Gault Millau 2014 – Mecklenburg-Vorpommern

In den Rang der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung” verbessert sich „der aromastark aufkochende“ André Münch vom Restaurant „Gutshaus Stolpe“ in Stolpe bei Anklam in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau. Der „kernige Naturbursche“ beeindruckt durch „die delikate und generöse Gutsherrenart seiner durchdachten Küche, aus der man die Globalisierung herausschmeckt. Im süchtig machenden Muschelsud schwimmen schön feste Carabineros und zarte Vongole vom Mittelmeer, die bretonische Scholle garnieren Erbsen, Yuzu und Holunder. Und wenn es so Deutsches wie zartes Bries, mürbe Maske, Backe und Zunge sowie rosa gegartes Filet vom Kalb gibt, dann ist das wenigstens ein pommersches Aubrac-Kalb“. Für solch inspirierte Gerichte erhält Münch von den Testern, die nach dem französischen Schulnotensystem bewerten, 17 von 20 möglichen Punkten.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreichen:
 Pierre Nippkow in der „Ostseelounge“ in Dierhagen: „Ein ebenso überraschendes wie köstliches Gaumenvergnügen bieten die in brauner Butter perfekt confierte Meerforelle und ihr zunächst beargwöhnter Beifang: ein Apfel-Sellerie-Sorbet. Eher konservativ dagegen, aber geschmacksreich die verwegene Kombi von Rehrücken und Wildschweinbacke mit einer beiden schmeichelnden Gewürzhollandaise.“

 Tom Wickboldt vom Restaurant „Tom Wickboldt“ in Heringsdorf auf Usedom: „Der immer souveräner wirkende Küchenchef fand hier seine Bühne für modern interpretierte, gehobene französische Küche. Die herzhaft abgeschmeckte Taubenbrust auf fruchtiger Apfel-Blutwurst und köstlichem Steinpilztatar oder das perfekt gegarte Kalbsfilet im würzigen Petersiliencrêpe auf Rotkohlmousseline sind zum Zungenschnalzen.“

 Raik Zeigner vom „Ich weiß ein Haus am See“ in Krakow: „Eine klare Steigerung in Aromatik und Präsentation zeigte auch das sehenswerte Duo von Scampi und Jakobsmuschel mit der Aromenfülle von Kürbis-Rettichsalat, Avocado-Knoblauchcreme, kleinem Spinatsalat und subtil geschärfter Satésauce.“

Dieselbe Note schaffen auf Anhieb in den neueröffneten Restaurants Ralf Haug vom „Freustil“ in Binz auf Rügen und Hannes Graurock im „Cheval Blanc“ in Kuhlen-Wendorf. „Zu vorbildlichem Preis-Genussverhältnis kommen“ bei Haug „der Gemüsesalat ‚Ackerei‘ und bestens gegarter Zander auf Gurke und Dill mit köstlicher Sauce aus gerösteten Gräten.“ Bei Graurock „sind das Kalbstatar mit gestocktem Landei, milder Senfcreme und geschmackstiefer Tomaten-Kalbs-Consommé oder die mit Schokopulver besprühte Gänselebermousse in Kombination mit marinierten Jakobsmuschelscheiben von verblüffender Güte“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern verteidigt souverän Ronny Siewert vom Restaurant „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm mit einem „glanzvollen Feuerwerk moderner Hochküche. Als Referenzgericht kam der facettenreich definierte isländische Kaisergranat: Mittig in der Tellermulde platziert Siewert auf einer extrem reduzierten gelierten Langoustinen-Consommé einen Cannellono, gefüllt mit Tatar, und umgibt ihn mit einem Carpaccio, dezent parfümiert mit Zitronengrassud und Olivenöl. Den breiten Tellerrand zieren zusätzlich Röllchen aus süß-saurem Rettich, gefüllt mit Zitronengrascreme, ein Apfel-Estragon-Eis, eine weitere kleine Tranche des Kaisergranats und Erbsengel. Die einzelnen Komponenten harmonieren oder ergänzen sich so deliziös, dass sie das kleine Kunstwerk zum grandiosen Geschmackserlebnis erheben. Sehr pikant abgestimmt kam der gebratene Loup de mer mit Bohnen, Schmorzwiebelcreme und extrem aufwändig produzierter Soljanka-Consommé, die dem Gericht die würzig-nachhaltige Basis, gepaart mit einer seidigen Süße, verlieh.“ Dafür bekommt Siewert wieder 18 Punkte. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 3 teilen sich hinter Aufsteiger Münch drei Köche mit 16 Punkten:

 Peter Knobloch von „Knoblochs Kräuterküche“ in Göhren auf Rügen für „gemäldegleich mit verschiedenen Wildkräutern eingerahmte Teller mit superfrischem Ostseedorsch, der trotz krosser Panko-Panade seine Saftigkeit behält und auf einem sehr leicht mit Olivenöl, Bärlauch und Rucola angemachtem Kartoffelsalat thront, oder Lammrücken mit Wildspargel und köstlichen Röstkartoffeln, parfümiert mit Goldmajoran“.

 Daniel Schmidthaler von der „Alten Schule Fürstenhagen“ in Feldberger Seenlandschaft  bietet „im vermutlich entlegensten Top-Restaurant dieser Republik alles leicht und frisch, gut balanciert und perfekt gewürzt, ob Zander-Carpaccio in einer sanften Vinaigrette mit Holunderschaum und grünem Apfelsorbet oder Juvenilferkel mit Gurke und einer intensiv grünen Kräutersauce“.

 Matthias Stolze vom Restaurant „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde zeigt „als Nachfolger seines Ex-Chefs Tillmann Hahn besondere Stärke bei den stimmig komponierten Hauptgängen, wie der Variation vom Livarer Klosterschwein mit originellem Röstzwiebel-Eis und Apfel als belebendem Element in unterschiedlichen Texturen (Espuma, Creme, Gelee und Chutney). Schade, dass Stolze bei den Vorspeisen und den Desserts zu viel des Guten will. Es wimmelt nur so vor kleinteiligen Komponenten, die zudem unnötigerweise sehr gedrängt präsentiert werden.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 26 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. 24 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf, sieben werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer
31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern
18 Punkte
Friedrich Franz in Bad Doberan-Heiligendamm

17 Punkte
Gutshaus Stolpe* in Stolpe

16 Punkte
Alte Schule Fürstenhagen in Feldberger Seenlandschaft
Knoblochs Kräuterküche in Göhren/Rügen
Der Butt*** in Rostock-Warnemünde

15 Punkte
Zur alten Post in Bansin/Usedom
Freustil** und Nixe*** in Binz/Rügen
Ostseelounge* in Dierhagen
Jagdhaus Heiligendamm in Bad Doberan
Le Croy in Greifswald
Bernstein und Tom Wickboldt* in Heringsdorf/Usedom
Ich weiß ein Haus am See* in Krakow
Cheval Blanc** in Kuhlen-Wendorf

*Aufsteiger  **Newcomer  ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Schlösserherbst

Beim 6. Schlösserherbst locken bis zum 31. Oktober 27 Schlösser, Guts- und Herrenhäuser mit 34 Veranstaltungen sowie 17 Arrangements Kultur- und Genussmenschen ins Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. Die Veranstaltungen sind so vielfältig wie die Schlösser selbst: Angefangen beim Krimi-Dinner im Schlosshotel Schlemmin über Mondscheinwanderungen zum Jagdschloss Granitz bis hin zur Blues-Nacht im Gutshaus Stellshagen erwartet Gäste ein breit gefächertes Angebot. Zudem gibt es Land- und Herbstmärkte, Workshops und Kräuter-Seminare, Kunst und Konzerte, Sonderführungen wie in Mirow auf den Spuren von Königin Sophie Charlotte und Open Airs wie den musikalischen Ballwechsel bei den „Fleesensee-Golfonics“.

Ein Höhepunkt des Schlösserherbstes sind die Gutsküchenwochen vom 1. bis 31. Oktober in der Mecklenburgischen Schweiz, bei denen Gäste in sieben Schlössern residieren und schlemmen können. Dabei kommen vor allem regionale Produkte auf den Tisch. Tolles Essen gibt es auch im Parkland Mecklenburg-Vorpommern: „Zu Tisch bei Freunden“ ist ein kulinarisches Erlebnis von besonders authentischem Charakter und intimem Flair zwischen Laage und Tessin, Gnoien und Teterow. Hier schwingen die Besitzer von elf Schlössern, Herrenhäusern und Gütern Kochlöffel und Bratenspieße; anschließend tafeln sie mit ihren Gästen in eigenen Räumlichkeiten und Gärten.

Zudem haben die Schlossherren, die sich am Schlösserherbst beteiligen, Arrangements gestrickt, so können sich die Gäste nach den Veranstaltungen auch herrschaftlich betten. Das gesamte Angebot finden Interessierte unter www.auf-nach-mv.de/schloesserherbst.

Mecklenburg-Vorpommern ist gesegnet mit einer Schlösserdichte wie sie nirgends sonst auf dem europäischen Kontinent zu finden ist. Auf jedem zehnten Quadratkilometer steht eines der rund 2.000 Guts- und Herrenhäuser, 1.078 davon sind unter Denkmalschutz gestellt. Aktuell werden rund 300 der Häuser touristisch genutzt und insgesamt werden allein in den Schlössern und Herrenhäusern des Landes rund 4.000 Betten angeboten – von der Ferienwohnung bis zum Fünf-Sterne-Hotel. Darüber hinaus beherbergen einige Häuser Restaurants, Museen, Kunstsammlungen oder Ausstellungen. Immer mehr Veranstaltungen rund um Schlösser und Herrenhäuser von einem Klavierkonzert mit schwimmendem Piano bis hin zur Mittsommer Remise versetzen Besucher in die Vergangenheit zurück oder zumindest in Erstaunen. Zu zahlreichen dieser Kleinode im Nordosten Deutschlands gehören 1.200 weitläufige Garten- und Parkanlagen, die Gartenbaumeister wie Lenné erschaffen haben; 650 von ihnen stehen unter Denkmalschutz. Viele dieser Parks sind in den vergangenen Jahren restauriert und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt worden.

www.auf-nach-mv.de/schloesserherbst

Die Küche in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern liegt im Nordosten von Deutschland, es reicht nördlich von Brandenburg bis hoch an die Ostsee und im Osten bis an die polnische Grenze. Fisch ein wichtiger Bestandteil auf dem Speisezettel. Die weiten Wälder der ostelbischen Landschaften bieten Wild, Pilze und Beeren, die Landwirtschaft sorgt für Kartoffeln, Rapsöl, Roggen und Weizen, es gibt Schweine- und Hühnermast und eine ausgedehnte Weidewirtschaft. Gänse gehören geradezu sprichwörtlich auf die pommersche Tafel, nicht nur zur Weihnachtszeit. Die beiden WDR-Fernsehköche Martina & Moritz haben sich das angesehen und servieren außerdem Gestovte Wruken mit Schweinebauch, die viel besser schmecken, als ihr Ruf vermuten lässt. Aus einem Zander werden gleich zwei Mahlzeiten: Zuerst wird er blau gesotten und klassisch mit Petersilienbutter serviert. Und am nächsten Tag wird aus dem Rest „Pflückfisch“ – ganz ohne Gräten, dafür in einer würzigen Sauce. Wie man es überhaupt in Meck-Pomm versteht, aus den einfachsten Zutaten schnell was Gutes zuzubereiten. Zum Beispiel den Pommerschen Jardestern, eine Art mit Ei und Sardellenfilet gefüllte Brotschnitte. Und natürlich gibt’s am Ende auch Süßes: Buttermilch-Flinsen, kleine Pfannküchlein, mit Puderzucker bestäubt und mit Sanddornsauce – süß und verführerisch fruchtig.

Redaktion: Klaus Brock

WDR Fernsehen, Samstag, 16. Februar 2013, 17.20 – 17.50 Uhr: Kochen mit Martina und Moritz – Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

www.martinaundmoritz.wdr.de

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern

Ronny Siewert aus Heiligendamm kocht sich im neuen Gault&Millau in die deutsche Küchenspitze, Daniel Schmidthaler aus Feldberger Seenlandschaft in die Landesspitze

Mit seinen „Feuerwerken filigraner Aromenkunst“ kocht sich der 34-jährigen Ronny Siewert vom Restaurant „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die kulinarische Spitze der Bundesrepublik. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 preisen ihn die Tester: „Der ursprünglich klassisch ausgerichtete Küchenchef gestaltet seine Kreationen mittlerweile kontrastreicher. So verleiht er der pochierten, mit geräuchertem Ostseeaal gefüllten Roulade vom Müritz-Saibling durch Kartoffel-Liebstöckelcreme, fruchtigen Apfel-Meerrettichschaum und knackige Bratkartoffel-Crôutons verblüffenden Reiz. Zur punktgenau gegarten Bresse-Taube gelingt ihm ein Spannungsbogen aus Aprikosencreme, Steinpilzsugo und Tandori-Schärfe.“

Auch für „das à la mode wie eine kleine Landschaft auf das elegante Porzellan gezauberte Allerlei von historischen Tomatensorten (Ochsenherz, Tigerstreifen, Feigen und Strauch) in unterschiedlichen Texturen, belebend gewürzt mit Koriander und Basilikum und edel begleitet von glasiertem Königskrabbentatar“ bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note als Siewert haben nur 13 Köche in Deutschland.

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht „durch höheres Tempo bei der Weiterentwicklung seiner Küche“ Daniel Schmidthaler von der „Alten Schule Fürstenhagen“ in der Feldberger Seenlandschaft. Er beeindruckte auch „durch eine Rindersülze, die hier eine reizvolle Auferstehung als Tatar auf kräftigem Gelee mit Knusperbrot, Remoulade und einem Hauch Kernöl erlebt. Das kross gebratene Saiblingsfilet wird perfekt ergänzt mit grünem Erbspüree, Haselnüssen und mildem, süß- saurem Radieschenfond, und das Zicklein (Bries, Rücken, Leber) passt wunderbar zu grünem Spargel und Oliven.“

Auf 15 Punkte verbesserten sich Sebastian Syrbe im Stralsunder „Esszimmer“ durch „Liebe zum Detail, beste Zutaten und kreative Ideen wie bei den glasig gegarten Jacobsmuscheln, garniert mit gehackten Erdnüssen auf schmelziger Karottencreme, oder beim Skrei mit ausdrucksstarker Trauben-Senf-Creme“ sowie Marc-André Uhlenbrock vom „Kurhaus-Restaurant“ in Bad Doberan- Heiligendamm, bei dem man „mit Jacobsmuscheln auf Mangozitronell mit geschmackstiefem Hummerschaum und würzigem Kartoffelstampf oder gebratenem Zanderfilet mit konfiertem Schweinebauch, prägnanter Dijon- Senfsauce und pikant abgeschmecktem Ingwer-Wirsing sehr gut bedient ist“.

Platz 2 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in MeckPomm teilen sich nun hinter Aufsteiger Siewert zwei Köche, die ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr mit kreativen Gerichten verteidigten: Benedikt Faust vom „Berliner Salon“ in Göhren

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auf Rügen und Tillmann Hahn im Restaurant „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde. Bei Faust „passt ins elegante Gourmetrefugium, wie er das Thema Leber in Szene setzt: als luftig-schmelziges Eis, geschmeidig-süße Terrine und leicht gebraten mit Apfel (Chutney und mariniert) und Rosinen (eingelegt, als Sauce und Erdnuss-Rosinen-Brioche). Den perfekt gewürzten Seeteufel präsentiert er auf köstlichem Salat von dicken Bohnen und Schweinshaxenragout, das Überraschungsei aus dicker Vollmilchschokolade gefüllt mit köstlichem Fruchtsorbet, Milchschaum und Schokobiskuit.“ Hahns „Vielfalt, die er in seinen vier Menüs (klassisch, mediterran, exotisch und vegetarisch) bietet, ist in der Spitzengastronomie nur noch selten anzutreffen. In seiner weiten Welt der Aromen ist die ‚Mecklenburger Ziege indisch‘ eine Geschmacksbombe mit mehreren Sprengsätzen: hauchdünnes Karree in der Senfkohl-Eihülle, Schulter, Bauchlappen und Gemüsecurry im Kartoffelplätzchen, dazu drei verschiedene Chutneys (Mango-Chili, Aubergine, Minze).“ Tillmann Hahn geht per Ende 2012 und macht sich im Laufe des nächsten Jahres in der Gegend selbstständig. Den Butt übernimmt sein langjähriger Souschef Matthias Stolze.

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 27 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. 255 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffte auch das neu eröffnete „Scheel‘s“ in Stralsund mit 14 Punkten dank „einer Küche, die munter, aber überlegt drauflos kombiniert: den Boddenhecht mit Seespargel-Salsa, den geschmolzenen Reblochon mit gesalzenem Melonen- Portweinsorbet“.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Mecklenburg- Vorpommern zwei langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt zwei neu auf, je fünf werden höher bzw. niedriger bewertet. Das ranghöchste der runtergestuften Lokale ist das „Le Croy“ in Greifswald, das wegen des „uniformen Geschmacks und der Schwere mancher Gerichte“ nur noch 15 Punkte erhielt.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch als Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern

18 Punkte
Friedrich Franz in Bad Doberan-Heiligendamm

17 Punkte
Berliner Salon in Göhren/Rügen
Der Butt in Rostock-Warnemünde

16 Punkte
Nixe in Binz/Rügen
Alte Schule Fürstenhagen* in Feldberger Seenlandschaft Knoblochs Kräuterküche in Göhren/Rügen
Gutshaus Stolpe in Stolpe

15 Punkte
Zur alten Post in Bansin/Usedom
Le Croy** in Greifswald
Jagdhaus Heiligendamm* in Bad Doberan-Heiligendamm Bernstein in Heringsdorf/Usedom
Esszimmer* in Stralsund

14 Punkte
Ostseelounge in Dierhagen
Kurhaus-Restaurant in Bad Doberan-Heiligendamm Tom Wickboldt in Heringsdorf/Usedom
Gutshaus Kubbelkow in Kl. Kubbelkow/Rügen
Ich weiß ein Haus am See in Krakow
Scheel’s *** in Stralsund

* Aufsteiger **Absteiger ***Newcomer

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Markus Kern

Der Sieger der Deutschen Cocktail-Meisterschaft 2012 heißt Markus Kern aus Neuburg. Der Barkeeper, der in der „In-Live Cocktailschule“ in Neuburg arbeitet, überzeugte am Montagabend im Eventpalast in Leipzig in der Kategorie „Open“ die Jury mit seiner Kreation „Goodbye Thomas“.

Auf den zweiten Platz kam Adriano Paulus (Negroni, München) aus Bayern mit seinem Drink „Aurora“, Dritter wurde Katrin Reitz („LaDeeDa, Bad Honnef ) aus Nordrhein-Westfalen.

Sieger in der Kategorie „Freestyle/Flairtending“ wurde Hüseyin Kirac aus Hessen mit seinem Drink „Passion for Poison“. Er beeindruckte die Jury mit einer sehenswerten Kombination aus Cocktailkreation und spektakulären Showmixelementen. Auf die Plätze zwei und drei kamen Tony Oliviero, (Hessen) und Marian Krause (Mecklenburg-Vorpommern).

Über 35 Barkeeper aus den 12 Sektionen der Deutschen Barkeeper-Union e.V. (DBU), die auch in diesem Jahr wieder Veranstalter der Deutschen Cocktailmeisterschaft war, kämpften in Leipzig in einem spannenden Wettbewerb und bei toller Stimmung um den Sieg.

Markus Kern und Hüseyin Kirac werden nun bei der Cocktail-Weltmeisterschaft, die nächstes Jahr in Prag stattfinden wird, für Deutschland an den Start gehen.

Farbenfrohes Sommer-Rendezvous beim "Kleinen Fest" in Ludwigslust

Zwei unvergessliche Sommerabende bereitet das „Kleine Fest im großen Park“ am 10. und 11. August im Schlosspark Ludwigslust

Ein Meer aus Farben erwartet die Gäste am 10. und 11. August im Schlosspark von Ludwigslust. Zum 18. Mal öffnen sich die Tore des Barockschlosses für das weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannte „Kleine Fest im großen Park“. Der Künstlerische Leiter Harald Böhlmann wird um 18.00 Uhr seinen Zylinder heben und die 25 Bühnen für eine wunderbare Komposition aus Akrobatik, Tanz, Pantomime, Komödianten und Clownerie der Extraklasse freigeben.

Mit Picknickkorb und Decke können die Gäste losziehen und von einer Bühne zur anderen wandeln. Die Kulisse des Barockschlosses Ludwigslust mit kleinen Teichen und Wasserspielen, uralten Bäumen und weitläufigen Wiesen lässt jedes Besucherherz höher schlagen. Entlang der zum Flanieren einladenden Alleen verbergen sich viele Überraschungen und so manches märchenhafte Wesen. Über 60 hochkarätige Künstler aus 13 Nationen garantieren auf den im gesamten Schlosspark verteilten Freilichtbühnen zwei erlebnisreiche Sommerabende.

Herrlich amüsieren können sich die Besucher z. B. über die beiden französischen Reiter „Les Goulus“ oder sie lassen sich von den Damen des „Schuh Mädchen Reports“ über ihren Schuhtick aufklären. Bezaubernde Musik, Eleganz und einen einmaligen Anblick bietet Carillon – ein weißer Flügel mit seiner Primaballerina – und einem talentierten Pianisten. Während das Klavier zwischen staunenden Besuchern über Straßen und Wege fährt, dringen barocke Klänge hervor, die die zierliche Ballerina unermüdlich Pirouetten auf dem weißen Flügel drehen lassen. Feen, Elfen und Kobolde bevölkern seit jeher unsere Gärten, da ist auch der Schlosspark des Barockschlosses in Ludwigslust keine Ausnahme. Art Tremondo verzaubert mit farbenprächtigen Kostümen und lässt Rosenfeen und Elfen in fantasievollen Gewändern durch den Schlosspark wandeln.

Das „Kleine Fest“ bietet mit seiner bezaubernden Komposition aus Kunst und dem stimmungsvollen Ambiente der Schlossanlage eine einzigartige Atmosphäre. Ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot rundet das wundervolle Sommererlebnis ab. Krönender Abschluss des mehr als vierstündigen Programms ist das große Défilée aller Künstler durch den Schlosspark. Mit einem schillernden Barockfeuerwerk verabschiedet sich das „Kleine Fest“ gegen 22.30 Uhr von seinen Gästen zu den Klängen von Franz von Suppés Ouvertüren „Leichte Kavallerie“ und „Banditenstreiche“.

Das „Kleine Fest im großen Park“ zieht, unter der Künstlerischen Leitung von Harald Böhlmann, jährlich tausende Besucher in die Region, und zählt zu den Höhepunkten der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Unterstützt wird das „Kleine Fest“ durch die Stadt und den Landkreis Ludwigslust, die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin und die Provinzial Versicherungen sowie den NDR, die Schweriner Volkszeitung, die Ostsee-Zeitung und den Nordkurier als Medienpartner der Festspiele MV.

Weitere Informationen sowie Karten für das „Kleine Fest im großen Park“ und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern finden Interessierte im Internet unter www.festspiele-mv.de
oder telefonisch unter 0385 – 591 85 85.

Axel Diembeck und Thomas Köpke

Fernab der Stadt entspannen und dabei vorzügliche Küche genießen können Genuss-Reisende und Feinschmecker in den Schlössern und Gutshäusern Mecklenburg-Vorpommerns. In modernem Design oder rustikalem Flair lassen sich zahlreiche ausgezeichnete Köche finden, die regionale Lebensmittel zu delikaten Speisen verarbeiten.

Im Gutshaus Kubbelkow auf Rügen dinieren Besucher im wundervoll eingerichteten Speisesaal und genießen eine vom Gault Millau mit ganzen 14 Punkten ausgezeichnete Kochkunst. Hier werden Gerichte à la carte und frische Inselspezialitäten angeboten. Küchenchef Axel Diembeck setzt gekonnt Mediterranes mit französischer Klassik in Verbindung, alles unter der Verwendung von ausschließlich regionalen und saisonalen Produkten. Zudem besteht die Möglichkeit, im Kaminzimmer mit Blick auf den herrschaftlichen Gutspark oder in einem der romantischen Zimmer den Abend ausklingen zu lassen.
www.kubbelkow.de

Stilvolles Ambiente heißt den Gast im Romantikhotel Gutshaus Ludorf willkommen, gewohnt wird hier in den 32 großzügigen und landadelig eingerichteten Zimmern. Direkt an der Müritz gelegen, findet sich hier ein idealer Ort der Besinnung, in dem auch Gourmets auf nichts verzichten müssen. Küchenchef Thomas Köpke bereitet im Restaurant Morizaner frischen Fisch aus der Müritz zu oder auch die Spezialität Morizanerbraten. „Der Feinschmecker“ und „Schlemmer Atlas“ haben das Restaurant bereits mehrfach gelobt.
www.gutshaus-ludorf.de

Das Genusshotel Gremmelin am Hofsee bietet eine komfortable, moderne Innenausstattung im Gewand des alten Herrenhauses aus dem Jahre 1800. In der Küche des hauseigenen Bio-Gourmet-Restaurants Landlieb werden ausschließlich ökologische Erzeugnisse aus der Region verarbeitet. Am malerischen Hofsee können die Besucher des Gut Gremmlin in aller Seelenruhe entspannen und den Tag genießen. Auch seine eigenen Kochkünste kann der Hobbykoch in angebotenen Kursen verfeinern.
www.gutgremmelin.de

In reizvoller Landschaft liegt das Romantikhotel Rittergut Bömitz. Ein knisterndes Kaminfeuer in der Eingangshalle empfängt die Urlauber und lässt sie direkt in die Entspanntheit des Ortes eintauchen. Durch den freundlichen, persönlichen Stil des familiengeführten Hotels entsteht eine einzigartige Atmosphäre. Das Restaurant Jägerstube verarbeitet frische, regionale Zutaten zu köstlichen Gerichten. In der internen Manufaktur werden eigene, qualitativ hochwertige Produkte hergestellt und finden sich hier natürlich auf der Speisekarte wieder.
www.rittergut-boemitz.de

Weitere Infos unter: www.mein-urlaub-im-schloss.de

Karte zu Hofläden und Hofcafés in Mecklenburg-Vorpommern

Den Weg zu Hofläden und Hofcafés in Mecklenburg-Vorpommern mit Produkten von Apfelsaft bis Ziegenkäse weist die dritte Auflage der Hofladenkarte, herausgegeben vom Landestourismusverband und dem Verein Landurlaub. Mit dieser Karte in einer Auflage von 60.000 Exemplaren finden Urlauber auf einen Blick den Weg zum nächstgelegenen Bio-Hof, Fischereihof, Töpfer oder Naturladen im Nordosten Deutschlands. Insgesamt 85 Adressen listet die handliche Karte, darunter 34 Anbieter, die sich zum ersten Mal in diesem Rahmen präsentieren. Die auch im Internet verfügbare Hofladenkarte richtet sich sowohl an Einheimische, die beispielsweise den nächstgelegenen Bauern für den Wochenendeinkauf suchen, als auch an Urlauber, die auf einer Radtour ein idyllisches Hofcafé mit frisch geröstetem Café und selbst gebackenem Kuchen finden möchten. So gibt es zum Beispiel Kaffee und Nüsse von Ostseekaffee, der Rügener Kaffeerösterei, Eierlikör vom Straußenei vom Straußenhof Brandt und Bio-Wurst vom Landgut Bollewick zu probieren. Dazu Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Karte ist ein wunderbarer Wegweiser gerade in die ländlichen und weniger entdeckten Regionen. Sie bedient das immer stärkere Interesse an einheimischen und authentischen Produkten.“

Erstmals wird in der neuen Auflage auch auf Orte hingewiesen, an denen Interessierte Handwerkswaren erhalten, darunter Töpfergut, Seifen oder Kleidung. Neben der Übersichtskarte sind in der Publikation die Kontaktadressen aller Anbieter zu finden. Außerdem ist auf der gefalteten Karte ersichtlich, welche Art von Lebensmitteln auf den einzelnen Höfen und Läden zu bekommen sind. Die Palette reicht von Milch- und Käseprodukten über Brot- und Backwaren bis hin zu Gemüse und Bio-Waren. Auch Anbieter von Sanddornprodukten werden präsentiert.

Regionale Küche und Gastronomie stehen bei den Gästen des Landes hoch im Kurs. Immerhin 16 Prozent der Gäste Mecklenburg-Vorpommerns bezeichnen ihren Aufenthalt als kulinarische Reise. Viele besuchen neben den Hofläden und Hofcafés eine der zahlreichen kulinarischen Veranstaltungen, die zu jeder Jahreszeit angeboten werden: Gäste können im April die Wismarer Heringstage genießen, im Mai am „Grand Schlemm“ – einer kulinarischen Strandwanderung auf Usedom – teilnehmen oder im Herbst die Kulinarischen Wochen auf Fischland-Darß-Zingst entdecken.

Die Karte steht unter www.landurlaub.m-vp.de und www.landsichten-mv.de zum Download bereit und kann beim Verein Landurlaub Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 038208 60672 oder per E-Mail unterlandurlaub@m-vp.de kostenlos bestellt werden.

Ronny Siewert

Großer Gourmet Preis 2012
Kulinarisches Stelldichein mit gleich zwei Mallorquinischen Spitzenköchen beim Großen Gourmet Preis 2012 im Grand Hotel Heiligendamm.

Der Große Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern wird am 2. Juni 2012 erneut in der „Weißen Stadt am Meer“ ausgetragen. Neben den fünf besten Köchen Mecklenburg-Vorpommerns wird der kulinarische Hauch Mallorcas das Gipfeltreffen verfeinern.

Zu Gast in diesem Jahr sind gleich zwei Spitzenköche. Fernando Pérez Arellano ist DIE neue Nr.1. auf den Balearen. Im Restaurant Zaranda Sa Torre präsentiert Arellano die volkstümliche mallorquinische Küche und wurde durch seine modernen Interpretationen schnell mit einen Stern im Michelin-Führer Spanien-Portugal 2011 ausgezeichnet.

Auch Benet Vicens ist momentan in Spanien in aller Munde. Der Spitzenkoch gehört mit seinem Restaurant Ben´s D´Avall seit Jahren zur absoluten Spitzenklasse auf der Insel. Sein Gourmet-Restaurant an der romantischen Küste von Deià ist oft Wochen im voraus ausgebucht.

An der Spitze der Gourmetküche in Mecklenburg-Vorpommern steht bereits im dritten Jahr Ronny Siewert, Sternekoch und Küchenchef des Gourmet Restaurants „Friedrich Franz“ im Grand Hotel Heiligendamm. Die Wahl beruht auf den einst von Kritiker Gustav Volkenborn entwickelten Restaurant-Hitlisten, denen die sechs wichtigsten Gourmet-Führer zugrunde gelegt sind. Damit verteidigt der 33-jährige den Spitzenplatz und er wird bei dem exklusiven Feinschmeckermenü für den ersten Zwischengang verantwortlich sein. Neben Ronny Siewert sind weitere vier Köche aus Mecklenburg Vorpommern vertreten: Tillmann Hahn „Der Butt“ in Warnemünde, André Münch aus dem „Gutshaus Stolpe“, Ralf Haug „niXe“ in Binz auf Rügen. Erstmals dabei ist auch Sternekoch Benedikt Faust aus dem „Berliner Salon“ in Göhren auf Rügen. Auch er hat den Aufstieg in die Liga der besten Köche Deutschlands geschafft. „Üppig, kreativ und fantasievoll“ beschreibt der Gault Millau seine Kreationen. Als „Entdeckung des Jahres“ hat die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ Faust im Jahr 2010 gefeiert.

Die Verleihung des Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern findet in diesem Jahr bereits zum 13. Mal statt. Untermalt wird das hochkarätige Gourmet-Event von nationalen und internationalen Showacts. Erstmalig gastiert u.a. Melvin Edmondson (USA) mit seiner Band in Heiligendamm. Melvin arbeitet bereits mit den Village People, Harry Belafonte, Diana Ross und Quincy Jones zusammen.

Karten für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern gibt es für € 195 pro Person über das Grand Hotel Heiligendamm telefonisch unter 038203-740-6130 oder per Mail reservations@grandhotel-heiligendamm.de.

Aron Schoder

Frühlingserwachen im Wangeliner Garten am 27.04.2012, 19 Uhr

Am 27.04.,19 Uhr beginnt mit „Frühlingserwachen“ die beliebte literarisch kulinarische Reihe im Wangeliner Garten. Dann ist wieder Genuss für Gaumen und Geist angesagt, wenn der Gartenkoch Aron Schoder die Kelle schwingt und Künstler der Region Literatur rund um die im 4 Gänge Menü verwendeten Pflanzen lesen.

Melden Sie sich rechtzeitig unter 038737/499878 zum Preis von 29 € an.

Die Adresse lautet Wangeliner Garten, Nachtkoppelweg, 19395 Buchberg, OT Wangelin, Mecklemburg Vorpommern, Mecklenburgische Seenplatte, Nähe Plau am See,

www.fal-ev.de