GutGlut ist Vize-Grillweltmeistertitel

Das Grillteam GutGlut reiste mit nur zwei Taschen BBQ Equipment, immer dabei die CHROMA Kochmesser und zwei Kugelgrills nach Saidia/Marokko und schaffte es unter abenteuerlichen Bedingungen mit drei ersten Plätzen zum Vize-Weltmeister der BBQ Szene. Der 1. Platz im Hühnchen wurde gefolgt vom 1. Platz mit der Lammschulter so wie dem 1. Platz im Dessert. Nach ersten Startschwierigkeiten – der Hauptorganisator hatte Marokko verlassen – übernahmen die WBQA Vizepräsidenten allen voran Robert Meyer (GBA Ex-Präsident) die Organisation vor Ort. Nur durch deren Einsatz wurde die Veranstaltung doch noch ein voller Erfolg.

Alle Teams hatten mit leichten Schwierigkeiten zu kämpfen, doch die internationalen Teams haben sich gegenseitig unterstützt und neue Freundschaften wurden geschlossen. Somit ist es vor allem den Teams zu verdanken, dass dieses einmalige Grillevent zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Am Sonntag erlebten dann gut 20.000 Menschen auf dem mit unzähligen Fahnen geschmückten „Place Maghreb“ in Saidia/Marokko ein Fest für die Sinne im Land von 1001 Nacht.
Grillteams aus fünf Kontinenten fackelten auf ihren Rosten und im Smoker ein wahres Feuerwerk an kulinarischen Köstlichkeiten ab und ließen das vorwiegend marokkanische Publikum an den erlesenen Kreationen teilhaben. Der neue BBQ-World Champion kommt aus Dänemark, dicht gefolgt von dem deutschen Seriensieger-Team „GutGlut“ aus Rösrath bei Köln. Den dritten Platz belegte ein Team aus dem Fürstentum Liechtenstein.

www.gutglut.de/

Die Reichen wohnen in Liechtenstein

… und die Armen Europas in Moldawien – Spanien markiert in etwa die durchschnittliche europäische pro-Kopf-Kaufkraft

Die aktuelle Studie „GfK Kaufkraft Europa 2012/2013“ von GfK untersucht die regionalen Niveauunterschiede in der Kaufkraft der Verbraucher in 42 europäischen Ländern. Auf Länderebene reicht das Spektrum dabei vom 4,5-Fachen des Europadurchschnitts in Liechtenstein bis zu einem Zehntel dieses Durchschnittswerts in Moldawien. Spanien markiert in etwa die durchschnittliche europäische pro-Kopf-Kaufkraft.

Laut der GfK Kaufkraftstudie stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2012 insgesamt etwa 8,6 Billionen Euro für ihre gesamten Ausgaben sowie zum Sparen zur Verfügung. Dies entspricht einer Kaufkraft von 12.802 Euro pro Einwohner im Durchschnitt der 42 Studienländer.
Das Wachstum pro Kopf liegt bei 2,1 Prozent
In den 42 betrachteten Ländern führen die Unterschiede in Lohnentwicklung und Inflation dazu, dass die privaten Verbraucher unterschiedlich viel Geld für ihre Konsumausgaben zur Verfügung haben. Die GfK Kaufkraftstudie betrachtet – zwecks einer bis zur feinsten regionalen Ebene einheitlichen Vergleichsbasis – die nominale Kaufkraft der Menschen, umgerechnet in Euro. Die Wechselkurse der nicht Euro-Länder beziehen sich auf die Angaben von Eurostat zum 7. Juni 2012. Das Ranking der Staaten Europas nach der Kaufkraft je Einwohner zeigt wenig Überraschungen: Wie immer liegt Liechtenstein weit vorn – mit rund 57.000 Euro pro Kopf für das Jahr 2012. Mit einem Abstand von rechnerisch 15.000 Euro pro Kopf folgen dicht an dicht die Norweger sowie die Schweizer. Die luxemburgischen Verbraucher müssen sich hingegen mit „nur“ rund 28.924 Euro pro Kopf und dem vierten Rang begnügen.

Die Einwohner der kaufkraftstärksten Länder Europas müssen zwar einen großen Teil ihres Einkommens in Mieten und allgemein teurere Lebenshaltungskosten investieren. Für den Konsum über das Lebensnotwendige hinaus bleibt ihnen jedoch erheblich mehr Geld übrig als den Verbrauchern in kaufkraftschwächeren Ländern.

Weihnachten zieht es die Deutschen in die Ferne

Top-Weihnachtsziele 2012 sind europäische Metropolen wie Wien und München, aber auch Asien mit Thailand – Deutsche reisen im Schnitt 4 Tage kürzer als letztes Jahr, aber wieder viel ins Ausland – Billig-Airlines machen fast die Hälfte der Buchungen aus

Dass es sich bei den Deutschen um ein reiselustiges Völkchen handelt, ist allgemein bekannt. Eine Auswertung der aktuellen Buchungen beim Billigflugexperten Bravofly für den Zeitraum 15.12.2011-15.01.2012 zeigt: In diesem Jahr investieren die Deutschen wieder ein bisschen mehr Zeit in ihren Weihnachtsurlaub. Im Schnitt fast acht Tage geht es dieses Jahr in den Feiertagsurlaub. Zum Vergleich: 2009 lag die durchschnittliche Reisedauer bei sieben Tagen, 2010 bei stolzen zwölf Tagen. Trotz aller Reiselust sind die Deutschen preisbewusst und sparen auch bei den Weihnachtsreisen: Fast die Hälfte der Flüge (44 Prozent) wird bei Billigfliegern gebucht, die traditionellen Airlines liegen bei 56 Prozent.

Wohin geht’s? Mit 67 Prozent zieht es den Großteil der Kunden von Bravofly ins europäische Ausland. Jeder vierte bucht sogar eine Fernreise, wie z. B. nach Bangkok oder Phuket. Innerdeutsche Ziele machen nur acht Prozent der Buchungen aus, hier sind vor allem der Süden und Norden Deutschlands beliebt. Bei den Kurzstreckenflügen innerhalb Europas dominieren Österreich und England. Hier die Details:

Topziele in Deutschland: München schlägt den Norden
Platz eins bei den innerdeutschen Flugreisen belegt das zünftige München. Auf Platz zwei und drei stehen das Nordlicht Hamburg und die turbulente Hauptstadt Berlin, dicht gefolgt von den Geschäftsmetropolen Frankfurt und Düsseldorf. Bei einem Durchschnittsaufenthalt von 4 Tagen handelt es sich um typische City-Trips. Reizvoll an den deutschen Städten sind sicherlich die romantischen Weihnachtsmärkte, die gerade in der besinnlichen Zeit des Jahres eine Reise wert sind.

Topziele in Europa: Wien, London, Madrid
Das beliebteste Reiseziel ist dieses Jahr Wien, auf Platz zwei folgt London. Madrid, Rom und Zürich teilen sich den dritten Platz. Der altrömische Einfluss in den Zentren von Wien, Madrid, London, Rom und Zürich scheint besonders attraktiv zu sein. Diese Städte sind für ihr riesiges Kulturangebot berühmt. Zudem kommt auch Shopping in der Atmosphäre von Tradition und Geschichte gut, vor allem wenn es kühl ist und die Touristenmassen sich zurückgezogen haben.

Topziele Weltweit: Ab nach Asien
Ganz unweihnachtlich verbringt ein Viertel der Bravofly Kunden ihre Feiertage lieber in warmen und exotischen Gefilden auf der östlichen Hemisphäre des Erdballs. An der Spitze steht Bangkok, dicht gefolgt von Phuket, Singapur, Auckland und Bali. Bei den Langstrecken buchen die Deutschen im Durchschnitt elf Tage Aufenthalt.

Günstig fliegt, wer früh bucht und Flüge kombiniert
Billigflüge sind mehrere Monate vor Abflug besonders günstig. Am billigsten ist eine Kombination von verschiedenen Fluggesellschaften, um die besten Angebote für die Strecken zu nutzen. Ganz einfach geht das mit kombinierbaren Flugbuchungen wie bei Bravofly.de, wo unkompliziert Hin- und Rückflug bei unterschiedlichen Fluglinien gebucht werden können.

Kurzentschlossene finden auch jetzt noch Schnäppchen
Wen es Weihnachten noch in die Ferne zieht, kann immer noch Glück haben und ein Schnäppchen erwischen. Dabei ist zu beachten, dass man bei kurzfristiger Buchung lieber auf die traditionellen Fluglinien setzen sollte als auf die Billigflieger. Bucht man weniger als einen Monat im Voraus, sind Billigflieger oft teurer als die Flüge der großen Fluglinien. Und: Wer Flüge in der Woche bucht, fliegt meistens günstiger als am Wochenende.

Eine gute Auswahl an Flügen bietet Air Berlin , Preise kann man bei Opodo vergleichen.
Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich

35 Tage Sterneküche in Berlin

Essen ist nicht gleich Essen. Deshalb müssen sich gute Köche immer etwas Neues einfallen lassen, erfolgreiche Gastronomen sowieso. Also hat VIP-Gastronom KP Kofler (46) die Londoner Idee eines Pop-up-Restaurant in Berlin realisiert.

35 Tage lang werden Sterneköche in der Münzanstalt in Mitte (Am Krögel 2) im „Pret A Diner“ köstliches auf die Teller zaubern. Dann macht das Restaurant wieder dicht. Das nennt man wohl Nachfrage durch Verknappung schaffen.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Berliner BZ:
http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/eine-sternekueche-fuer-ganze-35-tage-article1091876.html

http://www.pret-a-diner.com/popup/index.php

Lesen Sie auch dazu den Bericht von Bernd Matthies:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/vergaenglicher-luxus/3706624.html

Jan Hofer: Sternekoch für einen Tag

Jan Hofer sagt an: als Sternekoch für einen Tag

Weit über zwölf Stunden lang wurde gekocht, gedreht, geredet – am Ende kamen dicht gepackte dreißig Minuten Sendezeit heraus für die Premiere von Sternekoch für einen Tag – Björn Freitag lässt Prominente kochen (WDR). Den fertigen Zusammenschnitt bekam auch der kompottsurfer erst am gestrigen Sendetermin erstmals zu sehen. Erst beim Zusehen dämmerte mir, dass in diesem Format wir Kritiker beinahe mehr auf der Hut sein müssen als der kochende Gast. Denn erstmals bekommt im deutschen Fernsehen auch mal der Kritiker eins übergebraten, wenn er daneben liegt.

Lesen Sie die komplette Story beim Kompottsurfer:
http://blog.rewirpower.de/index.php/2011/01/16/sternekoch-fur-einen-tag-jan-hofer-schlagt-sich-tapfer/

Jan Hofer und Björn Freitag kochen wie viele Sterneköche mit CHROMA type 301 Kochmesser

Jamie Oliver ist der beliebteste Koch

Bereits zum dritten Mal widmete sich sozioland, das Online-Meinungsportal der respondi AG, mit einer Online-Umfrage dem Thema Kochen, Ernährung und dem Konsum von Kochshows im TV. Von Juli 2009 bis März 2010 haben über 4.000 Kochfreunde an der Befragung teilgenommen.

Ergebnisse: Geschmack und gesunde Ernährung schließen sich nicht aus! Dieser Überzeugung sind zumindest 62% der Umfrageteilnehmer/innen. Um den Einkauf gesunder Lebensmittel noch einfacher zu gestalten, würden 85% der Befragten die Einführung einer Ernährungsampel begrüßen: 58% der Teilnehmer/innen glauben, dass eine solche Kennzeichnung der Lebensmittel die Ernährung der Konsumenten positiv beeinflussen würde.

Wie die Umfrage zeigt, treffen Koch-Doku-Soaps eindeutig den Geschmack der Zuschauer: Zur beliebtesten Kochshow wurde mit 30% der Stimmen „Rach, der Restauranttester“ gewählt, dicht gefolgt von den „Kochprofis“ (29%). Platz drei belegt der Dauerbrenner „Das perfekte Dinner“ (28%). Neben dem Unterhaltungswert wird Kochshows durchaus ein Lerneffekt bescheinigt: Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass Kochsendungen einen positiven Einfluss auf das Ernährungsverhalten der Zuschauer ausüben.

Weitere Ergebnisse der Umfrage in Form einer ausführlichen Studie, eines Tabellenbands (u.a. aufgeschlüsselt nach Alter und Geschlecht) sowie offene Kommentare zum Herunterladen finden Sie unter folgendem Link:

www.sozioland.de/rp/kochsendungen_0910/

Polettos Kochschule

Sehen Sie am heutigen Samstag, 27. März 2010 um 18.15 Uhr im SR Fernsehen eine weitere Grundkurs-Folge in POLETTOs Kochschule.  Diesmal ist das Thema

                                                       Käse

 

Parmesan-Muffins

Zutaten für ca. 24 Stück:

  • 20 g Parmaschinken
  • ½ TL Fenchelsamen
  • 125 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 90 ml Milch
  • 90 ml Olivenöl
  • 4 Eier
  • 100 g geriebener Parmesankäse
  • 1 TL fein gehackte Thymianblättchen und Rosmarinnadeln
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

Parmaschinken sehr fein würfeln, Fenchel im Mörser fein zerdrücken.

Mehl und Backpulver mischen. Milch, Öl und leicht verschlagene Eier unterrühren.
Parmesankäse, Parmaschinken, Fenchel und Kräuter unterrühren, abschmecken.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Mulden eines Mini-Muffinblechs  mit Papiermanschetten auslegen oder mit etwas Butter bepinseln. Teig etwa halbhoch hineinfüllen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten hellbraun backen. Aus der Form lösen und abkühlen lassen.

Zucchini-Piccata 

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Zucchini
  • je 1 EL süßer und scharfer Senf
  • 4 dünne Scheiben gekochter Schinken
  • 4 Scheiben Fontina-Käse oder Butterkäse
  • 30 g Toastbrot (entrindet)
  • 4 Eier
  • 40 g Parmesankäse
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 100 ml Olivenöl

Einen großen Bogen Backpapier auf die Arbeitsfläche legen. Zucchini putzen, waschen und längs in dünne Scheiben hobeln. Die Hälfte der Scheiben auf dem Papier dicht an dicht leicht überlappend zu einem Rechteck legen. Salzen und pfeffern. Mit der Hälfte der Schinkenscheiben belegen. Senfsorten verrühren, die Hälfte davon dünn auf den Schinken streichen. Mit Käse belegen und die restlichen Zucchini dicht an dicht darauf verteilen.

Alles mit einem großen Bogen Klarsichtfolie abdecken. Mit der Teigrolle darüber rollen, so dass die Schichten gut angedrückt werden. Folie abnehmen, Platte mit einem scharfen Messer in ca. 6 x 6 cm große Quadrate schneiden.

Toastbrot zerpflücken und im elektrischen Zerkleinerer fein zerbröseln. Eier, Parmesankäse und Brösel verquirlen, salzen und pfeffern. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zucchini-Käse-Quadrate durch die Eiermasse ziehen, abtropfen lassen und von jeder Seite ca. 3 Minuten goldbraun ausbacken. Piccata auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm zum Beispiel mit  Tomatensugo servieren.

Tipp:
Aus den Zutaten der Piccata können Sie auch einen leckeren Gratin zubereiten. Dafür die Zucchinischeiben portionsweise anbraten, salzen und pfeffern. Alle Zutaten in der beschriebenen Reihenfolge in eine Auflaufform schichten und dick mit Parmesankäse bestreuen. Mit Butterflöckchen belegen und bei 200 Grad im Backofen ca. 15 Minuten gratinieren.

 

Chicoree-Salat mit Gorgonzola und Moscato-Melone

Zutaten  für 4 Personen:

Für die Melone:

  • 1 kleine reife Charentais-Melone (ca. 1 kg)
  •  200 ml Moscato (Dessertwein)
  • 100 ml Trockenbeerenauslese-Essig
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 EL Senfpulver

Außerdem:

  • 2 Chicoree
  • 1 EL Trockenbeerenauslese-Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • je 3 EL neutrales Rapsöl und Walnussöl
  • 30 g Walnusskerne
  • 200 g Gorgonzola dolce

Am Vortag Melone halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Die Melone vierteln, aus der Schale schneiden und in Spalten schneiden. Wein, Essig, Zucker und Senfpulver verrühren und aufkochen. Solange köcheln, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd ziehen, Melonenspalten hineingeben. Zugedeckt über Nacht durchziehen lassen.

Am nächsten Tag Chicoree vierteln und den Strunk so abschneiden, dass die Viertel zusammenhalten. Die Viertel in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser legen und ca. 10 Minuten ziehen lassen (so werden die Bitterstoffe entzogen). Abgießen, abtropfen lassen.

Melone in der Marinade aufkochen, ca. 5 Minuten köcheln lassen, herausnehmen und abtropfen lassen. Marinade sirupartig einkochen lassen.

2 EL eingekochte Marinade (Rest in einem Schraubglas kalt stellen und anderweitig verwenden), Essig, Salz, Pfeffer und Öle verschlagen. Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, herausnehmen und grob zerdrücken. Chicoree und Melonenspalten auf Teller und etwa drei Viertel der Marinade darauf verteilen. Den Käse in kleinen Stückchen darüber zupfen, die Walnüsse darüber streuen. Alles mit der restlichen Marinade beträufeln.

Tipp:
Meine Lieblingsmelonensorte ist die französische Charentais-Melone. Man erkennt sie an den grünen Rippen auf der weiß-grünlichen bis gelblichen Schale. Das Fruchtfleisch ist wunderbar süß, duftend und hat eine schöne orangerosa Farbe. Charentais-Melonen schmecken köstlich in Salaten, zu Sorbet verarbeitet oder als sommerlicher Snack mit hauchdünn geschnittenem luftgetrocknetem Schinken. Sie halten sich gekühlt ca. 1 Woche.

© Saarländischer Rundfunk

Deutscher Rotweinpreis

Deutscher Rotweinpreis: Baden und Württemberg trumpfen auf

Genossenschaften zeigen Flagge – Überraschung mit Trollinger

Bei Württemberg war man es in den letzten Jahren schon gewöhnt, dass die „Wengerter“ beim Wettbewerb um den Deutschen Rotweinpreis, ausgerichtet vom europäischen Weinmagazin Vinum, in der Spitze dabei waren. Diesmal sind auch die Badener auf dem Treppchen zu finden! Und zwar gleich zweimal in der „Königsklasse“ Spätburgunder. Die Winzergenossenschaft Sasbach und das Oberrotweiler Weingut Freiherr von Gleichenstein teilen sich den ersten Rang. Auf den Plätzen finden sich zwei Württemberger Betriebe: das Staatsweingut Weinsberg und der Fellbacher Rainer Schnaitmann.

Letzterer sorgte zudem für eine besondere Überraschung in der Kategorie „Unterschätzte Sorten“. Er gewann mit einem Trollinger! Dicht dahinter lief ein Portugieser der Möglinger Weingärtner-Zentralgenossenschaft ein, die damit demonstrierte, dass auch Grossbetriebe zu besonderen Leistungen fähig sind. „Das Ergebnis passt ins Trollinger-Jahr“, stellt Vinum-Redakteur Rudolf Knoll fest. Ein Jahr zuvor hatte ein zweiter Platz für einen Trollinger bereits Begeisterung in Württemberg ausgelöst und zu einem Anstellungsboom beigetragen. Nach weniger als zehn Weinanstellungen in den Vorjahren wurden diesmal über 40 „Trolli“ ins Rennen geschickt; elf davon kamen ins Finale.

Nicht alltäglich waren auch die Resultate in den anderen Kategorien. Gleich zweimal trumpfte die Weingärtnergenossenschaft Bad Cannstatt auf. Sie siegte – gemeinsam mit dem Ahr-Weingut Burggarten aus Heppingen (im Vorjahr Ersterr bei Cuvées, diesmal mit einem Frühburgunder) – bei den „Klassischen deutschen Sorten“ mit einem feinwürzigen Samtrot und holte sich zudem die Siegestrophäe in der starken Gruppe der Cuvées. Hier gab es ebenfalls eine Erfolgsteilung, und zwar mit einem jungen Pfälzer Brüderpaar. Die hoch talentierten Andreas und Steffen Rings aus Freinsheim durften gemeinsam mit den Bad Cannstattern jubeln. Dicht dahinter eine weitere Genossenschaft aus Stuttgarter Fluren: die Weinmanufaktur Untertürkheim lag auf einem Medaillenrang.

Bei Lemberger staunten die Juroren über die Frische eines 2003ers von G.A. Heinrich aus Heilbronn. Er wurde besser bewertet als alle anderen, jüngeren Lemberger. Am nächsten kam ihm ein 2007er vom Weingut Karl Haidle aus Kernen-Stetten. In der Kategorie „Internationale Klassiker“ dominierte die Sorte Syrah. Es siegte Fritz Wassmer aus dem badischen Bad Krozingen-Schlatt vor dem Weingut der Stadt Mainz. Winzer Michael Fleischer konnte den zweiten Rang verkraften, er hatte mit einem Cabernet Dorio in der Gruppe der „Neuzüchtungen“ die Nase vor einem Dornfelder, abermals vom Weingut Haidle.

Bleiben noch die Edelsüßen: Sieg für das Weingut Manz aus Weinolsheim (Rheinhessen) mit einem Eiswein vom Spätburgunder vor dem fränkischen Weingut Störrlein & Krenig aus Randersacker mit einer Spätburgunder Trockenbeerenauslese. Einen Ehrenpreis wird Vinum außerdem noch vergeben, und zwar an einen Pfälzer Erzeuger, der mit nicht weniger als 13 Weinen im Finale dabei war und nur knapp Spitzenplätze verfehlte.

Sein Name wird erst bei der Siegergala am 31. Oktober in Ettlingen bekannt gegeben. Bei dieser Veranstaltung werden die erfolgreichen Winzer am Nachmittag von 13.30 bis 18 Uhr die Topweine und weitere Gewächse aus ihrem Sortiment vorstellen (Eintritt 20 Euro). Ab 19 Uhr kocht dann die Crew des Restaurant „Erbprinz“ zu den besten deutschen Rotweinen auf (Inklusivpreis 148 Euro, Kartenbestellung unter Telefon 075 31-13 28 23 oder info@vinum.de).

Die Weine, die man genießen kann, sind ein Extrakt aus 1270 Anstellungen. Das zeigt, dass der seit 1987 ausgerichtete Vinum-Rotweinpreis in der Branche hohes Ansehen genießt – obwohl streng sortiert wird und für das Finale nur 340 Weine ausgewählt wurden. Bis ein Wein an der Spitze platziert, hat er in dem mehrstufigen Wettbewerb mindestens drei Prüfungen bestanden.

Roter Hahn

Wenn im Glas mit spritzig-jungem Wein die milde Herbstsonne funkelt, spüren auch Nicht-Önologen: Südtirols gelebte Weintradition entlang von Etsch und Eisack ist ein absolutes Highlight. Auf den kleinen Weinhöfen der Marke „Roter Hahn“ und auf Wanderungen zu den Buschenschänken des Landes sind Urlaubs-Gäste zur Erntezeit der großen Weinkultur ganz dicht auf der Spur.

Bereits Anfang September wird es in diesem Jahr hoch hergehen in den Weinhängen des unteren Eisacktals, links und rechts der Weinstraße und rund um Meran. Die Lese ist der langersehnte Herbst-Auftakt und bald schon, wenn die Blätter bunt sind und der Sommer-Dunst über den Bergen kristallklarer Luft gewichen ist, lässt sich „Nuier“ oder „Suser“ genießen, der neue Wein. Herbst-Genuss in Südtirol ist ein ganzheitliches Erlebnis aus Wein, Küche, Natur und viel südlichem Flair, das in den milden Lagen noch bis in den November hinein genossen werden kann.

Neben fantastischen Tropfen aus Südtiroler Klassikern wie Lagrein, Vernatsch und Gewürztraminer entstehen auf manchen der kleinen Höfe auch verführerische Raritäten. Dazu gehören auch in Südtirol selten gewordene Sorten wie der würzige „Kerner“, der leicht-fruchtige „Blatterle“ oder der kirschige „Zweigelt“. Übrigens: Lediglich 0,7 Prozent der in Italien produzierten Weinmenge stammem aus Südtirol und doch hat sich die Region mit immer neuen Spitzenweinen einen legendären Ruf erworben.

Gäste auf Weinhöfen der Dachmarke „Roter Hahn“ sind live dabei, wie aus den süßen Früchtchen die ersten leichten Tropfen des Jahres gekeltert werden. Auch wenn die meisten Trauben heute in die großen Kellereien wandern, sind die kleinen, aber feinen Mengen Eigenbauwein die große Leidenschaft der Höfe. Bei einem Gläschen am Abend lässt sich vom Gastgeber dabei viel erfahren über die Geheimnisse guten Weins.

Nicht zuletzt sind die Feriendomizile der Weingebiete ideale Ausgangspunkte für Wanderungen im unteren Eisacktal, durch die tieferen Lagen des Meraner Landes und den schon mediterran geprägten Süden Südtirols. Wie wenige andere Regionen im Herbst sind die Landschaften hier intensiv bestimmt von Licht und Farbe. Zwischendurch laden die traditionellen Buschenschänken der Marke „Roter Hahn“ zur Rast ein. Buschenschänken sind Weinhöfe mit altem Schankrecht, das durch einen „Buschen“ genannten Weinzweig über der Tür angezeigt wurde. Beim Törggelen am Ursprung verbindet sich hier authentische Weintradition mit frischer bäuerlicher Küche.

An die Teller! Fertig! Futtern!

RTL2, Mittwoch, 28.01. um 12:00 Uhr

exklusiv – die reportage
An die Teller! Fertig! Futtern! – Deutschland im Fast-Food-Fieber

Wenn der Magen knurrt und die Zeit knapp ist, gibt es oft nur eine Möglichkeit um zügig Abhilfe zu schaffen – ab zur Imbissbude! Das beliebteste Schnellgericht Deutschlands ist der Döner. Knapp 1,8 Milliarden Euro setzt die Drehspieß-Branche jährlich um; dicht gefolgt von der guten, alten Currywurst. Allein in Berlin werden davon jährlich etwa 70 Millionen Stück verdrückt. „EXKLUSIV – DIE REPORTAGE“ über Burger-Fans, Bratwurst-Kenner und die Erfolgsgeheimnisse der kulinarischen Massenproduktion.

In einem Wolfsburger Schnellimbiss findet einmal im Jahr das große Fressen statt. Dabei haben 30 Kandidaten satte 20 Minuten Zeit, um ungeachtet jeglicher Schmerzgrenzen so viele Burger zu verschlingen wie möglich. Zu gewinnen gibt es dabei eine Waage. Topfavorit des Kontests ist Dario M. Er konnte sich im letzten Jahr mit traumhaften 10 Burgern den Titel sichern. Durch eine ausgefeilte Meditationstechnik möchte er seine Rekord-Marke dieses Mal weiter steigern. Die Konkurrenz ist allerdings nicht von Pappe: die zierliche Anke W. (1,72 m, 54 Kg) ist zwar keine Kontrahentin der Marke „Super-Size“, dem Favoriten mit 9 Burgern aber dicht auf den Fersen. Wird sich der Burger-King Dario auch dieses Mal durchsetzen? Der Magdeburger Dietmar M. verdient seinen Lebensunterhalt mit Erbsensuppe und Nudelgulasch. Da „Erbsen-Didi“ bereits um 10 Uhr von den ersten hungrigen Kunden sehnsüchtig an seinem traditionellen Standort an der Bundesstraße vor dem Einkaufscenter erwartet wird, steht er oft bereits um 6 Uhr auf und putzt Unmengen von Gemüse. Seine Erfolgsmasche lautet: „Viel Eintopf für wenig Geld“.
Uneingeschränkter Beliebtheit erfreut sich auch Dietmars Retro-Show. Hierbei fährt er in seiner NVA-Uniform im grünen Geländewagen vor und serviert Gerichte, die in den alten Bundesländern völlig unbekannt sind: Linsen mit Backpflaumen oder „tote Oma“ – flüssige Blutwurst mit Kartoffeln und Gurken.