Das Meerschweinchen kommt auf den Tisch – zumindest in Ecuador

Eine kulinarische Spezialität in der Region Chimborazo ist das Meerschweinchen. Ob gebraten, paniert, am Spieß oder im Brötchen, der kleine Vierbeiner erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Magenfüller. Besonders durch die Vermarktung des eigens gegründeten Interessensverbandes Sedal bleiben die Absatzpreise konstant und sichern somit die Gehälter der Züchter und Händler. Etwa 5,50 US-Dollar kostet ein Kilogramm Meerschweinchenfleisch in Ecuador. Rund 1.000 Tiere werden monatlich verkauft, davon bleiben 400 im Inland, der Rest geht vornehmlich in die Vereinigten Staaten und nach Spanien, aber auch Kolumbien, Peru und Bolivien. Nach New York beispielsweise werden alle zwanzig Tage 400 Kilogramm Meerschweinchen geliefert.
Die Aufzucht der in Europa als haustierüblichen Nagetiere wird in insgesamt sechs Gemeinden Chimborazos weiter vorangetrieben. Ganz wichtig beim Meerscheinchenhandel sind der Interessensvertretung Qualität und Sauberkeit.
Neue Verarbeitungstechniken und die weitflächig eingeführte Schutzimpfung gegen Salmonellen verbessern die Hygienebedingungen, um das vitaminreiche Fleisch auf dem Markt anzubieten. Mittlerweile werden neue Rezeptideen für die bisher eher in ländlichen Gegenden übliche Speise erarbeitet. Auch eine Art „Partyservice“ – Angebot soll das traditionelle Gericht bekannter machen. (Quelle: ECUADORLINE.de)

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