ÖKO-TEST-Magazin Februar 2011

Die aktuelle Februar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es seit dem 28. Januar 2011 im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das
Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests

Aus dem Inhalt:

TEST: Vegetarische Brotaufstriche

Mit einer einzigen Ausnahme erhalten alle vegetarischen Brotaufstriche von ÖKO-TEST das Testurteil „sehr gut“ oder „gut“. Das Frankfurter Verbrauchermagazin kritisiert jedoch bei einigen Aufstrichen die als Hefeextrakt getarnten Geschmacksverstärker.

TEST: Windeln

Um herauszufinden, wie gut Windeln sind, hat ÖKO-TEST 16 Produkte nicht nur ins Labor geschickt, sondern auch von Eltern im Praxistext überprüfen lassen. Das Ergebnis: In den meisten Marken sind die Kleinen gut verpackt, doch es gibt auch drei Produkte, mit denen die Eltern nicht zufrieden waren, etwa weil sie Druckstellen verursachen oder die Verschlüsse nicht optimal sind. Der Labor-Test zeigt zudem, dass elf Windeln langsamer Flüssigkeit aufsaugen als andere Modelle.

TEST: Kinderinvaliditätsversicherungen

Kinderinvaliditätsversicherungen sind nicht billig, aber sinnvoll. Die Angebote sind für Kunden allerdings schwer zu durchschauen, die Leistungen und Preise kaum vergleichbar. ÖKO-TEST hat sich durch den Markt der Kinderinvaliditäts- und Schulunfähigkeitspolicen gearbeitet und zeigt Eltern, worauf sie achten müssen.

TEST: Urea-Lotionen

Urea-haltige Körperlotionen sorgen bei ausgelaugter und strapazierter Haut für Abhilfe. ÖKO-TEST wollte wissen, ob die enthaltenen Inhaltsstoffe der ohnehin schon trockenen, strapazierten Haut guttun oder nicht. Das Testergebnis: Die Hälfte der Produkte ist „sehr gut“, doch gerade einige Markenlotionen bringen sich mit krebsverdächtigen Formaldehyd/-abspalter oder PEG/PEG-Derivaten, die die Haut für Fremd- und eventuell Schadstoffe durchlässiger machen, ins Abseits.

TEST: rezeptfreie Allergiemittel

ÖKO-TEST hat rezeptfreie Allergiemittel, darunter Nasensprays, Augentropfen und Mittel zum Einnehmen, genauer unter die Lupe genommen und dabei Paradoxes gefunden: etwa einen Inhaltsstoff, der als Konservierungsmittel beispielsweise im Reiniger Sagrotan enthalten ist und nicht nur die Schleimhäute reizen, sondern zudem auch noch selbst Allergien auslösen kann.

TEST: Sanitär-Silikonfugenmassen

Silikonfugenmassen sind üblicherweise stark mit Schadstoffen belastet, bislang vor allem mit giftigen zinnorganischen Verbindungen. Doch nun gibt es, wie der Test zeigt, Alternativen, die nur noch Spuren dieser bedenklichen Chemikalie nachweisen. Allerdings sind auch Fugenmassen im Handel, die nicht an Schadstoffen sparen und zum Beispiel Fungizide enthalten, die zwar vor Schimmel schützen sollen, aber auch als krebserregend gelten. ÖKO-TEST hat außerdem untersucht, ob Produkte mit billigen Stoffen gestreckt wurden – und wurde in der Tat fündig.

TEST: Online-Reisebüros und Flugpreissuchmaschinen

Bei vielen Online-Reisebüros erfährt man erst ganz am Ende, was man wirklich für die Flüge bezahlen muss. Denn manche Portale schlagen auf den erstgenannten Preis noch Reservierungs- und Servicegebühren drauf. Auch das Zahlen mit Kreditkarte kostet bei den meisten Anbietern extra. Wer jedoch vergleicht, kann viel Geld sparen: Ein Pärchen kann einen Flug nach London beispielsweise um 200 Euro günstiger bekommen als beim teuersten Anbieter.

TEST: Rechtsschutzversicherungen

Eine gute Police schützt vor existenzbedrohenden Risiken und muss nicht zwangsläufig teuer sein. Und es gibt viele empfehlenswerte Tarife: Von 38 im Test erreichen 26 den ersten Rang. Das günstigste Angebot kostet weniger als 200 Euro. Die Versicherer werben mit zahlreichen Spezialtarifen und Sonderpaketen um die Gunst des Kunden. Ein Vergleich lohnt sich.

TEST: Schülerschreibtische

Musterschüler sind bei den Schreibtischen zwar nicht dabei, aber immerhin zwei „gute“. Es gibt aber auch Reinfälle, bei denen ein ergonomisches Sitzen nicht möglich ist. Andere sind so schlecht verarbeitet, dass sich Kinder die Finger einquetschen können. Ein weiterer Kritikpunkt: Bei den meisten Tischen ist die Formaldehydabgabe erhöht. Dieser Schadstoff gilt als krebserregend.

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