Ferientermine in Deutschland 2007 / 2008

Schülers Freude ist Autofahrers Frust
ADAC erwartet die dicksten Staus im Juli und August

Wenn deutsche Schüler jubeln, stöhnen die Autofahrer. Vor allem die Sommerferienzeit sorgt auf Deutschlands Autobahnen häufig für lange Staus. Besonders die vier Samstage im Juli, aber auch das erste Augustwochenende, sind besonders staugefährdet. Wer unnötige Verzögerungen vermeiden möchte, sollte laut ADAC unbedingt während der Woche starten und gegebenenfalls eine Übernachtung auf dem Weg ins Urlaubsziel einplanen. Die ADAC-Übersicht zu den Ferienterminen 2007 in Deutschland hilft bei der frühzeitigen Planung.

Die schulfreie Sommerzeit beginnt in Nordrhein-Westfalen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland schließen die Schulen bereits am 21. Juni. Ab 9. Juli freuen sich die Schüler in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland über die sechswöchige Pause. Es folgen am 12. Juli Berlin, Brandenburg und Hamburg.

Mit einer weiteren Reisewelle ist zu rechnen, wenn am 16. Juli in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie am 19. Juli Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in die Sommerferien starten. Erst am 23. Juli sind in Sachsen die Klassenzimmer leer, traditionelle Schlusslichter bei den großen Ferien sind Baden-Württemberg (26. Juli) und Bayern (30. Juli). Hier haben die Schüler dafür bis in den September frei.

Eine Übersicht der heißesten Stauwochenenden des Jahres bietet auch der ADAC-Staukalender, der für Mitglieder des Automobilclubs kostenlos in allen Geschäftsstellen erhältlich ist und auch im Internet unter www.adac.de herunter geladen werden kann.

Euro-Toques Chefkoch Peter Franke auf dem Podium

Das Netzwerk Tag der Regionen veranstaltet auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema „Echt stark, dieser Geschmack! Vom typischen Landschafts- und Naturgenuss“. Die Nichtbeachtung der tierischen und pflanzlichen Vielfalt der Natur führt auch zur Verarmung der naturbelassenen Geschmacksvielfalt. Tourisitkverbände und Kommunen werben immer wieder mit den regional typischen Originalitäten.

Euro-Toques Chefkoch Peter Franke vom Landgasthof Zum Stern in Werben diskutiert zusammen mit Herrn Eckart Brandt (Projekt Boomgarden), Herrn Helge Thoelen (Verein zum Erhalt des Bunten Bentheimer Schwein), Herrn Dr. Thomas Lange (Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt) und Herrn Dr. Ralf Eisenbeiß (Tag der Regionen Landeskoordination Schleswig-Holstein) über dieses Thema.

Im Anschluss an die Diskussion öffnet die Lifeküche bzw. Lifebar mit „Regional und Fair – Cocktails“ und kleinen Kanapees mit Regionalerzeugnissen.

Mittwoch, 24. Januar 2007, ab 16 Uhr
IGW Halle 23.1 BMELV
Messestand Tag der Regionen

Gault Millau 2007 – Schleswig-Holstein

Seeteufel mit Zitronenmarmelade

Alessandro Pape aus Sylt kocht groß auf im neuen Gault Millau – Weitere Aufsteiger: André Stolle in Husum und Thorsten Voigt in Lübeck – Gelungener Einstand für Dirk Luther in Glücksburg und Götz Rothacker in Alt-Duvenstedt

Küchenchef Alessandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch auf Sylt ist für die französische Gourmet-Bibel Gault Millau der kulinarischen Aufsteiger des Jahres in Schleswig-Holstein. In die kulinarische Spitze des Landes kochten sich André Stolle vom Husumer Restaurant „Eucken“ und Thorsten Voigt vom Lübecker „Buddenbrooks“ in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2007.

Der „besser denn je und überraschend mutig kochende“ Pape imponierte durch „hausgebeizten Wildlachs auf aromatischer Blumenkohl-Brandade und zarter Meerrettichmousse in einer Kaviardose, Seeteufel in fruchtig-frischer Orangenkruste mit Ochsenbackenragout in knuspriger Kartoffelspirale oder Saltimbocca von der Jacobsmuschel auf süßlichem Tomaten/Dattel-Tatar“. Dafür bekam er vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten, die für „höchste Kreativität und Qualität” stehen. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 32 Köche, darunter Jörg Müller auf Sylt.

17 Punkte als Einstandsnote schafften Dirk Luther, der aus dem „Töpferhaus“ in Alt-Duvenstedt in die „Meierei“ nach Glücksburg wechselte, und Götz Rothacker, der vom Zürichsee heraufgekommene Nachfolger Luthers am Bistensee. Der Hamburger Luther „brillierte mit süchtig machendem Rieslingsud zur Seezunge mit frischen Morcheln, wunderbar intensiver Rotbarbe, der er als Farb- und Geschmackstupfer knallgrüne Avocadomousse und orangefarbenes Taschenkrebstatar hinzugab, oder einem Champagner-Schneeball mit Thai-Mango und Himbeeren“. Der Schwabe Rothacker „zündet beste Produkte des Marktes als grandioses Menü-Feuerwerk: ganz kurz gegrillter Thunfisch mit Zitronengrasgelee und marinierten Sojasprossen, zartrosa gebratener Sisteron-Lammrücken mit Pinienkernkruste auf Spinat/Paprika-Gemüse und geschmackstiefer Würzpaste-Sauce sowie gebackener Schokoladentrüffel mit Duftmango und Kokossorbet“.

Stolle bot „provokante Verschmelzung unterschiedlichster Aromen à la Seeteufel mit flüssiger Minze und pikanter Zitronenmarmelade, dazu (fast schon brav) Hummerragout im Glas“. Er verbesserten sich auf 16 Punkte und schaffte damit den Sprung in die Top 10 des Landes. Auf 15 Punkte kam Thorsten Voigt dank „gerösteter Wachtel mit lauwarmem Gelee von Schmorgemüse oder köstlichem Tatar von der Königskrabbe mit perfekt gebratenen Salzwassergarnelen und deliziösem Rucola-Sorbet“.

Die kulinarische Hitparade zwischen Nord- und Ostsee führt – nun schon im 24. Jahr – Jörg Müller vom „Restaurant Jörg Müller“ in Westerland auf Sylt an: „Wer auf Sylt das besondere kulinarische Erlebnis sucht, kommt um den schnauzbärtigen Jörg Müller und seine großzügig gestellten und bemessenen Tische nicht herum.“ Für „gefüllte Zucchiniblüte mit topgegarten Flusskrebsen im hinreißenden Krustentierfond, klassisch mit Stopfleber gefülltes Kalbsfilet mit geschmortem zartem Bäckchen und knallgrünem Erbsenpüree oder traumhaftes Soufflé von Baumkuchen und Grand Marnier auf glacierten Nektarinen mit Kaffee/Karamell-Eis“ wurde er wieder mit 18 Punkten ausgezeichnet. Besser als er sind in Deutschland nur 7 Köche bewertet.

Ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten souverän mit beeindruckenden Gerichten Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s im Landhaus Stricker“ in Tinnum/Sylt („perfekt gegarte Taube im zarten Thymianbisquit mit gebratener Gänsestopfleber und kräftigem Petersilienpüree“), Johannes King vom „Söl’ring Hof” in Rantum/Sylt („grandiose Variation von Hummer und Erbsen: Geeistes Süppchen, Crostini, Mousse mit Erbsen, Tatar, Gelee mit Erbsen und verschiedene Salaten begeistern auch optisch“), Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („saftige Meerbrasse mit dezentem Fenchelaroma und Tatar vom Hummer“) und Roy Petermann vom „Wullenwever“ in Lübeck („saftiges Steinbuttfilet auf Paprikacoulis erhält durch eine Thymiankruste eine ungeahnt würzige Note“).

Die Tester beschrieben und bewerteten insgesamt 52 Restaurants in Schleswig-Holstein. 46 Küchenchefs zeichnete der Gault Millau mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffte von den erstmals bewerteten Restaurants die „Sturmhaube“ in Kampen auf Sylt.
Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau zwischen Nord- und Ostsee 3 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 3 inspirierte Küchen neu auf. 6 Köche wurden höher, 1 niedriger bewertet.

Außerdem testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (900 Seiten, 30 €) die beiden nobelsten Kreuzfahrtschiffe der Welt: die „Seven Seas Voyager“, deren Küche der junge Brandenburger Cornel Ruhland dirigiert (zuvor im Club Aldiana in Tunesien), und die „Crystal Serenity“ mit dem US-japanischen Starkoch Nobu Matsuhisa. Ferner beschreibt und klassifiziert er 420 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Schleswig-Holstein

1. Jörg Müller in Westerland/Sylt (18 Punkte),
2. Seehotel Töpferhaus* in Alt-Duvenstedt,
Meierei – Dirk Luther** in Glücksburg,
Wullenwever in Lübeck,
Fährhaus* in Munkmarsch/Sylt,
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt,
Orangerie in Timmendorfer Strand,
Bodendorf’s in Tinnum/Sylt (alle 17 Punkte),
9. Eucken* in Husum,
Stolz in Plön,
Dobler’s Restaurant in Timmendorfer Strand (alle 16 Punkte),
12. Andresen’s Gasthof in Bargum bei Niebüll,
September in Kiel,
Buddenbrooks* und La belle Epoque in Lübeck,
Privileg im Historischen Krug in Oeversee,
Stadt Hamburg in Westerland/Sylt (alle 15 Punkte)

*Aufsteiger **Newcomer

Harald Wohlfahrt

Zum 20. Mal wird die Gourmet-Saison im ‚Land der Horizonte’ eingeläutet. Das Who is who der deutschen Koch-Elite, angeführt von 3-Sterne-Maître Harald Wohlfahrt, gibt seit zwei Jahrzehnten ihr Gastspiel in Schleswig-Holstein. Dabei begeistert der vielfach ausgezeichnete Badener seit nunmehr 17 Jahren als Gastkoch in der Orangerie im Maritim Seehotel am Timmendorfer Strand.
„Die Organisation ist super und ich komme aus freundschaftlicher Verbundenheit zu Lutz Niemann“, sagt Harald Wohlfahrt über sein Engagement.

Feinschmecker aus allen Teilen der Republik und den angrenzenden Ländern reisen im Herbst und Winter nach Schleswig-Holstein, um bei den exklusiven Gala-Abenden dabei zu sein. Damit haben die Mitglieder der Kooperation Gastliches Wikingland e. V. erreicht, das Land auch in der Nebensaison für Touristen attraktiv zu gestalten und aus der ehemaligen Lukull-Wüste eine blühende Feinschmecker-Oase gedeihen zu lassen! Die Qualität und Vielseitigkeit der regionalen Produkte stehen dabei ebenso im Vordergrund, wie die daraus gefertigten Kompositionen der Kochvirtuosen.

Der Startschuss in die Jubiläumssaison fällt am 24. September 2006. Nach dem Motto „back to the roots“ stehen im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde neben Eröffnungsspezialist Lutz Niemann und Lokalmatador Kevin Fehling, drei Meister der ersten Stunden Jörg Müller, Fritz Schilling und Heinz Wehmann zusammen am Herd und präsentieren ihr außergewöhnliches Können.

Der original restaurierte Ballsaal mit Blick auf die Ostsee bietet den passenden festlichen Rahmen. Die kulinarische Landkarte wird 2006/2007 ergänzt durch die drei neuen Mitglieder: COLUMBIA Hotel Casino Travemünde, Heinsen`s Ellerbek und Hotel Cap Polonio (Pinneberg).

Fangfrischer Fisch, saftiges Wildfleisch, delikate Meeresfrüchte, wertvolle Milchprodukte und knackiges Gemüse – durch die Fingerfertigkeiten der Küchenchefs werden regionale Spezialitäten zu unvergesslichen Gaumenfreuden. Zum Jubiläum ist es gelungen, vier herausragende Winzer der Mosel als Weinpartner zu gewinnen.

Die Tropfen aus den Weingütern Albert Kallfelz, A. Schmitt, Deutschherren-Hof und Probsthof sind vielfach prämiert. Vor allem die preisgekrönten Rieslinge sind weltweit bekannt und begehrt. Noch als Geheimtipp gehandelt werden die exzellenten roten Tropfen aus den Schiefersteillagen. Zur Eröffnungsgala wird auch die amtierende Weinkönigin Anne Mertes nach Travemünde reisen, um das Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer gebührend zu vertreten. Die angehende Juristin aus Konz-Oberemmel nimmt in ihrer einjährigen Amtszeit rund 200 öffentliche Termine im In- und Ausland wahr.

In der Jubiläumssaison kommen mit Jean-Claude Bourgueil, Joachim Wissler und Harald Wohlfahrt gleich drei der sieben 3-Sterne-Köche ins nördlichste Bundesland, um den kulinarischen Himmel zusammen mit ihren 18 angereisten Kollegen unter ihren insgesamt 23 Michelin-Sternen erstrahlen zu lassen.

Früh zu reservieren empfiehlt sich, waren doch die exklusiven Gala-Abende mit fast 3.000 Gästen in den letzten Jahren schnell ausgebucht. Zum einen natürlich wegen der hervorragenden Kochleistungen und der herzlichen Gastfreundschaft der Mitgliedshäuser, aber auch dank der umfangreichen medialen Berichterstattung im gesamten deutschsprachigen Raum, wodurch auch jüngere Liebhaber der guten Küche angelockt werden.

Das Schleswig-Holstein Gourmet Festival ist der Inbegriff für angenehme Stunden und Entspannung. Mit einem Glas feinsten Weines in der Hand und liebevoll angerichteten Kunstwerken auf dem Teller lässt es sich wundervoll in den siebten Himmel schweben. Ein Ausflug ins schöne, abwechslungsreiche Land zwischen den Meeren eröffnet dem Genießer ganz neue kulinarische Dimensionen. Deshalb ist das Festival seit Jahren in aller Munde!

Der Preis für die einzelnen Gala-Veranstaltungen beträgt pro Person 118 Euro inkl. 5-Gänge-Menü und begleitender Getränke. Die Buchung erfolgt direkt über das jeweilige Mitgliedshaus.

www.schleswig-holstein-gourmetfestival.de

Ernährung und Kommunikation

Die Sektion Schleswig-Holstein der Deutschen Gesellschaft
für Ernährung e. V. (DGE) feiert in diesem Jahr als älteste
Sektion der DGE ihr 50-jähriges Jubiläum.

Ein halbes Jahrhundert
Ernährung und Kommunikation ist Anlass für einen Rückblick auf
eine Zeit mit sich wandelnden Beratungsstilen und
Projektkonzepten, mit Erfolgen aber natürlich auch mit
Misserfolgen. Trotz der Fülle an Informationen und Ratschlägen
zur Ernährung nehmen ernährungsmitbedingte Krankheiten zu. Unter
dem Motto „Zurück in die Zukunft – Ernährung und Kommunikation“
greift die DGE-Sektion Schleswig-Holstein diese Problemsituation
im Rahmen ihrer 8. Ernährungsfachtagung auf.

Warum ist eine gesundheitsfördernde Ernährung so schwer zu
kommunizieren? Welche Strategien können zu mehr Erfolg verhelfen?
Um diese Fragen zu beantworten, werden Experten aus Wissenschaft
und Praxis verschiedene Aspekte der Ernährungsberatung
diskutieren:
Sollten evidenzbasierte Informationen oder emotional
ansprechende Ratschläge im Vordergrund stehen? Wie sind
Jugendliche unter Einbezug ihres sozialen Umfelds zu erreichen?
Welche Strategien für den Erfolg gibt es? Wie kann die
Ernährungsberatung von Marketingstrategien profitieren? Außerdem
werden grundlegende Informationen, z. B. zur Entstehung von
Ernährungsmustern, zum Verständnis von Kommunikation und zur
neuen Health-Claim-Verordnung, vermittelt. Nicht zuletzt wird
auch die mögliche Rolle der Medien als Mittler für seriöse
Ernährungskommunikation thematisiert.

Die Veranstaltung findet am 11. Oktober 2006 in Kiel statt. Die
Teilnahmegebühr inkl. Tagungsmappe beträgt 35,00 EUR, für
DGE-Mitglieder 30,00 EUR und für Studenten 15,00 EUR.

Weitere
Informationen, das ausführliche Programm sowie das
Anmeldeformular sind erhältlich unter:
http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=26

Eröffnung der Ostsee* Laufküste am 15. September 2006

„Ja, wo laufen sie denn?“- An
der Ostseeküste Schleswig-Holstein sind am 15. September 2006 die Läufer
und (Nordic) Walker los.
Das größte regionale Lauf- & Walking Streckennetz
Europas mit rund 800
Kilometern Länge wird von Dietrich Austermann, Schleswig-Holsteins Minister
für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, mit einem großen Rahmenprogramm
eröffnet.

In vielen Ferienorten, von Kappeln bis Travemünde, von Bad
Segeberg bis Fehmarn, freuen
sich Urlauber am Eröffnungswochenende über viele verschiedene Angebote und
Aktionen, wie z. B. kostenlose Nordic Walking Einführungskurse mit
ausgebildeten Trainern.

Anlässlich des Nordic Walking-Events findet eine große Gewinnspielaktion
statt: Bis Ende September können Urlauber auf www.laufküste.de an einem
pfiffigen Preisrätsel teilnehmen und viele Preise rund um die Trendsportart
gewinnen.

Die Hotels der Ostsee* Laufküste haben besondere Angebote für
bewegungsfreudige Gäste entwickelt. In Kappeln an der Schlei z. B. genießen
die aktiven Urlauber nach einem Nordic Walking Kurs mit einer lizenzierten
Trainerin wohltuende
Wellnessanwendungen (jeweils ein Körperpeeling und Wannenbad, eine
Aromatherm-Körperpackung und Aromamassage sowie straffende
Abschlusspflege). Drei Tage mit Halbpension im Doppelzimmer eines
Drei-Sterne-Hotels kosten ab 227 Euro pro Person.

Weitere Informationen und Angebote unter:
www.ostsee-schleswig-holstein.de
www.laufkueste.de

*Schleswig-Holstein

Sieben Sterne für sechs Gänge

Am 6. Mai treffen sich die besten Köche aus Hamburg und Schleswig-Holstein zur großen Gala im „Atlantic“

von Gisela Reiners

Was koche ich heute, lautet der klassische Seufzer der Hausfrau. Bei Spitzenköchen ist das manchmal nicht anders, vor allem dann, wenn sie einen Gang zu einem ganz besonderen Menü beisteuern sollen. Dieses Menü soll zur Verleihung des Großen Gourmet Preises von Hamburg und Schleswig-Holstein serviert werden, die am 6. Mai im Rahmen einer Gala für 270 Gäste im Hotel „Atlantic“ stattfindet. Sechs Köche mit sieben Sternen reichen sechs Gänge, um den besten unter ihnen zu ehren.

An der Veranstaltung, die zum dritten Mal stattfindet, nehmen aus Hamburg vier, aus Schleswig-Holstein zwei Küchenchefs teil. Jörg Müller kommt aus Westerland auf Sylt, wo er seit 23 Jahren lebt, arbeitet und beständig von seinem Stern im Michelin beschienen wird. Dirk Luther hat sogar zwei im Gepäck, aber eben nur dort: Denn zum 1. April ist er vom „Töpferhaus“ am Bistensee zum „Alten Meierhof“ nach Glückburg gezogen, wo er sie sich neu erobern muß.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier:
www.wams.de/data/2006/04/09/871889.html

Lesen Sie die Welt 14 Tage gratis zur Probe:
www.gourmet-report.de/die-welt

Gerichtsurteil präzisiert Grundsätze zur Werbung mit Hotelsternen

Nach dem LG Kiel und dem OLG Schleswig
(Aktenzeichen 6 U 19/03) hat nun mit dem LG Lübeck ein weiteres
Gericht den Grundsatz bestätigt, dass ein Hotelbetrieb mit der
Abbildung von Sternesymbolen nur dann und insoweit werben darf,
„wie diese Sterne dem Hotelbetrieb auch im Rahmen eines
interessenneutralen und transparenten Klassifizierungssystems
verliehen worden sind, bei dem die Einhaltung der Kriterien durch
Kontrollen gewährleistet ist“

Ein Familienhotel an der Ostsee verwendete auf der Hotelhomepage
im Zusammenhang mit dem Firmennamen ein 4-Sterne-Symbol, ohne dass
ein Ergebnis einer Klassifizierung nach den Regularien der Deutschen
Hotelklassifizierung vorlag. Am Ende der ebenfalls ins Internet
eingestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen verlor sich dann der
Hinweis, dass es sich hierbei um eine reine Selbsteinschätzung handele.

Hiergegen hatte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs
geklagt.

Das Landgericht Lübeck hat nun in einem Urteil vom 11.10.2005
(Aktenzeichen: 13 O 87/05) der Auffassung der Wettbewerbszentrale
folgend klargestellt, dass diese konkrete Ausgestaltung wettbewerbswidrig
ist, weil sie gegen das Irreführungsverbot nach den §§ 3 und 5 UWG
verstößt. Hierbei bezog sich das Gericht im Wesentlichen auf die
Rechtsprechung des OLG Schleswig. Zwar wollte das Landgericht die
Verwendung derartiger Auszeichnungssymbole auch im Rahmen einer
Selbsteinschätzung nicht generell verbieten. Dann aber ist nach
Ansicht des Gerichts darauf zu achten, dass im unmittelbaren räumlichen
Zusammenhang mit dem Sternesymbol klar und deutlich der Charakter als
reine Selbsteinschätzung erläutert wird. Diesem strengen Maßstab genügt
die nachgeschaltete Erwähnung in den AGB nicht.

„Damit bestätigt ein weiteres Gericht unseren Anspruch, durch
Transparenz und einen hohen Qualitätsanspruch den Gästen einen
sicheren Leitfaden bei der Auswahl eines Hotel an die Hand zu geben“,
freut sich Helmut Otto, Vorsitzender des Ausschusses
Hotelklassifizierung des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und
bekräftigt, „dass es dadurch mehr Anerkennung für die Betriebe und
eine weitere Stärkung der Gäste gibt, ist ein positives Zeichen
für unsere Branche.“

Gault Millau Schleswig-Holstein

Nr. 1 im Norden: Jörg Müller mit Viererlei von der Makrele und Dreierlei vom Zicklein

Wie im Vorjahr mit 18 Punkten bewertet wurde Jörg Müller vom „Restaurant Jörg Müller“ in Westerland auf Sylt:
„Höchstvergnüglich probiert man bei diesem Grandseigneur deutscher Kochkunst das Viererlei von der Sylter Makrele: im Currymantel, auf provenzalischem Gemüse, als Sushi mit Sojasauce und gekräutert mariniert auf eingelegtem rotem Ingwer. Oder die fulminante Variation vom Zicklein: gratinierte Brust, geschmorte Schulter und rosa gegarte Keule auf Pfifferlingen und dicken Bohnen.“

Ihm folgen auf Rang 2 der kulinarischen Hitparade in Schleswig-Holstein 4 Köche mit 17 Punkten:Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s im Landhaus Stricker“ in Tinnum/Sylt („schmelzige Gänsestopfleber mit Nektarinenravioli auf pikanter Petersilien/Zwiebel-Gewürzpaste, rosa gebratener Rehrücken unter Briochekruste mit geschmorter Schulter und dominanter Jus von geröstetem Kakaoschrot; dass er seine bisher schon gut überschaubaren kleinen Kunstwerke noch zierlicher hinbekommt, demonstriert Bodendorf beim neuen achtgängigen Probiermenü“), Johannes King vom „Söl’ring Hof” in Rantum/Sylt („saftig und von ausgezeichneter Qualität der gegrillte bretonische Hummer mit pikantem Tomaten-Couscous, butterweich der Rehrücken mit schmelziger Gänsestopfleber und betörendem Trüffeljus; zum Schluss versüßt eine üppige Auswahl an Gebäck und Pralienen die Erkenntnis, im teuersten Sylter Restaurant diniert zu haben, mit Grandezza“), Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („subtil abgestimmte Tatar-Variation (Hummer, Lachs, Matjes und Lamm), ein Genuss für Auge und Gaumen auch die drei kleinen Seeteufelmedaillons im Gemüsemantel“) und Roy Petermann vom „Wullenwever“ in Lübeck („dezent mit Curry-Öl abgeschmecktes Hummercarpaccio mit grünen Mandeln, saftiges Steinbuttfilet auf pikanten Meeresfrüchtenudeln“).

In deren Verfolgerfeld erkochten sich Kevin Fehling vom „La belle Epoque“ in Lübeck und André Stolle vom „Eucken“ in Husum erstmals 15 Punkte.

Wie Müller auf Sylt verteidigten ihre 18 Punkte des letzten Jahres auch die 6 Baden-Württemberger Josef Bauer vom „Landgasthof Adler“ in Rosenberg, der das Gault Millau-„Menü des Jahres“ als Musterbeispiel für „Kreativität ohne Allerweltsaromen“ bietet, Albert Bouley vom „Waldhorn“ in Ravensburg, Claus-Peter Lumpp vom „Bareiss“ in Baiersbronn, Bernhard Diers von der „Zirbelstube“, Martin Öxle von der „Speisemeisterei“ in Stuttgart und Christian Scharrer vom „Imperial“ im „Schlosshotel Bühlerhöhe“ in Bühl bei Baden-Baden; die beiden NRW-Köche Berthold Bühler von der „Résidence“ in Essen und Bernd Stollenwerk vom „Gut Lärchenhof“ in Pulheim bei Köln; die Bayern Martin Fauster vom „Königshof“ in München und Ingo Holland vom „Alten Rentamt“ in Klingenberg am Main; die Saarländer Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl (Saarland) und Klaus Erfort vom „Gästehaus Klaus Erfort“ in Saarbrücken sowie Matthias Buchholz vom „First Floor“ in Berlin, Thomas Martin vom „Jacobs Restaurant“ in Hamburg.

Die 15 besten Restaurants des Gault Millau in Schleswig-Holstein

1. Jörg Müller in Westerland/Sylt (18 Punkte),
2. Wullenwever in Lübeck,
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt,
Orangerie in Timmendorfer Strand,
Bodendorf’s in Tinnum/Sylt (alle 17 Punkte),
7. Seehotel Töpferhaus in Alt-Duvenstedt,
Fährhaus in Munkmarsch/Sylt,
Stolz in Plön,
Dobler’s Restaurant in Timmendorfer Strand (alle 16 Punkte),
10. Andresen’s Gasthof in Bargum bei Niebüll,
Eucken* in Husum,
September in Kiel,
La belle Epoque in Lübeck**
Privileg im Historischen Krug in Oeversee,
Stadt Hamburg in Westerland/Sylt (alle 15 Punkte)
*Aufsteiger

**Newcomer

www.gault-millau.de

Sommerhitze: Morgens und abends lüften

Die Mittagshitze bleibt nicht draußen, wenn hinter der geschlossenen Jalousie das Fenster offen steht. „Es ist und bleibt ein Irrtum zu glauben, durch geöffnete Fenster wehe an warmen Tagen eine kühle Brise in die Wohnung“, stellt der Bauexperte Thomas Hagen von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ klar. An heißen Tagen muss das Lüften in den kühleren Morgen- und Abendstunden geschehen. Dazu öffnet man gegenüber liegende Fenster und Türen, damit es Durchzug gibt. Dann aber werden die Fenster, Jalousien, Fensterläden und Vorhänge geschlossen.