Weinausbildung „Weinakademiker Diploma“

Das „Weinakademiker Diploma“ – eine neue deutschsprachige Weinausbildung von Weltformat.

Die führenden Weininstitutionen im deutschen Sprachraum, die Weinakademie Österreich als größte Weinschule am Kontinent, die Hochschule Geisenheim University und die Zürcher Hochschule ZHAW Wädenswil, bieten ab November 2018 eine neue deutschsprachige Ausbildung von Weltformat an: das „Weinakademiker Diploma“.

Seit vielen Jahren kooperieren diese drei Institutionen im Rahmen der internationalen Weinschulung. Unter der Federführung der Weinakademie Österreich wurde über 20 Jahre lang das WSET Level 4 Diploma in Wines and Spirits in Österreich, Deutschland und der Schweiz in deutscher Sprache angeboten. Ab dem Studienjahr 2018/19 wird die Weinakademie mit ihren Partnern in diesen Ländern das WSET Level 4 Diploma nur mehr in englischer Sprache anbieten.

© Bernhard Steinmann

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Lena Endesfelder

Die neue Deutsche Weinkönigin heißt Lena Endesfelder und kommt von der Mosel! Als neue Deutsche Weinprinzessinnen komplettieren Mara Walz aus Württemberg und Christina Schneider aus Franken das Trio der Deutschen Weinmajestäten 2016/2017.

Strahlend und unter lautstarkem Jubel nahm Lena Endesfelder aus Mehring die Krone und zahlreiche Glückwünsche entgegen. Überzeugend und kompetent präsentierte sich die 23jährige Winzerin bereits im Vorentscheid, charmant und schlagfertig war ihr Auftreten im äußerst spannenden Finale. Damit überzeugte sie die Fachjury und gewann die Sympathien der rund 1.300 Zuschauer in der Mainzer Rheingoldhalle. Im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) wird Lena Endesfelder nun als 68. Deutsche Weinkönigin ein Jahr lang auf über 200 Terminen im In- und Ausland als Botschafterin für den deutschen Wein unterwegs sein.

„Ich bin einfach nur überglücklich“, jubelte die frisch gekürte Weinkönigin unmittelbar nach der Wahl. „Ich genieße den Moment und freue mich auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr im Dienst der deutschen Weinwirtschaft“, sagte Lena Endesfelder, die das Studium Bachelor of Science Weinbau und Oenologie in Geisenheim bereits erfolgreich abgeschlossen hat und seither gemeinsam mit Mutter und Schwester das eigene Weingut in Mehring bewirtschaftet.

Mit ihren ausgesprochen guten weinsensorischen, rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten setzte sich die Kandidatin von der Mosel in mehreren Spielrunden gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch. Vor laufenden Kameras mussten sie beispielsweise in einer verdeckten Weinprobe die Rebsorte erkennen und dem richtigen Anbaugebiet zuordnen. In der Raterunde „Was bin ich“ galt es, mit geschickten Fragen weinbezogene Berufe herauszufinden und bei „Dingsda“ die richtigen Weinbegriffe zu erkennen, die von Kindern beschrieben wurden. Lena Endesfelder blieb dabei sehr locker, punktete mit ihrer souveränen Art und Kompetenz. Auch ihre einminütige Rede zum Thema „Weinvermarktung in China – vier Helfer für das DWI“, in die sie spontan die vier Persönlichkeiten Sepp Blatter, Papst Benedikt, David. Cameron und Stefan Raab einbauen musste, gelang ihr ganz hervorragend. Fröhlich und humorvoll hat Lena ihre letzte Aufgabe gelöst, in der Sie einen Brief an sich selbst schreiben und dem Publikum vortragen musste.

Nach sieben Jahren geht die höchste deutsche Weinkrone damit wieder an die Mosel, und Lena Endesfelder darf sich auf einen rauschenden Empfang in ihrem Heimatort Mehring freuen.

Freudig schaut auch die Württembergerin Mara Walz auf das vor ihr liegende Amtsjahr als Deutsche Weinprinzessin. Die 23jährige hat ihr Duales Studium für Weinbau & Oenologie in Neustadt bereits abgeschlossen und wird nun statt im elterlichen Weingut vor allem „am modernen Bild des Weinlands Deutschland“ arbeiten.

Glücklich zeigte sich zudem Christina Schneider aus Franken nach ihrer Krönung. „Ich kann noch gar nicht glauben, was hier gerade passiert“, sagte die 22jährige, die nach ihrem Bachelor der Psychologie den Master-Abschluss der Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg anstrebt. Dies wird sie nun sicher gerne ein Jahr zurückstellen, um sich als Deutsche Weinprinzessin in den Dienst der Weine aus den 13 Anbaugebieten zu stellen.

Weinbergsbesitzer werden mit der Bodega Maruccia

Am Anfang war die Leidenschaft für den Wein und ein lange gehegter Traum: die eigene Bodega auf Mallorca. Frank Maruccia hatte einen stressigen Job mit wenig Freizeit. Erst als er aus dem aktiven Geschäft ausstieg, wurde der Traum 2009 Wirklichkeit.

Doch ihm ging es nicht nur um das Weinmachen, sondern vor allem auch um den Austausch mit Gleichgesinnten: „Ich will begeisterte Leute und echte Weinfreaks um mich herum. Menschen, die nicht nur gerne Wein trinken, sondern die wie ich, Wein auch leben“.

Genau diese Idee war es, die Frank Maruccia dazu brachte, einen Weinclub der etwas anderen Art auf Mallorca zu gründen: den „Club de vino 953“. Weinenthusiasten wird über Rebenpatenschaften der „eigene Weinberg“ auf der Sonneninsel ermöglicht und noch mehr: sie können sich vor Ort, falls gewünscht, auch intensiv mit dem Weinbau beschäftigen. Die Anzahl der „Apasionados del vino“, ist aufgrund der geringen Fläche auf 953 begrenzt.

„1,5 Hektar ist genau die Größe, die ich überblicken und bewirtschaften kann. Größer soll das Weingut nicht werden, ich bleibe eine Manufaktur“. „Und da die Frage immer wieder kommt: „953 Mitglieder, da ich jeweils Rebenpatenschaften zwischen zwei Holzpfählen vergebe; für jeweils 5 bis maximal 7 Pflanzen pro Mitglied und die Fläche damit die Anzahl der Rebenpaten vorgibt“.

Wohnhaus, Bodega und Weinberg bilden bei Maruccia eine Einheit: Pflanzen und Trauben wachsen zu sehen, die Arbeit im Weinberg und die Abfüllung in Flaschen selbständig umzusetzen, um eine Qualität zu erreichen, die Maruccias Ansprüchen genügt und das in Verbindung mit dem Wohnen im eigenen Weinberg.

„Der Weinbau wurde mir quasi in die Wiege gelegt“, lacht Frank Maruccia, „mit einem apulischen Winzer als Onkel und Winzern aus dem Remstal in der Verwandtschaft, kann man sich dem Wein nicht entziehen“. Seit vielen Jahren hat sich Maruccia intensiv mit Wein beschäftigt und durch den Austausch mit mallorquinischen Weinbauern viel über die örtlichen Gegebenheiten gelernt. „Gerne hätte ich auch die autochthone Rebsorte Callet gepflanzt“, erklärt Frank Maruccia, während er über das Jungfeld blickt, „aber die müssen ein Alter von wenigstens 30 Jahren erreichen, um eine Top-Qualität zu liefern – zu lange, um das selbst noch zu erleben!“

Ende des Jahres wird es rund 2.000 Flaschen einer Cuvée aus eigenem Cabernet Sauvignon und aus besten zugekauften Callet-Trauben eines mallorquiner Traubenproduzenten geben. „Ich habe lange gesucht, bis ich Trauben gefunden hatte, die meinen Vorstellungen entsprechen“, so der Winzer.

An eigenen Rotweinen wurden Cabernet Sauvignon, Syrah, Merlot sowie Aglianico angepflanzt. Letztere ist eine Reminiszenz an den apulischen Onkel, die aber auch perfekt auf die Balearen-Insel passt. Beim Weinausbau geht Maruccia ungewöhnlich Wege:„Meinen Chardonnay baue ich im Beton-Ei aus, um die Frucht im Wein zu unterstützen. Der Ausbau im Stahltank ergibt zu reduktive Weine und das Holzfass beeinträchtigt mir zu sehr die Harmonie des Weins.“

Permanente Lust auf Innovation in Verbindung mit etablierten, klassischen Ausbautechniken, das ist eine von Maruccias Stärken.
Auf der Insel kann es heiß werden – heiß und trocken. Allein 2012 gab es bis Ende August nahezu 5 Monate keinen Niederschlag. Dennoch verzichtet die Bodega Maruccia auf künstliche Bewässerung – als eines der wenigen Weingüter auf der Insel. Dafür ist die richtige Bodenbearbeitung eine ganz wesentliche Voraussetzung: Kapillare müssen immer wieder aufgebrochen werden, damit die kostbare Feuchtigkeit nicht entweichen kann. Dies betrifft insbesondere die Gegend um Llucmajor, eine der südlichsten Anbauflächen auf Mallorca.

„Die Trauben erhalten ihre Nährstoffe aus dem Boden. Der geringe Pflanzabstand von nur 80 cm zwingt sie tief zu wurzeln“, so Maruccia. Das Ergebnis spricht für diese Methode: die Trauben sind kleiner und konzentrierter, da der eingespeicherte Wasseranteil geringer ist. Das garantiert mineralische, individuelle Weine voller Spannung.

Und diese Weine sind rar – im Handel wird man sie nicht finden: In den Genuss kommen nur die „Apasionados“, von deren Rebstockpacht und deren Ideen das Projekt lebt.

Erste Erfolge geben dem Konzept des Winzers Recht. Schon vor dem Abfüllen der ersten Flaschen hat der „Club de vino 953“ über 50 Mitglieder. Der Manager des Fünf-Sterne-Hotels „Son Julia Country House“ in Llucmajor ist von den ersten Fassproben der Rotweine voll und ganz überzeugt: Borja Ochoa, der auch Mitglied im „Club de vino 953“ ist, zählt Maruccias Weine bereits jetzt zu den Besten der Insel und freut sich darauf, sie künftig auf der Weinkarte seines Hotels anzubieten.

Weinbau: Weingarten statt Rebplantage

Seit einem Jahr geht Meinklang neue Wege bei der Gestaltung seiner Rebflächen. Die Demeter-Winzer Familie Michlits hat auf ihrer zehn Hektar weiten Rebfläche 27 große Ökoinseln geschaffen. In Form riesiger Wassertropfen angelegt, erstrecken sich diese über mehrere Pflanzenzeilen und brechen die monotone Rebarchitektur auf. Das Zentrum jeder Insel bildet eine Baumgruppe mit Laub- und Obstgehölzen, gesäumt von Strauch- und Buschwerk, Wildkräutern, heimischen Blumen und extensiven Gemüsepflanzen. Sogar Brennnesseln und Disteln dürfen fortan inmitten der Reben wuchern: sie sind wichtige Futterpflanzen für viele Insekten. Meinklang hat so dem Begriff des „Wein-Gartens“ neuen Sinn verliehen. Jetzt wurde auch die Wein-Universität Geisenheim (D) auf das innovative Projekt aufmerksam. In einem mehrjährigen Forschungsvorhaben will Phytomedizinerin Prof. Dr. Beate Berkelmann-Löhnertz die Auswirkungen des vielfältigen natürlichen Weingartens auf Bodenlebewesen, Fauna und Flora erforschen: „Das Meinklang Projekt ist einzigartig in Europa und bietet völlig neue Forschungsperspektiven für einen ökologischen Weinbau.“

Neue Wissenschaftsmethoden kommen zum Einsatz
Bisher gibt es im Bereich der Biodiversität des Ökosystems „Weingarten“ keine systematisch-wissenschaftlichen Untersuchungen. Mithilfe einer neuen Methode, der sogenannten 454-Pyrosequenzierung, lassen sich Organismengruppen erfassen und innerhalb einzelner Kategorien spezifisch auswerten. „Im Rahmen der Erforschung des Meinklang-Weinartens wird untersucht, wie sich die Populationen von Nützlings- und Schädlingsorganismen unter diesen optimalen ökologischen Bedingungen entwickeln. Dazu wird ebenso ein Weingarten in reiner Monokultur zum Vergleich herangezogen“, erklärt Berkelmann-Löhnertz das Studien-Design.

Weinplantagen meist triste Monokulturen
„Die allermeisten Rebanlagen heute sind triste Monokulturen vergleichbar mit Maisäckern. Daran ändert auch ein wenig Begrünung kaum etwas. Unsere Vision ist monotone Weinplantagen aufzubrechen und sie in blühende Gärten zu verwandeln. Dieses Projekt harmonisiert das Landschaftsbild, schafft neue Lebensräume für Nützlinge und wirkt sich letztlich auf den Charakter des Weines aus. Jetzt sind wir sehr auf die Studienergebnisse der künftigen Jahre gespannt. Unser Pilotprojekt soll möglichst viele KollegInnen dazu ermutigen, aus ihren Plantagen auch wieder echte Wein-Gärten zu machen“, sagt Werner Michlits.

www.meinklang.at
www.fa-gm.de

Südtirol ein kleines Land in Italien mit viel Genuss

Das Reisemagazin berge-exclusiv.de berichtet aktuell über die Genuss Welt in Südtirol. Hier heißt es, sich Zeit nehmen für die schönen Dinge des Leben, für Knödel auf der Berghütte oder Spaghetti in einem Restaurant, einen kräftigen Lagrein oder einen Gewürztraminer mit Charakter.

In der nördlichsten Provinz in Italien trifft mediterranes Flair auf alpine Gemütlichkeit und vor allem Dolce Vita auf Bodenständigkeit. Von Kontrasten geprägt ist in Südtirol die Landschaft, Kultur und Lebensart. Die Dolomiten in Südtirol wurden von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Ihre Almen und Bergmassive, die zerklüfteten Täler und pittoresken Dörfer kennzeichnen Südtirol. Die Städte Bozen und Meran mit ihren eleganten Boutiquen und von Zypressen und Palmen gerahmten Plätzen sind einzigartig in Italien. In der Küche und den kulturellen Angeboten spiegeln sich diese Gegensätze am deutlichsten wieder.

Regionale Produkte, alpine Tradition und mediterrane Finesse

Eine Liebesheirat aus kulinarischer Sicht ist die Vermählung von alpiner Tradition und südländischer Raffinesse. Dass Südtirol, die nördlichste Provinz in Italien kulinarisch so viel zu bieten hat, liegt zum einen am Geschick und Einfallsreichtum der Köche, zum anderen aber auch an den raffinierten Zutaten aus der Gegend. Bergkräuter, Kastanien, Speck, Äpfel, Wildspezialitäten oder Käse Delikatessen dienen als Basis für eine authentische Küche und als Ursprung für moderne Interpretationen. Für eine gleichbleibende Frische und Qualität sorgen die kurzen Lieferwege. Franz Mulser zum Beispiel, Kochvirtuose und Besitzer der Almhütte Gostner Schwaige auf der Seiser Alm, zaubert für seine Gäste in der wohl kleinsten „Gourmetküche in Italien“ auf fast 2.000 m Höhe Köstlichkeiten mit einheimischen Zutaten. Suppe aus Heu oder Salat aus frisch gepflückten Blumen sind nur zwei seiner Spezialitäten der Gostner Schwaige, die Franz Mulser natürlich frisch serviert. Franz Mulser mit seiner Gostner Schwaige ist mittlerweile weit über die Grenzen von Italien hinaus bekannt. Das zeigt, dass es in Südtirol Teil der Esskultur ist, selbst bei einfachen Gerichten hohe Maßstäbe zu setzen.

Die Weißweine aus Südtirol gehören zu den besten in Italien

Die Stärke im Weinbau von Südtirol liegt nicht in der hergestellten Menge, sondern in der beispiellosen Qualität. Die kalten Nächte und der mit über 300 Sonnentagen pro Jahr verwöhnten Region in Italien sowie eine kompromisslose Verpflichtung zur Qualität bilden die Basis für den guten Ruf des Weins aus Südtirol. Obwohl nur 0,7 Prozent der gesamten Weinproduktion Italien s aus dem mit 5.100 ha Anbaufläche eher kleinen Anbaugebiet kommen, erfüllen die Weine höchste Ansprüche. Fast 90 Prozent der Weine besitzen die Kennzeichnung „DOC“.

Neue Wege gehen viele Weinbauern aus Südtirol in der Architektur ihrer Weingüter. Im Casòn Hirschprunn von Alois Lageder zum Beispiel können Interessierte nicht nur seine vielfach in Italien prämierten Weine verkosten, sondern auch aktuelle Kunst im Zusammenspiel mit modernen Kellertechniken und nachhaltigem Weinbau besichtigen. Einen guten Überblick über die Abwechslung des Weinanbaugebiets Südtirol geben die Weinfeste wie im Frühjahr die „Südtiroler Weinstraßenwochen“ im Süden von Südtirol oder das im Herbst stattfindende „Merano International WineFestival & Culinaria“ in Meran.

wein.pur ist da! – Natürlich, nachhaltig, prominent

„Zurück zum Ursprung“ ist ein Trend im Weinbau.

wein.pur beleuchtet die Nachhaltigkeit im Weinbau, die Natural wine
Bewegung, analysiert die roten Pannobile-Weine seit 2000, feiert 150
Jahre Gaja und 16 Jahrgänge Ornellaia.

In einer Extra-Beilage widmet sich wein.pur dem Rotweinkönig Pinot
noir mit über 180 Weinen aus Österreich, Deutschland und Südtirol.
Genussvolles „Weinlesen“ in wein.pur 1/2012
Pannobile rot
Pannobile spiegelt die jüngere österreichische Rotweingeschichte
wider. Julia Sevenich hat verkostet, diskutiert und analysiert.

Natural wine
Was man darunter versteht und wie sich diese Weine von
konventionellen Weinen unterscheiden.

Nachhaltiger Weinbau
Im Traisental untersucht man, wie die Produktion vom Weingarten
bis zur Auslieferung ressourcenschonend von statten gehen kann.

Renaissance der Riesling Spätlese?
In Deutschland setzten die VDP-Weingüter ein Zeichen und wollen
der Spätlese wieder eine positive Aura verpassen.

Nicht nur Weißwurst und Bier
Die bayrische Metropole München bietet Weinliebhabern ein großes
Spektrum an Weinbars mit ausgezeichneter Weinkultur.

Côte-Rôtie und Condrieu
Die nördliche Rhône zählt heute zu den spannendsten
Weinbauregionen in Frankreich. Die Erfolgsstory ist vergleichsweise
jung.

Das 4 x 4 des Ornellaia
16 Magnumflaschen Ornellaia von 16 Jahrgängen eingeteilt in die
vier Themengruppen Frische, Charme, Opulenz und Struktur. Welches
Weinerlebnis versprechen sie?

Weitere Themen sind ein Streifzug durch das Schaffen von Angelo
Gaja, die aktuellen Entwicklungen rund um den Amarone, ein Porträt
der Winzervereinigung „Klitzekleiner Ring“ an der Mosel, eine
Reportage über die Weininsel Zypern und eine Verkostung von Weinen
aus Top-Lagen im Kremstal südlich der Donau.
wein.pur 1/2012 ist seit 30. Dezember 2011 in ihrer Trafik, im
Zeitschriftenhandel in Österreich sowie am Kiosk in Deutschland und
der Schweiz erhältlich.

Winzer des Jahres 2011

 

   

 
Deutsche Spitzenwinzer prämiert – Höchste Auszeichnungen der deutschen Weinwirtschaft vergeben – DLG zeichnet außerdem die besten Sekterzeuger aus

Im Rahmen der Bundesweinprämierung 2011 der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) jetzt die Bundesehrenpreise an deutsche Spitzenwinzer vergeben. Die feierliche Preisverleihung der höchsten Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft fand am 20. Oktober in Berlin statt.

 
 
In Anwesenheit der deutschen Weinkönigin Annika Strebel, des Präsidenten des Deutschen Weinbauverbandes Norbert Weber sowie zahlreicher Weinbau-Präsidenten aus den verschiedenen Anbauregionen überreichten der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller, sowie DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die höchsten Auszeichnungen der deutschen Weinwirtschaft. „Die ausgezeichneten Weingüter und Winzergenossenschaften stehen für eine Genusskultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Die Vielfalt der heimischen Weinkultur verdanken wir dem fachlichen Können unserer Winzer. Die mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichneten Betriebe gehören zu dieser Qualitätselite. Sie dürfen sich zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Weins zählen“, unterstrich Dr. Gerd Müller den hohen Qualitätsstandard und die konsequente Qualitätsorientierung der Preisträger.
 
An der DLG-Bundesweinprämierung, der traditionsreichsten Qualitätsprüfung für deutsche Weine und Sekte, beteiligten sich   rund 350 Winzerbetriebe mit insgesamt 4.700 Weinen und Sekten aus allen 13 deutschen Anbauregionen. „Aus diesem großen Teilnehmerkreis als einer der Besten hervorzugehen, unterstreicht den sehr hohen Qualitätsstandard der ausgezeichneten Winzer. Der Bundesehrenpreis bestätigt die nachhaltige Orientierung auf Qualität, Geschmack und Genuss. Die Preisträger setzen Qualitätsmaßstäbe für die gesamte Branche“, lobte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die Bundesehrenpreisträger.
 
„Winzer des Jahres 2011“ für die beste Gesamtleistung in der diesjährigen Bundesweinprämierung sind Günter, Jürgen und Holger Willy vom Winzerbetrieb Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy aus Nordheim (Württemberg). Die Winzer erhielten den Bundesehrenpreis in Gold des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Den Bundesehrenpreis in Silber für den zweiten Platz in der DLG-Bundesweinprämierung erzielte die Durbacher Winzergenossenschaft (Baden). Weitere 19 Betriebe erhielten als herausragende Winzerbetriebe ihrer jeweiligen Anbauregion ebenfalls einen Bundesehrenpreis.
 
DLG-Ehrenpreis „Bester Sekterzeuger“
 
Als „Sekterzeuger des Jahres 2011“ wurden die Sektkellerei Deidesheim aus Deidesheim (Pfalz) und das Weingut Acker – Martinushof aus Bodenheim (Rheinhessen) ausgezeichnet.
 
Alle Preisträger sind im Internet unter   http://www.wein.de/   veröffentlicht.
 
 
Bundesehrenpreis in Gold und „Winzer des Jahres 2011“ (1. Platz)

·                   Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy,   Nordheim (Württemberg)

 
Bundesehrenpreis in Silber 2011 (2. Platz)

·                   Durbacher Winzergenossenschaft , Durbach (Baden)

 

Weitere Bundesehrenpreise 2011

·                   Winzergenossenschaft Mayschoss-Altenahr eG , Mayschoss (Ahr)

·                   Badischer Winzerkeller,   Breisach (Baden)

·                   Oberkircher Winzergenossenschaft eG,   Oberkirch (Baden)

·                   Weingut Alexander Laible,   Durbach (Baden)

·                   Weingut Horst Sauer,   Volkach-Escherndorf (Franken)

·                   Weingut Juliusspital , Würzburg (Franken)

·                   Vinum Autmundis Odenwälder Winzergenossenschaft eG ,  
         Groß-Umstadt (Hessische Bergstraße)

·                   Weingut Eisenbach-Korn,   Oberheimbach (Mittelrhein)

·                   Weingut Josef Bernard-Kieren,   Graach (Mosel)

·                   Weingut Emmerich-Koebernik,   Waldböckelheim (Nahe)

·                   Weingut August Ziegler,   Maikammer (Pfalz)

·                   Wein- und Sektkellerei Gebrüder Anselmann,   Edesheim (Pfalz)

·                   Weingut Werner Anselmann,   Edesheim (Pfalz)

·                   Weingut Georg Müller Stiftung , Eltville-Hattenheim (Rheingau)

·                   Weingut Manz , Weinolsheim (Rheinhessen)

·                   Weingut Bungert-Mauer , Ockenheim (Rheinhessen)

·                   Weingut Drei Herren,   Radebeul (Sachsen)

·                   Weingut Sonnenhof,   Vaihingen-Gündelbach (Württemberg)

·                   Lauffener Weingärtner eG , Lauffen (Württemberg)

 

"Ein Riesling zum Abschied" oder eine kriminelle Begegnung mit Paul Grote

Die Studenten sind entsetzt, die Geisenheimer schockiert: Eine junge Frau wird erschlagen aufgefunden. Alle Indizien weisen darauf hin, dass Manuel Stern, Freund der Toten und wie sie Student in Sachen Wein, die grausame Tat begangen hat. Doch ist der Riesling, den man bei der Leiche findet, wirklich die richtige Spur?

Mit seinen Kriminalromanen, die in der Weinszene spielen, sorgt Paul Grote immer wieder für Hochspannung bei seinen Lesern. Und wenn er liest, springt die Faszination schnell auf seine Zuhörer über. Am Mittwoch, den 14. September um 19.30 Uhr, ist Grote zu Gast im Oestricher Gutshaus der Weingüter Wegeler. Im Zentrum des Abends steht der Kriminalroman „Ein Riesling zum Abschied“, erschienen bei dtv.

Für EUR 15,- ist man mit dabei und mitten drin in den Ermittlungen, die an vielen bekannten Orten im Rheingau stattfinden. Zur Einstimmung auf den Abend reicht Tom Drieseberg, Chef der Weingüter Wegeler, einen Riesling Sekt, der bereits die Queen in Hochstimmung versetzte und die Vorfreude auf die Lesung steigern soll.
Nach seiner Arbeit für ein Hamburger Verlagshaus berichtete Paul Grote 15 Jahre lang als Journalist aus Südamerika. Der professionellen Seite des Weins begegnete er in Argentinien und machte fortan den Weinbau zum Thema Nummer eins seiner Veröffentlichungen. Seit 2003 lebt Grote wieder in Berlin. „Ein Riesling zum Abschied“ ist der achte Band aus der Reihe „Der Mensch, der Wein und das Böse“.

Karten-Bestellungen unter info@wegeler.com oder telefonisch unter 06723-99090. Sollten nicht alle Karten vorab verkauft werden, so haben Kurzentschlossene an der Abendkasse im Weingut, Friedensplatz 9 – 11, 65375 Oestrich-Winkel, noch eine Chance.

MICHELIN-Führer „Oberrhein“

Neuer MICHELIN-Führer „Oberrhein“ empfiehlt Genießeradressen von Bingen bis Basel

Ab 5. April 2011 erweitert die Ausgabe „Rhin Supérieur/Oberrhein“ die renommierte Hotel– und Gastronomieführerreihe um einen neuen Band. Der zweisprachige Titel (deutsch/französisch) deckt das Gebiet zwischen Bingen und Basel mit den Regionen Rheinhessen, Rheinpfalz, Baden, Elsass und Nordschweiz ab. Im deutschen Buchhandel wird der MICHELIN-Führer „Rhin Supérieur/Oberrhein“ für 15,90 Euro und in Österreich für 16,40 Euro erhältlich sein.

Große kulinarische Vielfalt am Oberrhein
Die Landschaft am Oberrhein zeichnet sich traditionell durch ihre kulinarische Vielfalt aus. Essen und Trinken genießen hier einen hohen Stellenwert. Durch das milde Klima begünstigt, gibt es eine große Auswahl regionaler Produkte. Auch der Weinbau hat diese Kulturlandschaft im Laufe der Jahrhunderte entscheidend geprägt. Die abwechslungsreiche Küche der Oberrheinregion zeugt vom regen Austausch über die Ländergrenzen hinweg. So sind viele badische und pfälzische Spezialitäten stark von der Nähe zum Elsass geprägt. Ebenso finden sich in der elsässischen Küche Einflüsse aus den angrenzenden Gebieten. Die Landschaft am Oberrhein gilt politisch, kulturell und wirtschaftlich als gelungenes Beispiel für grenzüberschreitende Integration.

Entsprechend der Bedeutung von Küche und Keller finden sich in der Region zahlreiche empfehlenswerte Restaurants jeder Preisklasse. Die Gegend ist ein beliebtes Reiseziel und bietet Besuchern ein vielseitiges Hotelangebot in allen Kategorien.

Michael Moosbrugger

Jens Darsow befragt, Michael Moosbrugger, Winzer

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Jemand der sich mit den Dingen auseinandersetzt und beschäftigt. Genus besteht auch aus Erfahrung.
  2. Warum sind Sie Winzer bzw. wie sind Sie zum Wein gekommen?
    Ich bin Quereinsteiger – es war eine Mischung aus Zufall und Entwicklung. Mein Vater ist der Mitbegründer des 1. Sommelier Clubs in Österreich. Der elterliche Betrieb ist an meinem Bruder gegangen, so war ich frei für neue Herausforderungen. Die Cistercienser Mönche des Stiftes Zwettl waren auf der Suche nach einer Lösung für Schloss Gobelsburg und es hat einfach gepasst!
  3. Mit wem würden Sie gern mal über das Thema Wein reden?
    Ich liebe bei Gesprächen die Auseinandersetzung – gerne mit Robert Parker
  4. Mit wem würden Sie am liebsten mal eine Wein-Degustationsprobe machen und wo?
    Mit Anna Netrebko, Angelika Kirchschlager und Alfred Brendel – die Personen sind mir wichtig, wo es stattfindet ist eigentlich egal – möglichst in einer privaten entspannten Atmosphäre.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Introvertiert und tiefenentspannt!
  6. Welche ausländischen Weine schätzen Sie besonders und warum?
    Dies ist für mich keine Frage der Herkunft – eher der Authentizität. Privat trinke ich gerne deutsche Weine und Burgunder.
  7. Wie wichtig sind Ihnen internationale Bewertungen und wie wirken sich diese auf das Kaufverhalten aus?
    Immer unwichtiger – was mit dem guten Weinwissen der Konsumenten zu tun hat. Der eigene Geschmack ist wichtiger als Bewertungen.
  8. Ihr Lieblingsgericht?
    Ein gutes Wiener Schnitzel – Sonntagsgericht
  9. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Nieren – obwohl es das Lieblingsgericht meiner Frau ist
  10. Was wollten Sie als Kind partout nicht essen?
    Leber, Hirn, Nieren
  11. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Reis in allen Variationen
  12. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Josef Jamek und Abt Pater Bertrand – Pioniere des klassisch trockenen österreichischen Weißweins
  13. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Grammelknödel mit Sauerkraut
  14. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Wirtshaus Schwillinsky
  15. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Restaurant Emilia Romagna in Rom und Bar Olio in Düsseldorf
  16. Wo haben Sie die wichtigsten Erfahrungen mit der Leitung eines Weingutes gemacht?
    Im Gut Oberstockstall in Kirchberg am Wagram
  17. Wo sehen Sie persönlich den Schwerpunkt Ihrer Arbeit – im Weinberg, im Keller oder im Verkauf?
    Wir sehen uns als große Weingärtner. Alle Ebenen müssen funktionieren. Ich muss eine bestmögliche Balance herstellen.
  18. Welchen Winzer (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Aubert de Villaine für seine Bescheidenheit
  19. Wie wichtig sehen Sie die Rolle der ambitionierten Sommeliers und des Weinfachhandel?
    Enorm wichtig! Sie sind Kompetenzträger in Sachen Wein und erreichen viele Konsumenten.
  20. Wie wird sich Ihr Weingut perspektivisch aufstellen?
    Das wichtigste Ziel ist die Arbeit am Ausbau und der Fertigung des Herkunftsgedankens in Österreich. Wichtigster Aspekt dabei ist die Etablierung der Lagenklassifizierung des Donauraums.
  21. Ihr größter Fehler?
    Unentschlossenheit
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Frankreich und Argentinien
  23. Ihr Lieblingsurlaubsland?
    Malediven – einer der wenigen Orte wo man dem Zwang von Internet und email noch auskommt und einfach nur lesen kann.
  24. Ihr Lieblingsgetränk?
    Madeira und Pils-Bier
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Meinen eigenen „Champagner“ – eigentlich geht dies immer…
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Musik – ich spiele Klavier und habe eine eigene Uhrenwerkstatt!
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Lesen
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Die Wasserfälle von Slunj – von Heimito von Doderer
  29. Welches ist Ihre Lieblings-Rebsorte und welche Rebsorte würden Sie gern mal anbauen?
    Riesling – Gelber Traminer würde ich gern mal anbauen
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Wenn man sich lange nicht gesehen hat – alles gleich wieder so wie früher ist
  32. Wie definieren Sie ökologischen Weinbau und wie setzen Sie diesen um?
    Entscheidend ist die Nachhaltigkeit! Nach bestem Wissen und Gewissen das Beste für die Weingärten zu tun.
  33. Was ist Ihrer Meinung nach die schlimmste Fehlentwicklung im internationalen Weinbau?
    Den Einzug der Gentechnologie in den Weinbau
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht im Weinberg verbringen?
    Mit meiner Frau

Michael Moosbrugger

Winzer

„Introvertiert und tiefenentspannt!“
Schloss Gobelsburg
Schlossstrasse 16
A-3550 Gobelsburg
Österreich

http://www.schloss-gobelsburg.at/

Name:
Moosbrugger
Vorname:
Michael
Geburtstag:
22.03.1966
Geburtsort:
Bludenz
Wohnort:
Schloss Gobelsburg

Weine

Klassischer Grüner Veltliner: GOBELSBURGER Lössterrassen & Messwein
Gehaltvolle Grüne Veltliner: SCHLOSS GOBELSBURG Steinsetz, Renner, Grub Lamm, Tradition
Klassischer Riesling. GOBELSBURGER Urgestein
Gehaltvolle Rieslinge: SCHLOSS GOBELSBURG Gaisberg, Heiligenstein, Tradition
Rotweine: SCHLOSS GOBELSBURG Cuvée Bertrand, St. Laurent, Pinot Noir, Merlot
Süssweine: SCHLOSS GOBELSBURG BA, TBA & Eiswein
Schaumwein: SCHLOSS GOBELSBURG Brut Reserve

Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de