Die besten Strände Europas

  • FTI hat alle mit dem Qualitäts-Umweltlabel “Blue Flag” ausgezeichneten Strände in Europa untersucht
  • Die meisten umweltfreundlichen Strände befinden sich in Spanien, der Türkei und in Griechenland
  • Deutschland rangiert auf Platz 17 von 31 europäischen Ländern

In Spanien befinden sich europaweit die meisten Strände, die mit dem Umweltsiegel “Blue Flag” ausgezeichnet wurden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Reiseanbieters FTI. Die “Blue Flag” ist ein Umweltlabel, welches Strände für ihre saubere Haltung und hervorragende Wasserqualität auszeichnet.

Strand in Puerto Rico

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Die schönsten Strände Puerto Ricos, Karibik

Mit über 480 Kilometern Küstenlinie bietet Puerto Rico eine unglaubliche Vielfalt an Stränden. Ob in der Landschaft, in der Stadt oder auf den abgeschiedenen Inseln Vieques und Culebra, jeder Strand ist einzigartig und gibt einem ein anderes Gefühl. Eine Vielzahl verschiedener Aktivitäten kann ausprobiert werden: Schnorcheln, Surfen, Jet-Ski und Stand-up-Paddeln sind nur einige der unzähligen Möglichkeiten entlang der atemberaubenden Küste Puerto Ricos. Nachfolgend sind sechs Beispiele für malerische Strände, samt Aktivitäten und Unterkünften.

Strand Puerto Rico

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Mickaël Farina

Leben auf einer Insel, die man in fünf Minuten zu Fuß umrunden kann und von der man bis zum Horizont nur auf den Indischen Ozean blickt? Dieser Inseltraum erfordert vom Team des Kandolhu Maldives eine sorgfältige logistische Planung. So können die Gäste der insgesamt 30 Villen täglich zwischen vier À-la-carte-Restaurants wählen. Damit bietet das Fünf-Sterne-Boutique-Resort im Verhältnis zu der Anzahl der Zimmer die größte Auswahl an Restaurants auf den Malediven – wenn nicht sogar der Welt. Und stellt Küchenchef Mickaël Farina und sein Team täglich vor neue Herausforderungen.

Trotzdem Flexibilität zu bewahren und dem Gast möglichst jeden Wunsch erfüllen zu können, ist für Kandolhu oberste Prämisse. „Das macht unsere Arbeit besonders spannend“, erzählt Mickaël. „Wir müssen genau planen und Produkte sowie Getränke mindestens zwei Wochen im Voraus bestellen. Unser eigenes Boot mit gekühltem Lagerraum bringt unsere Bestellungen vom Flughafen der Hauptstadt Malé hierher. Eine neue Küchenausstattung planen wir Monate im Voraus. Falls aber doch mal etwas kaputt geht, sind wir kreativ und improvisieren. Es gibt immer eine Alternative – the show must go on!“

Und wie! Kandolhu Maldives gehört zu den wenigen Malediven-Resorts, bei dem der Gast bei Buchung der Vollpension alle À-la-carte-Restaurants nutzen kann. Das besondere All-inclusive-Angebot offeriert noch mehr Luxus: Es enthält zusätzlich Getränke wie frische Säfte und Smoothies, internationale Weine und Premiumspirituosen. Auch die Minibar und der villaeigene Weinkühlschrank mit 30 handverlesenen Weinen sind beim diesem Paket inklusive.

Neben einem ausgewählten Buffet gibt es bereits zum Frühstück À-la-carte-Optionen. Perfekt für Langschläfer: Die Frühstückszeiten gehen nahtlos in die Öffnungszeiten des Lunch Restaurants The Market mit internationalen und maledivischen Spezialitäten über. So muss der Gast nie auf die Uhr schauen. Für den Abend stehen zusätzlich drei weitere Restaurants direkt am Strand zur Auswahl: das Olive mit französisch-italienischen Gerichten, japanische Sushi und Teppanyaki im Banzai oder gegrillte Meeresfrüchte und Fisch im Sea Grill, wo man Zubereitung, Marinade, Soße und Beilagen individuell zusammenstellt – oder selbst gefangenen Fisch zubereiten lässt.

Zusätzlich wird dem Gast eine große Auswahl an privaten Dining-Optionen geboten: Das Fünf-Gänge-Menü kann aus verschiedenen Menükarten oder nach eigenen Vorlieben zusammengestellt werden. Und auch für den Ort gibt es drei besondere Alternativen: klassisch am Strand mit den Füßen im Sand, auf einem abgelegenen Steg unter dem Sternenhimmel oder mitten auf dem Wasser, frisch zubereitet an Bord der Resort-eigenen Segeljacht. Die Aperitifvariante, ein Champagne & Canapé Sunset Cruise mit dem eleganten Holzschiff, ist für Gäste, die All-inclusive gebucht haben, gratis.

Viel zu tun also für Mickaël und sein Team. „Diese Erfahrungen würde ich bei einem ähnlichen Job in Europa nicht sammeln können. Dafür kann ich mich hier ganz auf meine Arbeit konzentrieren und viel ausprobieren. Kandolhu empfängt Gäste aus der ganzen Welt – und ich möchte etwas für jeden Geschmack kreieren.“

Es ist gerade die Einsamkeit, die die Malediven zu einem besonderen Sehnsuchtsort für viele deutsche Urlauber macht. Mickaël versichert: „Schon beim Landeanflug auf das Ari-Atoll mit dem Wasserflugzeug realisiert jeder Gast, dass Kandolhu und seine Lage etwas Einzigartiges sind.“

Im Nord-Ari-Atoll – nur 20 Minuten mit dem Wasserflugzeug von Malé entfernt – liegt das Fünf-Sterne-Resort Kandolhu Maldives. Auf der kleinen Insel können Gäste zwischen 30 Strand- und Wasservillen in fünf verschiedenen Varianten wählen. Vier À-la-carte-Restaurants und eine Bar bieten eine internationale Speisekarte. Viele nicht motorisierte Wassersportarten wie Windsurfen oder Schnorcheln können gratis ausgeübt werden – Unterricht ist zusätzlich buchbar. Das Hotel gehört zu den Universal Resorts, einem maledivischen Familienunternehmen. Kandolhu ist Mitglied der „Small Luxury Hotels of the World“ Kollektion.

www.kandolhu.com

Song Saa Private Island

In Kambodschas unberührtem Koh Rong Archipel liegen zwei idyllische Inseln Seite an Seite im Ozean. Bei den Einheimischen ist die Inselgruppe als „Song Saa“ bekannt, was in der Sprache der Khmer „die Verliebten“ bedeutet. Auf Song Saa Private Island, dem ersten Private Island Resort Kambodschas, gehen exklusiver Barfußtourismus, Nachhaltigkeit und Luxus Hand in Hand. Für das australische Paar Rory und Melita Hunter war es zum Lebenstraum geworden, einen umweltschonenden Rückzugsort inmitten eines unerforschten Paradieses zu schaffen, der dennoch ultimativen Luxus bietet.

Destination und Lage
Song Saa Private Island erstreckt sich über die beiden Inseln Koh Ouen und Koh Bong, nur durch eine kleine Hängebrücke über dem dortigen Meeresschutzgebiet miteinander verbunden. Das Resort liegt mit dem Speedboot etwa 45 Minuten von der Küstenstadt Sihanoukville entfernt. Ein Großteil von Kambodschas Inseln, die wie Juwelen im saphirblauen Wasser des Golfs von Thailand liegen, ist noch unerschlossen, sodass die Gäste von Song Saa Private Island zu den ersten zählen, die diese unberührte Welt der Ruhe und Erholung mit ihren jungfräulichen Regenwäldern, farbenfrohen Riffen sowie funkelnd weißen Sandstränden erleben dürfen. Von der etwa vier Fahrstunden oder per Flug in nur 40 Minuten erreichbaren Hauptstadt Phnom Penh gehen täglich mehrere Direktflüge in die Hauptverkehrsknoten Asiens.

27 exklusive Villen
Die nur 27 privaten Villen von Song Saa Private Island wurden aus nachhaltigen Materialien im Einklang mit der Natur erbaut und spiegeln im Design die schlichte Schönheit der natürlichen Umgebung wider ohne dabei auf jeglichen Luxus zu verzichten. Von ihrer Overwater-, Strand- oder Dschungel-Villa aus haben Gäste einen uneingeschränkten Blick, um sowohl Sonnenaufgang als auch -untergang genießen zu können. Vervollständigt wird dieser Traum durch private Swimmingpools und alle Annehmlichkeiten, wie sie sich Robinson Crusoe auf einer verlassenen Insel nur hätte wünschen können.

Die acht Overwater-Villen (sechs mit einem Schlafzimmer auf 135 m² sowie zwei mit zwei Schlafzimmern auf 301 m²) bieten ein luxuriöses Zuhause auf Zeit und verfügen neben einem eigenen Pool über eine Glasbodenfläche in der privaten Lounge, die einen fantastischen Blick auf die Unterwasserwelt ermöglicht, sowie einen direkten Treppenzugang ins Meer. Die elf Dschungel-Villen (neun mit einem Schlafzimmer auf 135 m², zwei mit zwei Schlafzimmern auf 301 m²) sind harmonisch in die Natur integriert und ermöglichen ein Sonnenbad am eigenen Deck mit anschließender Erfrischung im Pool sowie unter der Außen- oder Innendusche. Jede der sieben Strandvillen bietet ihren Gästen 230 Quadratmeter Grundfläche und bietet neben dem privaten Pool und einem eigenen Strandabschnitt sogar die Möglichkeit auf dem villaeigenen Plateau ganz privat am Strand zu speisen.

Das ultimative Honeymoon-Domizil ist die Royal Villa für zwei Personen (301 m²). Sie verfügt unter anderem über einen eigenen Anlegesteg für Speedboot-Ausflüge sowie einen 33 Quadratmeter großen Privatpool und bietet all denjenigen, die ein abgeschiedenes Insel-Hideaway suchen, außergewöhnlichen Luxus und absolute Privatsphäre.
Die Schlafzimmer aller Villen, die auf drei Seiten über Glasfronten zu öffnen sind und einen Blick auf den privaten Strand, den Golf von Thailand oder auf den ursprünglichen Dschungel ermöglichen, warten mit Kingsize-Bett auf. Zwei Waschbecken, große Spiegel, eine Innen- sowie eine Regenwald-Außendusche unter freiem Himmel machen aus jedem der Zimmer ein regelrechtes Badehaus. Ankleide- und Lounge-Bereich, Entertainment-Center mit Leinwand, Projektor, Dolby-Surround sowie W-LAN komplettieren den Villenbereich. Auf der privaten Terrasse finden sich ein Pool, ein Sala (überdachtes Tagbett) sowie Sonnenliegen.

Architektur und Design
Song Saa Private Island verkörpert die ultimative Definition von luxuriöser Natürlichkeit. Die 27 Gästevillen sind auf harmonische Art und Weise in die Natur integriert. Für das Interieur und die Architektur der Villen und Hauptgebäude ist Mitgründerin Melita Hunter verantwortlich. Sie kennt die Inseln seit dem Jahr 2004 und konnte die Gegebenheiten, Wetterbedingungen und Rohstoffe ausgiebig studieren, da sie und Rory zwei Jahre lang auf der Insel lebten. Das komplette Design im rustikalen Stilchic und charakteristischen Robinson Crusoe Stil stammt aus ihrer Hand. Die höchst individuelle Bauweise mit vielen natürlichen Materialien ist von Kambodschanischen Fischerdörfern inspiriert mit kleinen Besonderheiten wie Reetdächern, grob bearbeiteten Holzbalken und Möbelstücken aus Treibholz.

Verbleichte Äste zieren Geländer und Treppenaufgänge. Auch angespülte Muscheln und zahlreiche weitere Naturmaterialien der Inseln wurden in die Architektur und das Design der Villen eingearbeitet. Der künstlerische Stil, der Song Saa Private Island eigen ist, zelebriert zu hundert Prozent die Natur.

Restaurant und Food-Konzept
Im Herzen des Resorts befindet sich das spektakulär auf Stelzen über dem Ozean errichtete Overwater-Restaurant „Vista“ mit Lounge, von wo aus sich eindrucksvolle Blicke auf den Sonnenuntergang, die Meereslandschaft und sternenklare Nächte eröffnen. Diniert wird hier oder an einem der zahlreichen Traumplätze der Inseln, etwa am Strand unter freiem Himmel, in der „Driftwood Bar“ mit eigenem Pizzaofen oder ganz privat in der Villa. Der Küchenchef und sein Team setzen ganz auf heimische Zutaten wie lokalen Fisch aus nachhaltiger Fischerei, Gemüse vom inseleigenen Beet, regional angebaute Produkte oder dem eigens für Song Saa produzierten Käste aus Büffelmilch. Der Sous-Chef zeigt den Gästen bei Kochkursen die Kunst der kambodschanischen Küche.

Spa und Wellness
Mit dem Song Saa Sanctuary bietet das Resort einen neuartigen Ansatz für ganzheitliches, persönliches Wohlbefinden, basierend auf den Prinzipien von Stille, Heilung und Segen. Das Spa-Team setzt sich aus einheimischen Heilpraktikern und internationalen Therapeuten zusammen. Bei traditionellen Anwendungen nach den Heilmethoden der Khmer kommen lokale Produkte wie Heilkräuter und Pflanzen aus der Region oder das im Nachbardorf Prek Svay hergestellte Kokosnuss-Öl zum Einsatz. Am Ende jedes Treatments erhält der Gast eine zusammengerollte, von buddhistischen Mönchen gesegnete Botschaft. Die ganzheitlichen Behandlungen finden nicht nur in Behandlungsräumen oder der eigenen Villa statt, auch große Steine, oder der Pool kommen dabei zum Einsatz und bieten den Gästen einen ehrwürdigen und ruhigen Ort zur Regeneration und Erholung. So wird jeder Ort auf Song Saa Private Island zum Sanctuary.

Die Gründer Rory und Melita Hunter
Die Entstehungsgeschichte von Song Saa Private Island ist so einzigartig, dass sie ebenso gut aus Hollywood stammen könnte. Das australische Paar Rory und Melita Hunter, erfolgreich im Marketing-Business und als Designerin, entdeckten während ihrer Kambodscha-Reise die beiden zusammenhängenden Inseln in desolatem Zustand. Spontan und ohne jegliche Tourismuserfahrung kauften Sie einem Fischer die Insel ab und begannen an ihrem Traum von einem luxuriösen Eco-Resort zu arbeiten. Dabei hatten sie neben politischen Hürden mit zahlreichen Hindernissen zu kämpfen: Erst nahm ihnen die Wirtschaftskrise alle Investoren, dann erkrankte Melita an Gebärmutterhalskrebs, durch den sie keine Kinder mehr bekommen hatte. Mit der Adoption des kambodschanischen Jungens Naryth kehrte die Hoffnung zurück. Heute bestreiten Rory und Melita in Kambodscha neue Wege und sind absolute Vorreiter im Bereich des nachhaltigen Luxustourismus. 2015 ehrte das Weltwirtschaftsforum Rory Hunter für sein nachhaltiges Engagement mit der Ernennung zum Young Global Leader.

Die Song Saa Foundation
Der Erste zu sein, der in Kambodscha eine Privatinsel ausbaut, bringt nicht nur neue Gelegenheiten mit sich, sondern auch die Verantwortung, einen Benchmark für nachhaltige Entwicklung zu etablieren. Zentraler Aspekt der Vision von Rory und Melita Hunter ist der tiefe Respekt vor der Natur und der Bevölkerung, weshalb sie neben dem Resort die eigenständige Song Saa Foundation gründeten.
Die Song Saa Foundation setzt bedeutende soziale sowie Umwelt- und Naturschutzprojekte um. Zu ihren bisherigen Erfolgen zählen die Gründung von Kambodschas erstem Marineschutz-Reservat sowie die Überwachung der Fischbestände, um die sensible Unterwasserwelt zu schützen, welche auch Indopazifische Seekühe, Seepferdchen und exotische, seltene Fischarten beheimatet. Darüber hinaus unterstützt die Song Saa Foundation benachbarte Dörfer, sorgt für Bildungsmöglichkeiten und fliegt regelmäßig ein amerikanisches Ärzteteam zur medizinischen Versorgung der Einheimischen ein. Ein Großteil des Song Saa-Teams besteht aus Einheimischen, die mit Song Saa eine Ausbildung, Unterkunft und Perspektive erhalten. Auch die Einführung eines Waste-Management-Systems und die Schulung der Bevölkerung zum Thema Ressourcenaufbereitung ist Teil der täglichen Arbeit der Conservation Manager von Song Saa.

Sport und Aktivitäten
Jede Menge Aktivitäten werden angeboten, um den Gästen stilgerecht das umliegende Archipel, die faszinierende Landschaft und die ungezwungen freundlichen Menschen näher zu bringen. Mit dem Kajak Süßwasser-Flussmündungen hinauf, zu Fuß durch den jungfräulichen Regenwald, Schnorchel-Trips zusammen mit dem Meeresbiologen des Resorts, Kochkurse mit Khmer Rezepten oder Ausflüge mit den Conservation Managern zu einheimischen Fischerdörfern – dies alles ist Teil des Song Saa Erlebnisses. Darüber hinaus können sich die kleinen Gäste sich als Schatzsucher fühlen und mit Plänen die Insel nach verborgenen Schätzen absuchen. Von der privaten Movie-Night mit den neusten Filmen bis hin zum Vollmond-Picknick bleiben keine Wünsche offen.

Hochzeit
Für Gäste, die sich gerne auf Kambodscha das Ja-Wort geben möchten, könnte es wohl kaum einen magischeren Ort für eine Eheschließung geben. Song Saa organisiert exklusiv für das Brautpaar und die Hochzeitsgäste einen Transfer zu der naheliegenden Insel Koh Toch, auf der sich ein buddhistischer Tempel befindet. Koh Toch bedeutet in der Sprache der Khmer so viel wie „Vertrauter“. Hier kann eine Trauung stattfinden, die es so wohl nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Song Saa kreiert individuelle Hochzeitszeremonien und ermöglicht der Hochzeitgesellschaft einen unvergesslichen Tag und den Eheleuten den perfekten Start in ein gemeinsames Leben.

www.songsaa.com

So schmeckt Sri Lanka

Sonnengereifte Früchte, aromatische Gewürze und fangfrischer Fisch: Das Luxus-
Resort Sun Aqua Pasikudah lädt ein zu einer kulinarischen Entdeckungsreise

Am Straßenrand wächst wilder Pfeffer, aus den Gärten duftet der Ceylon-Zimt und an den Bäumen hängen weder Äpfel noch Birnen, sondern Lychees, Mangos und Maracujas. Das ist kein Werbefilm für tropische Getränke, sondern Realität auf Sri Lanka. Nahe am Äquator gelegen, wächst und gedeiht auf der Insel südlich von Indien eine Vielzahl an Gewürzen, Früchten und Getreiden unter optimalen Bedingungen.
Im Luxusresort Sun Aqua Pasikudah ist den Köchen daran gelegen, die Bandbreite und Raffinesse der einheimischen Küche zu präsentieren. Indisch inspiriert, dabei ebenso von malaiischen Einwanderern und der portugiesischen sowie holländischen Kolonialzeit geprägt, ist diese bekannt für die geschmack- und phantasievolle Verwendung feiner, frischer Gewürze. So unterhält das Hotel einen eigenen Kräutergarten und kauft organische Produkte auf den lokalen Märkten ein. Ein Curry gleicht dem anderen? Weit gefehlt. Anders als unser gelbliches Gewürzpulver aus dem Supermarkt ist ein sri-lankisches Curry ein aromatisches Gemüse-, Fleisch- oder Fischgericht, dessen Grundlage eine Sauce aus zahlreichen Gewürzen und weiterer Zutaten ist. Helle Currys basieren auf Kokosnussmilch und sind am mildesten, schwarze Currys sind dunkel, da die verwendeten Gewürze zunächst geröstet werden. Vorsicht bei den roten Currys: Sie können dank der vielen Chilischoten sehr scharf sein – werden auf Wunsch von den Köchen des Sun Aqua Pasikudah aber gerne „europäisch“ zubereitet. In jedem Fall darf man sich auf eine Explosion von Düften, Geschmäckern und Farben gefasst machen.

Im Grillrestaurant „Medium rare“, idyllisch am Strand gelegen, werden vorzugsweise fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte serviert und nach dem Geschmack des Gastes zubereitet. „Pavilion“ indes lädt in kleiner Runde zu Degustationsmenüs mit dazu korrespondieren Weinen von der Ostküste ein. Wer es intimer mag, der suche sich einfach seinen Lieblingsplatz aus – das Team des Sun Aqua Pasikudah steht bereit, an jeder beliebigen Stelle, ob Strand, Steg oder Zimmer, die gewünschte Mahlzeit zu servieren.

Welche Gaumenfreuden sich hinter klanghaften Namen wie „Gotu Kola“, „Watalappan“ und „Kiribeth“ verbergen, werden die Köche des Fünf-Sterne-Resorts dem Gast gerne zeigen. In Sri Lanka wird übrigens mit den Fingern gegessen – das Hotel verfügt aber natürlich auch über Besteck… Weitere Informationen unter www.sunaqua.com/pasikudah

Das Fünf-Sterne Boutique Resort Sun Aqua Pasikudah liegt an der Ostküste Sri Lankas in der Bucht von Pasikudah, 35 km entfernt von Batticaloa und ist vom International Airport in Colombo mit einem 60minütigen Flug oder einer fünfstündigen Fahrt zu erreichen. Das Haus verfügt über 34 Suiten in 17 doppelstöckigen Villen und zwei Pavillons mit direkter Strandlage. Ob im Restaurant, am Strandgrill oder beim privaten Dinner – Gäste erwartet eine internationale Küche, veredelt mit einheimischen Zutaten. Eine PADI Tauchschule, Tennis- und Badmintonplätze, ein Fitnessbereich, ein Spa, ein 30 Meter langer Infinity Pool, ein Kinderpool und Kids Club sorgen für das perfekte Freizeitvergnügen bei Groß und Klein.

Restauranttipps für Portugals Algarve

Ob gegrillt, gebraten oder am Spieß: An der Algarve genießen Urlauber eine solche Vielfalt an Fischgerichten wie kaum in einer anderen Region Europas. Kein Wunder, dass hier Essen gehen eine wahre Freude ist. Der Portugalspezialist OLIMAR Reisen stellt fünf der beliebtesten Restaurants vor.
 
Auf über 200 Kilometern Küste gibt es von einfachen Fischerkneipen bis preisgekrönten Michelin-Restaurants alles, was die landestypische Küche Portugals ausmacht. In kleinen, eher einfach gehaltenen Lokalen, können Gäste schon für zehn Euro Fischspezialitäten probieren, die daheim ein Vielfaches kosten. Manche Lokale, die so genannten „Tascas“, bieten günstige Mittagsgerichte (prato do dia) an – mal mit Fleisch, mal mit Fisch, aber immer frisch. In einigen Restaurants können auch halbe Portionen (meia dose) bestellt werden, für den kleinen Hunger zwischendurch.
 
Dass Fisch am liebsten gegessen wird, merkt man schon an den vielen Fischmärkten der Region. In der Küstenstadt Olhão beispielsweise ist die Auswahl auf den Verkaufstischen riesengroß. Kenner wie der Küchenchef Vitor Veloso wählen hier zielsicher ihre Zutaten für die Cataplana, den traditionellen algarvianischen Römertopf, aus. Gäste können ihn auf seiner Einkaufstour begleiten und danach die Cataplana mit ihm gemeinsam zubereiten. Diese in einem Scharnier zusammengehaltene Doppelpfanne aus Kupfer oder Eisen funktioniert zugeklappt wie ein Schmorgefäß. Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte werden je nach Gericht hierin schonend zusammen gegart. Früher wurde die Cataplana auf offenem Feuer oder auf Holzkohleöfen verwendet. Heute nutzen die meisten einen Gasherd für den gewölbten Topfboden. Oft werden zu einer Fisch-Cataplana noch Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Lorbeer und Weißwein hinzugegeben – und neuerdings auch mit Koriander verfeinert. Kartoffeln und Salat dienen gern als Beilage. Das Restaurant À Terra liegt an der Ostalagarve zwischen Faro und Tavira, etwa zehn Autominuten von Olhão entfernt. Es ist Teil des eleganten Vila Monte Landhotels, eingebettet in ein neun Hektar großes Parkareal mit eigenem Gemüsegarten und 55 ruhig gelegenen Zimmern.
 
Restaurants an der Westalgarve
Auch im Westen, insbesondere in Portimão und Lagos, gibt es einige empfehlenswerte Restaurants. Der Portugal-Spezialist OLIMAR rät seinen Gästen zu folgenden:
 
Dona Barca: Mitten in Portimão unter der alten Arade-Brücke, finden Kulinariker eine gute Adresse im Restaurant Dona Barca (Largo da Barca, 22). Für kleines Geld sitzt man hier in einem ursprünglichen Lokal einer Familie, das bekannt für seine gegrillten Sardinen ist. Die frischen Muscheln sind hier ebenso zu empfehlen wie der kühle Vinho Verde oder Vinho Branco direkt vom Fass. Da das Restaurant auch gerne von Portugiesen besucht wird, sollte man mit mehreren Personen zuvor einen Tisch reservieren.
 
Os Salgados: Früher eine einfache Strandbude, heute eines der besten Fischlokale an der Algarve. Direkt am gleichnamigen Strand Praia dos Salgados in Albufeira gelegen, bietet dieses stilvoll eingerichtete Restaurant hervorragende Fischgerichte zu moderaten Preisen. Hinzu kommt, dass sie ringsherum windgeschützt errichtet wurde, so dass hier in gemütlich-romantischer Atmosphäre auch am Abend gespeist werden kann.
 
Bahia Beach Bar: In Lagos, direkt am Strand Meia Praia, überzeugt diese Bar mit ihren leckeren Snacks für zwischendurch (Salate, Sandwich, Tapas) sowie auch einem guten Thunfisch-Steak. Portugiesische Weine findet man hier ebenso auf der Karte wie lokale Biere. Oder man bestellt sich für den Sundowner einen Mojito oder Caipirinha – beide sehr zu empfehlen. Jeden Sonntagnachmittag spielt zudem eine Live-Band in der Bar. Die ideale Adresse für Chill-out am Strand.
 
Tasca da Lota: Das portugiesische Fischrestaurant zwischen Bahnhof und Fischerhafen von Lagos (Doca Pesca de Lagos, 19e) wird gern von Einheimischen besucht. Der Grund: Frischer Fisch und eine reiche Auswahl an Tagesgerichten. Probieren sollte man z. B. den Bacalhau, getrockneter Kabeljau, Portugals Nationalessen.
 
Qualitätswein von der Algarve
Die Weine der Algarve standen lange im Schatten der berühmten portugiesischen Anbauregionen Douro und Alentejo. Seit ein paar Jahren hat sich dies geändert, aufgrund kleiner und zum Teil auch neuer Weinanbauer, die ihre Produktion komplett umgestellt haben. Neben den Rotweinen (vinho tinto) aus heimischen Rebsorten (z. B. Castelão und Negra Mole), wird zunehmend auch mit internationalen Sorten wie beispielsweise Cabernet Sauvignon oder Syrah aus Frankreich experimentiert. Vermehrt sind an der Algarve auch hochwertige Weißweine (vinho branco) zu finden, beispielsweise aus der Verdelho-Traube. Oder man entscheidet sich für einen Rosé. Auch hier sind in den Anbaugebieten um Tavira, Lagoa, Portimão und Lagos einige gute Winzer am Werk.
 
OLIMAR Hoteltipps
Vila Monte Country & Spa Hideaway, Moncarapacho: Dieses ruhig und idyllisch gelegene Anlage wurde im typischen Algarve-Stil in hellen Farben erbaut und erst kürzlich komplett renoviert. Die 55 eleganten und großen Zimmer, eine Top-Gastronomie mit lokaler und Gourmet-Küche sowie Möglichkeiten zu Sport und Wellness sorgen für erholsame Tage. Eine Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück kosten pro Person ab 101 Euro (z. B. 14.06.-23.06.), eine Woche pro Person ab 769 Euro (z. B. am 09.07. oder 20.08.). www.olimar.de/fao040
 
Tivoli Marina Portimão: Moderne Hotelanlage mit neuem Yachthafen, gute Lage zu Strand, Meer und weiteren Ausflugszielen. Drei Nächte im Studio mit Frühstück pro Person ab 150 Euro (z.B. am 21.06., 30.06. oder 02.07.). www.olimar.de/fao348
 
Bela Vista Hotel und Spa, Praia da Rocha: Das stilvolle Herrenhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert wurde aufwändig renoviert und vor wenigen Jahren als kleines Bou­tique-Hotel wiedereröffnet. Es liegt mitten im Geschehen an der zentralen Uferpromenade über dem Strand (direkter Zu­gang) und ist eine Oase der Ruhe in dem sonst so pulsierenden Badeort. Eine Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück pro Person ab 124 Euro (z. B. 25.08.-30.08.). www.olimar.de/fao337
 
Tivoli Lagos: Architektonisch geschickt ins Ortsbild am Rande der historischen Altstadt eingefügt, logieren Urlauber hier in einem Kom­forthotel in prädestinierter Lage. Mit dem kostenlosen Shuttlebus erreichen sie schnell den hoteleigenen Beach-Club am weitläufigen Dünenstrand Meia Praia. Eine Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück pro Person ab 50 Euro (z. B. am 18.06., 28.06. oder 30.06.), eine Woche pro Person ab 420 Euro (z. B. 20.08.). www.olimar.de/fao214
 
Flüge ab vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz günstig zubuchbar.

Hotelpreise in Florida

Das Hotelportal MiamiHotels.org untersuchte die Durchschnittspreise der Hotels in 30 verschiedenen Gemeinden von Florida.

Am teuersten sind Key West und Fort Myers Beach mit Preisen oberhalb von 300 US$ während die Hauptstadt Tallahassee nur 109 $ erreicht. Auch Orlando ist mit 122 $ sehr günstig. Der preiswerteste Strand ist Pensacola mit 121 $.

Hotelzimmer Deluxe Queen, Life House Hotels, Miami

Key West $327
Fort Myers Beach $315
Sanibel $312
Delray Beach $283
Downtown Miami $272
Key Largo $262
Pompana Beach $257
Boca Raton $254
Naples $243
Sarasota $238
Islamorada $223
Tampa $207
Miami Beach $197
Hollywood $184
St. Augustine $182
Daytona Beach $174
Orlando (Downtown) $172
St. Pete Beach $163
Fort Lauderdale Beach $156
West Palm Beach $152
Panama City Beach $146
Clearwater Beach $144
Saint Petersburg $131
Cocoa Beach $127
Gainesville $127
Jacksonville $126
Orlando (Walt Disney W.) $122
Pensacola $121
Lakeland $115
Tallahassee $109

Florida Burrata

Mirko Stäudel

Auf den ersten Blick lesen sie sich wie ganz normale Gerichte. Erst, wenn als zusätzliche „Gewürze“ ein bisschen Fantasie und der Blick aus dem Fenster dazu kommen, nehmen Strand und Meer auf dem Teller Gestalt an. Dabei geht es dem SANDKüchenchef Mirko Stäudel nicht nur um guten Geschmack und schöne Optik sondern gleich auch noch um die gute Wirkung auf den Körper. „Bodysense Gerichte“ nennt er seine schönen Zusammenstellungen für Herbst und Winter und mit ein bisschen Übung kommt jeder dahinter, was er damit meint. Wer die eigene Körperwahrnehmung nicht nur am Gaumen sondern im ganzen Körper stärken möchte, kann Bodysense auch mit Personal Trainerin Karina Schwarz in die Tat umsetzen.

Also Augen schließen und gleich mit dem ersten Hauptgericht üben: Es gilt, die „Medaillons von der Lotte unter Haselnusskruste auf in Ingwerbutter geschwenkten Wurzelgemüsestiften und Risotto mit Zitronengras und Limetten aromatisiert“ tief zu verinnerlichen und dann frei zu assoziieren.

Vielleicht tauchen vor dem inneren Auge herrlich rund geformte Kieselsteine (die Medaillons) mit SAND“Nuss“kruste auf. Das Risotto ist wie eine Welle geformt und umgeben von frisch an den Strand gewehten Schilfstückchen. In der Luft liegt der feine Duft von (Zitronen-) Gras und bei Ingwer denken wir sofort an seine Wirkung zur Stärkung des Immunsystems, genau wie die gesunde Luft am Meer.

Hat noch nicht geklappt? Dann hier eine zweite Chance: Der heimische Zander, serviert als Filet mit einer dunklen SANDKruste aus Kakao und Zimt, lehnt sich an eine SANDBurg aus Risotto mit Vitamin-C-reichen Orangen und Pistazien, die wie kleine edle Steinchen vom Strand aussehen. Dazu gibt es Datteltomaten mit Scuba Garden-Tee aromatisiert, der als grüner Rooibos unter anderem Algen enthält.

Mehr mit Bewegung ließe sich Gericht Nummer drei assoziieren. Im „Thunfisch-Mango-Avocado-Türmchen“ stecken nicht nur gesunde Früchte sondern vielleicht auch die Anregung für eine besondere Yoga-Übung. Die „Kaviar-Vinaigrette“ lässt an kleine schwarze Meeresperlen denken, die das Türmchen sanft umspielen, während das Wasabi-Kartoffelpüree die Sinne „schärft“ und mit seiner Geschmeidigkeit an die sanfte Bewegung der Wellen am Strand erinnert.

Bei so viel Fantasie tut es zwischendurch dann auch wieder gut, wenn es mit der Hamburger Personal Trainerin Karina Schwarz konkreter wird. Sie wird ab Frühjahr 2016 im SAND starten. Termine sind derzeit individuell zu vereinbaren. Frei nach ihrer Philosophie, dass Sport heute zwar anstrengend sein kann aber nicht mehr muss, um effektiv zu sein, hat die Fitness-Trainerin mit 20 Jahren Erfahrung sowohl Yoga, Stretching und Pilates im Programm als auch Einheiten zum Bodyworkout, Biken, Joggen oder einfache Entspannungsübungen am Strand – je nach Gusto. Gut miteinander kombiniert, sollen alle Trainings zu einem ausgeglichenen Lebensstil mit gestärkter Selbst-Wahrnehmung führen: ganz ausgewogen, genau wie das Essen.

Sand Aspires Natural Design (SAND) definiert den natürlichen Charakter des Hotels. Naturprodukte stehen im Vordergrund. Die 46 Zimmer sind ausgestattet mit Möbeln aus recyceltem Teakholz und Schlafprodukten aus reinen Naturmaterialien. Das „SANDkulinarium“ bietet feinheimische Leckereien hauptsächlich aus der Produktion regionaler Betriebe. Energie wird durch umweltschonende Nutzung natürlicher Sonnenenergie und den Betrieb von Blockheizkraftwerken gewonnen. Die Philosophie der Gastgeber Marion und Lambertus Muller ist simpel: Der „moderne Lifestyle“ macht es Gästen leicht, sich zu entspannen und den Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

www.hotelsand.de

Hyatt Regency, Da Nang, Vietnam

Morgens beim Frühstück. Hektisch geht es zu. Man wartet ewig auf den Cappuccino. Die Laune sinkt. Der Cappuccino kommt. Man trinkt. Ein Strahlen geht über das ganze Gesicht. Man möchte singen oder hüpfen. Dieser Cappuccino ist vermutlich der beste Kaffee, den ich je in einem Hotel ausserhalb von Italien getrunken hatte. Aber zum Anfang.

Es geht holprig los. Wir fahren mit dem Taxi vom Flughafen zum Hyatt (ca. 10 Euro/20 Minuten). Am Hyatt steht ein Minibus und niemand da, der uns mit dem Gepäck helfen könnte. Als wir fast an der Rezeption waren, stürzten sich von allen Seiten dienstbare Geister auf uns. Das Einchecken ist dann nicht sehr schnell und recht umständlich und unprofessionell. Wir – zu viert – bekommen dann 10 chinesische Pässe zurück, anstelle unsere vier. Wir hatten zwei sehr schöne, moderne Standardzimmer mit etwas Meeresblick und großzügigen Balkon. 135/136 im F-Hotel. Relativ ruhig gelegen, weit weg vom Pool. Die Zimmer machen auf dem ersten Blick einen guten Eindruck, ohne großen Renovierungsstau. Einige Steckdosen sind jedoch unbrauchbar. Der Ablauf eines Waschbecken geht nicht, die Matratze riecht nach Urin. Gemeldet Schäden werden meist behoben. Und nachdem die Matratze ausgetauscht wurde, roch es auch nicht mehr. Eigentlich hätte die Hausdame das auch riechen müssen.
Es gibt keinen Schreibtisch im Zimmer, dafür eine Couchecke mit Tisch. Auf dem Balkon ein weiterer Tisch und ein hübsches, rundes Sonnenbett. Zum Arbeiten ist das Zimmer nicht geeignet.
Das Bad ist offen, man sollte also nur mit vertrauten Personen das Zimmer teilen.
Insgesamt ist das Zimmer als erstklassig, 5 Sterne, zu bezeichnen. Nur eine Personenwaage fehlt mir, die es auch nicht auf Anfrage gibt.
Das „Highspeed“ Internet ist gratis und auch am Strand, aber extrem langsam (0,3 Mbps).
Wir hatten das große Glück, das unsere Anfrage nach einem ruhigen Zimmer erfüllt wurde. Die Zimmer des F-Hotels liegen viel ruhiger als die des E-Hotels. Wer hier im Erdgeschoß am Pool wohnt, hat weder Privatsphäre noch Ruhe.

Das Personal ist fast immer freundlich, aber genauso extrem unausgebildet. Auch die Englischkenntnisse sind nur – wenn überhaupt – rudimentär vorhanden. Durch Herzlichkeit werden diese Nachteile gut ausgeglichen. Sie wissen nicht was sie machen, aber sie machen es mit Hingabe und viel Freundlichkeit. Und nie wird Trinkgeld erwartet, aber gerne genommen.

Kinder sind sehr willkommen im Hyatt. Das Hyatt hat das Camp Hyatt, einen Kindergarten, der auf bis zu 12 Jahre alte Kids aufpasst. Auch werden Veranstaltungen angeboten, wie „Rock Climbing“. Es gibt eine schöne Kinderkletterwand. Wer aber denkt, dass seine Kinder während dieser Veranstaltung betreut werden, liegt falsch. Der Poolboy, der eigentlich keine Ahnung vom Klettern hat, wird zum Aufpassen abgestellt. Ob Kinder gehen oder nicht, merkt er nicht. So kam unser Sohn zwischendrin zu uns, weil er Durst hatte. Ohne, dass es jemand gemerkt hätte. Als wir eien Stunde später die Kletterschuhe zurückbrachten, war niemand erstaunt. Camp Hyatt ist gute Idee, in Da Nang jedoch verantwortungslos geführt.

Die Gäste bestehen aus drei Gruppen. Asiaten aus den umliegenden Ländern, wie Singapur, Hong Kong, Japan und China. Expats aus den umliegenden Ländern. Touristen aus Europa und den USA, darunter viele Deutsche.

Am ersten Abend gingen wir in das Hauptrestaurant, um zu essen. Das Restaurant war ziemlich leer. Trotzdem bekamen wir keinen Tisch. Die Küche sei unterbesetzt und müsse sich erholen, wurde uns gesagt. In 20 Minuten könnte sie uns einen Tisch geben. Wir nörgelten etwas und bekamen dann nach fünf Minuten einen Tisch. Dann gab es etwas Achterbahn. Langweilige „Junge karamellisierte Schweinerippchen“, ein grandioses, vietnamesisches Auberginengericht, eine feine, vegetarische Lasagne mit Pesto und ein „Fish & Chips“ bei dem der Fisch zu lange und die Pommes zu kurz die Fritteuse gesehen haben. Die gesamte Speisekarte ist hier: http://danang.regency.hyatt.com/en/hotel/dining/GreenHouse.html
Merkwürdig ist die Kalkulation der Getränke. Ein Wasser kostet 52 TD (2,30 €), eine frische Kokosnuss 75 TD (3,30€) und ein gehaltvoller, recht guter Mai Tai Cocktail nur 127 TD (5,50€). Ausserhalb des Hotels kostet ein Wasser 10 TD (50 Cents), die Kokosnuss 20 TD (knapp 1Euro) und der Cocktail 75 TD (3,30€). Das Wasser kostet also das 5fache, die Kokosnuss das 3,5fache und der Cocktail nur 60 % mehr. Cocktail saufen ist am günstigsten!

Das Frühstücksbuffet ist großartig. Die Obstabteilung wunderbar: Maracuja, Drachenfrucht, Papaya, Honigmelone und Wassermelone, kleine schmackhafte Bananen und Mandarinen waren der Standard. Das Omelett ist fantastisch. Man könnte denken, das hätte Daniel Leibssle vom Park Hyatt in Shanghai gemacht. In dieser Qualität bekommt man es fast nie. Es gibt eine vietnamesische Ecke, falls man am morgen bereits Pho Bah und Ähnliches essen möchte. Cherry Tomaten, Gurken, Rote Beete, Paprika und einiges mehr. Neben der Eierstation, es wird grundsätzlich an den Tisch geliefert, gibt es auch noch eine Pancake / Waffelstation, wo man abholt. Exzellentes Müsli, Cashew- und Walnüsse. Warmen Schweinebraten. Gute Auswahl frisch gepresster Obstsäfte. Sechs Sorten Brot, davon leider vier Weißbrote, ein Roggen/Nussbrot (zu leicht, aber okay) ein schweres, helles Nussbrot. Brötchen. Emmentaler, Camembert und anderen Käse. Aufschnitt ist nicht so prall. Komischer Kochschinken, etwas, dass wie Lachs aussieht, eine Art Leberwurst. Ich habe mein Brot lieber mit dem warmen Schweinebraten belegt, auch wenn die Dame hinter dem Tresen nicht verstand, dass ich den Braten gerne etwas dünner geschnitten bekommen hätte. Den besten italienischen Hotelkaffee (Illy). Leckeren, typisch vietnamesischen geeisten Kaffee. Prima grünen Tee. Absolut empfehlenswert!

Nach dem Frühstück, es war schon Mittag, sind wir zu dem wunderschönen Strand gegangen. Alleine der ist die Reise nach Da Nang wert! Leider gab es keine Strandliegen mehr für uns, so dass wir uns auf Handtüchern in die pralle Sonne setzen musste. Das wiederholte sich – trotz meiner Beschwerde – täglich. Das Hotel sei halt ausgebucht, so die Auskunft der Rezeption. Es gab auch keinen Service am Strand.

Ich verabredete mich mit dem Executive Chef, der auch F&B Manager ist. Es ist ein Sizilianer. Ich erwartete also einen kleinen, hektischen, dauernd-redenden dicken Koch. Stattdessen traf ich Fredric Farina. Einen hochgewachsenen, Sportler, ohne ein Gramm Fett zuviel. Intelligent und zurückhaltend. Farina eröffnete vor vier Jahren das Hotel als Küchenchef. Vorher war er zehn Jahre in Thailand.
Farina bietet im Hyatt eine italienische und vietnamesische Karte im Hauptrestaurant, sowie Steak- und Seafood im Beach-Restaurant an. Italienisch ist bei ihm auch italienisch. Nudeln sind al dente.

Farina erklärt mir, dass die Thai Küche eine Küche der Schärfe ist, während die für ihn interessantere Viet-Küche eine Küche der Produkte mit subtileren Gewürzen ist, etwas scharf im Süden, nicht mehr scharf in Zentral- oder Nordvietnam. Auf meine Frage, ob er denn einen eigenen Kräutergarten hat, bringt er eine schöne Story. Er nicht, aber ein Nonnenkloster in der Nähe baut für ihn nach seinen Vorgaben an. Ob wir es sehen wollen. Na klar, das wollen wir! Am nächsten Tag besuchen wir die katholische Nonnen. Sie betreiben eine Schule für behinderte Kinder. In erster Linie sind hier taubstumme Kinder, aber auch Trisomie 21 und autistische Kinder. Die Nonnen betreiben ein Cafe mit Konditorei, eine Schneiderei und die Gärtnerei. Die Kinder lernen hier Praktisches, da das vietnamesische Gesundheitssystem hier wohl versagt. Die Kinder werden morgens gebracht und abends von ihren Eltern wieder abgeholt. Die Kinder werden fürs Leben fit gemacht. Man hat nicht den Eindruck, die Kinder sein schwerstbehindert, was sie sind. Wir kamen gerade nach dem Mittagessen an, die Kinder räumen auf und säubern sehr gründlich die Kantine und Umgebung. Das Areal des Klosters ist extrem gut gepflegt. Die Kinder freuen sich, uns zu sehen. Andere Kinder, vielleicht 50, gucken in einem großen Zimmer nach dem Essen Cartoon Network.
Farina erklärt uns, dass er alle Gemüse und Gewürze kauft, die das Kloster übrig hat. Er verarbeitet diese Bio-Ware in seinen Restaurants oder auch in der Kantine. Ein tolles Projekt!
Wir sind tiefbeeindruckt und spenden dem Kloster als kleine Unterstützung unsererseits einen vietnamesischen Monatsmindestlohn (100 US$).
Unbedingt: Wer nach Da Nang kommt, sollte auch dieses Kloster mit seinem Coffeeshop besuchen!

Farina bietet Kochkurse mit Markteinkäufen an. Für Gruppen wären auch nach vorheriger Absprache weitere Möglichkeiten vorhanden.
Wer Interesse an einem Praktikum im Hyatt Da Nang hat, kann sich bewerben. Ebenso können sich auch ausgebildete Kräfte bei ihm bewerben, jedoch ist die Entlohnung nicht so prall.

Nachdem wir einen recht schönen Urlaub eine Woche im Hyatt verbrachten, fallen uns doch einige Sachen auf. Die Mitarbeiter sind alle sehr lieb und bemüht, aber Ausbildung fehlt fast völlig. Beim Check in wird man nach der Vorliebe für Zeitungen gefragt, bekommen habe ich nie eine.
Reklamationen werden erst bearbeitet, wenn man sich an den Duty Manager wendet. So z.B. war bei uns das Balkonfenster immer einen Spalt offen, da es nicht richtig schließ, so dass wir viele Mücken i
m Zimmer hatten, was recht lästig ist. Als wir den Grund rausfanden, passierte nichts. Erst als der Duty Manager von mir davon erfuhr, kamen drei Handwerker, die mehrere Stunden unser Fenster auseinandernahmen und fachgerecht zusammenbauten.
Jeden Tag ärgerten wir uns am Strand. Das Hyatt hat ca. 500 m Standfläche, vielleicht jeweils 100 m tief. Aber nur auf Höhe des Pools sind ein paar Liegen mit Sonnenschirmen, die jedoch auf gut germanische und britische Art mit Handtüchern dauerbelegt sind, auch wenn stundenlang niemand da ist. Ich beschwerte mich mehrere Male, dass ich auch gerne mit meiner Familie unter dem Sonnenschirm liegen möchte. Man sagte mir, es sei Hochsaison und bei 1400 Menschen in der Anlage wäre es normal, wenn alle Liegen belegt seien. Es täte ihnen sehr leid. Einmal klappte es, als ich ein Trinkgeld zahlte. Am nächsten Tag hatte der Trinkgeldempfänger frei. Der Mitarbeiter am Strand ist relativ desinteressiert und wenig hilfsbereit. Mal lagen wir in der prallen Sonne, mal hatten wir zwei nur Liegen, die anderen beiden mussten auf Handtüchern liegen und der Platz im Schatten war stark umkämpft, die Kinder nörgelten. Das ist eigentlich alles nicht nötig und beeinträchtigt den Urlaub.

Die Anlage ist schön, Preis-Leistung von Essen und Trinken ist okay. Ich würde aber nicht noch einmal in der Hochsaison hinfahren, in der Nebensaison, wenn es ausreichend Strandliegen gibt, aber jederzeit.
Das Hotel im Internet: http://danang.regency.hyatt.com/en/hotel/home.html
Der Preis auf der Hyatt Webseite war inkl. Frühstück im Restaurant ca. 390 US$ für das Doppelzimmer pro Nacht, inkl. Steuern. Hätte ich diesen Preis bezahlt, wäre ich nicht zufrieden gewesen, das wäre für das Produkt deutlich zu teuer!

Auf einer günstigen Seite, die wir auf www.4.ro fanden, buchten wir für 100 Euro inkl. Frühstück und Steuern. So gesehen stimmte bei uns Preis/Leistung. Für das Vierfache hätte ich jedoch etwas mehr erwartet. Ausgebildetes Personal zum Beispiel. Und bessere Organisation und weniger Fehler.

Wie immer haben wir alle unsere Rechnungen selber bezahlt.

Butler und Pool

Etwas ganz Besonderes sind Flitterwochen im „Diamonds Star of the East“. Das Fünf-Sterne-Hotel Hotel liegt im afrikanischen Sansibar und ist im Gegensatz zu beliebten Flitterwochenzielen wie den Malediven oder Seychellen ein echter Geheimtipp.

Total privat: von Butler bis Pool
„Die meisten Hochzeitsreisenden wünschen sich viel Privatsphäre, ein luxuriöses Ambiente sowie einen Traumstrand“, weiß Nina Marxen, Produktmanagerin bei dem Direktreiseveranstalter EWTC. „Im Diamonds Star of the East finden sie all das und noch viele weitere Annehmlichkeiten wie beispielsweise einen privaten Butler, privaten Pool oder ein privates Candle-Light-Dinner, das der Hotel-Koch persönlich in der eigenen Villa zubereitet und serviert“, erklärt Marxen.

Das All-Inclusive-Hotel gehört zu den „Small Luxury Hotels of the World“. Gerade einmal sieben Villen garantieren eine exklusive und ruhige Atmosphäre. Auf 100 Quadratmetern können hier Paare romantisch ihre Flitterwochen erleben und nach dem Hochzeitstrubel entspannen. Die großzügig ausgestatteten Villen kombinieren modernen Luxus und traditionelle afrikanische Architektur. Sie verfügen über einen Außenbereich mit privatem Pool und Liegemöglichkeiten im eigenen tropischen Garten.

„After-Wedding-Shooting“: Traumkulisse für Fotos
Am blütenweißen Strand stehen für die Hochzeitspaare weiße Pavillons mit Sonnenliegen bereit. Auch hier gilt: Wer es noch privater mag, schließt einfach die Vorhänge. Vor der paradiesischen Kulisse aus weißem Sandstrand und kristallblauem Meer lassen sich einmalige Aufnahmen für das Hochzeitsalbum machen. Unser Tipp für Hochzeitspaare: für das sogenannte „After-Wedding-Shooting“ Brautkleid und Anzug einpacken! Einen Fotografen kann das Hotel vor Ort vermitteln.

Sansibar: Würze für die Flitterwochen
Der Reiz des ehemaligen Handelsknotenpunktes vor der ostafrikanischen Küste ist legendär, doch Sansibar blieb bisher von den großen Touristenströmen verschont. Aus der „Gewürzinsel“ hat sich ein kultureller Schmelztiegel entwickelt. Das Meer strahlt in Türkisschattierungen, die Landschaft mit Gewürzplantagen leuchtet grün, die Märkte sind lebhaft und die Altstadt Stonetown hat mit ihrem Gassengewirr einen rauen Charme. Die Kombination aus ruhigen Stunden am Strand und spannenden Ausflugsmöglichkeiten machen Sansibar zu einem idealen Ziel für die Flitterwochen. Das Hotel „Diamonds Star of the East“ liegt direkt am Traumstrand Nungwi ganz im Nordwesten der Insel, circa 50 Kilometer vom Flughafen sowie etwa 55 Minuten von Stonetown entfernt.

Weitere Informationen, Preise und Buchungsmöglichkeit unter www.ewtc.de.