Kostenloses Unterrichtsmaterial

Experimentieren mit Kräutern und Früchten – Kostenloser Werkstatt-Unterricht mit Mehrwert

Naturwissenschaftlern gehört die Zukunft. Experimentieren mit den Schätzen der Natur, Inhalte mit viel Spaß und neuen Erkenntnissen vermitteln und zusätzlich einen Beitrag zur guten Ernährung leisten: Dies alles bietet das kostenlose Unterrichtsmaterial der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF). Die fächerübergreifende „Werkstatt“ für die Klassen 3 und 4 lädt mit viel Spaß und Spannung in die Welt der vielseitigen Kräuter- und Früchtetee-Sorten ein und regt zum gesunden Trinken an.

Der kostenlose Werkstatt-Unterricht vermittelt die Inhalte spielerisch in verschiedenen Erlebnis-Stationen und aktiviert die Experimentierfreude der Schülerinnen und Schüler. Fast alle Sinne werden angesprochen, wenn die Kinder die kunterbuntesten Sorten von Kräutern und Früchten erriechen, ertasten, erschmecken oder erkennen sollen.

Selbst gemachte Lieblinge

Richtig experimentell wird es beim Kreieren von eigenen Geschmacksrichtungen. Die Schülerinnen und Schüler können hier Kräuter und Früchte oder bereits fertig aufgebrühte Kräuter- und Früchtetees einsetzen, die sie nach Belieben miteinander kombinieren können. Ob heiß oder kalt: Beim Mixen, Testen und Probieren finden alle ihre Lieblingsmischung, die praktisch kalorienfrei ist und einen Beitrag zum gesunden Trinken leistet. So erfährt jedes Kind im eigenen Experiment, dass gesundes Trinken lecker und geschmacklich vielseitig ist. Wenn die persönliche Mischung dann auch noch mit einem selbst erdachten Namen versehen wird, greifen alle gern wieder zur Kräuter- und Früchtetee-Tasse.

Trinken muss sein

So macht Lernen Spaß und bietet gleich dazu praktischen Nutzen. Studien belegen, wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für Kinder und Jugendliche ist. Sie vergessen jedoch oft, ausreichend zu trinken. Schon der Verlust von 2% des Wasserhaushaltes beeinträchtigt die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Der kostenlose Werkstatt-Unterricht steht zum Download im Internet unter www.wkf.de bereit

Kräuter- und Früchtetee – Durch Rohstoffmangel knapp und teuer

Kräuter- und Früchtetee: Durch Rohstoffmangel knapp und teuer

Bei Kräuterklassikern wie Pfefferminze, Kamille und Fenchel, aber auch bei Hagebutten- und Hibiskus wurden durch ungünstige Witterung nur geringe Erträge erzielt.

Für Kräuter- und Früchtetee müssen Verbraucher in Zukunft tiefer in die Tasche greifen. Vermutlich werden die Preise noch bis Ende des Jahres um bis zu durchschnittlich 30 Cent pro Packung mit 50 Teebeuteln steigen, informiert die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF). Grund ist eine Verknappung der Rohstoffe infolge geringer Erträge und hoher Energie- sowie Transportkosten. Auch Lagerbestände sind kaum vorhanden. Nicht nur die Hagebutten- und Hibiskusernten waren in diesem Jahr schlecht. Auch bei Kräuterklassikern wie Pfefferminze, Kamille und Fenchel wurden durch die ungünstige Witterung nur geringe Erträge erzielt. Hohe Energiekosten für Trocknung und Transport trieben die Preise zusätzlich in die Höhe.

Vermutlich werden die Ladenpreise langfristig auf einem höheren Niveau bleiben. Denn häufig werden traditionelle Anbauflächen für Kräuter und Früchte in Zukunft für den Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung umgestellt, erklären die Experten. Auch die Landflucht in wichtigen Anbaugebieten weltweit mache seit Jahren das Einbringen der Ernten kostspieliger und schwieriger. Trotz der Verteuerung bleibt Früchte- und Kräutertee aber ein günstiges und gesundes Heißgetränk, betont die WKF.

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF),

Mit Tee und Mineralwasser aktiv und gesund durch den Sommer

Mit Tee und Mineralwasser aktiv und gesund durch den Sommer

Man liest es an allen Ecken und Enden: Der Mensch braucht Flüssigkeit, mindestens eineinhalb Liter täglich, im Sommer und bei körperlicher Aktivität entsprechend mehr. Doch viele Leute tun sich wider besseres Wissen nach wie vor schwer, die erforderliche Menge an Flüssigkeit aufzunehmen. Das liegt nicht zuletzt an den Bedingungen, die oft an den Rat geknüpft sind: zuckerfrei, koffeinfrei, mineralstoffreich. Reines Mineralwasser gilt daher als Flüssigkeitsquelle Nummer eins, doch der Vorsatz, die erforderlichen ein bis zwei Liter täglich zu trinken, scheitert mitunter oft an der Geschmacksfrage. Wasser gilt als gesund, aber bei vielen ebenso als geschmacksfrei, langweilig, eintönig. Eine abwechslungsreiche Alternative dazu sind Früchtetees. Kaum bekannt ist, dass die natürlichen Kraftpakete auch mit Mineralwasser zubereitet werden können. So vereinigen sich die Kräfte natürlichen Wassers mit denen von Früchtetee auf eine unschlagbare Weise.

Früchtetee ist aufgrund der schier endlosen Möglichkeiten, Früchte zu verarbeiten und zu kombinieren, geschmacklich sehr abwechslungsreich und überzeugt durch eine ganze Reihe weiterer Vorteile. Durch den Tee wird das Wasser kaum mit Kalorien angereichert und schadet so auch nicht der Bikinifigur. Die verschiedenen Früchte enthalten natürlich Vitamine in den unterschiedlichsten Kombinationen. Wer sich also verschiedene Sorten oder Früchtemischungen in Teeform bereithält, bekommt ein ganzen Breitbandspektrum an Vitaminen ab. Zusätzlich enthalten Früchtetees im Vergleich zu anderen Getränken überdurchschnittlich viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Wer ein besonderes Mineralwasser wegen seiner Inhaltsstoffe schätzt, kann dieses Wasser auch problemlos statt Leitungswasser zur Teezubereitung verwenden. Dadurch verzichtet man nicht auf die gewünschten Inhaltsstoffe, sondern kombiniert sie einfach neu mit den Wirkstoffen des Tees.

Da reiner Früchtetee nicht mit schwarzem Tee oder grünem Tee gemischt wird, ist er koffeinfrei. Das hat den Vorteil, dass der Früchtetee wirklich als Flüssigkeitslieferant dient und nicht dem Körper zusätzlich Wasser entzieht. Außerdem kann er bedenkenlos zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken werden, ohne nervös zu machen. Stichwort Nervosität: Wer unter einem nervösen Magen leidet, tut sich mit Früchtetee besonders leicht, sich schmackhaft und schonend zugleich zu ernähren: Unter den Früchtetees gibt es eine große Auswahl an magenmilden Mischungen. Diese Teesorten wirken sich regulierend auf die Säure im Körper aus und überzeugen durch ihren hohen Zusatznutzen. Um alle Inhaltsstoffe zu erhalten, empfiehlt es sich, den Tee nur kurz zu überbrühen und nicht mitsamt der Teemischung aufzukochen. Da Früchtetee auch kalt nicht seinen Geschmack verliert, kann er als unkomplizierter Begleiter den ganzen Tag getrunken werden.

Kräuter- und Früchtetee-Lüste an der Küste

Bevor es so richtig sommerlich wird auf den deutschen Ost- und Nordsee-Inseln, sollte man sich noch einmal eine frische Brise um die Nase wehen lassen. Kräftige Brandung, erste Sonnenstrahlen, lauschige Orte und kuschelige Gasthäuser erwarten den Besucher. Aber nicht nur die gesunde jodhaltige Luft lädt zum Verweilen ein – allerorts finden sich Traditionen und Bräuche, unverwechselbare Landschaften und kulinarische Genüsse.

Teegenuss ist Muss Auf den ostfriesischen Inseln Langeoog, Spiekeroog, Wangeroog, Juist, Borkum, Baltrum und Norderney begegnet dem Gast nicht nur die Besonderheit, dass einige von ihnen völlig autofrei sind, sondern auch traditionelle Teebräuche. Nicht nur der klassische Ostfriesentee wird hier in großen Mengen konsumiert, sondern auch der Verbrauch an aromatischen und wohlschmeckenden Kräuter- und Früchtetees ist in dieser Region immens. Die verschiedensten Kräuter- und Früchtetee-Mischungen sind vom Namen gerne den hiesigen Witterungsverhältnissen angepasst.

Schietwettertee mit Pfefferminze, Anis und Brombeerblättern lässt so manchen Schauer vergessen, Meeresbrise mit Hagebutte, Preiselbeeren und Himbeeren für die lauen Abende oder Meeresbrandung mit Kirschen und Korinthen für einen stürmischen Nachmittag lassen einen nie vergessen, dass man mitten im Meer ist. So malerisch wie die Namen werden diese köstlichen Genüsse auch präsentiert: liebevoll serviert in urigen Teestuben oder in hübschen Teeläden als Präsent angeboten.

Rote Grütze – auch in der Tasse Weiter Richtung Norden rekeln sich die Inseln Amrum, Sylt und Föhr und die Halligen. Mitten im schleswig-holsteinischen Wattenmeer erwartet den Besucher eine typisch norddeutsche und skandinavische Spezialität: rote Grütze. Mit ihr hält der Sommer Einzug in Norddeutschland. Für „Rodegrütt“, wie man hier auf Plattdeutsch sagt, werden rote Beeren aller Art mit viel Zucker zu einem Dessert eingekocht und mit Vanilleeis, Vanillesoße oder Milch gereicht. So köstlich fruchtig und süß hat diese Spezialität auch ihr Pendant im Früchtetee-Regal gefunden. Sultaninen, Hibiscus, Hagebuttenschalen und verschiedenste Beeren kommen in der Tasse als Rote-Grütze-Tee ob heiß oder kalt ausgesprochen lecker daher.

Strand, Sand, Sanddorn Nähert man sich den Inseln in der Ostsee, wie Fehmarn, Usedom, Rügen oder Hiddensee, werden die kulinarischen Genüsse durch den sich allerorts anzufindenden Sanddorn geprägt. Sanddorn ist insbesondere Rügens typischste Frucht. Die Vitamin C-reichen Beeren finden sich in den regional angebotenen Früchteteespezialitäten gemischt mit Hibiskus, Hagebutte und Orangenschalen. Der fruchtige Aufguss eignet sich nicht nur zum Aufwärmen an kalten und regnerischen Tagen. Als Eistee genossen verschafft er herrliche Erfrischung, wenn die Sonne kräftig scheint.