Kai Kretschmer

Acht Folgen der neuen TV-Kochshow mit Ruth Moschner („Das Supertalent“, „Riverboat“) werden ausgestrahlt ab dem 9. Juli, Mo-Do um 19.50 Uhr im MDR Fernsehen.

Das Motto „Liebe geht durch den Magen“ kennt jeder, mit diesem Spruch hat schon Großmutter die Enkelin zum Kochen animiert. Aber stimmt das? In der neuen Show von action concept können die Kandidaten es ausprobieren. Kann man sich verlieben, ohne den anderen zu sehen – nur durch liebevoll zubereitete Speisen?

Jeweils drei Kandidaten kämpfen in der Küche um das Herz des Singles im Restaurant.

Die Kandidaten werden aber nicht alleine gelassen, um ihre Liebste oder ihren Liebsten zu erobern – in einem wunderschönen Ambiente auf der Franziskushöhe steht ihnen Chefkoch Kai Kretschmer aus Thüringen mit Rat, aber ohne Tat, zur Seite.

So gibt es eine Menge lustige Situationen, es brennt etwas an, geht auch mal richtig schief – und der Kandidat im Restaurant kann nur hoffen, dass er sich richtig entscheidet, wenn er auf seinen Gaumen hört – oder auf die Tischdeko?

Kann man davon ausgehen, dass ein Mann, der scharfe Sachen kocht, auch ein heißer Typ ist? Ist der Mann mit dem Teddy auf dem Tisch ein Kuscheltyp und die Frau, die fast nicht gewürzt hat, wirklich langweilig?

Die Entscheidung wird nicht einfach!

Am Ende werden dem Single aus dem Restaurant die Küchenkandidaten vorgestellt. Das Gewinnerpärchen bekommt ein Wochenende in einem schönen Hotel – ob im Einzel- oder Doppelzimmer, bleibt ihnen überlassen. Und ob Liebe wirklich durch den Magen geht, wird sich in der Zukunft zeigen…

Übergewicht auch ein Stressproblem?

Frustrierende Situationen kennt jeder. Doch während sich manche zu Frustessern entwickeln, die mit Übergewicht und einem schwer kontrollierbaren Hungergefühl kämpfen, verlieren die anderen den Appetit und verfallen in Depressionen. Schuld daran könnten zwei unterschiedliche Strategien des Körpers sein, mit den uns umgebenden Stressfaktoren umzugehen.

Was für schlanke Menschen als mangelnde Disziplin erscheint, ist für Übergewichtige ein scheinbar unüberwindbares Problem: das ständige Hungergefühl. Für viele ist dieses der Saboteur eines jeden Abnehmversuches, der sich mit jeder Diät noch verschlimmert. Dabei mag es für den erfolglosen Abnehmwilligen wie eine verbale Ohrfeige erscheinen, wenn ihm schlanke Zeitgenossen berichten, dass ihr aktueller Gewichtsverlust vom Stress herrührt. Er selbst neigt schließlich in frustrierenden Situationen dazu, seine selbst auferlegten Lebensmittelverbote über Bord zu werfen und mehr zu essen, als er sich sonst zugesteht. Was paradox zu sein scheint, ist nach den Erkenntnissen des Adipositas-Forschers Achim Peters das Ergebnis zweier unterschiedlicher Anpassungsstrategien an chronischen Stress.

Das Gehirn als unser wertvollstes Organ steht in der Versorgungshierarchie an erster Stelle. Signalisiert es Energiemangel, setzt der Körper alles in Bewegung, um Glukose aus den Energiespeichern Richtung Zentralnervensystem zu mobilisieren. In Stresssituationen verbraucht das Gehirn mehr Energie, wodurch ein Stresssystem in Gang gesetzt wird, das entsprechend mehr Glukoseenergie aus den Speichern ordert. Anhaltender Stress, dem wir mittlerweile nahezu täglich ausgesetzt sind, seien es finanzielle Engpässe, familiäre Probleme, Unzufriedenheit am Arbeitsplatz oder der Drang um soziale Anerkennung, würde folglich zu einem permanenten Gewichtsverlust führen. Bei einigen Menschen ist das auch der Fall, wie Peters beschreibt. Diese stehen ständig unter Strom, vergessen über ihren Problemen häufig das Essen und nehmen ab. Was aus Adipositassicht erfreulich klingt, birgt auf Dauer allerdings die Gefahr für ernstzunehmende Depressionen.

Demgegenüber reagiert ein beträchtlicher Teil der Menschen entgegengesetzt. Hier dämpft der Körper die permanente Stressbelastung durch Aktivierung seines körpereigenen Beruhigungssystems. Diese Menschen begegnen frustrierenden Situationen mit einer höheren inneren Ruhe. Dennoch benötigt auch hier das Gehirn vermehrt Energie. Da das gehemmte Stresssystem die Versorgung nicht mehr aus den Körperreserven ausgleicht, muss das Gehirn seine Glukosezufuhr über andere Wege sichern. Die Lösung ist ein vermehrtes Hungergefühl. Typischerweise ist dieses häufig mit Appetit speziell auf kohlenhydratreiche Lebensmittel verbunden, wie Schokolade, Chips oder Nudeln. Menschen mit dieser körpereigenen Stressbewältigungsstrategie nehmen folglich kontinuierlich zu.

Das Hinterfragen des Essverhaltens ist folglich ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung von Übergewicht. Wer in belastenden Situationen mit „Mehressen“ reagiert, sollte möglichst Strategien suchen, dem Stressauslöser entgegenzuwirken. Eine strenge Diät mit Verzicht und Verboten stresst in diesem Fall zusätzlich und fördert Hungerattacken. Sinnvoller ist es, Maßnahmen zu ergreifen, den Stress zu bewältigen, wie etwa das Erstellen von Prioritäten, das bewusste Einhalten von Entspannungsphasen, die Abkehr von überzogen Ansprüchen an sich selbst oder der Aufbau eines unterstützenden sozialen Umfeldes. Auf diesem Wege gelingt die Rückkehr zu einem normalen Essverhalten leichter und die Erfolgsaussichten für eine langfristige Gewichtsabnahme steigen.

Wie benimmt man sich in einem Restaurant

Heutzutage gibt es die verschiedensten Situationen und Anlässe für einen Restaurantbesuch. Damit Sie jegliche Situationen ohne Bedenken meistern, geben wir Ihnen hier ein paar Hinweise:

Betreten des Restaurants
Eine relativ überholte Regel, lautete: Es muss immer erst der Mann das Restaurant betreten und die Begrüßung vornehmen.

Heutzutage kann in bestimmten Situationen auch die Frau das Restaurant zuerst betreten, zum Beispiel, wenn diese zum Essen einlädt und sie Gastgeberin ist. Es wäre sehr umständlich die benötigten Informationen den Herren im Vorfeld erst mitzuteilen.

Im Restaurant geht es in dieser Folge weiter, der Zuständige weist den Weg und platziert die Gäste. Wenn mehrere Paare eingeladen oder beim Essen dabei sind, werden die Damen in der Mitte platziert. Gibt es keinen „Zuständigen“ übernehmen die Herren diese Aufgabe.

Garderobe
Nach Betreten des Restaurants hilft der Herr zuerst der Dame aus der Jacke, anschließend legt er seine Sachen ab.

Beim Verlassen des Restaurants ist dies genau anderes herum. Zuerst zieht sich der Mann die Jacke / Mantel an, dann hilft er der Dame.

Zuteilung der Tische / Einweisen der Gäste
Hier kann man pauschal erkennen, je höher die Restaurantkategorie ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie auch einen Tisch vorgestellt bzw. angeboten bekommen.
Auch wenn nicht sofort ein Servicemitarbeiter- oder Einweiser am Restauranteingang auf Sie wartet, warten SIE einen Moment und stürmen nicht sofort zu einem freien Tisch.

Seien Sie diskret und höflich!

Aperitif an der BAR
Wurden Sie gebeten, kurz an der Bar zu warten, um dort einen Aperitif einzunehmen, warten Sie bis der Servicemitarbeiter sie zum Tisch begleiten wird. Die Getränke bleiben an der Bar, diese werden vom Service anschließend gebracht.

Anreden der Servicemitarbeiter
Bitte vergessen Sie sofort: „Herr Ober“ oder „Fräulein“!!! Diese Begriffe sind überholt und nicht mehr aktuell. Viele Servicemitarbeiter reagieren auf solche Zurufe auch immer weniger.

Versuchen Sie Blickkontakt mit den Mitarbeitern zu halten und machen Sie sich durch dezente Handzeichen bemerkbar. Das hilft schneller zum Ziel.

Aufstehen bei der Begrüßung
Zur Begrüßung steht der Mann auf und begrüßt die anderen Gäste. Die Frau darf sitzen bleiben. Im Laufe der Zeit steht eine Frau bei geschäftlichen Essen auch auf.

Wenn Sie Bekannte im Restaurant sehen, dann schreien Sie nicht herum, sondern gehen Sie kurz zu ihnen und sagen, dass Sie später nach dem Essen noch einmal zurückkommen.

Serviette
Die Serviette wird auf den Schoss gelegt. Dabei wird diese einmal zur Mitte eingeschlagen.
Wenn sie während des Essens aufstehen müssen, legen Sie die Serviette an Ihre linke Seite ab.

Wenn Ihnen ausversehen eine Serviette auf dem Boden fällt, wird diese durch sehr aufmerksame Mitarbeiter automatisch mit einer neuen Serviette ersetzt.

Bestellen
Die Servicemitarbeiter achten bei Ihrer kommenden Bestellung genau, wie Sie Ihre Speisekarte auf dem Tisch liegen haben.
Geöffnet = Die Bestellung ist noch nicht klar
Geschlossen = Der Gast hat gewählt und die Bestellung kann aufgenommen werden

Achten Sie bei der Bestellaufnahme, dass Sie die Frauen immer zuerst bestellen und dann kommen die Herren an die Reihe.

Amuse – Gueule
In manchen Restaurants erhalten Sie als kleinen Einstieg, einen Gruß aus der Küche. Bitte sagen Sie nicht, dass Sie dies nicht bestellt haben. Der Küchenchef möchte Ihnen Einblick in seine Küche geben.

Übersetzt heißt es „Gaumenkitzler“ oder „Gabelhappen“.

Brot
Brot wird nicht geschnitten oder mit Butter geschmiert, sondern wird immer nur gebrochen. Die Stücke sind mundgerecht groß. Ein wenig Butter auf die Brotspitze ist natürlich nicht verboten.

Besteckreihenfolge
Sie fangen immer von außen nach innen an. Diese Regel hilft meistens bei einem Menü mit mehreren Besteckteilen auf dem Tisch.

Gläser
Gläser fassen Sie immer am Stil des Glases an, niemals am Glas selber.

Prost
Ein Einfaches „Zum Wohl“ reicht aus, vergessen Sie bitte „Prost“.

Wein
Die Faustregel: Rotwein passt nur zu dunklem Fleisch und Weißwein zu hellem Fleisch ist heutzutage nicht mehr aktuell. Ein guter Servicemitarbeiter wird auch nicht anfangen, mit Ihnen zu streiten. Er wird Ihnen eher den passenden Rotwein zum hellen Fleisch oder Fisch empfehlen.

Handy / Telefonempfang
Im Restaurant sollte das Telefon nicht laut klingeln. Wenn Sie unbedingt telefonisch erreichbar sein müssen, dann nutzen Sie den Vibrationsmodus. Gehen Sie zum telefonieren in eine ruhige Ecke.

Bezahlen
Bevor Sie die Rechnung bestellen, klären Sie bitte wer bezahlt. Es ist unüblich dann über den Rechnungsbetrag zu streiten.

Trinkgeld
In Deutschland sind bei gutem Service 10 % Trinkgeld üblich, egal wie hoch die Rechnung ist.

Verlassen des Restaurants
Hier wird den Damen die Türe aufgehalten und die Männer verlassen zum Schluss das Restaurant. mit Infos von www.restaurant-news.de / eigene Recherche

Algenöl statt Fischöl

Algenöl statt Fischöl

Für gesunde Erwachsene sind Nahrungsergänzungsmittel (Supplemente) nicht notwendig.
In bestimmten Situationen oder bei Krankheit können sie jedoch hilfreich
sein. Bei der Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren ist Algenöl – insbesondere
aus ökologischer Sicht – eine gute Alternative zu Robben-, Krill- und Fischöl.

Gesunde Erwachsene werden mit einer ausgewogenen Ernährung gemäss den Empfehlungen
der Lebensmittelpyramide ausreichend mit allen notwendigen Nähr- und Schutzstoffen
versorgt. Spezielle Produkte oder Supplemente sind nicht nötig. Kann der Bedarf an den
Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA krankheitsbedingt nicht über die Ernährung abgedeckt
werden, kann eine Supplementation sinnvoll sein. Aus ökologischen Gründen ist es ratsam,
dabei auf Robben-, Krill- und Fischöl zu verzichten und stattdessen auf Algenöl zurückzugreifen.

Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, SGE

Was Deutschlands Frauen dem Partner nicht verzeihen!

Umfrage: Was Deutschlands Frauen dem Partner nicht verzeihen!

FORSA-Umfrage im Auftrag von Coca-Cola Zero ergibt: Eine Liebes-SMS an die falsche Adressatin bedeutet in drei von vier Fällen das Beziehungsaus

Bei welcher Entgleisung würden Frauen ihrem Partner den Laufpass geben? 1.005 Frauen zwischen 19 und 35 Jahren haben sich gegenüber FORSA im Auftrag von Coca-Cola Zero dazu geäußert. Das Ergebnis ist eindeutig: 75 Prozent sagen, dass sie eine Liebes-SMS ihres Partners an eine potentielle Nebenbuhlerin nicht verzeihen können.

Bei anderen „Patzern“ lassen Deutschlands Damen eher Milde walten: Nur 7 Prozent finden es tragisch, wenn der Partner ihren Geburtstag vergisst. Schlechte Tischmanieren ihres Liebsten beim Abendessen mit den Eltern würden bei nur 6 Prozent der Frauen das Beziehungsaus bedeuten. Wird der Jahrestag vergessen, denken immerhin 5 Prozent der befragten Frauen darüber nach, wie ernst es der Mann an ihrer Seite wirklich meint. Legt der Angebetete beim ersten Kuschelabend auf dem Sofa versehentlich eine Sex-DVD anstelle der geplanten Liebes-Romanze ein, nehmen das die meisten Frauen mit Humor. Nur 4 Prozent würden in diesem Fall das gemeinsame Kuschellager verlassen.

Mehr zum Thema vertrackte Dating-Situationen, Informationen und spannende Aktionen gibt es auf www.cokezero.de .

Wer mindestens 18 Jahre alt ist und 5.000,- EUR gewinnen möchte, klickt einfach auf www.youtube.com/cokezero. Dort kann man noch bis zum 19. Oktober 2009 dabei sein, wenn im Coke Zero Gadget-Lab Männer mit einem Video zeigen, wie man sich aus einer scheinbar ausweglosen Situationen mit dem anderen Geschlecht heraus manövrieren kann, damit das Leben wieder so ist, wie es sein soll.

Studie Fertiggerichte

Fertiggerichte – wann und für wen sind sie das Richtige?

Welches Image haben Fertiggerichte und ihre Nutzer, in welchen Situationen greifen Konsumenten typischerweise zur schnellen Alternative, welche Gründe haben sie dafür, welche Erwartungen haben sie an diese Produkte beim Verzehr und was erleichtert ihnen die Kaufentscheidung? Im Rahmen einer groß angelegte Umfrage und intensiven Fokusgruppen-Diskussionen untersuchte dies die schwedische Forscherin Mia Prim am Institute for Food and Biotechnology (SIK) – dem schwedischen Mitglied des European Sensory Network.

Mit einem hohen Anteil an Singlehaushalten und an berufstätigen Frauen sowie der traditionell stark ausgeprägten Vorliebe der Schweden für ein warmes Mittagessen, ist der nördliche Nachbar ein Land mit einem hohen Absatzpotenzial für Fertiggerichte.

Die Ergebnisse von Mia Prims Befragung in 249 Haushalten zeigen, dass es um das Image von Fertiggerichten trotzdem nicht besonders gut bestellt ist. Die meisten Verbraucher stellen sich den typischer Nutzer von Fertiggerichten als eine Person vor, die allein und gestresst ist. Und tatsächlich passt dieses Bild tatsächlich oft zur aktuellen Situation, in der Menschen Fertiggerichte verzehren, aber nicht immer.

Am häufigsten kommen Fertiggerichte in Schweden mittags am Arbeitsplatz oder abends zu Hause auf den Tisch. Allerdings variiert der soziale Kontext in diesen Situationen und hat unterschiedlichen Einfluss auf die jeweiligen Aktivitäten. So werden Fertiggerichte am Arbeitsplatz häufig in Gesellschaft mit Kollegen verzehrt und während des Essens unterhält man sich miteinander. Beim Abendessen zu Hause ist der typische Konsument dagegen in der Regel meist allein und schaut nebenbei fern als Ersatz für den fehlenden zwischenmenschlichen Kontakt. Für sich selber zu kochen gilt als wenig Freude bringend, ebenso wie alleine zu essen. Eine Ausnahme bilden Menschen, die sonst meist in Gesellschaft essen, nur selten alleine sind und dann die Freiheit genießen, nun einmal eine Mahlzeit ganz nach dem eigenen Geschmack zu verzehren.

Die Verbraucher greifen aus unterschiedlichen Gründen zu Fertiggerichten: Als Mittagessen am Arbeitsplatz die schnelle Küche zum Einsatz, um Zeit zu sparen. Beim Abendessen zu Hause schätzen die Verbraucher vor allem, dass sie praktisch sind und ihre Zubereitung wenig Umstände macht. Einen Unterschied macht es auch, ob Fertiggerichte von Frauen oder Männern verzehrt werden. Frauen haben dabei meist deutlich höhere Ansprüche als Männer, vor allem mit Blick auf gesundheitliche Aspekte.

So legen sie etwa mehr Wert auf die Auszeichnung von Nährwertinformationen, niedrigen Fettanteil und hohen Gehalt an Ballaststoffen. Frauen vertrauen gerne einem von der schwedischen staatlichen Lebensmittelbehörde zertifizierten Siegel, mit dem vergleichsweise zucker- oder fettarme, bzw. vitaminreiche Produkte gekennzeichnet werden. Für Männer ist dagegen der Geschmack und die einfache Zubereitung am wichtigsten.

Grundsätzlich gelten Fertiggerichte in den Augen schwedischer Konsumenten bisher noch als wenig geeignet für das häusliche Abendessen. Mit Hilfe von Fokusgruppen ging Prim deshalb speziell der Frage nach, unter welchen Bedingungen sich Verbraucher auch am Abend für ein Fertiggerichte entscheiden würden, und auf welche Weise dieses Produkte optimal auf ihre Bedürfnissen ausgerichtet werden können.

Als wichtigster Faktor für die Wahl des jeweiligen Gerichts erwies sich der soziale Kontext, in dem gegessen wird. Sobald Kinder zu diesem Kontext gehören, nimmt die Wahrscheinlichkeit, das Fertiggerichte auf den Tisch kommen, rapide ab. 60% der Befragten äußerten die Meinung, dass kleinen Kindern keine Fertiggerichte vorgesetzt werden sollten. Was Familien mit Kindern betrifft, hängen die Schweden noch stark an traditionellen Idealvorstellungen vom gemeinsamen Abendessen mit der ganzen Familie und ohne Fernseh-Begleitung. In Familien mit Kindern wird sehr viel mehr Zeit für das Kochen aufgewendet als in kinderlosen Haushalten. Vor allem die Mütter fühlen sich schuldig, wenn sie ihren Kindern kein „richtiges“ Essen anbieten, auch wenn sie das Kochen oft als lästige Pflicht empfinden.

Fertiggerichte, zu denen schwedische Konsumenten Abends ohne Schuldgefühle gerne greifen würden, wären ungewöhnliche, exotische Gerichte, an deren Zubereitung man sich selber nicht wagt und die neue Geschmackserlebnisse versprechen, so etwa Fleisch von Strauß, Lamm, Elch oder Rentier. „Die Konsumenten wünschen sich für abends etwas, auf das sie sich nach einem langen Arbeitstag freuen können“, sagt Mia Prim. Zugleich sind aber auch Fertiggerichte mit traditioneller Hausmannskost wie Fleischklöschen Verkaufsschlager. „Möglicherweise zeigt sich hier, dass die Konsumenten gerne abends etwas anderes essen würden als mittags. Und zur Zeit werden noch die meisten Fertiggerichte zu Mittag verzehrt“, erklärt die Forscherin diesen scheinbaren Widerspruch.

Prims Studie belegt, dass der Kontext, in dem Mahlzeiten eingenommen werden, den gesamten Entscheidungsprozess hinsichtlich der Auswahl eines Fertiggerichts beeinflusst. „Die Forschung muss sich deshalb ihre Perspektive über die eigentliche Mahlzeit hinaus erweitern und den gesamten Verlauf des Lebensmittelerwerbs künftig mit in Betracht ziehen“, fordert Prim. Gestellt werden sollten Fragen wie „Wann entscheidet sich der Konsument für den Kauf eines Fertiggerichtes? Wer trifft die Entscheidung? Wer kauft? Was geschieht im Supermarkt? Was auf dem Weg nach Hause bzw. zur Arbeit? Wer bereitet die Mahlzeit zu? Wie tut er das? Was gibt es sonst noch zu essen? Wer isst, wo und warum? Welche Gefühle hat der Verbraucher beim Verzehr der Mahlzeit? In welchen Behältnissen wird sie serviert? Wieviel Abfall entsteht?“

Quelle:
Mia Prim: Ready meals from the consumers perspective – attitudes, beliefs, contexts and appropriateness. Örebro Studies and Culinary Arts and Meal Science 6, 2007,
Annika Aström,
Swedish Institute for Food and Biotechnology

Deutsche Barkeeper-Union und Bacardi Deutschland starten gemeinsame Präventionsinitiative

Neuer Leitfaden unterstützt Barkeeper beim verantwortungsvollen
Alkoholausschank

Die Deutsche Barkeeper-Union (DBU) und Bacardi Deutschland haben in Hamburg den Startschuss für eine gemeinsame Initiative gegen missbräuchlichen Alkoholkonsum gegeben. Erste Maßnahme ist ein Leitfaden für Gastronomiepersonal. Das Handbuch „Sinn für Verantwortung – Für Barkeeper mit der richtigen Mischung aus Klasse und Umsicht“ soll Barkeeper für ihre bedeutende Rolle beim verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol sensibilisieren. Es enthält Informationen zu gesetzlichen Rahmenbedingungen und praxisnahe Tipps zum Umgang mit schwierigen Situationen im Gastronomiealltag. Der in dieser Form bislang einmalige Leitfaden, der von namhaften Barkeepern unterstützt wurde, wird ab Februar an rund 5.000 Gastronomen verbreitet und kann bei der DBU oder bei Bacardi Deutschland bestellt werden.

Sowohl die DBU, zu deren Hauptaufgaben die Aus- und Weiterbildung ihrer über 1.200 Mitglieder gehört, als auch Bacardi treten seit Jahren mit eigenen Initiativen für einen maßvollen und verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. Die Veröffentlichung des Leitfadens ist nun Auftakt einer umfassenden Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen die Partner sich künftig mit Schulungsangeboten an die deutsche Gastronomie richten. Den Rahmen für die Initiative bildet die einzigartige, weltweite Kooperation zwischen Bacardi und der 40.000 Mitglieder zählenden International Bartenders Association (IBA), der Dachorganisation der DBU.

„Ein guter Barkeeper prägt die Art und Weise, wie alkoholische Getränke in seiner Bar oder seinem Restaurant konsumiert werden. Dabei ist es nicht immer leicht, souverän mit Situationen zwischen Genuss und Übermaß umzugehen“, sagt Christian Cordes, Director Corporate Affairs, Bacardi Deutschland. „Durch umfassende Information und Schulung können wir das Gastronomiepersonal in seiner verantwortungsvollen Rolle stärken und den Umgang mit unseren Produkten entscheidend beeinflussen. Als Spirituosenhersteller sehen wir uns hier in der Pflicht.“

Andrea Pirwitz, Geschäftsführerin der DBU, die unter anderem in der „Schulungsinitiative Jugendschutz“ des Bundesverbands der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) engagiert ist, blickt nach vorn: „Die Unterstützung unserer Initiative durch namhafte Barkeeper und Gastronomen wie Marc Ciunis zeigt, dass wir mit dem Leitfaden einen guten Weg eingeschlagen haben. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte mit Bacardi – die Entwicklung von Trainingsmodulen. Unser Ziel ist es, verantwortungsvollen Service umfassend und nachhaltig in die Aus- und Weiterbildung von Barkeepern zu integrieren.“

Verantwortung bei Bacardi Deutschland

Bacardi Deutschland hat im November 2005 einen umfassenden Verhaltenskodex eingeführt, der die verantwortungsvolle Vermarktung von Spirituosen in den Mittelpunkt stellt. Diese Selbstverpflichtung geht deutlich über die gesetzlichen Regelungen hinaus. Mit seiner Präventionskampagne Driver’s Corner® setzt sich das Unternehmen darüber hinaus für null Promille im Straßenverkehr ein. Zum Beispiel mit der Designated Driver’s Corner, einem Service für Auto fahrende Gäste der Eventreihe Bacardi B-Live, die jährlich von rund 60.000 Menschen besucht wird. Autofahrer können sich hier registrieren und erhalten während des gesamten Abends kostenlos alkoholfreie Getränke. Über 8.000 Fahrer mit mehr als 20.000 Beifahrern haben das Angebot bisher wahrgenommen. Bei einer Befragung von 234 Teilnehmern gaben fast 90 Prozent an, die Designated Driver’s Corner sei eine effektive Maßnahme, um Fahrer dabei zu unterstützen, nüchtern zu bleiben. Auch bei allen anderen Bacardi-Veranstaltungen ist die Driver’s Corner dabei, beispielsweise mit eigens kreierten alkoholfreien Cocktails oder Taxi-Gutscheinen für die sichere Heimfahrt. Die Präventionskampagne Driver’s Corner wurde im Mai 2007 von der Europäischen Kommission als wichtiger Beitrag zur Verringerung von Unfällen gewürdigt.

Kuscheltier statt Keks

Zum Trost für den Steppke eine Brezel, zur
Beruhigung ein Keks oder die Nuckelflasche – das kann der Beginn
eines gestörten Appetitverhaltens sein, warnt der Kinderarzt Dr.
Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. So präge sich
schon beim Kind ein, dass es sich in schwierigen Situationen mit
Leckereien trösten könne.

Busse sieht darin eine der Ursachen für die
vielen übergewichtigen Kinder und sogar für den immer früheren Griff
zu Suchtmitteln.

Sein Rat: „Es ist wichtig, dass Kinder lernen,
Belastungen ohne Nuckelflasche und Keks zu bewältigen. Es reicht,
wenn Mama oder Papa da sind. Auch das geliebte Kuscheltier kann
helfen.“

Wegwerf-E-Mail-Adressen mit Firefox-Erweiterung

Es gibt vielerlei Situationen, in denen man eine E-Mail-Adresse
angeben muss und dies ungern tut – beispielsweise aus Furcht vor Spam.
Leider geht es manchmal aber nicht anders, weil die Betreiber an die
Adresse eine Bestaetigungsmail schicken wollen. Wegwerf-Adressen, die
nur zur einmaligen Benutzung beim Registrieren in Foren, Download von
Testsoftware oder Aehnlichem gedacht sind, koennen hier helfen.

www.golem.de/0607/46277.html