Rostocker Mensa Süd wird "Mensa des Jahres 2012"

Im Wettbewerb „Mensa des Jahres 2012“ des bundesweiten Campus Magazins UNICUM hat die Mensa Süd des Studentenwerks Rostock die Gesamtwertung gewonnen und damit den Titel geholt. Den zweiten Platz sicherte sich die Mensa Caballus des Studentenwerks Hannover vor dem Bistro K10 des Studentenwerks Kassel.

Bei „Mensa des Jahres“ schlüpfen die studentischen Gäste in die Rolle des Restauranttesters und bewerten ihre Unikantine in den drei Kategorien „Geschmack“, „Angebot“ und „Service“. Aus den Platzierungen in den Einzelkategorien errechnet sich das Gesamtergebnis. Vom 15. Mai bis zum 30. Juni 2012 konnten die Teilnehmer auf der Website www.mensadesjahres.de
ihre Hochschulmensen bewerten.

Ziel des Wettbewerbs ist, die Studienbedingungen in puncto „Mittagessen“ zu verbessern, denn oft genug bleibt in den dicht getakteten Stundenplänen eines Bachelor- oder Masterstudiums nur wenig Zeit, sich zu erholen. Gute, abwechslungsreiche Mahlzeiten tragen deshalb besonders dazu bei, den Studi-Akku wieder aufzuladen. Jan Thiemann, verantwortlicher Redakteur des Magazins UNICUM: „Zu exzellenten Studienbedingungen gehört nicht nur die Qualität in der Lehre, sondern auch die Qualität auf dem Teller. Schließlich gilt noch immer: Leerer Bauch studiert nicht gern.“

Über das in der Rostocker Siegermensa aufgetischte Studentenfutter zeigten sich die Gäste in der Online-Abstimmung begeistert. Das Lob der Nominierende reicht von „die Scampispieße sind der Wahnsinn!“, über „schlichtweg die beste Mensa“ oder „einfach super!“ bis zum kulinarischen Ritterschlag: „Hier schmeckt‘s sogar meinen Eltern!“ Verdient hat sich die Südmensa die Jubelstürme durch ein abwechslungsreiches Angebot und wohlschmeckende Gerichte. Neben Speiseplan-Klassikern loben die Studenten die Pasta- und Vital-Theke mit vegetarischer und veganer Kost. Absoluter Renner: Die „Wünsch dir was“-Aktion, bei der an jedem vierten Freitag im Monat die Studenten den Speiseplan bestimmen.

Dr. Dieter Stoll, Geschäftsführer des Studentenwerks Rostock und sein Mensateam sind stolz auf die Auszeichnung: „Das Studentenwerk möchte durch Qualität, Attraktivität und Vielfalt seiner Angebote überzeugen. Dies gepaart mit entsprechender Servicefreundlichkeit ist unser Anspruch an die tägliche Arbeit.“

Die Suche des bundesweiten Campus Magazins UNICUM nach der „Mensa des Jahres“ ging in diesem Jahr bereits in die elfte Runde. Insgesamt zeigten sich die Befragten mit der Qualität der Campus-Restaurants bundesweit sehr zufrieden.

Die Gewinner von „Mensa des Jahres 2012“:

Gesamtwertung:
1. Mensa Süd Rostock
2. Mensa Caballus Hannover
3. Bistro K10 Kassel

Kategorie „Geschmack“:
1. Mensa Süd Rostock
2. Mensa Caballus Hannover
3. Bistro K10 Kassel

Kategorie „Service“:
1. Mensa Vechta Osnabrück
2. Mensa St. Georg-Straße Rostock
3. Bistro K10 Kassel

Kategorie „Angebot“:
1. Alte Mensa Dresden
2. Mensa Süd Rostock
3. Mensa Caballus Hannover

Frischer Gundermann für die Küche

Wer in diesen Tagen durch die Natur spaziert, kann am Waldrand und in feuchten Wiesen den Gundermann entdecken. Das aromatische Frühlingskraut sorgt für Abwechslung auf dem Speiseplan. So ist der Gundermann eine Zutat der Gründonnerstagssuppe, die aus neun verschiedenen Kräutern mit belebender Wirkung hergestellt wird und traditionell vor Ostern auf den Tisch kommt.

Die Wildkräuter, darunter auch Brennnessel, Gänseblümchen und Löwenzahn, werden gewaschen, trocken getupft und fein geschnitten. Man dünstet Zwiebeln und Knoblauch in etwas Butter, gibt Gemüsebrühe sowie die Kräuter hinzu und lässt die Suppe zwanzig Minuten garen. Ein Löffelchen Schmand, etwas Pfeffer und Muskat runden den Geschmack ab.

Der Gundermann hat ein kräftig-bitteres bis leicht scharfes Aroma, das Salaten, Kräuterquark, Dressings und Soßen eine besondere Note verleiht. Die klein geschnittenen Blätter eignen sich hervorragend für ein pikantes Pesto und als Würze für gedünstetes Gemüse, Pellkartoffeln und Eierpfannkuchen. Hobbyköche können das Kraut auch wie Spinat zubereiten und als Gemüsebeilage servieren. Der Gundermann (Glechoma hederacea), auch Gundelrebe genannt, fällt von April bis Juni durch die blauvioletten Blütenteppiche auf. Er ist ein Bodendecker, wächst in der Wiese und am Waldrand, rankt aber auch gerne an Zäunen und Mauern. Die Blätter sind nierenförmig mit eingekerbtem Rand.
Heike Kreutz, www.aid.de

Die gesunde Wildkräuter-Küche

Gesunde Ernährung – die kann man sicher genießen, wenn man seinen Speiseplan mit Zutaten bereichert, die frisch aus der Natur kommen: zum Beispiel mit Wildkräutern und Unkräutern. Wer sorgfältig plant, wo was am besten zu sammeln ist, kann unübertroffen frische, vitaminreiche Mahlzeiten zubereiten. In Wald und Flur, auf Wiesen, am Feldrand und sogar im Garten wachsen die Pflanzen, die besonders gesund und wohlschmeckend sind. Sie verleihen jedem Gericht das gewisse Etwas.

„Die gesunde Wildkräuter-Küche“ (BLV Buchverlag) präsentiert die ganze Vielfalt der heimischen Wildkräuter und stimmt ein auf all die wunderbar intensiven Geschmackserlebnisse, die diese zu bieten haben. Schwerpunkt sind die 120 Rezepte für Speisen und Getränke zu über 40 Wildkräutern – zu Klassikern wie Gänseblümchen, Löwenzahn und Veilchen, aber auch zu weniger bekannten Arten wie Gundermann, Vogelmiere, Melde, Wegwarte, Kornelkirsche und essbare Blüten. Zudem erfährt man, wie man die Wild- und Unkräuter richtig sammelt und zubereitet, damit sie ihre Gesundheitswirkung optimal entfalten und am besten schmecken.

Autorin:
Katharina Schober ist staatlich zertifizierte Kräuterpädagogin, führt Kräuterwanderungen und gibt VHS-Kurse zum Thema „Kochen mit Kräutern«. Jahrelang trat sie mit Koch- und Gesundheitstipps in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens auf. Diese Sendereihe konzipierte sie mit Fernsehjournalistin Dr. Renate Hartmann, die seit 30 Jahren für das Bayerische Fernsehen und die ARD tätig ist.

Katharina Schober, Renate Hartmann: Die gesunde Wildkräuter-Küche. Bestellink: ISBN- 978-3-8354-0820-3 (portofrei)

"University of Fish": Warum Fisch auf keinem Speiseplan fehlen sollte?

„Deutsche See“ Fischmanufaktur lädt alle Interessierten am 31. Januar zur „University of Fish“ in die Hamburger Universität. Prof. Dr. Maria Koch referiert über die Bedeutung von Fisch und Meeresfrüchten in der Ernährung.

Fisch und Meeresfrüchte sind nicht nur ausgesprochen lecker, sondern tragen auch zu einer ausgewogenen Ernährung und damit zu einer gesunden Lebensweise bei. Der Genuss aus dem Meer punktet mit Vitaminen, Mineralstoffen und wichtigen Fettsäuren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät sogar, ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu verzehren. Das befürwortet auch Prof. Dr. Maria Koch, Lebensmitteltechnologin bei „Deutsche See“ und Lehrbeauftragte an der Hochschule Bremerhaven. In ihrer Vorlesung im Rahmen der „University of Fish“ gibt sie praktische Tipps für die Umsetzung der Empfehlung. Sie erklärt auch, welche Fischarten für unterschiedliche Lebenssituationen, beispielsweise für Schwangere, Senioren oder Sportler, am besten geeignet sind.

Thema: „Vitamin D bis Omega 3: Warum Fisch auf keinem Speiseplan fehlen darf“
Referentin: Prof. Dr. Maria Koch, Lebensmitteltechnologin
Termin: Dienstag, 31. Januar 2012, 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: Hauptgebäude der Universität Hamburg, Hörsaal H, Edmund-Siemers-Allee 1

Die „University of Fish“ konnte in den vergangenen sechs Jahren eine breite Hörerschaft für die unterschiedlichsten Themen aus der faszinierenden Welt der Fische und Meeresfrüchte begeistern. Zu den Referenten zählen Experten aus Wissenschaft, Verbänden und der Wirtschaft. Die Veranstaltungen finden immer an der Hamburger Universität statt und sind frei zugänglich.

Weitere Informationen: Auf www.deutschesee.de finden Sie alles Wissenswerte rund um Fisch und Fischgenuss.

Essen macht gesund

Gute Gesundheit und mehr Wohlbefinden mit der richtigen Ernährung – der neue Ratgeber von Reader’s Digest präsentiert die besten Lebensmittel gegen die häufigsten Krankheiten und Beschwerden

Ob probiotischer Joghurt, Leinsamen oder Blaubeeren – in vielen alltäglichen Lebensmitteln steckt eine große Heilkraft. Gegen Entzündungen, Verdauungsprobleme, Bakterien und sogar Krebs ist im wahrsten Sinne des Wortes „ein Kraut gewachsen“ – der neue Ernährungsratgeber Essen macht gesund von Reader’s Digest präsentiert die Top 10 der gesundmachenden Kräuter und Gewürze sowie die Top 20 der besten Lebensmittel gegen Demenz, Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten oder Krebs. Basierend auf aktuellen ernährungswissenschaftlichen Forschungsergebnissen stellt das Buch auf 352 Seiten, veranschaulicht mit 250 Abbildungen und Fotos, die besten Lebensmittel und ihre Wirkung vor, inklusive exakter Mengenangaben. Mit den über 75 schmackhaften Rezepten kann jeder gezielt – und mit Genuss – gegen seine persönlichen Gesundheitsprobleme vorgehen. Positiver Nebeneffekt: Auf den Einsatz teurer Medikamente kann oft verzichtet und damit auch die unerwünschten Nebenwirkungen vermieden werden.

Die klare Gliederung des Buches in vier Teile hilft, gesundheitliche Probleme sofort konkret und effektiv angehen zu können.

Die Natur – unsere beste Apotheke
Teil eins informiert über die Grundlagen einer guten Ernährung: Was sind Fette, Öle, Proteine, Kohlenhydrate, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien und wie wirken sie? Außerdem klärt Kapitel eins über populäre Ernährungsirrtümer auf. Eier zum Beispiel standen lange Zeit in dem Verdacht, durch ihren hohen Cholesteringehalt das Infarkt- und Schlaganfallrisiko in die Höhe zu treiben. Neueste Studien haben gezeigt, dass dies so nicht stimmt; die meisten Menschen können ohne Bedenken ihr Frühstücksei genießen. Oder Konserven- und Tiefkühlkost: Allgemein wird angenommen, dass frisches Obst und Gemüse besser ist. Das trifft aber nur auf den Zeitpunkt direkt nach der Ernte zu. Die „frische“ Ware, die man im Supermarkt kauft, ist jedoch oft tage- oder sogar wochenlang unterwegs.

Die Basis für Ihre Gesundheit
Teil zwei präsentiert die 20 wertvollsten Lebensmittel und die zehn besten Gewürze, die jeder in die tägliche Ernährung einbauen sollte, um seine Gesundheit zu erhalten. Äpfel und Beeren beispielsweise sind sehr gute Flavonoid-Lieferanten. Studien haben gezeigt, dass Personen, die diesen Nährstoff häufig zu sich nehmen, weniger gefährdet sind, eine Demenz zu entwickeln. Mit einer Tasse Blaubeersaft pro Tag lässt sich das Gedächtnis stärken. Und schon drei Portionen probiotischer Joghurt pro Tag helfen, den Bauchumfang erheblich zu verringern – ein wichtiger Schritt, um Diabetes, Herzkrankheiten und hohem Blutdruck vorzubeugen: schlanker und gesünder durch Genuss. Tabellen mit Nährwertangaben zu vielen wertvollen Lebensmitteln von Avocado und Blaubeeren über Knoblauch, Milch und Möhren bis zu Tee und Vollkornweizen vervollständigen das Kapitel.

Richtig essen: Gesund werden und gesund bleiben
Teil drei liefert die wichtigsten Informationen über 57 häufige Krankheitsbilder und Beschwerden wie Arthritis, Asthma, Diabetes, Gicht, Harnwegsinfektionen, Heuschnupfen, Nierensteine oder Sodbrennen – und zeigt, wie Lebensmittel und Nahrungsergänzungsstoffe eingesetzt werden können, um Symptome zu lindern und Ursachen zu bekämpfen. So lässt sich beispielsweise Asthma durch den täglichen Konsum von zwei Tassen Grüntee täglich lindern. Grüner Tee enthält, ebenso wie Kapern und Zwiebeln, das Flavonoid Quercetin, das entzündlichen und allergischen Reaktionen wirksam vorbeugt. Verstopfung, aber auch Depressionen, lassen sich mit Leinsamen behandeln: Die Zutat wird fein gemahlen und in Hefegebäck, Müsli oder Fruchtshake gemengt.
Desgleichen nennt das Buch aber auch die Lebensmittel, die bei der jeweiligen Krankheit tendenziell eher schädlich sind und daher vom Speiseplan gestrichen werden sollten.

Rezepte mit Heilwirkung
Schlemmen für die Gesundheit mit köstlichen Gerichten wie Hähnchenbrust im Nussmantel oder Jakobsmuscheln in Currysauce: Die über 75 Rezepte sind geordnet nach Frühstück, Vorspeisen, Salaten, Suppen, Zwischenmahlzeiten, Hauptgerichten, Beilagen, Gebäck und Desserts. Sie enthalten eine große Bandbreite von Zutaten, die gegen viele Unpässlichkeiten helfen.

Wer zum Beispiel seinen Augen etwas Gutes tun will, setzt öfter einmal einen frischen Spinatsalat auf den Speiseplan. Dieser ist reich an Lutein und hilft so, einer Makuladegeneration vorzubeugen – die häufigste Ursache für den Verlust der Sehschärfe ab 65 Jahren.

Fazit
Der neue Ernährungsratgeber von Reader’s Digest räumt mit gängigen Ernährungsirrtümern auf und hält eine Menge nützlicher Geheimtipps und Rezepte für eine gesunde und schmackhafte Ernährung bereit. Das Buch wird seinem Anspruch gerecht, aktuelles Wissen über gesunde Nahrung anschaulich und allgemein verständlich zu vermitteln. Essen macht gesund unterstreicht, dass eine bewusste und gezielte Ernährung der einfachste Weg ist, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu bewahren und zu schützen.

Tipps zum Festtagsessen

Besser weihnachten mit nachhaltigem Genuss

Gänsebraten, Knödel, Bratäpfel und Plätzchen satt: An Weihnachten kommt in den meisten Familien etwas Besonderes auf den Tisch. „Doch vielen Leckermäulern ist nicht klar, wo die Lebensmittel herkommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden“, erklärt die Verbrau­cherzentrale NRW. Manchen Feinschmeckern würde der Bissen im Hals stecken bleiben, wenn sie wüssten, welche Torturen viele Gänse erdul­den müssen, bevor sie zu Weihnachten auf dem Teller landen.

Deshalb empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW, schon die Einkaufsplanung auf biologische, regionale und fair produzierte Lebensmitteln zu lenken. Zum festlichen Menü und zur erlesenen Weihnachtsbäckerei steuern die Verbraucherschützer die nötigen Hinweise bei, die dabei helfen, dass der Festschmaus zu einem nachhaltigen Genuss ohne Reue wird:

Weihnachtsgans aus artgerechter Haltung: In Deutschland wer­den Gänse überwiegend im Freien auf Weiden gehalten. Bei reich­lich Bewegung und Auslauf fühlen sich die Tiere wohl und ihr Fleisch schmeckt sehr aromatisch. Gänsefleisch in dieser Qualität wird bei Direktvermarktern in Hofläden, auf Wochenmärkten und in einigen Metzgereien verkauft.
Allerdings ist das heimische Gänseangebot knapp bemessen: Nur etwa jede siebte bis achte Gans im Handel stammt aus heimischer Erzeugung. Deutlich größer ist das Angebot an Importwaren, die meist tiefgefroren überwiegend aus Polen und Ungarn angeboten werden. In Ungarn stopft man einen hohen Anteil an Gänsen und Enten unter großer Qual mit Futter, damit deren Leber verfettet und zu einer „delikaten“ Leberpastete verarbeitet werden kann. Darüber hinaus rupft man in Ungarn und Polen Gän­sen mehrmals während ihres kurzen Daseins die Federn, um Dau­nen zu gewinnen. Diese Torturen müssen beim Verkauf nicht ange­geben werden. Immer öfter weisen Hersteller für ein besseres Image freiwillig darauf hin, wenn sie ihre Gänse ohne „Stopfmast“ und „Lebendrupf“ großgezogen haben. Angaben zu der Haltungsform finden Kunden hingegen selten. Werden bei einer Freilandhaltung Gänse gestopft, muss die spezielle „Fettlebererzeugung“ auf dem Etikett angegeben werden.

Wer im Handel keine heimische Gans bekommt, sollte beim Kauf von Tiefkühl-Gänsefleisch darauf achten, dass Stopfmast und Lebendrupf explizit ausgeschlossen wurden.

Obst und Gemüse aus der Region und/oder in Bio-Qualität:
Ob Kürbis, Schwarzwurzeln, Feldsalat, Äpfel oder Birnen – eine reichhaltige Palette an heimischem Wintergemüse und -obst sorgt für Abwechslung auf dem Speiseplan. Direktvermarkter und Land­wirte bieten häufig Waren aus eigenem Anbau an und zwar zur passenden Erntezeit. Prinzessböhnchen aus Kenia etwa finden nur per Flugzeug den Weg zum hiesigen Gemüsestand. Der Transport durch die Luft verursacht je Tonne Lebensmittel und Kilometer bis zu 220-mal mehr Treibhausgase als der Hochseeschiff-Transport und bis zu 15-mal mehr als Transporte per Lkw. Produkte aus dem Gewächshaus schädigen die Umwelt bis zu 30-mal mehr mit schädlichem Kohlendioxid als Freilandgemüse. Wer sich zudem für Kartoffeln, Karotten und Co. aus ökologisch kontrolliertem Anbau entscheidet, schont das Klima, denn diese verursachen etwa 15 bis 20 Prozent weniger Treibhausgase als konventionell angebaute Lebensmittel. Grund ist der Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide, die sehr energieaufwändig produziert werden.

Fair gehandelte Süßigkeiten und Getränke: Wenn fair gehandel­ter Kaffee, Säfte, Mangos oder Schokolade den Speiseplan berei­chern, erhalten die Produzenten aus Afrika, Asien oder Südamerika garantierte, existenzsichernde Mindestpreise für ihre Produkte. Außerdem werden diese Produkte ohne Kinderarbeit hergestellt.
Ein Großteil der Fairtrade-Produkte trägt zusätzlich das Biosiegel. Für den Weihnachtsteller gibt es viele leckere Schokoladensorten, Trockenobst, Nüsse und andere Köstlichkeiten. In der privaten Weihnachtsbäckerei sollten ausschließlich ökologische und fair gehandelte Zutaten – also Zucker, Butter, Mehl, Nüsse, Gewürze, Schokolade und Zitronen verwendet werden. Viele fair gehandelte Produkte machen sich zudem gut in einem liebevoll ausgesuchten Präsentkorb.

Tipps und Rezeptideen zu einem Festschmaus mit gutem Gewissen und Informationen zu weiteren Themen gibt es im Rahmen der Kampagne „Besser weihnachten“ bei der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW oder im Internet unter www.vz-nrw.de/besser-weihnachten . Die Kampagne mit vielen Tipps und Aktionen rund um nachhaltiges Einkau­fen und Schenken in der Weihnachtszeit wird unterstützt vom NRW-Verbraucherministerium.
50a/2011

Im verarbeiteten Obst, Gemüse und Kartoffeln steckt viel Gutes

Im Winter muss niemand auf Vitamine verzichten! Im verarbeiteten Obst, Gemüse und Kartoffeln steckt viel Gutes.

In Obst und Gemüse stecken viele wertvolle Vitamine. Und auch, wenn mit dem Herbst und dem bevorstehenden Winter die Obst- und Gemüsevielfalt schwindet, muss niemand Sorge haben, auf Gesundes verzichten zu müssen. Denn in verarbeitetem Obst, Gemüse und Kartoffeln, die es das ganze Jahr über gibt, steckt viel Gutes.

Verarbeitetes Obst und Gemüse: idealer Wintervitaminspender

Nicht nur verarbeitetes Obst in Form von Konfitüre, Tiefkühl- oder Dosenfrüchten trägt in den Wintermonaten zum Vitaminhaushalt bei, sondern auch verarbeitetes Gemüse. Damit lassen sich in der kälteren Jahreszeit viele schmackhafte und gesunde Mahlzeiten zubereiten. Und das ist dabei erwiesen: Verarbeitete Produkte sind, wie viele Studien zeigen, wichtige Vitamin- und Nährstoff-Lieferanten. Darum sollten sie regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit hat der Körper einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen.

Vitaminschonende Verarbeitung für Glas, Dose & Co.

Im Sommer wird geerntet, im Winter gespeist. Möglich ist das nur, weil das Obst und Gemüse zu Saisonzeiten geerntet und direkt nach der Ernte schonend verarbeitet wird. Das macht verarbeitetes Obst und Gemüse lange haltbar. Das funktioniert, weil viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe hitze- und kältestabil sind und so erhalten bleiben. Und darüber freut sich der Körper im Winter. Zusätzlich kann man mit verarbeiteten Produkten seinem Körper in der dunklen Jahreszeit etwas Gutes tun. Denn sie sind gesund und helfen, Erkältungskrankheiten vorzubeugen – an trüben Herbst- und Wintertagen eine tolle Unterstützung für den Körper, wenn der Mensch besonders viel Vitamine benötigt, um sein Immunsystem zu stärken.

Die Winter-Bestseller

Im Winter steht besonders Feinsaures Gemüse wie Rotkohl oder Sauerkraut ganz oben in der Beliebtheitsskala der Deutschen. Aber auch der Grünkohl gehört fest auf den Winter-Speiseplan. Der schmeckt auch jetzt schon, selbst wenn es noch keinen Frost gegeben hat. Denn es gibt ihn dank der modernen Verarbeitung ganzjährig im Supermarkt in der Tiefkühltruhe. Und gesund ist er auch noch: In ihm sind jede Menge Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und bioaktive Substanzen enthalten. Außerdem ist das tiefgefrorene Gemüse für viele Menschen bekömmlicher als die frische Variante: Durch die Kälte werden schwer lösliche Zellulose-Bestandteile der Pflanze leichter verdaulich. Das gilt übrigens auch für andere Kohlvarianten, die durch das Schockfrosten und Tiefkühlen einfach besser verträglich sind.

Sicher ist das: So reichhaltig das Angebot an frischem Obst und Gemüse im Sommer ist, so reichhaltig ist das Angebot an verarbeitetem Obst und Gemüse das ganze Jahr über. Verlassen kann sich bei verarbeitetem Obst und Gemüse jeder darauf: Die Produkte entsprechen höchsten Qualitätsstandards und sie sind gesund.

Sommerportulak im Salat genießen

Säuerlich und leicht nussig

Jetzt sorgt der Sommerportulak für Abwechslung auf dem Speiseplan. Das vitaminreiche Blattgemüse hat ein erfrischend säuerliches Aroma und wird vor allem im Salat verwendet.

Bereits die alten Ägypter schätzten den Portulak, auch Postelein genannt, als Gemüse und Heilpflanze. Denn das Kraut soll beispielsweise den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken, blutreinigend wirken und Verdauungsbeschwerden lindern.

In Europa wurde Portulak im Mittelalter angebaut, ist aber dann in Vergessenheit geraten.
Nun findet er wieder den Weg in die Küche. Mit den jungen Trieben und den fleischigen Blättern lässt sich ein sommerlicher Salat zubereiten. Man kann ihn mit knusprigen Croutons, aber auch Birnenwürfeln und Rosinen garnieren. Portulak schmeckt pur und in Kombination mit Salatgurken, Tomaten, Kopfsalat und Radicchio.
Mit seiner leicht nussigen Note verfeinert das Gemüse Quark, Suppen und Kräutersoßen. Hobbyköche können ihn aber auch kurz wie Spinat blanchieren oder in Butter schwenken und als Fleischbeilage reichen.
Die Blütenknospen werden von Feinschmeckern als Kapernersatz geschätzt. Da das Kraut leicht salzig schmeckt, sollten Speisen mit Portulak nur vorsichtig gewürzt werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kochen mit Sternekoch Arnd Feye

Die feine Art zu Kochen mit Sternekoch Arnd Feye

Datum der Veranstaltung:
20.03.2011, 13:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Werkhalle Genuss-Event, Bremen

Alle Freunde der Feinschmeckerküche dürfen sich auch im Frühjahr 2011 wieder auf ein Kocherlebnis mit Arnd Feye freuen. Als Betriebsleiter des Bremer Ratskellers und der L`Orchidée, in dem er auch über viele Jahre den Michelin Stern erkocht hat, verrät Arnd Feye während des gemeinsamen Kochens viel von seinen Erfahrungen aus der gehobenen Küchenpraxis.

Arnd Feye hat sich mal wieder ein ganz besonderes Menü ausgedacht, dass er gemeinsam mit seinen Kochschülern Gang für Gang zubereiten und erklären wird. Angefangen von einem frischen Salat mit Pilzen und Kohlrabi steht im zweiten Gang eine Weisswurst vom Zander auf dem Speiseplan. Im Hauptgang wird ein Tafelspitz vom Kalbfleisch und als Dessert ein Topfenknödel mit feiner Begleitung zubereitet.

Ab 18 Uhr ist die Tafel gedeckt und Kochschüler sowie Gäste dürfen sich auf das köstliche Menü freuen, begleitet von perfekt korrespondierenden Weinen.

Menü:
Carpaccio vom Kohlrabi mit Pilzsalat, Parmesan und Parmaschinken
Weisswurst vom Zander auf Rahmwirsing mit Tomatencoulis
Kalbstafelspitz mit Kartoffel-Olivenpürée und Limonensauce
Topfenknödel mit Orangen-Cranberrykompott und Amaretto-Sabayon
Preis: 115,- € inkl. aller Speisen Getränke, Leihschürzen, Rezepturen

Veranstalter: Genuss-Event, 0421 4600937,
E-Mail: info@genuss-event.de

Fit ins Jahr 2011

Sich besser zu ernähren, mehr Sport zu treiben, mit dem Rauchen aufzuhören – das alles sind weitverbreitete Vorsätze für ein neues Jahr. Doch oft fällt es schwer, sie umzusetzen. Es mangelt an Zeit, um sich täglich etwas Gesundes zu kochen oder regelmäßig zum Sport zu gehen. Mangostan-Gold hat sechs Tipps zusammengestellt, mit denen man seine Abwehrkräfte mobilisiert und das neue Jahr gesund starten kann.

Tipp 1:
Trinken Sie mindestens 1,5 Liter pro Tag. Am besten eignen sich (stilles) Wasser, Tee und Natursäfte.

Tipp 2:
Genießen Sie eine ausgewogene Ernährung und achten Sie darauf, dass Sie eine angemessene Menge nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel zu sich nehmen.

Tipp 3:
Gemüse und Obst sollte jeden Tag auf Ihrem Speiseplan stehen. So werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt.

Tipp 4:
Garen Sie Ihre Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen und soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett. So bleibt der natürliche Geschmack erhalten und die Nährstoffe gehen nicht verloren.

Tipp 5:
Bleiben Sie in Bewegung! Mindestens 30 bis 60 Minuten pro Tag sollten Sie sich bewegen, denn so fördern Sie Ihr tägliches Wohlbefinden und Ihre Gesundheit!

Tipp 6:
Duschen Sie zunächst richtig warm oder sogar tendenziell heiß (Sauna-Effekt), bevor Sie sich im Anschluss kalt abduschen, damit sich die Poren wieder schließen und die Durchblutung umgehend angeregt wird.