Boris Meyer

In seiner Funktion als neuer Küchenchef bekocht Boris Meyer sowohl die Gäste des Hotelrestaurants als auch der mit zwei Hauben ausgezeichneten Hubertus Stube im österreichischen 5-Sterne-SPA-HOTEL Jagdhof. Der 31-jährige errang zuletzt den Titel des Küchenmeisters in der renommierten Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall, nachdem er sein Talent bereits in 18 exklusiven Restaurants weltweit unter Beweis stellte. Seine letzte Station war das 4*-„Parkhotel Surenburg“ in Riesenbeck, wo er die leitende Position des Sous-Chefs übernahm. Zuvor war er unter anderem im „Noma“ in Kopenhagen (2 Michelin-Sterne & „bestes Restaurant der Welt“ laut der St. Pellegrino Liste), im „Herzog Luxury“ in Marlbrough, Neuseeland („bestes Restaurant Marlboroughs“ laut des 5-star Cuisine Magazine) und im 5*-Hotel „Vendôme“ in Bensberg, NRW (3 Michelin-Sterne & 4 Gault&Millau-Hauben) tätig.

Die unterschiedlichen Stationen seiner Laufbahn spiegeln sich in Boris Meyers Küche wider: Da er sowohl in gutbürgerlichen Betrieben wie auch in internationalen Sterne-Restaurants tätig war, kennt er die ganze kulinarische Bandbreite und verzaubert seine Gäste mit einer Verbindung von klassischen Gerichten und modernen Einflüssen. Wichtig ist ihm dabei die Verarbeitung von hochwertigen, regionalen Produkten für seine Kreationen. „Ich liebe an meiner Arbeit die Kreativitität, die man ausleben kann, die engagierten Mitarbeiter und die Arbeit mit ausgesuchten, frischen Produkten“, erklärt Boris Meyer.

Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Boris Meyer im „Steigenberger Hotel Remarque“ in Osnabrück, wonach es ihn als Commis de Cuisine zum „The Palace Hotel“ in Luzern, Schweiz, zog. Selbst während seiner Zeit als Zivildienstleistender konnte Boris Meyer der Küche nicht fernbleiben und kochte nach dem Dienst abends im Grandhotel Binz.

Haubengekrönte Kulinarik in kreativem, neuösterreichischem Stil
Die Jagdhof-Küche unter der Leitung von Küchenchef Boris Meyer serviert täglich internationale Köstlichkeiten aus regionalen Produkten. Das Konzept wird bereits beim opulenten Frühstücksbuffet mit Milchprodukten vom benachbarten Hof, Getreide aus heimischen Kornmühlen, Gebäck aus der hauseigenen Konditorei sowie Tiroler Berg- und Heilwasser deutlich. Abends bietet das Hotelrestaurant ein 5-Gang-Menü mit Wahlmöglichkeiten, während die mit zwei Hauben von Gault&Millau ausgezeichnete Hubertus Stube sechs- und achtgängige Degustationsmenüs kredenzt. Alle Gerichte werden im Sommer auch auf der Panorama-Terrasse mit Blick auf den Stubaier Gletscher serviert.

Mit nur sechs Sitzplätzen ist die Fondue-Gondel auf der Panorama-Terrasse das wohl kleinste Gourmetrestaurant Tirols. Die ehemalige Ski-Gondel aus Fichten-Altholz wurde in über 120 Arbeitsstunden vom Stubaier Tischler Franz Volderauer zu einer gemütlichen Mini Tiroler Stube umgebaut. In intimer Atmosphäre genießen die Gäste hier während der Wintersaison Fondue-Spezialitäten zwischen Tiroler Kassettendecken und edlen Schnitzereien mit traumhaftem Blick auf den schneebedeckten Stubaier Gletscher.

Fondue für Silvester

Mit und ohne Fleisch

Viele Familien sitzen am Silvesterabend beim Fondue zusammen, um sich die Stunden bis zum Jahreswechsel zu verkürzen. Wer Kalorien sparen möchte, zieht dem heißen Fett eine gehaltvolle Brühe vor. Sie sollte nicht zu stark gesalzen sein, da sie mit der Zeit einkocht und immer kräftiger wird. Mageres Fleisch wie Filet vom Rind, Schwein oder Lamm sowie Puten- und Hähnchenbrust ist für Fondue besonders geeignet. Fisch zerfällt sehr leicht, sodass Feinschmecker Sorten mit festem Fleisch wie Lachs, Zander und Barsch vorziehen sollten. Auch größere Garnelen und küchenfertiger Tintenfisch lassen sich gut verwenden. Rechnen Sie pro Gast mit 200 Gramm Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchten.

Vegetarier können den geselligen Silvesterklassiker ganz ohne Fleisch genießen: Es wird eine Gemüsebouillon zubereitet, die mit frischen Karotten, Blumenkohlröschen und Kohlrabi verfeinert wird. Gewürze wie Ingwer, Knoblauch, Chili und Sojasoße sorgen für eine asiatische Note. Mit einem Schuss Weißwein bekommt die Brühe ein feines Aroma. Statt Fleisch schwenkt man in Fonduekörbchen Möhren, Fenchel, Paprika, Mini-Zucchini, gemischte Pilze, Sellerie, Lauch und Tofu. Festere Sorten wie Blumenkohl und Brokkoli müssen vorher blanchiert werden.

Eine Alternative ist das vegetarische Fettfondue. Es ist allerdings kalorienreicher, da das Gemüse im Teigmantel ausgebacken wird. Dazu wird es in mundgerechte Stücke geschnitten, blanchiert und in Eiswasser abgeschreckt. Den Backteig bereitet man aus Eiern, Wasser, Mehl, Pfeffer und Currypulver zu. Nun kann jeder Gast das Gemüse seiner Wahl aufspießen, durch den Teig ziehen und im heißen Öl ausbacken.

Zum Fondue – ob klassisch oder vegetarisch – schmecken Beilagen wie Reis, vorgegarte Kartoffeln, ein grüner Salat, eingelegtes Gemüse. Dazu ein Baguette oder Ciabatta. Die Köstlichkeiten werden in leichte Soßen auf der Basis von Magerjoghurt und -quark oder saurer Sahne getaucht. Eine einfache Tomatensalsa gelingt mit Tomatenmark, fettarmem Joghurt, Koriander und Cayennepfeffer. Alternativen sind Dips mit Avocado oder Peperoni, ein Mango-Chutney, Knoblauch- und Senfsoßen. Kulinarisch steht einem gelungenen Jahresabschied damit nichts mehr entgegen!
Heike Kreutz, www.aid.de

Kann man Käse einfrieren?

Grundsätzlich lässt sich Käse einfrieren. Allerdings verliert er an Geschmack und Konsistenz. Deshalb verwendet man aufgetauten Käse vor allem als Zutat zum Kochen, etwa für ein Gratin oder gerieben auf der Pasta. Hart- und Schnittkäse sowie Mozzarella eignen sich am besten: Den Käse entweder in Scheiben geschnitten und versetzt gelegt oder in geriebener Form einfrieren. Es ist wichtig, ihn absolut luftdicht zu verpacken. Dann kann er problemlos für bis zu drei Monate im Tiefkühlfach lagern. Bei Bedarf den Käse langsam im Kühlschrank auftauen lassen, damit die Konsistenz weitgehend erhalten bleibt. Für Fondue eignet sich eingefrorener Käse nicht. Astrid Denzinger, Ernährungswissenschaftlerin der LVBM

Tipp: Am besten ist es, Käse nach Bedarf zu kaufen und nur einzufrieren, wenn die Menge nicht mehr zu schaffen ist.

Fondue Tipps

Fondue ist ideal für Silvester. Statt den ganzen Tag aufwendig zu kochen, lassen sich Fleisch, Saucen, Dips und Beilagen fürs Festessen in geselliger Runde vorher gut vorbereiten. Jeder am Tisch kann mundgerechte Stücke Fleisch, Fisch und Gemüse nach individuellem Geschmack auswählen und ins erhitze Fett oder in eine Brühe tunken.

„Um das am Tisch gegarte Fleisch unbedenklich zu genießen, dürfen rohe und gegarte Fleischstücke jedoch nicht auf demselben Teller landen“, warnt die Verbraucherzentrale NRW: „Das unsachgemäße Hantieren mit Fleisch – besonders mit Geflügelfleisch – kann eine unliebsame Lebensmittelinfektion mit Durchfall, Übelkeit und Erbrechen auslösen“. Bei der Zubereitung und Gestaltung eines unbedenklichen Fondues zum Fest helfen folgende Tipps:

Einkauf: Beim Festessen zum Jahresende soll es meist etwas Besonderes sein. Mit Fleisch aus tiergerechter Haltung gönnen sich Familien und Freunde etwas Gutes und setzen mit ihrem Kauf auch für bessere Lebensbedingungen von Nutztieren ein Zeichen. Neben Biofleisch gibt’s im Handel Schweine- und Hühnerfleisch gekennzeichnet mit Labeln anerkannter Tierschutzorganisationen. Wichtig: Beim Kauf und bei der anschließenden Lagerung ist auf eine durchgehende Kühlung zu achten.

Lagerung: Bei verpacktem Fleisch aus dem Supermarkt, das länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt wird, muss die auf der Packung empfohlene Kühltemperatur von meist zwei Grad eingehalten werden. Sonst verliert das Mindesthaltbarkeitsdatum seine Gültigkeit. Bei losem Fleisch an der Theke ist es ratsam, dieses möglichst am Tag der Zubereitung, maximal jedoch am Vortag, zu kaufen. Ist das Fleisch erst für den zweiten Weihnachtstag vorgesehen, sollte lose Ware besser eingefroren werden. Wegen der längeren Haltbarkeit ist der Griff zu verpackter Ware dann eher zu empfehlen. Achtung: Rohes Fleisch darf nie in Berührung kommen mit anderen Lebensmitteln, die nicht mehr erhitzt werden! Besondere Vorsicht ist im Umgang mit rohem Geflügelfleisch geboten: Dieses ist besonders häufig mit krankheitserregenden Bakterien belastet und sehr leicht verderblich!

Vorbereitung in der Küche: Das rohe Fleisch fürs Fondue sollte erst kurz vor dem Brutzelspaß aus dem Kühlschrank genommen werden. Das Fleisch sollte auch nicht lange ungekühlt auf dem Tisch stehen. Deshalb zunächst eine kleine Menge auf den Tisch stellen und bei Bedarf für Nachschub aus dem Kühlschrank sorgen! Falls die Hände mit rohem Fleisch in Berührung gekommen sind, sollten sie gründlich gewaschen und abgetrocknet werden, bevor etwas anderes angefasst wird.
Zubereitung und Genuss am Tisch: Für die rohen Fleischstücke extra Teller verwenden! Auf keinen Fall darf das Fonduefleisch im Rohzustand mit Salat, Brot, gegartem Fleisch oder anderen Leckereien auf dem Tisch in Kontakt kommen! Das Fleisch im Fonduetopf gut durchgaren: Der beim Anschneiden austretende Fleischsaft darf nicht mehr blutig sein! Der beste Tipp gegen Völlegefühl: das Fleisch bewusst und in Maßen genießen und sich satt essen an gesunden Beilagen – etwa Gemüse, Salate, Rohkost mit leichten Dips und Brot!

Resteverwertung: Reste von rohem Fleisch, die ungekühlt auf dem Tisch standen, sollten am besten noch am selben Abend durchgegart werden. Dann können die restlichen Fleischstücke noch zwei bis drei Tage unbedenklich im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Umgang mit Fonduegerät: Um heiße Spritzer zu vermeiden, sollte der Fonduetopf nur zur Hälfte mit Fett oder Brühe gefüllt werden. Flüssiges Fett im Topf darf nicht aus den Augen gelassen werden, da überhitztes Fett sich entzünden kann. Falls dies passiert: Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen, denn dadurch besteht die Gefahr einer Fettexplosion! Was dann passiert, das zeigt ein Video unter www.vz-nrw.de/fonduetipp .Zweckmäßiger ist, die Flammen mit einem Topfdeckel oder Backblech zu ersticken!

Dietmar Sawyere

Inmitten des historischen Augustinerquartiers der Zürcher Altstadt erwartet Connaisseure zum Sommer ein Refugium des Genusses. Sei es zur Capuccino-Pause oder zum chilligen Sundowner – ein echter Geheimtipp unter Insidern ist der „Al Fresco Garten“ im Widder Hotel seit jeher. Mit seiner neuen Sommerkarte zum Lunch und Dinner setzt Widder-Küchenchef Dietmar Sawyere der Openair-Oase ein kulinarisches Sahnehäubchen auf.

Im lauschigen Innenhof des Widder Hotels, umrahmt von mittelalterlichen Häusern, verwöhnt der vielgereiste Kochkünstler seine Gäste mit einer ebenso unverfälschten wie ehrlichen Küche auf Basis der besten Zutaten, die die Schweiz, Frankreich und die USA zu bieten haben. Geradlinig, klar und individuell – die sommerfrischen Speisen, die Chef Sawyere im mediterranen Ambiente des „Al Fresco Garten“ serviert, überzeugen durch fein austarierte Leichtigkeit: Lachs und Saibling-Tartar, weißer Spargel mit Ziegenkäse-Fondue oder Wolfsbarschfilet mit Gnocchi und Shimeji-Pilzen etwa am Mittag, köstliche saisonale Gerichte, Widder Klassiker und Spezialitäten vom Grill wie Hummer, Steak und Wagyu-Rind zum Abendessen. Sawyeres Desserts wie Schokoladenmousse, Meringue und Sorbetvariationen sind himmlisch erfrischend und schmelzen auf der Zunge einfach federleicht dahin.

Nach dem Candlelight-Dinner wartet auf der angrenzenden Terrasse die „Widder Bar Summer Lounge“ mit Outdoor-Polstermöbeln und Barelementen aus Glas. Die Garten-Bar serviert den Zürcher In-Drink Moët Ice und aus der Widder Bar steuert Barchef Dirk Hany seine beliebtesten Sommerdrinks bei, darunter Eigenkreationen wie den „Gin-Jam“ mit Absinth, Zitronengras und Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre. Der „Asian Mojito“ des „Barkeeper of the year 2008“ erfrischt mit Limettensaft, Minze, jungem kubanischem Rum und der japanischen Zitrusfrucht Yuzu.
Der „Al Fresco Garten“ kombiniert Restaurant und Summer-Lounge und bietet eine entspannende Idylle inmitten der quirligen Zürcher Altstadt.

Nur einen Steinwurf von der Bahnhofstraße entfernt, ist der „Al Fresco Garten“ der ideale Treffpunkt, um den Einkaufsbummel mit einem Glas Champagner zu versüßen oder dem hektischen Alltag bei einem Business-Lunch zu entfliehen. Bei schönem Wetter heißt der „Al Fresco Garten“ Hotelgäste ebenso wie Besucher täglich von 11:30 Uhr bis 22:00 Uhr im Innenhof des Widder Hotels willkommen.

Buchungen direkt über das Widder Hotel www.widderhotel.ch

So feiert die Welt den Heiligen Abend

In der Weihnachtszeit stehen lieb gewonnene Traditionen hoch im Kurs. Da hat übrigens jedes Land so seine Bräuche – insbesondere wenn es um die kulinarischen Rituale geht.

Unsere Tradition, eine Gans vorzugsweise am ersten Weihnachtsfeiertag zu verzehren, stammt überraschenderweise ursprünglich aus England. Die damalige Königin Elisabeth I. hatte an Heiligabend 1588 Gänsebraten gegessen, als sie die Nachricht erreichte, dass die spanische Armada von den englischen Truppen besiegt worden war. Der Karpfen wiederum galt hierzulande schon immer als „vegetarisches“ Festessen, um die christliche Fastenzeit bis Heiligabend einzuhalten. Angeblich sollen Obstbäume im Garten viele Früchte tragen, wenn man die Gräten am nächsten Tag unter den Baum legt. Und wer Kartoffelsalat mit Würstchen isst, erinnert an die Armut von Maria und Josef in der Nacht von Christi Geburt. Weniger traditionell, aber unabhängig von Region und Bundesland beliebt: Raclette-Grill oder Fondue, die sich in vielen Haushalten einen festen Platz auf der Weihnachtstafel erobert haben.

Blutwurst, Mandelreis und magische Brote
In Luxemburg gilt Blutwurst mit Stampfkartoffeln und Apfelsoße als traditionelles weihnachtliches Gericht. Die Schweden laden gleich zu einem Buffet, dem Julbord, ein, auf dem Fischspezialtäten, Köttbullar, süß-salzige Salate und gestockte Eier angeboten werden. Ansonsten ist es üblich, Leberwurst oder -pastete, Kalbssülze und gekochten Schinken als Weihnachtsgericht aufzutischen. Auf den Philippinen, wo man teilweise schon ab Oktober Weihnachtsmusik im Radio hören kann, werden zum Schinken Käsebällchen serviert.

In Japan besorgt jeder eine weiße Weihnachtstorte, die mit Erdbeeren geschmückt ist, übrigens in dem Glauben, einer westlichen Tradition nachzueifern. Die Ukrainer essen gefüllte Maultaschen, dazu Kartoffeln und Sauerkraut. Und der Borschtsch wird ohne Fleisch zubereitet. Wichtig ist die Nachspeise, Kutja, die sich aus Weizen-, Mohnkörnern, Zucker, Walnüssen und Rosinen zusammensetzt. Italiens Weihnachtsessen besteht aus Meeresfrüchten sowie zahllosen Süßigkeiten. Wie in vielen südlichen und katholisch orientierten Ländern wird am Heiligen Abend Fisch gegessen, um die Fastenzeit einzuhalten. Erst am 25. Dezember kommen Fleischgerichte auf den Tisch.

Dass es in der Weihnachtszeit nicht nur um Deftiges geht, beweisen unsere französischen Nachbarn mit dem Bûche de Noёl, einem traditionellen Weihnachtsgebäck aus Biskuit und Schokoladencreme. In vielen nordischen Ländern hält sich die Tradition des süßen Mandelreis. Man versteckt dabei eine große Mandel in der Schüssel. Wer sie in seiner Portion entdeckt, bekommt ein kleines Geschenk, die sogenannte „Mandelgave“.

Viel gegessen wird vor allen Dingen in Polen. In Erinnerung an die zwölf Apostel besteht das Weihnachtsessen aus zwölf Gerichten – auch hier vegetarisch oder fischlastig. In Slowenien sorgt ein besonderes Weihnachtsbrot für magische Kräfte. Die benötigen die Südamerikaner augenscheinlich nicht. Dort ist der Dezember ein Monat mitten im Hochsommer. Fröhlich, und alles mit bunten Blumen geschmückt, begehen die Südamerikaner ihr Weihnachtsfest – die Unterschiede der Weihnachtsspezialitäten sind groß. Wichtig ist: Die Festtafel sollte möglichst reichhaltig gedeckt sein!

Weihnachtsgenuss – mal anders
Wer abseits unserer klassischen Weihnachtsküche Neues ausprobieren möchte, kann es also mal mit den Bräuchen unserer internationalen Nachbarn und Freunde versuchen. Oder greift auf die neuen festlich-bayerischen Rezeptideen zurück. Schließlich verbinden wir mit keiner anderen Region eine so ausgeprägte Vorstellung von Genuss wie mit Deutschlands südlichstem Bundesland.

Da gibt es Wildschweinkeule in bayerischem Dunkelbier, feinstes Risotto mit Allgäuer Bergkäse oder einen deftigen Strudel von Nürnberger Rostbratwürsten. Allesamt prädestiniert, die üblichen Weihnachts-Klassiker abzulösen. Wer diese und noch mehr Rezepte ausprobieren möchte, sollte auf die Basiszutaten achten: Echt bayerische Küche steht und fällt mit Ingredienzien aus dem bayerischen Weltgenusserbe. Echt im doppelten Sinn – denn die EU fördert das Weltgenusserbe Bayern nicht nur, sondern zeichnet die dazugehörigen Schmankerl aufgrund ihrer Originalität und Echtheit mit speziellen Siegeln aus. Nur Spezialitäten mit einer langen Rezepttradition, wie Nürnberger Rostbratwürste, Bayerischer Meerrettich und Bayerisches Bier tragen die „geschützte geographische Angabe“, Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Emmentaler die „geschützte Ursprungsbezeichnung“. Informationen zum EU-Herkunftsschutz am Beispiel WeltGenussErbe Bayern und Festtagsgerichte zum Nachkochen finden Genießer auf www.weltgenusserbe.de

Feiertagsrezepte von GU fürs iPhone

Feiertagsrezepte von GU fürs iPhone jetzt zum Aktionspreis –
Ideen für Raclette, Cocktails und Desserts zu Weihnachten und Silvester

Gräfe und Unzer (GU) bringt kurz vor den Feiertagen neue Rezepte-Apps passend zur kalten Jahreszeit. Die Titel “Raclette & Fondue”, “Schokolade & Pralinen” und “Cocktails“ holen die jeweils 50 besten Rezepte auf iPhone und iPod touch. Außerdem gibt es ab dem 4. Advent bis Jahresende alle GU-Rezepte im App Store zum vergünstigten Aktionspreis: alle 1,59 Euro Apps zu 0,79 Euro und alle 2,39 Euro Apps zu 1,59 Euro.

Raclette und Fondue gehören zu den beliebtesten Feiertagsgerichten in Deutschland. Die Rezeptvorschläge in der gleichnamingen App liefern kreative und einfach nachzukochende Anregungen. Seien es die Raclettekombinationen “Lauch-Birnen-Pfännchen”, das deftige “Schweizer Käsefondue »moitié-moitié«” oder “Schweinefleisch mit Aprikosen” – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die App “Schokolade & Pralinen” liefert vielfältige Möglichkeiten, das Festtags- oder Silvestermenü kulinarisch ausklingen zu lassen. Zu den Rezepten zählen Kreationen wie Schokoladenlikör, Nougatpralinen oder warme Schokoladenkuchen.

Cocktails sind gerade an Silvester beliebt: Wer schon immer mal sein eigener Barkeeper sein wollte, findet in dieser App vielfältige Mixturen in den Kategorien “fruchtig oder cremig”, “Klassiker”, “Trendies” und eine “Null-Promille”-Variante für die Autofahrer. Der klassische “Manhattan” lässt sich so genauso einfach ins Cocktailglas zaubern wie der “Himbeer Colada”.

Die drei neuen Apps sind Teil der im Oktober 2011 gestarteten GU-Rezepte-Serie. Die mobilen Rezeptideen bringen Abwechslung in den Kochalltag. Die große Auswahl an Applikationen in bewährter GU-Qualität verführt zum Sammeln der kompletten Rezepte-App-Serie.

Variantenreichtum mit Raclette und Fondue

Raclette ist nett!
Beim Raclette statt Kartoffeln einfach einmal Äpfel überbacken. Abgeschmeckt mit Rosmarin und Speck ergibt jedes Pfännchen ein aromatisches Vergnügen. Hier eignen sich Sorten mit festem Fruchtfleisch wie Boskoop besonders gut, so dass sie auch bei höheren Temperaturen ihre Form bewahren. Der große Anteil an Ballaststoffen bringt die Verdauung in Schwung – besonders wichtig zu den vielen Feiertagen mit seinen zahllosen Festmahlzeiten!

Auch Champignons, Zucchini oder Kürbis sind eine willkommene Abwechs-lung bei allen Raclette-Fans. In Scheiben oder Würfel schneiden und in kleinen Schälchen bereitstellen. Dass das bunte Gemüse auch ein hübscher Farbklecks ist, muss nicht extra erwähnt werden. Auch das Auge isst mit!

Das Raclettegerät darf für die Nachspeise übrigens auch einmal stehen bleiben. Einfach neue Pfännchen verteilen oder schnell abwaschen. Denn überbacken lassen sich auch dünne Apfel- und Birnenscheiben, zum Beispiel mit einer Sahne-Mascarpone-Creme. Diese vorab mit Eierlikör und Vanillezucker verfeinern. Oder es wird ein wenig Rotwein an die Birne gegossen und das Raclettepfännchen kurz erhitzt – fertig ist die Rotweinbirne. Am besten funktioniert es, wenn die dünnen Obstscheiben fächerartig in das Pfännchen gelegt werden.

Fondue ohne Müh‘
Fondue heißt meist Fleisch. Doch auch für Gemüseliebhaber gibt es vielfältige Möglichkeiten. So kann jedes Wintergemüse, das aktuell im Handel Hochsaison hat, in der Fleischbrühe mitgegart werden. Ein toller Nebeneffekt: Die verschiedenen Kohlsorten wie Blumenkohl und Brokkoli, aber auch Chicorée verleihen dem Fondue zusätzlich Geschmack. Auch Champignons machen hier eine gute Figur. Pastinaken, Möhren und Lauch bieten sich ebenfalls zum Aufspießen an, am besten in Ringe geschnitten.
Steht ein Käsefondue auf dem Tisch, heißt es auch hier: Flagge zeigen und mit Gemüse aus deutschem Anbau kombinieren. Das freut alle, denen ein reines Käsefondue sonst zu schwer im Magen liegt. Ein Maximum an Aromen und Vitaminen gibt es obendrein: In weniger als 24 Stunden landet das frisch geerntete Gemüse „made in Germany“ im Supermarkt um die Ecke. Besonders beliebt ist die Kombination mit Paprika. Das Fruchtgemüse harmoniert bestens mit dem Käsearoma.

Einmal Fondue, immer Fondue! Auch die Spieße darf jeder Gast für das Dessert behalten. Denn jetzt geht es weiter mit dem fleißigen Tunken. Gerade für Kinder ist ein Schokoladenfondue ein echtes Erlebnis. Klar, dass jetzt das beliebteste Obst Deutschlands zum Einsatz kommt: Äpfel in mundgerechten Würfeln, dünnen Schnitzen oder Stiften können mit Milch- oder Zartbitterschokolade kombiniert werden. In einigen Schüsselchen gemahlene Nüsse, Kokosflocken oder Liebesperlen bereitstellen. So kann jeder nach Lust und Laune den noch feuchten Überzug mit einem leckeren „Mantel“ versehen und sich sein ganz individuelles Dessert zusammenstellen.

Der Röstigraben zu Weihnachten

Die siebte Studie der Coop-Initiative «Ess-Trends im Fokus» widmet sich dem Thema Essen mit Genuss

Die Schweizerinnen und Schweizer schätzen genussvolles Essen sehr, dies zeigt die
neueste Studie «Ess-Trends im Fokus» von Coop. 27 % von über 600 Befragten freuen
sich am meisten über einen Gutschein für ein feines Essen (vor Kleidern, Ferien und
Wellness).

Doch während die Romands besonders gerne ein Restaurant besuchen, essen
Deutschschweizer gerne bei Verwandten und Freunden. Für den Westschweizer zählt
beim Essen vor allem die Geselligkeit, für den Deutschschweizer stehen hochwertig
produzierte Lebensmittel im Vordergrund. Auch beim Weihnachtsessen einen sich die
Geister nur teilweise: fast die Hälfte aller Befragten geniessen ein Fondue Bourguignonne
oder Chinoise. Bei Fisch versus Schüfeli tut sich aber der Röstigraben auf.

Dass Herr und Frau Schweizer dem Genuss beim Essen eine grosse Bedeutung beimessen,
bestätigen frühere Resultate der Studienreihe «Ess-Trends im Fokus». Doch wer versteht was
unter Genuss? Zwischen Alt und Jung, Mann und Frau und nicht zuletzt zwischen Romandie
und Deutschschweiz tun sich unerwartete Gräben auf, die man als Gastgeber bedenken sollte.

Tipps für ein gelungenes, interkulturelles Weihnachtsmenü:
Weihnachtsmenü – ein Röstigraben um Fisch und Schüfeli
Knapp die Hälfte der Befragten isst an Weihnachten üblicherweise Fondue Chinoise oder
Fondue Bourguignonne. Noch knapp ein Fünftel der Befragten geniesst jeweils Filet im Teig,
wobei dies mit 23 % signifikant mehr Männer als Frauen (13 %) sind.
Lachs oder ein anderer Fisch wird vor allem in der Westschweiz häufig gegessen: Hier sagen
30 % der Befragten aus, dass bei ihnen an den Weihnachtsfeiertagen Fisch auf den Tisch
kommt (Deutschschweiz 12 %). Auch Truthahn, Gans oder Ente werden von 27 % der
Westschweizer als Weihnachtsmenü genannt (Deutschschweizer 5 %). Dafür geniessen die
Deutschschweizer mit 11 % markant mehr Schinken oder Schüfeli (Westschweizer 4 %).

Selber kochen oder Restaurant?
Die Mehrheit der befragten Personen verbindet den Begriff Genuss in Bezug auf Mahlzeiten mit
Ruhe, Wohlbefinden und einer passenden Umgebung. Signifikant mehr Westschweizer und
Frauen verbinden jedoch den Essgenuss primär mit guter Gesellschaft: Bei den Westschweizern
sind es 30 %, bei den Deutschschweizern mit 15 % nur halb so viele.
Über ein Drittel der Befragten geben an, dass sie eine Mahlzeit am besten geniessen können,
wenn sie das Essen nicht selber zubereiten müssen. 16 % der Befragten schätzen es, das
Essen selbst mit wenig Aufwand zuzubereiten. Bei diesem Aspekt spielt die Haushaltsgrösse
eine wichtige Rolle: Eine geringe Vorbereitung ist für 23 % der Ein- bis Zweipersonenhaushalte
ideal, während nur 12 % der Haushalte mit drei und mehr Personen der gleichen Meinung sind.

Dennoch erleben 35 % der Befragten Essensgenuss vor allem zu Hause. Unter den
Westschweizern sind es sogar 46 %, die das Essen zu Hause so richtig geniessen können,
demgegenüber machen nur ein knappes Drittel der Deutschschweizer die gleiche Aussage.
Unterschiede zwischen West- und Deutschschweiz sowie Männern und Frauen zeigen sich auch
beim Essen bei Verwandten und Freunden: Während jeder fünfte Deutschschweizer es geniesst,
bei Verwandten oder Freunden zu speisen, sind es bei den Männern 14 % und in der
Westschweiz nur 12 %.

Liebe mit Lebensmitteln zeigen
Fast ein Drittel der Personen, die mit Lebensmitteln ihre Liebe zeigen, tun dies mit etwas
Süssem. Hier liegen die Deutschschweizer mit 32 % vorn, während es bei den Westschweizern
19 % sind. Wer älter als 50 Jahre ist, hat einen deutlich weniger «süssen Zahn»: Ein Drittel
dieser Gruppe würde seinen Lieben als Liebesbeweis eher ein gutes Stück Fleisch als etwas
Süsses vorsetzen.
Auch sonst setzen die älteren Befragten beim genussvollen Essen die Akzente anders: Während
38 % der unter 29jährigen und ein Drittel der 30- bis 49jährigen finden, dass es wichtig ist, für ein
genussvolles Essen genug Zeit zur Verfügung zu haben, messen bei den über 50jährigen nur
19 % diesem Aspekt besondere Bedeutung bei. Auch beim Zubereiten einer schönen Mahlzeit
haben es die über 50jährigen gerne rationell. Sie legen beim Auswärts-Essen stattdessen
explizit Wert auf eine gute Bedienung.

Fachliche Unterstützung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE
Die repräsentativen Coop-Studien zum Ernährungsverhalten und -bewusstsein der Schweizer
Bevölkerung werden regelmässig durchgeführt und publiziert. Die Schweizerische Gesellschaft
für Ernährung SGE ( www.sge-ssn.ch ) begleitet das Projekt «Ess-Trends im Fokus» fachlich und
stellt sicher, dass es hohen ernährungswissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Die vorliegende
siebte Studie wurde im August 2011 durchgeführt.

Abenteuer Leben – täglich Wissen

Fondue und Raclette sind von gestern, der Partykracher von heute ist der Tisch-Dönergrill. Doch wie gut funktioniert ein 25 Zentimeter kleiner Dönerspieß für 69,95 Euro? Das Versprechen: einfach Zutaten kaufen und zu Hause bis zu 1,5 Kilo Fleisch rundum knusprig braten. Hört sich für Dönerfan Lukas großartig an. Er lädt seine WG zur großen Kebap-Party ein und testet den Tischgrill auf seine Döner-Qualitäten …

Kabel1, Freitag, heute, 17:55 – 18:45 Uhr