Hobbykochwettbewerb

Er gilt als das Fallbeil unter den Esskritikern: Wolfram Siebeck. Wenn er im Restaurant sitzt, herrscht Alarm am Herd. Profiköche fürchten seine gnadenlosen Verrisse, Leser schätzen seine sarkastischen Kommentare.

Die hat er auch parat, wenn Amateure für ihn kochen: Eine große deutsche Wochenzeitung forderte ihre Leser auf, ein Menü für Siebeck zu entwerfen. In mindestens einem Gang sollte Schokolade verarbeitet werden.

Über 500 Hobbyköche reichten Vorschläge für ein dreigängiges Menü ein, die 20 Besten wurden zum Vorkochen eingeladen. Eine fünfköpfige Jury unter Vorsitz von Wolfram Siebeck kostete die Speisen – und hatte für etliche der Kochamateure doch nur Spott und Häme übrig.

Nach fünf teils kuriosen Vorrunden und einem furiosen Finale wurde Deutschlands bester Hobbykoch gefunden. Der darf zur Belohnung nach Paris fahren, zu einem Dinner bei Alain Ducasse, dem höchstdekorierten Küchenchef der Welt.

Folge eins der zweiteiligen Reportage zeigt, wie bei den Vorrunden vor allem die Schokolade die Spreu vom Weizen trennte und für hämische Anmerkungen Siebecks und seiner Mitjuroren sorgte.

XXP, Montag, 08.05.,Mehrteiler, Folge 1 von 2, 17:50 – 18:15 Uhr

Siebeck polemisiert gegen neue Küche

Manche Köche rühren Nahrungsmittel zusammen, als handele es sich um Bestandteile eines Chemiebaukastens. Wolfram Siebeck über Küchenhandwerk, das so tut, als sei es Avantgarde-Kunst.

Mitte Januar trafen sich in Madrid eine Hand voll Köche, die in dem Ruf stehen, zur Spitze der Weltklasse zu gehören. Zur avantgardistischen Spitze, wohlgemerkt, die sich von den traditionellen Küchenmeistern unterscheiden wie eine gebeizte Taube von der Weihnachtsgans. Wie zu hören war, veranstalteten die Avantgardisten in Madrid ein spektakuläres Feuerwerk an ungewohnten und gewagten Kunststücken. Die Süddeutsche Zeitung brachte darüber einen ausführlichen Bericht.

Lesen Sie Siebecks Polemik hier:
www.zeit.de/2006/11/Siebeck_2fKolumne_Surrealismus?page=1

Der Rest vom Weihnachtsfest

Wolfram Siebeck räumt seinen Christbaum weg. Und entdeckt unter abgefallenen Tannennadeln ein paar Kochbücher – und weitere Erinnerungen an 2005

Großfamilien haben es besser. Unter ihren Mitgliedern gibt es immer einige, die das weihnachtliche Schlachtfeld gewissenhaft absuchen, um nur keine geschenkte Tannennadel zu übersehen. Aber wer wie ich die versteckten Ostereier erst in der Adventszeit wiederfindet, übersieht schon mal das Schaukelpferd, das vom überforderten Christkind unter den Baum gestellt wurde. Bei mir liegen zwischen den Nadeln jedes Jahr die unterschiedlichsten Dinge herum, die ich entweder übersehen habe oder die verspätet eintrafen, sodass sie keine Chance hatten, mich singen zu hören.

Lesen Sie den Artikel in der ZEIT weiter:
www.zeit.de/2006/02/Siebeck_2fKolumne_Neujahr

Christina Richon gewinnt schon wieder

Nachdem Christina Richon den Siebeck Wettbewerb gewonnen hat, ist sie nun Siegerin beim größten dt. Hobbykochwettbewerb, dem Kocholymp.

„Koch-Olymp 2005“: Beste Hobbyköchin kommt aus der Schweiz, ist aber in Baden geboren.

Christina Richon aus dem schweizerischen Givisiez hat
heute den größten Amateurkochwettbewerb im deutschsprachigen Raum „Koch-Olymp 2005“ gewonnen. Im Finale des von der Mittagssendung „ARD-Buffet“ veranstalteten Wettbewerbs, das im mecklenburgischen Robinson Club Fleesensee stattfand, setzte die 43-jährige sich gegen vier andere erstklassige Freizeitköche durch.

Zu der prominenten Jury gehörten der Chefredakteur des Restaurantführers Gault Millau Deutschland, Manfred Kohnke („Der neue GM erscheint Donnerstag!“), der Sternekoch Otto Koch, SWR Abteilungsleiter Gert Bühringer und der Resortleiter Küche des „STERN“, Bert Gamerschlag.

An Richons „Gebratenem Zanderfilet mit Zitronengras-Limettensauce, Pastinaken-Carpaccio und Wirsing-Gratin“ lobte die Jury vor allem die „harmonische Zusammenstellung der einzelnen Komponenten“ und die „gelungene Kombination von regionaler Küche mit asiatischen Einflüssen“. „Koch-Olymp“-Erfinder Otto Koch würdigte vor allem, wie souverän die Schweizer Siegerin „unbeeindruckt von Publikum, Fernsehkameras und Zeitdruck ein exzellentes Gericht spontan kreiert und perfekt zubereitet“ hatte.

Auch in diesem Jahr hat die Mittagssendung „ARD-Buffet“ wieder den „Koch-Olymp“ gemeinsam mit dem Magazin „Stern“ und dem „Robinson Club“ veranstaltet. Das diesjährige Motto lautete „Kochen mit Wein“. Knapp zweitausend Amateurköche aus ganz Deutschland hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt und ihre selbstkreierten Rezepte bis zum Stichtag am 15. Juli an die „ARD-Buffet“-Redaktion eingesandt.

Die fünf Finalisten in Fleesensee sind die Sieger von fünf regionalen Vorrunden, die im September in Berlin, München, Heilbronn/Abstatt, Hamburg und Köln ausgetragen wurden. Bei jeder dieser Vorentscheidungen waren zehn
Koch-Olympioniken gegeneinander angetreten und hatten ihre Bewerbungsrezepte zubereitet. Christina Richon war die Siegerin in Abstatt gewesen.

Im Vergleich zu den Vorrunden herrschten heute beim Finale auf der Theaterbühne des Robinson Clubs Fleesensee im Müritzkreis allerdings verschärfte Bedingungen: Aus einem vorgegebenen Warenkorb, den sie erst am Morgen des Wettbewerbs erfuhren, mussten die Finalisten ein schmackhaftes, originelles und optisch ansprechendes Hauptgericht kreieren. Innerhalb von 45 Minuten galt es dann am Nachmittag, dieses selbstentwickelte Rezept vor den Augen der im Theater anwesenden Zuschauer und der Jury auf der Bühne zuzubereiten. Den zweiten Platz errang Kathleen Rückert (40) aus Elmshorn, Dritter wurde Heinz Bobek (64) aus Puchheim.

Christina Richon hat mit ihrem Finalsieg eine Urlaubsreise für zwei Personen mit Flug in einen Ferienclub in Griechenland gewonnen. Als Siegestrophäe nimmt sie außerdem ein Profi-Küchenmesser in Gold mit nach Hause.

Über das Finale des „Koch-Olymp 2005“ berichtet die Mittagssendung „ARD-Buffet“ am Montag, 14. November, ab 12.15 Uhr im Ersten.

Christina Richon arbeitete mit type 301 Küchenmessern, die von F.A. Porsche designed und von CHROMA Cutlery produziert wurden.

Alles über den Kocholymp:
www.swr.de/buffet/-/id=98256/nid=98256/did=308736/rk5jmr/index.html
Über japanische type 301 Kochmesser:
www.type301.de

Christina Richon und Violcne Leimgruber

Christina Richon und Violcne Leimgruber aus der
französischen Schweiz haben den ZEIT
Kochwettbewerb in Hamburg gewonnen. Mit ihrem Drei-Gänge-Menü
überzeugten sie ZEIT-Gourmet Wolfram Siebeck und seine Jurymitglieder
Barbara Siebeck, Cornalia Poletto (Restaurant Poletto in Hamburg),
Sven Büttner (Chefkoch des Restaurants im Hotel Atlantik) und ZEIT
Chefredakteur Giovanni di Lorenzo.

Wolfram Siebeck hat im April 2005 alle Hobbyköche zum Wettkochen
aufgerufen. Nach den Themen „Ingwer“ (2002) und „Schokolade“ (2004)
lautet das Motto des diesjährigen Kochwettbewerbs: „Wer kocht das
beste Huhn?“ „Ich denke, dass Huhn eine interessante Aufgabe für
einen Hobbykoch ist. Es erfordert viel Geschick! Christina Richon und
Violcne Leimgruber haben mit großen Abstand zu ihren Kontrahenten bei
allen drei Gängen der Jury die höchste Punktzahl entlocken können“,
sagt Wolfram Siebeck augenzwinkernd.

Aus mehreren hundert Einsendungen hat der ZEIT Gourmet die 20
besten Rezepte ausgewählt. In fünf regionalen Vorrunden in München,
Wien, Bergisch Gladbach, Berlin und Freiburg kochen die Teilnehmer
ihr Drei-Gänge-Menü einer hochkarätigen Jury unter dem Vorsitz von
Wolfram Siebeck vor.

Christina Richon und Violcne Leimgruber reisen als Siegerinnen des
ZEIT Kochwettbewerbs „Ein Menü für Siebeck“ nach Paris ins Hotel Le
Bristol, um sich in Eric Frechons Zwei-Sterne-Restaurant verwöhnen zu
lassen. Die Zweitplatzierten, Jan und Petra Schefe aus Berlin, reisen
nach Auchterarder in Schottland. Die dritten Sieger, Walter Pflaum
und Thomas Giesen aus Nürnberg, fahren nach Lausanne.

Daniela Ginten und Volker Reuck

Daniela Ginten (Darmstadt) und Volker Reuck
(Berlin) haben den ZEIT Kochwettbewerb in
Freiburg gewonnen. Mit ihrem Drei-Gänge-Menü überzeugten sie
ZEIT-Gourmet Wolfram Siebeck und seine Jurymitglieder Barbara
Siebeck, Alfred Klink (Colombi Hotel Freiburg), Otto Fehrenbacher
(Restaurant Adler, Lahr), sowie Volker Finke (Cheftrainer SC
Freiburg). Mit dem Sieg in Freiburg haben sich die beiden Hobbyköche
für das Finale des ZEIT-Kochwettbwerbs in Hamburg am 6. November
qualifiziert.

Wolfram Siebeck hat im April 2005 alle Hobbyköche zum Wettkochen
aufgerufen. Nach den Themen „Ingwer“ (2002) und „Schokolade“ (2004)
lautet das Motto des diesjährigen Kochwettbewerbs: „Wer kocht das
beste Huhn?“ „Ich denke, dass Huhn eine interessante Aufgabe für
einen Hobbykoch ist. Es erfordert viel Geschick, Daniela Ginten und
Volker Reuck haben die Herausforderung mit Bravour gemeistert“, sagt
Wolfram Siebeck augenzwinkernd.

Aus mehreren hundert Einsendungen hat der ZEIT Gourmet die 20
besten Rezepte ausgewählt. In fünf regionalen Vorrunden in München,
Wien, Bergisch Gladbach, Berlin und Freiburg kochen die Teilnehmer
ihr Drei-Gänge-Menü einer hochkarätigen Jury unter dem Vorsitz von
Wolfram Siebeck vor.

Der Sieger des gesamten Kochwettbewerbs „Ein Menü für Siebeck“
reist mit einer Begleitperson nach Paris ins Hotel Le Bristol, um
sich in Eric Frechons Zwei-Sterne-Restaurant verwöhnen zu lassen. Die
Zweit- und Drittplatzierten fahren nach Auchterarder (Schottland)
bzw. Lausanne.

ZEIT Kochwettberwerb

Folgende Leserinnen und Leser werden für Wolfram Siebeck und seine Jury bei den Regionalentscheidungen des ZEIT-Kochwettbewerbs kochen:
Am 16. Oktober im Kempinski Hotel Vier Jahreszeiten in München: Johannes Althammer und Manfred J. Meding, Thomas Gießen und Walter Pflaum, Nicole Liwon und Gerhard Ortwein-Swoboda, Harald Masur

Am 18. Oktober im Hotel Palais Coburg in Wien: Anna Abermann und Zissa Grabner, Axel Bammer, Christina Richon, Karin Schrettl

Am 24. Oktober im Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach: Michael Hauch, Maria Pina Mula, Herbert Nabbefeld und Volker Wirth, Stephanie Oeleker

Am 31. Oktober im Hotel Ritz-Carlton in Berlin: Ingeborg Aug, Corinna Mackowski und Yassine El-Allaz, Jan H. Schefe, Justyna und Michael Tur

Am 2. November im Colombi Hotel in Freiburg: Lily Bogaards-Roosegaarde Bischop, Friedhelm Daamen, Daniela Ginten und Volker Reuck, Barbara Hoffmann-Hotz und Michael Lacher

Lesen Sie den gesamten Artikel in der ZEIT: www.zeit.de/2005/37/Siebeck_2fKolumne_Kochwettbew__1

Johannes King hat Besuch vom Gastrokritiker

Wolfram Siebeck mag keinen Grünkohl. Trotzdem versucht sich Johannes King an diesem schönen Gericht. Außerdem serviert er Salat mit Apfelaal und dicken Bohnen, Bauernhuhn sowie rote Grütze … Lesen Sie den gesamten Bericht in der ZEIT
Johannes King arbeitet mit JRE Küchenmessern

Dieter Kaufmann

Spitzenköche zu Gast bei Wolfram Siebeck. Diese Woche: Dieter Kaufmann kocht Zanderfilet auf Stielmus und Sauerbraten mit glasierten Trauben und Apfelspalten – nicht ohne dabei das Fenster zu öffnen.
Dieter Kaufmann ist kein Koch wie jeder andere. Er sieht nicht aus wie ein Koch und redet nicht wie ein Koch. Seinen Platz in der Spitzengruppe deutscher Küchenchefs verdankt er nicht provozierenden Kreationen, sondern der Sorgfalt, mit der er seine Menüs konzipiert und ausführt. Damit hat er sich in seiner Traube in Grevenbroich zwei Michelin-Sterne erkocht.

Lesen Sie den Artikel in der ZEIT: Dieter Kaufmann

Wolfram Siebeck testet das beste Restaurant der Welt – das Fat Duck

Endlich ist es amtlich. Das beste Restaurant der Welt heißt The Fat Duck. Diese Gewissheit verdanken wir 600 Fachleuten (Köchen, Kritikern und Gastronomen), die die britische Tageszeitung The Guardian um ihre Meinung gefragt hat. Und weil 600 Experten nicht irren können, besitzen wir endlich die endgültige Liste der fünfzig besten Gourmetlokale auf der ganzen Welt. Auffallend viele davon, nämlich vierzehn, befinden sich in England. Was niemanden überrascht, der jemals den kulinarischen Verführungen durch englische Familienhotels nachgegeben hat
Lesen Sie in der http://www.zeit.de/2005/24/Siebeck_2fKolumne_London_1 weiter.