Vegan Kochen – so klappt die Umstellung

Besprechung des neuen Kochbuchs von Joni Marie Newman und Celine Steen

Dieses Buch ist gegliedert in neun Kategorien:
Milchprodukte ersetzten
Käse ersetzten
Eier ersetzten
Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte ersetzten
Honig und Gelatine ersetzten
Gluten ersetzten
Soja ersetzten
Raffinierten Zucker ersetzten
Fette ersetzten

Das besondere an diesem Buch ist, dass sehr viele eigentlich nicht veganen Speisen sehr kreativ „veganisiert“ werden, wie z.B Käsefondue, Büffelmozzerella, Schwarzwälder Schinken, Spareribs, Hotdogs, Schnitzel, Cordon-Bleu, Eiersalat, Joghurt, Buttermilch, Saure Sahne, Vollmich- und Weiße Schokolade, Fischstäbchen und und und…
Außerdem gibt es eine Einleitung in der verschiedene Ersatzprodukte und andere Lebensmittel erklärt werden, mit zusätzlichen Hinweisen für Allergiker.

Plus
+ sehr übersichtlich und gut strukturiert
+ viele Bilder
+ wirklich einfallsreiche Rezepte
+ Viele vegane Rezepte von eigentlich nicht veganen Speisen


Minus
– da das Buch aus dem Amerikanischen übersetzt wurde, gibt es viele Zutaten, die in Deutschland nicht (oder nur schwer) zu kaufen sind
– Gerichte sind teilweise sehr, sehr aufwendig oder mit vielen komplizierten Zutaten
– nicht so viele Hauptgerichte (muss nicht unbedingt ein minus sein)

Für wen ist das Buch?
Ich denke, dieses Buch eignet sich für Menschen, die nicht auf ihre „unveganen“ Lieblingsspeisen verzichten wollen, sich dafür aber auch Zeit nehmen können.

Man sollte außerdem schon ein bisschen geübter im Kochen sein und es sollte einem nichts ausmachen, auch mal nach einer Zutat länger zu suchen, in verschiedene Läden zu gehen oder sie im Internet zu bestellen. Gioia Romanowski

Autor: Joni Marie Newman, Celine Steen
ISBN:  978-3-8310-2115-4 (Bestellink)
Wie viele Rezepte: über 200
Preis: 14,95€

"Bio für Kinder-Mentoren"

Münchner Kinderbetreuungseinrichtungen, die auf Bio-Kost umstellen möchten, können sich ab sofort einen Bio-Experten ins Haus holen, der sie bei der Umstellung persönlich begleitet.

Die „Bio für Kinder-Mentoren“ sind erfahrene Praxisexperten und kommen aus den Bereichen Küchenmanagement, Ernährungspädagogik oder Projektmanagement. Sie beraten individuell und vermitteln persönlich die wichtigsten Erfolgskriterien und Tipps für eine ökologische, gesunde und finanziell machbare Ernährung in Kindergarten und Schule – etwa, wie eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig ökonomische Umstellung des Speiseplans gelingen kann. Einen Großteil der Kosten des Coachings übernimmt „Bio für Kinder“. Eine mehrstündige Beratung sowie ein telefonisches Nachgespräch sind für die Einrichtung mit einem Unkostenbeitrag von 50 Euro verbunden.

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt „Bio für Kinder“, das Tollwood und das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München im Jahr 2006 starteten, richtet sich die zweite Phase des Projektes an alle Münchner Kinderbetreuungseinrichtungen, die auf Bio-Kost umstellen möchten. Vor dem Hintergrund des Münchner Stadtratsbeschlusses von November 2011, den Bio-Wareneinsatz an allen städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen auf 50 Prozent zu erhöhen, kann dieses Angebot eine bedeutende Hilfestellung sein.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen sind im Internet unter www.bio-fuer-kinder.de erhältlich. Interessenten richten ihre Bewerbungsunterlagen bitte an: Tollwood, Stichwort: „Bio für Kinder“-Mentorennetzwerk, Waisenhausstr. 20 / Nordflügel, 80637 München oder via Email an: umwelt@tollwood.de

Bahlsen Produkte ohne Käfigeier

Alle Bahlsen Produkte ab 2011 ohne Käfigeier – Umstellung von Käfigeiern auf Eier aus Bodenhaltung in 2011 abgeschlossen

Die bei Bahlsen bereits vor einigen Jahren begonnene Umstellung von Eiern aus Käfighaltung auf Eier aus Bodenhaltung wird im Jahr 2011 für alle Produkte aus den inländischen und ausländischen Bahlsen-Werken abgeschlossen sein.

„Wir setzen seit Jahren auf qualitativ hochwertige Rohstoffe: Wir verwenden keine gehärteten Fette, keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe und unser Weizenmehl kommt aus kontrolliertem Vertragsanbau aus der Region“, so Nico Schlegel, Geschäftsführer Marketing der Bahlsen GmbH & Co. KG. „Qualität und Produktsicherheit stehen bei uns an erster Stelle, und deshalb beschäftigt uns die Thematik Käfigeier schon seit längerem. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt in 2011 abschließen können.“

Bahlsen ist Marktführer im deutschen Süßgebäckmarkt. Das Erfolgsrezept des niedersächsischen Unternehmens: Mit innovativen Produkten und überzeugender Qualität setzt es auf die beiden starken Marken Bahlsen und Leibniz. Das 1889 gegründete Familienunternehmen bietet Jung und Alt ein vielfältiges Sortiment von feinem Gebäck über Keks-Mischungen, Keksriegel, Weihnachtsgebäck bis zu Fertigkuchen – ideal für unterwegs und zu Hause. Eigene Vertriebsgesellschaften in sieben europäischen Ländern und eine Exportabteilung versorgen mehr als 80 Länder mit feinem Bahlsen-Gebäck.

Budersand Hotel – Golf & Spa – Sylt

Neuer Webauftritt für das Budersand Hotel – Golf & Spa – Sylt

Zimmer, Arrangements, Greenfees, Spa-Packages und Konzerte auf einen Blick

Das Budersand Hotel – Golf & Spa – Sylt in Hörnum hat seinen Webauftritt neu gestaltet: Ein Highlight ist die tägliche Umstellung der Seite von einer Tages- auf eine Abendversion. Das schlanke und übersichtliche Design ermöglicht einen raschen und dennoch umfassenden Überblick über das Hotel, seine Einrichtungen und Zimmer, über die Gastronomie sowie über den Golfclub Budersand Sylt.

Sämtliche Angebote des Hotels sind über die klar und durchdacht strukturierten Seiten einfach und schnell zu finden. Auf www.budersand.de liegt alles nur zwei bis drei Klicks entfernt: die Ausstattung der Zimmer, alle Arrangements und Spa-Packages, die Speisekarten der Restaurants, die Greenfees des Golfclubs und das komplette Konzert- und Literatur-Programm des Salon.budersand mit allen Informationen zu den Künstlern. Die deutlich erweiterte Galerie mit vielen Fotos erlaubt das Träumen schon lange vor der Anreise, denn sie beweist: Budersand bietet unzählige Möglichkeiten für Genuss und Entspannung.

Buchungsanfragen sind direkt von der Seite aus möglich, ein Rückrufservice erleichtert den Kontakt für weitere Informationen.

Und so, wie das Hotel Budersand – Golf & Spa – Sylt großen Wert auf Details legt, hat es auch Tobias Obry getan, dessen Unternehmen KatDesign sich für die Gestaltung verantwortlich zeichnet: Je nachdem, wann Besucher auf die neue Website kommen, erscheint ein anderes Hintergrundbild – es gibt eine Tages- und eine Abendversion.

Das Budersand Hotel – Golf & Spa – Sylt besteht aus dem Budersand Hotel, dem Golfclub Budersand Sylt und dem Restaurant Strönholt. Das Hotel, ein von hoher Exklusivität geprägtes, privat geführtes Haus, bietet 8 Einzelzimmer, 10 Standard-Doppelzimmer, 38 Deluxe-Doppelzimmer, 17 Junior-Suiten und sechs Suiten. Es steht auf Platz 24 der „Weltbesten Ferienhotels“ im Hotel-Rating 2009 des Schweizer Wirtschaftsmagazins „Bilanz“. Der 18-Loch-Golfplatz mit seinem 6000 Meter langen Par-72-Kurs ist ein echter Links-Course nach schottischem Vorbild, der sich naturnah in die Landschaft einfügt und freien Blick auf das Meer und die Nachbarinseln Amrum und Föhr bietet. Er wurde 2009 mit dem GOLFmagazin Award für den „Besten neuen Golfplatz Deutschlands“ ausgezeichnet. Das Restaurant Strönholt kombiniert leichte, frische Bistroküche mit erstklassigem Service und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Golfanlage.

www.budersand.de

Ryanair erinnert an Ausweis-Pflicht

Führerscheine sind bald keine Alternative mehr:

Ryanair erinnert an Ausweis-Pflicht

Ab 1.Oktober 2009 zwingend erforderlich

Ryanair erinnert daran, dass ab Donnerstag kommender Woche, 1. Oktober 2009, ein Check-In für ihre Flüge nur noch einem gültigen, vom jeweiligen Heimatland ausgegebenen Reisepass* oder Personalausweis* möglich ist.

Bislang war es in einigen Ländern möglich, mittels eines Führerscheins als Identifizierungsnachweis vor allem für Inlandsflüge von Ryanair einzuchecken. In Zusammenhang mit der Umstellung auf 100 Prozent Web-Check-In ist diese Alternative nicht mehr gegeben.

Reisende, die ohne gültige Ausweispapiere am Flughafen erscheinen, werden – da darauf ausdrücklich im Buchungsvorgang hingewiesen wird und der Kunde vor dem Buchen den Konditionen zustimmen muss – nicht befördert.

Ryanairs Head of Communications, Stephen McNamara, ergänzt:

“Wir rufen unsere Passagiere auf, sich unbedingt um gültige Ausweispapiere zu kümmern. Wir haben mit der Reduktion auf die offiziellen Ausweispapiere damit auch den Identifizierungsnachweis im Kundensinne vereinfacht.

Ryanair bittet daher um Verständnis, das ab dem kommenden 1. Oktober – im Zusammenhang mit der gänzlichen Umstellung auf 100 Prozent Web-Check-In – keine Ausnahmen mehr möglich sind. Ohne Reisepass oder EU-Personalausweis wird keine Beförderung mehr möglich sein

Flugtickets preiswert zu buchen bei Opodo

Dorint Hotels: keine Eier mehr aus Käfighaltung

Dorint Hotels & Resorts:

Künftig keine Eier mehr aus Käfighaltung

Umstellung in allen 29 deutschen Hotels der Kette

In den Dorint Hotels & Resorts wird es in naher Zukunft keine Eier und Eiprodukte aus Käfighaltung mehr geben. Schrittweise stellt die Hotelkette den Einkauf in allen 29 deutschen Hotels auf alternative Haltungsformen um. Das teilte E. Ulrich Schweitzer, Bereichsdirektor Operations der Dorint Hotels & Resorts, mit. Bald verzehren die Gäste nur noch Eier aus Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung. Herkunft und Produktionsart der Eier lassen sich mit Hilfe eines Aufdrucks auf den einzelnen Eiern erkennen. Dabei steht „0“ für Biohaltung, „1“ für Freilandhaltung, „2“ für Bodenhaltung und „3“ für Käfighaltung“.

„Wir garantieren unseren Gästen exzellente Dienstleistungen. Dazu gehören selbstverständlich auch qualitativ hochwertige Lebensmittel“, sagt E. Ulrich Schweitzer. Schon lange verpflichten sich die Dorint Hotels & Resorts zu einem schonenden Umgang mit der Natur und bevorzugen regionale Produkte in der Küche. Zudem ist auch der Tierschutz für die Hotelkette ein wichtiges Anliegen. Schweitzer:
„Mit der Umstellung auf alternative Haltungsformen setzen wir ein Signal, dass wir Verantwortung für eine artgerechte Tierhaltung übernehmen.“ Die Dorint Hotels & Resorts verbrauchen pro Jahr 450.000 Schaleneier. Dazu kommen noch rund 63 Tonnen Flüssigei.

Die Neue Dorint GmbH mit Sitz in Köln betreibt mit der Marke Dorint Hotels & Resorts europaweit 36 Häuser. Rund 3.400 Mitarbeiter in Deutschland, in den Niederlanden, in der Schweiz, in Österreich, Belgien, Tschechien und Spanien sorgen für perfekte Gastlichkeit.
Dorint Hotels & Resorts gehört zu den führenden Hotelketten auf dem deutschen Markt.

85% der Verbraucher wollen Öko-Fisch

85% der Verbraucher wollen Öko-Fisch. WWF unterstützt Edeka-Gruppe bei Umstellung auf Fisch aus nachhaltiger Fischerei. Partner fordern Umdenken der Politik

Der WWF und die Hamburger Edeka-Gruppe haben auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ihre Kooperation für nachhaltige Fischprodukte vorgestellt. Mit Unterstützung der Umweltschützer will der größte deutsche Lebensmittelhändler bis Ende 2011 nur noch Fisch aus nachhaltiger Fischerei anbieten. „Diese Partnerschaft ist wegweisend für einen schonenden Umgang mit der Ressource Fisch. Die Edeka-Gruppe hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Der WWF steht Edeka beratend zur Seite und begleitet die Umstellung des Fisch-Sortiments“, erläutert WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes.

Laut einer vom WWF in Auftrag gegebenen repräsentativen Forsa-Umfrage entspricht die Edeka-Gruppe mit ihrer Nachhaltigkeits-Strategie dem Willen der Verbraucher. 85 Prozent der 1002 Befragten sind der Auffassung, dass Supermärkte und Fischgeschäfte keinen Fisch mehr anbieten sollten, bei dessen Fang oder Zucht die Meeresumwelt geschädigt wird.

Auf Dauer setzt Edeka vor allem auf Fischprodukte, die das Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) tragen oder aus nachhaltiger Aquakultur stammen. „Als Marktführer sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung, auch künftig das Fischangebot zu sichern. Und dies geht nur, wenn wir zum Schutz der weltweiten Fischbestände beitragen und uns für umweltschonende Fangmethoden einsetzen“, betont Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA AG.

Auch die Politik müsse umsteuern, fordern die Partner. 94 Prozent der Bürger sind laut WWF-Umfrage der Auffassung, die Regierungen sollten die Meere durch strengere Gesetze und stärkere Kontrollen besser schützen. Der WWF und Edeka setzen sich für eine neue, umweltfreundliche Fischereipolitik ein. Gemeinsam fordern die Umweltschützer und der Lebensmittelkonzern die drastische Verringerung des Beifangs von Meeresschildkröten, Haien, Delfinen und Fisch. Diese Fänge werden meist noch auf See wie Müll wieder über Bord geworfen (sogenannter „Rückwurf“). Die Beifangvermeidung und ein Rückwurfverbot müssten ein zentrales Ziel der anstehenden EU-Fischereireform sein, fordern Edeka und der WWF.

Nach Angaben des WWF wird allein in der Nordsee jedes Jahr ein Drittel des Fanges – das entspricht etwa einer Million Tonnen Fisch und Meerestiere – wieder über Bord geworfen. Besonders betroffen ist der stark überfischte Nordsee-Kabeljau. Fast die Hälfte des gefangenen Kabeljau verendet als Rückwurf. Die Edeka will durch eine Sortimentsumstellung sowie durch politische Initiativen in Berlin und Brüssel dazu beitragen, den Kabeljaubeifang in der Nordsee zu drosseln.

Wenn gute Ernährungsvorsätze das Nachsehen haben

Wenn gute Ernährungsvorsätze das Nachsehen haben
Die geplante Umstellung der Ernährung ist oft mir
Schwierigkeiten verbunden

Über den Jahreswechsel beschließen viele Menschen,
ihr Leben grundlegend zu verändern, mehr auf die Gesundheit zu
achten, sich bewusster zu ernähren. Ist die Feiertagsstimmung aber
verflogen und hat einen der Alltag wieder eingeholt, zeigt sich, dass
die guten Vorsätze das Nachsehen haben.

Gerade die theoretische Umstellung der Ernährung ist oft mit
Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung verbunden. Zwischen der
Absicht und dem tatsächlichen Verhalten treten dabei erhebliche
Widersprüche auf, wie eine Studie aus Holland unlängst gezeigt hat:
Büroangestellt wurden befragt, ob sie als Snack eher Gesundes (Äpfel,
Bananen) oder Ungesundes (Schokoriegel, Waffeln) nehmen würden. Knapp
die Hälfte der Befragten gab dabei gesunde Snacks den Vorzug.
Tatsächlich vor die Wahl gestellt, griff dann aber jeder Vierte
entgegen seines Vorsatzes doch zum Schokoriegel anstatt zum Apfel.
Bei jener Gruppe, die sich von vornherein für den ungesunden Snack
entschieden hatte, wechselten hingegen bloß acht Prozent die Meinung.

Realistische Ziele stecken

Für eine langfristige Ernährungsumstellung sind gerade eine
positive Einstellung gegenüber einer gesunden Ernährung und der
regelmäßige Konsum gesunder Lebensmittel wesentlich. Daher sollten
Gewohnheiten Schritt für Schritt geändert und gesündere Optionen nach
und nach in den Alltag integriert werden, so ExpertInnen des
Kompetenzzentrums Ernährung und Prävention der AGES, der
österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit
GmbH. Das Ziel soll dabei immer realistisch sein. Strenge Verbote
oder Vorsätze wie der völlige Verzicht auf kalorienreiche
Lebensmittel können kontraproduktiv sein. Denn wird der Vorsatz nicht
eingehalten, kommt es zum Gefühl, versagt zu haben. Daher sollte man
sich immer bewusst sein, dass Rückfälle vorkommen können, aber nicht
von Dauer sein müssen.

Um sein Ernährungsverhalten wirksam umzustellen, sollte man daher
mit kleinen Schritten beginnen: Die Semmel wird durch Vollkornbrot
ersetzt, mageres Fleisch löst fettreiches Fleisch ab, Fische müssen
nicht paniert und frittiert werden, sie schmecken auch gebraten oder
gegrillt vorzüglich. Schließlich sollte man auch ganz bewusst zum
Obst greifen.

BIONADE und bios legen ihren Streit bei

Seit März 2008 führen die beiden Biogetränkehersteller BIONADE GmbH und die bios herstellende Landwert Bio Premium GmbH einen erbitterten Kampf vor verschiedenen Gerichten und in mehreren Instanzen. Diese Rechtsstreitigkeiten wurden jetzt nach intensiven Gesprächen einvernehmlich beigelegt.

„Es macht keinen Sinn, dass sich ausgerechnet die einzigen, tatsächlich durch sehr teure Fermentation hergestellten Biogetränke mit Prozessen überziehen, anstatt die Menschen gemeinsam von den Vorteilen der biologischen Herstellung auch bei Erfrischungsgetränken zu überzeugen“, so Peter Kowalsky, Geschäftsführer der BIONADE GmbH gegenüber der Presse. „Bei bios findet keine Nachahmung der BIONADE statt.“

„BIONADE ist und bleibt der Pionier, der diesen Typ Getränke erfunden und populär gemacht hat. Diese geniale unternehmerische Leistung verdient unsere Anerkennung“, so Oliver Nordmann, Gesellschafter der Nordmann Unternehmensgruppe und bios-Initiator.

Beide Unternehmen beenden die vor den Landgerichten Hamburg und München sowie dem Oberlandesgericht Hamburg laufenden Klagen bzw. Berufungsverfahren mit sofortiger Wirkung.

Beide Unternehmen sehen für ihre Marken jeweils unterschiedliche Zielgruppen. BIONADE ist heute in ganz Deutschland als zeitgemäßer Softdrink etabliert und sieht seine Aufgabe darin, möglichst viele Menschen zu überzeugen von konventionellen, oftmals sehr ungesunden Limonaden zur fermentierten Bioerfrischung zu wechseln.

bios möchte mit einem anderen Geschmack und dem sehr aufwendigen Produktkonzept ohne Zuckerzusatz und mit viel hochwertigem Biosaft besonders ernährungsbewusste Menschen ansprechen. Für Oliver Nordmann, der in seinen Handelsunternehmen in erheblichem Umfang auch BIONADE verkauft, ist es wichtig, den Menschen Vielfalt und Auswahl, auch Vielfalt des Geschmacks anzubieten. bios versteht sich als natürliche Erfrischung und betreibt aufwendige wissenschaftliche und medizinische Forschung zur ernährungsphysiologischen Wirkung seiner Getränke. Dabei hilft der Nordmann Gruppe ihr in Binz auf der Insel Rügen befindliches, auf Naturheilverfahren spezialisiertes Gesundheitszentrum.

BIONADE hat ihrerseits wesentlich größere Möglichkeiten ökologisches Engagement umzusetzen. Ein Ausbau der BIONADE-Absätze bedeutet einen erheblichen Schub für die Umstellung auf Bioanbau weltweit.

„Gemeinsam wollen wir den Unterschied verdeutlichen zwischen unseren im Sudhaus aus Biomalz gebrauten BIONADE- und bios- Getränken einerseits und den inzwischen unzähligen nicht fermentierten Biogetränken andererseits“, so Peter Kowalsky.

Biogetränke, die nur aus Wasser, Aroma und ein bißchen Süße bestehen, tragen praktisch nichts zur Umstellung der Landwirtschaft bei. Die Verwendung von Biomalz, Biozucker bzw. Biosäften dagegen löst konkrete, ökologisch vorteilhafte Veränderungen der Landwirtschaft aus. BIONADE verfolgt dazu seinen ökologisch regionalwirtschaftlichen Ansatz, Bioanbau in der Rhön zu forcieren, Nordmann hat mit seiner „LandWert-Hof-Initiative“ erst vor wenigen Wochen eine ökologische Musterlandwirtschaft eröffnet, die Biogerste und Bioweizen für bios liefern wird.

Oliver Nordmann: „Zusammen mit einigen Pionieren der Biobranche verfolgen wir beide echte Nachhaltigkeitskonzepte für Getränke. Das wird für BIONADE und bios die langfristige Erfolgsgarantie und markiert den Unterschied zum gesamten übrigen Angebot in den Regalen. Deshalb macht es Sinn, den Streit zu begraben.“

Mineralwasser

Im Herbst und Winter braucht jeder Organismus Unterstützung durch Mineralwasser

Experten raten: Ausreichend trinken

Der Herbst ist da, und der Winter steht bereits vor der Tür. Fast jeder erfreut sich an den schönen Herbstfarben und bald hoffentlich an weißen Weihnachten. Was die Sinne des Menschen beglückt, ist für seinen Organismus jedoch eine große Belastung. Sinkende Temperaturen, kürzere Tage und weniger Sonnenlicht bedeuten für den Körper eine enorme Umstellung. Viele Menschen leiden bereits unter der ersten Erkältung, unter Wetterfühligkeit und Winterdepression.

Mit der kalten Jahreszeit schränken zugleich die meisten Menschen ihre sportlichen und anderen Freizeitbeschäftigungen ein. Die Bewegung bleibt auf der Strecke. Stattdessen gewinnen kalorienreiches Essen und damit auch der Winterspeck.

„Der Organismus braucht jetzt dringend Unterstützung“, sagt Professor Dr. Thomas Wessinghage vom Medical Park in Bad Wiessee. „Es gilt das Wintertief zu überstehen und die eigenen Abwehrkräfte frühzeitig zu stärken. Nur so bleiben wir in der nasskalten Jahreszeit fit und fröhlich.“, sagt der ehemalige Weltklasseläufer und renommierte Gesundheitsexperte. Dabei helfen Bewegung, Sauna, Vitamine und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr – möglichst kalorienfrei.

„Durch die Kälte verringert sich das Durstempfinden deutlich. Gerade jetzt aber benötigen wir viel Flüssigkeit, um die Umstellung und damit die hohen Anforderungen an den Kreislauf zu bewältigen. Trockene Heizungsluft verschlimmert die Situation.“, sagt Wessinghage.

Mediziner empfehlen daher, auch im Winter täglich 1,5 bis 2 Liter zu trinken. Hierbei eignet sich natürliches Mineralwasser besonders gut. Es ist kalorienfrei und damit ein idealer Ausgleich zum oft schweren Winteressen. Mineralwasser enthält wertvolle Mineralien und Spurenelemente, die der Körper ständig benötigt. Besonders wichtig für die kalten Wintermonate sind Magnesium, Calcium und Natrium. Die lebenswichtigen Bausteine sind im Mineralwasser bereits gelöst und werden vom Köper besonders schnell aufgenommen.

Viel trinken sorgt aber auch für eine Befeuchtung der Schleimhäute. Nur eine gut befeuchtete Nasenschleimhaut kann die Luft von Krankheitskeimen und Schnupfenviren effektiv filtern. Trockene Schleimhäute verhindern den zügigen Abtransport von Bakterien und Viren und erleichtern ihnen den Weg in die Nasen-Nebenhöhlen.

Tipps der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser für einen gesunden Herbst und Winter:
Stärken Sie Ihr Immunsystem mit Vitaminen und Mineralien. Besonders wichtig ist Vitamin C. Gute Vitamin-C-Spender sind Zitrusfrüchte. Wer sich schlapp fühlt, braucht wahrscheinlich mehr Zink.

Raus an die frische Luft, auch bei Kälte und Regen. Das härtet ab. Durch Sport und Bewegung im Freien gewöhnt sich der Körper besser an die neuen Außentemperaturen. Zudem wird der in der kalten Jahreszeit besonders beanspruchte Kreislauf angekurbelt und gestärkt – trinken nicht vergessen!

Trinken Sie sich fit. Mit der Umstellung von Sommer auf Herbst und Winter steigen die Anforderungen an den Organismus. Jetzt heißt es: Ausreichend trinken. Stellen Sie schon morgens ein bis zwei Flaschen Mineralwasser in Reichweite und trinken Sie hiervon stündlich ein Glas.

Kleiner Tipp, große Wirkung: Mit Mineralwasser-Mixgetränken kommen Sie gut und schmackhaft durch den Winter. Die Getränke aus Obst, Gemüse und Mineralwasser liefern Ihnen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. So auch der Kiwi-Orangen-Cooler: Schneiden Sie einfach eine geschälte Kiwi in grobe Stücke und zerdrücken sie diese mit einer Gabel. Geben Sie vier Löffel Orangensaft hinzu und füllen sie das Ganze mit einem großen Glas sprudelnden Mineralwasser auf. Jetzt nur noch umrühren. Fertig ist Ihr Vitamin-C-Muntermacher für den Winter.

Umfassende Informationen rund um das Thema Mineralwasser finden Sie unter www.mineralwasser.com