Rainer Sass und Herbert Seckler

Die Insel Sylt hat alle Klischees überlebt. Vom teuren Luxusurlaub bis zum erholsamen Kuraufenthalt wird hier alles geboten, um Reiche und Prominente genauso wie Naturliebhaber und Ruhesuchende anzulocken.

Auch Rainer Sass ist eingefleischter Sylt-Fan. Was liegt da näher, als auch mal auf Deutschlands nördlichster Insel Station zu machen und das Kochmobil direkt in den Dünen aufzubauen. Dort trifft sich der Fernsehkoch mit Herbert Seckler, dem Inhaber der ‚Sansibar‘.

1974 übernahm der gebürtige Schwabe einen alten Kiosk im kleinen Örtchen Rantum direkt am Strand. Heute ist es der Promi-Treff der Insel; eine Symbiose aus Wurstbude und Hummerbar, den Sylt-Urlauber gern ‚die edelste Hütte der Welt‘ nennen. An rustikalen Holztischen genießen die Gäste den Sonnenuntergang über dem Meer und lassen sich – je nach Geschmack – mit einer hausgemachten Currywurst oder mit Fischgerichten verwöhnen.

Für den Fernsehkoch bereitet Herbert Seckler den Klassiker der ‚Sansibar‘-Küche zu: gebratene Heringe auf schwäbischem Kartoffelsalat. Dazu passend brutzelt Rainer Sass leckere Lammfrikadellen, begleitet von einer leichten Sauce aus Paprika, Crème fraîche und süßer Sahne.

Rezepte: gebratene Heringe auf schwäbischem Kartoffelsalat, Lammfrikadellen, Sauce aus roter Paprika, Crème fraîche und süßer Sahne.

NDR, Sonntag, 03.09., 16:45 – 17:00 Uhr

Rainer Sass Doppelpack

Die italienische Küche liegt Rainer Sass besonders am Herzen; deshalb macht er mit seinem roten Kochmobil immer wieder bei italienischen Köchen Station.

Los geht es im Hamburger Restaurant ‚La Scala‘. Gemeinsam mit dem Oldtimer-Liebhaber Mario Zini bereitet Sass eine Lasagne mit Steinpilzfüllung zu.

Danach geht es nach Bremen, wo er einen zweiten Klassiker auftischt: Spaghetti Bolognese – ein echtes Familiengericht, zubereitet von Gianni Buccini, dem Inhaber der Kultkneipe ‚La Bottega Italiana‘.

Dazu gibt es Scampi auf Brot à la Rainer Sass. Außerdem verrät Sass, wie man schnell und einfach eine leckere Tomatensauce zubereitet.

HR, Samstag, 26.08., 14:00 – 14:30 Uhr

Henningers Wein-Wirtschaft

Unter dem Motto „Jung, frisch und frech“ eröffnet am 1. August 2006 Henningers „Wein-Wirtschaft“ im pfälzischen Kallstadt. Inhaber ist Franz Weber, der ebenfalls Pächter des benachbarten Weinhauses Henninger ist.

„Die Wein-Wirtschaft ist kein Ableger vom Weinhaus. Wir haben mit der „Wein-Wirtschaft“ ein eigenständiges Gastronomie-Konzept geschaffen, das sich von der klassischen Weinstubengastronomie abhebt“, erklärt Franz Weber. Dies spiegelt sich auch auf der Getränke- und Speisenkarte wider. Auf dieser finden sich nicht nur Pfälzer Weine renommierter Güter, sondern auch gezapftes Bier der Privatbrauerei Gebrüder Mayer, Drinks und Cocktails.

An Speisen bietet die „Wein-Wirtschaft“ ihren Gästen eine einfache Wirtshauskost wie zum Beispiel Backhendelsalat mit Kürbiskernöl, Pfälzer Krautsuppe mit Saurer Sahne, Schweinekotelett in Malzbiersauce und Ofenwarmer Topfenstrudel auf Vanillesauce.

Die Atmosphäre in der „Wein-Wirtschaft“ (Gewölbekeller und Bar mit 60 Plätzen) wird geprägt von massiven Holztischen und Bildern des Südpfälzer Künstlers Armin Hott, der für seine Comic-Kunst-Zeichnungen bekannt ist. „Aus seiner Feder stammt auch das Logo der Wein-Wirtschaft“, so Weber. Die Freiterrasse im alten Pfarrhof (100 Plätze) ist wie die Küche bis 23 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, ab 17.00 Uhr, Küche von 17.00 bis 23.00 Uhr.

Adresse: Henningers Wein-Wirtschaft, Franz Weber (Inhaber), Weinstraße 101, 67169 Kallstadt,
Telefon 0 63 95 58 57, Telefax 0 63 22-6 28 61 E-Mail: info@weinhaus-henninger.de,
Internet: www.weinhaus-henninger.de

Urlaubsstress ade!

Jetzt heißt es zupacken: Auch Kurzentschlossene können
noch von den preisgünstigen Unterkunftsmöglichkeiten und dem
vielfältigen Ferienangebot am Forggensee im Allgäu profitieren.

Von
sportlichen Freizeitaktivitäten und sehenswerten Ausflugsorten im
Umland bis zu Segel- und Surfkursen reicht die Palette. Und ganz
nebenbei zeigt die Forggensee-Yachtschule auch, dass Segeln gar kein
teures Vergnügen sein muss.

„Segeln ist heute kein elitärer Sport mehr, sondern ein bezahlbares
Hobby für die ganze Familie“, so Reinhold Gruber, einer der beiden
Inhaber der Forggensee Yachtschule. Konsequent richtet sich das
Angebot der Segelschule daher auch an Einsteiger und Profis, an
Kinder ab 7 Jahren und Jugendliche. Und es ist ausgesprochen
elternfreundlich: Im Kinderkurs beispielsweise werden die kleinen
Teilnehmer von morgens bis abends durchgehend betreut.

Segelkurse für Kinder und Jugendliche kosten 130 Euro pro Kind und
Woche, die Prüfungsgebühr beträgt 20 Euro. Erwachsene zahlen z.B. für
einen zweiwöchigen Urlaubssegelkurs 480 Euro.

Informationen gibt es
bei der Yachtschule, die auch bei der Zimmervermittlung behilflich
ist:
www.segeln-info.de

Auerbachs Keller Leipzig

Wechsel im Auerbachs Keller

VKD-Mitglied Ulrich Reinhardt und seine Familie geben das Traditionslokal in
Leipzigs Innenstadt nach zehn Jahren in die Hände von Christine und Bernhard
Rothenberger.

Am 15. April ist Schluss: Der Pachtvertrag von Ulrich Reinhardt in einem
„der zehn berühmtesten Restaurants der Welt“ endet und mit ihm die „Ära
Reinhardt“. Bis nach Amerika und Japan reicht der gute Ruf des Gastronomen,
der in dem weltberühmten Auerbachs Keller von Leipzig das Zepter geführt
hat. Seit Anfang 1996 war Ulrich Reinhardt dort der Chef – 1950 geboren,
Küchenmeister, Betriebswirt, Unternehmer und ein erstklassiger
Marketing-Fachmann, wenn es um den Auerbachs Keller geht.

Nicht nur in „seinem Keller“ ist Ulrich Reinhardt – im eingespielten Team
mit Ehefrau Monika, seinen beiden Söhnen und Schwester Annett – voller Elan
bei der Sache. Auch im Internationalen Kochkunstverein zu Leipzig (IKL)
zeigt der engagierte Küchenmeister, was in ihm steckt. Reinhardts Verdienste
um den Kochberuf und sein ehrenamtliches Engagement wurden im vergangenen
Jahr gebührend belohnt – mit der Präsidentennadel des Verbandes der Köche
Deutschlands e.V.

Die Nachfolge im Auerbachs Keller tritt das Ehepaar Rothenberger an, bislang
Inhaber des Parkhotels Schloss Hohenfeld in Münster. Christine und Bernhard
Rothenberger erhielten den Zuschlag zum Pachtvertrag über zehn Jahre mit
zweimal fünfjähriger Option der Verlängerung. Am 18. April geht es los: „Das
Haus ist bestens bestellt. Wir übernehmen 80 Prozent der alten Mannschaft.

Alles hervorragende Fachleute“, wird Bernhard Rothenberger (45,
Restaurantfachmann und Hotelbetriebswirt) in der AHGZ zitiert. Zu betreuen
sind die Historischen Weinstuben mit 150 Plätzen, der große Bierkeller mit
über 500 Plätzen und die Mephisto-Bar.

Gourmet Tour Berlin

Unter der Gourmet Tour Berlin stechen vor allem Zwei Bestandteile hervor, „Genießer“ und „Berlin“ beides hat sich in Berlin mit einem festen Bestand behaupten können. Sei es das Margaux, das Balthazar, das Hugos und viele andere Restaurants in der Stadt.

Diese Restaurants sind ein wesentlicher Bestandteil der Gourmet Touren.

Grundsatz der Gourmet-Tour-Berlin ist das Ansteuern von Sternerestaurants, beziehungsweise Restaurants, in denen Sterneköche, Berliner Meister, Weltmeister, Aufsteiger des Jahres, Kochmützen Inhaber und viele andere betiteltet Köche tätig sind.

Die Gourmet-Tour-Berlin, ist eine der wenigen tatsächlichen Gourmet Events, die dies alles miteinander Verbindet. Geschäftsführer und Inhaber der Eventagentur www.first-incoming.de brachte die Gourmet-Tour-Berlin als gelernter Koch unter anderen arbeitete er unter der Regie von Risotto-Weltmeister Holger Zurbrüggen, im Jahr 2004 auf die Berliner-Gourmet Strassen. Seit dem Nutzen diesen Event Gourmetfreudige Berliner, wie Touristen und Geschäftsleute die Ihren Geschäftspartnern Berlin auf eine ganz besondere Art und Weise näher

bringen möchten. Der Clou an dieser Tour ist, das es nicht ein einfaches Restaurant-Hopping ist, das wäre dem Inhaber der First Incoming Agentur zu anspruchslos. Nein, es ist ein Event der alles mit Berlin verknüpft. In einem Luxusbus geht es in die Berliner Nacht hinein, fachmännisch wird die Entwicklung Berlins zwischen den einzelnen Stationen moderiert und auf das nächste Restaurant als Station eingegangen und erläutert. Langeweile kommt so nicht auf der 7 Stunden Tour auf.

Die Gäste dieser Gourmet-Tour Berlin beginnen die Tour am Potsdamer Platz und erleben in der Ersten Station die in der Charlottenburger Uhlandstrasse gelegene Berliner Kaffeerösterei mit einer Genuss-Auswahl an 74 Kaffeesorten, hierbei wird den Gästen durch den Röstmeister anhand von ungerösteten Kaffeekirschen die Geschichte des Kaffees und deren Röstmethoden nahe gebracht, fasziniert und durch eine Tasse Lecken Kaffee ermuntert, geht es auch schon auf zur nächsten Station und dem Ersten Gang entgegen. Hierbei wird durch das Gourmet Tour Team ein ständiger Wechsel praktiziert. So das jede Restaurant ein Mal den Vor- oder Zwischen, oder Hauptgang durchführen kann. Insgesamt erwarten die Gäste eine Kaffeerösterei, Vier Restaurants und zum gemeinsamen Ausklang eine Berliner Bar, wie zum Beispiel die Newton Bar oder das im SONY Center gelegene Josty.

Alles im Allen ein unterhaltsamer Abend der beweisen kann, daß Essen auch kommunikativ sein kann.

www.gourmet-tour-berlin.de

Wer unbedacht verlinkt, der haftet

Sie verbinden Web-Inhalte miteinander
und leiten den nach Informationen suchenden Internetnutzer durch die
schier unüberschaubare Datenfülle des World Wide Web: Hyperlinks sind
essentiell für die praktikable Nutzung des Internets. Doch ruft die
Frankfurter Rechtsanwältin Dr. Katharina Scheja in der
Handelszeitschrift ComputerPartner zur Vorsicht auf: Setzt ein
Website-Inhaber einen Link zu Inhalten, die sich als rechtswidrig
herausstellen, kann er trotz der allgemein üblichen
„Freizeichnungsklauseln“ dafür haftbar gemacht werden. Was Webmaster
beim Setzen von Hyperlinks dringend beachten sollten, verrät
ComputerPartner in ihrer aktuellen Ausgabe (01/02/2006).

Bisher fehlt eine klare gesetzliche Regelung der
Verantwortlichkeit für Links. Aus vergangenen Rechtssprechungen
leitet sich jedoch folgende Faustregel ab: Der Link-Setzende kann für
die Verlinkung zu einer rechtswidrigen Website haftbar gemacht
werden, wenn er Kenntnis von deren Rechtswidrigkeit hat oder aber ihm
dafür konkrete Anhaltspunkte vorliegen, so Scheja in der
Handelszeitschrift.

Der Hinweis auf der eigenen Homepage, dass sich der Inhaber von
den fremden Inhalten distanziert, ist laut der Handelszeitschrift
grundsätzlich zu empfehlen, genügt jedoch nicht in jedem Fall.
Rechtsanwältin Scheja empfiehlt Webmastern daher, Websites vor deren
Verlinkung gründlich zu prüfen: Je mehr sich ein Link als Empfehlung
der fremden Inhalte darstellt, desto stärker ist der Link-Setzende
zur Kontrolle verpflichtet.

Von der Veröffentlichung eines Hinweises, vor Schaltung eines
Links die beworbene Seite auf Rechtsverletzungen überprüft zu haben,
rät Scheja in ComputerPartner ab. Denn nach einem Urteil des
Oberlandesgerichts Hamburg ist der Link-Setzende dann auf jeden Fall
zur Haftung verpflichtet.

„Paris Bar“ in Berlin hat Insolvenz angemeldet

Die Krise der Gastronomie in Deutschland fordert
ein neues, prominentes Opfer. Für die berühmte „Paris Bar“ in Berlin
hat Mit-Inhaber Michael Würthle am Montag persönlich Insolvenz
angemeldet, ebenso für den Ableger „Le Bar du Paris Bar“, berichtet
stern.de, das Online-Angebot des stern. Eine Gerichtssprecherin
bestätigte stern.de, dass für beide Einrichtungen aufgrund des
Eigenantrags das Eröffnungsverfahren eingeleitet wird.

Das legendäre Restaurant in der Kantstraße 152, seit einem
Vierteljahrhundert Wohnzimmer von Weltstars, Künstlern und Normalos,
hat Probleme. Von drohenden Steuernachforderungen in sehr
beträchtlicher Höhe, sowie Schulden bei Lieferanten wird gemunkelt.

Andere behaupten, der meist eher mau laufende Laden nebenan, die 2001
eröffnete „Le Bar du Paris Bar“, habe zu große Verluste gemacht.

Liberty Card USA

LIBERTY CARD: Jetzt auch nach New York

Mehr Flexibilität und Freiheit bietet die LTU Fluggesellschaft ihren Vielflieger-
Kunden Richtung USA und Kanada mit der LTU 6ER LIBERTY CARD. Die
attraktive Variante der LTU Vielfliegerkarten mit einer Gültigkeit von zwei
Jahren beinhaltet sechs Hin- und Rückflüge zu den LTU Zielen an der Ostküste
Nordamerikas und bietet neben einem attraktiven Preisvorteil auch örtliche
Unabhängigkeit: Denn Abflug- und Ankunftsflughafen können immer frei
gewählt werden – jetzt auch mit dabei: New York – JFK!

Zugegeben – 149 Euro für einen Flug nach New York sind nahezu unschlagbar. Wer
aber auf diese LTU Schnäppchen nicht warten möchte und sich seine Flexibilität
erhalten muss oder will, liegt mit der LTU 6ER LIBERTY CARD genau richtig: Für
3.100 Euro erhalten die Card-Inhaber sechs Hin- und Rückflüge von Deutschland
nach New York, Fort Myers, Miami Orlando und Toronto. Abflug- und
Ankunftsflughafen in Deutschland und Nordamerika können immer wieder frei
gewählt werden.

Das heisst umgerechnet kostet ein Leg 258,33 Euro, also hin- und zurück 517 Euro. Kein Spitzenpreis, aber man hat volle Flexibilität.

Das ist aber längst nicht alles. Wie alle LTU Vielfliegerkarten bietet auch die neue
LTU 6ER LIBERTY CARD viele weitere Zusatzleistungen: So sind Umbuchungen
und Stornierungen bis einen Tag vor Abflug kostenlos möglich. CARD Inhaber
kommen darüber hinaus an Bord in den Genuß der freien Getränkewahl aus dem
reichhaltigen Angebot der LTU SkyBar. Die kostenlose Sitzplatzreservierung ist
ebenso inklusive wie die erhöhte Wartelistenpriorität für LTU Flüge und LTU FIRST
COMFORT Buchungen. Und: Das Warten an den Gepäckbändern hat ein Ende –
dank LTU Baggage Priority.

Anträge und detaillierte Informationen zur neuen LTU 6ER LIBERTY CARD gibt’s in
jedem Reisebüro mit LTU Agentur, telefonisch unter 0211-9418-333 und im Internet
unter www.ltu.de

Arganöl ist der neue Trend

In Frankreich schwören die Küchenchefs schon lange auf die aromatische gelbgoldene Flüssigkeit. Und seit kurzem haben auch die deutschen Kollegen das flüssige Gold aus Marokko entdeckt: Das seltene Arganöl wird hierzulande als exklusive Köstlichkeit mit Trüffel und Kaviar zu den luxuriösesten Delikatessen gezählt.
„Es ist das Öl einer ganz besonderen Nußart mit einem Aroma, das an Erdnuß und Mandel erinnert, aber viel feiner ist“, erklärt Wahabi Nouri, Sternekoch und Inhaber des Restaurants „Piment“. Der Küchenzauberer ist Marokkaner und arbeitet mit dem Arganöl, das Hamburger Feinschmecker als die Entdeckung der Saison bejubeln, bereits seit Jahren.

Lesen Sie den gesamten Artikel in der WELT am Sonntag

Übrigens: Wahabi Nouri arbeitet mit Porsche Messern in seiner Küche.