Kulinarischer Jahreskalender 2007 für den Naturpark Frankenwald

Essen und Trinken gehören zu Franken wie Tag und Nacht! Natürlich auch
zum Naturpark Frankenwald ganz im Norden Bayerns. Damit Urlauber wie
Einheimische das ganze Jahr über kulinarisch auf ihre Kosten kommen,
haben die Gastronomen der Initiative „Frankenwald kulinarisch“ und
Frankenwald Tourismus Service Center einen kulinarischen Jahreskalender
für die Saison 2007 zusammengestellt.

Der Veranstaltungsreigen reicht
von deutschlandweit bekannten Events wie der Kulmbacher Bierwoche bis
zum Spanferkelessen im traditionsbewussten Wirtshaus.
Um die Gäste das ganze Jahr über mit kulinarischen Erlebnissen zu
begeistern, lassen sich die Frankenwald-Gastronomen einiges einfallen.

Will man alles entdecken, muss man sich schon reichlich „Stärk‘
antrinken“, was gleich Anfang Januar in Kulmbach, der „heimlichen
Hauptstadt des Bieres“, bestens möglich ist. Im Februar erfährt man,
„wie’s Oma kochte und Opa es mochte“ und fühlt sich zurückversetzt in
Zeiten, in denen die Zutaten für die Speisen noch ganz
selbstverständlich selbst geerntet wurden und von künstlichen
Geschmacksverstärkern keine Rede war.
Ende März wird mit Gerichten rund
um die „Frankenwälder Ziege“ der Frühling eingeläutet.

Im Juli zeigt
sich der kulinarische Sommer mit leichter Küche und reichlich frischen
Kräutern; Kochen mit Blüten steht da hoch im Kurs. Der Herbst wird
traditionell mit dem Erntedank begangen. Im Winter wiederum bietet es
sich an, Silvester kulinarisch und stimmungsvoll beispielsweise in der
Therme Bad Steben zu feiern.

Rittermahl, Stockfischessen und
Lebkuchenbier sowie natürlich die „Kulmbacher Bierwoche“ sind nur einige
wenige weitere Anlässe, die Frankenwald-Küche in all ihren Variationen
zu entdecken und in Küche und Keller den Gaumen zu erfreuen.

Weitere Informationen:
www.frankenwald-tourismus.de
www.frankenwald-kulinarisch.de

Deutsche Weine international erfolgreich

Deutsche Weine sorgen auf internationalen Weinwettbewerben in aller Welt immer öfter für großes Aufsehen. Dies zeigen die guten Ergebnisse, die in den vergangenen Tagen aus London, Wien oder Canberra verkündet wurden.

International Wine and Spirit Competition – London
74 Medaillen, darunter vier Goldmedaillen, verliehen die Juroren der diesjährigen Wine and Spirit Competition in London an deutsche Weine.
Auch zwei Trophys gingen nach Deutschland.

Die Gutsverwaltung Niederhausen-Schlossböckelheim (Nahe) konnte gleich zwei Goldmedaillen und die Eiswein-Trophy in Empfang nehmen.
Mit Gold bewertet wurden eine Riesling Trockenbeerenauslese aus 2003 und ein Riesling Eiswein aus 2004.
Eine Goldmedaille für ihren Spätburgunder Eiswein Jahrgang 2004 erhielt die Winzergenossenschaft Nordheim (Franken), die außerdem auch die German Wine Producer-Trophy in Empfang nehmen durfte.
Ebenfalls einer Goldmedaille würdig befanden die Juroren die an der Mosel geerntete Riesling-Beerenauslese 2005 der Kellerei Reh-Kendermann aus Bingen.

Die International Wine and Spirit Competition in London zählt mit über 5.000 Anstellungen zu den größten Weinwettbewerben weltweit. Der Wettbewerb wurde 1969 von einer Vereinigung englischer Oenologen und Weinhändler ins Leben gerufen, um dem Handel eine qualifizierte Klassifikation und Vergleichbarkeit der einzelnen Weinsegmente anzubieten. Weine und Spirituosen aus 72 Ländern beteiligten sich in diesem Jahr. Die Menge der Anstellungen wuchs gegenüber dem Vorjahr um 14 %. Die Trophy-Gewinner wurden bei einem Galaabend Ende Oktober in London ausgezeichnet.
Alle Ergebnisse sind unter www.iwsc.net zu finden.

Austrian Wine Challenge – Wien
Zum dritten Mal fand die „Austrian Wine Challenge“ (awc vienna) in Wien statt. Mit 5118 Weinen aus 29 Ländern ist die Veranstaltung ebenfalls eine der ganz großen der Welt. Jeweils drei Siegerweine wurden in 32 Kategorien in Wien ausgezeichnet.
In 15 Kategorien ist deutscher Wein unter den Top 3 – Siegerweinen zu finden und gar in fünf Kategorien gelang es deutschen Weinen, den Spitzenplatz zu erringen.

In der Kategorie „Weiß-/Grauburgunder mit mehr als 13 % vol Alkohol“ lieferte das Weingut Rudolf May (Franken) mit einer Grauburgunder Spätlese 2005 den Siegerwein.
Bei den „Rieslingen mit mehr als 13 % vol Alkohol“ siegte das Weingut Neef Emmich (Rheinhessen) mit einem Riesling Jahrgang 2005.
In der Kategorie „Sortenvielfalt und klassische Cuvées“ gab es einen deutschen Doppelsieg. Punktgleich lagen das Weingut Rudolf May (Franken) mit einem Silvaner Kabinett aus 2005 und das Weingut Baldauf (Franken) mit einem Silvaner aus 2004 an der Spitze.
Den besten Pinot noir des Wettbewerbs lieferte das Weingut Peter Stolleis (Pfalz) mit einem Spätburgunder Jahrgang 2003.
Bei den Schaumweinen lag das Weingut Emmerich-Koebernik (Nahe) mit seinem Winzersekt 2004 Spätburgunder Weißherbst extra trocken auf Platz 1.
Weitere Informationen gibt es unter www.awc-vienna.at

Deutsche Erfolge auch in Australien
Bei der in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführten Hyatt International Riesling Challenge im australischen Canberra waren 13 deutsche Weine mit einer Goldmedaille erfolgreich. Insgesamt wurden 458 Weine bewertet, von denen 45 Weine eine Goldmedaille erhielten.

Die Trophy des deutschen Botschafters für den besten europäischen Riesling ging an Schloss Vollrads für einen Riesling 2005 Kabinett halbtrocken.
Die mit Gold prämierten deutschen Rieslinge kamen von folgenden Betrieben: Weingut Carl Adelseck (Nahe, zwei Goldmedaillen), Robert Weil (Rheingau, zwei Goldmedaillen), Schloss Reinhartshausen (Rheingau), Fritz Allendorf (Rheingau), Vier Jahreszeiten Winzer (Pfalz), Reichsrat von Buhl (Pfalz), Bassermann-Jordan (Pfalz), Sybille Kuntz (Mosel), Fürstlich Castell’sches Domänenamt (Franken) und Schloss Proschwitz (Sachsen).

Steffen Schindler, Bereichsleiter Auslandsmarketing des Deutschen Weininstituts, sieht in diesen Ergebnissen eine Bestätigung und große Anerkennung für das Qualitätsstreben der deutschen Winzer: „Diese Erfolge setzen wichtige Zeichen auf den internationalen Märkten und lenken das Interesse der Weinfreunde weltweit verstärkt auf deutsche Weine. Nicht zu unterschätzen ist zudem die imagebildende Wirkung dieser Auslandserfolge im eigenen Land.“

„Busche Deutscher Weinpreis“ 2006

Müller, Meyer aber wo war Schulze?
Die Suche nach
den besten Weinen geht in die 9. Runde
„Fürstenhof“ Direktor Jörg Müller, Busche Deutscher Weinpreis Supervisor
Rüdiger Meyer und Busche Marketingleiter Jörg Leu (übernahm die Rolle des
„Schulze“) hatten am 14.08.06 die genussvolle Aufgabe, die anwesenden
Verkostungsteilnehmer auf das Verkostung von 140 Weine einzustimmen.

Das Tasting war die 9. Station innerhalb des Wettbewerbs „Busche Deutscher
Weinpreis“ 2006. Rund 40 geladene Gäste erlebten im Hotel „Fürstenhof“ in
Leipzig bei Wein & Co einen interessanten und erfahrungsreichen Tag.

Schauspieler und passionierter Weinliebhaber Michael Lesch war beeindruckt
von der Bandbreite und den Qualitäten der angestellten Weine und würdigte vor
allem das Preis- Leistungsverhältnis einiger Gewächse.

Diesmal wurden die Rebsorten Riesling, Riesling halbtrocken, Grüner Veltliner,
Silvaner, Rivaner, Grauburgunder, Chardonnay, Sauvignon blanc,
Spätburgunder, Dornfelder, Lemberger, Blauer Zweigelt edelsüße Auslesen und
Trockenbeerenauslesen verkostet.

Dass sehr gute Silvaner nicht nur aus Franken kommen, bewies der „Tipp des
Tages“. Die Testjury kürte einen 2005 Silvaner trocken aus Rheinhessen als die
Entdeckung des Tages. Der Wein präsentierte sich den Juroren modern, mit
feinem Duft nach Wiesenkräutern und mit feinen Fruchtaromen.

Bei der Verkostung wurde das Organisationskomitee von folgenden Sommeliers
unterstützt:

1. Drobeck, Roman (Restaurant Anna Amalia, Weimar)
2. Ernst-Hahn, Sabine (Sommelière und Referentin, Iffeldorf)
3. Kraft, Oliver (Restaurant Speisemeisterei, Stuttgart)
4. Hendlmeier, Max (Regionalsprecher Franken der Sommelier Union-
Deutschland e.V.)
5. Nebrich, Volkhard (Sommelier und Unternehmensberater, Müden-Aller)
6. Odenthal, Andrea (Sommeliére, Hotel Zur Sonnenuhr, Freyburg)
7. Reimannm Claudia (Sommelière)
8. Schindler, Michael (Commis Sommelier, Rest. Goldene Traube, Coburg)
9. Vaculik, Nicole (Sommelière, Vinothek Vinesse, Konstanz)
10. Wuttke, Christin (Commis Sommelière, Rest. Goldene Traube, Coburg)
11. Oetzel, Sven (Sommelier, Restaurant Falco, Leipzig)
12. Meyer, Rüdiger (Supervisor Busche Deutscher Weinpreis)

Die nächste Blindverkostung findet am Sonntag den 20.08.2006 im „Palais
Coburg Hotel Residenz“, Wien statt.
Alle weiteren Daten und Fakten zum
Wettbewerb stehen auf dem Portal www.busche-deutscher-weinpreis.de zur
Verfügung.

Franken-Wein

Für Genießer ist Franken ein wahres Paradies. Großen Anteil daran hat
der berühmte Frankenwein mit seiner jahrhundertelangen Anbautradition.
Rund 6.000 Winzer pflegen in den Anbaugebieten ihre Weinberge und
veredeln die Trauben zu hochwertigen Weinen, der Bocksbeutel hebt sie
als etwas ganz Besonderes heraus.

So vielfältig wie die Weine ist in
Franken die Möglichkeit der Verkostung: Vom Probieren in fränkischen
Vinotheken wie in Würzburg, Nordheim, Iphofen und Sommerach über
Weinproben – mal rustikal, mal edel – bis zu glanzvollen Festen rund um
den Frankenwein.

In Willanzheim wird vom 18. bis 20. August in der
pittoresken Hüttenheimer Kirchenburg Weinfest gefeiert. Und vom 25. bis
28. August lockt die Kirchweih in Dettelbach. Da öffnen die Winzer ihre
romantischen Innenhöfe und bieten ausgesuchte Weine und kulinarische
Spezialitäten an.

Weinerlebnistouren der besonderen Art ermöglichen die
`Gästeführer Weinerlebnis Franken´. Programm-Highlights sind
beispielsweise die Weinwanderung „Wein am Main − Genuss am Fluss“
am 2. September rund um Erlabrunn, die Sommerhäuser Silvaner-Tour am 16.
September oder eine Woche später in Retzbach die Verführung der Sinne
`Wein trifft Wild, Pilze und Geflügel´ mit Sieben-Gang-Genießer-Menü.

www.frankentourismus.de

Konrad Geiger

Toprestaurants rund um München präsentieren Ihre Häuser & (Sterne) Küchen zusammen mit den Spitzenwinzern der „Deutschen Löwen“ und der Weinakademie München.

Ein optimales Geschmackserlebnis zu erreichen, mit biologischen Produkten, möglichst aus der Region, ist das erklärte Ziel des Küchenchefs Konrad Geiger. Die Fürstenfelder Gastronomie ist ein Feinschmeckererlebnis an sich. Gegenüber der imposanten Kirche des Zisterzienserklosters Fürstenfeld aus dem 18. Jahrhundert wurden ehemalige Klostergebäude zu Gastronomie- und Seminarräumen umgebaut. Kloster, Parkanlage und Biergarten bilden ein Ensemble mit einmaliger Atmosphäre.

Am Sonntag, den 23. Juli ab 11Uhr. Ein kulinarischer Genuss für die ganze Familie:

Ein üppiger Brunch mit Erlesenem aus Bayern. Küchenchef Konrad Geiger demonstriert beim Schaukochen Geheimnisse seiner Feinschmeckergewürze von Herbaria. Es gibt Grillspezialitäten aus dem echten Barbeque-Kessel.

Verkosten Sie dazu passende deutsche Spitzenweine und plaudern Sie mit den Winzern von Löwenstein, Dr. Loosen/J.L. Wolf und Schloss Hohenbeilstein.

Die Kartoffel – eine Verwandlungskünstlerin stellt sich vor. Susanne Krehan, Sensoriklehrerin italienischer Schulen, zeigt, was alles in dieser Knolle steckt

Weinseminar mit Tom Engelhardt, Leiter der Unabhängigen Internationalen Weinakademie München, über “Der Homburger Kallmuth – Fürst Löwenstein und seine Weine“, Bayerns Vorzeige-Weinberg.

Frische Meeresfrüchte werden von der “Deutschen See” serviert.

Führung durch das Kloster Fürstenfeld, einem prachtvollen Zeugnis des bayerischen Barock.

Dies alles für 30,- pro Person
Kinder unter 6 Jahren frei, bis 13 Jahre 16,-

Galamenü am Abend. Beginn 19 Uhr
Weine und Gewürze – die richtige Kombination macht’s. Der Tausendsassa Konrad Geiger zaubert mit seinen “Zutaten” kreative Schmankerl in fünf Gängen.

Die Weine von Löwenstein (Franken), Dr. Loosen (Mosel) und Schloss Hohenbeilstein (Württemberg) runden das außergewöhnliche Galamenü in edlem Rahmen perfekt ab.

Menü – Weiß-blau for ever:
Erleben Sie den Himmel auf Erden in den Gärten von Siam

auf Bayerischer Wachtel und knusprigem Schweinsfuß

Indisches Vorspeisen-Yoga:
Genießen Sie die Farben von Jaipur

verfeinert mit Waldpilzbrühe und Ziegenkäseravioli

Römischer Meeresgott auf Landurlaub in Korsika:
So schmeckt Neptuns Traum vom Duft der Macchia

begleitet von Ammerseezander, Bachsaibling und Flusskrebsen

Hier wird beim Samba gejodelt:
Deutsche Waldeslust und brasilianischer Pink Pepper

finden zusammen an Frischlingsrücken, Artischockenkuchen und Wildhonig- Kirschsauce

Das kommt Ihnen Chinesisch vor:
Six Spice

freut sich auf die Begegnung mit 68% Cru-Sauvage-Kuvertüre
von wild wachsenden Kakaofrüchten und bayerischem Zitronengras

Pro Person 95,- inklusive Weinen & Wasser
mit Voranmeldung: 08141-6665400

Anwesende Winzer: Fürst Löwenstein, Franken/Rheingau *FFF Wein Gourmet,

Michael Stahlmann von J.L.Wolf, Pfalz *FFFF Wein Gourmet (3,5)

+ Dr. Loosen, Mosel *FFFFF Wein Gourmet

Hartmann Dippon, Schloßgut Hohenbeilstein

Halbzeit beim deutschen Spätburgunderpreis

Halbzeit beim deutschen Spätburgunderpreis, der gemeinsam von den beiden
Online Portalen best-of-wine.com und ZEIT online veranstaltet wird. Es ist
einer der grössten und wichtigsten nationalen Wettbewerbe für die rote
Königssorte und findet zum 15. Mal statt. Rund 400 Weine aus allen
Anbaugebieten Deutschlands beteiligen sich daran..

Bisher wurden von der Jury acht Regionalsieger ermittelt und sieben davon
bereits bei Zeit online und best-of-wine.com veröffentlicht: Mosel/Saar,
Sachsen/Saale, Nahe, Württemberg, Ahr, Franken/Tauberfranken und erstmals
auch für die Bergstrasse. Dabei wurden ähnlich wie bei Franken
länderübergreifend badische und hessische Weine gemeinsam verkostet. Das
Ergebnis dieser Konkurrenz erscheint am Freitag als acht Folge des
Wettbewerbs-Journal in ZEIT Online.

Mit den Entscheidungen im Rheingau und Rheinhessen geht der Wettbewerb dann
in die zweite Hälfte. Im Juli folgen dann noch die Wettbewerbe für die
Pfalz und Baden sowie die auf Wunsch vieler Erzeuger erstmals
ausgeschriebene Kategorie „Late Release“ für den Jahrgang 2003. Für diese
Sondertrophy wurden bis jetzt rund 80 Weine angemeldet. Die meisten davon
haben wegen ihrer langen Ausbauzeit weder am letztjährigen
Spätburgunderpreis noch am deutschen Rotweinpreis teilgenommen. Einige waren
als Fassmuster vertreten.

Die doch recht grosse Anzahl der Weine zeigt eine verstärkte Tendenz bei
vielen deutschen Winzern sich beim Ausbau ihrer besten Rotweine mehr Zeit zu
lassen und diese als Reserve-Weine zu füllen. Leider haben es die Verbände
und die Politik bislang versäumt für solche Weine eine bezeichnungsrechtlich
einheitliche Kategorie zu zulassen. Stattdessen operieren die meisten
Erzeuger mit einem von den Konsumenten kaum noch nachvollziehbaren Wirrwarr
von „R“ bis „RRRR“ oder „***“ bis „*****“ bzw. anderen gedoppelten und
getrippelten Kürzeln.

Porträts der regionalen Siegerweine können Sie bei Zeit Online lesen:
http://www.zeit.de/leben/spaetburgunder/index

Die kompletten Platzierungen der Vorentscheidungen gibt es bei
best-of-wine.com:
http://www.best-of-wine.com/grand-prix/krone/krone2006.htm

Spätburgunderpreis

Zum ersten Mal hat das Fürstlich Castell´sche Domänenamt, eines der ältesten
und grössten Adelsweingüter Deutschlands, die regionale Vorentscheidung
Franken für den deutschen Spätburgunderpreis den ersten Platz belegt und
zwar vor Rudolf Fürst aus Bürgstadt, der den Wettbewerb vor zwei Jahren für
sich entschieden hatte.

In diesem Jahr konnte sich dieser Betrieb dafür mit
insgesamt drei Weinen unter den Top Ten platzieren (2, 6 und 10). Kaum ein
anderer fränkischer Betriebe hat eine so lange Tradition für Rotweine
vorzuweisen wie Castell. Im fürstlichen Kanzlei-Archiv wird „rot wein“
bereits in den Kellerbeständen des Jahres 1566 aufgelistet.

Bemerkenswert ist auch der dritte Platz des kleinen Familienweingutes von
Konrad Schlör. Es liegt ziemlich versteckt im abseits gelegenen Taubertal
und gehört somit eigentlich nicht mehr zu Franken sondern zum so genannten
badischen Frankenland. Diese vergessene Weinbauenklave ist in den
vergangenen Jahren aus ihrem Dornröschenschlaf. Winzer Schlör, der bis in
die 1980er Jahre seine Trauben noch an die Genossenschaft ablieferte, zählt
zu den Pionieren dieser Qualitätsrevolution.

An dem Wettbewerb, der gemeinsam von den beiden Online Portalen
best-of-wine.com und ZEIT online veranstaltet wird, beteiligen rund 400
Weine aus allen Anbaugebieten Deutschlands. Es ist einer der grössten und
wichtigsten nationalen Wettbewerbe für diese rote Königssorte und findet zum
15. Mal statt.

Ein Porträt des Siegerweins können Sie bei Zeit Online lesen:
http://www.zeit.de/leben/spaetburgunder/franken

Die komplette Platzierung der Vorentscheidung gibt es bei best-of-wine.com:
http://www.best-of-wine.com/grand-prix/krone/krone2006.htm

Biergenießer lieben Franken

Nicht nur Weinfreunde schwärmen von Franken als Genießerregion, auch
Fans des Gerstensaftes erleben eine außergewöhnliche Vielfalt: Mit fast
300 Braustätten gibt es hier die größte Brauereidichte der Welt!

Spitzenreiter ist die Fränkische Schweiz mit 71 Bierbrauern, und die
kleine Gemeinde Aufseß hält mit vier Brauereien bei 1.400 Einwohnern
laut Guinness-Buch der Rekorde sogar den Weltrekord!

Vorschläge für
erlebnisreiche Bier-Wanderungen macht der Prospekt „Brauereien-Erlebnis“
www.fraenkische-schweiz.com : Fünf Brauerei-Rundwanderungen und drei
Radwandertouren führen zu idyllischen Landschaften, Sehenswürdigkeiten
und den schönsten Brauereigasthöfen.

Auch in Bamberg ( www.bamberg.info ) ist Biergenuss Trumpf. Zehn
Brauereien zeigen, was aus Hopfen und Malz alles gemacht werden kann.
Auf eigene Faust kann man bei der „Bamberger BierSchmeckerTour“ in die
Bamberger Bierkultur „eintauchen“.

Und die Bierstadt Kulmbach ( www.kulmbach.de ) lockt mit dem Bayerischen
Brauereimuseum und der weithin bekannten „Kulmbacher Bierwoche“ (29.
Juli bis 6. August) zu einem Besuch.

Weitere Informationen:

www.frankentourismus.de

Die zwölf besten Weine des Jahres ausgezeichnet

Die besten Weine Frankens werden am
18. Mai in der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Im neuen
Franken-Weingarten in der Münchner Innenstadt am Vinorant Alter Hof
werden die Siegerweine und Weinbaubetriebe vorgestellt.

Der Weinwettbewerb „Best of Gold“, der seit zwei Jahren durchgeführt
wird, soll „die Besten der Besten“ ehren, so Initiator und
Prämierungsbevollmächtigter der Fränkischen Weinprämierung Hermann
Mengler vom Bezirk Unterfranken. Hier gibt es frankenweit nur zwölf
Siegerweine. „In unserer globalen, schnelllebigen Zeit sucht die
Generation „Orientierungslos“ nach markanten, klaren Kriterien für ihre
Kaufentscheidung. Allgemeine Medaillen sind für den Verbraucher wichtige
Entscheidungshilfen. Best of Gold ist jetzt noch ein Schritt mehr. Die
Ersten werden wirklich bei Jedermann in Erinnerung bleiben“, so Hermann
Mengler.

Namhafte Betriebe haben bislang gewonnen, aber auch junge, engagierte
Weinmacher aus Franken.Für den Wettbewerb können sich alle Frankenweine
qualifizieren, die zuvor bei der Fränkischen Weinprämierung eine
Goldmedaille errungen haben. Das sind im Durchschnitt der Jahre ca. 360
Weine. Außerdem ist es aber auch möglich über eine Weinempfehlung durch
Sommeliers, Journalisten, Winzer und Weinfreunde in die Auswahl zu
gelangen.

Die angestellten Weine werden in vier Hauptkategorien eingeordnet:
Rotwein, Kabinettweine, trockene Spitzenweine und edelsüße Weine.
Zusätzlich erfolgt bei den Weißweinen jeweils eine Unterteilung in
neutrale, fruchtige und aromabetonte Rebsorten, so dass es letztendlich
zehn Siegerweine gibt. Heuer allerdings durch Punktgleichheit in der
Kategorie Premium „neutral“ zwei Siegerweine zusätzlich. Eine
hochrangige Jury aus Weinsachverständigen und Vertretern des
Weinhandels, der Presse, der Gastronomie und der Oenologie bewertete die
angestellten Weine.

Der Preis ist etwas ganz Außergewöhnliches, denn ein Ceratit nodosus
schmückt die Siegertrophäe. Dieser Ammonit, eine Art Schnecke mit
Tentakeln und Fühlern, ist eine Versteinerung, die vor ca. 225 Millionen
Jahren entstanden ist. Er kam nur im Germanischen Becken vor und wäre
fast einmal Deutschlands Wappentier geworden. Jeder große Wein wird
durch die Landschaft geprägt, in der er gewachsen ist. Der Ceratit soll
die Verbindung darstellen zwischen der Entstehung der Gesteinsschichten,
dem Terroir, und den Weinen, die heute auf diesen Böden wachsen.
Ausdrucksvolle Weine brauchen einen ausdrucksvollen Preis. Wie die
Siegerweine verkörpert der Ceratit nodosus Einmaligkeit,
Unverwechselbarkeit und Besonderheit.

Die erfolgreichen Weine können auf der kleinen, aber feinen Weinmesse
„Best of Gold“ in der Orangerie der Würzburger Residenz am 27. und 28.
Mai verkostet werden. Für Frankenwein-Fans gibt es ein beschränktes
Sortiment der Siegerweine zu kaufen.

www.haus-des-frankenweins.de

Sauvignon blanc Trophy

Mehr als 100 Weine gehen in dieser Woche bei der diesjährigen deutschen
Sauvignon blanc Trophy an den Start, die zum zweiten Mal vom Internet-Portal
best-of-wine-com in Zusammenarbeit mit dem europäischen Weinmagazin
Vinum/Alles über Wein ausgeschrieben wurde.

Die Jury besteht aus erfahrenen
und namhaften Händlern und Sommeliers wie René Baumgart (Interconti),
Rakshan Zhouleh (Elb Lounge), Elisabeth Füngers (Nil), Hagen Hoppenstedt
(Vier Jahreszeiten), Toni Viehhauser (Hafen Klub) und Vitus Steinhorst
(Rindchens Weinkontor).

Der Zahl der angestellten hat sich gegenüber dem Vorjahr von 54 auf 112
mehr als verdoppelt genau wie die Zahl der teilnehmenden Anbaugebiete.
Erstmals stehen nicht nur Weine aus Baden, Württemberg, der Pfalz und
Rheinhessen auf dem Prüfstand sondern auch Weine aus Franken, wo der
Sauvignon blanc teilweise als Muskatsilvaner firmiert, von der Nahe, aus
dem Rheingau und sogar ein Wein von der Mosel. Diese spiegelt auch den
deutlichen Zuwachs der Anbaufläche in Deutschland wieder, die 2004 die 100
Hektar übersprungen hat und sich inzwischen der Zahl von 200 Hektar nähert.

Im Online-Forum talk-about-wine :
http://www.talk-about-wine.de/topic.asp?TOPIC_ID=209

Über den Fortgang des Wettbewerbs und die Regionalsieger berichten wir ab
der kommenden Woche hier:
http://www.best-of-wine.com/grand-prix/SBTrophy2006.htm

Das Ergebnis des Finales mit dem Trophy-Gewinner erscheint in der Juni
Ausgabe von Vinum/Alles über Wein. Die Siegerehrung findet im Rahmen eines
Sauvignon Dinners am 2. Juli in Hattenheim im Rheingau statt. Dort wird auch
das Publikum Gelegenheit haben einen Grossteil der Wettbewerbs-Weine zu
verkosten.