Kulinarische Legenden: Die Entstehung von Spaghetti alla Carbonara

Dass Nudeln ursprünglich aus China und nicht aus Italien stammen, ist mittlerweile weltbekannt…. Woher jedoch die verschiedenen Nudelsaucen stammen und wie es zu deren Entstehung kam allerdings weniger. Die tv.gusto Küchenprofis haben sich diese Woche einmal auf die Suche gemacht, um die Entstehungsgeschichte des beliebten Klassikers „Spaghetti alla Carbonara“ (Spaghetti nach Köhler Art) zu erkunden. Glaubt man den Lebensmittel-Lexika, so stammt das Gericht aus der italienischen Region Latium, wo sich Köhler das in wenigen Schritten zuzubereitende Gericht aus denen ihnen vorhandenen Zutaten zusammenstellten. Den tv.gusto Küchenprofis jedoch gefällt die Legende der amerikanischen GIs viel besser: Demnach brachten zwei während des 2. Weltkriegs in Rom stationierte GIs Speck und Eier zu einer Essenseinladung mit und forderten ihre Gastgeber auf, damit und den ihnen zur Verfügung stehenden Lebensmitteln Teigwaren und Käse ein Gericht zu zaubern. Die entstandene Komposition schmeckte ihnen so gut, dass sie das Rezept in die USA importierten. Und natürlich findet sich das viel gereiste Rezept heute auch in der Rezeptdatenbank von tv.gusto:

Spaghetti alla carbonara

Zutaten für 4 Personen:
400 g Spaghetti
1 Zwiebel
100g ital. Pancetta (luftgetrockneter Bauchspeck)
3 Stiele Thymian
3 Eier
150 g Schlagsahne
50 g Parmesan, frisch gerieben
1 EL Öl
Pfeffer und Salz aus der Gewürzmühle

Spaghetti in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten. Zwiebel fein würfeln. Speck ebenfalls in feine Würfel schneiden. Thymianblättchen, bis auf einige zum Garnieren, abzupfen.
Eier, Sahne, etwas Salz und Pfeffer verquirlen. Parmesan unterrühren. Spaghetti abgießen, kurz abschrecken und gut abtropfen lassen.
Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin knusprig anbraten. Zum Schluss Zwiebel dazufügen und kurz mit braten. Ca. 2 EL Speck herausnehmen und die Nudeln in die Pfanne geben. Thymian zufügen und die Spaghetti kurz in der Pfanne schwenken.
Eier-Käse-Sahne darüber gießen und gut mit den Spaghetti mischen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort auf Tellern anrichten. Mit übrigem Speck bestreuen und mit Thymian garniert servieren.

www.tvgusto.com

„Ovest“ im Westen Berlins

Restaurant- Tip

Der schwarzglänzende Hummer steht direkt vor dem Restaurant. Von 100 Fahrzeugen in der Umgebung sind ein Drittel schwere Geländewagen, ab VW Touareg und BMW aufwärts. Und natürlich ein paar nostalgische Käfer-Cabrios.

Insider wissen längst, wo wir uns befinden. In der Schlüterstraße, der derzeit angesagten Gourmetmeile der Stadt. Oder sollten wir sie lieber „Chi-Chi-Meile“ nennen?

Man muß sie schon mögen, diese spezielle Charlottenburger Mischung aus Kiezoriginalen, kleinen Sternchen, reichen Russen, alle untereinander in lauter Unterhaltung verbunden, in der jeder den anderen übertrumpfen möchte.

Wir sitzen im „Ovest“ auf der Terrasse, wo sonst? Rolf Eden geht lächelnd vorbei, David Goldberg sitzt ganz vorn an der Straße, Friseur Shan Rahimkhan unterhält sich an der Bar und Alessandro Mannozzi aus dem „Bocca di Bacco“ – das liegt an der Friedrichstraße, ist aber hier so was von weit weg! – fährt mit dem Fahrrad vor.

Das „Ovest“ ist die Sammelstelle des alten Berliner Westens. Was Wunder, der Restaurantname, aus dem Italienischen übersetzt, heißt nichts anderes als „Westen“.

Maurizio und Papa Fedele führen das Restaurant. Sein „Reste Fidèle“ war in den 90er Jahren einer der populärsten Plätze der Stadt, immer voll und eine sichere Anlaufstelle zum Spaßhaben, Wohlfühlen und Gut-Essen.

So ist es heute im „Ovest“. Die große Terrasse ist dicht an dicht besetzt, wie bei allen Restaurants der Straße, wie im „Adnan“, „Mondo Pazzo“, „Schlüter 52“, wie im „Pascarella“. Im „Ovest“ war bereits Francesco Fendi, der Sproß des legendären Mailänder Luxus-Konzerns, zu Gast, Michael Ballack und Christoph Metzelder speisten hier zur Fußballweltmeisterschaft.

Braucht es da überhaupt noch etwas zu Essen? Aber sicher, und das „Ovest“ bietet feinste italienische Küche, Lob und Komplimente hören wir von allen Tischen.

Das Carpaccio vom Oktopus (12,50 Euro) ist herrlich frisch, die hauchdünnen, lila-pinkfarbenen Scheiben des Carpaccio machen Lust auf mehr Vergnügen, die Portion sieht riesig aus, darunter ist allerdings raffiniert Rucola verborgen. Was für ein schöner Einstieg in den lauen Abend. Die fritierten Calamaretti mit Aioli (18,50 Euro) reichen locker für zwei als Vorspeise, sie sind so herzhaft, daß wir gar nicht aufhören können, sie zu vernaschen. Eine Gabelschlacht um die letzten Stücke entbrennt.

Das „Ovest“ bietet große Portionen. Die Pfanne mit den Calamaretti mit Kapern und schwarzen Oliven in pikanter Tomatensauce (18,50 Euro) sind rustikal-schwere Kost, aber wunderbar. Das Zanderfilet mit Parmesan und geschäumter Butter (15,50 Euro) wird provokativ in der Karte mit der Frage angeboten: „Fisch und Käse geht nicht?“ Natürlich geht es! Die Kombination hat fast Gourmet-Niveau, die feinen Parmesan-, Butter- und Zanderaromen vermengen sich wie die Erzählstränge eines langen Märchens aus dem Mittelmeer.

– Ovest
Schlüterstraße 47, Tel: (030) 881 14 79
Offen: 12-24 Uhr, So ab 18 Uhr
Karten: alle Plätze: 100
Fazit: Der Westen lebt. Die „Baristorante“ ist wie eine Muppet-Show aus dem alten Charlottenburg.

Autor Nikolas Rechenberg betreibt auch den Weinblogg in der WAMS:
www.wams.de/z/plog/blog.php/nikos_weinwelten

Penne Arrabiata für scharfen Fußball

Im Fußball kann Italien mit einigen großen Vereinen aufwarten: Juventus Turin, AC Mailand, Lazio Rom und Inter Mailand. Auch die Nationalmannschaft konnte schon einige Male punkten: Bereits drei Mal konnte die Mannschaft den Weltmeistertitel nach Hause holen – genauso oft wie unsere Jungs.

Die tv.gusto-Küchenprofis kennen das Geheimnis des italienischen Erfolges – Wer scharf isst, kann auch scharf kicken – und schlagen eine würzige Penne Arrabiata vor. Doch gepaart mit den hiesigen Temperaturen könnte dies leicht zu einer Überhitzung der Spieler führen – und schließlich fehlen den Italienern zu ihrem Glück noch Zutaten wie Ballack, Klose und Odonkor.

Penne Arrabiata

Zutaten: (für 4 Personen)
1 Zwiebel
1 Prise Zucker
3 Knoblauchzehen
Salz
2 – 3 EL Olivenöl
500 g Penne
1 kleine Chilischote
50 g frisch geriebener Parmesan
1 große Dose Tomaten

Zwiebeln in Würfel schneiden, Knoblauch schälen und fein schneiden. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und bei mittlerer Hitze die Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten. Die Chilischote fein schneiden und zusammen mit Salz, Zucker und den Tomaten dazu geben, bei 5 Minuten kleiner Hitze köcheln lassen. Die nach Packungsanleitung gekochten Penne dazu geben und mit der Sauce ein paar Minuten ziehen lassen. Mit geriebenem Parmesan servieren.

www.tvgusto.com

Schnellrezepte für die Spielpause

Dank REL müssen Sie während der WM in den Spielpausen nicht hungern!
Heinrich Wächter vom Gelsenkirchener Köcheklub hat sich für die
REL-Hörer Alternativen zu Chips und Grillfleisch ausgedacht:
die REL-WM-Quickies sind jeweils für 2 Personen und lassen sich in der
15-Minuten Pause zwischen den Halbzeiten nachkochen!

In der regionalen Tageszeitung „Buersche Zeitung“ erscheint täglich ein
Schnellgericht für die Halbzeitspause unter dem Titel „Heinrichs
Halbzeit Happen“
Mit einem kulinarischem GlückAuf

Rezept 1 „Anpfiff“:
Salat mit gelben Tomaten, geröstetem Brot und Parmesan,
16 kleine dünne Weißbrotschreiben,
Olivenöl zum bepinseln
40 g Parmesan, frisch gerieben
1 großer Romanasalat in Blätter zerlegt
250 g kleine gelbe Tomaten halbieren

Die Brotscheiben mit Olivenöl bepinseln und mit Parmesan bestreuen.
Auf ein Backblech legen und 1 bis 2 Minuten unter dem Backofengrill
goldgelb rösten.
Die Salatblätter, das geröstete Brot und die Tomaten auf Teller
anrichten,
mit dem Dressing beträufeln und mit Parmesan bestreuen
Dressing:
6 EL Sauerrahm
2 EL Zitronensaft
1 TL Senf
1 Knoblauchzehe zerdrückt

homepage: www.heinrichwaechter.de

Rezept Minestrone

Fit in den Frühling – neuer Schwung mit einer vitaminreichen Minestrone

Am 21. März beginnt offiziell der Frühling. Und tatsächlich kündigen die Meteorologen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen an. Die Natur erwacht langsam aus ihrem Winterschlaf und auch wir setzen uns den guten Vorsatz, kraftvoll in den Frühling zu starten.

Um die inneren Kraftreserven aufzutanken, empfehlen die tv.gusto-Küchenprofis eine leichte, vitaminreiche Minestrone.

Die italienische Gemüsesuppe wurde ursprünglich zur Resteverwertung genutzt, daher ist die Auswahl der Zutaten ganz nach dem eigenen Geschmack möglich. Wer diesem Basisrezept noch weitere Gemüse zufügen möchte, dem sind keine Grenzen gesetzt.

Minestrone

Zutaten für 4-6 Personen

100 g durchwachsenen Speck
100 g Möhren
50 g Staudensellerie
100 g Schalotten
100 g Porree
200 g Tomaten
100 g Zucchini
50 g Romanesco
50 g Zuckerschoten
4 Zweige Petersilie
je 1 Zweig Thymian, Rosmarin, Majoran
1, 2 l Geflügelfond
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
20 g geriebener Parmesan

Zubereitung:
Speck in feine Streifen, Schalotten in kleine Würfel schneiden. Die Möhren schälen und schräg in feine Scheiben schneiden. Vom Staudensellerie die Fäden abziehen und auch schräg in ½ cm Stücke schneiden. Porree putzen, waschen, längs halbieren und schräg in dünne Stücke schneiden, ebenso die Zucchini längs halbieren, schräg in ½ cm Stücke schneiden. Romanesco in kleine Röschen teilen, Zuckerschoten putzen, längs halbieren. Die Tomaten überbrühen, häuten, vierteln und entkernen. Die Viertel nochmals halbieren, Petersilienblätter grob hacken. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Speck goldbraun anbraten. Die Schalotten dazu, mit andünsten. Möhren, Staudensellerie, Porree, Romanesco, Zucchini und die Kräuter dazugeben. Mit Geflügelfond auffüllen, kurz aufkochen, und danach bei mittlerer Hitze 10 Min. köcheln lassen. Die Zuckerschoten dazu und weitere 3 Min. köcheln. Dann die Tomaten und Petersilie zugeben und kurz ziehen lassen. Vor dem Servieren den Parmesan über die portionierte Suppe streuen.

“tv.gusto wünscht viel Spaß beim Nachkochen“ tv.gusto – Deutschlands TV-Sender rund ums Essen und Genießen. Mehr Informationen unter www.tvgusto.com.

Macht der Geschmacksverstärker Glutamat dick?

Der Geschmacksverstärker Glutamat kann zu
Übergewicht führen. Dies berichtet der neue Online-Informationsdienst
DR. WATSON – DER FOOD-DETEKTIV. Er bezieht sich dabei auf eine eben
erschienene Studie einer internationalen Wissenschaftlergruppe um
Prof. Michael Hermanussen von der Universität Kiel. „Der Zusatz von
Glutamat kann zu Gefräßigkeit führen“, so Prof. Hermanussen laut DR.
WATSON. Bei seiner Untersuchung zeigten die Versuchstiere ein
deutlich verändertes Fressverhalten: Unter Glutamat-Einfluss fraßen
sie fast doppelt so viel wie ohne.

Glutamat ist in vielen Lebensmitteln von Natur aus enthalten, etwa
in Parmesan. In der Nahrungsindustrie ist Glutamat der wichtigste
Zusatz. Die eingesetzte Menge hat sich nach Angaben von DR. WATSON
seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts vervielfacht und liege
jetzt bei jährlich 1,7 Millionen Tonnen weltweit. DR. WATSON – DER
FOOD DETEKTIV wird von einem Team um den Ernährungsexperten und
Buchautor Hans-Ulrich Grimm („Die Suppe lügt“) betrieben.

www.food-detektiv.de

Brigitte-Diät-Gerichte jetzt auch tiefgekühlt

Die Brigitte-Diät ist die beliebteste Diät in Deutschland. Wenn es mal schnell gehen soll, gibt es jetzt fünf Mittagsmahlzeiten der Brigitte-Diät auch als fertiges Tiefkühlgericht von FRoSTA, zum Beispiel eine Gulaschpfanne mit Nudeln oder exotische Wok-Gemüsemahlzeiten. In wenigen Minuten ist das Mittagessen in Pfanne, Mikrowelle oder Backofen fertig. „Brigitte kocht mit tollen Zutaten und FRoSTA auch. Deshalb passen wir gut zusammen“, so FRoSTA – Vorstand Felix Ahlers, der vor seinem Studium eine Kochlehre gemacht hat. FRoSTA hat vor zwei Jahren sämtliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Aromen, Stabilisatoren und Emulgatoren aus seinen Produkten verbannt. „Jetzt produzieren wir unsere Gerichte so, wie man auch zu Hause oder im guten Restaurant ein Essen zubereitet: zum Beispiel mit frischen Milchprodukten, echtem Parmesan und frisch gepresstem Knoblauch. Seitdem schmecken unsere Gerichte wie selbstgekocht“, sagt Ahlers.
Weitere Brigitte-Diät Gerichte von FRoSTA sind bereits geplant! Auf der FRoSTA Homepage (www.frosta.de) hilft der „FoodFinder“ dem Verbraucher bei der Suche nach Geschäften in seiner Nähe, die FRoSTA-Gerichte der Brigitte-Diät führen. Weitere Informationen rund um die Brigitte-Diät auch in der aktuellen BRIGITTE, Heft 20, EVT 12. September 2005.

www.frosta.de