Veganz

Veganz bereichert mit neuem Bistro V den Hambuger Phoenixhof – Veganes in entspannter Atmosphäre genießen

Im Sommer eröffnete Veganz als erster veganer Vollsortiment-Supermarkt Hamburgs auf dem Phoenixhof-Gelände in der Schützenstraße 21. Am vergangenen Wochenende feierte Veganz nun die Eröffnung seines ersten eigenen Bistros.

Jetzt lässt sich am Phoenixhof nicht nur vegan einkaufen, sondern auch direkt genießen: „Wir bieten eine große Bandbreite an veganen Frühstücks- und Mittagssnacks an“, so Helen Unsinn, Geschäftsführerin von Veganz Hamburg gegenüber Gourmet Report. „Neben gesunden Rohkostspeisen, schmackhaften Suppen und süßen, wie herzhaften Backwaren wird es auch eine Vielfalt an Getränken geben.“

Das Angebot des Bistros erstreckt sich von belegten Brötchen und Sandwiches, Gemüse-Teigtaschen, Suppen und Eintöpfen, Salaten und Rohkosttorten bis hin zu handgemachten Pralinen. Hausgemachte Limonaden und Eistee-Erfrischungen finden sich ebenso auf der Getränkekarte, wie frische Smoothies in vielen Varianten. Neben Kaffeevariationen mit verschiedenen Milchalternativen werden auch Teespezialitäten angeboten.
Selbstverständlich kommen auch Glutenallergiker im Bistro V nicht zu kurz – für sie wird es eine Auswahl an glutenfreien Speisen geben. Auf Raffineriezucker wird gänzlich verzichtet, dafür werden für Backwaren Roh-Rohrzucker und Zuckeralternativen wie Xylit und Agavendicksaft verwendet. Das gesamte Angebot gibt es auch in biologisch abbaubaren Behältnissen zum Mitnehmen. Die liebevolle Wandgestaltung der Sitzecke im Eingangsbereich ist das Werk der Hamburger Künstlerin Katharina Rot.

Für alle Kunden, die mit dem Auto kommen, wird es ab Februar eine entspannte Parkplatzsituation direkt vor den Türen von Veganz geben: Für die Mieter am Phoenixhof geht eine Tiefgarage am Bahrenfelder Steindamm zum 1. Februar in Betrieb. Damit wird der Quartiers-Hof wieder als reiner Kunden- und Besucherparkplatz zur Verfügung stehen.

Der Phoenixhof ist ein aus der Wende zum zwanzigsten Jahrhundert stammendes Fabrikgelände, welches von der Essen Gruppe komplett saniert und umgebaut wurde und wird. Heute befinden sich eine Vielzahl von unterschiedlichen kleinen und mittelständischen Unternehmen mit ihren Büros, Läden und Ausstellungsflächen auf dem Phoenixhof. Der bunte Mix wird abgerundet durch ein Restaurant, Kochschulen, Tanz- und Theater, Kunstakademie und Mietern aus dem Kreativbereich. Die Nutzung früherer Industrieareale wird behutsam auf einem inzwischen über 20.000 m² großen Areal umgesetzt. Unter weitgehender Erhaltung der vorhandenen Strukturen sind daher Arbeits- und Präsentationsräume entstanden, die Kreativität und Individualität fördern. Aktuell werden neue Gebäude erstellt oder im Bestand Umbauten und Ergänzungsräume realisiert.

www.phoenixhof.de
www.veganz.de
www.katharina-rot.de

TAPASUMA

Mit der Eröffnung des TAPASUMA bereichert das Boutiquehotel Sumahan on the Water Istanbul um einen Hotspot für Feinschmecker. Das neue Mekka für Gourmet-Pilger befindet sich am Flussufer des Bosporus in einem stilvoll renovierten osmanischen Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert.

Ein Highlight ist die acht Meter lange Marmor-Bar, auf der türkische „Mezzes“ im Tapas-Stil angeboten werden. Der Name TAPASUMA entstand aus der Kombination der beiden Wörter „tapa“ und „suma“, die die historische Identität des Gebäudes unterstreichen. „Tapa“ bedeutet soviel wie Flaschenkorken, während „Suma“ die Destillation des türkischen Nationalgetränkes Rakı bezeichnet, das einst in der Fabrik hergestellt wurde. Küchenchef Gökay Çakıroğlu begeistert mit einem Twist aus türkischer und mediterraner Küche und saisonalen Fischgerichten. Das smart-casual Restaurant eignet sich sowohl für Mittag- und Abendessen als auch für Feierlichkeiten in ungezwungener Atmosphäre. Die hoteleigene Fähre Sumahan bringt Gäste über den Bosporus direkt zum Restaurant in den pittoresken Stadtteil Cengelkoy auf der asiatischen Seite Istanbuls. Der Ab-Preis für eine Übernachtung im Sumahan on the Water beläuft sich auf 175 Euro pro Person in der Nebensaison bei Doppelbelegung. Weitere Informationen zum Restaurant unter www.tapasuma.com und zum Hotel unter www.sumahan.com oder telefonisch unter +90 216 422 8000.

Hotel der Woche: Scheelehof in Stralsund

Man darf mit Fug und Recht behaupten, dass das Hotel Scheelehof in Stralsund rund 12 Monate nach seiner Eröffnung die Hotel- und Restaurantszene in der Hansestadt merklich bereichert hat. Dies ist nicht einem Zufall geschuldet, sondern vielmehr auf das historische Ambiente, ein spürbar stimmiges Service- und Dienstleistungsniveau sowie die Vielfalt und Qualität des gastronomischen Angebots zurückzuführen. Das Haus befindet sich inmitten der bezaubernden Stralsunder Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, könnte also prominenter nicht liegen.

Die Geschichte des Scheelehofs reicht zurück bis in Jahr 1383. Die zwei beeindruckenden Giebelhäuser aus dem 14. Jahrhundert wurden 2010 liebevoll saniert. Das Hotel erstreckt sich über ein Ensemble von fünf Gebäuden, in seiner Mitte ein hübsch begrünter Innenhof mit lauschiger Terrasse. Neben mehreren Restaurants steht Hotelgästen demnächst auch noch ein Wellnessbereich mit Saunen im 1. Obergeschoss zur Verfügung (Fertigstellung: Juni 2012). Massagen und Kosmetikanwendungen können bereits heute in Anspruch genommen werden.

Beim Betreten des Hauses wird deutlich, die Zeit ist hier nicht stehen geblieben und dennoch wird für den Gast ein Stück Stralsunder Geschichte erlebbar. Ein Kompliment an die Architekten, die aktuelles Interior Design und historische Elemente wie die beiden Gebäude selbst gelungen in Einklang gebracht haben. Die 93 Zimmer und Suiten mit unterschiedlichen Grundrissen (20 bis 70 qm) bieten dieselbe gefällige Kombination aus klassischen und modernen Materialien. Kein Zimmer gleicht dem anderen – jeder Raum wurde aufwendig ausgebaut und in liebevoller Detailarbeit eingerichtet. Hochwertige Stoffe und gedeckte Farben, die Behaglichkeit vermitteln, schaffen eine ebenso gediegene wie wohnliche Atmosphäre. Sämtliche Zimmer sind mit TV, kostenlosem Internet (W-LAN), Telefon, Safe und Minibar ausgestattet. Das Badezimmer verfügt über Fußbodenheizung und eine ebenerdige Dusche. All dies sorgt dafür, dass sich sowohl der Luxus suchende Individualgast als auch der anspruchsvolle Geschäftsreisende in diesem Haus wohlfühlt.

Ein besonderes Highlight ist zweifellos das umfangreiche gastronomische Repertoire, das der „Scheelehof“ zu bieten hat. Der Gast hat die Qual der Wahl zwischen vier verschiedenen Restaurants: Das hanseatische Restaurant „Zum Scheel“ mit Wintergarten und Sommerterrasse wird den Erwartungen an ein anspruchsvolles Hotelrestaurant mehr als gerecht. Die hauseigene Rösterei bietet feinsten Kaffeegenuss zum Mitnehmen oder zum ausgiebigen Genuss im kleinen Café im Kontor Scheele. Dazu gibt es süße Stralsunder Spezialitäten, Marzipan sowie selbst gebackenen Kuchen. In „Scheel’s Labor“, der gemütlichen Kellerkneipe, kann man den Tag bei Live-Musik entspannt ausklingen lassen. Das Gourmetrestaurant „scheel’s“, welches sich im wunderschön restaurierten historischen Gewölbekeller befindet, sorgt für Geschmackserlebnisse der besonderen Art. Auf seiner regelmäßig wechselnde Speisekarte offeriert der ambitionierte Küchenchef Danny Zornow raffinierte Speisen unter Verwendung regionaler Zutaten.

Neben diesen optimalen gestalterischen Voraussetzungen für ein Hotel dieser Klasse hat aber vor allem die Person des Direktors einen großen Anteil am Erfolg. Eike Sadewater hat mit dem „Scheelehof“ ein ehrgeiziges Hotelprojekt in seiner Heimatstadt verwirklicht. Der gebürtige Stralsunder hat das gastliche Refugium von der ersten Minute an mitgeplant. Der ehemalige Direktor des Ifa-Hafendorf-Hotels in Rheinsberg ist ein Geschäftsführer wie aus dem Bilderbuch. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen seine ruhige und besonnene Art, die stets sympathisch wirkt. Er erweckt stets den Eindruck, alles im Griff zu haben und das Hotel wie ein großes Orchester zu dirigieren. Der Führungsstil und die Persönlichkeit von Eike Sadewater, der mit weltläufiger Lässigkeit, einer großen Portion Selbstbewusstsein und dem richtigen Gespür für die Erwartungen der Kunden dafür sorgt, dass sich Gäste hier bestens empfangen und umsorgt fühlen, trägt wesentlich zum augenscheinlichen Gelingen des Hotelkonzepts bei.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Internet: www.hotel-stralsund-scheelehof.de

Die gesunde Wildkräuter-Küche

Gesunde Ernährung – die kann man sicher genießen, wenn man seinen Speiseplan mit Zutaten bereichert, die frisch aus der Natur kommen: zum Beispiel mit Wildkräutern und Unkräutern. Wer sorgfältig plant, wo was am besten zu sammeln ist, kann unübertroffen frische, vitaminreiche Mahlzeiten zubereiten. In Wald und Flur, auf Wiesen, am Feldrand und sogar im Garten wachsen die Pflanzen, die besonders gesund und wohlschmeckend sind. Sie verleihen jedem Gericht das gewisse Etwas.

„Die gesunde Wildkräuter-Küche“ (BLV Buchverlag) präsentiert die ganze Vielfalt der heimischen Wildkräuter und stimmt ein auf all die wunderbar intensiven Geschmackserlebnisse, die diese zu bieten haben. Schwerpunkt sind die 120 Rezepte für Speisen und Getränke zu über 40 Wildkräutern – zu Klassikern wie Gänseblümchen, Löwenzahn und Veilchen, aber auch zu weniger bekannten Arten wie Gundermann, Vogelmiere, Melde, Wegwarte, Kornelkirsche und essbare Blüten. Zudem erfährt man, wie man die Wild- und Unkräuter richtig sammelt und zubereitet, damit sie ihre Gesundheitswirkung optimal entfalten und am besten schmecken.

Autorin:
Katharina Schober ist staatlich zertifizierte Kräuterpädagogin, führt Kräuterwanderungen und gibt VHS-Kurse zum Thema „Kochen mit Kräutern«. Jahrelang trat sie mit Koch- und Gesundheitstipps in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens auf. Diese Sendereihe konzipierte sie mit Fernsehjournalistin Dr. Renate Hartmann, die seit 30 Jahren für das Bayerische Fernsehen und die ARD tätig ist.

Katharina Schober, Renate Hartmann: Die gesunde Wildkräuter-Küche. Bestellink: ISBN- 978-3-8354-0820-3 (portofrei)

Dubai: ‚The World‘ erwacht zum Leben

Ab Ende Januar bietet Nakheel, Bauträger von The World und den Palmen-Inseln in Dubai, Ausflüge zu The World an. Geplant sind Bootstouren, die von der Palm Jumeirah starten und Einblick auf die 300 Inseln der Weltkugel vor Dubais Küste bieten. Nakheel reagiert damit auf die große Nachfrage von lokalen Reiseveranstaltern in Dubai, solche Touren für Gäste des Emirats offerieren zu können. Bootsausflüge rund um The PalmJumeirah werden bereits jetzt durchgeführt.

Auch die Eröffnung des „World Island Beach Club“ auf Dubais Weltkugel steht kurz bevor. Der exklusive Strandclub wird auf der Insel Libanon, ca. drei Kilometer von der Küste Dubais entfernt, eröffnen. Der Club wird zahlreiche Yacht-Besitzer anziehen, denn der Weg dorthin führt vorbei an anderen Ländern von The World – eine Tour dauert je nach Route zwischen 20 und 60 Minuten. Entspannen kann man dann an der „Küste Libanon“ in Cabanas, die auch tageweise vermietet werden.

The World besteht aus 300 Inseln auf einer Gesamtfläche von sieben mal neun Kilometern und bereichert Dubai um 232 zusätzliche Kilometer Sandstrand. Die Größe der individuellen Inseln reicht von 150.000 bis 450.000 Quadratmetern. Die kleinen, zumeist in Privatbesitz befindlichen Inseln, werden unterschiedliche Nutzergruppen haben, wie z.B. Privatpersonen oder Hotelgruppen – auch wird es gewerblich genutzte Inseln und öffentlich zugängliche Besucherbereiche geben, die voraussichtlich per Fähre zugänglich gemacht werden.

70 Prozent der Inseln sind verkauft – die restlichen 30 Prozent befinden sich noch im Besitz des Bauträgers Nakheel.

Weitere Informationen unter www.dubaitourism.ae
www.definitelydubai.com

Andreas Hillejan

Neue Akzente in Bayern: Andreas Hillejan eröffnet das Marktrestaurant in Mittenwald

Mit regionaler Küche und einer gekonnten Mischung aus Tradition und Moderne bereichert das Marktrestaurant von Andreas Hillejan ab sofort die kulinarische Landschaft des Karwendelgebirges. Der 38-jährige, der nach Stationen in Krefeld, Düsseldorf und Naurath seit 2005 Miteigentümer des Herzog von Burgund in Neuss ist, erfüllte sich mit der Eröffnung seines eigenen Restaurants im Mittenwald einen lang gehegten Traum.

Kennern der neuen deutschen Küche ist Andreas Hillejan, Küchenchef und Mitinhaber des Neusser Gourmetrestaurants Herzog von Burgund und einer der bekanntesten Jeunes Restaurateurs Deutschlands, schon seit Jahren ein Begriff. Jetzt hat der gebürtige Niederrheiner mit dem Marktrestaurant im Herzen der bayerischen Genussregion Karwendel, genauer gesagt im Luftkurort Mittenwald, sein eigenes Restaurant eröffnet, in dem er seine persönliche Vorstellung von ländlicher, regionaler Küche auf hohem Niveau verwirklicht. Dabei kommen vor allem frische und saisonale Spitzenprodukte aus der direkten Umgebung auf den Tisch. „Die bayerische Küche zählt für mich zu den besten der Welt, denn sie ist bodenständig und ehrlich und bietet gleichzeitig viele kreative Möglichkeiten“. Kostprobe gefällig? Auf der Speisekarte des Marktrestaurants finden sich zum Beispiel marinierter Tafelspitz mit Kernöl und jungem Spinat, geschmortes Kalbsbäckchen auf Kohlrabigemüse oder Bergbauernravioli mit gebratenem Wirsing.

Auch die Einrichtung des Restaurants ist ein Mix aus traditioneller Gemütlichkeit und modernem Style. Design-Puristen oder Traditionalisten – Platz ist für alle: Neben einem Gastraum für bis zu 50 Personen verfügt das Marktrestaurant über einen historischen Gewölbekeller aus dem 17. Jahrhundert, der Sitzgelegenheiten für weitere 20 Gäste bietet. Auch der Außenbereich kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen, denn die Terrasse im Innenhof bietet einen unverstellten Blick auf das imposante Karwendelgebirge.

Auch wenn „Preußen“ es südlich des Weißwurstäquators nicht immer ganz leicht haben, steht eines fest: Solange Andreas Hillejan neue und immer überraschende kulinarische Kreationen entwickeln kann, ist der Niederrheiner auch in seiner bayerischen Wahlheimat ganz in seinem Element.

www.das-marktrestaurant.de

Holger Stromberg

Kaum aus Südafrika zurück, bricht Holger Stromberg bereits zu neuen Ufern auf. Der Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft bereichert die Münchner Gastronomie-Landschaft durch ein multifunktionales Genussloft. Das Konzept heißt Kutchiin und ist ein ebenso innovatives wie gewagtes Unternehmen. Der 38jährige Sternekoch plant auf 500 Quadratmetern, in einer alten Anlieferungshalle, ein Café & Tagesbar, Markt, Take-away und SB-Restaurant als Event-Location.

Lesen Sie den gesamten Artikel:
www.gastro.de/news/dfb_koch_holger_stromberg_eroeffnet_gastronomie_betrieb_in_muenchen/3463/

Holger Stromberg arbeitet wie viele Sterneköche mit CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche – Kochmesser

Tomaten – Sammeln, züchten, essen!

WDR, Freitag, 12.09., 15:00 – 16:00 Uhr

Was wäre unser Essen ohne Tomaten? Kaum ein Gemüse hat in der Vergangenheit unseren Speisezettel ähnlich bereichert wie die Tomate, die früher auch Gold- oder Liebesapfel genannt wurde. Kultiviert wurden Tomaten erstmals in den südamerikanische Anden und in Mexiko. Mit dem Entdecker Christoph Columbus kam die Tomate zwar schon 1498 nach Europa, doch die Erfolgsgeschichte auf deutschen Tellern begann erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zuvor sah man in der Tomate eher eine Zier-, weniger eine Nutzpflanze, dachte lange sogar, Tomaten wären giftig. Heute gibt es Tausende unterschiedlicher Sorten, die sich in Form, Farbe und Geschmack deutlich voneinander unterscheiden. Geschätzt werden Tomaten nicht nur wegen ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, sondern auch wegen ihrer gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe – Planet Wissen zeigt, was in der Tomate steckt und warum sie bei uns so beliebt wurde.

Studiogast: Die Tomatenliebhaberin Birgit Rumkowski arbeitet hautberuflich als Gärtnerin in Hamburg und setzt sich darüber hinaus im Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. für die Erhaltung alter Tomatensorten ein. In Hamburg hat sie sich als Tomaten-Expertin einen Namen gemacht, organisiert Veranstaltungen und hält Vorträge rund um das Thema Tomate, wobei auch kulinarische Aspekte nicht zu kurz kommen.

Tomaten – Sammeln, züchten, essen!

Was wäre unser Essen ohne Tomaten? Kaum ein Gemüse hat in der Vergangenheit unseren Speisezettel ähnlich bereichert wie die Tomate, die früher auch Gold- oder Liebesapfel genannt wurde.

Kultiviert wurden Tomaten erstmals in den südamerikanische Anden und in Mexiko. Mit dem Entdecker Christoph Columbus kam die Tomate zwar schon 1498 nach Europa, doch die Erfolgsgeschichte auf deutschen Tellern begann erst in etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zuvor sah man in der Tomate eher eine Zier-, weniger eine Nutzpflanze, dachte lange sogar, Tomaten wären giftig. Heute gibt es Tausende unterschiedlicher Sorten, die sich in Form, Farbe und Geschmack deutlich voneinander unterscheiden.

Geschätzt werden Tomaten nicht nur wegen ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, sondern auch wegen ihrer gesundheitsfördernden Inhaltstoffe – Planet Wissen zeigt, was in der Tomate steckt und warum sie bei uns so beliebt wurde.
Studiogast: Die Tomatenliebhaberin Birgit Rumkowski arbeitet hautberuflich als Gärtnerin in Hamburg und setzt sich darüber hinaus im Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. für die Erhaltung alter Tomatensorten ein. In Hamburg hat sie sich als Tomaten-Expertin einen Namen gemacht, organisiert Veranstaltungen und hält Vorträge rund um das Thema Tomate, wobei auch kulinarische Aspekte nicht zu kurz kommen.

WDR, Donnerstag, 08.05., 15:00 – 16:00 Uhr, Planet Wissen

Blühenden Landschaften zuliebe – Lamm vom Feinsten

Ob zu Ostern, in der Grillsaison oder einfach nur so – ein schönes, zartes Stück Lammfleisch bereichert den Speiseplan und bietet viel Abwechslung. Wenn Edles für die Festtagstafel gefragt ist, sind Lammrücken, Keule und Filet immer richtig. „Aber
auch mit preiswerteren Stücken wie der Schulter kann ich sehr viel Schönes zubereiten, denn beim Lamm ist alles zart“, informiert Fleischermeister Gunther Kühn aus Nordfriesland. „Wenn Sie beispielsweise ein bisschen Fetakäse und ein paar frische
Kräuter darauf geben, können Sie einen sehr schönen Rollbraten daraus zaubern.“

„Es gibt heute sehr viele Möglichkeiten, Lamm zu genießen“, ergänzt Melanie Hartmann, amtierende Nordfriesische Lammkönigin, deren Lieblingsgericht Lammcurry ist, eine Art Lammgulasch. Von Frikadellen über Bratwurst bis zu Salami reicht die aktuelle
Lamm-Angebotspalette – hier findet jeder „seinen“ Leckerbissen. Der Verbrauch an Lammfleisch lag 2006 hierzulande bei rund einem Kilogramm, in den Lamm-Hochburgen Griechenland und Spanien dagegen bei rund 13,3 beziehungsweise sechs Kilogramm. „Viele
trauen sich nicht an das Produkt Lamm heran“, bedauert die 28-jährige Tochter eines Schafzüchters. Sie rät: Einfach mal probieren. Das Zeichen der Wirtschaftsvereinigung deutsches Lammfleisch (WDL) garantiert, dass die Tiere zum Zeitpunkt der
Schlachtung nicht älter als sechs Monate sind. Keine Angst also vor dem typischen Hammelgeschmack – dieser entwickelt sich erst ab einem Jahr. Faustregel: Je jünger das Tier, desto heller das Fleisch. Das Fett sollte weiß sein. Tipp für
Feinschmecker: Frisches Lammfleisch aus der Region gibt es inzwischen das ganze Jahr über zu kaufen.
Doch Schafe liefern nicht nur hochwertiges, fettarmes Fleisch und kuschelige Wolle: Als Küstenschützer und Landschaftspfleger ziehen sie unermüdlich über Deiche, Wiesen und Weiden und sind dabei von unschätzbarem ökologischen Nutzen.“

„Man vergisst oft, dass Schafe die Bodenerosion deutlich verhindern“, erklärt Dr. Stefan Völl, Geschäftsführer der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL). Mit ihren Hufen stampfen die Schafe den Boden fest. Gleichzeitig regen sie mit
ihrem kräftigen Appetit die Gräser zu intensivem Wurzelwachstum an. Dadurch vernetzt der Boden stark und wird vor dem Abspülen bewahrt. Wo auch immer Küsten gegen Sturmfluten gesichert oder Alpentäler vor Gerölllawinen geschützt werden müssen – auf
die Schafherden ist Verlass. Darüber hinaus helfen sie entscheidend mit, das typische Landschaftsbild der Lüneburger Heide oder der Wacholderheiden Baden-Württembergs auch für die Zukunft zu erhalten. Dank der Schafe nehmen Büsche und Bäume dort
nicht überhand, kann die Heide im Spätsommer prachtvoll blühen und der Lebensraum für viele seltene Blumen- und Tierarten bestehen bleiben.

„Ohne die Heidschnucken, die im Naturpark Lüneburger Heide gehalten werden, würde es diese einzigartige Landschaft nicht mehr geben“, räumt das Niedersächsische Umweltministerium auf seiner Homepage ein. Auch der Naturschutzbund NABU
Baden-Württemberg stellt fest: „Nur wenn immer mehr Menschen Lammfleisch von Tieren aus der Region essen, haben die Schäfer eine Chance zum Überleben.“ Die natürliche, ökologisch sinnvolle Weidehaltung wissen erfahrene Gourmets zu schätzen: Das
Salzwiesenlamm etwa, ein echtes Nordlicht, schmeckt einzigartig würzig – kein Wunder bei den leckeren Salzgräsern und der frischen Meerluft. Das Fleisch der Heidschnucken, dem Wahrzeichen der Lüneburger Heide, zeichnet sich durch ein kräftiges,
wildbretartiges Aroma aus. Und das Alpenlamm frisst würzige Wildkräuter und typische Alpengräser. Das schlägt sich eben auch im Geschmack und in der Fleischqualität nieder – einfach delikat.