Vollkornbrot, Milch & Gemüse – die Magnesium-Knüller

Gut zu wissen: Magnesium spielt eine entscheidende Rolle bei der Mineralisation des Knochens. Zudem ist der Mineralstoff unverzichtbarer Bestandteil von über 300 Enzymen im menschlichen Stoffwechsel.

Schon morgens können Jugendliche und Erwachsene
mit dem richtigen Frühstück fast ein Drittel des täglichen Magnesium-Bedarfs decken: 100 Gramm Weizenvollkornbrot etwa, das sind rund zwei Scheiben, liefern bereits 60 Milligramm Magnesium, die gleiche Menge Weizenvollkornbrot mit Sonnenblumenkernen
sogar 106 Milligramm.

Wer noch eine Scheibe Bergkäse oder einen Joghurt à 150 Gramm dazu isst, steigert seine Magnesiumbilanz um weitere 13 beziehungsweise 18 Gramm. Milch und Milchprodukte liefern zwar vergleichsweise wenig Magnesium, dafür aber in
einer besonders gut verwertbaren Form.

Praktisch: Der in der Milch enthaltene Milchzucker fördert die Aufnahme von Magnesium. Neben Vollkornprodukten sind auch Nüsse, Kürbiskerne, Hülsenfrüchte, Beerenobst, viele Gemüsesorten und Kartoffeln
empfehlenswerte Magnesium-Lieferanten.

Doch aufgepasst: Magnesium laugt in Wasser aus, deshalb Gemüse und Kartoffeln mit möglichst wenig Wasser schonend zubereiten.

Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Jugendliche und Erwachsene
300 bis 400 Milligramm Magnesium pro Tag zu sich nehmen. Für Sportler, Diabetiker, schwangere Frauen und Kinder im Wachstum ist eine optimale Aufnahme besonders wichtig.

Mit Brot gut drauf: Fit in den Sommer

Wenn die Openair-Saison eröffnet ist und die Sonne scheint, fällt es wesentlich leichter, sich für sportliche Freizeit- und Frischluftaktivitäten zu begeistern, denn Fernseher und Computer verlieren dann viel von ihrem Reiz. Jetzt ist daher die Zeit, fit und aktiv in den Sommer zu starten…

Neben dem Spaß beim Freizeitsport, gibt es zusätzlich viele alltägliche, körperliche Aktivitäten, die sich einfach machen lassen: zum Beispiel öfter das Auto stehen lassen, auf dem Weg zur Arbeit eine Bus- oder Bahnstation früher aussteigen und ein Stückchen zu Fuß gehen oder auf Rolltreppen oder Fahrstühle verzichten.

Wer sich freizeitsportlich betätigen will, hat ja darüber hinaus eine große Auswahl – nach dem Motto „umsonst & draußen“: Ob Radfahren, Schwimmen, Joggen, Bergwandern, Nordic Walking oder was immer Spaß macht – wichtig ist, dass möglichst viele Muskeln des ganzen Körpers beansprucht werden. Und jede Bewegung zählt: Die Treppe statt dem Aufzug nehmen, schöne Tage für eine Wanderung nutzen oder die Brötchen vom Bäcker einfach mal zu Fuß holen. Apropos Brötchen, für die Stärkung zwischendurch oder unterwegs eignen sich lecker belegte Brote und Brötchen besonders gut.

Wer es schafft, sich mehr zu bewegen und ausgewogen zu essen, fühlt sich nicht nur fit und ausgeglichen, sondern entwickelt oft ein ganz neues Körpergefühl. „Sonnige“ Gedanken kommen dann oft wie von selbst – ob auf einer Wanderung, bei einer Fahrradtour oder bei einem Tagesausflug ans Wasser.

Denken Sie dabei aber auch an den Proviant. Lecker belegte Brote und Brötchen sind dafür genau richtig. Denn Getreideprodukte sind die wichtigsten Lieferanten für Kohlenhydrate – sie garantieren auch über längere Zeit einen kontinuierlichen Energienachschub und sorgen für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Das ist gerade für die im Sommer beliebten Ausdauersportarten extrem wichtig. Daneben liefern Brot und Brötchen viele Vitamine, vor allem B-Vitamine, Ballaststoffe, Eiweiß, Mineralien und Spurenelemente. Insbesondere Kalium und Magnesium sind in diesen Getreideprodukten reichlich enthalten – und besonders wichtig, um bei hochsommerlichen Temperaturen für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt zu sorgen. Und: Wer sich bewegt, sollte ausreichend trinken, beispielsweise Apfelsaftschorle, um den Mineralstoffbedarf des Körpers zu ergänzen.
Mehr dazu in den sommerlichen Tipps rund um Ernährung und Bewegung

Bewegung in den Alltag bringen

Gerade in der warmen Jahreszeit, wenn Shorts und T-Shirts, Badehose und Bikini zur Alltagskleidung werden, kann man Bewegung besonders gut gebrauchen. Denn wer jetzt etwas für seine Fitness tut und sich dabei ausgewogen ernährt, stärkt nicht nur seine Gesundheit – auch die Figur profitiert! Eigentlich ist es ganz leicht, mehr Bewegung in den Tagesablauf zu bringen – ob bei der Arbeit, Zuhause oder in der Freizeit. Keine Sorge, um sich fit und schlank zu halten, braucht man nicht gleich ein Fitnessfanatiker zu werden. Auch alltägliche Bewegungen wie die Rolltreppe im Laufschritt nehmen, Wäsche aufhängen, Gartenarbeit und Rasenmähen erhöhen das Bewegungskonto. Damit schafft man die von Experten empfohlene Mindestbewegungsdauer von 30 Minuten pro Tag fast spielend!

Durchstarten mit Powerbroten

Warum ist Brot für unsere Ernährung eigentlich so wichtig und was hat Brot mit Fitness zu tun? Auf die Nährstoffe der Getreideprodukte kommt es an. In Brot und Brötchen steckt der Stoff, der Beine macht: Kohlenhydrate, die mengenmäßig bedeutsamsten Nährstoffe in Brot & Co. helfen dabei, denn sie sind die Hauptenergielieferanten unseres Körpers. So bekommen wir die Power, die wir für aktive Freizeit brauchen. Übrigens: Der Körper baut diese Stärke-Kohlenhydrate nur langsam ab, so dass er über einen längeren Zeitraum gleichmäßig mit Energie versorgt wird – das wirkt sich positiv auf das Leistungsvermögen aus und erzeugt zudem einen guten Sättigungseffekt.
Im Ranking der wichtigsten Eiweißlieferanten in Deutschland liegen Brot und Brötchen hinter Fleisch auf Platz zwei. Eiweiß ist für Wachstum, Zellerneuerung, Muskelbildung und für viele Stoffwechselvorgänge verantwortlich.

Mit Brot und Brötchen ist es ganz leicht, der Empfehlung nach einer ausgewogenen Ernährung nachzukommen. Denn sie lassen sich besonders einfach und schmackhaft mit anderen Lebensmitteln kombinieren. Außerdem sind alle Brote und Kleingebäcke, also nicht nur die Vollkornprodukte, reich an Ballaststoffen. Entgegen ihres Namens sind diese kein Ballast für den Körper, sondern aufgrund ihrer positiven Wirkung auf den Stoffwechsel und die Darmfunktion von großer Bedeutung.

Brot & Co. für Fitness und Schönheit

Der Mix macht’s: Es ist empfehlenswert, viele verschiedene Lebensmittel zu einer gesunden Mischkost zu kombinieren. Ganz klar gehören Getreideprodukte wie Brot und Brötchen aus sport- und ernährungsmedizinischer Sicht auf den täglichen Speiseplan. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit hohem Brotanteil ist übrigens hierzulande so leicht wie nirgendwo sonst auf der Welt. Mit mehr als 300 Broten und 1.200 Klein- und Feingebäcken ist Deutschland Weltmeister in Sachen Backvielfalt. Mit unterschiedlichen Brotsorten – lecker belegt – schmeckt’s immer wieder anders.

Brot und Brötchen sind nicht nur wichtige Energielieferanten für Fitnessbewusste, sondern zudem eine besonders gute Quelle für natürliche Beautystoffe. Ernährungswissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Inhaltsstoffe von Getreide, Mehl und Brot viele positive Wirkungen haben. Die leckeren Getreideprodukte liefern wie kaum ein anderes Lebensmittel Vitamine und Mineralstoffe in einer besonders ausgewogenen Kombination. Und gerade die enthaltenen B-Vitamine sorgen für ein schönes Hautbild. Außerdem ist Brot mit 100 bis 130 Kalorien pro Scheibe echt figurfreundlich. Also die Scheiben ruhig mal dicker schneiden – und genießen!

Tipps für Strand, Berge und Garten

Die Sommerferien stehen vor der Tür, das Urlaubsquartier am Meer oder in den Bergen ist gebucht. Zur richtigen Vorbereitung eines Urlaubs mit fitnessorientiertem Freizeitprogramm gehört aber noch mehr. Sportmediziner raten vor allem wenig trainierten Freizeitsportlern, rechtzeitig mit einem Fitnessprogramm zu beginnen. Anleitung zur entsprechenden Gymnastik gibt’s im Sportverein, an der Volkshochschule, im Fitnessclub oder auf Video bzw. DVD.

Genauso wichtig wie die körperliche Vorbereitung ist die richtige Ernährung für sportlich aktive Sommerurlauber. Das Frühstück sollte die Hauptmahlzeit für den Tag sein. Brot und Brötchen liefern die Stärke-Kohlenhydrate, die als Energiebasis unverzichtbar sind.
Das gleiche gilt auch für die kleine Mahlzeit unterwegs. Eine Brotzeit mit Getreideprodukten wirkt der Muskelermüdung am besten entgegen, wie ernährungsmedizinische Untersuchungen bei Leistungssportlern gezeigt haben. Sie sollte mit frischem Obst, Milchprodukten und Fruchtsaftschorle ergänzt werden, um den ganzen Tag topfit zu sein: beim Beach-Volleyball am Strand, unterwegs bei einer zünftigen Bergwanderung, auf einer Familientour mit den Fahrrädern, bei einer Partie Federball oder Tischtennis im Garten – oder was immer einem Spaß macht.

Brotzeit-Rezepte als Fitmacher
(alle Angaben jeweils für eine Portion; die Rezeptnummern entsprechen dem Fotoangebot)

Mit Brot ist es besonders einfach, einer ausgewogenen Ernährung nachzukommen. Denn es lässt sich vielfältig und schmackhaft mit anderen Lebensmitteln kombinieren. So gelingt es spielend, fit auf Fahrt zu sein. Hier ein Rezept zum Probieren – und als Anregung, um eigene Genüsse zu kreieren: Einfach einpacken und bei einer „Tour“-Pause genussvoll entspannen bei einem

Radler-Roggenbrot

1 Scheibe Roggenmischbrot, 25 g Apfel geraspelt, 25 g Apfelspalten, 50 g Quark (20%),
1 TL Erdbeerkonfitüre

Quark mit dem geriebenen Apfel vermischen und die Brotscheibe damit bestreichen.
Mit der Konfitüre und den Apfelschnitzen garnieren. (für 1 Person 260 kcal / 1090 kJ)

Für einen Ausflug in die Natur auf Schusters Rappen sind lecker belegte Brote und Brötchen genau richtig. Denn sie sind Lieferanten für die wichtigsten Nährstoffe und eine Super-Energiequelle unseres Körpers, gerade wenn es mal steil bergauf geht. Sie bringen damit die Picknick-Power, die man für aktive Wandertage braucht, wie beispielsweise der

Bergbauern-Doppeldecker

2 Scheiben Bauernbrot (Weizenmischbrot), 20 g Butter, 3 dünne Scheiben Putenbrust, 2 Scheiben Allgäuer Bergkäse, 1 Tomate, 1/2 Zwiebel, Salz, Pfeffer und Kresse
Die Tomate in Scheiben schneiden, salzen und pfeffern, die Zwiebel in Ringe schneiden.

Die Brotscheiben mit Butter bestreichen, eine Scheibe schichtweise mit Putenbrust, Käse, Tomate und Zwiebel belegen. Mit Kresse garnieren. Die zweite Brotscheibe als Abschluss auflegen, eventuell Brote durchschneiden. (für 1 Person 390 kcal / 1640 kJ)

Brot und Brötchen liefern viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und vor allem Kohlenhydrate, durch die unser Körper über einen längeren Zeitraum gleichmäßig mit Energie versorgt wird. Das wirkt sich positiv auf das Leistungsvermögen unseres Körpers aus, wodurch auch das Fitnesstraining leichter von der Hand geht: Für mehr Power und gute Laune beim „Chill Out“ sorgt z.B. ein

Fitness-Körnerbrötchen

1 Kürbiskernbrötchen, 50 g Quark (20 %), 20 g Vollmilch-Joghurt (3,5 %), 1 hart gekochtes Ei, Pfeffer und Salz, 1 Msp. Curry, 1 TL Schnittlauchröllchen, 3 kleine Apfelspalten, Schnittlauchröllchen zum Dekorieren

Das Ei pellen, eine schöne Scheibe zur Dekoration abschneiden, den Rest in kleine Würfel schneiden. Eine Creme aus Joghurt, Quark, Schnittlauch, den Gewürzen und den Eierwürfeln herstellen, das aufgeschnittene Brötchen damit bestreichen und mit Apfelspalten und der Eischeibe garnieren, mit Schnittlauchröllchen bestreuen. (für 1 Person 280 kcal / 1180 kJ)

Eiweiß ist als Nährstoff für Wachstum, Zellerneuerung, Muskelbildung und vielfältige Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Brot und Brötchen gehören zu den wichtigsten Lieferanten. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist es besonders vorteilhaft, wenn sich pflanzliche und tierische Eiweißquellen ergänzen. Also beispielsweise aus Brotgetreide, wozu auch Dinkel als sog. „Spelzweizen“ zählt, und aus Milchprodukten – gemeinsam für Gesundheit mit Geschmack wie bei der

Ping-Pong-Dinkelschnitte

1 Scheibe Dinkelbrot, 10 g Butter, 1 Handvoll Feldsalat-Röschen (gewaschen), 2 Scheiben Butterkäse, 1 TL Preiselbeerkonfitüre

Die Brotscheibe mit Butter bestreichen und mit Feldsalat belegen, ein schönes Röschen zurückbehalten. Den Butterkäse auf dem Feldsalat anordnen, mit der Preiselbeerkonfitüre und dem Feldsalatröschen garnieren. (für 1 Person 310 kcal / 1300 kJ)

Milch als Schlummertrunk besonders vorteilhaft

Milch und Milchprodukte sind für alle Altersgruppen gute Quellen für den Mineralstoff Calcium, der bekanntlich für stabile Knochen sorgt. Auch pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Samen enthalten Calcium und können die
Calciumzufuhr sinnvoll ergänzen. Jedoch kann der Körper das Calcium aus Milch und Milchprodukten besser aufnehmen.

Optimal: Die Calciumzufuhr in mehreren Portionen über den Tag hinweg verteilen. Und besonders vorteilhaft: Vor dem Schlafengehen ein
Glas Milch trinken oder einen Becher Joghurt löffeln, denn das hilft, den nächtlichen Knochenabbau zu kompensieren. Für Jugendliche und Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich 1000 bis 1200 Milligramm Calcium.
Jeweils 200 bis 250 Gramm Milch, Kefir, Buttermilch oder Joghurt liefern rund 300 Milligramm Calcium, zwei Scheiben Käse (50 bis 60 Gramm) 400 Milligramm. Dazu calciumreiches Gemüse wie Broccoli, Fenchel, Grünkohl, Lauch, Kohl- oder Blattgemüse,
calciumreiches Mineralwasser mit mindestens 150 mg Calcium pro Liter – und schon ist der Tagesbedarf an Calcium gedeckt.

Genusshandwerker

genusshandwerker.de lautet die Adresse des ersten deutschen Spezial-Anbieters von frischen Kochzutaten für den Privathaushalt. Das Sortiment umfasst dreihundert regionale Spezialitäten. Die Genusshandwerker liefern Frischgeflügel von einem französischen Hof an der Loire, Ragout vom Bunten Bentheimer Bio-Schwein aus Westfalen und Ziegenfrischkäse mit Walnusskrokant aus der Vulkaneifel. Der Einkauf über das Internet spart Zeit und schont das Klima (Höfe besuchen ist schön, aber nicht ökologisch). Die Lieferanten garantieren einen fachgerechten Transport, bei dem die regionalen Geschmackserlebnisse nichts von ihrer Intensität und Frische einbüßen. Andreas Hegmann und
Hans-Georg Pestka haben auf ihren Reisen durch Europa „auffallend leckere Produkte entdeckt und besondere Menschen, die in Ihrer Arbeit konsequent zugunsten der Genussqualität handeln.“

Der Geflügelhof von Patrick Ménard liegt in einem Wald in Ouchamps an der Loire. Die
Familie züchtet und schlachtet traditionelle Geflügelrassen nach den strengen Auflagen
des französischen Qualitätszeichens Label Rouge. Das Federvieh wächst im Freiland
auf und wird erst kurz vor der Geschlechtsreife (nach 81 bis 91 Tagen) stressfrei
geschlachtet. Die Genusshandwerker bieten im Internet verschiedene Hühnerrassen
aus bäuerlicher Haltung an, darunter das Blaufuss-Huhn (Poulet Pattes Bleues), das
Schwarzfederhuhn (Poulet Noir) und ein Perlhuhn (Pintade).

Maria und Martin Büning führen einen ökologisch bewirtschafteten Arche-Hof im
westfälischen Laer. Die Hauptrolle spielen hier die Bunten Bentheimer, eine selten
gewordene Schweinerasse mit hervorragendem Geschmack. Die Fasern dieses
Schweinefleisches sind fein und saftig. Der Geschmack rührt von einer zarten
Marmorierung des Fleisches. Das Bunte Bentheimer gilt unter Kennern nicht als das
magerste Schwein, aber als eines der delikatesten. Die Genusshandwerker liefern
Ragout, Lende und dicke Schulter der bunten Glücksschweine.

Genau wie die Lebensmittel-Produzenten stellen auch die frisch gebackenen Online-Händler ihre
(Liefer-)Qualität unter Beweis: Erstmals in Deutschland kommt beim Versand der
„Temperatur-Zeit-Indikator“ als Beleg für die Frische einer Lebensmittel-Lieferung zum
Einsatz. Die Kundschaft kann auf einem Aufkleber am Frischprodukt kontrollieren, ob
die korrekte Aufbewahrungstemperatur (Frischfleisch: zwei Grad, Käse: zehn Grad)
während des Transportes vom Lager an die Haustür erhalten blieb.

www.genusshandwerker.de

Lagerkartoffeln – Erst kontrollieren, dann kochen

Kartoffeln sind gesund. Doch auf die Lagerung kommt es an. Werden Kartoffeln nicht richtig ausgereift gelagert oder ruhen sie den Winter über zu hell, bildet sich schnell das giftige Alkaloid Solanin. Helle und zu warme Lagerräume fördern zudem das Keimen der Kartoffeln. „Sind die Keime bereits länger als ein Zentimeter, sollten die Kartoffeln nicht mehr verzehrt werden“, so die einschlägige Empfehlung des Wissenschaftlers Dirk Schillings von der Universität Hohenheim bei der DGE-Fachtagung am 29. März in Stuttgart-Hohenheim. Wer Kartoffeln selbst lagern möchte, sollte auf die richtige Raumtemperatur achten. 5 Grad Celsius sind optimal, da die Kartoffeln bei dieser Temperatur am wenigsten atmungsaktiv sind und daher kaum keimen.

Bei Kartoffeln wird in Deutschland immer noch einheimische Ware bevorzugt. Rund 85 Prozent der gekauften Kartoffeln stammen vom deutschen Acker. Favoriten sind die vorwiegend-festkochenden Sorten. Greifen ältere Menschen noch gern zu frischen Kartoffeln, so bevorzugen jüngere Konsumenten eher von der Industrie verarbeitete Kartoffelprodukte, allen voran Tiefkühlware. Die Marktforscherin Astrid Wilckens von der ZMP, Bonn, hat dafür eine Erklärung: „Die Kartoffel steht beim Käufer für Tradition. Nudeln und Reis dagegen signalisieren Fitness.“ Die Pellkartoffel tut sich bei der jüngeren Generation zunehmend schwer und kämpft in Imagefragen mit den heißgeliebten Pommes frites. Schade nur, dass die frittierten Kartoffelstifte inhaltlich viel weniger bieten als ihre gepellten Kollegen. Pellkartoffeln liefern wichtige Mineralstoffe und Vitamine, wertvolles Eiweiß und wenig Kalorien.
Frites und Chips dagegen bieten wenig „drin“, aber mehr „drauf“, nämlich Fett und Gewürze. Im Extremfall können die frittierten Produkte mehr als 40 Prozent Fett liefern. Je größer und gerillter die Oberfläche, desto fetter das Produkt.
(aid, Maria Hufnagl)

Tim Mälzer und Jamie Oliver bei Kerner

Ob Wolfsbarsch in der Tüte oder karamellisiertes Obst – Freitag geht es bei
„Johannes B. Kerner“ heiß her. Der englische Star-Koch Jamie Oliver und der deutsche TV-Koch Tim Mälzer tischen jeweils drei leckere Gerichte auf und liefern sich ein wahres Kochduell. Warum Jamie Oliver ein blaues Auge hat und der ZDF-Moderator zum Küssen ist – mehr bei Kerner.

ZDF,Feitag, 09.03.07 23:00 Uhr

Hessen a la carte

Die besten Köche Hessens liefern sich wieder einen spannenden Wettkampf. Es geht um den Eisvogelpokal 2006. Wer von den jungen Köchinnen und Köchen bereitet das beste hessische Menü zu? Es dürfen nur heimische Zutaten verwendet werden, und die Jury ist unerbittlich beim Verkosten der Gerichte.

HR, Samstag, 25.11., 16:15 – 16:30 Uhr

Test: Toaster

Toaster im Test:

Die Hälfte bringt ein „gutes“ Ergebnis, vier fielen durch

Die Finger muss sich heute niemand mehr verbrennen, der Toast zum Frühstück bevorzugt. Die meisten modernen Toaster sind technisch sicher, leicht zu bedienen und liefern ein knuspriges Ergebnis. 22 Geräte der so genannten Pop-up-Variante, die das Brot also oben aus dem Toaster herausschieben, hat die Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe von test geprüft. Darunter 19 Zweischeibentoaster und drei Geräte, die bis zu vier Scheiben auf einmal toasten können; eine interessante Alternative für Familien.

Die Geräte mit den besten Testergebnissen liefern gleichmäßig von beiden Seiten geröstetes Brot, der Bräunungsgrad lässt sich über einen Regler problemlos einstellen. Diese Geräte sind in puncto Sicherheit mit „sehr gut“ getestet: Sie lassen sich auch während des Betriebes problemlos anfassen ohne die Finger zu verbrennen und verfügen über einen Mechanismus, der das Gerät bei einem Verklemmen der Brotscheiben automatisch abschaltet. Die Testsieger sind Braun MultiToast und Kenwood TT290. „Mangelhaft“ waren fünf Geräte. Zwei Geräte haben den Sicherheitstest nicht bestanden. Drei Toaster versagten den Dienst im Haltbarkeitstest. Wichtiger Tipp der Tester: Verkohlter Toast gehört in den Müll. Hell toasten ist gesünder.

Fish ’n’ Fun – Die Angelshow

Ruhe in unberührten Landschaften, die Verbundenheit mit der Natur und die volle Konzentration auf den großen Fang – für rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland ist Angeln das Größte, auch für den Angelprofi August-Walter (Auwa) Thiemann, der die Sendung moderiert.

Und es könnten noch mehr werden. Denn in der Angelshow „Fish ’n’ Fun“ sind nicht nur Profis gefragt, sondern auch Angel-Einsteiger. In Teams von jeweils drei Leuten treten sie gegeneinander an. Die Experten (etwa von ortsansässigen Fischerei-Clubs) gegen diejenigen, für die Fisch bisher nur via Tiefkühltruhe auf den Teller kam. Doch auch die Einsteiger haben realistische Chancen, den Wettbewerb zu gewinnen. Denn bevor es los geht, gibt´s noch einen Angel-Crash-Kurs. Und dann wird sich zeigen, wer das richtige Händchen für die größten Fische hat.

Geplant sind 15 einstündige Sendungen, die Anglern und solchen, die es werden wollen auf äußert unterhaltsame Art und Weise wissenswerte Informationen sowie jede Menge Tipps und Tricks rund um dieses beliebte Hobby liefern.

Neben Technik-Tricks in Bereichen wie Fliegenfischen und Hochseeangeln zeigt „Fish ’n’ Fun“ faszinierende Landschaftsaufnahmen von Deutschlands schönsten Angler-Paradiesen und leckere Fisch-Rezepte mit lokalen Spezialitäten. Denn im Basislager am Ufer oder auch direkt bei den Anglern auf dem Kutter zaubert „Junge Wilde“ – Koch Steffen Sonnenwald die köstlichsten Fischgerichte. Und die bringen sicher auch Nicht-Angler auf den Geschmack. Na dann: Petri Heil!

Erster Sendetermin
Samstag, 2.09.2006, 19.15 Uhr

Themen:
– Dorsche vom Kutter auf der Ostsee
– Hechtjagd mit Belly Boot auf der Schwentine

Auf DMAX, vorher XXP

Neue Alternativen zur Milch

Bis zu 20 Prozent der Deutschen vertragen keine Milch, denn sie
leiden unter einer Laktose-Intoleranz. Magenschmerzen und Durchfall
sind meist die Folge, außerdem wird auch das Milcheiweiß vielfach
nicht vertragen.

Doch es gibt Alternativen, denn es kommen immer
mehr Milchersatzprodukte auf den Markt. Dazu zählen nach
Soja-Getränken auch Reis-, Hafer- und Mandeldrinks, die als
Milch-Imitate angeboten werden, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer
neuen Ausgabe berichtet.

Zugleich sind sie cholesterinfrei und
kalorienärmer als Milch. „Ihr pflanzliches Eiweiß soll zudem
Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken“, sagt
Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung.

Milch gilt vor allem als wichtiger Kalzium-Lieferant, die Imitate
liefern hingegen nur wenig von diesem Mineralstoff. Er wird
allerdings vielen Drinks zugesetzt. Studien mit Soja zeigen zudem,
dass die Kalziumverfügbarkeit vergleichbar mit Milch ist. Allerdings
schmeckt keiner der Drinks wie Milch.

Die Alternativprodukte aus Reis
oder Mandeln sind süßer, die aus Hafer würziger und Soja-Drinks
nussiger.
Übrigens können auch Soja-Produkte bei Allergikern
Unverträglichkeiten hervorrufen.