ausgewählten und abwechslungsreichen Angebot, die Innsbrucker Gastronomie Szene. Gourmets und Genießer kommen im IN-Lokal in der Seilergasse nicht nur aufgrund des wunderschönen Ambientes sondern, und vor allem, lukullisch auf ihre Kosten.

Für Abwechslung und das gewisse Etwas ist im „pfefferkorn“ ebenfalls gesorgt

Als wahre Besonderheit und einzigartig in Innsbruck, entpuppt sich der eingebaute und edle Fonduetisch. Liebhaber des traditionellen Gerichtes, welches besonders gern im Freundeskreis zelebriert wird, werden hier nach Herzenslust und mit den unterschiedlichsten Fondue-Variationen verwöhnt. Vom klassichen bis hin zu Asia Fondue kann das Erlebnis zu zweit oder aber auch in einer größeren Runde genossen werden.

Für entspannte Mittagspausen sorgt der preiswerte Business Lunch von Dienstag bis Freitag von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Eine abwechslungsreiche Menüauswahl und schnelles Service machen die Pause zum feinen Energie-, Kraft- und Motivationsspender für den Nachmittag. GANZ NEU: Genau das Richtige für den kleinen Hunger zwischendurch sind die individuell belegten „Pepper´s Quikies“. Von Wurzelbrot bis hin zu Baguette wird der neue Spezialimbiss nach Herzenslust und Belieben belegt. Wer es besonders eilig hat, kann diese auch mitnehmen.

Stilvoll Brunchen! Jeden Sonntag kann man von 10.00 bis 15.00 bei feiner chill-out Musik und gemütlichem Ambiente dem „Nichtstun“ frönen. Bei allerfeinsten Köstlichkeiten aus der internationalen Küche, einer großen Auswahl an warmen Hauptgerichten, ofenfrischen Brotvariationen, süßen Leckerbissen und fruchtigen Erfrischungen kann man das Wochenende so richtig genießen.

Im trendigen Salon darf gefeiert werden! Der multioptionale Raum eignet sich für Feierlichkeiten und besondere Anlässe jeder Art. Von Geburtstagsfeiern über Jubiläen, Firmenfeierlichkeiten oder auch Meetings und Seminare, der separate Bereich, der durch seine schlichte Eleganz besticht, bietet den idealen Rahmen für jeden Anspruch. Das schöne und edle Ambiente des Lokals eignet sich auch ganz besonders für Weihnachtsfeiern im kleinen oder auch größeren Rahmen. Spezielle Menüs sorgen für ein perfektes Beisammensein in geselliger Runde.

Insidern ist die stylische Bar des „pfefferkorn“ schon längst ein Begriff. Bei entspannter und chilliger Musik und erstklassigen Drinks kann man den Tag hier ausklingen lassen und den Abend genießen. Zudem erwartet die Besucher ein tolles Veranstaltungs- und Musikprogramm. Jeden Donnerstag verwöhnen Sie namhafte DJ’s wie DJ the waz exp. mit Leckerbissen auf den Plattentellern.

Durch die traumhafte Lage mitten in Innsbrucks wunderschöner Altstadt ist das „pfefferkorn“ auch der ideale Treffpunkt für einen gemütlichen Cafeplausch oder einfach nur für einen schnellen Stehcafe. Der helle und trendig eingerichtete Cafebereich oder auch besonders die sonnige Terrasse laden zum Verweilen und Entspannen ein und bieten mit dem angrenzenden Shop auch die ideale „Cafe-Shopping“ Kombi. Kleine Präsente und „pfeffrige“ Köstlichkeiten sowie eine Auswahl an stilvollen Aufmerksamkeiten sind hier zu finden.

Axel Pfefferkorn freut sich, gemeinsam mit seinem engagierten Team, die Gäste auf höchstem Niveau und natürlich mit Tiroler Bodenhaftung verwöhnen zu dürfen: „Wir sind überzeugt, dass bei unserem vielseitigen Konzept und der spannenden Neu-Interpretation der Speisen, bestimmt für jeden das Richtige dabei ist.“

Die feine Küche der Schweiz

SF 1, Mittwoch, 15.10. um 11:35 Uhr

Die feine Küche der Schweiz
Fribourger Vacherinfondue bei Familie Roch

Die Bauernfamilie Roch erzählt über ihr Leben auf der Alp und zeigt, wie sie dort Vacherin herstellt und damit ein Fondue zubereitet.

Dauer: 15 Minuten

Gordon Ramsey

Australiens Parlament beschäftigt sich mit fluchendem TV-Koch – Gordon Ramsey für zwei F-Worte pro Minute gerügt

Mit einer Flut unflätiger Flüche während seiner Sendungen hat der bekannte britische Fernsehkoch Gordon Ramsay in Australiens Parlament für Empörung gesorgt.

Allein in einer 40-minütigen Folge seiner Kochshow «Kitchen Nightmares» habe Ramsay 80 Mal – also zwei Mal pro Minute – «das F-Wort» benutzt, erklärte Senator Cory Bernardi am Donnerstag unter Anspielung auf einen im angelsächsischen Sprachraum sehr geläufigen Fluch. «Und ich meine nicht das Wort Fondue», fügte der Politiker der Liberalen Partei hinzu. Das gesuchte Wort heisst „Fuck“. Quelle: www.nzz.ch

Kochen im "ARD-Buffet"

Kochen: Wochenthema „Fondue-Spezialitäten“

Mo. 24.12.2007 Ausfall (Heiligabend)
Di. 25.12.2007 Ausfall (Weihnachten)
Mi. 26.12.2007 Ausfall (Weihnachten)

Do. 27.12.2007
Vincent Klink bereitet Donnerstag zu: „Käsefondue“

Fr. 28.12.2007
Otto Koch bereitet Freitag zu: „Piccata vom Schweinefilet mit Mangosauce“

Mo. bis Fr. 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr im Ersten

Geselliger Genuss – Wein zu Fondue & Raclette

Lange Winterabende, Silvester und Weihnachten sind hervorragende Anlässe für Fondues und Raclette in geselliger Runde. Gesteigert wird der Genuss, wenn die passenden Weine die kulinarische Vielfalt ergänzen.„Idealerweise sollte man bereits bei der Auswahl des Fondues versuchen, auf die Weinvorlieben seiner Gäste Rücksicht zu nehmen“, erläutert Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI). Für Liebhaber aromatischer Weißweine empfiehlt sich zum Beispiel ein leichtes Fischfondue. Die Freunde fruchtiger Spätburgunder schätzen dagegen eher herzhaftes Rindfleisch, das in heißem Öl noch köstliche Röstaromen dazu gewinnt.

Die vielfältigen Beigaben fügen dem Ganzen noch zahlreiche Nuancen hinzu, die ebenfalls bei der Weinauswahl berücksichtigt werden sollten. „Denn die Soßen sind oft dominanter im Geschmack als das verwendete Fleisch“, betont Ernst Büscher. Fruchtige Chutneys mit leichter Schärfe harmonieren beispielsweise sehr gut mit einem halbtrockenen Riesling. Gehaltvolle Mayonnaisen, korrespondieren dagegen ideal mit kraftvollem Grauburgunder und duftige Dips mit asiatischem Touch gehen eine verspielte Liaison mit fruchtigen Weißburgundern oder Silvanern oder auch frischen Rosés vom Spätburgunder ein.

Das breite Spektrum an Fondues und Raclettes bietet ungemein viele und spannende Variationsmöglichkeiten mit deutschen Weinen. Eine Orientierungshilfe für die passende Weinauswahl bietet das Deutschen Weininstitut.

Käsefondue wird meist aus geschmolzenem Greyerzer, Weißwein und Gewürzen zubereitet. Für dieses gehaltvolle Gericht ist ein kräftiger Grauburgunder oder Weißburgunder beispielsweise aus Baden die richtige Wahl. Die traditionelle Beigabe, säuerlich eingelegte Mixedpickles, kleine Gürkchen und manchmal auch Bündner Fleisch, fördert die Bekömmlichkeit des Fondues, ist aber auch bei der Weinauswahl zu berücksichtigen. Die Säure lässt sich gut mit einem leicht restsüßen Rheingauer Riesling bändigen, der auch den Käse solo genossen um eine frische Komponente ergänzt.

Fleischfondue wird oft mit Rind-, Schweinefleisch oder Geflügel zusammen als bunte Auswahl angeboten. Gegart werden die Stücke in heißem Öl und anschließend mit vielseitigen Dips gewürzt. In diesem bunten Aromenspektrum empfiehlt sich als Alleskönner ein fruchtig-frischer Pfälzer Grauburgunder. Auch ein badischer Spätburgunder Weißherbst macht beim Fleischfondue alle Spielarten mit.
Vorsicht ist bei scharfen Dips geboten. Schärfe verstärkt die Wahrnehmung von Alkohol und sollte daher eher von leichten Weinen, Riesling oder Weißburgunder Kabinett begleitet werden. An Rotweinen sind Spätburgunder oder auch Lemberger beispielsweise aus Württemberg der pikanten Begegnung gewachsen.

Bei der chinesischen Fondue-Variante wird statt heißem Öl eine milde Brühe verwendet. In ihr gart das Fleisch, ohne Röstaromen zu entwickeln und bleibt so milder im Geschmack. Darauf sind in der Regel auch die Dips abgestimmt. Der passende Wein sollte dem breiten Aromenspektrum gewachsen sein, was einem Silvaner oder Portugieser Weißherbst aus Rheinhessen besonders gut gelingt.

Fischfondue ist die delikate Variante geselligen Genießens. Verwendet werden festfleischige Fischsorten, aber auch Garnelen, Krabben und andere Meeresfrüchte, die in einem Fischfond kurz gegart werden. Die Weinempfehlung konzentriert sich in diesem Fall auf Weißweine, deren Aromen sich leicht in diese zart aromatische Vielfalt von Fisch und Dips einflechten lassen. Klassiker, wie Riesling von der Mosel sind vor allem zu Fisch wie Zander, Forelle aber Goldbarsch willkommen. Delikater Seeteufel und frische Garnelen werden gerne von Weißburgunder aus der Pfalz oder von Saale-Unstrut begleitet. In Gesellschaft von gehaltvolleren Dips, wie etwa der beliebten Knoblauchmayonnaise, ist auch der eher kräftige Silvaner aus Franken gefragt.

Ursprünglich bezieht sich der Name Raclette auf einen Käse aus dem schweizerischen Wallis, der mit seinen nussigen Aromen besonders zu Pellkartoffeln geschätzt wird. Heute steht Raclette für ein geselliges Vergnügen, bei dem die Gäste neben Kartoffeln frisches Gemüse, Salami und Schinken oder auch frisches Obst mit würzigem Käse überbacken.
Bei dieser Vielfalt beweist sich badischer oder Pfälzer Grauburgunder als wahrer Alleskönner. Dominieren roher Schinken oder Salami das Pfännchen sind fruchtige Württemberger Trollinger oder geschmeidige Frühburgunder von der Ahr gute Weinbegleiter. Sie unterstreichen den herzhaften Charakter des Käses.

Raclette-Varianten mit frischem Obst, etwa Ananas oder Mango und gekochtem Schinken unterstützt sehr schön ein trockener Riesling z.B. vom Mittelrhein oder der Hessischen Bergstraße, der diese Komposition mit seiner eigenen Fruchtnote noch zusätzlich bereichert.

FORSA-Umfrage: Heiligabend gibt es Würstchen

VOX-Magazin „Wissenshunger“ schaut den Deutschen auf den Teller

Fast ein Fünftel der Deutschen isst Heiligabend Würstchen. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des VOX-Wissensmagazin „Wissenshunger“ hervor. Auf die Frage „Was gibt es bei Ihnen am Heiligabend zum Abendessen?“ antworteten 16 Prozent mit „Würstchen“. Bei den Ostdeutschen waren es sogar 28 Prozent (Westdeutsche 13 Prozent). Auf dem zweiten Platz steht „Kartoffelsalat“, der von 15 Prozent der Befragten genannt wurde. Die Kombination „Würstchen und Kartoffelsalat“ bevorzugten dagegen 11 Prozent.

„Gans“ gibt es lediglich bei 6 Prozent, „Ente“ bei 5 Prozent der Befragten. Für „Fondue“ entscheiden sich 4 Prozent der Deutschen. Um Fondue geht es auch in der „Wissenshunger“-Ausgabe am Freitag. In dem Beitrag werden Fondue-Geräte unter die Lupe genommen und Rezepte vorgestellt.

Für die Umfrage zum Weihnachtsessen befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von „Wissenshunger“ vom 12. bis zum 13. Dezember 1003 Personen.

„Wissenshunger“: Freitag, 21. Dezember 2007 um 17.55 Uhr bei VOX

Fondue – an die Spieße, fertig, los!

Ob mit richtig viel Fleisch, auf chinesische Art oder mit Käse – ein Fondue kommt immer gut an. Der Klassiker zu Silvester bietet viele Vorteile: Die Zutaten sind ruck-zuck geschnitten, Saucen und Dips schnell gerührt, und schon heißt es:
aufspießen, brutzeln und genießen.

Beim Fleischfondue wird in heißem Fett gegart, während beim Chinesischen Fondue oder der japanischen Version ‚Shabu-Shabu‘ die Zutaten in heißer Brühe köcheln. Typisch für die asiatische Variante: Neben Fleisch wandert auch Gemüse in den Topf. Tipp:
Zum Garen der klein geschnittenen Möhren, Frühlingszwiebeln, Blumenkohl- oder Broccoliröschen und Champignons gibt es spezielle Fonduesiebe, die im Asialaden erhältlich sind. Am Ende des unkomplizierten Brutzelspaß schmeckt die Brühe dann herrlich
aromatisch – unbedingt probieren! Zum Fondue gehört stets eine pikante Saucenauswahl: Chutney, Chilisauce, Mayonnaise, ganz nach Geschmack.

Und so wird es gemacht: Für ein Fleischfondue, auch Fondue Bourgignonne genannt, einen Liter Öl in einem Fonduetopf auf maximal 180 Grad Celsius erhitzen. Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn ein Stück Weißbrot im heißen Fett rasch eine
goldbraune Farbe annimmt. Für das chinesische Fondue sind je nach Topfgröße ein bis zwei Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe vorzubereiten. Auch Fertigbrühe lässt sich gut verwenden. Tipp: Diese mit frischen Kräutern, getrockneten Pilzen oder einem
Schuss Sherry verfeinern. Den Sud auch hier erst auf dem Herd erhitzen und dann zum Weiterköcheln auf das Rechaud stellen. Zum Brutzeln sind jeweils magere Fleischstücke wie Filet oder Schnitzel von Rind, Schwein oder Kalb ideal, auch Putensteak
oder Hähnchenbrust eignen sich sehr gut.

Urahn aller Fondues ist das Käsefondue, ein Schweizer Nationalgericht, das aber auch in Frankreich als Fondue Savoyarde schon lange bekannt ist. Typischerweise besteht es aus einer Mischung aus geschmolzenem Käse und Weißwein, in die jeder Gast
Weißbrotwürfel eintaucht. Sehr zu empfehlen ist auch die Version mit Camembert. Dazu Camembert in gut zwei Zentimeter große Stücke schneiden. Diese zuerst in Mehl, dann in verquirlten Eiern und zuletzt in frisch geriebenen Semmelbröseln wenden. Die
panierten Würfel auf einer Platte anrichten und etwa eine Stunde kühl stellen. Butterschmalz in einem Fonduetopf erhitzen und die Käsestückchen darin am besten statt mit Fonduegabeln mit Hilfe chinesischer Metallsiebchen knusprig frittieren. Dazu
schmecken Stangenweißbrot, Preiselbeeren oder Cumberlandsauce sowie ein Feldsalat mit Apfelstückchen.

Und sicher ist sicher: Den Topf mit dem brennenden Rechaud nicht unbeaufsichtigt lassen und den Spiritus nie bei brennender Flamme nachfüllen!