Bärlauch – wieder in aller Munde

Doch Bärlauch ist keine neuentdeckte Modeerscheinung, vielmehr war dieses Gewürz viele Jahre in Vergessenheit geraten. Bärlauch ist tatsächlich eine sehr alte Gewürz- und Heilpflanze, schon von den alten Germanen und Kelten wurde die Pflanze hochgeschätzt. Die Kelten in Wales zum Beispiel aßen die Pflanze vor einer Schlacht, um so gestärkt in den Kampf zu ziehen.

Heute erlebt die Pflanze unter anderem eine Renaissance, da die Blätter sich ausgezeichnet als Knoblauch-Ersatz eignen. Geschmacklich müssen hier keine Abstriche gemacht werden – aber die riechbaren Nachteile bleiben aus. Außerdem wird dem Bärlauch nachgesagt, dass es gegen Bluthochdruck hilft und ein pflanzliches Antibiotikum ist. Ein Grund mehr, Bärlauch auf die Speisekarte zu setzen. Die tv.gusto Küchenprofis empfehlen lauwarmen Spargelsalat mit Lachs und Bärlauch.

tv.gusto wünscht viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Lauwarmer Spargelsalat mit Lachs und Bärlauch
Die Zutaten (4 Portionen)
1 kg weißer Spargel
etwas Olivenöl
8 Strauchtomanten
etwas Stärke
300 g Lachs
Salz
1 Bund Bärlauch
Zucker
Etwas weißer Balsamico
Pfeffer

Spargel schälen und langsam in einem Topf mit Wasser, wenig Salz und etwas Zucker so lange kochen, bis er glasig ist. Anschließend Spargel heraus nehmen, den entstandenen Fond mit etwas Stärke abbinden, mit weißem Balsamico, Olivenöl und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.
Tomaten waschen und vierteln, Bärlauch waschen und klein schneiden. Tomaten und Bärlauch zusammen mit dem Spargel in den Fond geben und durchziehen lassen. Lachs in 4 Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl auf der Hautseite langsam anbraten. Anschließend Lachsfilets kurz im Ofen bei niedriger Hitze glasig werden lassen und anrichten.

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Rote Paprika macht schön

Wer regelmäßig Obst und Gemüse isst, bekommt aktuellen Untersuchungen zufolge weniger Falten. Auch wenn „Normalesser“ ihren Speiseplan kurzfristig umstellen und etwa viele Tomaten und rote Paprika verzehren, lässt das die Haut jünger aussehen, wie es in der Fachzeitschrift „Der Hautarzt“ (Aprilausgabe) des Heidelberger Springer-Verlages heißt. Krankheiten und starker Stress begünstigten dagegen die Entstehung von Falten.

Lesen Sie den gesamten Artikel:
www.n-tv.de/656116.html

Super: Air Berlin wird zum Gourmetflieger

Ab 1. Mai 2006 erweitert Air Berlin mit
verschiedenen Gourmetmenüs vom Wiener Restaurant- und
Cateringunternehmen DO & CO ihr Servicekonzept an Bord. Die „Edition
DO & CO for Air Berlin“ wird schrittweise im gesamten Streckennetz
eingeführt. Für Air Berlin-Gäste ist wie bisher ein Standardessen im
Flugpreis inklusive. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, an Bord ein
frisch zubereitetes Menü zu bestellen. Der Tageszeit entsprechend
bietet Air Berlin ein Frühstück, ein warmes Essen wie beispielsweise
Wiener Schnitzel mit hausgemachtem Kartoffel-Feldsalat oder ein Steak
mit Salat sowie eine Variation von Tapas oder Garnelen nach
mediterraner Art an.

Das umfangreiche Frühstück besteht aus Rührei mit Speck,
Champignons und Röstkartoffeln, frischen Früchten, hausgemachtem
Joghurt, Schinken, Käse, Konfitüre, Croissant und Brötchen. Das
Frühstück kostet 10 Euro. Zum Tapas-Menü (ebenfalls 10 Euro) gehören
Serrano Schinken mit Oliven und gegrillten Artischocken, Garnele auf
Sauerrahm-Cocktailsauce, Mozzarella mit Tomaten, Hühnersalat mit
Curry, ein Brötchen und Mousse au Chocolat.

Die unterschiedlichen Menüs werden täglich frisch zubereitet und
auf Porzellangeschirr serviert. Je nach Saison gibt es
Themenspecials. Im Mai und Juni stehen beispielsweise verschiedene
Spargelgerichte auf der Menükarte. Gemeinsam mit DO & CO bietet Air
Berlin ihren Gästen somit nicht nur den gewohnten kostenfreien und
mehrfach ausgezeichneten Service, sondern zusätzlich kulinarische
Köstlichkeiten auf First Class-Niveau. Die Zusatzmenüs sind zu
Preisen zwischen 7 und 15 Euro erhältlich.

Gourmet-Report kann Air Berlin zu diesem Konzept nur gratulieren!
Bereits jetzt hat Air Berlin häufig durchaus akzeptables Essen an Bord. Fast Begeisterung kommt bei zweierlei Bandnudeln mit Tomaten und Sahnesauce auf. Für Airline-Food, dem Synonym für ungeniesbar, ist das Gericht fast sensationell!

Mit dem neuen Do & Co Konzept ist Air Berlin dem Wettbewerb wie Condor, LTU und HapagFly, mehr als eine Gabellänge voraus! Vin Easy oder Ryan überhaupt nicht zu reden. Auch ist die Lufthansa mit seinem Pappbrötchen Dienst nicht erwähnenswert!
Vernünftiges Essen ist ein Grund nur noch mit Air Berlin zu fliegen! Bravo, Air Berlin, weiter so! Business-Service zum Low Price Tarif!

Wir bitten Leser, ihre Erfahrungen mit den neuen Do & Co Menüs hier zu posten!

www.airberlin.com

Rezept Minestrone

Fit in den Frühling – neuer Schwung mit einer vitaminreichen Minestrone

Am 21. März beginnt offiziell der Frühling. Und tatsächlich kündigen die Meteorologen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen an. Die Natur erwacht langsam aus ihrem Winterschlaf und auch wir setzen uns den guten Vorsatz, kraftvoll in den Frühling zu starten.

Um die inneren Kraftreserven aufzutanken, empfehlen die tv.gusto-Küchenprofis eine leichte, vitaminreiche Minestrone.

Die italienische Gemüsesuppe wurde ursprünglich zur Resteverwertung genutzt, daher ist die Auswahl der Zutaten ganz nach dem eigenen Geschmack möglich. Wer diesem Basisrezept noch weitere Gemüse zufügen möchte, dem sind keine Grenzen gesetzt.

Minestrone

Zutaten für 4-6 Personen

100 g durchwachsenen Speck
100 g Möhren
50 g Staudensellerie
100 g Schalotten
100 g Porree
200 g Tomaten
100 g Zucchini
50 g Romanesco
50 g Zuckerschoten
4 Zweige Petersilie
je 1 Zweig Thymian, Rosmarin, Majoran
1, 2 l Geflügelfond
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
20 g geriebener Parmesan

Zubereitung:
Speck in feine Streifen, Schalotten in kleine Würfel schneiden. Die Möhren schälen und schräg in feine Scheiben schneiden. Vom Staudensellerie die Fäden abziehen und auch schräg in ½ cm Stücke schneiden. Porree putzen, waschen, längs halbieren und schräg in dünne Stücke schneiden, ebenso die Zucchini längs halbieren, schräg in ½ cm Stücke schneiden. Romanesco in kleine Röschen teilen, Zuckerschoten putzen, längs halbieren. Die Tomaten überbrühen, häuten, vierteln und entkernen. Die Viertel nochmals halbieren, Petersilienblätter grob hacken. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Speck goldbraun anbraten. Die Schalotten dazu, mit andünsten. Möhren, Staudensellerie, Porree, Romanesco, Zucchini und die Kräuter dazugeben. Mit Geflügelfond auffüllen, kurz aufkochen, und danach bei mittlerer Hitze 10 Min. köcheln lassen. Die Zuckerschoten dazu und weitere 3 Min. köcheln. Dann die Tomaten und Petersilie zugeben und kurz ziehen lassen. Vor dem Servieren den Parmesan über die portionierte Suppe streuen.

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Deutsche Gaumen lieben Tomaten

CMA: 10,5 Kilogramm verzehrt jeder Haushalt pro Jahr

Aromatisch und rot muss sie sein. Deutschlands beliebteste Gemüseart ist die Tomate. Genau 10,5 Kilogramm verspeiste laut CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH jeder Haushalt im vergangenen Jahr. Den zweiten Rang unter den beliebtesten Gemüsesorten belegen knackige Möhren (7,6 kg). Und Platz drei der Statistik erreichen die erfrischenden Salatgurken (7,3 kg). Kein Wunder, dass Tomaten, Möhren und Salatgurken die vorderen Plätze erobert haben, schließlich schmecken sie nicht nur lecker, sondern eröffnen auch vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel auch die Zwiebeln, die ihnen mit 6,9 Kilogramm dicht auf den Fersen sind. Aber auch Paprika (5,2 kg) und Eissalat (3,11 kg) erfreuen sich großer Beliebtheit.

Wer gerne frisches Gemüse isst, sollte sich am heimischen saisonalen Angebot orientieren, denn dank kurzer Transportwege bleibt die Ware besonders frisch. Gemüse sorgt für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Es empfiehlt sich, fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu verzehren. Diese decken einen beachtlichen Teil unseres Tagesbedarfes an Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem an bioaktiven Substanzen und sorgen für ein optimales Wohlbefinden.

Iss Dich glücklich!

Schokolade macht glücklich – und dick. Doch bei
Schmuddelwetter und Schneematsch sieht man über Letzteres gern
hinweg. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit liefert Schokolade dem
Körper die Glückshormone, die ihm durch den Lichtmangel fehlen.
„Damit der Körper das Glückshormon Serotonin produzieren kann,
braucht er Tageslicht“, erklärt Alexandra Krotz,
Ernährungswissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (TK).
„Doch neben Schokolade gibt es einige gesunde Ernährungs-Tricks, wie
man den Winter-Trübsinn vertreiben kann.“

Serotonin ist ein stimmungsaufhellender Botenstoff – die
Schlüsselsubstanz fürs Glücklichsein. Wie hoch der Serotoninspiegel
im Gehirn ist, hängt hauptsächlich davon ab, wie viel Tageslicht der
Mensch aufnimmt. Doch auch bestimmte Nahrungsmittel können ihn
beeinflussen. „Gesunde Glücklichmacher sind zum Beispiel Bananen,
Ananas und Kiwis sowie rohe Paprika und reife Tomaten“, empfiehlt
TK-Expertin Krotz. „Genau wie Fisch enthalten sie die Aminosäure
Tryptophan, den Grundbaustein des Serotonins.“ Fisch hat zusätzlich
den Vorteil, dass das enthaltene Jod die Schilddrüsenfunktion
mobilisiert und den Zellstoffwechsel anregt – ein Energieschub für
den Körper.

Besonders wichtig fürs Wohlbefinden ist auch Magnesium: Es hilft
dem vegetativen Nervensystem und ist ein Schutzschild gegen Stress.
Magnesium-Riesen sind vor allem Milch- und Vollkornprodukte sowie
Bananen, Beerenobst und Geflügel. Außerdem kann ein Griff in die
Gewürzkiste glücklich machen. Alexandra Krotz: „Muskat und Chili zum
Beispiel wirken anregend. Chilischoten enthalten den Scharfmacher
Capsaicin, der auf der Zunge brennt und dazu führt, dass im Gehirn
das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet wird.“

Auch Sport kann Medizin für die Seele sein und dem Körper
Glückshormone entlocken. Den besten Gute-Laune-Effekt hat
regelmäßiges, moderates Ausdauertraining, das Spaß macht – vielleicht
Walking, Schwimmen oder Skilanglauf.

Weitere Informationen bieten die beiden TK-Broschüren „Ernährung“
und „Bewegung“, die in jeder TK-Geschäftsstelle kostenlos erhältlich
sind und unter www.tk-online.de zum Download bereit stehen.

Planet Cook – Das Kochabenteuer mit Ralf Zacherl

Der Kinderkanal von ARD und ZDF präsentiert ab
Montag, den 12. Dezember eine neue Koch-Show: Planet Cook (ZDF tivi).
Gemeinsam mit „Käpt’n Cook“ (Ralf Zacherl) erleben drei Kinder
montags bis freitags um 10:50 Uhr aufregende Kochabenteuer auf einer
tropischen Insel.

Inspiriert werden die vier Kochkünstler von Super-Computer Roxy:
Über Infoclips präsentiert er Faszinierendes und Erstaunliches zu
verschiedenen Themen, die sie auf neue Rezeptideen bringen. In der
ersten von insgesamt 13 Folgen erfahren die Zuschauer etwas über die
Büffelarten der Erde. Die Facts inspirieren den Käpt’n und seine
Kochkadetten zu einem neuen Gericht: Büffelhörner mit
Tomaten-Mozarella-Türmen. Dabei werden Spareribs in einer leckeren
Soße aus Honig, Chili, Tomaten und vielen Gewürzen gebraten. Die
Mozarella-Tomaten-Türme werden mit einem Wasserbüffel-Dressing aus
grünem Pfeffer und Limettensaft serviert.

Eine großartige Herausforderung für die Planet Cook-Kochcrew! Denn
hier wird Kochen zum Abenteuer. Es geht nicht nur um die Umsetzung
von Rezepten, sondern um die Erfindung neuer und gesunder Gerichte!

Immer mit von der Partie ist „Bouma“, der Yeti. Er „nervt“ nicht
nur mit Fragen und neuen Entdeckungen auf der Insel. Das
tollpatschige Zotteltier besitzt außerdem magische Kräfte und kann
damit den „Kochbeschleuniger“ bedienen. Der sorgt dafür, dass die
vier Kochkünstler das Gericht in einer vorgegebenen Zeit fertig
stellen können. Ist dies vollbracht, strömen die „Schmexx“ – kleine
blaue,
3D-animierte Geschmacksknospen aus, um den leckeren Geschmack in die
Welt zu tragen.

Planet Cook – ursprünglich ein Format der BBC – wurde für ZDF tivi
in den Pinewood Studios London auf Deutsch produziert. Der
verantwortliche Redakteur bei ZDF tivi, dem Kinder- und
Jugendprogramm des ZDF, ist Thorsten Haas.

Ab Montag, den 12. Dezember laufen 13 neue und 13 bekannte Folgen
von Planet Cook montags bis freitags jeweils um 10:50 Uhr im KI.KA.

www.kika.de
www.ralf-zacherl.de
www.kochende-leidenschaft.de – Ralf Zacherl Management
www.type301.de – Ralf Zacherl bevorzugt CHROMA type 301 Küchenmesser

Für Kinder empfiehlt Ralz Zacherl die CHROMA Captain Cook, Professional cnives for small hands, Kochmesser von Kochmesser de

Pestizide in Tomaten – 9 von 25 sind unbelastet

Wer Tomaten mag, hat die Wahl aus 1 500 verschiedenen Sorten. Doch egal ob rot, weiß oder gelbgrün gestreift – die Pestizidbelastung sollte bei allen möglichst gering sein. Stiftung Warentest hat in 25 Läden Tomaten eingekauft und sie auf Pestizide untersucht. Über die Hälfte der Proben war belastet, wenn auch zum Teil nur gering. Neun Proben zeigten keinerlei Pestizidrückstände – darunter alle Bio-Tomaten im Test, aber auch Discounter-Angebote. Die Einzelergebnisse sind in der August-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.
Fast 20 kg Tomaten isst jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Die Farbe ist dabei reine Geschmackssache – eine möglichst geringe Pestizidbelastung ist bei allen wichtig. Stiftung Warentest hat 25 Tomatenproben, davon 7 abgepackt und 18 lose, auf Pestizide untersucht. Das Ergebnis: 9 von 25 Proben waren frei von Pestiziden, 10 weitere Proben waren nur sehr gering belastet.

Zu den pestizidfreien Tomaten gehören alle Bio-Tomaten im Test, die ihrem Namen damit alle Ehre machen. Ebenfalls ohne Pestizidrückstande, aber preiswerter als die Bioprodukte waren Tomaten von Lidl, Norma und Netto Marken-Discount.

Deutlich belastet sind die Tomaten von Kaiser’s, bei denen die Tester einen Cocktail aus acht verschiedenen Pestiziden nachweisen konnten. Stark belastet waren die Tomaten von Minimal, denn sie überschritten die Pestizidhöchstmenge.

Eine direkte Gesundheitsgefährdung besteht dadurch nicht. Doch generell gilt: Je weniger Pestizide, desto besser. Denn über die langfristige Wirkung und Wechselwirkung von Rückständen und Schadstoffen ist nur wenig bekannt.

Avocados machen Rohkost gesünder

Eine kleine Avocado zu Salaten und Rohkost aus gelbem oder rotem Gemüse macht die Mahlzeit noch gesünder, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Karotten, Tomaten und viele andere Gemüse enthalten Carotinoide, die den Körper vor aggressiven Substanzen schützen. Das Fett aus der Avocado hilft dem Organismus, den Schutzstoff besser zu verwerten. Es steigert die Ausbeute um das Fünf- bis Fünfzehnfache. Auch Pflanzenöl hat diese Wirkung.

Spinat ersetzt die halbe Apotheke!

Der Spinat gehört, wie Mangold oder Rote Rübe, zur Familie der Gänsefußgewächse und ist ein Gesundbrunnen, denn er liefert wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Jod und natürlich auch Eisen, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Karima Jung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Neben seinem hohen Mineralstoffgehalt enthält Spinat außerdem Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2, B6, C, E und K. Für das Wachstum bei Kindern ist das Vitamin A von besonderer Bedeutung. Es ist gut für die Sehkraft, das Sehen im Dunkeln sowie Wachstum und Aufbau von Haut und Schleimhaut. Die Vitamine C und E wirken antioxidativ gegen freie Radikale. Für die Blutgerinnung ist das Vitamin K unentbehrlich. Der im Spinat ebenfalls enthaltene sekundäre Pflanzenfarbstoff Lutein unterstützt neben Vitamin A die Sehfunktion des Auges. Das Antistressmineral Magnesium und das Nervenvitamin B1 machen Spinat für Erwachsene zum „Antistressgemüse“. Durch die beachtlichen Mengen an Folsäure ist dieses grüne Gemüse zudem ein richtiger Jungmacher, da Folsäure die Arterienverkalkung bremst. Spinat ersetzt also wirklich, wie der Volksmund sagt, die halbe Apotheke! Das gesunde Gemüse ist ganzjährig zu bekommen, die Hauptsaison liegt allerdings zwischen März und Juni sowie zwischen September und Oktober. Spinat ist entweder tiefgekühlt oder frisch im Handel erhältlich.
Frischer Spinat wird mit (Wurzelspinat) oder ohne Wurzel (Blattspinat) angeboten. Ein Qualitätsunterschied besteht hier nicht, lediglich die Reste bei der Zubereitung sind beim Spinat mit Wurzel größer. Außerdem wird zwischen Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterspinat – bezogen auf den Aussaattermin – unterschieden. Frühlings- und Sommerspinat eignen sich roh als Salat, Herbst- und Winterspinat sind eher zum Blanchieren sinnvoll, rät die Ernährungswissenschaftlerin Jung. Beim Einkaufen sollte darauf geachtet werden, dass der Spinat frische, knackige und dunkelgrüne Blätter hat. Egal ob als Cremespinat, Blattspinat oder, besonders wertvoll roh als Spinatsalat, Spinat ist immer ein sinnvoller Beitrag für ihre Gesundheit, stellt Karima Jung abschließend fest.

Tipp zum Jahr des gesunden Abnehmens: Spinatsalat ist nicht nur lecker und gesund, sondern auch kalorienarm! Versuchen Sie es doch einmal mit folgendem Rezept: Sie brauchen: 250 g Spinat, 1 Apfelsine, 1 Apfel, 1 Spritzer Zitronensaft, 3 Tomaten, 1 Becher fettarmer Joghurt (0,1 % Fett), 1 Knoblauchzehe, 1 halben Teelöffel Meerrettich, 3 Esslöffel Tomatenketchup, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer, 2 Esslöffel Dill und 2 Esslöffel Petersilie.
Waschen Sie den Spinat und zerteilen Sie ihn in mundgerechte Stücke. Schneiden Sie die geschälte Apfelsine und den Apfel in Scheiben und beträufeln Sie sie mit Zitronensaft. Schneiden Sie die Tomaten in Stücke und geben Sie alles zusammen in eine Schüssel. Aus Joghurt, einer zerdrückten Knoblauchzehe, Meerrettich, Tomatenketchup, Salz, Pfeffer, gehacktem Dill und Petersilie bereiten Sie die Salatsoße. Guten Appetit!