Jean-Georges Klein

Reiseziel des Berliner Bloggers Bernhard Steinmann ist diesmal die Gemeinde Baerenthal in der Region Lothringen.
Das Départment nennt sich Moselle, alles zusammen befindet sich im Arrondissement Sarreguemines.
Klingt ein bisschen kompliziert, ist es aber nicht. Baerenthal zählt zum alemannischen Sprachraum, was so manches erleichtern sollte.

In dieser französischen Provinz befindet sich das Restaurant L´Arnsbourg des Spitzenkochs Jean-Georges Klein,
zu dem wir endlich den Weg gefunden haben. Drei Michelinsterne erhält das Restaurant seit Jahren.

Die Gegend im Tal ist wunderschön, aber einsam. Nur schwer kann ich mir vorstellen, dort aufgewachsen zu sein. Als typischer Großstädter einfach undenkbar.
Hier träumt man schnell den Traum von der großen weiten Welt. Ich vermute, so ist es auch dem jungen Jean-Georges ergangen.
Doch die große weite Welt ist seit Jahren sozusagen auf dem Weg nach L´Arnsbourg. Auf dem Weg zu einem der weltbesten Köche.

Jean-Georges Klein hat sich seine Kochkünste in Eigenregie angeeignet. Als Autodidakt erbringt er beeindruckende Leistungen in der Küche.
Auch wenn er, lassen Sie es mich etwas salopp ausdrücken, jenseits der 60er Jahre wohl kaum der „Generation Praktikum“ zuzurechnen ist,
hat er doch gerade diese Form der Weiterbildung und Weiterentwicklung überzeugend genutzt.
So war er in St. Etienne bei Pierre Gagnaire, um in die Welt der Sterneküche hineinzuschnuppern, um sich inspirieren zu lassen.
Gagnaire war Vorreiter der Fusionsküche und hatte, meiner Meinung nach, damit die klassische französische Küche revolutioniert.

Doch damit nicht genug. Mit Ferran Adria taucht ein weiterer Kochkünstler auf, der die Welt des Kochens bereicherte und bei dem Klein ein Praktikum absolvieren sollte.
Dies, man kann es kaum glauben, gepaart mit viel Selbststudium und Fleiß, hat Klein schließlich zu einem der besten Köche des Kontinets werden lassen.

Das Restaurant ist hell, der Empfang überaus herzlich.
Schnell fällt die Wahl auf das Menu Découverte und ein Glas Champagner.

Ein Auszug aus dem Menü:
Kaviar Gold, Carpaccio von Langoustinen, Waldorfsalat
Der erste Gang brilliert mit herrlischer Frische und kommt federleicht, ja fast schwerelos daher.
Der Waldorfsalat, es gibt ja so viele Variationen, ist Klein besonders gut gelungen. Präsentiert auf einem Carpaccio von Langoustinen können sich die Aromen wunderbar ergänzen.
Alles geschmacklich ausbalanciert und überaus beeindruckend.

Wolfsbarsch, Himbeere, Kamille-Vinaigrette
Der Raubfisch ist perfekt gegart, gewinnt mit der fruchtigen Himbeernote weitere Aromen hinzu.
Eigentlich eine gewagte Kombination, stellt man die Kamille-Vinaigrette in den Vordergrund. Glücklicherweise sind die Kamillenoten so rücksichtsvoll und treten nur dezent auf.

Blauer Hummer
Der Hummer wird mit Holunderblüten aromatisiert, von Karotten in Textur begleitet und erhält durch einen Reis-Schaum mit Angostura den entscheidenden Kick.
So wird ein Hummergericht zu einem Ereignis der besonderen Art.

Gebratene Taubenbrust mit Eisenkraut-Jus
Der Hauptgang. Wieder einmal Taube, von uns nicht so sehr geliebt.
Doch Klein versteht es prächtig, mit einer Eisenkraut-Jus, schwarzen Oliven und einem, ich nenne es einmal Waldbeerenkuchen, ein perfektes Erlebnis daraus zu machen.

Lesen Sie den kompletten und bebilderten Bericht auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Kräuter- und Früchtetee – Durch Rohstoffmangel knapp und teuer

Kräuter- und Früchtetee: Durch Rohstoffmangel knapp und teuer

Bei Kräuterklassikern wie Pfefferminze, Kamille und Fenchel, aber auch bei Hagebutten- und Hibiskus wurden durch ungünstige Witterung nur geringe Erträge erzielt.

Für Kräuter- und Früchtetee müssen Verbraucher in Zukunft tiefer in die Tasche greifen. Vermutlich werden die Preise noch bis Ende des Jahres um bis zu durchschnittlich 30 Cent pro Packung mit 50 Teebeuteln steigen, informiert die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF). Grund ist eine Verknappung der Rohstoffe infolge geringer Erträge und hoher Energie- sowie Transportkosten. Auch Lagerbestände sind kaum vorhanden. Nicht nur die Hagebutten- und Hibiskusernten waren in diesem Jahr schlecht. Auch bei Kräuterklassikern wie Pfefferminze, Kamille und Fenchel wurden durch die ungünstige Witterung nur geringe Erträge erzielt. Hohe Energiekosten für Trocknung und Transport trieben die Preise zusätzlich in die Höhe.

Vermutlich werden die Ladenpreise langfristig auf einem höheren Niveau bleiben. Denn häufig werden traditionelle Anbauflächen für Kräuter und Früchte in Zukunft für den Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung umgestellt, erklären die Experten. Auch die Landflucht in wichtigen Anbaugebieten weltweit mache seit Jahren das Einbringen der Ernten kostspieliger und schwieriger. Trotz der Verteuerung bleibt Früchte- und Kräutertee aber ein günstiges und gesundes Heißgetränk, betont die WKF.

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF),

Führung für Kräuterhexen und Gartenfreunde

Es war einmal an einem kalten, feuchten Frühlingsmorgen, als die Kräuterhexe mit kratzendem Hals aufwachte und überlegte, welches Kraut gegen ihre Beschwerden gewachsen ist.

Ob Lindenblüten, Kamille, Salbei oder Spitzwegerich, schon seit Jahrhunderten werden Wild- und Gartenkräutern wahre Wunder zugesprochen. Im Zuge der Esslinger Gartentage bietet Brigitte Haussler-Kimmerle, Stadtführerin der Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST), am Sonntag, 27. April um 11.30 Uhr einen neuen Stadtspaziergang zum Thema Kräuterhexen und Gartenfreunde.

Die Innenstadt verwandelt sich zu den Esslinger Gartentagen, 26. – 27. April, in ein einzigartiges Blumenparadies. Teilnehmer der Führung erleben daher eine duft- und farbintensive Führung. Nebenbei gibt es Geschichtliches und Informatives über Pflanzen, ihren Zauber und ihre Heilkraft. Tipps für die Schönheitspflege oder Rezeptideen werden nicht fehlen. Welche Wirkung einem Rosenwein zugesprochen wird, darf jeder Teilnehmer während einer Verkostung am Ende der Führung selbst erfahren.

Die Führung kostet 10 Euro pro Person und ist ab sofort bei der Esslinger Stadtinformation, Marktplatz 2, 73728 Esslingen zu buchen. Öffnungszeiten sind Mo. bis Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 16 Uhr.

News vom Ebnisee – Ernst Karl Schassberger

Jubiläums Tips April 2006

Akademie Tip von Ralph Mornhinweg, Reservierungs Leiter
Cocktail Bar Mixkurs am Samstag, 8. April
• Sie wollen „fit für die Bar“ sein? Alles über die Zubereitung klassischer Cocktails, Trend-Drinks und alkholfreier Drinks lernen? Barmeister Walter Fröscher vermittelt von 10 bis 16 Uhr die nötige Fachkompetenz. €85 p. P.

Hotel Tip von Genevieve Pimentel, Hausdame
Oster Extravaganza 8. bis 23. April
• Vom 14. bis 21. April bieten wir kostenloses Tennistraining mit Fredi Dexheimer sowie geführte Wanderungen. Buchen Sie bis Karfreitag die Wohlfühlwoche, so schreiben wir Ihnen im Rahmen des Frühlings Erwachen Bonbon bei Abreise Euro 31 p. P. gut!

Brunch Tip von Anna Bölke, Hotel Trainee
Ostermontag Brunch am 17. April, 11:30 Uhr
• Anlässlich des Osterfests bieten wir Ihnen genussreiche Köstlichkeiten.
Euro 35 p.P. (inkl. Speisen, Heißgetränke, Champagner Aperitif)

Vitalis Tip von Mina Minai, Kosmetikerin
Hot Stone: mer & sens Körper-Ritual € 60
• Unser Gutschein Tip zum Osterfest: Verschenken Sie diese ausgedehnte Massage mit heißen Steinen, während Sie sich in erlesenen Essenzen aus Lavandel, Magnolie, Römischer Kamille und Nerolie hüllen (ca. 55 Minuten).

Restaurant Tip von Jennifer Riedl, Auszubildende Restaurantfachfrau
Sterne-Kochkurs am Samstag, 22. April
• Verbringen Sie lehrreiche und unterhaltsame Stunden mit Sternekoch Ernst Karl Schassberger. Erlernen Sie in netter Gesellschaft die optimale Vor- und Zubereitung eines 5-Gang Fisch Menüs, damit Sie als Gastgeber Zeit für Ihre Gäste haben.
Tageskochkurs inkl. Gourmet-Abendmenü € 155 p. P. zuzüglich Übernachtung (z. B. das Arrangement Erlebnis Wochenende)

Presse Tip Essen und Trinken März 2006: Das Restaurant Ernst Karl
ist eine von Württemberg’s idyllischsten Michelin Stern Adressen!

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