Tipps für das perfekte Steak

Kurzgebratenes zum Fest

Kurzgebratenes für das Weihnachtsmenü ist ein ganz
besonderer Genuss. Dabei gehen die Meinungen über das perfekte Steak
auseinander. Besonders beliebt ist ein halb durchgegartes Steak
(medium), das innen butterweich und zart rosa ist und außen eine
Kruste hat. Manche mögen es lieber blutig (rare), andere nur komplett
durchgegart (well done).

Ein Steak auf den Punkt zu bringen ist keine Kunst. Es müssen nur
ein paar Dinge beachtet werden. So sollte das Fleisch Zimmertemperatur
haben, wenn es in die Pfanne kommt. Ansonsten würde es an der
Oberfläche überhitzen und austrocknen, bevor es im Kern heiß genug
ist. Daher ist es wichtig, das Fleisch mindestens 30 Minuten vor dem
Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Nun wird ein raffiniertes Öl wie Rapsöl oder Butterschmalz in einer
gusseisernen Pfanne erhitzt. Das Fett muss heiß sein, damit sich eine
Kruste und Röstaromen bilden können und die kurze Bratzeit zum Garen
ausreicht. Das Steak wird mit einem Küchentuch trocken getupft und in
der Pfanne von beiden Seiten scharf angebraten. Beim Wenden sollten
Sie nicht mit der Gabel einstechen, damit kein Fleischsaft verloren
geht. Nach wenigen Minuten ist das Fleisch fertig, wobei die Bratdauer
je nach Art, Größe und Dicke des Stücks variiert. Anschließend
kommt das Fleisch für 5 bis 10 Minuten bei 150 bis 160 Grad in den
vorgeheizten Backofen. So bleibt der Saft erhalten, und es gart noch
etwas nach. Erst kurz vor dem Servieren wird das Steak gewürzt. Denn
beim Braten würde der Pfeffer verbrennen und das Salz dem Fleisch
Wasser entziehen.

Nur wenn die Fleischqualität stimmt, kann ein Steak wirklich
überzeugen. Lassen Sie sich beim Metzger beraten. Das Fleisch sollte
von feinen weißen Fettadern durchzogen sein, damit es saftig und
aromatisch ist. Schweinefleisch muss frisch sein, während Rindfleisch
für zwei bis vier Wochen abgehangen sein sollte. Außerdem ist nicht
jedes Fleisch zum Kurzbraten geeignet. Beim Rind sind Stücke aus
Roastbeef, Filet oder Hüftfleisch zu empfehlen. Filet, Keule und
Rückenkotelett sind beim Lamm mögliche Teile, während beim Schwein
Kotelett, Schnitzel, Nacken und Filet bevorzugt werden.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Gewürz-Sommelier

Die beliebte Qualifizierungsreihe zum Gewürz-Sommelier startet im Februar 2017 zum vierten Mal. Für die Teilnahme an den Kursen vergibt die Adalbert-Raps-Stiftung drei Stipendien, die sowohl die Kosten des Lehrgangs als auch der Unterbringung decken. Bewerben kann sich, wer über eine abgeschlossene Ausbildung in der Lebensmittel- oder Gastronomiebranche verfügt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seminarreihe erarbeiten sich unter Anleitung von Experten umfassende Kenntnisse über die Vielfalt der Gewürze, ihre Geschmackswelt und ihre Kombinationsmöglichkeiten. Durch intensive Sensorik-Schulungen und zahlreiche Praxiseinheiten lernen die zukünftigen Gewürzspezialisten die Heil- und Gesundheitswirkungen kennen. Sie erfahren außerdem welche Qualitätsunterschiede es bei Gewürzen und Kräutern gibt und woran man sie erkennt. Erstmalig demonstrieren erfahrene Sommeliers aus den Fachbereichen Wein, Käse, Bier und Edelbrände bei Verkostungen wie ihre Produkte vom professionellen Food Pairing und Food Completing profitieren. Abgerundet wird das abwechslungsreiche Programm mit Exkursionen und Betriebsbesichtigungen. Nach sechs zweitägigen Seminarblöcken stellen die angehenden Gewürz-Sommeliers ihr neu erlerntes Wissen in einer mündlichen sowie schriftlichen Prüfung unter Beweis und erhalten nach Bestehen das Zertifikat.
Zu Ehren ihres Gründers Adalbert Raps vergibt die Stiftung für die Ausbildung zum Gewürz-Sommelier seit 2014 jährlich drei Stipendien in Höhe von je 2.500 Euro. Mit diesem Engagement eröffnet die Stiftung Gewürzinteressierten den professionellen Zugang zur Gewürz-Welt und zu neuen beruflichen Perspektiven. Die diesjährigen Stipendiaten, Christoph Landwehr und Susanne Peters, konnten ihre Gewürzkompetenz bereits in ihre jeweiligen Berufe einbringen. Gewürz-Sommelière Peters setzt Gewürze nun gezielter und mit spielerischem Ansatz bei Social Sense, einer gemeinnützigen GmbH in München, für das Integrationsprojekt „Gaumen Freunde – gutes Essen, Gutes tun!“ ein. Der Kölner Rohstoffeinkäufer Christoph Landwehr hat sich mit seiner neu erworbenen Gewürzexpertise für das Sensorik-Panel bei seinem Arbeitgeber Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG qualifiziert.
Der Intensiv-Lehrgang zum Gewürz-Sommelier wird vom bayrischen Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) ausgerichtet. Aufgrund der großen Nachfrage wird das KErn im Herbst 2017 voraussichtlich eine zweite Seminarreihe starten. Die Adalbert-Raps-Stiftung hat ihre Kooperation bereits zugesagt und wird erneut drei Stipendien vergeben.

Die Förderung richtet sich generell an alle, die eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Lebensmittelbereich und berufliche Erfahrung in Lebensmittelindustrie, Handwerk, Gastronomie oder Handel vorweisen können. Interessierte können sich noch bis zum 5. Dezember bei Simone Aigner unter info@raps-stiftung.de bewerben.

Weitere Informationen zu den Kursinhalten finden sich unter www.cluster-bayern-ernaehrung.de/qualifizierungen/gewuerz-sommelier und speziell zu den Stipendien der Adalbert-Raps-Stiftung unter www.raps-stiftung.de/engagement/projekte-zu-ehren-des-stifters/stipendien-gewuerz-sommelier.

Termine für das Frühjahr 2017:
20.02.2017 – 21.02.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 1 in Kulmbach
20.03.2017 – 21.03.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 2 in Kulmbach
03.04.2017 – 04.04.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 3 in Kulmbach
08.05.2017 – 09.05.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 4 in Kulmbach
22.05.2017 – 23.05.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 5 in Klingenberg am Main
12.06.2017 – 13.06.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 6 in Kulmbach

1976 durch Nachlassverfügung des Apothekers und visionären Industriellen Adalbert Raps gegründet, setzt sich die Kulmbacher Stiftung seit fast 40 Jahren engagiert für soziale Projekte sowie für Forschungsleistungen in der Lebensmittelbranche ein. Die Adalbert-Raps-Stiftung ist stiller Gesellschafter der RAPS GmbH & Co. KG.

Schmecken und Genießen kann man lernen

Sinnesschulungen so früh wie möglich

Wenn ein Stück Schokolade im Mund schmilzt, löst das eine physikalisch-chemische Reaktion aus. Eine Vielzahl von Stimulanzien wird frei gesetzt und für die Geschmacksknospen und die Riechzellen zugänglich gemacht. Der Feinschmecker muss sich auf diese Sinneswahrnehmungen einstellen, sich konzentrieren und störende Einflüsse ausblenden. Der Genuss von Schokolade, aber auch von allen anderen Lebensmitteln oder Getränken, braucht also Zeit. Das ist eine von sieben zentralen Genussregeln, die Dr. Rainer Lutz, klinischer Psychologe und Therapeut, in seinem Beitrag „Genuss und Genießen“ in der neuen Ausgabe der aid-Fachzeitschrift Ernährung im Fokus vorstellt.

Die Eigenschaften eines Nahrungsmittels sind nicht unbedingt Voraussetzung für Genuss. Entscheidend ist das Verhalten des Genießers. Und das lässt sich mit Sinnesübungen in die richtige Richtung lenken, alleine oder in der Gruppe. Genussschulungen, bei denen ausgehend vom Riechen nach und nach alle Sinnen erkundet werden, finden beispielsweise in der Therapie von Depressionen, Schizophrenie, Abhängigkeitserkrankungen und Essstörungen Anwendung. Ihr Ziel ist letztendlich Selbstfürsorge, erklärt Lutz: „Die Person sieht sich in der Verantwortung für sich selbst und ihr Wohlergehen.“

Auch gesunde Menschen können davon profitieren und ihr Leben mehr genießen. Der Experte verweist auf Untersuchungen, wonach eine entspannte und an Genuss orientierte Lebensführung Lernprozesse begünstigt, Energien freisetzt und das Immunsystem stärkt.

Besondere Bedeutung haben Sinnesschulungen im Kindesalter. „Zwar sind alle Sinnesorgane von Geburt an funktionsbereit, man kann jedoch nicht von vornherein feine Geschmacksnuancen unterscheiden. Das muss man üben“, erklärt Angela Dietz, Oecotrophologin im Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) in Freising. Sie stellt in ihrem Zeitschriftenbeitrag einen vom KErn entwickelten Geschmacks-Parcours vor, der bei Ernährungsbildungsmaßnahmen in Bayern eingesetzt wird. Ab Juni 2016 können Kindergärten und Grundschulen in Bayern den Parcours ausleihen.
Eva Neumann, www.aid.de

aid-Zeitschrift „Ernährung im Fokus“ Heft 01-02/2016
Bestell-Nr. 5681, Preis: 4,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=5681

Wie viel Gluten ist wirklich drin?

In einem Verbundprojekt hat die Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) 43 ausgewählte Lebensmittel und Getränke auf ihren exakten Glutengehalt untersucht. Bisher fehlten diese Angaben, die für Fachpersonal und von einer Lebensmittelunverträglichkeit betroffenen Personen relevant sind. „Unsere langjährige Expertise im Bereich der Glutenanalytik ermöglicht es, erstmals belastbare Glutengehalte in Lebensmitteln anzugeben“, so Prof. Dr. Peter Schieberle, Direktor der DFA. Das Projekt – gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten – hilft somit, einen gesicherten Überblick über die Gehalte an Gluten zu geben.

Werte für Getreide, Mehle, Brote und Biere
Erwartungsgemäß enthalten Weizen und die daraus hergestellten Mehle die höchsten Glutengehalte. Nur Dinkel und Dinkelmehle weisen höhere Werte aus. So enthält beispielsweise das Dinkelmehl Type 630 im Mittel 10.300 mg Gluten/100g. Zum Vergleich: Das bevorzugte Haushaltsmehl ist das Weizenmehl Type 405 mit 8.660 mg Gluten/100 g. Die niedrigsten Glutengehalte weisen im Vergleich zu den anderen untersuchten Getreidearten und Getreideprodukten Roggen (3.177 mg/100 g ganzes Korn) und Roggenprodukte auf. Im Vergleich zu Dinkelmehl hat Roggen zwei Drittel weniger Gluten.

Bei den untersuchten Bieren enthält Weißbier mit 274 mg/100 g den höchsten Glutengehalt. Demgegenüber liegt die Glutenmenge beispielsweise im Pilsener Lagerbier deutlich niedriger, bei nur 1,2 mg/100 g. Demnach verfügen das Pilsener Lagerbier zusammen mit weiteren Bieren wie Vollbier (hell, dunkel), alkoholfreies Bier und Malzgetränk über einen „sehr geringen Glutengehalt“. Laut EU-Verordnung dürfen Produkte so bezeichnet werden, wenn sie den Grenzwert von 100 mg Gluten/kg Lebensmittel nicht überschreiten. „Glutenfrei“ deklarierte Produkte können ebenfalls Gluten enthalten, solange ein Höchstgehalt von 20 mg/kg nicht überschritten wird.

Zöliakiepatienten müssen, Glutensensitive sollen Gluten meiden
Für Menschen, die an Zöliakie oder Glutensensitivität leiden, ist es unabdingbar, Gluten aus der Nahrung zu verbannen. Bei Zöliakie, einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, bilden sich bei Aufnahme glutenhaltiger Lebensmittel die Darmzotten zurück. In Folge verringert sich die Oberfläche des Dünndarms und der Körper kann nicht genügend Nährstoffe aufnehmen. „Die einzige Therapie dieser Erkrankung ist der lebenslange Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel, denn selbst Spuren von Gluten können bei Zöliakiepatienten Beschwerden auslösen“, sagt Dr. Wolfram Schaecke, Leiter des KErn. Anders ist es bei der Glutensensitivität: Bei dieser Unverträglichkeitsreaktion klagen Betroffene zwar über körperliche Beschwerden, allerdings findet keine Schädigung der Darmschleimhaut statt. „Wichtig ist in der Diskussion um Gluten, dass es sich weder bei Zöliakie noch bei Glutensensitivität um eine Allergie handelt“, so Schaecke weiter. Bei einer
Weizenallergie, die bei nur 0,1 bis 0,5 % der Bevölkerung auftrete, kommt es zur Ausschüttung eiweißspezifischer Antikörper, die im Blut nachgewiesen werden können. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten, dieoft ähnliche Symptome wie die einer Allergie aufweisen, ist das nicht der Fall.

Die vollständigen Glutenwerte sind dem Daten und Faktenblatt „Gluten in Getreide und Getreideerzeugnissen“ auf www.KErn.Bayern.de zu entnehmen.

Al dente – So gelingt die Nudel

Pasta ist sehr vielseitig und lässt sich unkompliziert und schnell zubereiten. Mit ein paar Tricks gelingt die perfekte Al-dente-Nudel, bissfest mit knackigem Kern. Die Teigwaren sollten in reichlich, sprudelnd kochendes Wasser (1 Liter pro 80 g) gegeben werden. Das erhöht die Bissfestigkeit, erklärt der Verband der Teigwarenhersteller und Hartweizenmühlen Deutschland. Mit einem Tropfen Öl kocht das Wasser nicht so leicht über. Ohne Öl ist die Nudel aber poröser und aufnahmefähiger für die Soße. Übrigens lässt sich das Zusammenkleben durch Öl nicht verhindern, daher muss gelegentlich umgerührt werden. Salz wird erst kurz vor oder nach den Nudeln in das Kochwasser gegeben, da es die Siedetemperatur erhöht.

Achten Sie auf die Kochzeit, denn zu lang gekochte Nudeln verlieren an Geschmack und Konsistenz. Nach dem Kochen die Nudeln in ein großes Sieb abgießen und kurz abtropfen lassen. Die Soße sollte bereits vor den Nudeln fertig sein.

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt knapp 8 kg Pasta im Jahr. Die Produktvielfalt ist riesig. Mehr als 100 verschiedene Nudelsorten werden von heimischen Herstellern angeboten. Verbraucher finden Teigwaren aus Hartweizen, Dinkel und Roggen, aus Vollkorn, mit und ohne Ei. Manche werden mit Gemüse und Kräutern gefärbt. Besonders vielfältig sind die Formen der Pasta: Auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala liegt Spaghetti, gefolgt von Spiralen (z. B. Fusilli), Bandnudeln und Röhrennudeln (z. B. Penne). Auch Spätzle und Makkaroni sind beliebt. Der Trend geht hin zu dünnen Formen, die mehr Soße aufnehmen.

Für jedes Gericht gibt es eine passende Nudel. So sind Makkaroni und Penne für Aufläufe und Gerichte mit viel Soße hervorragend geeignet. Die lange, dünne Spaghetti passt zu Tomaten-, Hackfleisch- oder Käsesoße in allen Variationen, während Spiralnudeln als Beilage zu Gemüse und Fleisch gereicht werden. Bandnudeln lassen sich gut mit Fisch und Meeresfrüchten kombinieren. Spätzle und Knöpfle verwendet man klassischerweise für schwäbische Spezialitäten, die Schmetterlingsnudel (Farfalle) für Salate und Suppen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Mango

Die Mango schmeckt süß, aber gleichzeitig leicht pikant und ist eine Bereicherung für den Speiseplan. Feinschmecker genießen die exotischen Früchte pur, im Salat und in fruchtigen Getränken wie Saft und Bowle. Die Mango ist aber auch in süßen Speisen wie Jogurt, Milchreis und Kuchen ein Genuss. Das Obst lässt sich sehr gut zu Konfitüre verarbeiten, am besten in Kombination mit einer säurehaltigen Frucht wie Rhabarber oder Maracuja. Die Säure verhindert dabei, dass das Fruchtfleisch der Mango braun wird. Auch herzhaften Speisen verleiht die Mango eine exotische Note. Die Steinfrucht mildert den leicht bitteren Geschmack von Blattsalaten wie Rauke, Chicoree und Radicchio. Sie verfeinert Suppen, Eintöpfe sowie Reisgerichte und ein pikantes Mangochutney harmoniert zu Fisch, Geflügel, Lamm und Wild.

Die Mango hat ein saftiges Fruchtfleisch, dessen süßer bis fein-säuerlicher Geschmack leicht an Pfirsich erinnert. Die Steinfrucht kommt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Gebieten Indiens. In ihrer Heimat wird sie bereits seit 4.000 Jahren angebaut und als Frucht der Götter verehrt. Mangobäume können bis zu 45 Meter hoch und über hundert Jahre alt werden. Die Früchte sind leicht verdaulich und reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie vor allem Vitamin A und seiner Vorstufe Beta-Karotin, Vitamin C und Kalium. Somit unterstützt der Verzehr Sehkraft, Immunsystem und Stoffwechselprozesse im Körper.

Beim Zubereiten der Mango empfiehlt sich eine Küchenschürze, da sich Saftflecken nur schwer entfernen lassen. Die Frucht wird mit einem scharfen Messer in der Mitte eingeschnitten, bis man auf den Kern stößt. Der Kern wird mit einem Löffel herausgelöst. Dann schneidet man das Fruchtfleisch gitterförmig ein, ohne die Schale zu verletzen und biegt die Schale nach außen. Dann lassen sich die Mangostücke einfach herauslösen.

Mangos sind ganzjährig im Handel erhältlich. Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Die Früchte sollten nicht zu fest und nicht zu weich sein und einen angenehmen süßlichen Geruch verströmen. Die Haut fühlt sich etwas ledrig an und gibt bei Fingerdruck leicht nach. Die Farbe sagt hingegen nichts über Geschmack und Reifegrad aus. Sind schwarze Flecken auf der Schale, ist die Frucht bereits überreif. Am besten werden die Exoten bei Zimmertemperatur aufbewahrt und innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Obst“, Bestell-Nr. 61-1002, Preis: 4,00 Euro, www.aid-medienshop.de

Markus Kern

Der Sieger der Deutschen Cocktail-Meisterschaft 2012 heißt Markus Kern aus Neuburg. Der Barkeeper, der in der „In-Live Cocktailschule“ in Neuburg arbeitet, überzeugte am Montagabend im Eventpalast in Leipzig in der Kategorie „Open“ die Jury mit seiner Kreation „Goodbye Thomas“.

Auf den zweiten Platz kam Adriano Paulus (Negroni, München) aus Bayern mit seinem Drink „Aurora“, Dritter wurde Katrin Reitz („LaDeeDa, Bad Honnef ) aus Nordrhein-Westfalen.

Sieger in der Kategorie „Freestyle/Flairtending“ wurde Hüseyin Kirac aus Hessen mit seinem Drink „Passion for Poison“. Er beeindruckte die Jury mit einer sehenswerten Kombination aus Cocktailkreation und spektakulären Showmixelementen. Auf die Plätze zwei und drei kamen Tony Oliviero, (Hessen) und Marian Krause (Mecklenburg-Vorpommern).

Über 35 Barkeeper aus den 12 Sektionen der Deutschen Barkeeper-Union e.V. (DBU), die auch in diesem Jahr wieder Veranstalter der Deutschen Cocktailmeisterschaft war, kämpften in Leipzig in einem spannenden Wettbewerb und bei toller Stimmung um den Sieg.

Markus Kern und Hüseyin Kirac werden nun bei der Cocktail-Weltmeisterschaft, die nächstes Jahr in Prag stattfinden wird, für Deutschland an den Start gehen.

Gourmetmesse Düsseldorf 2012 auf der Königsalle

Vom 24.-26. August 2012, eine Woche nach den Sommerferien in NRW verwandelt sich Düsseldorfs Prachtboulevard in einen Laufsteg der Delikatessen und Leckereien. Die Königsallee, von den Düsseldorfern schlicht KÖ genannt, ist mit durchschnittlich 5.950 Passanten pro Stunde die am besten frequentierte Luxusmeile Deutschlands.

Die 2011 erfolgreich gestartete Gourmetmesse Düsseldorf wechselt also den Standort und geht von der Galopprennbahn auf die Kö. Unser Konzept, Anbietern mit hochwertigen und außergewöhnlichen kulinarischen Produkten eine Plattform zur Direktvermarktung an solvente Premiumconsumer zu bieten, verbunden mit der Präsentation feinster Gastronomieleistungen der KÖ-Anrainer und anderer Spitzengastronomen, öffnet ganz neue Perspektiven. Wir sind uns der hohen Verantwortung bewusst, und werden ein KÖ-gerechtes, hochwertiges Gourmetfestival schaffen.

Wir suchen Händler, Manufakturen, Winzer und Erzeuger von Produkten, die man so nicht im Standardsortiment des Lebensmitteleinzelhandels findet. Gepaart mit dem Angebot hochwertiger Gastronomie entsteht so ein Treffpunkt für Feinschmecker, Hobbyköche und Konsumenten mit Interesse an hochwertigen Speisen, Getränken und Produkten. Das Außergewöhnliche, Neue und Ungewohnte wird in den Mittelpunkt gestellt und lädt ein zu einem kulinarischen Entdeckungsrundgang. Edle Weine und Brände, exotische Chutneys und Gewürze, Kaviar, Fisch und Krustentiere, ausgefallene Snacks und internationale Spezialitäten ebenso wie Meisterwerke aus der Küche exquisiter Restaurants bilden den Kern der Veranstaltung. Ein unterhaltsames Bühnenprogramm mit Kochshows und Kleinkunst sowie Treffen von Oldtimer- und Luxuskarossen schaffen eine anregende Einkaufsathmosphäre.

Andreas Lochner

Andreas Lochner ist von der Jury „Berliner Meisterköche“ von Berlin Partner zum „Aufsteiger des Jahres 2011“ nominiert worden!

Als „Aufsteiger des Jahres 2011“ sind neben Andreas Lochner (Lochner Restaurant) nominiert:
Sebastian Frank (Horváth), Stephan Garkisch (Restaurant Bieberbau), Matthias Gleiß (Restaurant VOLT) und Sascha Ludwig (Filetstück).

Der Preis wird zum 15. Mal verliehen und die Preisträger von einer unabhängigen Jury aus Fachjournalisten und Gourmet-Experten gewählt.
Dieses Jahr sind 24 Kandidaten aus Berlin und Brandenburg als mögliche Preisträger der insgesamt fünf Kategorien „Berliner Meisterkoch 2011“, „Brandenburger Meisterkoch 2011“, „Aufsteiger des Jahres 2011“, „Berliner Maître 2011“ und „Berliner Sommelier 201“ gewählt worden.

Andreas Lochner, der sein Restaurant Lochner 2004 zusammen mit seiner Frau Gerlinde Lochner-Kern am Lützowplatz eröffnete, freut sich sehr über die Nominierung zusammen mit seinen Kollegen aus Berlin.

Der Koch und Inhaber vom Lochner, geboren Franken, kam 1988 nach Berlin und startete seine Laufbahn als Chef Entremetier im Hotel Berlin, danach arbeitete er als Koch bei der legendären Firma Nöthling in der Schlossstrasse. 1990 besuchte er die Hotelfachschule in Berlin. Als staatlich anerkannter Betriebswirt für das Hotel- und Gaststättengewerbe arbeitete er danach als Assistent der Geschäftsleitung ein weiteres Mal für die Firma Nöthling. 10 Jahre vor der Eröffnung seines eigenen Restaurants, war er Mitinhaber und Küchenchef im Restaurant Paris Moskau.

Lochner Restaurant am Lützowplatz
Andreas Lochner & Gerlinde Lochner-Kern

Lützowplatz 5
10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 23 00 52 20

Fax: +49 (0)30 23 00 40 21

EMail: info@lochner-restaurant.de

Rund ums Ei

Hart oder weich? Das ist reine Geschmackssache. Was genau aber passiert eigentlich beim Kochen von Eiern und wie kocht man sie richtig? „Dass Eier beim Erhitzen fest werden, verdanken sie den Proteinen. Die Proteine liegen im Ei als vielfach gewundene Ketten vor. Durch die Hitze des kochenden Wassers entfalten sich die Ketten und das führt zur Gerinnung“, so Ökotrophologe Harald Seitz vom aid infodienst aus Bonn.

Zum Kochen legt man die Eier am besten direkt in sprudelnd heißes Wasser, da die Garzeit erst mit dem Kochen des Wassers beginnt. Außerdem verteilt sich hierbei das Eiklar gleichmäßiger um das Eigelb. Die Gardauer richtet sich nach der gewünschten Beschaffenheit des Eies. Im Eiklar beginnen die Strukturveränderungen bei etwa 62 Grad Celsius. „Da die Dottergerinnung erst bei 65 bis 70 Grad Celsius beginnt, hat zum Beispiel das berühmte Fünf-Minuten-Ei einen weichen Dotter, während das Eiklar eben fest bleibt“, weiß Seitz.

Bei einer Garzeit von sechs bis sieben Minuten spricht man von einem wachsweichen Ei: Das Eiklar ist fest, der Dotter hat noch einen weichen Kern. Ab der achten Garminute erhält man ein hart gekochtes Ei. „Der Dotter ist beim Acht-Minuten-Ei noch nicht ganz fest. Erst bei einer Garzeit von zehn Minuten ist er schnittfest. Wenn man Eier noch länger kochen lässt, bildet sich ein grünlicher Ring um den Dotter, was auf einer chemischen Reaktion zwischen dem Eisen im Eigelb und dem Schwefel im Eiweiß beruht. Die Qualität des Eies beeinträchtigt das aber nicht“, so Seitz. Wie bei vielen anderen Lebensmitteln auch, ermöglicht das Kochen der Eier eine bessere Verwertung der Inhaltsstoffe. Durch die Gerinnung der Proteine können sie von den Verdauungsenzymen besser aufgeschlossen werden.
Ira Schneider, www.aid.de