Kräuter- und Früchtetee – Durch Rohstoffmangel knapp und teuer

Kräuter- und Früchtetee: Durch Rohstoffmangel knapp und teuer

Bei Kräuterklassikern wie Pfefferminze, Kamille und Fenchel, aber auch bei Hagebutten- und Hibiskus wurden durch ungünstige Witterung nur geringe Erträge erzielt.

Für Kräuter- und Früchtetee müssen Verbraucher in Zukunft tiefer in die Tasche greifen. Vermutlich werden die Preise noch bis Ende des Jahres um bis zu durchschnittlich 30 Cent pro Packung mit 50 Teebeuteln steigen, informiert die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF). Grund ist eine Verknappung der Rohstoffe infolge geringer Erträge und hoher Energie- sowie Transportkosten. Auch Lagerbestände sind kaum vorhanden. Nicht nur die Hagebutten- und Hibiskusernten waren in diesem Jahr schlecht. Auch bei Kräuterklassikern wie Pfefferminze, Kamille und Fenchel wurden durch die ungünstige Witterung nur geringe Erträge erzielt. Hohe Energiekosten für Trocknung und Transport trieben die Preise zusätzlich in die Höhe.

Vermutlich werden die Ladenpreise langfristig auf einem höheren Niveau bleiben. Denn häufig werden traditionelle Anbauflächen für Kräuter und Früchte in Zukunft für den Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung umgestellt, erklären die Experten. Auch die Landflucht in wichtigen Anbaugebieten weltweit mache seit Jahren das Einbringen der Ernten kostspieliger und schwieriger. Trotz der Verteuerung bleibt Früchte- und Kräutertee aber ein günstiges und gesundes Heißgetränk, betont die WKF.


Quelle: Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF),

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