Kabeljau

Kabeljaukollaps in der Nordsee – Bestände in der Nordsee durch Überfischung vor dem Zusammenbruch

Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere (ICES), in dem 1600 Meeresexperten vertreten sind, hat heute empfohlen, den Kabeljaufang in der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt. Der WWF appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll genug umgehe.

Die Nachricht kommt unerwartet, denn im vergangen Jahr waren erste Anzeichen für eine Erholung der Kabeljaubestände zu erkennen. Der ICES hielt daraufhin eine Fischerei in geringem Maße für vertretbar. „Offenbar war das für die Fischereiindustrie das Signal, die Bestände noch rücksichtsloser auszubeuten“, so Karoline Schacht, Fischereireferentin beim WWF Deutschland. Man fischte nicht nur zuviel, sondern vor allem viel zu viele kleine Fische. „Der Kabeljau geht beim Fang auf andere Arten wie Kaisergranat oder Schellfisch ins Netz. Hunderte Tonnen zu kleiner Exemplare werden dabei ungenutzt wieder über Bord geschmissen und nicht auf die Fangquote angerechnet“, so Karoline Schacht. Für den WWF ist es ein Skandal, dass der sogenannte Rückwurf derzeit ebenso hoch ist wie die Menge des angelandeten Kabeljaus. „Mit diesem verschwenderischen Raubbau bringt die Fischerei nicht nur den Kabeljau in Bedrängnis sondern sie begeht mittelfristig Selbstmord“, so Schacht.

Für den WWF ist es überfällig, in den Fischereien mit viel Kabeljau-Beifang umgehend auf technische Lösungen zu setzen. Viele davon sind bereits erprobt und können den Beifang erheblich reduzieren. So bald wie möglich müssten diese Lösungen zur Pflicht werden, um den Beifang in allen Fischereien zurückzufahren. Die EU-Minister dürften die wissenschaftlichen Empfehlungen nicht erneut ignorieren.

Food&Hotel Asia 2008 (FHA) Singapur

Die größte internationale Messe für Lebensmittel und Hotelgewerbe in Asien bietet
Fachbesuchern eine optimale Plattform zum Netzwerken. Es
wird erwartet, dass dieses Jahr mehr Aussteller und
Geschäftseinkäufer an der FHA teilnehmen als in den
Vorjahren. In 2006 kamen rund 37.000 Fachbesucher und
mehr als 2.300 Aussteller aus der ganzen Welt zur FHA.

Ein Highlight der Food&Hotel Asia ist die “Culinary Challenge”: Hunderte internationaler
Spitzenköche treten hier im bedeutsamsten Kochwettbewerb Asiens gegeneinander an.

Prächtige Buffets lassen den Zuschauer das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Profikochteams zelebrieren beim Dream Team Challenge vor den Zuschauern und Juroren
ihre Fingerfertigkeiten. Im Einzelwettbewerb zeigen die Experten in 15 Kategorien ihr
Können in der Kunst des Kochens. Besonders sehenswert sind z.B. Kürbis- und
Eisschnitzen sowie abenteuerliche Koch-Spektakel.

Wann: 22.04.2008 -25.04.2008
Wo: Singapore Expo
Infos unter www.foodnhotelasia.com

Animateur-Jobs liegen voll im Trend

Reiseveranstalter bieten auf der ITB in Berlin noch hunderte Sommerjobs

Mehr und mehr junge Leute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten im Sommer für 8 – 12 Wochen oder länger in den weltweiten Ferienclubs. Immer noch gibt es zahlreiche Jobs bei den großen Touristikunternehmen. Flug und Unterkunft werden übernommen. Ein kleines Taschengeld gibt es oben drauf. Vorwiegend werden Kinderbetreuer/innen und Sportanimateure gesucht.

Auf der ITB in Berlin -Halle 4.1. -Stand 133 wird aus diesem Grund am 08. und 09.März ein Einsteigertageskurs „Das Bewerbercamp“ statt finden. Der Kurs kostet 10 Euro pro Teilnehmer/in. Dabei inklusive ist eine Tageskarte zur Messe. Gerade Quer- und Neueinsteiger sind willkommen. Hierbei gibt es wichtige Bewerbungstipps, praktische Übungen sowie Informationen zum Job des Animateurs.

Anmeldungen sind noch unter www.bewerbercamp.de möglich. „Wir arbeiten eng mit Reiseunternehmen wie TUI, ROBINSON, Rewe-Touristik und Club Med zusammen und wissen, wer noch Bedarf an Mitarbeitern hat“ erzählt Andrea Glow, vom Berufportal www.animateure.de . Die Personalverantwortlichen werden auch beim Bewerbercamp vor Ort sein.

Der Bewerbercamp-Veranstalter ist auch Herausgeber einer Jobbörse mit über 50.000 Mitgliedern aus der Schweiz, Österreich und aus Deutschland.

Der besondere Clou der Website ist, das man nach einer kostenlosen Registrierung auch direkt mit aktiven, weltweit eingesetzten Animateuren, in Kontakt treten kann, um wichtige Tipps und Erfahrungsberichte zu bekommen. Für aktive Animateure ist das Berufsportal inzwischen eine wichtige Adresse um „Informationen aus der Heimat“ zu bekommen. „Täglich sind hunderte Animateure online und beantworten dabei auch Fragen der Neueinsteiger“ weiß Sarah vom Webteam zu berichten die im Augenblick in Dubai arbeitet. Schnell kann man sich auf www.animateure.de mit wenigen Klicks, bei verschiedenen Reiseveranstaltern kostenlos bewerben. „Der Tag des Animateurs geht oft 14 Stunden und ist alles anderes als bezahlter Urlaub“, ergänzt Sarah.

Tag des Eppaner Weines

Mit rund 1.100 Hektar Weinanbaufläche und über 20 Kellereien und Anbaubetrieben ist die Gemeinde Eppan die größte Weinanbaugemeinde Südtirols. Für alle
Weinliebhaber gibt es hier im März Genuss pur: Noch vor den großen, offiziellen internationalen Weinmessen präsentieren die Winzer und Weinbauern ihre
hochwertigen Erzeugnisse.

Eppan ist jedoch nicht nur für seine Weine bekannt, sondern auch als burgenreichste Gemeinde Südtirols. Ganz stilsicher werden
deshalb auch im historischen Ambiente des Ansitz Lanserhaus in St. Michael-Eppan die neuen Jahrgänge und weitere edle Tropfen zur Verkostung angeboten.
Als eine der ersten offiziellen Degustationstermine zieht diese besondere Vergleichsverkostung alljährlich hunderte von Weinfachleuten und Weinbegeisterten
an.

Anthony Bourdain – In Korea

Um Korea wirklich kennen zu lernen, hätte Anthony keinen besseren Reiseführer finden können. Nari, gebürtige Koreanerin und Angestellte in Tony’s Büro ist ein unermüdliches Energiebündel. Aber sie hat ihren eigenen Kopf. Erschöpft von der Reise würde Tony sich am liebsten erst einmal auf den Weg ins Hotel machen. Nari hat da allerdings andere Pläne.

Mitsamt den Koffern heißt es raus aus dem Taxi und ran an den nächsten Fast-Food-Stand. Der ‚Geschmack‘ von Zuhause. Das war genau die richtige Stärkung. Wiederbelebt geht es anschließend auf den Fischmarkt von Seoul. Tausende Arbeiter und hunderte Tonnen von Fisch – ein Chaos der besonderen Art.

So langsam versteht Anthony – Korea, das wird eine turbulente Reise. Wie immer mit einzigartigen Gaumenfreuden. Tintenfisch oder das typisch koreanische – Kimchee. Und – ein Geflügel-Körperteil, den Anthony so noch nicht gegessen hat.

DMAX, Donnerstag, 28.12., 05:45 – 06:30 Uhr

Gäste bei Johannes B. Kerner

Sendung am 06.12.2006 um 22.45 Uhr

Currywurst trifft Tafelspitz: Die beiden TV-Köche Johann Lafer (49) und Horst Lichter (44) – das unschlagbare Deckel- und Topfduo aus „Kerners Köche“ – brutzeln ab Samstag, 9.12.2006 ab 15.30 Uhr im ZDF, was das Zeug hält. „Lafer! Lichter! Lecker!“ ist eine Promi-Kochschule der etwas anderen Art.

Bernhard Heitz, Präsident der World Burn Foundation, setzt sich für Brandopfer ein. Der 44-Jährige überlebte als Pilot selbst einen tragischen Flugzeugabsturz mit schwersten Verbrennungen. Er brachte hunderte Operationen hinter sich – medizinische Hilfe, die viele Menschen aus ärmlichen Lebensverhältnissen nicht bekommen können.

Sowie weitere Gäste.

Diese Sendung wird wiederholt in der Nacht von Donnerstag, 07.12.2006, auf Freitag, 08.12.2006, von 02.20 Uhr bis 03.25 Uhr.

WM-Chaos am Finaltag

Fluggesellschaften an den Berliner Flughäfen wurden gestern von der Deutschen Flugsicherung (DFS) gezwungen, kurzfristig zahlreiche Flüge zu streichen. Darüber hinaus kam es bei allen Airlines zu erheblichen Verspätungen. Bei easyJet mussten fünf Flüge ab Berlin Schönefeld sowie fünf weitere nach Berlin gestrichen werden. Insgesamt waren allein bei easyJet über 1000 Passagiere aus ganz Europa von den Streichungen betroffen.

Grund für die Anweisung der DFS war das WM-Endspiel, für das sich zahlreiche zusätzliche Flieger angekündigt hatten. Obwohl den in Berlin ansässigen Fluggesellschaften vor der WM zugesichert worden war, dass Linienflüge Vorrang bekämen, erhielten gestern Privatjets mit Politikern und VIPs den Vorzug. Den Airlines war es nicht einmal möglich, ihre Passagiere vorab zu informieren, so dass viele erst an den Flughäfen von den Strechungen erfuhren. Da es keine freien Hotelbetten in Berlin gab, mussten viele Fluggäste die Nacht im Terminal verbringen.

John Kohlsaat, Geschäftsführer easyJet Deutschland:
„Die Flugsicherung hatte Monate Zeit, sich auf das WM-Endspiel vorzubereiten. Warum es dann am Tag des Endspiels zu kurzfristigen Streichungen kommt und Hunderte von Passagieren in den Terminals übernachten müssen, ist nicht nachzuvollziehen.

Noch schlimmer als Inkompetenz wiegt die Tatsache, dass Privatjets mit einigen wenigen VIPs an Bord bevorzugt wurden. Dafür hat die Flugsicherung in Kauf genommen, dass Tausende von Linienpassagieren am Boden bleiben mussten. Neben dem Imageschaden sind den Fluggesellschaften erhebliche Kosten entstanden. Wir werden Regressansprüche stellen und rufen alle betroffenen Fluggesellschaften auf, dies ebenfalls zu tun.“

Ab Dienstag wird an den Berliner Flughäfen wieder mit einer Normalisierung des Verkehrs gerechnet.

Toiletten

Das Fuenf-Sterne-Hotel Sofitel im neuseelaendischen Queenstown macht mit seinen Herrentoiletten Furore. Models schauen den Maennern beim Pinkeln zu. Einige Gaeste (Kirchgänger) haben sich beschwert; Hunderte kommen aber nur wegen der Toiletten. Man kann sich das auch in einem Video anschauen. (Quelle: www.abseits.de )

www.tvnz.co.nz/view/page/411749/618067