Leander Roerdink-Veldboom

Wilder Genuss in Berlin: Das regional inspirierte Restaurant Mark Brandenburg im Hilton Berlin verwöhnt mit Wild-Spezialitäten direkt aus Brandenburg. Executive Chef Leander Roerdink-Veldboom bezieht das erstklassige Fleisch aus den Wäldern von Schorfheide und Hohem Fläming – beide berühmt für ihr Wild und ihre vielfältigen Pilzarten. Das Credo seiner Küche: die Klassiker neu interpretiert. Das Produkt spricht für sich. So genießen die Gäste von September bis Dezember herbstliche Köstlichkeiten wie „Geräucherten Rehschinken mit Winterpilzen an Waldorfsalat“, „Hausgemachte Ravioli mit Fasan gefüllt“, „Medaillons vom Hirsch mit Granatapfel-Jus, Walnusskroketten & geschmortem Spitzkohl“ oder „Wildschweinrücken mit Wacholderaromen, Birnen–Rotkraut & Williamskartoffeln“.

Weitere Informationen unter www.hilton.de/Berlin

Kartoffel-Projekt am BIORAMA

Ausflugstipp: Schulze eröffnet Kartoffel-Projekt am BIORAMA

Termin: Sonnabend, 25. Juli

Eröffnung: 11.00 Uhr

Ort: 16247 Joachimsthal

unter dem Wasserturm beim BIORAMA

Welchen Weg eine Kartoffel vom Feld bis auf den Teller nimmt, was Kartoffeln so wertvoll macht und wieso es einen Zusammenhang zwischen der Erhaltung alter Kartoffelsorten und biologischer Vielfalt gibt, kann am kommenden Wochenende, 25. und 26. Juli, im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin unter dem Wasserturm am BIORAMA-Projekt ergründet werden. Am Sonnabend eröffnet Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze die Schau: „Die Kartoffel ist ein Geschenk der indianischen Hochkulturen an die Menschheit. Obwohl sich der Brandenburger Kartoffelanbau inzwischen in Richtung Nischenproduktion bewegt, gilt die Knolle immer noch als Nationalspeise der Märker.“

Im Rahmen des regionalen Gemeinschaftsprojekts „Kartoffel-Kultur“ hat im BIORAMA im Jahr der Biosphärenreservate eine Ausstellung Premiere. Mit Frühkartoffeln aus diesjähriger Ernte wird darüber hinaus die Neugier auf die umfangreiche Palette alter Sorten geschürt und mit altem Handwerkszeug vor Augen geführt, wie mühsam der Erwerb des täglichen Essens einst war. Was man mit Kartoffeln noch so anstellen kann, zeigen Kinder beim Kartoffeldruck.

Zudem wird dafür geworben, alte Kartoffelsorten wie die „Odenwälder Blaue“ oder „Rote Tannenzapfen“ aus den Genbanken wieder in die Gärten und kleinen Äcker und natürlich auf die Teller zu bringen.

Seit einem knappen halben Jahr beschäftigen sich das Biosphärenreservat und seine Projektpartner, der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.), der Kranichland e.V. aus Parlow, das BIORAMA-Projekt, die Naturwacht und der Parlower „Gasthof am Speicher“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Spezialisierungen heraus mit der gerade für Brandenburg so bedeutenden Kulturpflanze und damit für den Erhalt von Artenvielfalt auch bei Kulturpflanzen.

1990 erreichte die gesamtdeutsche Kartoffel-Fläche noch 548.403 Hektar, um sich bis ins Anbaujahr 2009 auf etwa 267.400 Hektar zu reduzieren.

Weniger als ein Prozent der Ackerfläche in Brandenburg

Im Erntejahr 2006 betrug die Kartoffelanbaufläche in Brandenburg noch 11.337 Hektar. Das waren gerade einmal 1,08 Prozent der gesamten Ackerfläche (1.042.200 Hektar). In diesem Jahr werden in Brandenburg nur auf 9.300 Hektar Kartoffeln angebaut (0,9 Prozent der Ackerfläche).

Aber auch die Entwicklung des Pro-Kopf-Verbrauchs in Deutschland verdeutlicht die rückläufige Tendenz des Kartoffelanbaus. Während 1949/1950 noch 202 Kilogramm Frischkartoffeln verzehrt wurden, waren es 1969/1970 nur noch 90 Kilogramm. 1999/2000 halbierte sich dieser Wert nochmals auf 41,6 Kilogramm. Der Anteil an Verarbeitungsprodukten wie Püree, Puffer, Klöße, Chips und Kroketten nahm jedoch weiterhin zu.

Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich hingegen beim Vergleich der Kartoffelerträge. Während um 1900 nur 120 Dezitonnen je Hektar geerntet wurden, waren es 1950 mit 245 Dezitonnen je Hektar gut doppelt so viel und erreichte im Jahre 2000 mit 433 Dezitonnen je Hektar einen Spitzenwert.

Zentren des Kartoffelanbaus im Land sind der Fläming und die Prignitz.

Die Speisekartoffelproduktion hat sich in Brandenburg zu einem Spezialzweig entwickelt, der schwerpunktmäßig in wenigen Betrieben überlebt hat wo traditioneller Anbau mit Investitionen in Produktionstechnik, Rodetechnik, Beregnung und Lagerung verbunden wurde und sich neue Vermarktungsstrategien und Absatzwege erschließen ließen. Aber auch für die verbliebenen Speisekartoffelproduzenten ist es schwierig, die Rentabilität langjährig stabil zu sichern, da die Preisschwankungen vor allem in Abhängigkeit vom witterungsbedingten Angebot in Menge und Qualität von Jahr zu Jahr groß sind.

240.000 Euro für BIORAMA

2006 eröffnete die vom Agrar- und Umweltministerium geförderte Aussichtsplattform des BIORAMAS auf dem einstigen Wasserturm von Joachimsthal. Hier verbindet das von den Engländern Sarah Phillips und Richard Hurding initiierte BIORAMA-Projekt Natur und Kunst. Zum Projekt gehört neben der vom Ministerium mit 240.000 Euro geförderten Aussichtsplattform beispielsweise eine Kunst-Villa, die Anwohnern und Künstlern Raum für Ausstellungen, Begegnungen und künstlerische Arbeit bietet, darunter oft Kunst-Projekte mit Bezug zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.

Das Hotel Döllnsee-Schorfheide startet neuen Blog

Das Hotel Döllnsee-Schorfheide startet neuen Blog

Die virtuelle Hotelzeitung doellnseeblog.de ist gestartet!
Mit diesem Blog präsentiert sich das Hotel Döllnsee-Schorfheide neben der bereits bestehenden Hotel-Webseite auf einer weiteren modernen und dynamischen Kommunikationsplattform.

Der Blog kommt mit wenigen Menüpunkten aus. So erfahren die Besucher im Hotelgeflüster Neuigkeiten aus dem Hotel, kleine Anekdoten, VIP-News und Veranstaltungstipps. Der Schorfheide-Reporter erzählt Geschichten über Land und Leute aus der Region. Die Kulinarische Fundgrube versteht sich als Serviceangebot für Hobbyköche und beschäftigt sich mit Uckermark-typischer Küche. Hier findet man Kochrezepte und Lieblingsgerichte. Der Spiegel der Presse zeigt ausgewählte Artikel zum Thema Hotel Döllnsee.

Für Journalisten dürfte die Rubrik Angebote für Redaktionen ganz besonders interessant sein. Hier stellt der Blog honorarfreie Beiträge und Fotos zur Verfügung, Die Themenvorschläge reichen über Reportagen bis hin zu Ratgeber- und Servicethemen.

Der offene Newsletter richtet sich an Abonnenten. Die Informationen können für Berichterstattungen frei genutzt werden.

Der Blog des Hotels Döllnsee-Schorfheide steht zudem jedem Besucher, Blogger und Autor offen, der etwas Interessantes und Amüsantes aus der Uckermark und der Region um das Biospährenreservat Schorfheide – Chorin zu erzählen hat. Je mehr Infos und Geschichten im Web zusammenfließen, desto bekannter werden die touristischen Angebote der Region.
Für Fragen stehen Ihnen die Initiatoren des Blogs jederzeit gern zur Verfügung.

Hotel Döllnsee-Schorfheide oHG
Hoteldirektor Andreas Kartschoke
Döllnkrug 2, 17268 Templin/ OT Groß Dölln
Tel.: 039882-630

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