Bestes steirisches Kernöl

GAULT MILLAU PRÄMIERT DAS BESTE STEIRISCHES KÜRBISKERNÖL G.G.A.

Letzte Woche wählte der österreichische Gourmetguide GaultMillau aus zwanzig fachlich vorselektierten Top-Produkten das beste steirische Kürbiskernöl. Ein EU- herkunftsgeschütztes Produkt, das ausgezeichnete heimische Rohstoffe und Tradition vereint.

Erstklassige Produktqualität ist der Grundstein für hochwertige Kochkunst. Der Guide GaultMillau engagiert sich daher nicht nur, den ständig steigenden Qualitätsanspruch in der heimischen Gastronomie aufzuzeigen und zu bewerten, sondern ist auch bemüht, ein Bewusstsein für die Besonderheit typischer österreichischer Lebensmittel zu schaffen. Das „steirische Kürbiskernöl g.g.A.“ ist europaweit geschützt, garantiert eine gesicherte Herkunft der Kürbiskerne und die Produktion in heimischen Ölmühlen. Das außergewöhnlich vielfältige Angebot bringt es aber auch mit sich, dass es selbst bei diesem reinen Naturprodukt zu Qualitätsunterschieden kommen kann. Daher hat sich der Guide GaultMillau entschlossen, jährlich das beste steirische Kernöl auszuzeichnen.

Die Prämierung

Eine prominente Fachjury (unter anderen die Starköche Walter Eselböck, Erich Pucher, Tom Riederer, Peter Zinter, Hausherr Konstantin Filippou, Birgit Reitbauer, Gault Millau Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe) sowie kompetente Vertreter der Fachpresse trafen sich zur Verkostung im Restaurant Konstantin Filippou in Wien. Zwanzig unterschiedliche Kernöle – im Voraus von einer strengen Fachjury aus über 480 eingereichten Ölen selektiert – wurden im direkten Vergleich anhand der Bewertungskriterien Farbe, Viskosität, Reintönigkeit, Frische und der spezifischen Röstnote beurteilt.

Die Gewinner
Gault Millau prämierte als bestes steirisches Kernöl das grüne Gold der

Familie Pilch aus Wolfsberg im Schwarzautal.

Auf Platz zwei folgt das Öl der Familie Lackner aus Söding.

Den dritten Platz sicherte sich die Ölmühle Hartlieb aus Heimschuh.

Die Gault Millau Prämierung des besten steirischen Kernöls g.g.A. 2015 soll dazu beitragen, Genießern eine einzigartige österreichische kulinarische Spezialität näher zu bringen und auf deren Qualitätsmerkmale aufmerksam zu machen.

Sulmtal Sausal: Herbstzeit ist Kürbiszeit

Wo die Mühlen Kürbiskernöl mahlen
Wenn der Sommer zur Neige geht, grüßen freundliche gelbe Gesichter von den Feldern – es ist Kürbiszeit in der Region Sulmtal Sausal – Naturpark Südsteirisches Weinland. Neben vielen schmackhaften Speisesorten wird hier insbesondere einer kultiviert, und zwar wegen seiner Kerne: der steirische Ölkürbis.

Wer die stattlichen Früchte auf den Feldern betrachtet, kommt wohl kaum auf die Idee, dass es sich beim Kürbis um eine Beere handelt. Und doch ist es so. Die kostbare Saat dieser Riesenfrucht wird schon seit langem im Sulmtal Sausal – Naturpark Südsteirisches Weinland zu vielerlei Köstlichkeiten verarbeitet: Geröstet und gemahlen in Kuchen, in Schokolade eingebettet zum Naschen oder einfach gesalzen zum Knabbern. Die vielen kleinen Ölmühlen der Region jedoch, die holen aus den Kürbiskernen das steirische Gold – das Kürbiskernöl. Nussig aromatisch im Geschmack und von überraschender, dunkelgrüner Farbe, findet sich das gesunde Naturprodukt auf dem Salat ebenso wieder wie im Gugelhupf oder sogar – eine besondere Delikatesse – über dem Vanilleeis. Wenn daher von Mitte August bis Ende September die Kürbisse geerntet werden, haben die Ölmühlen Hochsaison.

Auf die „Ölspur“ begeben können sich wissbegierige Feinschmecker ganz leicht in der Ölmühle Hartlieb in Heimschuh. Hier zeigt man nicht nur die historischen Gerätschaften, mit denen schon Thomas Hartliebs Großvater den Kernen an den Kragen rückte, als er 1907 die Mühle ( www.hartlieb.at ) gründete. Auch wie das Öl aus dem Kern kommt, wird auf spannende Weise demonstriert. Der virtuose Umgang mit den hochwertigen Ölen, aber auch mit dem schmackhaften Fruchtfleisch der Speisekürbisse ist die Domäne der erstklassigen Gastronomiebetriebe im Sulmtal, Sausal und Südsteirischen Weinland. Dietmar Kappel etwa vom Wein & Vitalhotel Weinhof Kappel ( www.wein-wellness-hotel.at ) in Kitzeck kombiniert – abseits von Suppe oder Strudel – regionale Schätze wie eingelegte Essigzwetschken und den berühmten Vulcano-Rohschinken mit feinen Kürbismousetörtchen. Der Herbst kann kommen.

Betriebe mit besten Kürbisgerichten:

Wein- und Vitalhotel Weinhof Kappel
Mit atemberaubendem Fernblick in die Weinlandschaft kann man im Weinhof Kappel auf einzigartige Weise Kulinarik und Wellness genießen. Restaurant, Weingut und Wellnesshotel vereinen sich perfekt.
Familie Kappel, Steinriegel 25, A-8442 Kitzeck, T. +43 (0)34 56 / 23 47,
office@weinhof-kappel.at, www.wein-wellness-hotel.at

Restaurant Cafe Winzerzimmer Wohlmuth-Lückl
Direkt an der Südsteirischen Sausaler Weinstraße gibt es regionalen Wein zu Speisen aus der gutbürgerlichen Küche. Perfekt geeignet für Feste und Feiern, auf Wunsch gibt es Untersützung bei der (Hochzeits-)Planung.
Steinriegel 77, A-8442 Kitzeck im Sausal, T: +43 3456 27 454 oder 0660 8911 911
wohlmuth-lueckl@aon.at, www.wohlmuth-lueckl.at

Schmankerlstub’n Temmer
Die Gerichte werden aus Zutaten verschiedener Genuss Regionen Österreichs gezaubert. Saisonale Spezialitäten und der besondere Geschmack der regionalen Menü-Kreationen stehen zur Entdeckung bereit.
Monika und Sepp Temmer, Badstraße 2, 8430 Tillmitsch, Tel. +43 3452 – 82070, 0664-460 81 31
info@schmankerlstubn.at, http://www.schmankerlstubn.at

www.sulmtal-sausal.at

GAULT MILLAU prämiert das beste steirisches Kürbiskernöl g.g.A.

Am 11. Juni 2012 wählte der führende Gourmetguide GaultMillau aus zwanzig fachlich vorselektierten Top-Produkten das beste steirische Kürbiskernöl. Ein EU- herkunftsgeschütztes Produkt, das ausgezeichnete heimische Rohstoffe und Tradition vereint.

Erstklassige Produktqualität ist der Grundstein für hochwertige Kochkunst. Der Guide

GaultMillau engagiert sich daher nicht nur, den ständig steigenden Qualitätsanspruch in der heimischen Gastronomie aufzuzeigen und zu bewerten, sondern ist auch bemüht, ein Bewusstsein für die Besonderheit typischer österreichischer Lebensmittel zu schaffen. Das „steirische Kürbiskernöl g.g.A.“ ist europaweit geschützt, garantiert eine gesicherte Herkunft der Kürbiskerne und die Produktion in heimischen Ölmühlen. Das außergewöhnlich vielfältige Angebot bringt es aber auch mit sich, dass es selbst bei diesem reinen Naturprodukt zu Qualitätsunterschieden kommen kann. Daher hat sich der Guide GaultMillau entschlossen, jährlich das beste steirische Kernöl auszuzeichnen.

Die Prämierung

Am 11. Juni versammelte sich eine prominente Fachjury (unter anderen die Starköche Peter Zinter, Christian Petz, Erich Pucher, Heinz Hanner, Gustav Jantscher, Bernie Rieder, Tom Riederer, Heinz Hanner, Hausherrin Birgit Reitbauer, Gault Millau Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe) sowie kompetente Vertreter der Fachpresse zur Verkostung im Restaurant Steirereck in Wien. Zwanzig unterschiedliche Kernöle – im voraus von einer strengen Fachjury aus über 400 eingereichten Ölen selektiert – wurden im direkten Vergleich anhand der Bewertungskriterien Farbe, Viskosität, Reintönigkeit, Frische und der spezifischen Röstnote beurteilt.

Die Gewinner
Gault Millau prämierte als bestes steirisches Kernöl das grüne Gold der Familie Ing. Georg Cepin aus Studenzen.

Auf Platz zwei folgt das Öl der Familie Riegerbauer aus Markt Hartmannsdorf.

Den dritten Platz sicherte sich die Ölmühle Esterer GmbH aus Feldkirche b. Graz.

Die Gault Millau Prämierung des besten steirischen Kernöls g.g.A. 2012 soll dazu beitragen, Genießern eine einzigartige österreichische kulinarische Spezialität näher zu bringen und auf deren Qualitätsmerkmale aufmerksam zu machen.

Richard Rauch

„Steira Wirt“ Richard Rauch begeistert beim ATP-Gourmet-Event in Umag – Steirische Spitzenküche in Istrien

Die kroatische Halbinsel Istrien, die sich mit ihren Olivenöl- und Weinstraßen in den letzten Jahren zunehmend zum Hotspot für Genießer entwickelte, war Ende Juli Schauplatz eines außergewöhnlichen Gourmetevents, bei dem die Jeunes Restaurateurs d´Europe-Spitzengastronomen Richard und Sonja Rauch vom Trautmannsdorfer „Steira Wirt“ Istriens Landeshauptmann und Gourmets aus dem gesamten Alpe-Adria-Raum begeisterten.

Direkt neben dem Center Courte des traditionsreichen ATP-Tennisturnieres von Umag, das einst Österreichs Tennislegende Thomas Muster drei Mal gewonnen hat, bildete ein schneeweißes VIP-Zelt die Kulisse für einen spektakulären kulinarischen Abend. Gemeinsam mit seinem kroatischen Kollegen Zoran Cobanov (Landhotel San Rocco, Brtoniglia) kreierte der steirische Shooting-Star Richard Rauch (Restaurant Steira Wirt, www.steirawirt.at) ein 5-gängiges Galamenü.

Der 26-jährige Steirer, vom Guide Gault Millau mit 2 Hauben und 16 Punkten ausgezeichnet und vom Guide A la Carte für die Trophée Gourmet 2011 nominiert, präsentierte Neusiedler See Zander mit Gerstl, Kalbskopf und Rettich sowie als Hauptgericht Ferkelrücken mit Kohlrabi, schwarzem Kümmel und Kapuzinerkresse, zu denen als perfekte alkoholfreie Getränkebegleitung alternativ zu den istrischen Weinen Carpe Diem Kombucha Quitte und Classic gereicht wurden.

Richard Rauch, von seiner Schwester Sonja unterstützt, wurde dem Leitmotto der Jeunes Restaurateurs d‘Europe „Talent & Passion“ mit seinen beiden fulminanten Gängen mehr als gerecht und begeisterte nicht nur Landeshauptmann Ivan Jakovčić und das Organisationsteam rund um Denis Ivosević (TVB Istrien) sowie Larisa Radin und Tonino Sahini (Radin Gourmet). Unter den Gästen fanden sich u. a. Dr. Helmuth Köcher (Präsident des Meraner Weinfestivals), Peter Zöls (Präsident des Clubs Deutscher Gourmetjournalisten), Irena Fonda (legendäre Branzino-Produzentin aus Piran), Kärntens Gourmandisenpapst Herwig Ertl (Kötschach-Mauthen), Sloweniens Starkoch Tomaž Kavčič (Rest. Castello Zemono), Teo Fernetich (Präsident Jeunes Restaurateurs Kroatien) sowie Produzenten, Journalisten und Genießer aus Österreich, Deutschland, Kroatien, Italien und Slowenien.

GourmetReise-Festival

11 internationale Starköche aus 3 Kontinenten
machen die Steiermark vom 1. bis 5. Juni 2010
wieder zum kulinarischen Nabel der Welt!

Karten sind ab sofort unter www.gourmetreisefestival.com verfügbar!

Fünf Tage lang bietet das vom Genussmagazin GourmetReise ins Leben gerufene GourmetReise-Festival wieder kulinarische Genüsse der Sonderklasse, für die man sonst nach Shanghai, Dallas, Moskau oder
San Jose del Cabo reisen müsste.
Mit Unterstützung von Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, Steiermark-Tourismus-Geschäftsführer
Georg Bliem sowie Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr und der Obfrau des Dachverbands
der Genuss Region Österreich, Margareta Reichsthaler, holt das Genussmagazin GourmetReise 11 der
besten und kreativsten Köche der Welt in die Steiermark! Schon 2008 und 2009 war das Festival ein großer Erfolg:
In wenigen Wochen ausverkauft, rückte es die Steiermark in den kulinarischen Blickpunkt der ganzen Welt.

Im üppigen Feinkostladen im grünen Herzen Österreichs können die Starköche aus dem Vollen schöpfen. „Das
Besondere daran: Die besten Produkte aus der Region fließen in die erlesenen Kreationen der konkurrenzlosen
Meister ihres Fachs ein. Damit gehen fantastische Köche und einzigartige steirische Produkte eine sinnliche
Verbindung ein“, freut sich Jürgen Pichler, Veranstalter des GourmetReise-Festivals und Herausgeber des Genussmagazins
GourmetReise. „Dieses Festival zählt mittlerweile zu den touristischen Fixpunkten der Steiermark
und ist damit auch zu einem unverzichtbaren Wirtschaftsmotor herangewachsen“, so Dieter Hardt-Stremayr.

Schauplätze für dieses Fest der Gaumenfreuden sind acht ausgewählte Gastgeber in der gesamten Steiermark.

Gemeinsam mit den Küchenchefs der Gastgeber werden die Kochkoryphäen alle Festivalgäste an drei Abenden
mit einem 6-gängigen Menü (129 Euro inkl. Weinbegleitung) verwöhnen. Für 3 Gänge sorgt der prominente
Gastkoch, 3 Gänge kreiert der jeweilige steirische Küchenchef. So entsteht das einzigartige Menü – eine
Symbiose aus internationaler Perfektion und den höchsten Genüssen, die die Steiermark zu bieten hat.

Bei der Eröffnungsfeier (179 Euro inkl. Getränken) am 1. Juni 2010 im Schlossberg Restaurant Graz haben die
Gäste die einmalige Möglichkeit, die Topstars der deutschen Kochszene hautnah am Herd zu erleben. Unter
dem Motto „Sterne über Graz“ kochen Stars wie Heinz Winkler, Tim Raue, Christian Lohse, Martin Göschel
und Holger Bodendorf live vor den Gästen auf und gewähren so einen exklusiven Einblick in ihre Küchengeheimnisse.

Das große Galadiner (198 Euro inkl. Weinbegleitung) findet am 5. Juni 2010 in den Prunkräumen des Grazer
Congresses statt und stellt mit 6 Köchen aus 3 Kontinenten den Höhe- und Schlusspunkt des GourmetReise-
Festivals 2010 dar. Besuche bei Schmankerlproduzenten, Ausflüge zu den schönsten Plätzen der Steiermark und
Verkostungen bei den besten Winzern komplettieren die unvergleichlichen Genusstage.

Das komplette Programm zum GourmetReise-Festival inklusive aller Details zu den Köchen, Informationen
zu den Gastgebern finden Sie auf
www.gourmetreisefestival.com

Städte der Genüsse: Graz

HR, Montag, 10.08., 16:30 – 17:00 Uhr

Graz, die Landeshauptstadt der Steiermark, hat sich ein produktives Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Avantgarde zum Ziel gesetzt. 2003 überzeugte sie als Europäische Kulturhauptstadt, seit 2008 trägt sie den Titel ‚Genusshauptstadt‘. Mit mehr als 800 Stadtbauern ist Graz die größte Bauerngemeinde Österreichs. Sie kann auf eine lange kulinarische Geschichte verweisen. Zu den kulinarischen Höhepunkten, die die Dokumentation präsentiert, zählen das Restaurant ‚Der Steirer‘ und die ‚Vinofaktur Graz‘: Pioniere bei der Verbindung von Steirischer Traditionskulinarik mit Spezialitäten des südsteirischen Weinlandes und Weinkultur auf höchstem Niveau. Im Landhauskeller bereitet Küchenchef Lorenz Kumpusch ein Filetsteak vom Almochsen mit Kürbiskernkruste, Schilcherkraut und Sauerrahm-Serviettenknödel zu, und Chefsommelière Anna Schachner stellt steirische Weinspezialitäten wie den Schilcher oder Blauen Wildbacher vor. Im Traditionshaus ‚Erzherzog Johann‘ lässt sich Küchenchef Günter Schober bei der Zubereitung eines Stubenküken-Gerichtes und der beliebten Erzherzog-Johann-Torte über die Schulter schauen. Vinzenz Gruber tischt in seinem Kehlberghof Styria Beef Beiried mit Brezenserviettenknödel-Ochsenschleppturm auf. Andreas Schindler kredenzt einen Lammschlögel in der Kräuterpaste mit Gemüsereis. Ein Besuch der Delikatessenhandlung Frankowitsch und des Bauernmarktes am Kaiser-Josef-Platz runden die Kulinarik-Entdeckungsreise in Graz ab. An kulturellen Höhepunkten werden das Schloss Eggenberg, das Kunsthaus und die von Vito Acconci gestaltete ‚Insel in der Mur‘ vorgestellt.

Städte der Genüsse

WDR, Samstag, 04.04., 17:25 – 17:55 Uhr

Städte der Genüsse

Graz

In einer Reihe mit dem Titel ‚Städte der Genüsse‘ darf Graz nicht fehlen. Immerhin trägt sie seit 2008 den Titel Genusshauptstadt und zählt somit zu den ‚Genuss Regionen Österreichs‘. Graz ist die Landeshauptstadt der Steiermark, dem grünen Herzen Österreichs. Eine Stadt, die sich schon vor langem ein produktives Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Avantgarde zum Ziel gesetzt hat. 2003 überzeugte sie als Europäische Kulturhauptstadt.

Graz präsentiert sich gerne und mit Erfolg von seiner schönsten Seite: Das südliche Flair, kulturelle Highlights und kulinarische steirische Spezialitäten wirken so verlockend, dass man Graz sofort einen Besuch abstatten möchte.

Mit mehr als 800 Stadtbauern ist Graz die größte Bauerngemeinde Österreichs, mit 14 Bauernmärkten hat die Stadt die höchste Markttag-Dichte Europas und kann auf eine lange kulinarische Geschichte verweisen: 1686 erschien hier beispielsweise das erste gedruckte Kochbuch Österreichs, und viele Strassen- und Platznamen lesen sich heute noch wie ein Auszug aus der Speisekarte: Mehlplatz, Kälbernes Viertel, Kapaunplatz. Orte die auch beim Kulinarischen Stadtrundgang ‚Graz in köstlichen Häppchen‘ aufgesucht werden, der jeden Samstag und Sonntag angeboten wird und Geschichtliches, Wissenswertes und Anekdotisches rund ums Kochen und Genießen vermittelt. Kostproben aus Küche und Keller gehören selbstverständlich dazu!

Zu den kulinarischen Höhepunkten zählen das Restaurant ‚Der Steirer‘ und die ‚Vinofaktur-Graz‘, beide Pioniere bei der Verbindung von Steirischer Traditionskulinarik mit Spezialitäten der südsteirischen Weinkultur auf höchstem Niveau. Eine der Köstlichkeiten dort, die Steirischen Tapas, Steirische Schmankerln und dazu ein Glas Sauvignon Blanc, das ist Genuss pur.

Im Landhauskeller, einem der kulinarischen Wahrzeichen von Graz, bereitet Küchenchef Lorenz Kumpusch ein Filetsteak vom Almochsen mit Kürbiskernkruste, Schilcherkraut und Sauerrahm-Serviettenknödel zu und Chefsommelière Anna Schachner stellt steirische Weinspezialitäten wie den Schilcher oder Blauen Wildbacher vor.

Im Traditionshaus Erzherzog Johann lässt sich Küchenchef Günter Schober bei der Zubereitung eines Stubenküken-Gerichtes und der beliebten Erzherzog Johann Torte in die Töpfe gucken. Vinzenz Gruber tischt in seinem Kehlberghof Styria Beef Beiried mit ‚Brezenserviettenknödel-Ochsenschleppturm‘ auf und macht damit seinem Ruf als einziger 2-Hauben-Koch von Graz alle Ehre.

Und Andreas Schindler lädt zu sich nach Hause ein: Motto ‚Schindler kocht – und gegessen wird am Küchentisch!‘ Er kredenzt u.a. einen Lammschlägel in der Kräuterpaste mit Gemüsereis. Ein Besuch der Delikatessenhandlung Frankowitsch, bekannt für seine köstlichen Brötchen und ein Abstecher zum Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz runden die Kulinarik-Entdeckungsreise in Graz ab.

Graz ist nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell gesegnet. Das Schloss Eggenberg etwa ist ein einzigartiges Gesamtwerk des frühen Barock, das Landhaus – es zählt zu bedeutendsten Renaissancebauten Mitteleuropas und das Zeughaus – mit seinen 30.000 Exponaten historischer Waffen, alter Rüstungen und Kriegsgerät das größte und umfangreichste der Welt. Aber auch dem ‚Neuen‘ Wahrzeichen von Graz, dem Kunsthaus, seines eigenwilligen Aussehens wegen von vielen ‚friendly alien‘ genannt und der von Vito Acconci gestalteten ‚Insel in der Mur‘ wird ein Besuch abgestattet. Beide Bauwerke entstanden in Hinblick auf Graz 2003: Kulturhauptstadt Europas.

Beispiele, für das ‚unbekannte‘ nicht minder interessante Graz zeigt Fremdenführerin Hermi Lalej. Darunter ein verschwiegener Innenhof der eindrucksvoll Stilelemente der Gotik und der Renaissance verbindet. Sie stellt auch Erzherzog Johann vor, ein Mitglied des Hauses Habsburg. Der ‚Steirische Prinz‘, wie er genannt wurde, wird in der Steiermark auch heute noch von vielen geschätzt.

Nicht zuletzt der Schlossberg: er ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Grazer. Und der Uhrturm auf dem Schlossberg ist das ‚alte‘ Wahrzeichen von Graz.

Genussregion Österreich

3SAT, Sa, 04.04. um 09:40 Uhr

Genussregion Österreich

Von Schinken, Käse und Marille

Das steirische Vulkanland mit luftgetrocknetem Schinken, die oberösterreichische Region rund um Stift Schlierbach mit Käse und die Wachau mit ihrer berühmten Marille sind drei österreichische Genussregionen mit ihren jeweils typischen Lebensmittelspezialitäten. – Der Film stellt drei österreichische Genussregionen vor.

Das steirische Vulkanland mit luftgetrocknetem Schinken, die oberösterreichische Region rund um Stift Schlierbach mit Käse und die Wachau mit ihrer berühmten Marille sind drei österreichische Genussregionen mit ihren jeweils typischen Lebensmittelspezialitäten.
Regionaltypisches gab es schon immer, aber nur selten nahmen die Einheimischen das auch wahr oder waren stolz darauf. Und so ist es meist ein weiter Weg von der Region zur „Genussregion“. Der Weg dorthin beginnt bei der Identifikation mit dem Lebensmittel, das in der Gegend aufgrund der natürlichen Bedingungen besonders gut gedeiht oder hergestellt wird. Jede dieser Delikatessen kann selbstverständlich so genossen werden, wie sie ist, sie kann aber auch mit Fantasie und Kreativität weiter veredelt werden.
Wie das geschehen kann, zeigt unter anderem Starkoch Johann Lafer, dessen Heimat im steirischen Vulkanland liegt. Er moderiert auch die Sendung, die die drei Genussregionen Steirisches Vulkanland, Schlierbach und Wachau vorstellt.

Für den Export gerüstet – Messner Vorreiter für islamischen Markt

Für den Export gerüstet: Messner Vorreiter für islamischen Markt

Für nach islamischen Normen hergestellte Lebensmittel
gibt es einen milliardenschweren Euro-Markt. Der steirische Schinken-
und Wurstexperte Messner ist einer der ersten zertifizierten
Betriebe, der Produkte nach den Grundsätzen des Islams produzieren
darf.

In Europa leben rund 25 Millionen Muslime, in Österreich sind es
derzeit ca. 600.000, der Markt ist stark wachsend.

Für diese Religionsmitglieder wird in Zukunft bei Messner Wurst und
Schinken produziert. Vorraussetzung dafür war eine Zertifizierung der
sich der Wurstproduzent als einer der ersten Betriebe unterzogen hat.

Der Lebensmittelbereich für Muslime unterliegt speziellen
Vorschriften die im Koran und in der Sunna geregelt sind. Halal
bezeichnet alle Dinge und Taten, die nach den Richtlinien erlaubt
oder zulässig sind. So dürfen für Halal-Nahrungsmittel keine
Schweineprodukte verwendet werden. Dabei müssen auch Gelatine und
Därme aus anderer Herkunft stammen. Weiters darf kein Alkohol zum
Einsatz kommen, was speziell bei der Reinigung und Desinfektion
beachtet werden muss. Auch die Gewinnung und Herkunft von Gewürze
und Aromen muss den Halal-Kriterien entsprechen.

Vertrauen und Sicherheit zertifiziert

Der Stainzer Familienbetrieb Messner unterwirft sich mit der
Zertifizierung einer strengen Überwachung und Überprüfung.

„Unsere Produkte genießen auch im Ausland einen sehr guten Ruf. Um
die Anfragen ordnungsgemäß zu bedienen haben wir uns diese
freiwillige Zertifizierung auferlegt. Mit dem „Gütesiegel“ wird das
Vertrauen in die Produkte zusätzlich gestärkt.“ berichtet Alfred
Messner. Neben der Produktion von traditionellen Rinder-Wurstwaren
wird verstärkt an der Entwicklung von zukunftsfähigen Delikatessen
gearbeitet. Diese sollen auch den Bedürfnissen figurbewusster Esser
und Kindern entsprechen. Zurzeit sind Halal-Käsekrainer, Frankfurter,
Rohwürste, Snackprodukte und Fleischwaren bereit für den islamischen
Markt.

Die Nachfrage nach islamisch korrekt hergestellten Nahrungsmitteln
wächst rasant an. Schon jetzt wird der Markt auf 12 bis 15
Milliarden Euro geschätzt. Um die Wirtschaft bei der Erschließung
dieses Marktes zu unterstützen wurde aufgrund österreichischer
Initiative ein ON-Regel (ON-R 142000 – Halala
Lebensmittel-Anforderungen an die Lebensmittelkette) entwickelt. Die
der Zeritifizierung zugrunde liegende Norm wird im Zuge der
Harmonisierung für ganz Europa Auswirkungen haben, berichtet DI Karl
Grün vom Normungsinstitut.

Winzer, Weine und Vulkane

Eine Reise durch die Steiermark

Wussten vor rund zehn Jahren nicht einmal alle Österreicher, dass in der Steiermark Wein angebaut wird, zählen die steirischen Weine mittlerweile zu den Aushängeschildern der österreichischen Kultur. Drei unterschiedliche Regionen umfasst das Weinland Steiermark: „Paradies an der Grenze“, „Die steirische Toskana“ und „Rebenland“. – Ernst A. Grandits besuchte die Weinregionen in der Steiermark.

Wussten vor rund 10 Jahren nicht einmal alle Österreicher, dass in der Steiermark Wein angebaut wird, zählen die steirischen Weine mittlerweile zu den Aushängeschildern der österreichischen Kultur. Dabei wird in der Steiermark schon seit der Römerzeit Wein gekeltert. Drei unterschiedliche Regionen umfasst das Weinland Steiermark: „Paradies an der Grenze“, „Die steirische Toskana“, „Rebenland“. Ein „Muss“ für jeden Besucher des österreichischen Bundeslands ist eine Fahrt über die südsteirische Weinstraße. Die Weißweine, die dort entstehen, haben in den letzten Jahren international Furore gemacht. Erloschene Vulkane und das kühle Klima der Südoststeiermark sorgen für die unverkennbare Würze und das Aroma der dort angebauten Weine. Die Weststeiermark gilt als die Weinbauregion Österreichs, in der auch der eigenwilligste Wein gedeiht. Auf den 430 Hektar Rebflächen wird überwiegend die Rebsorte Blauer Wildbacher angebaut. Diese Rebsorte wird ausschließlich für den Schilcher verarbeitet. In Graz und Wien wurde der ehemalige Bauerntrunk zum Kultwein. Ernst A. Grandits besuchte die steirischen Weinregionen.

Do, 11.09. um 06:00 Uhr, 3sat