Sommerurlaub auf den Azoren

Ob menschenleere weiße und schwarze Strände oder grüne, abwechslungsreiche Wanderwege: Die Azoren sind von Urlaubern noch fast unentdeckt. Daher gelten die Inseln, mitten
im Atlantik gelegen, noch immer als echter Geheimtipp unter
Naturliebhabern. Das Beste: In nur vier Flugstunden ist der Inselarchipel
erreichbar und eine Alternative für alle Urlauber, die subtropisches Klima
suchen, aber lange Fernreisen scheuen.

Badewannen im Meer – warme Naturschwimmbecken auf den Azoren

Bekannt bei sportlich interessierten Urlaubern sind die Azoren vor allem
als perfektes Ziel für abwechslungsreiche Wandertouren. Gut markierte
Trails für jeden Konditionslevel gibt es auf allen Inseln. Aber auch
Naturfreunde auf der Suche nach Sonne und Erholung sind auf den Azoren
bestens aufgehoben. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs bieten die
Azoren ungewöhnliche Bademöglichkeiten: So lässt es sich in den
Naturschwimmbecken an den Küsten besonders gut baden. Viele der Becken
werden über heiße Quellen mit warmem Wasser gespeist, daher hat Entspannen
auf den Azoren das ganze Jahr über Saison.
Informationen zu Wandertouren unter: www.trails-azores.com

Vom Strand aus Steilküsten erwandern

Gerade auf São Miguel, Santa Maria und Graciosa finden Urlauber
abgeschiedene Buchten, klares Wasser und beschauliche Strände. Baia da
Praia auf Santa Maria zählt zu den schönsten der Azoren: Die langgezogene
Bucht liegt im Süden der Insel und hat einen weißen Strand – eine Ausnahme
auf den vulkanischen Azoren. Hier finden Sonnenanbeter feinen Sand und das
schillernde Blau des Atlantiks. Für Urlauber, die neben dem Entspannen
auch aktiv sein wollen, bietet Santa Maria abwechslungsreiche
Wanderrouten. Eine besonders empfehlenswerte führt vom Baia da Maja, im
Südosten der Insel, zum Baio do São Lourenço. Die Wanderung verbindet in
gut drei Stunden die beiden Strände. Der Weg führt entlang der Steilküste
mit Blick auf das Tiefblau des Atlantiks vorbei an grünen Weinfeldern, die
von schwarzen Mauern aus Vulkangestein geschützt werden.

Vulkane ersteigen und in Höhlen abtauchen

Ponta Delgada auf der Hauptinsel der Azoren São Miguel ist nicht nur die
größte und quirligste Stadt des Archipels, auch wegen der schwarzen
Lavastrände und vorzüglichen (Fisch-) Restaurants fühlen sich
Naturentdecker hier wohl. Vor allem am schwarzen Sandstrand von São Roque,
im Süden der Insel lassen sich Sonne und Atlantik genießen. Eine Wanderung
um die bekannten Doppelkrater-Seen „Sete Cidades“ ist fast schon ein Muss.
Ebenso wie ein Ausflug ins brodelnde Tal von Furnas. Hier sprudelt
Mineralwasser aus warmen Quellen und das azorische Nationalgericht „Cozido“
köchelt in der Erde.

Auf Graciosa, von den Azorern gerne die „Liebliche“ genannt, leben gerade
einmal 4.800 Menschen und sie ist die zweitkleinste Insel des Archipels.
Daher geht es in der Bucht von Praia im Osten der Insel sehr ruhig zu.
Spektakulär ist eine Tour um die Caldeira von Graciosa. Fast der ganze
Süden der Insel besteht aus dem Riesenkrater. In seinem Inneren grasen
Kühe auf einer Weide, der Rest ist bewaldet. Wer hierher kommt, muss einen
Abstecher zur berühmten Höhle Furna do Enoxfre machen. Am Kraterrand
führen Treppenstufen hinunter in die Schwefelhöhle, auf deren Grund
Höhlenforscher den 120 Meter breiten Kratersee, in mystisches Licht
getaucht, erblicken.

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