Hofpfisterei, Berlin

Berlin hat gerufen, jetzt ist sie da: Die traditionsreichste bayerische Bäckerei, die Hofpfisterei, eröffnet jetzt in der Spreemetropole

„Die Berliner selbst haben uns auf die Idee gebracht, eine Hofpfisterei in der Hauptstadt zu eröffnen“, sagt Geschäftsleiterin Nicole Stocker, deren Familie den Traditionsbetrieb in der dritten Generation führt. Ab sofort können Berliner das Original-Pfister-Ökobrot zum ersten Mal frisch aus dem Ofen kaufen: Die Hofpfisterei-Filialen in der Goethestraße 39/40 (Ecke Wilmersdorferstraße) und in der Rosenthalerstraße 31 die ersten Backstuben des Münchener Traditionsbetriebs außerhalb Bayerns.

Offensichtlich lieben ganz besonders die Bewohner der Hauptstadt die großen, runden Natursauerteigbrote aus Bayern. „Auf unserer Webseite www.hofpfisterei.de kann man seit einiger Zeit unsere Ökobrote bestellen“, erklärt Nicole Stocker. „Und tatsächlich kamen und kommen die meisten Bestellungen aus Berlin.“ Damit aus der bayerischen nun auch eine Berliner Institution wird, ist einiges an Logistik und Planung nötig. Hängt doch der ganz besondere Geschmack der ökologischen Natursauerteigbrote aus der Hofpfisterei maßgeblich davon ab, wo der Teig reift und gebacken wird.

Nur in der Original-Backstube der Hofpfisterei kommen alle Faktoren zusammen, die ein echtes „Pfister“-Brot ausmachen. Um den Berlinern dennoch den Original-Geschmack von Pfister Öko-Sonne und weiteren Spezialitäten zu garantieren, werden die Brote deshalb in der Münchner Backstube zu 45 Prozent vorgebacken. Erst dann werden sie in die Hauptstadt transportiert und vor Ort fertig gebacken, damit auch die Berliner die Pfister-Frische erleben. „Langfristig sollen nicht nur Münchner und Berliner Pfister-Brote genießen können. Wenn unser Konzept weiterhin erfolgreich ist, möchten wir auch andere Städte wie Frankfurt, Köln oder Düsseldorf mit unseren Spezialitäten beliefern“, freut sich Nicole Stocker auf die Zukunft.

Altes Bäckerhandwerk: Der Dreistufen-Natursauerteig reift 24 Stunden
Die großen, runden Bauernbrote der Hofpfisterei gibt es heute in über 30 Sorten. Ihr Geheimnis liegt in ökologischem Getreide mit größtmöglicher Rückstandsfreiheit, keinerlei künstlichen oder chemischen Backhilfen – und dem nach alten handwerklichen Gesetzen hergestellten Dreistufen-Sauerteig. Es dauert ganze 24 Stunden, bis dieser fertig ist. Die erste Stufe reift vier Stunden, die nächste 16 Stunden und nach weiteren Zugaben von Wasser und Mehl abermals vier Stunden. Der Vorgang harmonisiert die natürliche Entwicklung der Hefen, der Milch- und Essigsäuren zu dem typischen feinen Sauerteiggeschmack und garantiert Genuss und Natürlichkeit. “Wir lassen unseren Teigen viel Zeit, damit sich Aroma und Geschmack optimal zum Ausdruck kommen“, betont Nicole Stocker. Alle Brote werden mild und mit zwei Stunden etwa doppelt lang als sonst üblich gebacken. Dabei entsteht in den Steinbacköfen der Hofpfisterei die kräftige, beliebte Krume und Kruste mit einem besonders feinen Aroma. Und ein Duft, der jetzt auch der berühmten Berliner Luft eine völlig neue Note gibt.

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

RTL2, Montag, 17.11., 20:15 – 21:15 Uhr

Seit zwei Jahren leitet der gebürtige Syrer Abud das Restaurant ‚La Casa‘ im hessischen Wiesbaden. Von Gastronomie hat der gelernte Schlosser aber leider so gar keine Ahnung. Und vom Kochen gleich zweimal nicht. Kein Wunder, dass keine Gäste kommen. Dabei hängt nicht nur Abuds Existenz an dem Lokal: Bedienung Nicole wohnt über dem ‚La Casa‘. Muss das Lokal schließen, steht die alleinerziehende Mutter auf der Straße. ‚Ich will nicht zum Sozialfall werden‘, sagt Nicole. Jetzt können nur noch sie helfen: die Helden des Kochtopfs, die Männer für brisante Fälle, ‚Die Kochprofis‘!

Mario Kotaska, Ralf Zacherl und Martin Baudrexel merken gleich nach ihrer Ankunft: Im ‚La Casa‘ ist die Luft raus. Die Mitarbeiter haben eigentlich schon aufgegeben. Ändert sich nichts, gehen hier bald die Lichter aus. Das Hauptproblem: die ‚Kochkünste‘ von Abud. Diese bestehen hauptsächlich aus dem Aufreißen von Päckchen und dem Auspacken von Fertiggerichten. Die fehlende Lust am Kochen ist deutlich zu schmecken. ‚Die Kochprofis‘ haben einen ungewöhnlichen Plan: Das ‚La Casa‘ soll einen kulinarischen Abstieg wagen! Das mittelmäßige Restaurant soll in einen vortrefflichen Imbiss umgewandelt werden. ‚Wir wollen vom Niveau zwei Stufen runtergehen, das aber dafür richtig gut machen‘, erklärt Spitzenkoch Ralf Zacherl. Ein Schlag ins Gesicht für das Team des ‚La Casa‘. Vor allem Koch Abud ist beleidigt und skeptisch. ‚Ich bin nicht so überzeugt davon‘, sagt Abud offen. Werden ‚Die Kochprofis‘ es schaffen, die Mitarbeiter zu motivieren und das Lokal vor dem Untergang zu retten?

Das perfekte Dinner

VOX, Freitag, 31.10., 19:00 – 19:50 Uhr

Nicole, 34 Jahre, Versicherungsangestellte

Vorspeise: Mangold-Kartoffelsalat in Senfdressing mit gebratenen Pfifferlingen
Hauptspeise: Schweinefilet aus dem Ofen gebettet auf Kartoffeln und Zwergtomaten mit grünen Bohnen
Nachspeise: ‚Exotisch, saftig, leicht‘: Zwei Sorten Melone aromatisiert mit Honig und Minze an Zimt-Ora

delicious days

Genieße lieber ungewöhnlich
Das wunderbare Kochbuch zu einem der schönsten Foodblogs der Welt

Endlich ist es soweit: Nicole Stich, der Shooting-Star der internationalen Foodblog-Szene präsentiert mit delicious days ihr erstes, ganz persönliches Kochbuch. Bisher konnten ihre Fans weltweit auf deliciousdays.com in den kreativen Rezepten der Münchnerin schwelgen. Jetzt gibt es zum englischsprachigen Blog ein wunderschönes Kochbuch – in Deutsch und Englisch – mit satten sieben Kapiteln voller kulinarischer Ideen und Inspirationen. Beim Buch wie beim Blog ist alles aus einer Hand: Über 200 selbst gestaltete Seiten und ausschließlich eigene Fotos garantieren vollen Genuss und maximales Lesevergnügen.

Die reiselustige Foodbloggerin verbindet clevere Rezepte mit ihren Ideen und Mitgebrachtem, schön anzuschauenden Fotoreportagen und witzigen Küchenanekdoten. Ob im Café nebenan, auf einem Roadtrip durch die USA oder in Großmutters Rezept-sammlung: Nicole Stich findet ihre köstlichen Eingebungen überall.

Die Mischung macht’s. Klein & fein, elegant & extravagant oder süß & unwiderstehlich – einfache Zutaten werden raffiniert arrangiert zu wahren Geschmackserlebnissen. Schon mal Zitronenparmesanbutter-Baguette oder Safran-Kartoffelsuppe mit Ingwergarnelen getestet? Aus ihrem Lieblingscocktail Tinto-Fuego zaubert die Kochkünstlerin mal eben ein cooles Sorbet und hat auch sonst jede Menge brillante Einfälle, die das Leben versüßen. Schnell & simpel hilft einem der Anti-Kater-Salat wieder auf die Beine und mit ihren Guten-Morgen-Muffins startet man sowieso gut gelaunt in den Tag. Bei jedem Rezept steht, wie’s am einfachsten geht und am besten aussieht. Mit persönlichen Bildern und Reportagen von München bis San Francisco bekommt der Leser das volle Genussprogramm. delicious days wird nicht nur ihre Blog-Fans begeistern: Nicole Stichs Kombination aus sensationellen Fotos, edlem Design und authentischen Rezepten ist garantiert alles, außer gewöhnlich.

Nicole Stich ist ein Multi-Talent mit Liebe zum Detail. Just for fun begann die junge Designerin 2005 ihre Karriere als Foodbloggerin und begeistert heute mit deliciousdays.com eine riesige Fangemeinde von Niederbayern bis Neuseeland. Ihr Blog wurde vom TIME Magazine zu einer der „50 coolest websites“ weltweit gekürt. Der GRÄFE UND UNZER Verlag konnte Nicole Stich auch als federführende Bloggerin für sein Portal www.küchengötter.de gewinnen, wo sie regelmäßig aus ihrer Küche berichtet und anderen Usern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Nicole Stich
delicious days
216 Seiten, ca. 200 Farbfotos
Format: 18,5 x 24,2 cm. Softcover
Preis: 19,90 € (D) / 20,50 € (A) / 35,90 sFr
ISBN: 978-3-8338-1222-4
Erscheinungstermin: September 2008

Nicole Zepter

Nicole Zepter wird PRINZ-Chefin

Die 31-jährige Journalistin übernimmt die Chefredaktion des Lifestyle-Magazins aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG

Am 1. September übernimmt die Journalistin Nicole Zepter (31)
von Rainer Thide (51) die Chefredaktion des Metropolen-Lifestylemagazins PRINZ aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG. Nicole Zepter war bislang Chefredakteurin des Online-Magazins Utopia und arbeitete in der Zeit davor als freie Journalistin und Beraterin für verschiedene Zeitschriften und Agenturen. Der JAHRESZEITEN VERLAG ist ihr bestens bekannt; denn sie volontierte in der Redaktion des Modemagazins PETRA des Verlages und leitete später die Redaktion der Onlineausgabe petra.de. Nunmehr wird sie sich den Print-Ausgaben von PRINZ und PRINZ TOP GUIDE widmen.

PRINZ erscheint monatlich in 13 Metropolregionen Deutschlands. Chefredakteur von PRINZ.de, dem Onlineportal für die Metropolen-Community, ist Chefredakteur Stephan Pirsch.

Verleger Thomas Ganske dankte dem bisherigen Chefredakteur Rainer Thide, der das Unternehmen verlassen wird, „für seinen Einsatz in
den 10 Jahren an der Spitze der PRINZ-Redaktion.“

Dr. Jan Pierre Klage, Geschäftsführer des JAHRESZEITEN VERLAGES für die Frauen- und Lifestylemagazine, erklärte: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin bei dem jungen Medium PRINZ. Ich verbinde das mit dem Dank an Rainer Thide für die gute Zusammenarbeit in der zurückliegenden Zeit und wünsche ihm persönlich alles Gute für die Zukunft.“

Kulinarischer Workshop „brainFood“ auf Mallorca

Kulinarischer Workshop ‚brainFood‘ auf Mallorca – Leckeres Essen ja, zunehmen nein

Essen ist in aller Munde. Sprichwörtlich. Dabei wird Nahrung von vielen wie ein schwerer Brocken dort – und manchmal auch als Problem im Kopf – hin- und hergewälzt.
Was ist gut, was ist richtig, was ist wichtig zu essen? Wie bleibe oder werde ich schlank? Wie setze ich gute Absichten zum Thema ‚gesunde Ernährung’ in den (Arbeits-)Alltag um?
Die Schwierigkeiten, diese Fragen angesichts vieler und sich teilweise widersprechender Ernährungsratgeber zu lösen, beschäftigen dabei Gourmets genau so wie den gesundheitsbewussten Pragmatiker.
‚Das eine schließt das andere nicht aus’ behaupten Nicole Baumgarten, coworkers coaching und ihre Kollegin Ulla Echterhölter, Ernährungsberaterin. ‚Sich gesund ernähren, den Umständen Rechnung tragen und gleichzeitig mit Genuss essen, das ist kein Widerspruch’, das ist die einhellige Überzeugung der beiden.
Den Beweis treten sie an in ihrem eduCentive-Workshop ‚brainFood’, der mehrmals pro Jahr auf Mallorca stattfindet, die nächsten Male im September und November 2008. Der Titel ‚brainFood’ steht dabei laut Baumgarten und Echterhölter „für ’Essen verstehen’ ebenso wie für ‚Mit Verstand essen’ und – das ist der Clou – dabei auf keinen Genuss verzichten oder gar Kalorien zählen zu müssen.“
Neben gutem Essen, einer entspannten Zeit und viel Spaß während der 4-tägigen Veranstaltung lernen die Teilnehmer bei kleinen kulinarischen Ausflügen außerdem Mallorca mal von einer anderen Seite kennen: „Als Ortsansässige kennen wir eben viele schöne und interessante Seiten der Insel, die so nicht im Reiseführer stehen.“
Vor allem aber soll den Teilnehmern durch gemeinsames Kochen und Zubereiten praktisches Know How für gesunde und gleichzeitig geschmackvolle Ernährung mitgegeben werden, das sie leicht in ihren Alltag mit all seinen (Essens-)Widrigkeiten umsetzen können: „Ganz gleich, wo und unter welchen Umständen Sie leben!“ ergänzt Nicole Baumgarten.

Wild Cooking

Mo, 28.07. um 17:15 Uhr 3sat

Wild Cooking
Jeder kann kochen
Kochshow
Folge: 4

Sie lösen jedes kulinarische Problem, sorgen für Harmonie in die Küche und wohlschmeckende Überraschungen auf dem Esstisch: Bernie Rieder und Denise Amann, die Newcomer der österreichischen Kochszene, stehen in der neunteiligen Reihe „Wild Cooking“ für Kocheinsätze aller Art bereit. Ob romantisches Candle-Light-Dinner oder großes Familienessen, die beiden „Jungen Wilden“ nehmen die Herausforderung an. Haubenkoch Bernie Rieder arbeitet im Restaurant „Das Turm“ in Wien. Er legt beim Kochen Wert auf Traditionen, kombiniert aber auch gern einheimische Gerichte mit fremdländischen Speisen. Denise Amann ist seit 2005 Inhaberin und Köchin des Wiener Restaurants „noi“. Sie war mehrmals in Asien unterwegs und lässt ihre kulinarischen Reiseerlebnisse gern in ihre Speisen einfließen. Was macht Moderator Dorian Steidl, wenn er im Überschwang seiner Gefühle „Dancing Stars“-Partnerin Nicole Kuntner etwas verspricht, das er eigentlich nicht halten kann? Im Halbfinale der vierten Staffel von „Dancing Stars“ meinte Steidl: „Wenn ich gewinne, dann koche ich ein Menü für Nicole.“ Das Problem bei diesem Versprechen ist, dass Dorian Steidl nicht kochen kann. Doch der Steirer löste dieses Problem sehr elegant und bat das Team von „Wild Cooking“ um Hilfe. Dieses Mal wurde er nicht von Nicole Kuntner über das Tanzparkett, sondern von Bernie Rieder durch die Küche geführt. Entstanden ist ein steirisches Menü, bestehend aus Kalbsfilet im Brot mit Erbsen-Minzpüree und Kürbiskernöl-Tiramisu.

Ein Team „Junger Wilder“ löst in der neunteiligen Reihe „Wild Cooking“ Kochprobleme jeder Art: Bernie Rieder und Denise Amann, die Newcomer der österreichischen Kochszene, unterscheiden sich von etablierten Starköchen durch ihre neuen und ungewöhnlichen Zugänge, Zubereitungsformen und Rezepte. – In der vierten Folge hilft Bernie Rieder Moderator Dorian Steidl in der Küche.

Kiwi und Milch

Warum beides zusammen bitter schmeckt

Knallig grün und süß-säuerlich sorgen Kiwifrüchte im Obstsalat für einen attraktiven Farbtupfer. Doch die Idee, die grünen Früchte mit einem Klecks Joghurt zu verfeinern, führt oft zu einer bitteren Enttäuschung. Denn statt cremig-fruchtig schmeckt plötzlich alles bitter. Das liegt aber nicht – wie häufig vermutet – an den Fruchtsäuren oder gar am hohen Vitamin-C-Gehalt. „Ursache für den bitteren Geschmack ist ein Enzym, das in der Kiwi steckt“, verrät Gabi Kaufmann, Wissenschaftsredakteurin beim aid infodienst in Bonn. Dieses Enzym heißt Actinidin und zerlegt das Milcheiweiß in kleine Bruchstücke, die dann bitter schmecken. Wer nun hofft, mit fetthaltigem Quark oder Sahne den unerwünschten Geschmack überdecken zu können, muss enttäuscht werden. „Das funktioniert nicht, weil die entsprechenden Rezeptoren für „bitter“ auf der Zunge an anderen Stellen lokalisiert sind als die für den Fettgeschmack“, erklärt Dr. Klaus Pabst, Pressesprecher am Max Rubner-Institut im Bereich Milchforschung in Kiel.

Ein paar Tricks, wie Quarkspeisen, Müsli oder Milchshakes auch mit Kiwi gelingen, kennt die Bonner Obstexpertin Kaufmann: „Der Knackpunkt ist das Vermischen. Werden Kiwistücke zum Joghurt dazu gegessen, schmecken sie wie erwartet.“ Die grünen Fruchtscheiben als Dekoration auf Torten sind kein Problem, wenn eine Schicht Schokolade oder Tortenguss sie vom Quark trennt. Der Guss darf allerdings keine Gelatine enthalten, weil Actinidin das Festwerden der Gelatine verhindert. Für Milchgetränke oder -speisen stellt auch Kiwi-Konfitüre eine Alternative dar. Denn Hitze setzt das Enzym außer Gefecht, was sogar industriell genutzt wird. „Für Kiwijoghurt werden die Früchte kurz erhitzt“, berichtet Kaufmann und fügt hinzu, dass dabei allerdings das Vitamin C leidet. Wer weiterhin lieber frische Kiwi mit Milchprodukten kombinieren möchte, sollte auf die etwas süßeren, gelbfleischigen Kiwifrüchte ausweichen, lautet ihr Ratschlag. „Denn in diesen ist das Enzym fast nicht enthalten.“
aid, Nicole Rehrmann

Herforder Preis 2007 mit Rekordbeteiligung

Expertenjury entschied in Warstein über die Nominierungen für den deutschen Gastronomie-Preis – Sieger werden im Februar 2008 im GOP-Kaiserpalais Bad Oeynhausen ausgerufen

Mit einer Rekordbeteiligung endete am 31. Oktober 2007 die Bewerbungsfrist um den Herforder Preis 2007, den deutschen Gastronomie-Preis: 66 Kandidaten – 14 Gastronominnen und 52 Gastronomen aus 13 Bundesländern – qualifizierten sich für die Auswahl der unabhängigen Expertenjury. „Die gegenüber 2006 mehr als verdoppelte Zahl qualifizierter Bewerbungen zeigt uns, dass der Förderpreis einen wachsenden, hohen Stellenwert in der Branche einnimmt“, sagte Lothar Menge, Vertriebsleiter Gastronomie der Herforder Brauerei. Als mögliche Gewinner des Herforder Preises, der am 19. Februar 2008 im GOP-Kaiserpalais in Bad Oeynhausen überreicht wird, nominierten die zwölf Juroren: Constanze Nehring, Fabbrica Italiana in Essen, Nicole Retter, RETTERs Feinschmecker in München, und Nicole Staabs, BEN in Hamburg, bei den Damen. Als Gastronomen sind nominiert: Gaspare, Giuseppe und Michelangelo Saitta, Restaurant, Osteria und Saittavini in Düsseldorf, Walter Stemberg, Haus Stemberg in Velbert-Neviges, und Peter Weide, Vielmeer in Kühlungsborn.

Schirmherrin Catharina Cramer
Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner- Gruppe, begrüßte die Juroren erstmals am Standort in Warstein: „Ich freue mich, dass wir mit der Integration der Herforder Brauerei ein weiteres, sehr traditionsreiches Unternehmen in der Warsteiner Gruppe begrüßen können. Ein Unternehmen, das zudem eine derart renommierte Auszeichnung vergibt! So ist es mir eine besondere Ehre, Dank meiner Schirmherrschaft herausragende Persönlichkeiten der Gastronomiebranche wertschätzen zu dürfen.“

„Die von uns für die Prämierung vorgeschlagenen Gastronominnen und Gastronomen stehen in diesem Jahr an der Spitze einer Reihe von Kandidaten, die allesamt ebenfalls als vorbildliche Unternehmerinnen und Unternehmer gelten könnten“, schilderte Ernst Fischer, Präsident des Dehoga Bundesverbandes und Jurymitglied von Anfang an, die Qual der Wahl. „Sie zeichnen sich aus durch Initiative, Kontinuität und gastronomische Konzepte, die den Geschmack der Gäste treffen.“ Seit 1994 schreibt die Herforder Brauerei in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel– und Gaststättenverband (DEHOGA) den Preis aus.
„Das Niveau hat insgesamt deutlich zugenommen“, fanden auch die übrigen Juroren Achim Becker (Der Feinschmecker), Wolfgang Burkart (Verlagsleiter Sachon Verlag), Günther Guder (Geschäftsführender Vorstand Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels), Marcellino Hudalla (Herausgeber von Marcellino’s Guides & Services), Ralf Lang (Gastrotel), Dr. Hendrik Markgraf (Allgemeine Hotelund Gastronomie-Zeitung), Stefanie Theile (Essen & Trinken) als Jurynachfolgerin für Roswitha Schneider, Barbara Schröter (Welt Bier Report) und – als Stimme der Brauerei – Lothar Menge. Wie in den Vorjahren ergänzten die beiden Preisträger des Vorjahres die Jury: Marika Weinhold, Neuss, und Jörg Rauschenberger, Stuttgart.

Mutige Damen in Essen, München und Hamburg
Mut und Unternehmungsgeist zeichnet die drei nominierten Gastronominnen aus, die um den Herforder Preis 2007 wetteifern: Constanze Nehring in Essen, Nicole Retter in München und Nicole Staabs in Hamburg.

Die 37-jährige gelernte Raumausstatterin und studierte Innenarchitektin Constanze Nehring ließ das Thema Lifestyle und Gastronomie nicht mehr los, seit sie während des Studiums für Eventagenturen gejobbt und dadurch Kontakt zur Gastronomie erhalten hatte. Vor fünf Jahren schuf Nehring gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann mit erheblichen Investitionen in Technik und Bausubstanz die „Fabbrica Italiana“, eine moderne Gastronomiemischung aus Restaurant, Bar, Club und Party- Location mit Biergarten und Catering. Bei aller Vielfalt, Größe und trendigem „Factory-Charakter“ steht das Motto „La Famiglia“ (Die Familie) als Botschaft obenan. Ein Kinder-Spielraum, verschiedene Ebenen und Räumlichkeiten vom Restaurant und Bistro bis hin zur Diskothek und zur Karibik-Lounge bilden einen Strauß gastronomischer Möglichkeiten, die das Objekt weit über die Essener Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Inzwischen führt Constanze Nehring die Fabbrica Italiana alleine, nachdem sie sich von Ihrem Mann getrennt hat und sich ihr italienischer Geschäftspartner, mit dem sie das Konzept entwarf, wieder auf seine eigene Trattoria konzentrierte. www.fabbrica-italiana.biz

Ebenfalls Seiteneinsteigerin ist Nicole Retter (36) mit ihrem „RETTERs Feinschmecker“ direkt am Münchner Viktualienmarkt. Die Liebe der gelernten Bankerin und studierten Betriebswirtschaftlerin aus Schwaben gehörte immer schon den Weinen. Sie legte ihre IHK-Prüfung als Weinfachberaterin ab, fand in München die leer stehende Traditionsweinstube „Holzbauer“, kombinierte Tradition und Moderne und eröffnete im Juni 2006 ihr Feinschmecker- Lokal. Gleich nebenan richtete sie den Degustations- Weinladen „RETTERs Weinschmecker“ ein. Seither gilt sie bei Kritikern in München als das „Stadt-Gasthaus der Zukunft“. www.retters.de

Nicole Staabs (35) ist Rechtsanwaltsgehilfin und Dipl.- Kommunikationsdesignerin, die während des Studiums als Zigaretten- Promoterin, Kellnerin und Barfrau jobbte. Im Juli 1997 eröffnete sie in Hamburg das „raw like sushi“. 1999 folgte Hamburgs erstes Suppenrestaurant „NIC’Soup“. Nach Familiengründung und dem Verkauf ihres raw like sushi im Jahr 2004 eröffnete sie sechs Monate später im Stadtteil Pöseldorf ihr Thai- Sushi-Restaurant „BEN“, benannt nach ihrem heute sechsjährigen Sohn Benedict. Für die alleinerziehende Mutter sind Kind und Karriere eine „glückliche Realität“, die sie in ihrem in Schwarz gehaltenem, thailändischem Ambiente lebt, das an die Gastroszene in London oder New York erinnert. www.ben-restaurant.com

Marina und Wein an der Ostsee, Lukullisches in Velbert und Dolce Vita in Düsseldorf
Die gastlichen Verheißungen der drei nominierten Gastronomen gleichen einer lukullischen Reise durch den Norden und Westen der Republik: Die Brüder Saitta in Düsseldorf, Walter Stemberg in Velbert- Neviges und Peter Weide im Ostseebad Kühlungsborn. Gaspare (50), Giuseppe (47) und Michelangelo Saitta (45) brachten vor 25 Jahren italienische Gastfreundschaft und Gastkultur nach Düsseldorf. Mit dem Verkauf von Pasta und Co. begann der Vater des Trios 1977 in Düsseldorf-Derendorf. Nach und nach blieben Käufer der italienischen Spezialitäten zum Essen, so dann auch am Oberkasseler Barbarossaplatz ab 1982. Nach der Salumeria und dem Saitta Ristorante entstand die Osteria am Nussbaum und die Vinothek Saittavini. Die Brüder eint auch die gemeinsame Auffassung von intensiver, herzlicher Gastfreundschaft nach familiärem italienischem Vorbild, gepaart mit dem Streben nach hoher Qualität beim Essen und bei den Weinen. www.saitta.de

Qualität aus der Küche, aus dem Weinkeller und durchaus auch häufig aus dem Bier-Zapfhahn eilt Walter Stemberg (57) und seinem Haus Stemberg in Velbert-Neviges voraus. Seit 1864 betreibt die Familie Stemberg an diesem Platz Gastronomie. 1975 übernahm Walter Stemberg mit seiner Frau Petra das Haus in vierter Generation mit dem Credo, als „Gastgeber aus Leidenschaft“ bodenständige und Feinschmecker-Küche zu verbinden. Das gelang ihm offensichtlich so gut, dass vor rund 15 Jahren SAT1, der WDR und weitere Fernsehsender auf Stemberg aufmerksam wurden und ihn als „TV-Koch“ einspannten. Gastkolumnen in der WamS und inzwischen 25 Kochbücher kamen hinzu. Vier weitere werden im März 2008 erscheinen, an denen auch Sohn Sascha beteiligt ist, der bereits die Küche übernommen hat und als nächste Generation bereit steht. www.haus-stemberg.de

Den Traum von einer „mediterranen Finca mit Blick auf die Ostsee“ erfüllte sich im Jahre 2005 Peter Weide (46) im Ostseebad Kühlungsborn, nachdem er 1991 mit einem 39-Zimmer-Tagungshotel in Satow seine ersten gastronomischen Erfahrungen erfolgreich gemacht hatte. Der gebürtige Rostocker kommt aus dem Musikund Kulturgeschäft und ergriff 1991 die Chance zur Selbstständigkeit. Direkt an der neuen Marina liegt das im mediterranen Stil erbaute Restaurant mit dem bezeichnenden Namen „Vielmeer“. Ständige Aus- und Weiterbildung und vor allem das Motto, selbst immer die Perspektive des Gastes beizubehalten, prägen sein Konzept. Der umtriebige Gastronom lässt es nicht bei seinen beiden Objekten bewenden: Nachdem er jahrelang als Vorsitzender des Dehoga Mecklenburg-Vorpommern aktiv war, kümmert er sich neuerdings um seinen 300 Rebstöcke umfassenden „Weinberg“ am Südhang seines Vielmeer, der immerhin pro Jahr etwa 300 Liter Regent und Riesling abwirft – zum eigenen Verzehr und für seine Stammgäste. www.vielmeer.com

Große Bühne für die Nominierten
Am 19. Februar 2008 wird die Jury im GOP-Kaiserpalais in Bad Oeynhausen aus den Nominierten die Gastronomin und den Gastronomen des Jahres 2007 wählen. Preisträger und alle Nominierten erhalten ihre große Bühne im Rahmen der abendlichen Gala in Anwesenheit der Vorjahres-Preisträger, prominenter Gäste aus der Branche sowie von Vertretern der ostwestfälischen Wirtschaft, moderiert von Helmut Rehmsen, Journalist beim WDR.

Claus Alboth

Mango gemixt mit Chili, Ricotta mit Hagebutte, feiner Tomatentee – „Alboth´s Restaurant“ steht für ungewöhnliches Miteinander gewöhnlicher Zutaten. Innovation, neue Ideen seien das A und O eines Toprestaurants, meint der kreative Kopf und Spitzenkoch Claus Alboth. Seit 1998 ist „Alboth´s Restaurant“ in allen wichtigen Gastronomieführern vertreten. Jetzt feiert Alboth´s, das seit fünf Jahren zum Kaisersaal gehört, zehnjähriges Bestehen – mit einer Benefizgala am 19. September zu Gunsten der Stiftung Mitteldeutsches Kinderhospiz. Nicole Richter sprach mit dem Herr der erlesenen Speisen.

Lesen Sie das Interview mit Claus Alboth von Nicole Richter in der TLZ Erfurt:
www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?kennung=on2tlzLOKStaErfurt39322&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Erfurt&auftritt=TLZ&dbserver=1