Mirko Reeh, Frankfurt

Kochen ist Kult, und wer dieses kreative Hobby einmal für sich entdeckt hat, für den gibt es kein Halten mehr. „Viele meiner Kochkurs-Teilnehmer sind Wiederholungstäter. Sie brauchen ständig neues Futter“, sagt Mirko Reeh. Im Jahr gibt Frankfurts gutgelaunter Küchenstar um die hundert Kochkurse. Die meisten finden in seiner Kochschule im Herzen von Mainhattan statt, manche auch auf Mallorca und Ibiza oder auf hoher See.
Beim Wirtschaftsgipfel in Sankt Petersburg kochte Reeh mit den Damen der Wirtschaftsgrößen. Er stand am Herd mit Krebspatienten, mit Kindern, Knastbrüdern und Harz 4 Empfängern. Reehs Unternehmungslust kennt keine Grenzen – Kochen, das ist seine Welt. Ab EUR 95,- kann man zusammen mit Mirko Reeh den Kochlöffel schwingen und Spaß am Herd haben.

Derzeit besonders angesagt sind Kochkurse für Veganer. „Das hat sich zu einem echten Trend entwickelt“, sagt Reeh. Aber auch die Klassiker wie Fleisch- , Fisch- und Pasta-Kochkurse sind stets gut gebucht. Trend Nummer zwei sind Kochkurse, bei denen die Stars aus der Region in den Topf und auf die Teller kommen. „Heimat auf der Zunge“ – das lassen sich immer mehr Menschen schmecken und suchen nach immer neuen Rezepten und Bezugsquellen. Doch der absolute Renner ist das Thema Kochen mit Handkäs‘. In Reehs Kochschule können sich Fans dieser hessischen Spezialität nach Herzenslust austoben. Ob Handkäs‘-Carpaccio, Handkäs‘ im Mantel, Handkäs‘ Mousse, Tiramisu mit Handkäs‘ oder Praline vom Handkäs‘ – Reeh kennt viele Rezepte und gibt sie gerne an seine Kursteilnehmer weiter. Ganz neu im Programm sind Kochkurse mit Gesang – von und mit Mirko Reeh. Sie starten am 24. Oktober. Mirko Reeh arbeitet wie viele Sterneköche mit CHROMA Kochmesser.

www.mirko-reeh.com

Veganer Käse für Pizza

„Widerspruch“ auf der Pizza

Wer sich vegan ernähren möchte, findet vor allem im Bio-Handel eine große Auswahl – vom Getreidedrink über Tofu-Spezialitäten und pflanzlichen Aufstrichen bis hin zu Aufschnitt auf Soja- oder Weizenbasis. Schwierig wird es jedoch bei Käse, auf den Viele aber nicht verzichten wollen. Gerade bei Pizza und Aufläufen gehört lecker schmelzender Käse einfach dazu.

Das haben 2012 die ersten konventionellen Hersteller erkannt und vegane „Käsescheiben“ auf den Markt gebracht. Sie enthalten neben Wasser, pflanzlichem Öl und Stärke auch viele Zusatzstoffe, darunter meist Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Farbstoffe. Aromen stehen ebenfalls fast immer auf der Zutatenliste. Damit rücken solche Produkte in die Nähe von Analogkäse, der vor einigen Jahren in die Schlagzeilen geriet. Was beim Analogkäse als Verbrauchertäuschung kritisiert wird – der Verzicht auf Milch und Milchprodukte – ist bei veganem „Käse“ allerdings gewollt.

Nun haben einige Bio-Hersteller nachgezogen: Auf der weltweit größten Fachmesse „BioFach 2014“ wurde unter anderem ein „Bio-Pizzaschmelz“ vorgestellt. Auf Zusatzstoffe wird verzichtet, allerdings sorgt „natürliches Aroma“ für den typischen Käsegeschmack. Dieses Aroma ist vegan, also nicht auf der Basis von Milch oder Käse hergestellt. Die Hersteller verraten allerdings nicht, welcher Stoff stattdessen als Grundlage dient. Ausgangsbasis für eine Kennzeichnung mit „natürlichem Aroma“ ist laut Gesetz die Verwendung von Rohstoffen aus der Natur. Das müssen aber nicht die sein, die einem Produkt am Ende den Namen oder den Geschmack geben.

Die EU-Öko-Verordnung erlaubt natürliche Aromen für Bioprodukte. Das entspricht jedoch nicht dem Anspruch, den die meisten Verbraucher an die Naturbelassenheit von Bio-Lebensmitteln haben. Der Bundesverband Naturkost Naturwaren empfiehlt seinen Mitgliedsunternehmen daher, auf Extrakte und natürliche Aromen aus dem namensgebenden Rohstoff zu setzen, bevorzugt in Öko-Qualität. Im Falle „Veganer „Käse“ kommt das aber nicht in Frage, da das Aroma dann nicht vegan wäre. Der Vegan-Boom treibt also auch auf dem Biomarkt ein paar seltsame Blüten.

Für Veganer gibt es Alternativen zum Käse, zum Beispiel können Hefeflocken und daraus hergestellter Hefeschmelz den Streukäse für Pizza und Aufläufe ersetzen. Es gibt im Bio-Handel auch Mozzarella-ähnliche Bio-Produkte aus Vollkornreis, sogenannte „Fermate“ auf Sojabasis als Brotbelag oder zum Überbacken, fermentierten Cashew-„Käse“ und „Frischkäse“ auf Tofubasis. Wer selbst veganen „Käse“ herstellen möchte, findet in speziellen Kochbüchern und im Internet viele Rezepte. Die Konsistenz ähnelt der von Käse und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.
Katja Niedzwezky und Britta Klein, www.aid.de

Rührei ohne Ei

Neue Produkte für Veganer

US-amerikanische Wissenschaftler haben ein Rührei für Veganer entwickelt, das kein tierisches Eiweiß enthält. Es besteht aus einer proteinhaltigen Masse, die sich beim Erhitzen verfestigt. Das Unternehmen Hampton Creek Foods in San Francisco hat bereits eine Mayonnaise ohne Ei auf den US-amerikanischen Markt gebracht, in diesem Jahr werden eifreie Kekse folgen. Die Produkte sollen nicht nur ein Angebot für Veganer sein, sondern eine Alternative für jeden Konsumenten bieten. Ein wichtiger Vorteil sei, dass die Ei-Ersatzprodukte kein Cholesterin enthalten und eine bessere Umweltbilanz haben.

Hühnereier haben ganz spezielle Eigenschaften. So ist das im Eigelb enthaltene Lecithin ein Emulgator, der das Mischen von Öl und Wasser ermöglicht. Bei der Zubereitung des Rühreis gerinnt das Ei, ist aber noch cremig und locker. Es ist nicht einfach, ein Produkt mit ähnlichen Eigenschaften zu entwickeln. Die Lebensmittelforscher haben intensiv gesucht und eine Mischung aus elf verschiedenen proteinhaltigen Pflanzen gefunden. Dabei handelt es sich vor allem um Bohnen, die in dieser Kombination vergleichbare Eigenschaften und damit eine ähnliche Konsistenz und Geschmack wie ein Rührei aufweisen.

Auch in Deutschland sind etwa in Bioläden oder Reformhäusern Ei-Ersatzprodukte erhältlich. Sie bestehen häufig aus Mais-, Kartoffelstärke oder auch Tapiokamehl und werden mit Wasser angerührt. Sie können zum Beispiel für Bratlinge, Kuchen, Soßen und Pfannkuchen verwendet werden. Zur Herstellung von Rührei oder Spiegelei sind diese Produkte aber nicht geeignet. Stattdessen lässt sich mit verschiedenen Tofusorten, Kurkuma, Salz und Pfeffer einfach und schnell ein rühreiähnliches Gericht zubereiten.
Heike Kreutz, www.aid.de

Vegane Ernährung

Bedarfsdeckung nur mit Vitaminergänzung

Veganer praktizieren die strengste Form einer vegetarischen Ernährung. Da sie jegliche Form der Tierhaltung ablehnen, verzichten sie auf alle Lebensmittel tierischen Ursprungs. Also neben Fleisch auch auf Milchprodukte, Eier und Honig. Diese Einstellung wirkt sich auch auf andere Lebensbereiche aus. Anstatt Leder und Wolle tragen Veganer Kleidung und Schuhe aus pflanzlichen und synthetischen Materialien und bei Kosmetika und Arzneimitteln achten sie auf tierfreie Bestandteile.

Daten der Nationalen Verzehrsstudie zufolge bezeichnen sich in Deutschland knapp 80.000 Menschen (0,1 Prozent der Bevölkerung) als Veganer, überwiegend Frauen. Dank neuer Produktentwicklungen gibt es heute für reine Pflanzenköstler ein reichhaltiges Lebensmittelsortiment. Fleisch ersetzen sie durch Tofu, texturierte Sojaprodukte oder Seitan (ein Produkt aus Weizeneiweiß) und statt Kuhmilch trinken sie zum Beispiel Hafer-, Soja- oder Mandeldrinks.
Eier lassen sich in vielen Rezepturen durch Sojamehl oder Seidentofu (frischer Tofu mit hohem Feuchtigkeitsgehalt) austauschen.

Da einige Nährstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln in geringeren Konzentrationen oder gar nicht vorkommen, ist es erforderlich, dass Veganer sich intensiv mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und ihren Speiseplan bewusst zusammenstellen. So lassen sich Defizite bei der Nährstoffzufuhr vermeiden.

Das größte Risiko für eine Unterversorgung besteht beim Vitamin B12, das in pflanzlichen Lebensmitteln kaum vorkommt. Dieses Vitamin wird unter anderem für die Zellteilung benötigt. Ein Mangel führt deshalb zu Blutarmut und langfristig zu Schäden am Nervensystem. Veganer können ihren Bedarf nur über angereicherte Lebensmittel (z. B. Sojadrinks, Frühstückscerealien) und Nahrungsergänzungsmittel decken. Letztere sollten eine Zufuhr von 10 Mikrogramm Vitamin B12 pro Tag sicherstellen. Veganer, die auf Nummer sicher gehen möchten, sollten zusätzlich alle zwei bis drei Jahre ihre Vitamin B12-Versorgung durch eine Blutuntersuchung prüfen lassen. Calcium ist ein weiterer Mineralstoff, der in pflanzlichen Lebensmitteln seltener vorkommt.

Gute pflanzliche Quellen sind grüne Gemüse (z. B. Grünkohl, Brokkoli, Fenchel), Nüsse und Samen (vor allem Mandeln und Sesam, auch in Form von Mus) sowie calciumreiche Mineralwässer (mindestens 150 mg/l).

Für Schwangere, Stillende und Kinder ist eine reine Pflanzenkost nicht geeignet, denn der wachsende Organismus hat einen besonders hohen Nährstoffbedarf und ein Mangel kann irreversible Schäden verursachen. Wer sich in dieser Lebensphase dennoch vegan ernähren möchte, sollte sich auf jeden Fall durch einen Ernährungswissenschaftler, Oecotrophologen oder Diätassistenten beraten lassen.
Dr. Maike Groeneveld, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.was-wir-essen.de/gesund/alternative_ernaehrungsformen.php

Attila Hildmann

Vegan is(s)t besser!“

Attila Hildmann

Name:
Hildmann
Vorname:
Attila
Geburtstag:
22.04.1981
Geburtsort:
Berlin
Wohnort:
Berlin

Stationen

Veganer Koch, Fernsehkoch, Kochbuchautor und Fitnessmodel

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Ein Genießer ist für mich jemand der auf allen Ebenen genießen kann. Der ein Wohlbefinden auch noch nach dem Esser spürt und sich optimal zu ernähren weiß. Und sich auch noch gut, nach einem süßen Genuss, fühlt.
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Arnold Schwarzenegger.
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit meiner Mama, in einem meiner Restaurants – irgendwann in der Zukunft.
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Mein Lieblingsfisch ist der Hai, naturbelassen im Meerwasser und lebendig.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Temperamentvoll, ehrgeizig, emphatisch.
  6. Ihr Motto?
    „Vegan is(s)t besser!“
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Spaghetti mit Tofu-Rotwein-Bolognese.
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Ich esse nichts wofür ein Tier sein Leben lassen musste.
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Sülze.
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Wildschweinaufschnitt, Käsefondue, Milchreis.
  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Meinen Vater, Ingo Hildmann – RIP.
  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Beelitzer Spargel.
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    La Mano Verde.
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Auf Ko Samui, in Thailand, gab es am Strand ein kleines Restaurant dessen Namen ich nicht mehr weiß, dort habe ich den besten Tofu-Burger gegessen.
  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Gordon Ramsay und Jamie Oliver.
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Er sollte ein Teamplayer mit Durchsetzungskraft sein.
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Hilfsbereit, Loyal, verlässlich.
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Anfängerfehler.
  19. Ihr größter Fehler?
    Ich habe einmal vergessen eine Aubergine anzustechen. Diese ist mir dann im Backofen explodiert.
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Wenn sie vegan mit Rohkost kochen, sie riechen dann so gut und ich finde auch, dass sie dann sexy aussehen. Das ist für mich dann eine kreative Anregung.
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    USA.
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Indien.
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Matcha-Hafermilchshake mit Kaschu-Eis.
  24. Ihr Lieblingswein?
    Bio-Weine. Fair trade.
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Nach einem guten TV-Auftritt mit meinem Team, meinem Verlag BJVV und meinem Management von kick.
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Sport und attraktive Frauen.
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Sport, Iron-Man, Triathlon und die Hantelbank.
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Von Lance Armstrong „ It’s Not About The Bike“.
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Ein paar 100.
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    „Total Recall“, „Matrix 1“ und „Die 36 Kammern der Shaolin“.
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Ihren Zuspruch, den Halt und ihre Ehrlichkeit.
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Hochwertige Bio-Produkte, die Verwendung von regionalen und Saisonalen Produkten. Und das Vermeiden von tierischen Produkten, weil diese nicht nachhaltig produziert werden.
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Mir ist einmal ein Löffel in den Mixer gefallen, während ich am Arbeiten war. Ich habe Glück, dass ich noch beide Augen habe.
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Mit meiner großen Liebe, wenn ich zu diesem Zeitpunkt eine habe. Keine Prominenten oder Stars, der Mensch muss für mich etwas Besonderes sein.

http://www.attilahildmann.com/

Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de/

VeggieWorld 2013

Nach dem großartigen Erfolg der letzten beiden Messen in Wiesbaden findet die dritte Auflage der größten Messe für Vegetarier, Veganer und Rohköstler vom 15. bis 17. Februar wieder in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt. Der großartige Erfolg der VeggieWorld hat dazu geführt, dass jetzt Messen für nachhaltiges Genießen wie Pilze aus dem Boden sprießen. Allein noch in diesem Jahr sind 4 weitere Messen in Deutschland angekündigt. Das zeigt einerseits das große Interesse der Bevölkerung an einer fleischlosen Ernährung, andererseits aber auch, dass jedes gute Messekonzept sehr schnell aufgriffen wird. Erinnern wir uns: Vor zwei Jahren sind dem Veranstalter die Eintrittskarten ausgegangen, sodass die Besucher am Sonntagnachmittag kostenlosen Eintritt hatten. In diesem Jahr haben sich überproportional viele Besucher entschieden, bereits zu Messebeginn dabei sein zu wollen, was sowohl am Samstag und am Sonntag zu mehreren Hundert Meter langen Warteschlagen geführt hat, obwohl alle Messekassen geöffnet waren. Auch dies ein Bild, wie es nur ganz, ganz selten bei deutschen Messen zu finden ist. Dazu Torsten Fuhrberg, Geschäftsführer der Messegesellschaft MCO: „Im nächsten Jahr werden wir auf jeden Fall einen zusätzlichen Eingang anbieten. Wir gehen davon aus, dass dann die Besucher wieder einigermaßen zügig eingelassen werden können“. In diesem Zusammenhang weist die MCO schon jetzt darauf hin, dass sich insbesondere eine Online -Registrierung für Besucher lohnt, weil dann die Besucher gleich bis zum Messeeinlass durchgehen können und so viel Zeit sparen.

Nachdem im letzten Jahr die Ausstellungsfläche der Messe um rund 30% gewachsen ist, sieht der ideelle Träger der VeggieWorld, der Vegetarierbund Deutschland e.V., große Chancen auch für ein weiteres Wachstum. Sebastian Zösch, Vebu-Geschäftsführer: „Die Industrie hat in den letzten zwei Jahren den Beweis geliefert bekommen, wie wichtig eine Messe für den Kontakt zum Verbraucher ist. Wir sind fest davon überzeugt, die VeggieWorld wird auch im nächsten Jahr noch einen ordentlichen Schlag zulegen“. Aktuell hat die MCO jetzt die Aussteller eingeladen, sich an der nächsten Messe zu beteiligen. Die Ergebnisse der Aussteller- und Besucherbefragungen deuten darauf hin, dass die nächste Messe wieder unter einem guten Stern stehen wird. Schließlich haben 96% der Aussteller den Strandort Wiesbaden als sehr gut bzw. gut eingestuft. 77% der Aussteller waren auch mit dem Ergebnis der Messebeteiligung zufrieden und 87% waren mit der Zielgruppe, also den Messebesuchern, einverstanden. Und: 58 % der Aussteller konnten auf der Messe neue Geschäftskontakte schließen.

Immerhin 68% aller Aussteller wussten vor Ort schon, dass Sie mit Sicherheit auch im nächsten Jahr wieder auf der VeggieWorld ausstellen werden. Ähnlich positive Zahlen brachte auch die Befragung der Besucher an’s Licht. So fühlten sich 83% der Besucher durch die Aussteller gut informiert und 53 % waren auch mit den auf der VeggieWorld an zwei Tagen gebotenen Vorträgen einverstanden und meinten, sie wären hier ebenfalls gut informiert worden. 86% der Messebesucher haben auf der VeggieWorld etwas gekauft, davon 59 % im Wert zwischen 11 – 50 Euro, 9 % zwischen 51- 100 Euro und 16% über 100 Euro. Last but not least wussten bereits auf der Messe 85% der Besucher, dass sie auf jeden Fall auch im nächsten Jahr an der VeggieWorld wieder teilnehmen werden.

Begleitet wird die Messe auch im nächsten Jahr wieder durch zahlreiche Vortragsveranstaltungen. Auch die Kochshows sollen wieder angeboten werden. Der Veranstalter ist jetzt gerade dabei attraktive Referenten zu finden. Das komplette Rahmenprogramm soll im Oktober stehen. Wer jetzt noch Interesse an einem Vortrag hat, der kann sich noch bis Mitte Ende September um einen Vortragsplatz bewerben.

Weitere Informationen unter: www.veggieworld.de

Roland Rauter

Hier kocht die Seele mit! Vegane Küche ist alles andere als langweilig und so viel mehr als Tofuspieß oder Gemüsepfanne. Die Rezepte des Spitzenkochs Roland Rauter machen Lust aufs Nachmachen und Ausprobieren. Nicht der Verzicht auf tierische Produkte oder deren Ersatz stehen bei ihm im Vordergrund, sondern das Entdecken der Vielfalt veganer Ernährung.

Roland Rauter präsentiert eine Fülle von Rezepten und zeigt, wie Sie beispielsweise Ihren Tag schon mit einem schmackhaften veganen Frühstück beginnen. Die Palette an Rezepten reicht von Snacks, kleineren Gerichten und Suppen über Hauptgerichte bis hin zu Nachspeisen und von Hausmannskost über asiatische bis hin zu orientalischen Speisen. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Ernährung im Einklang mit der Natur ist nicht nur lecker, sondern auch pure Lebensfreude!

Genussvoll durch den Tag
ISBN-13: 9-783-843410-55-7 ( portofrei bestellen )

Roland Rauter ist gelernter Koch und seit Jahren Veganer aus Überzeugung. Nach der Kochlehre zog es ihn in seinen Wanderjahren durch Küchen im In- und Ausland, wo er auch in der Spitzengastronomie gearbeitet hat. In den letzten zehn Jahre hat er als Bereichsleiter und Küchenchef Jugendliche mit Hörbehinderung und Sonderförderbedarf im Bereich Küche ausgebildet. Mit seinem ersten Buch möchte er nun zeigen, dass die vegane Ernährung eine genussvolle Alternative zum Verzehr von tierischen Produkten ist. Außerdem veröffentlicht der Autor in seinem Blog regelmäßig neue Rezepte.

Vegetarische Ernährung – Veganer

Während Vegetarier keine Produkte essen möchten, für die Tiere getötet wurden, lehnen Veganer auch die Produkte ab, die von lebenden Tieren stammen. Der häufigste Grund dafür ist, dass ihrer Meinung nach Milchkühe und Legehennen unter den modernen Haltungsbedingungen leiden oder zum Beispiel die männlichen Küken der Legehennen getötet werden. Wer sich für den Veganismus entschieden hat, lebt das oft konsequent und lehnt neben Fleisch, Fisch, Milch und Eiern auch Honig sowie Gebrauchsgegenstände wie Leder, Daunen und Wolle ab.
Die Zutatenlisten von verarbeiteten Lebensmitteln werden dabei ganz genau gelesen. Denn tierische Produkte sind oft enthalten, um die gewünschte Konsistenz, Farbe und den Geschmack zu erzielen. In Internetforen finden sich Listen von Lebensmitteln, Kosmetika und anderen Produkten, die laut Hersteller garantiert frei von tierischen Erzeugnissen sind. Einige Firmen reagieren auf die zunehmende Nachfrage und zeichnen vegane Lebensmittel und Kosmetika mit einem eigenen Label aus.

Ernährungsphysiologisch ist die vegane Ernährung strittig. Theoretisch kann sie außer Vitamin B12, das nur in tierischen Lebensmitteln in nennenswerter Menge vorkommt, alle Nährstoffe bereitstellen, die ein gesunder Erwachsener braucht. Doch auch wenn Veganer die vielfältige Auswahl an pflanzlichen Lebensmitteln ausnutzen, können Nährstoffe fehlen, die hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln vorkommen.

Ein sehr genaues Wissen über die Inhaltsstoffe der Lebensmittel und den eigenen Bedarf ist dafür erforderlich. Eine Ernährungsberatung und regelmäßige ärztliche Untersuchungen helfen, einem Nährstoffmangel vorzubeugen. Supplemente sind im Bedarfsfall sinnvoll, dazu gehört definitiv Vitamin B12. Kritisch können außerdem Eisen, Jod, Vitamin D, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Vitamin B2 und Protein sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht die vegane Ernährung für Schwangere, Stillende und Kinder als ungeeignet an. Das Risiko eines Nährstoffmangels und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes sind zu groß.
Zusätzlich zu dem steigenden Angebot an veganen Lebensmitteln, gibt es immer mehr Rezepte, die aufzeigen, wie abwechslungsreich und schmackhaft das Kochen und Backen ohne tierische Produkte sein kann. Statt Ei, Butter und Milch werden pflanzliches Fett, Sojamehl, Getreidemilch und Obst verwendet.
Nora Moltrecht, www.aid.de

Peace Food

„Milchprodukte, lange Zeit als Grundnahrungsmittel geachtet, und Fleisch, das sich erst in den letzen 50 Jahren vom Luxus- zum Alltagsessen gemausert hat, sind nicht nur ins Gerede gekommen, sondern inzwischen als gefährlich überführt. Wenn auf Zigaretten-Schachteln steht: „Rauchen kann töten“, gehört ähnliches auch auf Jogurt-Becher und Fleischpackungen!“ – dieser Überzeugung ist Dr. med. Rüdiger Dahlke. Der Arzt und Autor, der mit dieser Meinung viele Menschen provoziert, wird auf der VeggieWorld, der ersten Messe für Rohköstler, Veganer und Vegetarier 24. -26. Februar 2012 in Wiesbaden einen sicherlich viel beachteten Vortrag halten.

Mittels internationaler Studienergebnisse will er im ersten Teil seines Vortrages aufzeigen, wie beides unsere Gesundheit unterminiert und die Krankheits-Geißeln unserer Zeit von Herz-Krankheiten wie Infarkt und Schlaganfall über Krebs bis zu Immunproblemen und Zivilisationskrankheiten wie Osteoporose oder Diabetes fördert. Vor allem wird er deutlich machen, wie der Verzicht auf diese beiden Krankmacher Angst reduziert und die Lebensqualität erhöht und erhebliche Auswirkungen auf inneren und äußeren Frieden hat. Es sind unsere Seelen, die aus der Sicht von Dahlke das moderne Leben nicht mehr verdauen. Den Menschen und unserer ächzenden Welt könnte seiner Meinung nach auf leichte Weise geholfen werden.

Im zweiten Teil wird Dr. Dahlke aufzeigen, mit welch‘ einfachen Mitteln sich die Lebensqualität der Menschen verbessern lässt. Hier geht es um die Nutzung der Sonne und wie wir über einfache Tricks, uns die kostbarsten eigenen Hormonquellen wie das Wachstumshormon HGH oder das Wohlfühlhormon Serotonin erschließen können. Dahlke: „Menschen, die diese Tricks anwenden, werden sich wohler und glücklicher fühlen. Sie können so die eigene Gesundheit fördern und sich selbst und dem Planeten Frieden bringen. Frieden zu machen mit sich selbst und der Welt, mit Menschen, Tieren und der Schöpfung rückt so greifbar nahe“.

Mit seinen Büchern zur Krankheitsbilder-Deutung wie „Krankheit als Weg“, „Krankheit als Sprache der Seele“, „Krankheit als Symbol“ spricht Dr. Dahlke seit Jahren breite Schichten einer zunehmend gesundheits- und ernährungsbewussten Bevölkerung an. Dahlke der u.a. auch eine ganzheitliche Psychosomatik begründet hat, die bis in mythische und spirituelle Dimensionen reicht, richtet sich deshalb sowohl an die Besucher der VeggieWorld als auch an die Besucher der PARACELSUS MESSE, der größten Gesundheitsmesse in Deutschland. Dazu Torsten Fuhrberg, Geschäftsführer der die beiden Messen veranstaltenden Messegesellschaft MCO: „Mit der Verpflichtung von Dr. Rüdiger Dahlke haben wir sicherlich für eine zusätzliche Attraktion in Wiesbaden gesorgt. Ich bin mir ganz sicher, dass der Saal bei seinem Vortrag bis auf den letzten Platz ausgebucht sein wird“.

Weitere Informationen über die beiden Messen erhalten Sie hier: www.VeggieWorld.de und www.Paracelsus-Messe.de

Veganes Restaurant Berlin

Deutschlands erstes Restaurant mit gutbürgerlich-veganer Küche
eröffnet in Berlin-Mitte

In Berlin Mitte, in der Linienstraße 94,
eröffnet am 23. September das erste Restaurant in Deutschland, das
deutsche und vegane Küche raffiniert miteinander verbindet. Das KOPPS
befindet sich am idyllischen Koppenplatz, nur wenige Gehminuten vom
Hackeschen Markt entfernt.

Auf der Speisekarte stehen neben Klassikern der gutbürgerlichen Küche
wie Gulasch, Rouladen, Weisswurst und Wiener Schnitzel auch ein
breites Angebot an Kuchen und Desserts und eine umfangreiche
Frühstückskarte, auf der sogar Rührei zu finden ist. Bei den Zutaten
legen die Betreiber Björn Moschinski und Ilhami Terzi vor allem Wert
auf Frische und Regionalität.

„Viele Menschen lieben Fleischgerichte, würden aber gerne auf sie
verzichten, da sie aus Tier- oder Klimaschutzgründen den Verzehr von
Fleisch ablehnen.“ erklärt Chefkoch Moschinski, der langjährige
Erfahrung in veganen Restaurants gesammelt hat. „Wir bieten daher
köstliche pflanzliche Alternativen. Unsere Desserts und Kuchen, ganz
ohne Ei, Butter und Sahne nicht zu vergessen. Unsere Gerichte werden
auch Fleischesser überzeugen.“ so Moschinski weiter. Jeden Tag
empfiehlt der Küchenchef ein Gericht mit einem passend dazu
ausgewählten Wein.

Nicht nur die Küche, auch das Design des KOPPS geht ungewöhnliche
Verbindungen ein. Betritt man den grauen Plattenbau, findet man sich
in einem aufwändig designten, lichtdurchfluteten Raum wieder. Blaue
Wände und Tom-Dixon-Lampen kontrastieren mit wiederverwerteten alten
Spiegeln und Holzpaneelen und geben dem Raum Tiefe und Gemütlichkeit.
Die Gäste können zwischen einer langen, massiven Holztafel in der
Mitte und kleineren Separees und Tischen wählen oder sich im
Bar-Bereich niederlassen, wo eine exzellente Wein- und
Cocktail-Auswahl zum Verweilen einlädt.

Das KOPPS wurde vom Stadtmagazin TIP unter die zehn besten
Restaurant-Newcomer des Jahres gewählt. Es ist täglich ab 8 30 Uhr
morgens geöffnet und bietet neben der wechselnden Mittags- und
Abendkarte eine große Auswahl an Kuchen und Frühstück bis 13 Uhr. Am
Wochenende gibt es einen Brunch.

Ab dem 26.9.2011 ist das KOPPS geöffnet, täglich von 8 30 Uhr bis
Open End.

KOPPS, Restaurant und Bar
Linienstraße 94
10115 Berlin
www.kopps-berlin.de