Panettone

Weihnachtskuchen mit Tradition

Was für uns der Christstollen ist, ist für den Italiener der Panettone. Auch bei uns wird der kuppelförmige, italienische Früchtekuchen aus Hefeteig immer beliebter. Zur Weihnachtszeit findet man den traditionellen Klassiker aus Italien wieder überall im Handel.

Die Ursprünge des italienischen Gebäcks Panettone reichen bis ins Mittelalter zurück. Bis heute setzen zahlreiche Bäckereien und Unternehmen in Italien auf ihre überlieferten Rezepte für das besondere Weihnachtsbrot und streiten sich darüber, ob der Klassiker nun in Mailand oder Verona zum ersten Mal gebacken wurde. Das italienische Familienunternehmen Bauli mit Sitz in Verona produziert den traditionellen Weihnachtskuchen seit 90 Jahren und bereits in dritter Generation und setzt dabei auf natürliche Inhaltsstoffe und ein gut gehütetes Geheimrezept. Bis zu 40 Stunden wird die natürliche Hefe angesetzt. „Durch die lange Gärung wird der Früchtekuchen besonders luftig und entwickelt sein einzigartiges Aroma. Das Geheimnis unseres Panettones liegt in der richtigen Mischung von Hefe, Wasser und Mehl. Hinzu kommen traditionell Butter, frische Eier, Zucker, weiche Orangenschalen und Rosinen“, erklärt Bauli-Inhaber Michele Bauli seine Rezeptur.

Um den Panettone ranken sich viele Legenden. Die berühmteste ist, dass an einem Weihnachtsvorabend dem Küchenchef am Hofe von Ludovico Sforza im 15. Jahrhundert ein vorbereiteter Kuchen verbrannte. Daraufhin opferte der Küchenjunge Toni den Sauerteig, den er eigentlich für sein eigenes Weihnachtsfest aufgehoben hatte. Er fügte nach und nach Mehl, Eier, Zucker, Rosinen und kandierte Früchte hinzu, bis er einen weichen und sehr stark aufgegangenen Teig erhielt. Das Ergebnis hatte durchschlagenden Erfolg und wurde von Ludovico Sforza zu Ehren seines Erfinders Pane di Toni, also Brot von Toni, genannt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Name zu Panettone.

Heute gibt es ihn nicht nur in der klassischen Variante, sondern auch mit dunkler Schokolade und roten Früchten oder Orangenlikör.

Der Panettone von Bauli ist in der Vorweihnachtszeit im deutschen Einzelhandel und in Kaufhäusern erhältlich und kostet um die 10 Euro.

Kozuke Yamada

Restaurant Naoki öffnet im Aman Canal Grande – Das Restaurant im Garten verwöhnt mit japanisch-französischer Küche

Gärten sind eine Seltenheit in Venedig – und direkt am Canal Grande gelegen ein exklusiver Ort für ein Dinner. Das Naoki im Garten des Aman Canal Grande bietet beides: Der erste italienische Ableger des Restaurants Okumura komplettiert in der Sommersaison das kulinarische Angebot des Resorts. Das Stammhaus Okumura im japanischen Kyoto gilt als das führende französische Restaurant der Stadt.

Küchenchef Kozuke Yamada bringt die typischen Delikatessen Kyotos und seine eigene Interpretation der französischen Küche nach Venedig. Die kulinarische Kultur Kyotos, Tradition und saisonale Zutaten bezeichnet er als Grundlage für seine Kaiseki-Gerichte mit französischem Anklang. Zu den Highlights des sommerlichen Menüs zählen Miso-Suppe mit roten Bohnen, Enoki-Pilzen, Tofu und Wakame, gegrillte Scampi und Gemüse der Saison mit Sauce Américaine sowie Sushi.

Im Naoki at Aman Canal Grande bietet er sowohl Lunch als auch Dinner. Das Al-Fresco-Restaurant liegt in einem der beiden lauschigen Gärten des Aman Canal Grande mit Blick auf den Kanal. Umgeben von knorrigen Bäumen und den herrschaftlichen Palazzi in der Nachbarschaft bietet das Naoki at Aman Canal Grande auch optischen Genuss. Das Open-Air-Restaurant ist öffentlich zugänglich und bis 30. September 2014 geöffnet.

Das kulinarische Angebot des Aman Canal Grande ist ganzjährig auf asiatische und italienische Küche ausgerichtet. Der Dining Room des Resorts ist in drei Räume unterteilt, die sich auf der größten Etage des Resorts befinden, dem prächtigen piano nobile. Im mit Spiegeln und Original-Kronleuchtern ausgestatteten Ballsaal können Gäste ebenso speisen wie im Gelben und Roten Esszimmer unter Original-Deckengemälden Giambattista Tiepolos.

Das Aman Canal Grande mit seinen 24 Suiten wurde im vergangenen Jahr eröffnet. In einem 400 Jahre alten Palazzo direkt am Canal Grande gelegen, vereint das Resort die venezianische Opulenz vergangener Jahrhunderte mit moderner Ausstattung. Die Übernachtung im Aman Canal Grande bei Einzel-/Doppelbelegung kostet ab 1.150 Euro zuzüglich Steuern und Gebühren.

www.amanresorts.com

WDR Kochen mit Martina und Moritz

Risotto – Reis, wie man ihn in Italien liebt

Reis und ein bisschen Phantasie – schon lassen sich mit wenigen Zutaten die tollsten Gerichte zaubern! Unglaublich, was alles in den so unscheinbaren Reiskörnern steckt, wenn man sie auf italienische Manier zubereitet. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz nehmen diesmal das italienische Lieblingsgericht aufs Korn. Zunächst zeigen sie das Prinzip, wie ein Risotto perfekt gelingt: Cremig und sanft sollte er nämlich sein, die Körner schmelzend, aber leicht Widerstand bietend, dabei eindeutig und kräftig im Geschmack. Man kann einen Risotto immer wieder anders aromatisieren, mit unterschiedlichen Kräutern oder Gewürzen von Bärlauch bis Safran, mit den verschiedensten Gemüsen, von Aubergine bis Zucchini. Oder mit anderen geschmacksbestimmenden Zutaten; ganz vegetarisch, mit immer wieder anderem Käse, oder auch mit Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchten. Es geht natürlich um den richtigen Reis, die passende Begleitung zum Risotto und welcher Wein am besten dazu schmeckt.

Morgen, Samstag, 28. Juni 2014, 17.20 – 17.50 Uhr im WDR – mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Thema: Risotto – Reis, wie man ihn in Italien liebt

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Bistro Royal, Malmö

Hausmannskost mit royalem Touch: Königlicher Wartesaal in Malmö wird zum Restaurant

Im Jahr 2009 gab sich Kronprinzessin Victoria kurz die Ehre, 32 Jahre zuvor machten ihre Eltern König Carl XVI Gustaf und Königin Silvia Station im Königlichen Wartesaal am Hauptbahnhof in Malmö. Dazwischen stand der prachtvoll gestaltete Raum aus dem 19. Jahrhundert einfach nur leer. Voraussichtlich im Juni will der Malmöer Gastronom Andreas Pieplow, der u. a. die Restaurants Skeppsbron, Glasklart und Årstiderna in Malmö betreibt, hier das Bistro Royal eröffnen. Die Öffentlichkeit erhält damit erstmals die Möglichkeit, diesen fantastischen Raum, der wie ein kleines Museum anmutet, zu betreten – und die königliche Atmosphäre im Zusammenspiel mit leckeren Gerichten zu genießen. Auf dem Menü des Bistros sollen dann genuine italienische, spanische und schwedische Gerichte mit Wurzeln in der jeweiligen Hausmannskost stehen. Dabei legt der Gastronom großen Wert auf die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten. Mit 40 Sitzplätzen sowie einer Wein- und Champagnerbar soll sich das Bistro Royal im mittleren Preissegment zu einem natürlichen Treffpunkt der Malmöer und Touristen gleichermaßen entwickeln, in dem sie ihr Essen in Ruhe genießen und dabei die prächtigen Deckengemälde betrachten können. Der historische Höhepunkt des ehemaligen Wartesaals feiert in diesem Jahr übrigens sein 100-jähriges Jubiläum: Im Jahr 1914 trafen sich hier die Könige von Schweden, Dänemark und Norwegen, um die Lage beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu diskutieren.

Weitere Informationen zu Restaurants in Malmö und den Sehenswürdigkeiten der Stadt gibt es unter www.malmotown.com

KULINARISCHES KINO

KULINARISCHES KINO 2014: „WE LIKE IT HOT… UND LASSEN NICHTS ANBRENNEN“
„We like it hot… und lassen nichts anbrennen“ lautet das Motto des Kulinarischen Kinos der 64. Berlinale, das vom 9. bis 14. Februar 2014 stattfindet.

„Der Gebrauch des Feuers und die Fähigkeit zu kochen unterscheidet uns von allen anderen Lebewesen. Doch das Feuer bedroht auch die Nachwelt, denn die Erwärmung des Globus hat ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Tun wir etwas und lassen nichts anbrennen”, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

14 von 15 Filmen über Essen und Umwelt laufen im Kino des Martin-Gropius-Baus. Nach den Filmen um 19:30 Uhr servieren die Sterneköche Daniel Achilles, Matthias Diether, Michael Kempf, Tim Raue und die Roca-Brüder im Spiegelzeltrestaurant „Gropius Mirror“ jeweils ein Menü, das vom Film inspiriert ist.

Der koreanische Spielfilm Final Recipe von Gina Kim eröffnet das Programm. Michelle Yeoh (Tiger & Dragon) spielt die Produzentin eines glamourösen Kochwettbewerbs und wird in ein Familiendrama verwickelt. Am Herd des Kulinarischen Kinos steht Daniel Achilles vom Berliner Restaurant reinstoff.

In der Dokumentation El Somni (The Dream) von Franc Aleu geht es um die Hermanos Roca aus der katalanischen Stadt Girona, die seit 2013 mit ihrem Restaurant El Celler de Can Roca auf Platz 1 der Liste der 50 besten Restaurants der Welt stehen. Bei einem exklusiven Dinner mit zwölf Spitzenvertretern aus Gastronomie, Kunst und Wissenschaft werden ihre einzigartigen Gerichte mit Videoprojektionen und Performances in einen interkulturellen Zusammenhang gebracht. Josep, Joan und Jordi Roca werden das Menü zubereiten.

Chen Yu-Hsun serviert mit Zone Pro Site: The Moveable Feast eine quietschbunte Komödie über die taiwanesische Tradition der Wanderköche. Tim Raue, Chef des gleichnamigen Restaurants und Kenner der asiatischen Küche, kreiert das Menü.

Bushi No Kondate (A Tale of Samurai Cooking – A True Love Story) von Yuzo Asahara ist eine japanische Liebesgeschichte zwischen einem Samurai-Koch, der das Schwert dem Küchenmesser vorzieht, und einer genialen Köchin. Der Chef des Restaurants Facil, Michael Kempf, lässt sich vom Küchen-Samurai anregen.

Jonathan Nossiter dokumentiert in Natural Resistance, wie sich italienische Winzer gegen Normen der EU und der Weinbauverbände wehren und auf lokale Traditionen zurückgreifen. Er verbindet Szenen in den Weinbergen mit Archivmaterial der Cineteca Bologna und demonstriert so die Beziehung zwischen Kultur und Agrikultur. Matthias Diether, Chef im first floor, wird die italienische Küche interpretieren.

In den Spätvorstellungen um 22:00 Uhr werden die Filme ohne anschließendes Menü gezeigt. Mission Blue von Fisher Stevens und Robert Nixon erzählt das Leben der Meeresbiologin und Umweltschützerin Sylvia Earle und ihrem Projekt Hope Spots. Der Dokumentarfilm Food Chains von Sanjay Rawal wurde u.a. von Eva Longoria (Desperate Housewives) und Eric Schlosser (Food, Inc.) koproduziert und zeigt den aktuellen Kampf der Landarbeiter in Florida und Kalifornien gegen empörende Arbeitsbedingungen. The Food Guide to Love von Dominic Harari und Teresa de Pelegri beschreibt die Liebesbeziehung zwischen einem irischen Omnivore und einer spanischen Vegetarierin. In Le Semeur (The Sower) porträtiert Julie Perron einen kanadischen Künstler, der die Erzeugung von Saatgut mit phantasievollen Kunstaktionen verbindet. Der US-amerikanische Spielfilm Cesar Chavez von Diego Luna erzählt die Vorgeschichte von Food Chains, in der Bürgerrechtler César Chávez den Aufstand der Landarbeiter im Kalifornien der 1960er Jahre zum Erfolg führt.

Am 14. Februar zieht das Kulinarische Kino im Rahmen der Reihe „Berlinale Goes Kiez“ ins Eiszeit-Kino und in die Markthalle Neun in Berlin Kreuzberg. Als 15. Film läuft die italienische Dokumentation I Cavaliere della Laguna (The Knights of the Lagoon) von Walter Bencini über eine Fischer-Kooperative an der toskanischen Küste. Die Markthalle Neun wird während des Festivals außerdem allen Besuchern in der Joseph-von-Eichendorff-Gasse Street Food anbiete).

Die Kurzfilme El Juego En La Mesa, 3 Acres in Detroit und I Maccheroni ergänzen die Themen des Programms.

Beim „Youth Food Cinema“ am 14. Februar um 10:00 Uhr läuft der französisch-luxemburgische Animationsfilm Tante Hilda! von Jacques-Rémy Girerd und Benoît Chieux. Er behandelt kindgerecht das Thema der genveränderten Pflanzen und liefert reichlich Diskussionsstoff.

Zur „Tea Time“ um 16:30 Uhr finden im Spiegelzelt „Gropius Mirror“ Talkrunden statt. Am 11. Februar führt Madeleine Jakits vom Magazin „Der Feinschmecker“ ein Gespräch über „Wirklichkeit und Kulinarische Träume“ mit den Roca-Brüdern aus Spanien. Am 12. Februar diskutiert Michael Naumann mit Regisseur Diego Luna sowie Produzent und Autor Eric Schlosser über „The Human Factor“ in der Lebensmittelbranche.

„Wir präsentieren mit brandneuen Filmen sowohl die schöne als auch die schreckliche Welt der Nahrung zum achten Mal. Vielleicht hat die chinesische Glückszahl bewirkt, dass Südostasien diesmal stark beteiligt ist”, interpretiert Kurator Thomas Struck das Programm.

Der Vorverkauf für das Kulinarische Kino beginnt am 3. Februar 2014 um 10:00 Uhr an den zentralen Vorverkaufsstellen in den Arkaden am Potsdamer Platz sowie online unter http://www.gourmet-report.de/goto/eventim –> Berlinale .

Das Programm wird unterstützt von der deutschen Küchenmanufaktur Warendorf, offizieller Partner des kulinarischen Kinos und Hersteller individueller und hochwertiger Küchen. Alle beteiligten Sterneköche (Daniel Achilles, Matthias Diether, Michael Kempf, Tim Raue) arbeiten in Ihren Betrieben mit CHROMA Kochmesser .

www.berlinale.de

Graubündner und italienische Küche

Die Kastanie ist die unbestrittene Hauptdarstellerin der Küche im Bergell. Das romantische Tal zwischen dem schweizerischen Malojapass und der italienischen Stadt Chiavenna verwöhnt seine Gäste mit einer vielseitigen und traditionsreichen Küche. Der ideale Begleiter für Bergell-Besucher ist die neue, kostenlose Gästekarte mit vielen Ermäßigungen und attraktiven Vorteilen.
Eigentlich gibt es sie schon seit vielen Generationen. Und doch gelingt es ihnen, die Menschen immer wieder auf besonders köstliche Art zu überraschen: Die kulinarischen Spezialitäten des Bergells schaffen eine reizvolle Verbindung der gastronomischen Traditionen von Graubünden und Italien. Dafür bietet die besondere Lage des Tals, das ganz im Süden der Schweiz nur zwei Autostunden von Mailand und nur wenige Kilometer von St. Moritz entfernt ist, beste Voraussetzungen. Diese kulinarische Entdeckungsreise erstreckt sich nicht nur auf Restaurants, sondern auch auf zahlreiche Geschäfte und Bäckereien. Dort können verschiedenste Leckerbissen auf Basis der Kastanie, die in den Wäldern des Bergells unter besten Bedingungen wächst, verkostet werden ─ von Kuchen und Gebäck bis zu Nudeln und Gnocchi. Es ist kein Zufall, dass hier das Mehl der Kastanie so gerne in der Küche verwendet wird. In der Region gedeihen die größten kultivierten Kastanien in ganz Europa. Eine spezielle Kooperative kümmert sich dabei um die Pflege der oft hundert Jahre alten Bäume und die sorgfältige Ernte der Kastanien.

Nach der Wanderung durch romantische Kastanienwälder warten regionale Spezialitäten
Auf den malerischen Wanderwegen entlang des Tals, durch die Kastanienwälder und hinauf zu idyllischen Bergdörfern können Feinschmecker die Schönheiten der Region entdecken und sich schon auf die wohlverdiente Stärkung mit regionalen Spezialitäten freuen. Das kann zum Beispiel ein Mittagessen mit dem Mascarpel, dem bekannten Ziegenkäse des Bergells, mit Focaccia, dem typischen Fladenbrot, und mit dem legendären Bündnerfleisch sein. Solch ein Menü ist auch für Menschen, die besonderen Wert auf gesunde Ernährung legen, bestens geeignet. Die meisten regionalen Zutaten werden nach biologischen Kriterien angebaut. Die Menschen im Bergell legen schließlich großen Wert darauf, im Einklang mit der Natur zu leben. Ein Muss für die Besucher des Bergells ist das Panforte, der für die Region sehr typische Lebkuchen. Zubereitet wird das Panforte nach traditionellen Rezepten zusammen mit dem hochwertigen Honig, der hier im Tal gewonnen wird. So ein typisches Menü kann wegen der vielen Spezialitäten recht umfangreich werden.
Da bietet sich als Abschluss ein Glas vom Bergeller an, dem Digestivo, der mit Almkräutern und teils auch auf Basis des Kastanienlikörs produziert wird und den Ruf hat, ein Wundermittel für die Verdauung zu sein.

Fein speisen in romantischen Felsenhöhlen
Die Lage des Bergells ist einzigartig: Ohne große Umstände können Besucher einen Ausflug in die echte italienische Küche machen. Nur wenige Kilometer sind es nach Chiavenna, der Stadt, die für ihre „Grotti“ berühmt ist. Dabei handelt es sich um Felsenhöhlen, in denen Lebensmittel wie zum Beispiel Käse, Würste und das Bündnerfleisch früher gelagert wurden. Heute befinden sich in diesen „Grotti“ Gaststätten, die sich ganz der kulinarischen Tradition des Tals verschrieben haben. Dazu gehören die Gnocchetti, die Polenta Taragna, das Piotta-Fleisch, die lokalen Käsesorten und die Butterkekse von Prosto.

Viele Geschenke und Ermäßigungen mit der neuen kostenlosen Gästekarte
Der Winter im Bergell hat aber noch viel mehr zu bieten. Dazu gehört vor allem die neue
Gästekarte Bergell. Alle Besucher, die im Bergell übernachten, erhalten die Karte gratis und kommen so in den Genuss vieler Vorzüge und Vergünstigungen. Erhältlich ist sie direkt bei den Unterkünften, egal ob Hotel, Ferienwohnung oder Campingplatz. Zu den vielen Vorteilen der Gästekarte Bergell zählen auch verlockende gastronomische Angebote.

Weitere Infos zu den zahlreichen Vergünstigungen gibt es unter http://www.valbregaglia.ch/de/gaestkarte-bergell.

Carmelo Greco ist „Ausländisches Restaurant des Jahres 2014“

Carmelo Greco ist „Ausländisches Restaurant des Jahres 2014“
Ist es möglich, dass es noch immer Menschen gibt, die in der italienischen Küche nur Pizza und Pasta sehen? Nein, das kann doch nicht sein. Da können wir nur einen Besuch des Ristorante „Carmelo Greco“ empfehlen, um den Horizont zu erweitern und alle Klischeevorstellungen endgültig über Bord zu werfen.
„Carmelo Greco“ heißt das Restaurant in Frankfurt-Sachsenhausen, das in grau- silber und gold ein wahrhaft elegantes Ambiente schafft. Carmelo Greco ist auch ein gebürtiger Sizilianer, der die „alta Cucina“ (italienisch für Haute Cuisine) beherrscht. Carmelo Greco hat sie von der Pike auf gelernt. Er verbrachte seine Lehrjahre in dem hoch dekorierten Restaurant „Da Guido“ in Costigliole d’Asti. Mit Gelerntem und Talent im Gepäck machte er sich nach Deutschland auf, um uns all’italiana zu verzücken − seit 1991 in Frankfurt am Main und seit 2010 im gleichnamigen Restaurant.
Klassisch italienische Rezepte verfeinert Carmelo Greco. Er lässt sich auch gerne mal von anderen Ländern und Köchen inspirieren, ohne jedoch seine Wurzeln zu vergessen. Da werden Ravioli wahlweise mit Carbonara oder Blut- wurst gefüllt, Safran und Kokos beim Branzino (Seebarsch) verarbeitet, selbst die Molekularküche des Kollegen Ferran Adrià hat einen Hauch auf der Speisekarte hinterlassen. Carmelo Greco arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser.

Carmelo Greco ist ein echter Italiener, der uns echt italienisch verwöhnt – mit Speisen und Charme. Wir sagen, er ist ein mehr als würdiger Vertreter seines Landes und eine echte Bereicherung der Gourmetlandschaft. Wir gratulieren zur Auszeichnung „Ausländisches Restaurant des Jahres“.

Die Auszeichnung „Ausländisches Restaurant des Jahres“ von der Schlemmer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten:
2014 Carmelo Greco, Frankfurt am Main
2013 Bosporus, Köln
2012 Zenzakan, Frankfurt am Main
2011 Restaurant Malathounis, Kernen im Remstal
2010 taku, Excelsior Hotel Ernst, Köln
2009 Doc Cheng ́s, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg
2008 Cornelia Poletto, Restaurant Poletto, Hamburg
2007 Wolfgang Staudenmaier, Da Gianni, Mannheim
2006 Mario Enzo Gamba, Acquarello, München
2005 Enrico Lamano, I Fratelli – Im Haus Salmegg, Rheinfelden
2004 Bruno Spatola, Restaurant Da Bruno, Köln

 www.schlemmer-atlas.de

Hier sehen Sie unsere Fotos von Carmelo Greco:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151725098288124.1073741871.168996673123&type=3

Björn Moschinski

MioMatto. Pasta, Pizza, Passion. Das neue Restaurant-Projekt von Björn Moschinski in Berlin

Urban und gesund, italienisch und vegan, neuartig und traditionell: das MioMatto spielt mit Widersprüchen, kreiert eine kulinarische Welt, die von der italienischen Küche inspiriert doch ganz eigene Wege
MioMatto ist das neue Restaurant-Projekt von VeganHeadchef Björn Moschinski und liegt im Herzen des neuen Zentrums im Osten der Stadt, direkt an der Warschauer Brücke, mit einem unwiderstehlichen Blick auf das sich wandelnde Berlin.

Maximaler Widerspruch, volle Kreativität: ein kulinarisches Abenteuer
„Passt. Einfach perfekt. Menschen, Tag für Tag – jeder anders. Hier schlägt der Puls der neuen Mitte in Berlin. Und wir sind mittendrin, mit einem italienisch-veganen Restaurant, daß es so noch nie zuvor gegeben hat.“ Wenn Rene Grun, der Küchenchef des MioMatto, aus dem Fenster des Restaurants an der Warschauer Straße blickt kennt die Begeisterung keine Grenzen. Individualisten aus der ganzen Welt, bunt und eigenwillig, bahnen sich ihren Weg nach Friedrichshain – und ihr Blick wird bald auf das Eckhaus treffen.

Mit dem MioMatto wollen René Grun und Björn Moschinski ein kulinarisches Zeichen setzen: italienisch-vegan, Pasta und Pizza, aber auch internationale Einflüsse wie die neue Tapaskultur oder die überraschenden Kreationen der Straßenküchen fließen ins Konzept ein. Leichte, frische und farbenfro- he mediterr he, den Jahreszeiten angepasst, steht jedoch immer im Fokus. Alle Gerichte werden frisch zubereitet und entstehen in handwerklicher Qualität mit zahlreichen regionalen Zutaten.

Gesund, frisch, neu gedacht
Il pranzo e la cena – das ist auch im MioMatto Programm: wie in Italien wird mindestens eine Mahlzeit
am Tag zelebriert. Im MioMatto wird das der Abend sein: Kulinarische Vielfalt vorne weg – die Antipasti, danach zwei Hauptgänge und zum Abschluss das Dessert. Dazu beste Weine aus Italien und Deutschland, regionale Biere und Spirituosen aus Berlin und natürlich hausgemachte vegane Pasta- und Pizza-Spezialitäten, die es in sich haben. Denn René Grun und Björn Moschinski werden die klassische italienische Küche mit eigenen Rezepturen für Veganer und gesundheitsbewusste Menschen neu interpretieren.

“Es gibt viele Arten sich gesund zu ernähren. Meine Idee: frisch und inspirierend, für Körper, Geist und Seele. Natürlich immer ohne Fleisch, kreativ und originell kombiniert, international inspiriert. Man könnte auch sagen: urban-lässig trifft gesund – also maximaler Widerspruch.“ Mit diesem Statement umschreibt VeganHeadchef Björn Moschinski sein kulinarisches Credo.

Dieses Konzept spiegelt sich auch im Interieur Design des Berliner Architekten Hinnerk Dedecke wieder: Beton trifft auf Glas, klassische italienische Ornamentfliesen sind mit naturbelassenem Holz und Stahl kombiniert. Die Architekten von Unit Berlin haben eine urban-lässige Atmosphäre geschaffen, die als Bar, Restaurant und Lounge funktioniert und dabei auch klassisch-italienischen Trattoria-Stil zitiert. Voluminöse Kronleuchter stehen im ironischen Dialog mit Karomustern, feine Ornament-Zementfließen kontrastieren mit Holz und Beton. Tische aus alten Berliner Dielen, ressourcenschonende Materialien und eine energiesparende Technik sind für die Restaurantmacher ebenso selbstverständlich wie die Zusammenarbeit mit Handwerkern und Partnern aus Berlin und der Region.

MioMatto. Pasta, Pizza, Passion.
www.miomatto.de

Paulo Scutarro

Direkt am Georg-Grosz-Platz und gegenüber vom Cumberland bietet das Paulo Scutarro Pizza aus dem Holzofen und feine italienische Küche im neuesten Szene-Design

Der Kurfürstendamm pulsiert und zieht zunehmend auch jüngeres Publikum in seinen Bann. Rund um das Cumberland und den neu gestalteten George-Grosz-Platz hat sich eine interessante Gastro-Szene entwickelt, die durch das „Paulo Scutarro“ nun weiteren Schwung erhält. Schon beim Betreten des Restaurants fällt der große Pizzaofen aus Modena auf, in den unentwegt Teigfladen hineingeschoben werden.
Trotz des modernen Designs im Restaurant und der lebendigen Atmosphäre setzt der aus Rom stammende und gelernte Pizzaiolo und Küchenchef Mauro David, einer der besten Pizzabäcker der Welt, mit seinem Küchenteam kulinarisch auf traditionelle italienische Speisen. Mit viel Liebe zaubern die Köche anspruchsvolle Gerichte auf die Teller und verwöhnen die Gäste z.B. mit saftig gegrilltem US-Entrecôte, hausgemachter Pasta mit Lachs und Hummercreme, gebratenen Meeresfrüchten oder leckeren Fischgerichten, die alle in hoher handwerklicher Qualität zubereitet werden.
Es duftet nach Thymian, Knoblauch und Gewürzen der mediterranen Küche und schmeckt wie bei Paulo Scutarro ́s Großmutter. Dazu gesellt sich die große Auswahl verschiedener, auch edel belegter Pizzen aus dem Holzofen, darunter die knusprige Pizza Gamberoni mit Riesengarnelen, Tomaten, Mozzarella, Knoblauch und Rucola oder die Pizza Tartufo mit frischen Trüffeln. Mittags von 12 bis 15 Uhr gibt es zudem eine günstige, wöchentlich wechselnde Wochenkarte. Das freundliche und umsichtige Servicepersonal des Paulo Scutarro bietet ausgewählte Weine zum genießen an, darunter Tropfen von Gaja, Antinori und Ornellaja.

Bei gutem Wetter verfügt das Paulo Scutarro über eine der schönsten Sonnenterrasse der Stadt. Auf dem neu gestalteten Georg-Grosz-Platz sitzen die Gäste mit Blick auf das renovierte Cumberland und können auf über 100 Plätzen die Sonne und die italienische Küche genießen. Zum Schluss bleibt noch eine Frage: Wer ist eigentlich dieser Paulo Scutarro? Ein 28-jähriger Jetsetter aus gutem Hause mit einem Hang zu Genuss und Gastronomie. Er ist bereits Besitzer exklusiver Restaurants in Rom, London, Los Angeles, New York, Singapur und Bali. Das Paulo Scutarro in Berlin ist seine neueste Eroberung. In das kleine italienische Restaurant mit seiner intimen, stimmungsvollen Atmosphäre hat der junge Lebemann sich sofort verliebt. So hat das Paulo Scutarro die Liste seiner Restaurants um eine weitere noble Adresse erweitert, die nun sogar seinen Namen trägt.

Paulo Scutarro,
Kurfürstendamm 51 (Georg-Grosz-Platz), 10707 Berlin,
www.pauloscutarro.com

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Morgen im WDR Fernsehen – Samstag, 25. Mai 2013, 17.20 – 17.50 Uhr: Kochen mit Martina und Moritz – Endlich Sommer: Einladung zum Grillfest

Sobald die Sonne nach draußen lockt, gibt’s nichts besseres, als den Grill anzufachen. Und wer keinen Garten oder Balkon hat, der zieht zum nächsten Grillplatz im Park, am Waldrand oder an den Fluss. Bei den WDR-Fernsehköchen Martina und Moritz kommen diesmal internationale Variationen auf den Grill: Griechische Lammspieße, türkische Köfte, chinesisches Schweinefilet, spanische Garnelen im Salzbett, italienische Kalmare, deutsche Rehsteaks und ausgesuchtes Gemüse. Und dazu zeigen sie ganz unterschiedliche Marinaden und Saucen, pfiffige Salate und erfrischende Drinks.

Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de