In vino veritas. Die bittere Wahrheit ist:

In vino veritas! Deutschlands Weintrinker kennen nicht einmal die bekanntesten Marken und Weingüter! Das geht aus der aktuellen und repräsentativen Erhebung „Weinatlas 2018“ des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH hervor. Abgefragt wurden dabei zwanzig bekannte Namen. Zudem hat das Institut bei insgesamt 1.007 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren im Juni 2018 online nachgefragt, wie gern und wie häufig sie den edlen Traubensaft zu sich nehmen und welche Süßegrade und Rebsorten besonders beliebt sind. Auch stand die Frage im Raum, wo die Kunden ihren Wein kaufen und wieviel Geld sie im Durchschnitt für eine Flasche zahlen.

Ein Hoch auf Dionysos! Der griechische Weingott steht für Freude und das sehen anscheinend auch ganze zwei Drittel der Bundesbürger so: Sie mögen Wein nämlich gern oder sogar sehr gern – auch wenn sie anscheinend keine Ahnung haben, was sie da trinken. Im Schnitt haben die Deutschen in den letzten vier Wochen an vier Tagen Wein getrunken, sie haben also einmal pro Woche das Glas erhoben.

© www.splendid-research.com

Weintrinker müssen noch viel lernen – Güter und Marken wenig bekannt

Einigermaßen bekannt, weil etabliert: Blanchet, Käfer und Rothschild sind die Top 3 Weingüter und Fabrikate in Sachen Bekanntheit. Ihnen kann kein anderer das Wasser, pardon, den Wein, reichen. Gleichwohl ist es bemerkenswert, dass Deutschlands Weinkonsumenten sich in Sachen Rebensaft so schlecht auskennen: Ganze 14 Prozent der Weintrinker kennen keinen einzigen der insgesamt zwanzig abgefragten Namen. Das ist beachtlich! Im Durchschnitt kennen Weintrinker – also diejenigen, die von sich behaupten, sie würden gerne Wein trinken oder sogar sehr gern – von den Namen Blanchet bis Gallo und von Käfer bis Rothschild lediglich drei bis vier Marken und Güter.

Im Supermarkt die Glasflasche mit Korken für 8,18 Euro kaufen – so sieht der Weinkonsum in Deutschland aus

Eine Flasche Wein lassen sich die Bundesbürger im Durchschnitt 8,18 Euro kosten –76 Prozent der Kunden kaufen diese übrigens im Supermarkt. Für den klassischen Weinhandel entscheiden sich immer noch 24 Prozent und direkt beim Winzer fahren 17 Prozent der Käufer vor, um ihren Wein zu beziehen. Auch was die Verpackung anbelangt, sind die Weintrinker sich größtenteils einig und traditionell eingestellt: 80 Prozent entscheiden sich für die Glasflasche mit Naturkorken. Der Schraubverschluss liegt auf Platz zwei – für ihn entscheiden sich 51 Prozent. Eher unbeliebt sind Tetrapacks mit Schraubverschluss – sie werden von nur sechs Prozent der Kunden gewählt.

Männer konsumieren Wein lieber als Frauen 

Männer trinken Wein lieber als es das weibliche Geschlecht tut. Auch das Alter spielt eine Rolle beim Weinkonsum: So haben die 60- bis 69-Jährigen während der letzten vier Wochen am meisten Wein zu sich genommen. Gleichwohl hat Rebensaft, der zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit zählt, Fans nicht nur bei Alt, sondern auch bei Jung. 

Rotwein, Weißwein – was darf’s sein? 

Fragt man die Weintrinker nach ihrer Lieblingssorte, so liegt Rotwein mit 61 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Weißwein mit 53 Prozent. Auf dem dritten Platz im Ranking liegt der Roséwein – ihn gönnen sich immer noch 41 Prozent der Weintrinker gern.

Frauen mögen’s süß, Männer stehen auf die halbtrockenen Allrounder

Aromatisch, edelsüß, herb: Was den Süßegrad betrifft, so sprechen sich etwas über die Hälfte der Weintrinker (51 Prozent) für einen lieblichen Wein aus. Halbtrockener Wein ist mit 46 Prozent auch noch recht beliebt, gefolgt von trockenem Wein, den 32 Prozent wählen. Frauen bevorzugen dabei liebliche Sorten (57 Prozent), während die Herren der Schöpfung eher nach dem halbtrockenen Typ greifen (49 Prozent).

Nichts geht über einen guten Riesling – Nummer eins unter Weintrinkern

Die Auswahl an Rebsorten ist groß, doch die Weintrinker haben ihre Favoriten: Ganze 51 Prozent geben an, sie würden gerne  Riesling trinken. Danach kommt erst einmal lange gar nichts, bevor mit 36 Prozent der Merlot den zweiten Platz belegt. Auf Platz drei liegt der Spätburgunder: Ihn gibt noch immer ein Drittel der Weintrinker als einen Wein an, der gern getrunken wird. Nero d’Avola und Barolo hingegen sind eher unbeliebt und zählen zu den Sorten, die im Ranking das Schlusslicht bilden. Sie werden von kaum einem Weintrinker als lecker bezeichnet.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wein

Denis Feix, Sebastian Prüssmann, Christian Eckhard

Die Zirbelstube im Althoff Hotel am Schlossgarten startet 2017 mit einem neuen Küchenchef: Denis Feix übernimmt die Küchenverantwortung.

Die Zirbelstube im Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart, das als Mitglied von „The Leading Hotels of the World“ zu den weltweit besten Hotels zählt, wartet ab Mitte Januar 2017 mit einem hoch ausgezeichneten Koch auf: Denis Feix, der vorige Woche für seine Kochkunst erneut mit zwei Michelin-Sternen und wenige Tage zuvor mit der Exzellenzwertung von 18 Punkten im Gastronomieführer Gault & Millau ausgezeichnet wurde, wird der neue Chefkoch des Restaurants Zirbelstube. Feix, der zuletzt im Restaurant „Il Giardino“ in Bad Griesbach tätig war, wird dabei von seiner Ehefrau Kathrin Feix begleitet, die als Chef-Sommelière in der Zirbelstube künftig das Serviceteam unterstützt. Kathrin Feix wurde vom Gault & Millau 2016 als „Gastgeberin des Jahres“ ausgezeichnet.

Kathrin und Denis Feix folgen auf Sebastian Prüßmann, der zur Villa Rothschild in den Taunus wechselt. Der jetzige Villa Rothschild-Küchenchef Christian Eckhard folgt seiner Frau, der wundervollen Sarah Henke, nach Andernach.

Thomas H. Althoff, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Althoff Hotels: „Sebastian Prüßmann verlässt unser Haus aus privaten Gründen in Richtung Rhein-Main-Gebiet. Ich danke ihm für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit in den Althoff Hotels. Es freut mich sehr, dass wir hochkarätige Interessenten für die Nachfolge als Küchenchef unserer Zirbelstube hatten. Unsere Wahl fiel auf einen der besten aufstrebenden Köche in Deutschland. Denis Feix ist ein guter Bekannter der Althoff Hotels, kochte er doch schon unter den Althoff Meisterköchen Joachim Wissler und Dieter Müller.“

20 Jahre – 2 Sterne
Denis Feix kann eine Bilderbuch-Karriere in der Küche vorweisen. Der 42-jährige war zuletzt zehn Jahre lang Küchenchef im Restaurant „Il Giardino“ in Bad Griesbach, das von Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Zuvor war er in leitenden Küchenfunktionen vier Jahre lang im Restaurant „La Résidence“ in Essen und davor zwei Jahre auf Schloss Berg in Perl-Nennig tätig. Denis Feix sammelte im Rahmen seiner Laufbahn Erfahrung bei den Althoff Spitzenköchen Joachim Wissler vom Restaurant Vendôme, das mit drei Guide Michelin-Sternen und 19,5 Punkten von Gault & Millau ausgezeichnet ist, und bei Dieter Müller – dekoriert mit drei Sternen im Guide Michelin und 19,5 Punkten von Gault Millau.

Der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Denis Feix wird die Zirbelstube, die seit 20 Jahren zu den feinsten Adressen der Landeshauptstadt zählt, als kulinarische Spitzen-Adresse etablieren. Feix wird in der Zirbelstube seine spannungsreiche, aromatische und kreative Küche anbieten. Die kompetente vinologische Begleitung zu seinen Gerichten übernimmt seine Ehefrau Kathrin.

Denis und Kathrin Feix freuen sich über die neue, gemeinsame Herausforderung: „Wir schätzen es sehr, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit künftig im Hotel am Schlossgarten weiterführen werden. Ganz besonders haben wir die gastronomische Arbeit in den Hotels von Thomas H. Althoff seit Jahren verfolgt und freuen uns, in dieser kulinarisch exponierten Hotel Collection jetzt mitzuwirken.“

Die Liste der Auszeichnungen, die Denis Feix bisher erkochte, ist lang. Seit Jahren zählt er in Restaurantranglisten zu den besten Köchen Deutschlands, seine Auszeichnung mit zwei Guide Michelin-Sternen und 18 Punkten im Gault & Millau hält er seit 2013. Der Feinschmecker zeichnete Feix bereits im Mai 2013 als Koch des Monats aus.

Kathrin Feix erhielt im Gault & Millau 2016 die begehrte Auszeichnung als „Gastgeberin des Jahres“.

www.hotelschlossgarten.com

Philip Raubach neuer Küchenchef im Hotel Schloss Rettershof

Der 30-jährige Philip Raubach wechselt zum 1. Oktober 2016 von der Villa Rothschild (Königstein im Taunus) in das Romantik Hotel Schloss Rettershof (Kelkheim am Taunus) und übernimmt dort als Küchenchef die kulinarische Verantwortung.

„Es war schon immer ein Traum von mir, im Rettershof zu arbeiten. Meine Frau und ich haben dort unsere Hochzeit gefeiert, damals habe ich mich direkt in dieses Kleinod verliebt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem tollen Team“, so Philip Raubach, der das Zepter von Dominik Mühl übernimmt, der viereinhalb Jahre die Küche im Romantikhotel verantwortete.

Mit seiner großen Erfahrung aus der Spitzengastronomie – Philip Raubach war Sous-Chef in der Villa Rothschild Kempinski (2 Michelin Sterne/18 Punkte Gault Millau) und dem Falkenstein Grand Kempinski (15 Gault Millau Punkte) – wird er die Küche im Rettershof weiter verfeinern und eine neue Handschrift geben. „Die Küche soll nach wir vor frisch und regional sein, ergänzt um einen internationalen Touch, aber nicht abgehoben“ so Raubach. „Uns ist es wichtig, dass unsere Preise nach wie vor moderat bleiben und die Gäste Spaß an genussreichen Besuchen haben“, betont Daniela Schwarz, die gemeinsam mit ihrem Partner Hans-Jürgen Laumeister sowohl Restaurant als auch Hotel betreibt .

Die Gastgeber freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit und neue Impulse. „Wir sind uns sicher, dass Philip mit seiner bisherigen Erfahrung und dem Hang zur Rafinesse den Geschmack unserer langjährigen Stammgäste und neugierigen Feinschmeckern treffen wird. Wir freuen uns auf den neuen Input und auf eine spannende Karte.“

Das 1885 erbaute Schlosshotel Rettershof ist ein inhabergeführtes Schlosshotel mit 4 Sterne Standard und gehört seit zwei Jahren zur Hotelkooperation Romantik Hotel. Das Hotel liegt zentral vor den Toren Frankfurts und Wiesbaden.

www.schlosshotel-rettershof.de

5. Dine & Wine Gourmetnacht Stubaier Gletscher

Das fünfjährige Jubiläum der Gourmetnacht Dine & Wine im Restaurant Schaufelspitz am Stubaier Gletscher war fulminant. Eingebettet in die atemberaubende Kulisse des Stubaier Gletschers, dem größten Gletscherskigebiet Österreichs, hat Küchenchef und Gault Millau 2-Hauben-Koch David Kostner bei den Gourmetnächten am 15. und 16. Januar 2016 seine Kreativität mit einem sechsgängigen Degustationsmenü unter Beweis gestellt. Die Gäste, Feinschmecker aus Nah und Fern, zeigten sich begeistert von der Symbiose der Speisen wie Wachtelbrust und Wachtelkroketten mit geräuchertem Topinambur und Mangold-Quinoa-Rolle mit edlen Tropfen wie Grüner Veltliner Smaragd Schütt 2013 vom Weingut Knoll in Loiben bildeten.

Im höchstgelegenen Haubenrestaurant der Alpen wurden darüber hinaus Gourmets mit weiteren kostbaren österreichischen und französischen Weinen verwöhnt, die die edlen Geschmacksnoten des Degustationsmenüs richtig zur Geltung brachten. Die Domäne Wachau präsentierte sich genauso wie die französischen Weingüter Taittinger in der Champagne und Château Clerc-Milon-Rothschild aus Bordeaux. Die spektakuläre Einlage der Pistenraupen und die feinen Vocals von Thomas Daubek am Piano sorgten für die passende Umrahmung des Kulinarik Events der Extraklasse.

Den nächsten extravaganten Genuss am Stubaier Gletscher gibt es bei der sechsten Gourmetnacht Dine & Wine am 13. und 14. Januar 2017.

5. Dine & Wine Gourmetnacht am Stubaier Gletscher

Eines der wichtigsten Gourmetevents Tirols feiert 2016 sein fünfjähriges Jubiläum – die Gourmetnacht Dine & Wine am Stubaier Gletscher. In der einmaligen Kulisse der Stubaier Bergwelt werden am 15. und 16. Januar 2016 edle Weine zu vorzüglichen kulinarischen Kreationen kredenzt. Zu Gast sind die hochkarätigen Weingüter Domäne Wachau, Emmerich Knoll, Taittinger sowie Château Clerc-Milon-Rothschild.

Der Stubaier Gletscher, das größte Gletscherskigebiet Österreichs, steht nicht nur für beinahe endlosen Skigenuss von Oktober bis Juni, sondern auch für einmalige Geschmackserlebnisse in atemberaubender Kulisse. Denn das Restaurant Schaufelspitz auf 2.900 m ist das höchst gelegene Haubenrestaurant der Alpen und hebt die Berggastronomie auf eine neue Stufe. Verantwortlich dafür ist Küchenchef und Gault Millau Haubenkoch David Kostner, der bei den Gourmetnächten Dine & Wine am 15. und 16. Januar 2016 seine Kreativität mit einem sechsgängigen Degustationsmenü unter Beweis stellt. Weitere Stars des Abends sind kostbare österreichische und französische Weine, die in perfekter Symbiose mit den Gerichten kulinarische Höhenflüge garantieren.

Weine mit Schwerpunkt Wachau und Frankreich am Stubaier Gletscher
Beim Dine & Wine 2016 stellen gleich zwei exquisite Weingüter aus der Wachau, eines der besten Weißwein-Anbaugebiete weltweit, ihre Weine vor: die Domäne Wachau und das Weingut Emmerich Knoll. „Weine mit Charakter“ kommen dank der intensiven Zusammenarbeit mit lokalen Traubenproduzenten, einem ausgefeilten Qualitätsprogramm sowie dem jahrelangen Know-how vom Weingut Domäne Wachau. Die dichten, körperreichen Weißweine vom Weingut Emmerich Knoll sind wegen ihrer Mineralität berühmt. Unverwechselbar sind die Flaschen mit dem traditionellen Etikett, das den heiligen Urban zeigt und unter Weinkennern Kultstatus genießt.

Darüber hinaus werden edle Tropfen der französischen Weingüter Taittinger in der Champagne und dem Château Clerc-Milon-Rothschild aus Bordeaux beim Dine & Wine serviert. Spezialisiert auf die Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier ist das Weingut Taittinger mit seiner langen Geschichte eines der größten Champagnerhäuser. Auch das Weingut Château Clerc-Milon-Rothschild, bekannt für seinen hervorragenden Cabernet Sauvigon, blickt auf eine lange Tradition zurück und gehört heute zu den besten Häusern der Region.

Kulinarik am Höhepunkt
Für das herausragende Menü beim Dine & Wine ist Küchenchef David Kostner verantwortlich, der mit seiner Kochkunst bereits zwei Hauben auf den Gletscher geholt hat. Die Herausforderung, hochwertige und originelle Speisen auf 2.900 m Höhe zu servieren, meistert der gebürtige Tiroler schon seit 2010 mit Bravour. Mit dem Hauptaugenmerk auf Einkauf in Premiumqualität bevorzugt aus der Region und stimmiger Verarbeitung genießen Gäste im Restaurant Schaufelspitz kulinarische Höhenflüge. Bei der Gourmetnacht Dine & Wine 2016 dürfen Gourmets gespannt sein, welche Symbiose der geräucherte Topinambur mit der Wachtelbrust oder aber auch die Haselnuss mit der goldenen Bete und der Ziegenkäserolle eingeht.

Perfekter Rahmen für ein unvergessliches Menü
Master of Wine und Geschäftsführer des Weinguts Domäne Wachau Roman Horvarth wird in Zusammenarbeit mit Gottardi & Partner durch den Abend führen und den Gästen die Weinauswahl in Spezialabfüllung präsentieren. Darunter sind auch prominente Vertreter der einzelnen Weingüter, die sich das Dine & Wine nicht entgehen lassen. Magnum, Melchior und Methusalem oder mit anderen Worten Eineinhalb-, Sechs- und Achtzehn-Liter-Abfüllungen geben den erlesenen Tropfen genügend Raum zur vollen Entfaltung. Aperitif und Digestif kommen von der Traditionsbrennerei Herzog Destillate, die dank Siegfried Herzog und seiner unermüdlichen Leidenschaft für hochprozentige Meisterwerke zu den angesehensten Brennereien Österreichs zählt. Darüber hinaus wissen Barista-Einlagen, Kaffeespezialitäten von Julius Meindl Kaffee sowie Musiker beim Dine & Wine zu begeistern.

Gourmetrestaurant Schaufelspitz immer wieder verführend
Mit der Idee und Umsetzung des Dine & Wine schafft das Schaufelspitz, höchst gelegenes Haubenrestaurant der Alpen, herausragende Genussmomente inmitten einer atemberaubenden Kulisse. Auszeichnungen von Gault Millau und Falstaff zeigen, dass Berggastronomie auch mehr sein kann als Schnitzel mit Pommes und Apfelstrudel. Zu verdanken ist der Erfolg Küchenchef David Kostner und seinem engagierten Team. Originelle Neuinterpretationen heimischer Gerichte, wechselnde Tagesempfehlungen, eine umfangreiche Weinkarte und das einmalige Ambiente verführen abseits der Piste zu außergewöhnlichen kulinarischen Erlebnissen. Von Mitte Oktober bis Anfang Mai hat das Schaufelspitz täglich von 09.00 Uhr bis 16.15 Uhr Platz für bis zu 55 Personen. Besondere Highlights sind neben dem direkten Blick in die Schauküche die Zirbenstube, der wärmende Kamin und die windgeschützte Sonnenterrasse samt Lammfellstühlen, von der man das atemberaubende Stubaier Gletscher Panorama genießt.

www.stubaier-gletscher.com

Christoph Hauser und Michael Köhle

Ein neuer Anfang.

Christoph Hauser wagt ihn.
Er war Küchenchef im „3 minutes sur Mer“ in Berlin und davor tätig in der Rutz Weinbar, Berlin und der Villa Rothschild, Königstein.
Ende Mai 2014 wird alles auf Anfang gestellt. Nicht nur mit einem neuen Restaurant, nein, auch ein neues Konzept muss her.

Ein neuer Anfang.

Michael Köhle wagt ihn.
Seine bisherigen Stationen haben es in sich.
Von 2007 bis 2009 im Restaurant Bareiss, Baiersbronn.
Ein Restaurant der Spitzenklasse.
2009 folgte ein Intermezzo im Vitrum, The Ritz Carlton Berlin.
Schließlich war er von 2009 bis 2014 als Sommelier im Restaurant Hugos in Berlin erfolgreich tätig.

Der Berliner Foodblogger Bernhard Steinmann besuchte das Restaurant Herz&Niere, welches sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Sternerestaurants Hartmanns, in der Fichtestraße in Berlin, befindet.

Der Name ist Programm: Herz&Niere.
Das Tier als Lebensmittel, wird von Kopf bis Fuß genutzt.
Natürlich kennt man das in der Spitzengastronomie längst. Doch hier im beschaulichen Teil Kreuzbergs, wird diese Denkart offensiv vertreten. Dennoch ist dies nicht dem Zeitgeist geschuldet. Eher wird es Zeit, das Handlungsprinzip Nachhaltigkeit und den Respekt vor dem Tier, in den Vordergrund zu stellen.
Das Ergebnis ist zunächst eine Menükarte, welche meiner Meinung nach, die Phantasie des Essers zwar anregt, Rückschlüsse auf Kreativität und einen interessanten Spannungsbogen jedoch eher vorenthält.

Einige Beispiele:
Ochsenmaulsalat
Radieschen und Kümmelbrot

Hühnerbrühe
Entenherz, Knöpfle und Gemüse

Blutwurst hausgemacht
Apfelessig und Möhre

Aufkommende Zweifel werden jedoch mit dem „Überraschungsmenü“ schnell beseitigt. Vorschnelle Urteile haben ja bekanntlich so ihre Tücken.

Zunächst wird selbstverständlich Brot gereicht.
Weizengewürzbrot mit Fenchel und Anis.
Roggenkürbiskernbrot und Malzbrot. Dazu aufgeschlagene Butter und Kürbiskernöl.
Das Brot wird selbst gemacht und die aufgeschlagene Butter mit Kürbiskernöl entpuppt sich als „Familienprodukt“ aus der Steiermark.

Goldforelle, geschmorter Lauch, Staudensellerie, Linsen, Rote Bete und Flusskrebs.
Das Fischlein ist gut gegart und punktet mit krosser Haut. Die restlichen Komponenten begleiten die Goldforelle vortrefflich.
Ein schönes Säurespiel und eine leicht cremige Konsistenz ergeben ein rundes Geschmacksbild und einen mehr als gelungenen Auftakt.

Steinbutt mit Bohnenragout und Safransud
Auch der Steinbutt ließ keine Wünsche offen. Selbstverständlich wurde der richtige Garpunkt getroffen.
Erneut ist eine cremige Konsistenz zu konstatieren. Hinzu kommen zarte Bitternoten und eine dezente Schärfe, die ich gerne als „senfig“ bezeichnen möchte.

Rehravioli mit Rehhals gefüllt, Schmorgurken mit Kirschkartoffelpuree
Das Aromenspektrum verbreitert sich im Laufe des Menüs. Zur dezenten Säure findet sich nun noch eine sehr gute fruchtige Note ein.
Ein schöner Kontrast.

Auch im herz&niere hat das Porzellan aus dem Hause Hering Einzug gehalten.
Übrigens fehlen die Tischdecken nicht, wie ich schon oft in letzter Zeit in Restaurants bemängelt habe.
Es gibt einfach keine. Ich bin gewillt, dies jetzt und in Zukunft hinzunehmen.

Wie immer gibt es den vollständigen Bericht und interessante Fotos auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

FINE Das Weinmagazin

Das Weinland Franken steht im Fokus der Sommerausgabe von FINE Das Weinmagazin. Die klassische Weißweinregion ist besonders für ihre Silvaner bekannt, die die Franken seit Jahrhunderten in den traditionellen Bocksbeutel abfüllen. Auch der Müller-Thurgau erlebt vor allem bei den jungen Winzern eine Renaissance. Doch das Weinland Franken hat mehr zu bieten als nur Tradition. Junge Winzer und große alteingesessene Weingüter sorgen gemeinsam dafür, dass der idyllische Landstrich entlang des Mains mit großem Potenzial in die Zukunft startet.

Bürgerspital zum Hl. Geist: Ein Würzburger Musterbetrieb
Im Jahr 1316 gründete der Würzburger Patrizier Johann von Steren das Bürgerspital zum Hl. Geist. Mit seinen eindrucksvollen Hang- und Steillagen und dem größten Holzfasskeller Deutschlands gilt das Bürgerspital als Keimzelle der fränkischen Bocksbeutelkultur. Betriebsleiter Robert Haller erzählt FINE Autor Stephan Reinhardt, wie er das Stiftungsweingut binnen weniger Jahre zu einem Motor der fränkischen Erneuerung machte.

Frech, mutig und kühn: Fünf fränkische Winzer
FINE Autor Rainer Schäfer trifft auf fünf fränkische Vorzeigewinzer – Hansi Ruck, Paul Weltner, Martin Schmitt, Daniel Sauer und Ludwig Knoll. Ihre Weine – Silvaner, Spätburgunder oder Riesling – überraschen nicht nur, weil sie im traditionellen Bocksbeutel abgefüllt werden, sondern vor allem mit ihrer Qualität und Stilistik.

Frauen im Wein
Die fränkische Winzerin Sandra Sauer trifft FINE Autorin Caro Maurer MW. Seit 2005 führt sie gemeinsam mit ihrem Vater Horst Sauer das renommierte Familienweingut in die Zukunft.

Die Weinberge des Grafen Stephan von Neipperg: La Mondotte
FINE Autor Christian Volbracht besuchte in Bordeaux das Weingut La Mondotte. Ursprünglich wollte der Besitzer Stephan Graf von Neipperg dieses Weingut im Château Canon La Gaffelière (FINE 1/2014) aufgehen lassen. Die Winzer von Saint-Emilion waren mit diesem Vorhaben allerdings nicht einverstanden. Damit gaben sie ungewollt den Startschuss zum Aufstieg des Weinguts in den Kreis der besten Premiers Grands Crus Classés. Passend dazu konnte FINE Autor Stephan Reinhardt jeweils zehn Jahrgänge der beiden Châteaus im Ente Bistro im Nassauer Hof in Wiesbaden probieren.

Die Maison E. Guigal
Die Geschichte des Hauses Guigal ist keine gewöhnliche. Sie erzählt von einem der auszog, um sein Glück zu suchen. Das fand der Gründer Etienne Guigal schließlich in den Weinbergen von Ampuis im Rhônetal. FINE-Autor Armin Diel traf Philipp Guigal, der das Erbe seines Großvaters heute fortführt und die Maison Guigal mit seinen Spitzencuvées aus den Lagen La Mouline, La Landonne und La Turque weltbekannt gemacht hat.

Tignanello
Der Tignanello hat den Namen Antinori in die Welt getragen. FINE Autor Till Ehrlich hat Marchese Piero Antinori, den Initiator des italienischen Kultweins, in seiner toskanischen Residenz besucht. Im Gespräch mit Tignanello-Oenologe Paolo Nardo erfährt er: „Wenn der Wein gut ist, fragt der Marchese, wie es noch besser geht“. Dieses kompromisslose Denken ebnete den Weg des einzigartigen Ruhms des Ausnahmeweins Tignanello.

Mouton Rothschild: Kunst auf und in der Flasche
1924 schmückte ein Bild des Künstlers Jean Carlu das Etikett des Mouton Rothschild. Damit begann eine einzigartige Verbindung von Wein und Kunst, die – mit einer Unterbrechung durch den Weltkrieg – bis heute andauert. Für die Neuauflage des großen Bildbands „Weinprobe & Kunst 1924/1945-2011 Tasting Art“ aus dem Tre Torri Verlag wurden die aktuellen Jahrgänge 2004 bis 2011 verkostet. Die FINE Autoren Kristine Bäder und Michael Schmidt beschreiben die Verkostungsnotizen – und die dazu gehörenden neuen Künstleretiketten.

Das Sauternes-Weingut Château Rieussec
„Süßweine kann man immer trinken“ behauptet Charles Chevallier. Das Weingut Château Rieussec, dessen Weinmacher er ist, gehört seit rund dreißig Jahren zu den Domaines Barons de Rothschild. FINE Autor Christian Volbracht war zu Gast auf dem berühmten Sauternes-Weingut, das zwar die höchste Erhebung der Region mit dem berühmten Nachbarn Château d’Yquem teilt, aber sonst eine ganz eigene Süßweinphilosophie verfolgt.

Wein und Kritik: Erste Folge
Im neuen FINE-Essay betrachtet der Kulturwissenschaftler und FINE-Autor Stefan Pegatzky das Thema Wein aus philosophischer, wissenschaftlicher, kultureller und historischer Sicht. Der erste von vier Teilen widmet sich der großen Kunst des Verkostens und der Frage, warum wir uns dem Weinprobieren mit so viel Leidenschaft widmen.

FINE Das Weinmagazin sucht die besten Weinhändler in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Unter dem Betreff „Lieblingsweinhandlung“ können Leser Namen und Adresse ihrer bevorzugten Bezugsquelle per E-Mail an info@fine-magazines.de einsenden oder im Internet über www.fine-magazines.de/umfrage an der Abstimmung teilnehmen. Unter allen Einsendungen verlosen wir eine exklusive FINE-Verkostung sowie 10 Bücher im Gesamtwert von über 400 Euro. Einsendeschluss ist der 14. August 2014.

Dies und vieles mehr in der Ausgabe 2/2014 von FINE Das Weinmagazin.

Christian Eckhardt

Christian Eckhardt ist der neue Küchenchef im Restaurant Villa Rothschild – Christoph Rainer übergibt nach fast zehn Jahren das Kochzepter an seinen Souschef

„Es ist ein guter Zeitpunkt“, sagt Christoph Rainer. Der gebürtige
Hesse gibt nach langjähriger Tätigkeit für die Villa Rothschild
Kempinski Hessens höchstdekoriertes Restaurant in die Hände seines
bisherigen Souschefs Christian Eckhardt, um sich eine kreative Pause
zu gönnen und mehr Zeit für seine Familie zu haben.

Unter Christoph Rainers Leitung avancierte das Restaurant in
Königstein im Taunus zum kulinarischen Treffpunkt für anspruchsvolle
Genießer. Zwei Michelin-Sterne und 17 Gault-Millau-Punkte sowie die
jährliche Ausrichtung des Gourmet-8-Gipfels, dem kulinarischen
Highlight in der Villa Rothschild – das sind nur einige der Erfolge,
die Christoph Rainer in seiner Verantwortung als Küchenchef des
Restaurant Villa Rothschild für sich verbuchen durfte. Hierbei in den
letzten zweieinhalb Jahren stets an seiner Seite: Christian Eckhardt,
der neue Küchenchef des Restaurant Villa Rothschild. Für Christoph
Rainer ist er der Wunschkandidat, wenn es um sein kulinarisches Erbe
geht: „Erfolg entsteht immer in und mit einem erstklassigen Team.
Christian verfügt über Leidenschaft und Kreativität und wird unsere
Gäste mit seiner eigenen Handschrift Schritt für Schritt weiterhin
überzeugen. Da bin ich mir hundertprozentig sicher.“

Christian Eckhardt, 32 Jahre, kommt gebürtig aus Freiburg
im Breisgau. Schon vor seinem Engagement bei der Dr. Broermann Hotels
& Residences GmbH konnte er umfassende Erfahrungen in hervorragenden
Restaurants sammeln. Ausgebildet im Hotel Bareiss in Baiersbronn und
danach von Claus-Peter Lumpp in sein mit drei Michelin-Sternen und 19
Gault-Millau-Punkten ausgezeichnetes Restaurant Bareiss geholt,
führte sein Weg geradewegs zu weiteren ausgezeichneten Restaurants:
so unter anderen in das ebenfalls mit drei Michelin-Sternen und 19
von 20 möglichen Gault-Millau-Punkten bewertete Restaurant Aqua im
The Ritz Carlton Wolfsburg von Sven Elverfeld und zu Andreas
Caminada, vom Gault Millau als Koch der Jahre 2008 und 2010
ausgezeichnet, dessen Restaurant Schloss Schauenstein im
schweizerischen Fürstenau mit drei Michelin-Sternen und 19
Gault-Millau-Punkten geführt wird.

Christian Eckhardt freut sich sehr darauf, nun als Küchenchef der
Villa Rothschild die Verantwortung für die Gourmetfreuden der Gäste
tragen zu dürfen. „Christoph hat mich auf die neue Herausforderung
bestens vorbereitet. Es ist ein sehr gutes Gefühl, dass er mir und
dem Team das Vertrauen für die anstehenden Aufgaben schenkt, um auch
zukünftig die hohen Erwartungen unserer Gäste zu erfüllen.“

Stefan Massa, General Manager der Villa Rothschild Kempinski und des
Schwesterhotels Falkenstein Grand Kempinski, sieht in dem Wechsel von
Christoph Rainer zu Christian Eckhardt eine Fortführung des
unternehmensübergreifenden Konzepts von Nachhaltigkeit und Sicherung:
„Es war für Christoph sicherlich keine leichte Entscheidung. Er hat
für unser Unternehmen die kulinarische Handschrift geprägt und dafür
gebührt ihm großer Dank. Dass er seinen eigenen Nachfolger konsequent
aufgebaut und auf diese Aufgabe vorbereitet hat, spricht für ihn und
seine Persönlichkeit sowie die Umsetzung unserer individuellen
Unternehmensphilosophie.“

Das Restaurant Villa Rothschild ist das kulinarische Herzstück des
Fünf-Sterne-Boutiquehotels Villa Rothschild Kempinski inmitten des
idyllischen Taunus. Erbaut 1888 bis 1894 für den Bankier Wilhelm Carl
von Rothschild, seit 1949 die „Wiege der Bundesrepublik“, offeriert
die zu The Leading Hotels of the World, Ltd. gehörende Villa
Rothschild Kempinski neben 22 exklusiven Zimmern und Suiten vier
historische Salons für private und geschäftliche Zusammenkünfte. Mit
38 Sitzplätzen im lichtdurchfluteten Pavillon bietet das
Gourmetrestaurant mit Küchenchef Christian Eckhardt und
Restaurantleiter Dolores Benjamin Birk ein kulinarisches Erlebnis der
besonderen Art. Der Guide Michelin zeichnet das Restaurant derzeit
mit zwei Michelin-Sternen aus. Im aktuellen Gault Millau wird das
Restaurant mit 17 von 20 möglichen Punkten geführt.

www.villa-rothschild.com

FINE Das Weinmagazin 04/2012

Altes Geld und großer Wein:

On s’amuse«: Baron Eric de Rothschild vom Château Lafite-Rothschild in Pauillac ist der heiter-gelassene Souverän über zwei Welten.
Baron Eric erfreut sich an kleinen Späßen wie am großen Erfolg. Er ist einer der Chefs der berühmtesten Bankiersfamilie Europas, die den Wiederaufstieg nach der Enteignung durch den französischen Präsidenten François Mitterrand im Jahr 1982 geschafft hat. Und er hat Château Lafite-Rothschild, dessen Leitung er 1974 nach einigen problematischen Jahren übernahm, wieder an die Spitze geführt.

Weitere Themen in FINE Das Weinmagazin 04/2012:
So vielfältig wie die Landschaft, so abwechslungsreich wie die Böden, so unterschiedlich wie das Klima und so mannigfaltig wie seine Winzer:
Riesling von der Nahe.

Bewegte Vergangenheit, verheißungsvolle Zukunft:
Die Weine der Domaine Jacques Prieur in Meursault schließen zu den Größten der Bourgogne auf.

Nur ein Gehilfe der Natur:
Für Nicolas Joly, den Weinpionier von der Loire, ist Biodynamik weder Aberglaube noch illusorisches Weltbild, sondern gelebte Realität: Sein Clos de la Coulée de Serrant gibt ihm recht.

Großes Kino für einen großen Champagner:
In Los Angeles feierte Dom Pérignon den amerikanischen Starregisseur David Lynch und dessen Kampagne für die neuen Vintage-Editionen mit einer Mega-Party.

Wein und Speisen:
Jürgen Dollase bei Patrick Bittner und Franck Mouzon im Restaurant Français in Frankfurt.

Die Stuart Pigott Kolumne:
Große Gewächse. Taktik und Chance.

Dies und mehr in der Weihnachtsausgabe der FINE.

Unter folgendem Link finden Sie FINE Das Weinmagazin als blätterbares Buch: http://issuu.com/finemag/docs/fine_412.

Weitere Informationen zu FINE Das Weinmagazin finden Sie unter: www.fine-magazines.de

Gault&Millau in Hessen

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hessen hält mit 18 Punkten Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein – Die Frankfurter Carmelo Greco vom „Carmelo Greco“ und Andreas Krolik vom „Tigerplast“ kochen sich auf 17 Punkte

Die Frankfurter Carmelo Greco vom „Carmelo Greco“ und Andreas Krolik vom „Tigerplast“ kochen sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die Klasse der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung”.

Greco beeindruckte durch „eine schlanke, präzise, sinnliche und mitunter wunderbar süffige Küche. Voller Grandezza der Hummer-Risotto oder das zarte Milchferkel mit Apfelcannelloni“. Der aus Baden-Baden gekommene Krolik gefiel durch seine „modernisierte Klassik à la Törtchen aus Gänseleberterrine und gut angemachtem Rindertatar, gekrönt von Steinpilzmousse, Oxtailgelee und einem Gänselebereis, das mit Anchovis zubereitet war und so endlich einmal ein wenig Spannung in dieses mittlerweile zum Dauerlangweiler gewordene Eis brachte“. Für solch inspirierte Gerichte erhalten beide im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.

Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, kamen Mario und Paul Lohninger vom „Lohninger“ in Frankfurt dank „des bravourös gemeisterten Balanceakts zwischen gehobener Österreich-Küche und Avantgarde-Cuisine, zwischen dem besten Wiener Schnitzel der Stadt und dem Alaska-Edelfisch Black Cod mit geräucherter Consommé“ sowie Thomas Macyszyn vom „Navette“ in Rüsselsheim, „wo der Ex- Medizinstudent französische Klassik jung und frisch interpretiert und knackig gebratenem Langostino butterzart geschmortes Schweinekinn, etwas Fenchel und Orangenfilets zur Seite stellt“.

• André Rickert vom „Weinsinn“ in Frankfurt, „dessen Gerichten bei allem perfektionistischen Streben eine lässige Heiterkeit innewohnt, wie etwa dem Seeteufel mit intensivem Beef Tea“
• Dieselbe Note bekam auch das Frankfurter „Holbein’s“, dessen Küche nun unter der Führung von Mario Lohninger „unüberschmeckbar an dessen früheres ‚Micro‘ erinnert: Es gibt Sushi, Steaks, Salate, Pasta und japanisch inspirierte Fischgerichte – alles hat Klasse“.

15 Punkte erkochten sich erstmals
• Christoph Hesse vom „Schellers“ in Bad Homburg durch „perfekt gebratenen Lammrücken mit einem Stückchen Filet, etwas geschmortem Bauch, intensivem Jus, cremiger Polenta und verschiedenen mit Gemüsepüree gefüllten Wurzelgemüse“,
• Franz Keller jr. von der „Adler Wirtschaft“ in Eltville, der „gebratene Blutwurst mit Apfel-Quittenkompott, leicht angebratenes Tatar von Kabeljau und Forelle mit klassisch köstlicher Remoulade oder butterweich geschmorte Rinderroulade mit Schafskäsefüllung in bester Produktqualität bot“,
• Martina Mohr vom „Schützenhof“ in Glashütten, „zu deren Reh über ein Jahr lang eingelegte Rotweinzwiebeln und dunkelgrün gesprenkelte Brennnesselklößchen erfreuen, in denen die mit Brot und Mark vermischten Krautspitzen verarbeitet sind“
• Gregor Nowak von der „Heimat“ in Frankfurt, der „in einer Miniaturküche auf großer Flamme Gerichte wie Kaninchen mit Blaubeerrisotto, Mascarpone und Burgunderschaum brutzelt, die eitel Freude machen“,

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hessen hält mit 18 Punkten Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein. „Er präsentiert in aufwendigen Inszenierungen eine hochfeine, detailverliebte und dem Spitzenprodukt verpflichtete Küche. Das Format zum zeitlosen großen Klassiker hat das gegrillte spanische Eichelschwein mit geröstetem Oktopus sowie weißen und grünen Bohnen in einer alles integrierenden Bouillabaisse. Die Entenstopfleber, mariniert und pochiert, ist immer ein Highlight auf der Karte und wird beispielsweise mit duftiger Tomate in geeister und gelierter Form, Frischkäse und Basilikumaromen serviert.“

Ihm folgen mit 17 Punkten neben Greco und Krolik
• Patrick Bittner „Restaurant français“ in Frankfurt, der „mit seiner modern interpretierten französischen Klassik die Seine an den Main holt, typisch die saftigen Froschschenkel in Kräuterpanade mit bissfesten weißen Linsen und Gemüsewürfelchen in süß-säuerlichem Sud“,
• Sven Messerschmidt vom „Schwarzenstein“ in Geisenheim, „dessen Teller echte Hingucker sind: Da windet sich ein Tatar vom Galloway-Rind wie eine Schlange, ummantelt von einem Schwarzbiergelee und dekoriert mit süßlicher Senfcreme, hauchdünnen gerösteten Zwiebelscheiben und ein paar Tropfen frisch aufgeschlagener Mayonnaise“,
• Matthias Schmidt von der „Villa Merton“ in Frankfurt, der „als mutigster Koch der Stadt nur noch deutsche, vorzugsweise regionale Produkte verwendet. Die Karte blieb besonders phantasievoll: Frankfurter Rindswurst mit getrocknetem Sauerkraut, Taube mit kurz blanchierten Radieschen-Früchten und Petersilienwurzelsud, der durch Felsenblümchen verfeinert war, oder Wacholder, Schildampfer, Speierling, Vogelbeeren und karamellisierter Fenchel für Vegetarier“
• Patrick Spies vom „L’Etable“ in Bad Hersfeld „gibt jedem seiner Hauptprodukte unbekümmert, aber nicht unbedacht mindestens vier Komponenten mit, die sich zu eigenwilligen Kreationen addieren. Der tadellosen Entenleberterrine, schön marmoriert, gönnte er einen bunten Reigen hauchdünner Chips von Apfel, Sellerie, Roter Bete und Kastanie samt herb-fruchtigem Hagebuttenmus und geeister Entenleberpraline mit Trüffelspänen“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 76 Restaurants in Hessen. 67 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Allgaiers“ und „Lafleur“ in Frankfurt sowie „Fellini“ in Limburg (jeweils 14 Punkte), „Weinstall“ in Castell, „Margarete“ in Frankfurt und „Treuschs Schwanen“ in Reichelsheim (je 13 Punkte). Im „Lafleur“ am Frankfurter Palmengarten enttäuschte Alfred Friedrich, seit 2 Jahrzehnten ein Liebling des Guides, durch „seltsam leblose und fade Gerichte. Weder der Steinpilztarte noch der Kombination aus perfekt gegartem St-Pierre und Kalbsbries, dem tadellosen Langostino mit Lauchterrine, die mit körniger Passionsfrucht überzogen war, oder der geräucherten Ziegenmilch zu Zwetschgen war viel Geschmack abzugewinnen.“

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Hessen 10 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 10 neu auf, 10 werden höher, 6 niedriger bewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hessen

18 Punkte
Villa Rothschild in Königstein

17 Punkte
Carmelo Greco*, Français, Tiger-Restaurant* und Villa Merton in Frankfurt
Schwarzenstein in Geisenheim
L’Etable in Bad Hersfeld

16 Punkte
Kronenschlösschen in Eltville
Philipp Soldan in Frankenberg (Eder)
Emma Metzler, Erno’s Bistro, Lohninger* und Max on One in Frankfurt
Grossfeld in Friedberg
Navette* in Rüsselsheim
Ente in Wiesbaden
Landgut Falkenstein in Königstein

15 Punkte
Adler Wirtschaft* in Eltville
Biancalani, Die Leiter, Heimat*, Holbein’s*, Seven Swans und Weinsinn** in Frankfurt
Schützenhof* in Glashütten/Taunus
Hohenhaus in Herleshausen
Ox in Hilders/Rhön
Zur Krone in Höchst/Odenwald
Sänger’s und Schellers** in Bad Homburg
Hessler in Maintal Kraftwerk in Oberursel
Schaumahl in Offenbach

*Aufsteiger **Newcomer

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!