Cornelia Poletto

                             Schnelle Gemüselasagne mit Blattspinat

 

Zutaten für 4 Personen

    1 Packung Lasagneblätter (frisch oder getrocknet)

    Meersalz

    500 g  frischer Blattspinat

    2  Schalotten

    2  Knoblauchzehen

    2 EL  Öl

    Pfeffer aus der Mühle

    Muskatnuss

    300 g  Ziegenfrischkäse

    100 g  geraspelter Bergkäse

    3-4 EL  Milch

    einige Stiele Thymian

    3 Fleischtomaten

    50 g  Butter

    brauner Zucker (nach Wunsch)

    40 g  geriebener Parmesan

1. Die Lasagneblätter in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung kochen. In Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen.

2. Den Spinat waschen und putzen. Die Schalotten und die Knoblauchzehen schälen und würfeln. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin andünsten, den Spinat zufügen und unter Rühren zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, auf ein Sieb geben und leicht ausdrücken.

3. Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Frischkäse,  Bergkäse und Milch glatt rühren. Die Thymianblätter abstreifen, grob schneiden und unterrühren. Die Käsecreme mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden.

4. Eine Auflaufform oder kleine Portionsförmchen mit etwas Butter ausstreichen. Eine Schicht Lasagneblätter (für Portionsförmchen eventuell passend ausstechen) hineingeben, Tomatenscheiben darauf verteilen. Die Tomaten nach Wunsch mit etwas braunem Zucker bestreuen und mit einem Crème Brûlée-Brenner karamellisieren lassen. Eine weitere Nudelschicht, etwas Spinat und Käsecreme darauf verteilen. Den Vorgang wiederholen, mit einer Nudelschicht abschließen. Lasagne mit Parmesan bestreuen, die restliche Butter in  kleinen Stückchen darauf verteilen. Auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten goldbraun überbacken.

 

Apfel-Mascarpone-Creme mit Amarettini

 

Zutaten für 4 Personen

    2  große Äpfel

    20 g  Butter

    4 EL  Ahornsirup

    ein Spritzer Zitronensaft

    250 g  Mascarpone

    100 g  fettarmer Joghurt

    3-4 EL  Zucker oder Vanillezucker

    2 EL  Calvados (nach Wunsch)

    100 ml  Sahne

    20 g  Amarettini (grob zerdrückt)

    Kakao zum Bestäuben

1. Die Äpfel nach Wunsch schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Äpfel darin etwa 2 Minuten anbraten. Den Sirup und den Zitronensaft zufügen, einmal aufkochen und von der Kochstelle ziehen.

2. Mascarpone mit  Joghurt, Zucker und nach Wunsch Calvados glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

3. Die Äpfel mit Creme und Amarettini in Gläser schichten und das Desserts mit Kakao bestäuben.

 

Tipp:

Wer mag, kann die Äpfel in der Pfanne mit etwas Calvados übergießen und kurz flambieren.

Cornelia Poletto und Dennis Wilms wünschen guten Appetit!

  Samstag, 21. Juli 2012 um 18:15 Uhr im SR Fernsehen .

Finger Food: Eine andere Art Gorgonzola zu genießen

Kleine Snacks, die man ohne Teller und Besteck einfach von der Servierplatte nehmen und mit einem Bissen essen kann, sind zu jedem Anlass beliebt. Der Kreation sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Ein neues Rezept hat nun das Hause IGOR mit seinem Gorgonzola kreiert.

Die erforderlichen Zutaten sind milder und würziger Gorgonzola (250 Gramm Gorgonzola dolce, 100 Gramm Gorgonzola piccante) sowie 300 Gramm Mascarpone. Gehackte Nüsse, eine Prise Safran und Ingwer.

Undso funktioniert’s:
Beide Sorten Gorgonzola in den Mixer legen und zu einer Creme schlagen. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und damit kleine Gläser bis zur Hälfte füllen. Die Mascarpone in einer weiteren Schüssel zunächst leicht salzen, dann den frisch geriebenen Ingwer, eine Prise Safran und gehackte Walnüsse hinzugeben und alles vermengen. Die Gläser bis zum Rand mit der Mascarponekombination füllen. Zum Schluss die Gläser mit dünn geschnittenen Gemüse wie Paprika, Karotte, Salat, Tomate oder mit Nüssen garnieren und mit geröstetem Brot servieren.

Das Rezept eignet sich zum Aperitif oder als Vorspeise.

Glenn B. Eastman

Delhis neuester Gourmet-Hotspot: The Qube im Leela Palace

The Qube ist der angesagteste Newcomer in Delhis Gourmetszene: Ein
glasumschlossener Kubus im coolen Design und internationaler Küche. Der amerikanische
Küchenchef Glenn B. Eastman nimmt seine Feinschmecker-Klientel auf eine kulinarische
Weltreise: Von Indien über Thailand, Malaysia und China nach Europa und schließlich Lateinund
Nordamerika – Eastmans kreativer, weltoffener Stil ist von seiner Begeisterung und
Entdeckungslust an fremden Esskulturen und interessanten Geschmacksrichtungen geprägt.

Dabei setzt der passionierte Imker und Gärtner mit selbst hergestelltem Honig und
handverlesenen Kräutern aus seinem Biogarten ganz eigene Akzente.
Genießer finden auf Eastmans Speise(welt)karte köstliche Currys, Wok- und Grillgerichte, frischen
Fisch, Risottos und Pasta sowie Spezialitäten nach Familienrezept wie etwa Krabbenkuchen aus
seiner Heimat Maryland. Aber auch Klassiker mit extravagantem Touch: Die Pizza „High Life“
kombiniert kanadische Hummerschwänze mit Trüffelöl und Beluga Kaviar auf einer Creme aus
Thymian-Zitronen Mascarpone.

Im Qube sind dem Genuss keine Grenzen gesetzt, vermittelt
doch das avantgardistische Glashaus-Design das Gefühl, im Freien zu Speisen.
Vom Restaurant und seiner Terrasse überblickt man den tropischen Garten des Leela Palace
und die majestätische Skulptur „Devi“ des indischen Künstlers Satish Gupta. Am Abend taucht
das extravagente Lichtdesign das Qube alle 45 Minuten in eine andere Farbe.

www.theleela.com

Eis auch ohne Maschine selber machen

Tipps, Anekdoten und zwei Gourmet-Rezepte von Christian Rach – Das INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel hat Wissenswertes rund um das Thema Eis zusammengetragen und erklärt, worauf man beim Selbermachen achten sollte – Herstellung mit und ohne Maschine

Sahneeis, Sorbet, Parfait oder Granité – an warmen Sommertagen ist Eis ein absolutes Muss. Doch man muss nicht immer auf Fertigprodukte zurückgreifen oder in der Eisdiele Schlange stellen, denn auch ohne Eismaschine lässt sich die kühle Köstlichkeit ganz leicht selbst herstellen. Das INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel hat Wissenswertes rund um das Thema Eis zusammengetragen und erklärt, worauf man beim Selbermachen achten sollte. Damit auch Amateur-Glaciers glänzen können, verrät Sternekoch Christian Rach exklusiv seine zwei Lieblings-Eisrezepte.

Der römische Kaiser Nero ließ sich den „Gletscherschnee“ von Schnellläufern aus den Alpen bringen und servierte es seinen Gästen mit Früchten, Honig oder Rosenwasser aromatisiert. Hippokrates verschrieb seinen Patienten Eis als Schmerzmittel, und Marco Polo brachte von seinen Reisen Rezepte aus China mit. Ob die Menschen vor mehr als 3000 Jahren zuerst in China oder im Mittelmeerraum Schnee und Eis verarbeitet und gegessen haben, lässt sich anhand der Quellen nicht eindeutig feststellen. Sicher ist aber, dass Speiseeis ab den 1920er Jahren durch italienische Gelatieri verstärkt nach Deutschland gebracht wurde und seit Jahrzehnten unsere Sommerleckerei Nummer Eins ist. Gut acht Liter Speiseeis verzehrt der Deutsche pro Kopf im Jahr, allein an Markeneis werden in Deutschland jährlich rund 530 Millionen Liter verkauft.

Je kühler das Land, desto beliebter das Eis
Mit unserem Eiskonsum liegen wir Deutsche im europäischen Mittelfeld. Weitaus beliebter ist das Speiseeis im kühlen Skandinavien: Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von gut 14 Litern lagen die Norweger 2008 an der Spitze, gefolgt von ihren Nachbarn aus Finnland, Schweden und Dänemark. Nach so viel skandinavischer Eisleidenschaft folgen Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien erst auf den hinteren Plätzen im europäischen Ranking. (Quelle: Eis Info Service der deutschen Markeneishersteller. Die Angaben beziehen sich auf den Verbrauch von industriell hergestelltem Markeneis.)

Deutsche lieben klassische Sorten
Schon Goethe liebte sein Himbeereis, und die Deutschen sind in ihrem Eisgeschmack weitgehend konservativ geblieben. Schoko-Chili oder Quarkeis mit Basilikum – die Trends und Innovationen aus Gastronomie und Handel lassen uns weitestgehend kalt: Vanille und Schokolade sind hierzulande die beliebtesten Sorten, gefolgt von anderen Klassikern wie Stracciatella, Haselnuss und Erdbeere (Quelle: Verband der Speiseeishersteller in Deutschland, 2009). Als Faustregel gilt: Deutsche Männer schlecken eher die Klassiker, die Frauen sind experimentierfreudiger. Immer für Überraschungen gut sind die Japaner: Dort findet man in den Supermarktkühltruhen sogar Eiskreationen mit Aalgeschmack, Chicken-Wing-Aroma oder Pferdefleisch.

Qualitativ hochwertiges Eis ist sogar gesund
Gute Nachrichten: In Maßen genossen ist hochwertiges Speiseeis durchaus gesund. Milcheis enthält viel Kalzium, Aminosäuren, Magnesium, Eisen, Mineralsalze und Vitamine, darunter Vitamin A, B2, B12 und Vitamin D. „Allerdings sollte man die Zutatenliste auf der Verpackung genau studieren, denn viele Hersteller verwenden mittlerweile anstelle des Milchfetts kostengünstigere Pflanzenfette“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Petra Ambrosius vom INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel. Qualitativ wertvolles Fruchteis mit einem hohen Fruchtsaftanteil liefert Vitamin C und Kalium, hat kaum Fett und fällt damit nur wenig ins Gewicht – eine Kugel hat etwa 50 Kalorien. Für eine Erfrischung mit Eis an heißen Tagen spricht auch, dass der Genuss von Speiseeis die Schweißbildung verringert. Kalte Getränke hingegen werden of zu schnell getrunken und belasten dadurch den Kreislauf.
Wegen des recht hohen Zuckergehalts sollte man Speiseeis aber nicht uneingeschränkt genießen. „Für den vollen Genuss muss Eis mehr Zucker enthalten als andere Süßspeisen, denn die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge empfinden die Süße bei eiskalten Speisen weniger stark“, so Dr. Petra Ambrosius. „Außerdem wirkt der Zucker wie ein Frostschutzmittel, damit das Eis nicht zu hart wird.“ Achtung ist auch bei den Beigaben geboten: In Butterwaffeln, Soßen und Sahne stecken meistens viele Fette und Zucker. „Gesundheits- und Kalorienbewusste genießen ihr Eis deshalb am besten pur und im Becher“, rät die Ernährungswissenschaftlerin.

Eis hausgemacht: Tipps für die Herstellung
Die bereits im 19. Jahrhundert in den USA erfundene Eismaschine verhindert, dass sich große Kristalle bilden und das Eis unangenehm körnig wird. Aber die Eisherstellung funktioniert auch ohne sie:
Bei der hierzulande beliebtesten Speiseeisvariante, der Eiscreme, werden Milch, Sahne oder eine Mischung aus beidem mit Zucker und weiteren Zutaten wie Vanille, Eigelb, Joghurt, Buttermilch, geraspelter Schokolade oder frischen pürierten Früchten miteinander vermischt. Die Mischung wird einige Stunden lang eingefroren, am besten in einer Metallschüssel, die die Wärme gut ableitet. „Wichtig ist, dass die Masse während des Einfrierens alle 15 Minuten umgerührt wird, damit die Eiskristalle klein bleiben und feine Luftbläschen in die Masse gelangen“, erklärt Dr. Petra Ambrosius. „So entsteht ein cremiger Schmelz.“
Ähnlich verfährt man bei der Herstellung von Sorbet, nur dass statt Milchprodukten und Ei Fruchtpüree oder -saft verwendet werden.
Noch leichter herzustellen, aber leider ein Schwergewicht auf der Waage ist Parfait: Geschlagenes Eigelb, Zucker und ggf. weitere Zutaten werden sofort mit geschlagener Sahne vermischt und in der Tiefkühltruhe gefroren – ganz ohne Umrühren.

Auf die Hygiene achten
Speiseeis bietet einen guten Nährboden für Bakterien, da es aus rohen und teilweise pürierten Zutaten besteht und durch das Aufschlagen eine große Oberfläche besitzt. „Um die mikrobielle Belastung schon vor dem Einfrieren so gering wie möglich zu halten, sollte man bei der Herstellung besonders auf die Hygiene achten“, erklärt Dr. Petra Ambrosius. Zutaten wie Obst werden gründlich gewaschen und bei Bedarf geschält, Schneidebretter und andere Küchenutensilien sorgfältig gereinigt. Die Ernährungsexpertin rät weiterhin, das Eis im gefrorenen Zustand zu verzehren und einmal geschmolzenes Speiseeis nicht wieder einzufrieren, da sich die Bakterien im geschmolzenen Eis rasch vermehren. Bei industriell gefertigtem Eis werden aus diesem Grund die Zutaten vor dem Einfrieren pasteurisiert. Selbstgemachtes Eis sollte nicht länger als zwei Tage im Eisschrank aufbewahrt werden, vor allem, wenn es Eigelb enthält. Daher ist es besser, kleine Mengen herzustellen und schnell aufzuessen.

Die französischen Könige des Mittelalters hüteten ihre Eis-Rezepte wie ein Staatsgeheimnis, und Verräter mussten nicht selten mit dem Leben bezahlen. Erst ab 1673 gelangten die Rezepte – gegen die Zahlung einer Speiseeissteuer – über die Schlossmauern in die Öffentlichkeit. Seitdem hat sich zum Glück einiges geändert, und so kommen wir in den Genuss von zwei leckeren Eisrezepten von Christian Rach, RTL-Restauranttester und Chef des Hamburger Sternerestaurants „Tafelhaus“. Exklusiv für alle Leser dieses Themendienstes hat sich Christian Rach zwei erfrischende sommerliche Eisrezepte überlegt:

Christian Rachs Sauerrahm-Erdbeer-Eis

Zutaten:
125 g Erdbeeren
25 g Zucker
25 g Zitronensaft
150 g Zucker
250 g Sauerrahm 24%
Entweder Gran Marnier Likör oder Orangenabrieb

Die Erdbeeren waschen und putzen. Aus 25 g Zucker und den Erdbeeren ein Püree herstellen. 150 g Zucker in 25 g Zitronensaft auflösen. Püree, Zitronensirup und Sauerrahm mit dem Stabmixer glattarbeiten und durch ein feines Haarsieb passieren.
Wie gewohnt in der Eismaschine gefrieren lassen. Zwischendurch je nach Geschmack Grand Marnier oder Orangenabrieb zugeben. Ohne Eismaschine werden die Zutaten im Tiefkühler drei bis vier Stunden eingefroren und dabei immer wieder umgerührt, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Christian Rachs Mascarpone-Halbgefrorenes

Zutaten:
2 Eigelbe
50 g Zucker
100/40 g Wasser
Waldmeisterkraut
100 g Mascarpone
250 g Sahne

Die Eigelbe in der Maschine schaumig aufschlagen. Den Waldmeister in heißem Wasser ca. 5 Minuten ziehen lassen. 40 g „Waldmeister-Tee“ mit 50 g Zucker aufkochen und heiß über das aufgeschlagene Eigelb gießen. Weiterschlagen, bis Zimmertemperatur erreicht ist.
Die Mascarpone leicht anwärmen und glatt rühren. Die Sahne schaumig aufschlagen.
Zuerst die Eigelbmasse, dann die Sahne unter die Mascarpone heben. In Gefäße füllen und im Tiefkühler ca. 4 Stunden einfrieren.

Weblink-Quellen:
www.markeneis.de – E.I.S. Eis Info Service mit Marktzahlen der deutschen Markeneishersteller
www.bmelv.de – Unter der Rubrik „Ernährung“ sind die Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuchs für Speiseeis abrufbar, inklusive der Anforderungen und Zutaten an die verschiedenen Speiseeissorten (Milcheis, Fruchteis, Eiscreme etc.)

Dessert-Kreationen von Sternekoch Karlheinz Hauser

Tiramisu von Ferrero Rondnoir

Helle Mascarponecrème

Zutaten für 5 Personen:
60 g Zucker
1 Ei
250 g Mascarpone

Zubereitung:
Das Ei zusammen mit dem Zucker aufschlagen. Den
Mascarpone nach und nach hineinrühren. Crème kühl
stellen.
Dunkle Mascarponecrème

Zutaten für 5 Personen:
50 g Zucker
1 Ei
220 g Mascarpone
50 g Kuvertüre

Zubereitung:
Die Kuvertüre schmelzen lassen. Das Ei zusammen mit dem Zucker aufschlagen.
Den Mascarpone nach und nach hineingeben. Zum Schluss die flüssige Kuvertüre
dazugeben und verrühren. Die Masse ebenfalls kühl stellen.

Fertigstellung
Zutaten für 5 Personen:
25 Stk. Löffelbiskuit
200 ml Espresso
50 g Zucker
5 Kugeln Ferrero Rondnoir

Den heißen Espresso mit dem Zucker verrühren. Die Löffelbiskuits darin tränken und
in die Gläser geben. Jetzt beginnen, mit der hellen Crème das Tiramisu zu schichten.
Erst wieder getränkten Biskuit und dann die dunkle Crème hinzugeben. Den Vorgang
so oft wie gewünscht wiederholen. Das geschichtete Glas ca. 1 Stunde durchkühlen
lassen. Das Dessert mit einer Kugel Rondnoir vor dem Servieren vollenden.

Das perfekte Dinner

VOX, Montag, 14.09., 19:00 – 19:50 Uhr

Dirk, 42 Jahre, Architekt:

Vorspeise: Knoblauch-Thymian-Risotto mit Mascarpone-Mandeln und Brotstückchen
Hauptspeise: Seeteufel im Bananenblatt mit Chillis, Ingwer, Koriandergrün
und Kokosmilch
Nachspeise: Topfenpalatschinken

Polettos Kochschule: Rezept

Cornelia Poletto meldet sich am 05. September 2009 um 18.15 Uhr im SR-Fernsehen aus der Sommerpause zurück.

Hier einige Tipps, wie Sie die letzten Sommertage kulinarisch genießen können.

Alle Rezepte für vier Personen

Geröstetes Ciabatta mit aromatischen Tomaten:

8 Scheiben Ciabatta
1 Knoblauchzehe, geschält
8 reife Strauchtomaten, gehäutet, entkernt und gewürfelt
Blätter von 4 frischen Oreganozweigen
18 schwarze Taggiasca Oliven (ital. Sorte)
bestes Olivenöl zum Beträufeln
feines Meersalz
Pfeffer aus der Mühle
Zucker
Polettos Tomatenzauber
Die Ciabattascheiben mit Olivenöl beträufeln und auf dem vorgeheizten Grill von beiden Seiten rösten. Die Tomatenwürfel mit Olivenöl und einer Prise Zucker in einer Pfanne mit der halben Knoblauchzehe köcheln lassen, bis alle Flüssigkeit verkocht ist. Die schwarzen Oliven und einige Oreganoblätter dazugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Die Tomaten auf den Brotscheiben verteilen und mit den restlichen Oreganozweigen garnieren.

Pecorino-Würfel im Lorbeerblatt gegrillt:

12 Pecorino-Würfel (ital. Hartkäse)
12 große Lorbeerblätter
12 Holzspieße, in kaltem Wasser eingeweicht
gemischte Oliven
bestes Olivenöl zum Beträufeln

Die Käsewürfel mit den Lorbeerblättern in Olivenöl marinieren, mit den Lorbeerblättern auf Holzspieße fädeln und von beiden Seiten ganz kurz grillen, bis die Rillen vom Grill erkennbar sind. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und mit den Oliven und dem Öl vom Marinieren sofort servieren.

Spareribs:

2 kg Spareribs, (Rinderrippe beim Metzger vorbestellen)
3 El Sesamöl
2 El Barbecuesauce
2 El Sojasauce
2 El Frisch geriebener Ingwer
1 El Zitronenschale
1 El Dijonsenf
1 El Tannenhonig
Cayennepfeffer
Paprika, gemahlen
Feines Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Spareribs waschen und trocken tupfen. Sesamöl, Barbecuesauce, Sojasauce, geriebener Ingwer und Zitronenschale, Honig und Senf miteinander verrühren. Mit Salz, Paprika, Cayenne und Pfeffer abschmecken. Spareribs in eine Schmorpfanne legen und mit der Marinade rundherum einpinseln. Mind. 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren lassen. Aus der Marinade nehmen und von beiden Seiten ca. 10-15 Minuten grillen. Immer wieder wenden und mit der Marinade einpinseln. Die Spareribs sollten so weich gegrillt sein, dass man sie einzeln zerteilen kann.

Jacobsmuscheln in der Schale gegrillt:

8 Jacobsmuscheln in Schale
Saft von1 Limone
1 TL Honig
½ Mango, gewürfelt
½ Apfel, gewürfelt
4 EL Olivenöl
je 1 EL Schnittlauchröllchen und Korianderblätter
feines Meersalz
Polettos Fischfeuer

Die Muscheln aus der Schale brechen, putzen und das weiße Fleisch und den Corail (Rogen) unter fließendem Wasser abspülen und trocken tupfen. Den Limonensaft mit dem Honig und Olivenöl verrühren, würzen. Mit den Mango-Apfelwürfeln und Kräutern verrühren. Die geputzten Jacobsmuscheln zurück in die sauberen Schalen geben, mit der Mangosalsa begießen und in der Schale von jeder Seite ca. 3 Minuten grillen.

Salsiccia-Spieße mit Radicchio und altem Balsamico:

4 Salsiccia (italienische grobe Bratwurst)
4 in Wasser eingeweichte Rosmarinzweige
1 geputzter und gewaschener Radicchiosalat
alter Balsamico zum Beträufeln
Die Salsiccia in mundgerechte Stücke schneiden und abwechselnd mit den Radicchioblättern auf die Rosmarinspieße stecken und von beiden Seiten ca. 4 Minuten grillen. Mit altem Balsamico servieren.

Gegrillter Kartoffelsalat:

ca. 800 g kleine Salatkartoffeln, vorgekocht
4 kleine Rispen Kirschtomaten
3 EL Schnittlauchröllchen
2 EL milder Weinessig
100 ml bestes Olivenöl
feines Meersalz
Pfeffer aus der Mühle

Die Kartoffeln längs halbieren, in Olivenöl wenden und auf der Schnittseite grillen. Die Tomatenrispen waschen und grillen, bis sie Blasen werfen. Den Essig mit dem Olivenöl, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verrühren und die Kartoffeln und Tomaten damit übergießen. Mit Salz und Pfeffer nachschmecken und etwas ziehen lassen.

Gegrillter Schwertfisch:

400 g Schwertfisch
Olivenöl
feines Meersalz
Polettos Fischfeuer
Den Schwertfisch in Scheiben schneiden und mit Olivenöl und Fischfeuer-Gewürz marinieren. Von beiden Seiten ca. 1 Minute grillen. Danach salzen.

Lammkoteletts mit Mascarpone-Minzsauce:
16 Lammkoteletts
100 ml Olivenöl
2 junge Knoblauchknollen, in Scheiben geschnitten
4 Rosmarinzweige
feines Meersalz
Pfeffer aus der Mühle

Für die Sauce:

150 ml Mascarpone
50 ml Joghurt
½ geschälte Gurke, entkernt und gewürfelt
Zitronensaft
frische Minze
Salz

Die Lammkoteletts mit dem Olivenöl, Knoblauch und Rosmarin über Nacht im Kühlschrank abgedeckt mit Folie marinieren.

Die Gurkenwürfel salzen und ½ Stunde Wasser ziehen lassen. Das Wasser abgießen, die Mascarpone und den Joghurt dazugeben. Mit Zitronensaft, frischer Minze und Salz abschmecken.

Die Lammkoteletts und den Knoblauch aus der Marinade nehmen, leicht abtropfen lassen und von beiden Seiten ca. 3 Minuten grillen.

Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Mascarpone-Minzsauce servieren.

Cornelia Poletto und Tom Buhrow wünschen guten Appetit!

Anmerkung:
„Polettos Fischfeuer“ und „Polettos Tomatenzauber“ sind speziell von Cornelia Poletto entwickelte Gewürzmischungen. Die von Cornelia Poletto verwendeten Gewürz sind bei „1001 Gewürze“ in Hamburg erhältlich. Dort können Sie auch Informationen über Zusammensetzung etc. erfragen.

1001 Gewürze GmbH
Hegestieg 14
20249 Hamburg
info@1001gewuerze.de
www.1001gewuerze.de

© Saarländischer Rundfunk

Rezept – Erdbeeren in Zitronensirup

Köstlich genießen im Frühsommer

Der Frühling mit seinen milden Temperaturen um die 20 Grad, hat dieses Jahr
national für gute Stimmung und Wohlbefinden gesorgt. Auch wenn das Wetter
hier und da zur Zeit ein klein wenig schwächelt, können wir uns dennoch über
einen schönen Frühsommer freuen. Denn Meteorologen versprechen warme
Juni-Tage! Die Erdbeerzeit ist in vollem Gange und was würde sich für die
warmen Tage besser anbieten, als ein leckeres Dessert, das gut schmeckt und
alle „naschfreudigen Menschen“ voll auf ihre Kosten bringt? Einen
Dessert-Vorschlag haben unsere Profiköche für Sie vorbereitet: Erdbeeren in
Zitronensirup mit Joghurt Mascarpone – Mousse. Diese locker-leichte
Nachspeise erfreut mit hoher Wahrscheinlichkeit so manchen Gast, der sich zu
Ihnen gesellt und den Junibeginn mit Ihnen begrüßt.

Einen guten Appetit wünscht tv.gusto!

Erdbeeren in Zitronensirup mit Joghurt Mascarpone – Mousse

Zutaten (4 Personen)

Für das Joghurt Mascarpone – Mousse:
500 ml Sahne
1 1/2 Zitrone (Saft)
6 Blatt Gelatine
125 g Puderzucker
500 g Joghurt
250 g Mascarpone
1 Vanilleschote
5 Eiklar
Für die Erdbeeren in Zitronensirup:
2 Zitronen
250 g Zucker
6 EL Kirschwasser
1 kg Erdbeeren
Estragon

Zubereitung
Zitronensaft erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Mark aus einer
Vanilleschote kratzen und mit Joghurt, Mascarpone und Puderzucker verrühren.
Eiklar zusammen mit dem Zucker steif schlagen. Sahne ebenfalls steif
schlagen. Eischnee und Sahne unter die Mascarponemasse heben und
kaltstellen. Von den Zitronen Zesten reißen und Zitronen auspressen.
Die
Zesten, den Zucker und 300 ml Wasser aufkochen, Estragon zugeben und
zugedeckt bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen,
Zitronensaft und Kirschwasser einrühren und alles abkühlen lassen.
Erdbeeren
waschen, putzen und halbieren oder vierteln und ca. ½ Stunde vor dem
Servieren im Zitronensirup marinieren. Anrichten: Erdbeeren in vier tiefe
Teller verteilen. Mit dem Zitronensirup beträufeln und das
Joghurt-Mascarpone-Mousse oben aufgeben.

Rezept – Speed-Steaks „Pesto rosso“

Rezept des Monats

Speed-Steaks „Pesto rosso“

Für 4 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten

1 Packung McCain 123 Curvers (600g)
600g Putenbrustfilet (4 à 150g)
Salz
4 EL Chiliöl
100g Mascarpone
4 EL rote Pesto (100g)
2 EL Oregano, feingehackt
3-4 EL Milch (2cl)

Blattsalat

1. Curvers nach Packungsanweisung im Backofen zubereiten.

Während die 123 Curvers im Ofen sind:
2. Putenbrustfilets leicht salzen und dick mit Chili-Öl (falls nicht fertig
vorhanden, einfach frische gehackte Chili mit Olivenöl vermischen)
bestreichen und in der Grillpfanne von jeder Seite 4 Minuten braten.
3. Mascarpone mit roter Pesto und Oregano verrühren und mit etwas Milch auf
Dipp-Konsistenz bringen.
4. Mit den extrem mundschnittigen McCain 123 Curvers und einer kühlenden
Salatbeilage servieren.

Ca-Nährwerte pro Person:
Kcal 694, KJ 2846,
Eiweiss 40 g, Fett 40 g, Kohlenhydrate 39 g

Das perfekte Dinner

VOX, Freitag, 03.04. um 19:00 Uhr

Das perfekte Dinner

Tag 5: Marina/Augsburg

Marina, 28 Jahre, Verwaltungsfachangestellte:
Vorspeise: Suppen-Trilogie
Hauptspeise: In Barolo pochiertes Rinderfilet mit
Nachspeise: Schokoladen-Koriander-Strudel mit Passionsfrucht-Mascarpone und Kakao-Ingwer-Sorbet