David Fink und Walter Manzke

Unverhofft kommt oft! Aber das hätte sich HB Ullrich dann doch nicht träumen lassen. Erst seit wenigen Tagen steht fest: Das 10. Rheingau Gourmet & Wein Festival (2. bis 14. März 2006) wird noch von weiteren Highlights gekrönt. David Fink, Erfinder des weltberühmten Gourmet Festivals „Masters of Food & Wine“, ist im Anflug. Es war Vorbild für das Rheingau Gourmet & Wein Festival. In seiner Zeit als Hotel Direktor des Highland’s Inn, dem Austragungsort des Festivals in Kalifornien, hat Fink das Festival organisiert und begleitet. Heute ist er Inhaber des in ganz Amerika bekannten Feinschmecker Restaurants Bouchée sowie der aufwändig renovierten und viel gepriesenen L’ Auberge Carmel, beide in Carmel.

Jetzt kehrt David Fink in den Rheingau zurück. Da Starkoch Cal Stamenov kurzfristig absagen musste, bringt Fink seinen Shooting Star Walter Manzke und Team mit. Manzke zeichnet für die legendäre Küche des Restaurants Bouchée, Carmel, sowie für das im August 2004 eröffnete Gourmet Restaurant der L’ Auberge Carmel verantwortlich. Bereits im Herbst 2004 war das kleine, feine Restaurant in ganz USA in aller Munde. Immer im Fokus Walter Manzke und seine „ fresh from the garden and farm Californian cuisine“. Er hat viel investiert in seine Karriere – auch in Europa. Mit Alain Ducasse, Ferran Adria und Jean Claude Fabre hat er zusammen gekocht. Mit Joachim Splichal war er federführend bei den Masters of Food & Wine mit dabei. Damals verliebte er sich in das romantische Städtchen Carmel. Heute ist er froh und stolz, hier kochen und leben zu dürfen. Nur selten macht er sich auf Reisen …

Gemeinsam mit Patrik Kimpel, Kronenschlösschen, und Patrick Bittner, Frankfurter Hof, wird Walter Manzke für das Gala-Dinner am 10. März am Herd stehen. Dazu werden die Kultweine von Marchesi de Frescobaldi serviert. Sie werden persönlich von Marchese Leonardo präsentiert. Das Gala-Dinner kostet EUR 165,-. Und auch am 12. März haben die Gäste noch einmal Gelegenheit, kalifornische Spitzenküche und dazu ausgesuchte Weine von 7 führenden Sangiovese Weingütern aus dem Chianti zu genießen. Diesmal im Rahmen eines kommentierten Mittagsmenüs. Lunch und Degustation können für EUR 95,- im Kronenschlösschen gebucht werden. Die TV-Sommeliere Christina Fischer begleitet die Veranstaltung.

Run auf die letzten Plätze des Rheingau Gourmet & Wein Festivals hat begonnen

Das Programm war kaum draußen, da war das Gala-Dinner mit den Superstars Thomas Keller und Jonathan Benno, beide aus USA, schon ausgebucht. „Circa 48 Stunden hat das alles gedauert“, so HB Ullrich, Organisator des Rheingau Gourmet & Wein Festivals. Nach 10 Jahren Festival-Erfahrung wundert sich Ullrich über nichts mehr. „Es war klar, dass Keller und Benno heiß begehrt sein würden. Wer schon einmal versucht hat, in ihren Restaurants einen Platz zu ergattern, weiß, dass das fast unmöglich ist“, so Ullrich. Keller, 3 Michelin-Sterne und ausgezeichnet als „bester Koch der Welt“ führt die beiden Top Restaurants „The French Laundry“ (Napa Valley) und „PER SE“ (New York). Benno ist Küchenchef des „PER SE“.

Eine gute Nachricht: Es gibt Hoffnung, die beiden Küchenpäpste aus Amerika doch noch live in Germany erleben zu können. Denn auch am Montag, den 6. März, stehen Keller und Benno gemeinsam am Herd. Im Rahmen einer Cooking Demonstration zeigen sie Cooking Art and Future Cooking made in USA. Eine Stunde lang kann man den beiden „Cooking Artists“ im Event Zelt des Rheingau Gourmet & Wein Festivals über die Schulter schauen. Kleine Kostproben, Rezepte und Champagner gibt’s on Top. Im Anschluss wird ein Viergang-Lunch-Menü im Gourmet Restaurant des Kronenschlösschens serviert. Hier stößt dann noch Patrik Kimpel, Geschäftsführer und Küchenchef des Kronenschlösschens, mit dazu. Beide Veranstaltungen können auch einzeln gebucht werden. Doch Eile ist geboten, denn es stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung. Die Cooking Demo kostet EUR 75,- der Lunch inklusive aller Weine EUR 115,- .

Mit einem kaum zu übertreffenden, multikulturellen Festprogramm feiert das Rheingau Gourmet & Wein Festival seinen 10. Geburtstag. Dreh- und Angelpunkt ist auch diesmal wieder das Hotel und Restaurant Kronenschlösschen in Hattenheim im Rheingau. Zwölf Tage und 12 Nächte lang (vom 2. bis 14. März 2006) dauert die Parade der Köche und Winzer. Die teuerste Veranstaltung kostet EUR 1250,-. Doch man kann auch schon für EUR 24,- geniale Weine unter fachmännischer Anleitung verkosten. Insgesamt werden rund 50 Veranstaltungen angeboten.

***) Weitere Informationen und Buchungen unter: Tel. 06723 640

www.rheingau-gourmet-festival.de

Neue Kochkurse in Mississippi

Hobbyköche aufgepasst. Wer sein Repertoire an Rezepten erweitern und seine Kochkünste verfeinern will, kann dies ab sofort in Natchez und Greenwood im US-Bundesstaat Mississippi tun.

Regina’s Kitchen heißt die Kochschule der in Mississippi geborenen Regina Charboneau. Im idyllischen Antebellum Bed&Breakfast Twin Oaks in Natchez kocht Regina an Wochenenden ab sofort für und mit Gästen, nachdem sie lange Jahre Restaurants in New York City und San Francisco betrieb. Für diejenigen, die auch selbst Hand anlegen wollen, bietet die Köchin Kochkurse an. Die „Kunst des Schmorens“ kann bei ihr ebenso erlernt werden wie die „Vorbereitung von Festtags-Menüs“. Das Bed&Breakfast bietet zudem spezielle Wochenend-Pakete an, die ab 335 Euro buchbar sind. Im „Weekend Get-Away Package“ sind neben zwei Übernachtungen ein Frühstück in Twin Oaks und ein Mittagessen im Carriage House sowie eine Führung durch eine der schönsten Antebellum-Villen Amerikas, Stanton Hall, enthalten. Weitere Informationen unter www.reginaskitchen.com .

In Greenwood bietet die Viking Cooking School Kochbegeisterten Kurse zu verschiedenen Themengebieten an. Ob es das perfekte Valentinstag-Menü oder die Champagner-Cocktail-Party ist, ob französische, thailändische, marokkanische oder Südstaaten-Küche – die Köche der Viking Cooking School weihen Besucher in die Geheimnisse der verschiedenen Kochkünste ein. Ein ausführliches Kursangebot finden Interessierte unter www.vikinghomechef.com . Erstklassig untergebracht sind Mississippi-Reisende in Greenwood im Hotel The Alluvian ( www.thealluvian.com ). Allgemeine Informationen unter www.visitmississippi.org .

Die besten deutschen Outdoor-Köche kommen vom Nassauer Hof

Auf dem Gelände des kurfürstlichen Schlosshotels Weyberhöfe in Sailauf bei Aschaffenburg fiel der Startschuss für die erste Outdoor Cooking Challenge – organisiert von einem Partnernetzwerk, dem u.a. der Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) angehört. Sieger der Outdoor Cooking Challenge 2005 (OCC) wurde die Mannschaft des Hotels Nassauer Hof, Wiesbaden, die für den Sponsor Frische Paradies gestartet war.
Sieben Küchenteams tauschten für das Spektakel ihren Platz am Profiherd mit einer Feuerstelle unter freiem Himmel – die Vorgaben waren für alle gleich: Es galt, ein 3-Gänge-Menü „outdoor“ zu kochen. Dafür standen vier Stunden Zeit zur Verfügung, eine Kochkiste und ein gefüllter Warenkorb. Bei der OCC erwartete die Profis allerdings keine High-Tech-Küche, sondern lediglich eine schlichte Feuerstelle auf der grünen Wiese. Beim Outdoor-Kochwettbewerb zählte allein handwerkliches Können, Kreativität, Ideenreichtum im Umgang mit ursprünglichen Garmethoden sowie ein Talent, Essen mit „natürlichen “ Mitteln in Szene zu setzen.

Sieben Teams mit jeweils vier Köchen – darunter Jung- und Sterneköche – gingen für die Sponsoren Evian, Fresh Factory, Frische Paradies, frischli Milchwerke, Stöver Frischdienst, Uncle Bens und Wendland Gewürze ans Werk. Die fachkundig besetzte Jury (Vorsitz VKD-Vorstandsmitglied Franz Xaver Bürkle) bewertete die Speisen nach Geschmack, Zubereitungsart, Kreativität und Präsentation. Die Köche brieten, garten, kochten, schmorten oder flambierten ihre Zutaten und Gerichte auf oder am offenem Feuer, in milder Erdhitze, in heißer Glut, auf dem Rost sowie auf glimmendem Holz oder heißen Steinen. Die Teams übertrafen sich gegenseitig mit kulinarischen Leckerbissen und originellen Arrangements.

Zum Schluss überzeugte die Juroren die Gesamtkomposition der Köche der Restaurants Ente und Orangerie des Nassauer Hofs, Wiesbaden. Die von Frische Paradies gesponserte Mannschaft garte routiniert in der Erdgrube sowie im und am offenen Feuer. In der Bewertung fast gleichauf belegte das Stöver Frischeteam mit Berliner Küchenchefs aus dem Inselhotel, Radisson und Steigenberger Hotel den zweiten Platz. Den dritten Platz sicherte sich das Team Fresh Factory mit Köchen der Hilton Hotels in Frankfurt, München und Bremen.

Auch wenn es nur drei Gewinnerteams geben konnte – Spaß an der Sache hatten alle. Nach der gelungen Pilotveranstaltung wollen alle Teams und Köche im Jahr 2006 bei der ersten Deutschen Meisterschaft im Outdoor Cooking wieder mit von der Partie sein. Ab Mitte September werden weitere Details unter www.outdoor-cooking-challenge.de online gehen.

Die Jury
Juryvorsitzender Franz Xaver Bürkle (Küchenmeister und Fachausschussvorsitzender im VKD)
Teamchef der deutschen Köche-Nationalmannschaft des VKD, Ronny Pietzner
Gastronomie-Fachmann Jens Pietzonka, Villa Merton Frankfurt (Kofler Company)
Front-Cook Bernd Trum, Front-Cooking Akademie
Chefredakteurin des Magazins „Küche“, Sabine Romeis

Impulsgeber und Organisator für die Trendveranstaltung ist ein Partnernetzwerk im Bereich Food/Hotellerie/Gastronomie, darunter der Branchentreff Gastro Vision, der Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD), der LPV Lebensmittel Praxis Verlag sowie die Tour Extrem Training & Event GmbH.

Das Gewinnterteam vom Nassauer Hof Klaus Weingartz (Küchenchef der Orangerie) Michael Kammermeier (Souschef Die Ente) Tobias Schmitt (Azubi in Brenners Parkhotel Baden Baden) Andreas Petzold (Genussintendant der ESSWERKSTATT)

Die Gewinner-Menüs
1. Platz
Als Vorspeise servierten die Wiesbadener geräucherte Lachsseite und Krebs-Flammkuchen, warmen Steinpilzsalat und Holunderkompott. Die besondere Klasse der Köche zeigte sich im Detail: So räucherte der Fisch auf einem mit Nussöl und Kräutern aromatisierten Fichtenbrett am offenen Feuer. Danach stand Brust vom Schwarzfederhuhn auf dem Speisenplan. Das Federvieh wurde im Salzteig in die Glut gepackt und zart im eigenen Saft gegart. Dazu: Saté von der Keule vom heißen Stein, Ofengemüse r la Provence und Rosmarin-Kartoffeln in Ton geschmort mit Kräuter-Foccacia. Krönender Abschluss waren gebackener Thymian-Pfirsich mit heimischen Beeren und luftiger Calvados-Zabaione in Muskatkürbis.

2. Platz
Hauptgang: Schwarzfederhuhn gefüllt mit delikatem Flusskrebsrissotto und Lammkartoffeln. Mit ihrer Zubereitungsart für die Gemüsebeilage konnte die Mannschaft ebenfalls punkten: Die Köche füllten fein gewürfeltes rohes Gemüse zusammen mit Wildkräutern in Glasflaschen und garten diese direkt an der Glut. Zum Nachtisch wurde Waldbeer-Feuerzangenbowle im geschnitzten, ausgehöhlten Kürbis mit Variationen vom Ziegenkäse gereicht.

3. Platz
Das Team kreierte auf offenem Feuer unter anderem einen delikat-gewürzten Lachstatar mit Auberginen-Kaviar und marinierten Flusskrebsen in Wallnuss-Vinaigrette. Besonders originell war das Basilikum-Stangenbrot. Dazu wurde der Teig um einen Ast gewickelt und wie Stockbrot über der Flamme gebacken. Anerkennung fand auch die mit gekräuterten Waldpilzen gefüllte Brust vom Huhn mit Rotweinschalotten.

Jungköche glänzten beim REWE-Deutschland-Pokal

Nach ihrem Erfolg beim diesjährigen REWE-Deutschland-Pokal lösten die besten vier nun ihren Gewinn ein: das einwöchige Praktikum in den USA an der Johnson & Wales University.
Den begehrtesten deutschen Pokal für talentierte Jungköche im 2. und 3. Ausbildungsjahr sicherte sich im vergangenen April Hendrik Bentz. Zweite wurde Anika Meyer, wie Bentz zu Jahresbeginn Azubi im Hotel „Prüser`s Gasthof“ im niedersächsischen Hellwege. Rang drei belegte Bastian Kumpmann. Er lernte im Dortmunder Hotel „Lennhof“ und arbeitet heute im Restaurant der „Rohrmeisterei“ in Schwerte.

Der erstmals ausgelobte European Cooking Cup ging an den Schweizer Christian Schaad. In dieser Besetzung trat das Quartett Anfang Juli seine Reise auf Einladung des Wettbewerbsveranstalters REWE-Großverbraucher-Service an.

Reisen bildet

Die Johnson & Wales University zählt international als Kaderschmiede der weißen Zunft. Rund 6000 Studierende sind an den vier Standorten in den USA eingeschrieben, darunter zahlreiche Europäer. Die Top-Ausbildung hat ihren Preis, und zwar Studiengebühren in knapp sechsstelliger Höhe. Der gute Ruf aber zieht wie ein Magnet. Ziel der deutsch-schweizer Delegation war der Campus in Providence im Bundesstaat Rhode Island. Karl Guggenmos, University Dean of Culinary Education, und die deutschstämmige Uta Schepers als Special Projects Chef bereiteten ihren „REWE students“ einen herzlichen Empfang. Es folgten Tage voller Programmknüller.

Die Vier verwandelten Eisblöcke in Skulpturen und studierten die regionale Küche. Nordamerikaner mögen Muschelsuppe, Hummer-Risotto und Krabbenkuchen. Diese und viele Gerichte mehr wurden unter fachkundiger Anleitung der Dozenten hergestellt. Bei den Desserts überraschten vor allem kühne Kombinationen von zuckersüß mit salzig und scharf. Neben den meist halbtägigen Unterrichtseinheiten blieb Zeit für New York und viele weitere Highlights. Dekan Karl Guggenmos ist überzeugt, dass die Praktikanten „eine tolle Karriere vor sich haben. Begeisterung, Motivation und fachliches Können stimmen.“ Er sei stolz, die erfolgreichen Nachwuchsköche mit der Top-Ausbildung an der Johnson & Wales bekannt zu machen, so Guggenmos. Der gebürtige Augsburger wirkt seit 1988 an der Universität.

Sprungbrett zur Karriere

„Der Erfolg beim REWE-Deutschland-Pokal ist eine gute Visitenkarte für meine berufliche Zukunft“, zieht Hendrik Bentz Bilanz. Der Sieger behauptete sich in der Finalrunde gegen starke Konkurrenz aus allen Bundesländern. Im europäischen Vergleich erzielte er den höchst achtbaren dritten Rang.

Seine Abschlussprüfung hat der 19-Jährige dieses Frühjahr übrigens mit Bravour bestanden – die Lehrer der Berufsbildenden Schulen Zeven vergaben nach langer Zeit mal wieder eine Eins. Bentz ist sich sicher: „Mein Wettkampf gestählter Küchenchef Steffen Albert und die Runden beim REWE-Deutschland-Pokal waren die beste Schule für meine praktischen Fertigkeiten.“ In den USA zu arbeiten, könne er sich durchaus vorstellen. Zunächst ruft der Staat. Und das heißt neun Monate Dienst bei der Marine.

Neue Runde

REWE-Großverbraucher-Service fordert und fördert den deutschen und europäischen Nachwuchs auch in diesem Jahr. Dabei kooperiert der GV-Zustellspezialist wieder mit der Johnson & Wales University sowie mit dem Verband der Köche Deutschlands e.V. Wie in den vergangenen 17 Jahren dreht sich die Meisterschaft der Jungköche um die Zubereitung kalter Schauplatten. Das neue Motto lautet „Heimisches Wild“. Gefordert sind Geschick, Kreativität und handwerkliches Können. Die Jury bewertet vor allem Optik, Sensorik und Themenbezug der Präsentation. Darüber hinaus richtet sich der Blick auf die Wirtschaftlichkeit und Sauberkeit der Arbeitsleistung.

Vor dem Finale stehen insgesamt zehn regionale Vorentscheidungen auf dem Programm. Die jeweils zwei Erstplatzierten nehmen an der Endrunde zum REWE-Deutschland-Pokal und European Cooking Cup am 21. und 22. April 2006 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz teil. Die deutschen Finalisten treffen dann auch auf Jungköche aus Frankreich, Österreich und der Schweiz. Mitmachen lohnt sich: Neben dem USA-Praktikum als Hauptgewinn locken attraktive Geld- und Sachpreise. Weitere Informationen unter www.rewe-gvs.de.

Deutschland sucht die besten Open-Air-Köche

Am 3. September fällt der Startschuss für die erste Outdoor Cooking Challenge, die sich als Pilotveranstaltung zur ersten Deutschen Meisterschaft im Outdoor Cooking in 2006 versteht. Organisiert wird das Ereignis von einem Netzwerk, dem unter anderem der Verband der Köche Deutschlands (VKD) angehört und dessen Vertreter sich am 18. Juli in Frankfurt trafen.
Unter dem Motto „Cooking meets Lifestyle“ messen sich am ersten September-Wochenende auf dem Gelände des kurfürstlichen Schlosshotels Weyberhöfe in Sailauf bei Aschaffenburg Spitzenköche in der neuen kulinarischen Disziplin Outdoor Cooking. Mit profanem Grillen hat die erste Outdoor Cooking Challenge allerdings nur wenig zu tun. Auch die Beschreibung Show- oder Front-Cooking wird dem neuen Trend nicht gerecht. Denn hier geht es um das Aktivieren aller Sinne, um Kommunikation, Spontaneität, um ein unverfälschtes Erlebnis in der Natur mit einem Hauch von Abenteuer. Unter freiem Himmel und mit den ursprünglichsten Garmethoden überhaupt – offenes Feuer, sanfte Erdhitze, glimmendes Holz oder heiße Steine – werden Gerichte auf Gourmet-Niveau zubereitet. Vom Garen in Blättern oder Tontöpfen, über das Aufspießen von Fischen auf Zweigen bis zum Würzen mit wildem Thymian: Alles ist möglich.

Jedes Küchengespann – bestehend aus vier Personen, davon mindestens einer ein Profi – bekommt einen gemischten Warenkorb, aus dem ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen zubereitet werden soll. Allen Teams stehen dafür vier Stunden Zeit, die Koch-Arena, ein Outdoor-Cooking Set mit sämtlichen nötigen Utensilien sowie eine vorbereitete Feuerstelle zur Verfügung. In der unabhängigen Fachjury werten u.a. Mitglieder des VKD, unter ihnen Ronny Pietzner, Teammanager der deutschen Köchenationalmannschaft, aber auch Event-Experten. Bekanntgabe, Ernennung und Abendgala finden natürlich unter freiem Himmel, an einem prasselnden Feuer mit Live-Musik statt. Für die Sponsoren des Events bietet die erste deutsche Challenge die Gelegenheit, engere Kontakte zu ausgewählten Kunden aus Gastronomie, Hotellerie und Catering zu knüpfen. Evian, frischli Milchwerke, Stöver Frischdienst, Uncle Bens und Wendland Gewürze haben bereits ihre Profi-Teams angemeldet. Darunter sind: Kempinski Grandhotel Heiligendamm, Hotel Schindlerhof in Nürnberg und Restaurant Gosch, Sylt, um nur einige zu nennen.

Impulsgeber für die Trendveranstaltung ist ein Netzwerk, zu denen der Gastro Vision Branchentreff, der VKD und die Tour Extrem Training & Event GmbH gehören. Kontakt zum Koordinationsbüro: hutchings@moritz-communications.de

Patrik Kimpel

Wenn es im Kalender Sommer ist, dann fährt man in die großen Ferien. Oder man bleibt daheim und macht sich’s gemütlich. Zum Beispiel im Kronenschlösschen. Auf einen entspannten Sommerabend mit vielen leckeren, sommerlich frischen Kreationen bereitet sich das Team rund um Küchenchef Patrik Kimpel vor. Diesmal bleibt die Küche kalt, denn am 20. Juli gibt es Salate satt und dazu viele Profis Tipps rund um das Thema des Abends. Den flüssigen Part übernimmt Sabine Eser vom Johannishof in Johannisberg. Das Weingut, das bereits seit 10 Generationen besteht, wird von Johannes und Sabine Eser geführt. Beide Ehepartner sind Rieslingfans und bauen in ihren Weinbergen zu 99 Prozent Riesling an. Warum diese Rebsorte geradezu perfekte Sommerweine hervorbringt, darüber gibt Sabine Eser Auskunft. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung draußen auf der Terrasse statt. Lediglich die Cooking Demonstration und der einleitende Weinpart werden im Rheinsaal zu sehen und zu hören sein. Dann geht es raus ins Freie und ran an den Salat. Der Preis für die „Meisterstunden“ beträgt 32,- Euro. Eingeschlossen sind Salate satt, Life-Cooking, Tisch-Wein und Informationen rund um das Thema des Abends. Start ist um 19.00 Uhr.
Und es gibt noch eine gute Nachricht für Freiluftfans. Nachdem die geplante „Wein-Weiber-Walz“ wegen schlechten Wetters ausfallen musste, konnte jetzt ein neuer Termin fixiert werden. Am Samstag, 6. August, machen sich die Damen auf den Weg durchs Rheingauer Rebland. Anführer ist Gernot Boos. Seine Liebe zum Wein und sein Wissen über die Rheingauer – im Glas und richtigen Leben – machen ihn zu einem ganz besonderen Menschen. Über dreißig Jahre lang war er Betriebsleiter des prominenten Weinguts Graf von Kanitz in Lorch. Heute ist er im (Un)Ruhestand und freut sich auf den Ausflug und die „Mädscher“. Treffpunkt ist 10.30 Uhr im Kronenschlösschen. Die Rückkehr in Hattenheim ist für den späten Nachmittag geplant. Während der Tour gibt es ein Picknick in den Weinbergen und am Wegesrand warten kommentierte Proben und jede Menge Infos rund um den Wein auf die Damenwelt. Der Preis beträgt 32,- Euro. Beide Veranstaltungen sind unter 06723 640 zu buchen

Reinhold Schuwer wird Küchendirektor und Daniel Kämmer Küchenchef in Berlin

Bald ist es soweit: in 64 Tagen, am 5. August, wird nach 26 Monaten Bauzeit das neue Maritim Hotel Berlin in der Stauffenbergstraße im Berliner Tiergartenviertel in Betrieb genommen.
Das 44. Hotel der Maritim Hotelgesellschaft orientiert sich architektonisch am Berlin der 30er Jahre. Es verfügt über 505 Zimmer inklusive 71 Suiten. Die Präsidentensuite ist mit 350 Quadratmetern die größte der Stadt und bietet von ihrer exklusiven Dachterrasse aus einen beeindruckenden Blick über das Berliner Botschaftsviertel. Mit einer Veranstaltungskapazität für bis zu 5.800 Personen wird das neue Vier-Sterne-Superior-Haus zudem als größtes Kongresshotel in Berlins Mitte neue Maßstäbe setzen. Der Saal „Maritim“ und der Saal „Berlin“, beide mit vorgelagerten Foyers, umfassen mehr als 4.000 Quadratmeter. Insgesamt stehen 18 Veranstaltungsräume sowie drei Foyers in Anbindung an die Säle zur Verfügung. Für kleinere Konferenzen und Besprechungen (von 8 bis 24 Personen) können 41 Suiten genutzt werden. Das Hotel verfügt über drei Restaurants: das Restaurant „Maritim“ mit 600 Plätzen, das r la carte-Restaurant „Grand Restaurant M“ für insgesamt 140 Gäste und das Abendrestaurant „Brasserie“ mit Front Cooking. Die weitläufige Terrasse vor dem r la carte Restaurant bietet im Sommer 60 zusätzliche Außenplätze.

Exotische Cocktails, Live-Musik und Tanz wird es in der eleganten Hotelbar „Le Bar“ geben. Im großzügigen Wellnessbereich können Gäste entspannen. Zum Haus gehört auch eine Tiefgarage mit 478 Stellplätzen.

Hardware und Software

Mit großen Schritten wird in den letzten Wochen auf die Bauabnahme Ende Juni hingearbeitet. „Der Fertigstellung am 1. Juli steht nichts im Wege“, ist Regionaldirektor Thomas Wachs zuversichtlich. „In den Zimmern werden bereits die letzten Installationen vorgenommen und auch der Whirlpool auf der Außenterrasse im elften und die Sommerterrasse mit Blick über Berlin im siebten Stock können in wenigen Tagen fertig gestellt werden“, schwärmt Wachs von der ,Hardware‘ seines neuen Hotels.

„Aber auch die ,Software‘ arbeitet schon, denn in den vergangenen Monaten haben wir ein Team von Spitzenkräften engagiert, das unermüdlich auf die bevorstehende Inbetriebnahme hinarbeitet.“ Allen voran Thomas Thomsen, der seit dem 1. April 2005 als Hoteldirektor für das Maritim Hotel Berlin zuständig ist. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die dieses außergewöhnliche Projekt mit sich bringt“, so der gebürtige Hamburger. Sein oberstes Ziel ist es, das Maritim Hotel Berlin als erste Adresse im Segment „Tagungen und Kongresse“ am Berliner Markt zu etablieren und mit dem bereits bestehenden Maritim proArte Hotel die Marktführerschaft in der Bundeshauptstadt zu übernehmen. „Es gilt, die Synergien zu nutzen, so dass wir den Namen Maritim auch am internationalen Markt stärken und unsere Kompetenzen als erste Adresse in der Tagungs- und Kongresshotellerie unter Beweis stellen“.

Thomson zur Seite steht Martin Vintiska, der sich um alle gastronomischen Angelegenheiten kümmert. Vintiska war sieben Jahre im Maritim Hotel Stuttgart als Veranstaltungsleiter tätig und konnte in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen im Event-Bereich sammeln.

Verkaufs-Duo

Mit dem Maritim Hotel Berlin wird die Angebotslücke für nationale und internationale Kongresse, Tagungen und insbesondere für Großveranstaltungen im Herzen der Hauptstadt geschlossen. Ein starkes Verkaufsteam ist daher unerlässlich. Mit Eveline Uhse und Ingo Hagemann konnte man ein erfahrenes Verkaufs-Duo für das Haus gewinnen. Eveline Uhse, seit 1996 im Maritim proArte als Direktorin für Sales & Marketing zuständig, wird sich im neuen Maritim Hotel Berlin um Marketingangelegenheiten und den Individualverkauf kümmern. Ingo Hagemann zeichnet als Leiter für den Kongress- und Veranstaltungsverkauf verantwortlich und ist zuständig für die Akquise und Organisation aller Events auf den gut 10.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche.

Das gastronomische Konzept

Um das leibliche Wohl der Gäste kümmert sich Reinhold Schuwer, der schon seit 1984 zur Maritim-Familie gehört.

In den letzten dreizehn Jahren war er als Küchendirektor im Maritim Hotel Bremen tätig und auch für den Zentraleinkauf „Food“ für das Gesamtunternehmen verantwortlich. Gemeinsam mit einem Team von drei Spitzenköchen, darunter auch Daniel Kämmer, der bei Maritim-Sterne-Koch Lutz Niemann in der „Orangerie“ im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand auf seine neue Aufgabe vorbereitet wurde, wird er die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen.

Im „Grand Restaurant M“ wird es eine Mischung aus traditionellen und längst vergessenen Köstlichkeiten des Berlin der 30er Jahre und moderner, deutscher Küche geben. So wird man Aal grün oder Leipziger Allerlei als klassische regionale Spezialitäten auf der Karte finden, aber auch Schnitzel nach Friedrich von Holstein und ein Berliner Traditionsmenü der 30er Jahre.

Im Restaurant „Maritim“ wird es gezielte Food-Aktionen wie Themen-Frühstücke oder kulinarische Streifzüge durch die Botschaften in Berlin geben. Im Abendrestaurant „Brasserie“ wird man Front Cooking mit Schwerpunkt auf Fisch- und Meeresspezialitäten erleben. „Die Gäste immer wieder aufs Neue überraschen und zugleich mit gleichbleibend hoher Qualität und einem exzellenten Service überzeugen“, das ist das erklärte Ziel des ambitionierten Kochs.