Lesen geht besser auf Papier!

Modernist Bread im Metallschuber (ISBN 9780999292938)

Ein Text lässt sich auf dem Bildschirm lesen oder auf Papier. Wer eine Geschichte jedoch in einem Buch liest, kann sie hinterher besser wiedergeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit Studenten. Eine mögliche Erklärung dafür ist: Intensives Lesen begünstigt geistige Prozesse wie kritisches Denken, Analysieren, Hinterfragen. Lektüre am Bildschirm aber verführt eher zum Querlesen, Überspringen und flüchtigen Überfliegen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. 

Modernist Bread im Metallschuber (ISBN 9780999292938)
Modernist Bread im Metallschuber (ISBN 9780999292938)
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Mythen und Fakten zu Milch

Wie bei einigen Lebensmitteln üblich, halten sich einige Merksätze und Mythen über Generationen. Dass Spinat vielleicht nicht die sagenhaft einzige Eisenquelle in der Natur ist – Popeye hin oder her – hat sich bereits herumgesprochen. Bei der Milch halten sich aber einige „Weisheiten“ offenbar hartnäckiger. So ist immer wieder zu lesen, dass Milch ein „Kalziumräuber“ sei. Das ist eine schöne Schlagzeile, weil sie verblüfft; lernt man doch in der Schule und am Frühstückstisch, dass Milch gut für die Knochen sei. Wegen des Kalziums. Schaut man genauer im Internet, findet man gleichzeitig die – mit scheinbar ebenso guten Argumenten – getroffene Aussage, man könne seinen Kalziumbedarf ohne Milch nicht decken und bekäme unweigerlich später eine Osteoporose.
Da fragt sich doch der Durchschnittsdeutsche, wer nun Recht hat. Schwarz oder weiß? Hop oder Top? Ist Milch gesund oder nicht?

Mit den Mythen hat sich ein Wissenschaftlerteam um Luise Schumann vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung, Gießen beschäftigt. Die Ernährungswissenschaftlerin hat in der Zeitschrift „Ernährung im Fokus“ Studien zur Milch auf diese Aspekte beleuchtet und kommt zu dem Schluss: Milch und Milchprodukte sind keine „Kalziumräuber“, sondern liefern Kalzium mit einer guten Bioverfügbarkeit. Zwar tragen die enthaltenen schwefelhaltigen Aminosäuren zu einer vermehrten Kalziumausscheidung über den Urin bei, in der Summe ist die Kalziumbilanz beim Konsum von Milch und Milchprodukten jedoch positiv.

Auch was den Bedarf, beziehungsweise die „drohende Osteoporose“ bei Nicht-Milchtrinkern angeht, gibt es eine klare Aussage. „Kalzium ist ein kritischer Nährstoff in der deutschen Gesamtbevölkerung, insbesondere bei Teenagerinnen und älteren Menschen“, so die Aussage der Wissenschaftler. Sie geben weiter Entwarnung: „Eine ausreichende Kalziumzufuhr ist jedoch auch ohne den Konsum von Milch und Milchprodukten umsetzbar, etwa bei veganer Ernährung. Allerdings haben viele Veganer eine sehr niedrige Kalziumzufuhr und damit vermutlich ein erhöhtes Osteoporoserisiko.“ Allerdings zeige sich dieser Zusammenhang nicht in allen Studien. Veganer sollten dennoch auf einen ausreichenden Verzehr kalziumreicher Lebensmittel achten.
Harald Seitz, www.aid.de

Karambole (Sternfrucht)

Sternfrucht giftig für Nierenkranke – Ein Nervengift in der Frucht muss über Nieren ausgeschieden werden können

Die Sternfrucht, auch als Karambole bekannt, wird hierzulande oft als kulinarische Dekoration genutzt. Menschen mit einem Nierenleiden dürfen sie aber nicht essen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Der Genuss könne bei ihnen zu Vergiftungen, Erbrechen, Krampfanfällen und sogar zum Tod führen. Ursache ist das Nervengift Caramboxin der Sternfrucht. Wissenschaftler der Universität Sao Paulo (Brasilien) haben es nun isoliert und nachgewiesen, wie es im Gehirn wirkt. Gesunde Menschen scheiden das Gift über die Nieren aus.

Weitere Informationen zur Sternfrucht lesen Sie unter

http://www.apotheken-umschau.de/Sternfrucht

Sergio Herman schliesst das Oud Sluis

Einer der besten Köche der Welt, Sergio Herman schließt zum Jahresende sein 3 Sterne Restaurant – damit ist der Weg zu neuen Taten freigemacht! Es bleibt spannend!

Lesen Sie ein Interview von Mara Grimm zu Hermans Beweggründen

Sergio Herman always said he would close Oud Sluis on a high note. That time has come. On 22 December 2013, the Dutch chef will close the doors of his three-star restaurant: ‘I can’t wait to start from scratch’ says Herman.

You’ve always said you wanted to end things at Oud Sluis on a high note. How do you know this is right time?

I’ve literally and figuratively reached my peak at Oud Sluis. I’ve spent years refining flavours and perfecting dishes and now feel that I’m at the top of my abilities here; I don’t think I can achieve a higher level of cooking with Oud Sluis. The lack of available physical space is also a barrier. Right now, there are 18 of us working in the kitchen – we have to fight for every bit of space and that can be very frustrating. So even if I wanted to, there’s no way to expand. That’s why it’s time to close up and let go. I look forward to focusing on new, fresh projects.

Lesen Sie auf Sergio Hermans Webseite weiter:
www.sergioherman.com/en/

Ron Blaauw

Ron Blaauw vom gleichnamigen Restaurant in Amsterdam gibt seine zwei Sterne zurück und eröffnet stattdessen Ron Gastrobar: Die Freiheit gönne ich mir!

Wie Helmut Hetzel in der Stuttgarter Zeitung schreibt, wird Blaauw im Bistro 25 verschiedene Gerichte anbieten, jedes für 15 Euro.
„Meine beiden Michelin-Sterne gebe ich zurück. Ich will sie nicht mehr. Ich will meine Freiheit wieder. Ich will kochen, ohne auf all die Details der Etikette, die Michelin vorschreibt, achten zu müssen“, so Blaauw gegenüber der Stuttgarter Zeitung. „Auch die Weine werden bei mir künftig viel billiger, als sie es bisher waren. Sie werden aber nicht schlechter.“

Lesen Sie den gesamten Artikel hier:
www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.amsterdamer-nobel-restaurant-macht-zu-starkoch-gibt-seine-michelin-sterne-zurueck.a7d5b129-0e0c-4199-bc18-1db1efeb1908.html

Hotel Hampton Berlin

Das Hampton ist ein Drei Sterne Hotel von Hilton – das Haus in der Westberliner City wird sehr gut von Mirko Schulze geführt

Die Begrüßung der jungen bulgarischen Rezeptionistin war sicher die wärmste der letzten 100 Hotels. Sie fragte nach der Anreise, erklärte alles, wenn sie was nicht wusste, fragte sie die erfahrenere Kollegin. Man hatte den Eindruck, man war bei ihr Zuhause. Auch in den Folgetagen grüßte sie mit Namen. Das war schon mal 5 Sterne Niveau.

Kennen Sie das? Sie lesen eine Restaurantkritik von Bernd Matthies und wenn sie auch schon dort gewesen sind, erkennen Sie alles wieder. Sie lesen eine Kritik von Heinz Horrmann und Sie denken, da muss es noch ein anderes Hotel geben, mit dem gleichen Namen. Horrmann beschrieb das Hotel vor kurzen in Die Welt. Wieso der Berliner Horrmann in Berlin ein Hotelzimmer braucht, bleibt sein Geheimnis.
Das Zimmer ist akzeptabel sauber wenn man nicht zu genau hinguckt, jedoch wirklich nicht „klinisch“ wie Horrmann in der Welt schreibt.
Das Zimmer ist sehr groß, hat aber überhaupt keine Ablageflächen. Ich rufe die Rezeption und frage, ob ich was übersehen habe. Man sei ein Businesshotel und da wird alles gehangen. Ich war verblüfft. Offenbar hängen BusinessPeople ihre Socken und Unterhosen auf einen der wenigen Bügel. Das ist schade, das eine Kommode fehlt. Auch ein Kühlschrank wäre fein.
Es gibt einen Schreibtisch mit einem unbequemen Bürostuhl. Vom Schreibtisch kann man nicht den Flach-TV sehen, der ein sehr gutes Bild liefert.
Das Duschbad ist prima, aber auch hier fehlt Ablageflächen.

Insgesamt ist das Zimmer groß, sauber und ansprechend. Gewöhnungsbedürftig ist das Lichtsystem.

Horrmann reklamierte fehlendes Obst. Wir hatten jeden Tag, bis auf den Feiertag – da war es alle – einen hochwertigen frischen Obstsalat und Bananen und Äpfel. Es gab auch immer frische Tomaten und Gurken. Das Frühstück ist im Zimmerpreis enthalten. Es geht hektisch zu, es ist alles da, was man sich wünscht, jedoch eher im preiswerten Bereich, was wohl in einem Drei Sternehaus normal ist.

Einzig beim Bacon würde ich mir wünschen, dass der sorgfältiger gebacken wird und Toast als festsaugende Unterlage hätte. Bitte nicht missverstehen, es ist gratis und ich habe oft schon für 15 Euro schlechteres Frühstück gehabt.

Dafür ist das sehr schnelle Internet prima, nur dass man sich permanent wieder einloggen muss, ist nervig. Ob es da nicht bequemere Lösungen geben könnte?

Fazit: Wir zahlten knapp 110 Euro die Nacht für das Doppelzimmer incl. WLAN und Frühstück zu Hauptsaison. Das Zimmer hat zwar Null Sexappeal, gefiel uns aber durchaus gut. Da kann man jederzeit hin. Wenn es aber z.B das Palace für wenig Geld gibt, würde ich das Palace nehmen.

Hampton Berlin West: www.booking.com/hotel/de/hampton-by-hilton-berlin-city-west.de.html?aid=341745
Hotel Palace: www.booking.com/hotel/de/hotelpalace.de.html?aid=341745

Ali Güngörmüs

Ali Güngörmüs in einem schönen TAZ Interview über Gourmet-Küche: Wenn du ein Gourmet-Restaurant führst und dich für gesunde Ernährung einsetzt, dann kannst nicht für Fertigsuppen oder Instantbrühe werben

TAZ: Türke, Hauptschulabschluss, Lehre im Wirtshaus: Das läuft eigentlich nicht auf eine Karriere als Sternekoch hinaus.

Ali Güngörmüs: Ja, ein Moslem, der auch noch Schweinsbraten verkauft!

Lesen Sie das interessante Interview mit Ali Güngörmüs vom Hamburger Le Canard in der TAZ: www.taz.de/Ali-Guengoermues-ueber-Gourmet-Kueche/!104451/

Markus Mraz

Graue Vorstadt in Wien-Brigittenau. Die Bim quietscht um die Kurve. Hier irgendwo soll es sein, eines der besten Restaurants von Wien, „Mraz & Sohn“. Hier kocht Markus Mraz, 43, der ständig experimentiert und Neues ausprobiert. Aufgewachsen ist er im Vorstadt-Wirtshaus seiner Eltern Gertrude und Karl-Heinz. Schon als Knirps schälte er Kartoffeln und briet Schnitzerln heraus. Bis heute dreht sich das ganze Leben des Spitzenkochs ausschließlich ums Essen. Sogar seine Urlaubsplanung richtet Mraz in erster Linie nach kulinarischen Highlights und Top-Weingütern aus.

Lesen Sie den kompletten Artikel bei FORMAT:
www.format.at/articles/1242/698/344541/markus-mraz-freizeit-kochdunst

Black Ivory Coffee

30 graueRüsselträger im Elefantencamp des Anantara Golden Triangle Resort in Thailand sind Kaffeeproduzenten geworden. Sie stellen den Black Ivory Coffee her. Die Herstellung des Kaffees ist überaus aufwendig: Die Elefanten fressen Kaffeekirschen, veredeln diese bei der Verdauung und scheiden sie wieder aus. Anschließend lesen ihre Mahouts (Elefantentrainer) und deren Frauen die Bohnen per Hand aus und lassen sie in der Sonne trocknen. So werden derzeit gerade einmal 50 Kilogramm des begehrten Kaffees zu einem Kilopreis von 1.100 US-Dollar auf dem Weltmarkt gehandelt.

Die Delikatess-Neuheit entsteht unter dem Dach der Golden Triangle Asian Elephant Foundation (GTAEF), einer Stiftung, die Anantara ins Leben rief. Acht Prozent des Verkaufserlöses kommen der GTAEF und somit wiederum den Dickhäutern zugute.

Lesen Sie die gesamte Story bei Espressomaschine.de:
www.espressomaschine.de/10-kaffee/86-black-ivory-coffee.html

Oktoberfest-Essen ist gesund

Jetzt braucht keiner mehr ein schlechtes Gewissen zu haben. Der Münchner Koch Alfons Schuhbeck, bekannt aus der McDonalds Werbung und als Konservensuppen-Testimonial, meint, die Ernährungsforschung habe herausgefunden, das Essen mit Freude nicht dick macht: „was man mit Vergnügen isst, macht weniger dick, als das was man unter Zwang isst,“ meint der korpulente TV Koch. Ob Schuhbeck hier das richtige Näschen hatte?

Dann, auf zur Wiesn: oans, zwoa gsuffa!

Das ist nicht die erste Entgleisung des Herrn Schuhbeck, hier lesen Sie mehr Merkwürdikeiten: www.gourmet-report.de/artikel/340332/Abrechnung-mit-Alfons-Schuhbeck.html

Gourmet Report wünscht viel Spaß und rät zur Mässigung!