Currywurst hat 8 Stück Zucker!

Der Mensch liebt es von Natur aus süß, denn zuckerreiche Früchte versprachen in Urzeiten schnelle Energie. Viele Nahrungsmittel enthalten heute jedoch Zuckermengen, die dem Körper auf Dauer schaden können. Die neue Anschauungskarte „Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel“ zeigt, wo sich diese verbergen.

Zucker ist ein schneller Energielieferant, besonders für das Gehirn. Doch eine übermäßige Zufuhr wirkt sich an vielen Stellen des Körpers schädlich aus. Bereits im Mund trägt Zucker – besonders in Kombination mit Fruchtsäuren – zur Kariesentstehung bei. Im Darm können größere Mengen das Darmmilieu verändern und die Ansiedlung unerwünschter Keime fördern. Besonders Darmpilze fühlen sich in einer solchen Umgebung wohl. Im Blutkreislauf angekommen führt der Zucker zur Freisetzung von Insulin, das unter anderem den Fetteinbau in das Fettgewebe fördert und den Fettabbau hemmt. Dauerhaft erhöhte Insulin- und Blutzuckerspiegel wiederum begünstigen die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2.

Es gibt folglich einige Gründe, den eigenen Zuckerkonsum im Rahmen zu halten. Doch die Zuckerdose einfach beiseite zu stellen reicht allein nicht aus, denn Zucker versteckt sich in einer Vielzahl von Lebensmitteln. Dabei müssen diese nicht einmal süß schmecken. So können in einer Portion Currywurst umgerechnet etwa acht Stück Würfelzucker stecken, in einem Hamburger etwa drei Stück. Auch vermeintlich gesunde Nahrungsmittel können erhebliche Mengen des schnellen Energielieferanten enthalten. Eine Flasche Smoothie liefert durchschnittliche etwa zehn Stück Würfelzucker, in einer Schüssel Früchtemüsli verbergen sich annähernd acht Stück. Einige probiotische Drinks, die die Darmflora eigentlich fördern sollen, tragen mit durchschnittlich vier Stück Zucker eher zu einem ungünstigen Darmmilieu bei. Und wer würde erwarten, dass eine Portion Ananas aus der Dose etwa so viel Zucker wie ein großer Schokorigel enthält. Wer oft zu verarbeiteten Lebensmitteln und süßen Limonaden greift, nimmt auf diesem Weg leicht ein komplettes Packet Zucker pro Woche zu sich.

Mit einer bewussten Einschränkung zuckerhaltiger Produkte lässt sich auf Dauer auch der Hunger auf Süßigkeiten verringern. Häufiger Zuckerkonsum reizt die Geschmacksknospen der Zunge und führt zu einer Desensibilisierung. Um den Süßgeschmack zu befriedigen, sind folglich immer höhere Zuckermengen notwendig. Wer besonnen bei verarbeiteten Produkten auf die Verpackungsangaben schaut, kann versteckte Zuckerfallen leicht entlarven und seine Geschmacksnerven wieder sensibilisieren. Lebensmittel mit weniger als 5 Gramm Zucker pro 100 Gramm beziehungsweise Getränke mit weniger als 2,5 Gramm Zucker pro 100 Milliliter sind empfehlenswert. Lebensmittel mit mehr als 12,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm beziehungsweise Getränke mit mehr als 6 Gramm Zucker pro 100 Milliliter sollten möglichst Ausnahmen bleiben.

Für einen schnellen Überblick zeigt die Anschauungskarte „Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel“ wie viel Würfelzuckerstücke sich in ausgewählten Lebensmitteln verbergen. Diese und weitere Beratungsunterlagen zum Thema Nahrungsmittel sind im Medienshop unter www.fet-ev.eu erhältlich.

Schneller Teller – Rezepte für jeden Tag

Raffiniert und ruckzuck fertig: Die „Schnellen Teller“ aus der beliebten Rubrik der „Effilee“-Magazins in einem Buch.

Sind Sie auf der Suche nach leckeren Rezepten, die im Handumdrehen fertig sind und trotzdem das gewisse Etwas haben? Dann liegen Sie mit diesem Buch genau richtig! 100 „Schnelle Teller“ verleihen dem Alltag den kulinarischen Pfiff.

Hier ist das Essen der Star, nicht das Drumherum:
Die 100 „Schnellen Teller“ sind modern, unkompliziert und alltagstauglich. Auch ungeübte Köche bereiten die leckeren Kreationen im Handumdrehen zu.

Die Rezeptvielfalt reicht von Oliven-Hähnchenschnitzel auf Bauernbrot über Rote-Bete-Risotto mit Birne bis hin zu gelacktem Schweinebauch auf Chili-Spaghetti. In sechs Kapiteln finden Sie neben Fleisch und Geflügel, Kartoffel, Pasta und Reis auch raffinierte Snacks, Suppen und Salate sowie mediterrane Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Das Süße kommt wie immer zum Schluss: mit neuen Kreationen und abgewandelten Klassikern.

Der „Schnelle Teller“ gehört zu den beliebtesten Rubriken des Food-Magazin „Effilee“, die Ideen für die Rezepte liefert Stevan Paul, bekannter Koch, Foodstylist und Autor. Erstmals sind die besten „Schnellen Teller“ in einem Buch versammelt. Dank des hochwertigen Layouts und zahlreichen Tipps und Tricks sind die schnellen Teller ein besonderer Genuss.

Auf der Frankfurter Buchmesse, 14.20-15.00 Uhr: Vijay Sapre, Herausgeber des Essensmagazins Effilee und Stevan Paul präsentieren Schnelle Teller: Hochgenüsse für den Alltag und Zwischendurch. Gourmet Gallery (Halle 3.1 L 1703)

Titel:
Schneller Teller – Rezepte für jeden Tag von Stevan Paul
Bibliographische Daten:
Umfang: 224 Seiten
Format: 21,0 × 28,0 cm
Ausstattung: Hardcover / zahlreiche Farbfotos
Tre Torri Verlag GmbH
ISBN 978-3-941641-56-3

test Spezial Digitalkameras: Die neuen Modelle im Test

Welcher Kameratyp bin ich? Habe ich eher Spaß am schnellen Schnappschuss oder will ich nach allen Regeln der Kunst bis ins Detail gestalten? Für jeden Fotografen gibt es die passende Kamera.

Das neue test Spezialheft „Digitalkameras“ der Stiftung Warentest zeigt, welche neuen Modelle mit ihren Stärken und Schwächen es derzeit auf dem Markt gibt und nennt die wichtigsten Auswahlkriterien. So findet jeder schnell die für sich geeignete Kamera. Ob Einfach-, Universal- oder Systemkamera, im Spezialheft sind die Testergebnisse und Kommentare für alle drei Kameragruppen detailliert aufgeführt.

Die klassische Spiegelreflexkamera bekommt zunehmend Konkurrenz – es gibt neue Systemkameras, die in Ausstattung und Leistung mithalten können und Universalkameras, die aufgrund ihres riesigen Zoombereichs Wechselobjektive überflüssig machen. Diese universell einsetzbaren Modelle sind optimal für Reisen mit wenig Gepäck.

Tipp: Wer eine Digitalkamera kaufen will, kauft jetzt zur rechten Zeit. Die gute Bildqualität und der große Zoombereich vieler kompakter Einfachkameras sorgen für Spaß am Fotografieren.

Das test Spezial Digitalkameras hat 96 Seiten und ist ab Samstag, den 16. April 2011 für 7,80 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich oder kann bestellt werden unter www.test.de/shop

Restaurant der Woche: Restaurant Pastis in Stuttgart

Restaurant Pastis in Stuttgart

Das „Pastis“ in einem der ältesten Sandstein-Kellergewölbe Stuttgarts bringt eine willkommene Brise frischen Wind in die gehobene Gastroszene der Stadt, die ja mehr und mehr von langjährigen Klassikern geprägt ist. Seit der Schließung des ehemals renommierten Restaurant Gui hat sich in dem urigen „Unter-Tage-Restaurant“ in der Sophienstraße einiges getan. Eine „Deutsch-Französische Liaison“ haben sich die jungen Betreiber Pascal Schwer und Philipp Ruof auf die Fahnen geschrieben und das hübsche kleine Lokal im Stuttgarter Heusteigviertel im Sommer letzten Jahres zu neuem Leben erweckt.

Beim Betreten des Gastraumes im Untergeschoss strömt dezente Hintergrundmusik aus den Lautsprechern. Das durchaus geschmackvolle, aber eher edel-rustikale Innere lässt Unwissende zunächst vielmehr an gutbürgerlich-schwäbische Küche denken als an hochfeine, bisweilen kreative Gerichte auf gehobenem Niveau. Diese jedoch finden wir auf der überschaubaren, schlicht aber fundiert zusammengestellten Speisekarte.

Handwerklich sauber präsentierte sich die Vorspeise, auch wenn uns beim warmen Fischsalat von Seezunge und Jakobsmuschel die Zitrusfrüchte im schmackhaft angemachten Feldsalat etwas zu dominant erschienen. Duftig und prima in der Konsistenz erlebten wir die Suppe von Artischocke und wildem Thymian. Von sehr guter Qualität und bestens zubereitet – ganz zart und nicht zu trocken – die Crêpinette von der Perlhuhnbrust mit Oliven auf qualitativ ordentlichem, aber vielleicht ein wenig zu brav schmeckendem Perlgraupenrisotto. Hier erhofft man sich, gerade in Verbindung mit dem Perlhuhn, noch etwas mehr (Kräuter-) Aromatik. Konventionelle Desserts wie Crêpes Suzettes (am Tisch flambiert) oder Nuss-Schokoladen-Torte (in guter Machart) gehen mit Einfallsreicherem wie Vanille-Karotten-Mousse mit Ziegenfrischkäse und kandierter Aubergine einher.

Auch auf den schnellen, unkomplizierten Mittagstisch ist man im „Pastis“ eingestellt. Ein tägliches Business Lunch zum kleinen Preis hält verschiedene Crêpes und Flammkuchen bereit. Selbstverständlich können Gäste aber auch mittags von der Abendkarte wählen.

Das Weinsortiment der Vinothek hat viel aus Frankreich und Italien zu bieten, aber auch Deutschland, Spanien und Südafrika sind mit guten Gewächsen vertreten. Sehr freundlich und aufmerksam betreut Gastgeber Pascal Schwer die wenigen Feinschmecker, die während unseres Testbesuchs im Restaurant weilten.

Fazit: Nicht nur die anspruchsvollen Preise sondern auch die mediterran-französischen Speisen und das stimmungsvolle Ambiente können sich sehen lassen. Etwas überrascht waren wir hingegen vom geringen Gästezulauf. Vielleicht hat es sich in Stuttgart ja einfach noch nicht herumgesprochen, dass man im „Pastis“ auf einem guten Weg ist, an die Tradition des Vorgängerlokals anzuknüpfen.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Restaurant Pastis
Sophienstraße 3
70180 Stuttgart
Tel. (0711) 51876672
E-Mail: info@le-pastis.de
Web: www.le-pastis.de

Das Promi-Kochduell

VOX, Montag, 26.10., 15:00 – 15:30 Uhr

Fünf Tage, fünf Promis, ein Koch und Reiner Calmund – das sind die Zutaten für ‚Das Promi-Kochduell‘. In dem schnellen und unterhaltsamen Format kochen von Montag bis Freitag fünf Prominente gegeneinander – unter fachkundiger Anleitung von einem Profi-Koch und unter Argusaugen von Juror Reiner Calmund. Jeder Tag steht unter einem anderen Rezeptmotto. Die Promis dürfen kochen, was sie können und wollen – Hauptsache Juror Calmund schmeckt’s. Wer Reiner Calmund kulinarisch überzeugen kann, kommt am Freitag in die Finalrunde und kocht gegen mindestens einen Kontrahenten um 3.000 Euro für einen guten Zweck.

15-Minuten-Singleküche

Blitzschnell auf den Tisch gezaubert

Das Ende eines anstrengendes Tages, und jetzt noch lange in der Küche stehen? Das ist nicht immer unbedingt ein Vergnügen. Vor allem, wenn nur eine Person bekocht werden soll. Dafür bietet der GU KüchenRatgeber 15-Minuten-Single-Küche Abhilfe! 50 leckere Rezeptideen garantieren schnellen Essgenuss und sind so bemessen, dass man sich nicht noch die ganze Woche von Resten ernähren muß.
Alleine kochen macht Spaß – vor allem wenn es schnell geht und super schmeckt. Schnelligkeit und Raffinesse schließen sich dabei nicht aus. Egal ob Gemüsepfanne mit Couscous, Rucolanudeln, Fisch im Speckmantel oder Currypute, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und das Beste: Mit allen Rezepten steht in 15 Minuten ein komplettes Mittags- oder Abendessen auf dem Tisch. Und zwar für eine Mahlzeit und nicht für die nächsten drei Tage, denn alle Gerichte sind für eine Person bemessen. Bleibt dann doch einmal etwas übrig, gibt es viele Tricks für die clevere Resteverwertung. Besuch hat sich angekündigt? Kein Problem, mit ein paar einfachen Tricks wird aus den Singlerezepten ein schönes Essen für Zwei.

Mit schlauen Tipps zum Einfrieren und Aufbewahren, den passenden Express-Küchengeräten und Vorschlägen für einen Grundvorrat geht in der Solo-Küche gleich alles noch mal so schnell. Ira König zeigt, wie die Rezepte zum Menü erweitert werden können, egal ob für den besten Kumpel, die Freundin oder das Herzblatt. Abgerundet durch Getränketipps, eine fixe Pannenhilfe und die 10 GU Erfolgstipps wird das Kochen auch nach dem anstrengenden Tag noch zum Vergnügen.

Ira König hat lange für namhafte Food-Zeitschriften gearbeitet und schon einige Kochbücher veröffentlicht. Die Ernährungsexpertin ist leidenschaftliche Köchin und entwirft am liebsten ihre eigenen kulinarischen Kreationen, in diesem Fall für Alleinesser..

Ira König
15-Minuten-Singleküche
Reihe: GU KüchenRatgeber
64 Seiten, mit ca. 45 Farbfotos.
Format: 16,5x 20 cm, Softcover mit Klappen
Preis: 7,50 € (D) / 7,80 € (A) / 14,50 sFr
ISBN: 978-3-8338-1633-8 Bestelllink

Deutsche lieben Fast-Food

Deutsche lieben Fast-Food: Umfrage der Zeitschrift acquisa in Zusammenarbeit mit der Agentur „Die Gefährten“

Wenn die Zeit knapp wird und der Magen knurrt, gönnen sich die Deutschen einen schnellen Imbiss bei McDonalds, Burger King & Co. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Kölner Agentur „Die Gefährten“ in Kooperation mit acquisa.

Demnach treibt Zeitdruck einen Großteil der Befragten in die Fast-Food Ketten. Insofern spielt natürlich die Lage des Anbieters eine Rolle (61 Prozent). 37 Prozent entscheiden sich aufgrund von Qualität und Geschmack für ihren Favoriten, für 36 Prozent ist es Gewohnheit. 21 Prozent wurden durch einen Coupon oder eine Bonuskarte angelockt. Mehr als die Hälfte geht zwar unregelmäßig, aber doch ein paar Mal im Monat in ein Fast-Food Restaurant. 25 Prozent schaut ein bis zweimal die Woche und 14 Prozent sogar öfter als zwei Mal wöchentlich auf einen schnellen Imbiss vorbei.

Die meisten wissen genau, was sie wollen, denn knapp 60 Prozent bestellen fast immer das Gleiche. 23 Prozent sind experimentierfreudiger und bestellen die Angebote aus aktuellen Aktionen und 19 Prozent wählen, wonach ihnen gerade ist. Bei dem doch eher ungesunden Ruf von Fast-Food nehmen die Verbraucher den Umschwung auf gesundes Fast-Food gerne an – 89 Prozent finden die „gesunde Linie“ gut.

Die Kölner Agentur hatte für die Umfrage knapp 400 Kunden von McDonalds, Burger King, Kentucky Fried Chicken und Subway nach ihren Erfahrungen befragt. Den Artikel lesen Interessierte in der aktuellen Ausgabe der acquisa.

Hensslers Küche in Kalifornien

In der zweiten Folge besucht Steffen Henssler Wolfgang Puck, den vielleicht bekanntesten Koch Hollywoods. Der gebürtige Österreicher besitzt nicht nur mehrere Restaurants in L. A., er sorgt auch jedes Jahr für das kulinarische Rahmenprogramm bei der „Oscar“-Verleihung. Wolfgang Puck verrät eines seiner Lieblingsrezepte und zeigt Steffen Henssler sein ganz persönliches Hollywood. Außerdem gibt es Burrito. Diese mexikanische Spezialität isst man in Kalifornien gerne zum Frühstück. Hinter Burrito verbirgt sich eine gefüllte Tortilla. Schließlich bereitet Steffen Henssler noch in der größten Metropole der amerikanischen Westküste einen schnellen Thunfischtatar mit Kapern und Zwiebeln zu. Los Angeles ist nach New York die zweitgrößte Stadt der USA. Es ist die Stadt der großen Stars. Und Wolfgang Puck hat sie alle schon einmal getroffen. Steffen Henssler hat hier in L. A. seine Ausbildung zum Sushi-Koch gemacht und den kalifornischen Way of Life lieben gelernt. Wann immer er Zeit hat, kehrt er zu seinen kulinarischen Wurzeln zurück.

So, 26.04. um 03:10 Uhr NDR

Nie mehr Klümpchen im Crêpeteig

Clever kochen – nie mehr Klümpchen im Crêpeteig

Vielseitig und unwiderstehlich – Pfannkuchen und Crêpes zählen zu den Lieblingen der schnellen Küche. Aber aufgepasst! Damit der Teig gelingt, sollte eine bestimmte Reihenfolge beim Verarbeiten der Zutaten eingehalten werden. Denn kommt Mehl mit Eiern und Milch gleichzeitig zusammen, bildet das Mehl Klümpchen – sozusagen als Schutzschild gegenüber der Flüssigkeit. Der Grund: Während Mehlstärke und Mehleiweiß die Flüssigkeit ansaugen, weist das Fett im Mehl die Flüssigkeit ab. Dabei entstehen die unerwünschten Klümpchen. Daher besser nach diesem Trick verfahren: Zuerst die Milch in eine Schüssel geben, dann das gesiebte Mehl esslöffelweise nach und nach einrieseln lassen und dabei fortlaufend mit dem Schneebesen gründlich verrühren, erst danach die Eier jeweils einzeln hinzugeben. Anschließend den Teig abgedeckt 20 bis 30 Minuten ruhen lassen – dann steht dem perfekten Crêpe nichts mehr im Wege.

Donau kulinarisch

Donau kulinarisch

Das Delta

Das Donaudelta ist eines der faszinierendsten Biosphärenreservate der Welt mit einem einzigartigen Ökosystem.

In einem Gebiet von 5.000 Quadratkilometern mit Kanälen, Seen und endlosen Schilfhorizonten erstreckt sich eine Landschaft, in der es aussieht wie vor hundert Jahren, in der es scheint, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Bilder, die uns Westeuropäern klarmachen, was wir verloren haben. Im ganzen rumänischen Delta gibt es nur noch einen Bootsbauer – auch hier muss alles teurer, schöner, schneller sein. Die schnellen Motorboote zerstören allerdings die Flussränder. Der letzte Film der 13-teiligen kulinarischen Donaureise macht sich auf die Suche nach dem ursprünglichen Delta, nach der Welt der Fischer und ihrer Frauen, die die Fischernetze knüpfen. Entstanden sind einmalige Naturbilder. Die Reise endet am Kilometer 0, wo sich die aus dem Schwarzwald kommende Donau ins Schwarze Meer ergießt, in die unendliche Weite zwischen Himmel und Meer.