Tisch&Tafel Fellbach

Regionale Avantgardeküche, Sektcocktails und die einfachsten Spätzle der Welt!

Am 23. und 24. April 2016 öffnet die Messe Tisch&Tafel in der Alten Kelter in Fellbach wieder ihre Pforten und bietet den Besuchern regionale und vor allem hochwertige Genuss- und Wohnkultur. In gemütlicher Marktplatzatmosphäre gilt es einzigartige Produkte aus der Region kennenzulernen: kreative Ideen, liebevoll hergestellte Dekorationen und kulinarische Genüsse. Eins haben all diese Dinge gemeinsam – sie werden mit viel Herzblut und Liebe zur Region ausgewählt und hergestellt.

Die Vorbereitungen für die Messe gehen jetzt in die heiße Phase. Nach dem großen Erfolg der Premierenveranstaltung im vergangenen Jahr, ist das Interesse der Aussteller noch weiter gestiegen und Projektleiterin Julia Schmauder kann sich bereits jetzt darüber freuen, dass die gesamte Ausstellungsfläche ausgebucht ist und meint: „Das ist für uns eine großartige Bestätigung, dass wir mit unserem Konzept den Nerv der Zeit sowie den Geschmack des Publikums und damit auch der Aussteller treffen.“

Auch in diesem Jahr gilt es neue Produkte kennenzulernen und natürlich zu probieren. Sei es an den einzelnen Ständen, oder beim Rahmenprogramm auf der Showbühne. So präsentiert Frizle die einfachsten Spätzle der Welt, die man von der Packung direkt in den Kochtopf pressen kann. Ohne Spätzlepresse, Sauerei und Abwasch – und das auch noch in Bio-Qualität. Da schlägt das Schwabenherz sicherlich hoch! Kessler Sekt und die Jungs von Schwarzwald Bar Brigade zeigen, welch kreative Cocktails aus dem heimischen Sekt entstehen können. Ihre gemeinsame Bar wird sicherlich eine beliebte und erfrischende Anlaufstelle in der Alten Kelter sein.

In der Showküche wird Sternekoch Russell Pirrit wieder überraschende Kreationen präsentieren und so manchen Kochtipp an die Besucher weitergeben. Neu dabei sind Marcus Schneider von cooking concept Reutlingen, der seine regionale und saisonale Avantgardeküche vorstellt und August Kottmann, aus dem Gasthof und Restaurant Hirsch in Bad Ditzenbach, der schwäbische Spezialitäten zaubert. Klar, dass anschließend probiert werden darf!

Die Messe Tisch und Tafel findet am 23. +24 April 2016 in der Alten Kelter Fellbach statt; Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

Tickets für die Messe Tisch&Tafel gibt es bei Easy Ticket Service im Vorverkauf für 7 Euro. Die Anfahrt zur Messe mit der VVS ist im Preis bereits inbegriffen.

Weitere Informationen unter www.messe-tischundtafel.de

Tisch&Tafel Messe, Felbach

Am 16. Und 17. Mai 2015 präsentiert die Messe Tisch&Tafel erstmals regionale Genuss-Juwelen und Wohnkultur in der Alten Kelter in Fellbach. Ein ganzes Wochenende lang kommen Freunde des guten Geschmacks und Liebhaber der schönen Dinge des Lebens voll auf ihre Kosten. Ein ganz besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen „Verantwortungsbewusstes Genießen“, „Regionalität“ und „Qualität“.

Die Organisatoren der Messe Tisch&Tafel haben den Endspurt der Vorbereitungen eingeläutet und freuen sich über die sehr gute Resonanz seitens der Aussteller und auch der Gastroszene: „Wir haben ein sehr abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm zusammengestellt . Es ist uns gelungen wirklich erstklassige Aussteller für die Tisch&Tafel zu gewinnen und wir haben echte regionale Genuss-Juwelen entdeckt“, verspricht Projektleiterin Julia Schmauder.

Auf die Besucher warten tolle Messehighlights und ein attraktives Rahmenprogramm:

Kochvorführungen mit hochkarätigen Köchen aus Stuttgart und der Region zeigen nicht nur tolle Rezepte die im Anschluss probiert werden dürfen, sondern werden den Besuchern bestimmt auch einige geheime Tipps und Kniffe verraten. Gute Tipps und viel Inspiration für das nächste Grillfest geben auch die Grillshows mit exquisiten Gourmetfleischsorten. Wer selbst kreativ werden möchte, kann beim Workshop „Keramik selbst gestalten“ besondere und einzigartige Stücke herstellen.

Zahlreiche Austeller zeigen die unglaubliche Vielfalt an kulinarischen, dekorativen und praktischen Produkten, die in der Region hergestellt werden. So präsentiert beispielsweise die Designerin Adriane Krumm ihre schönen und originellen Alltagsbegleiter, darunter auch das neue multifunktionale Set aus Schneidebrett, Tuch und Küchengürtel. In der Stuttgarter Mandel-Manufaktur Papillon entstehen ganz besondere Spezialitäten aus feinsten Zutaten. Der schwäbischen Begeisterung für Saucen aller Art kommt die Andreas B Manufaktur nach: im Sortiment gibt es hausgemachte BBQ und Chilisaucen, Chutneys und feine Gewürzmischungen. Welche edlen Tröpfchen aus den Früchten der heimischen Streuobstwiesen entstehen können, beweist die Manufaktur Jörg Geiger mit seinen feinen Obstschaumweinen, Weinen und Weincocktails.

Natürlich kann man viele der Spezialitäten auch gleich vor Ort kosten – drei große Sitzbereiche laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Die Tisch&Tafel hebt sich von den anderen Messen mit ähnlichen Themen durch ihren heimeligen Marktplatzcharakter ab. So wird die wunderschöne Alte Kelter in Fellbach zu einem Marktplatz der schönen Dinge und verführerischen Köstlichkeiten aus der Region. Die Liebe zur Heimat und die Wertschätzung regionaler Produkte liegen voll im Trend. Man genießt bewusster, interessiert sich für die Herkunft der Produkte und die Geschichten dahinter. Entsprechend räumt die Messe Tisch&Tafel genau diesen Aspekten den nötigen Raum ein.

16. +17. Mai 2015, Alte Kelter Fellbach, Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

www.messe-tischundtafel.de

Philipp Kovacs

Goldberg Inhaber Jörg Rauschenberger unterzog seine Top-Adresse, das „Goldberg Restaurant & Winelounge“ in Fellbach, drei Jahre nach Eröffnung einer sorgsamen, sanften Überarbeitung. Der Einbau zweier Banknischen und die Vergrößerung aller Tische gehen einher mit der Reduzierung der Kapazität von knapp 50 auf jetzt 40 komfortable Plätze. Wichtig für den Umbau war auch der Feinschliff am Ambiente.

„Mit 40 Plätzen haben wir genau die richtige Größe für die das, was ich zukünftig den Gästen an Speisenqualität im Goldberg bieten will“, betont Kovacs. Der zusätzliche Ruhetag ermöglicht auch, dass der Küchenchef an jedem Öffnungstag anwesend sein kann, für ihn „eine unabdingbare Voraussetzung, um die Qualität jederzeit im Griff zu haben“.

Das Goldberg gehört zur Rauschenberger Gastronomiegruppe und markiert laut Firmengründer Jörg Rauschenberger die „Speerspitze unserer kulinarischen Möglichkeiten“. Der neue Spielraum für Küchenchef Kovacs soll der gesamten Firma zu Gute kommen, da in Fellbach auf Grund der optimalen Küchenvoraussetzungen insbesondere auch die vielfältigen Gerichte für die Eventcatering-Abteilung entwickelt werden.

Bei aller Veränderung: bestehen bleiben die beliebten Kochkurse im Goldberg am Samstagvormittag. Und was sich auch nicht ändern wird, ist das Preisniveau des Restaurants. Ebenso sorgt Restaurantleiter Josip Stepandic für Kontinuität, er führt die Servicebrigade in Fellbach seit dem ersten Tag.

www.rauschenberger-gastro.de

16. Weintreff – Die Besten aus dem Remstal

Alljährlich findet im Februar das Stelldichein von namhaften Weingütern und Genossenschaften aus dem Remstal in der Alten Kelter in Fellbach bei Stuttgart statt. Mit mehr als 50 Wengertern aus dem Anbaugebiet Remstal-Stuttgart rund 300 Weine darauf, in stilvollem Ambiente entdeckt zu werden. Auch in diesem Jahr präsentieren sich wieder eine Vielzahl edler Tropfen, vielfach national und international hoch prämiert, die um die Gunst des interessierten Publikums wetteifern und eine spannende Reise durch die Vielfalt der Rebsorten, Weinlagen und Stilrichtungen darbieten.

Zusätzlich zu den Verkostungsstationen besteht für Besucher die Gelegenheit, bei jeweils vier kommentierten Weinproben pro Tag ins Thema hineinzuschnuppern und den eigenen Erfahrungsschatz zu erweitern – Interessantes zu Weinbergen, Winzern und Weinen zu hören, Meinungen auszutauschen und natürlich zu Schmecken.

In diesem Jahr führt Sie der Weinfachmann Gerhard Eichelmann, Gründer der unabhängigen, werbefreien Weinzeitschrift „Mondo“ und Herausgeber des etablierten Standardwerks „Eichelmann Deutschlands Weine“, durch die Welt des Weins. Bei der gemeinsamen Verkostung mit dem Profi und den Winzern selbst gewinnen Sie tiefe Einblicke in die Vielfalt des Themas, die Arbeit des Wengerters und über die speziellen Charaktere der einzelnen Weine. Pro Tag finden ab 11.30 Uhr im zweistündigen Rhythmus jeweils vier kommentierte Weinproben zu speziellen Themen statt. Am Samstag werden die Sorten Riesling, Trollinger, weiße Burgunder und Lemberger besprochen, am Sonntag stehen Silvaner, Sauvignon Blanc, Lemberger und Spätburgunder auf dem Programm.

Die Eintrittskarten für den 16. Weintreff, die für Weinfreunde auch eine schöne Geschenkidee unter dem Weihnachtsbaum abgeben könnten, sind ab sofort zum Vorverkaufspreis von 17,- und 25,- Euro (Tageskarte/ Wochenende) bei der Tourist-Information im Endersbacher Bahnhof, beim i-Punkt in Stuttgart sowie bei allen Rathäusern, Stadtinfos und bei den teilnehmenden Weingütern erhältlich.

An der Tageskasse kosten die Karten 19,- und 27,- Euro. Im Eintrittspreis ist die Verkostung der Weine sowie die Teilnahme an den kommentierten Weinproben enthalten.

Gästen, die an diesem Wochenende im Remstal übernachten wollen, steht zusätzlich ein Pauschalarrangement ab einem Preis von 145,- Euro pro Person zur Verfügung.

Sämtliche Informationen und Prospekte sind ab sofort auch im Internet unter http://www.remstal-route.de/ verfügbar.

Berliner Wein Trophy

Mit zwei Goldmedaillen und sechs Silbermedaillen kehren Remstäler Wengerter aus der Bundeshauptstadt zurück

Rund 1.400 Weine bewarben sich dieses Mal um die begehrten Medaillen der internationalen Berliner Wein Trophy. Der internationale Wettbewerb in der Metropole Berlin unter dem Patronat der OIV (Internationale Organisation für Rebe und Wein), der Anerkennung des Senates von Berlin und der Europäischen Union, durchgeführt von der DWM (Deutschen Weinmarketing GmbH), ist eine der insgesamt fünf wichtigsten Weinprämierungen der Welt.

Die Verkostungen vom 15. bis 17. Juli brachten für das Remstal im Einzelnen folgende Ergebnisse:

Berliner Gold
Riesling Edition > S < Spätlese 2010 - Fellbacher Weingärtner eG, Fellbach Sauvignon blanc Qualitätswein 2010 - Remstalkellerei, Weinstadt-Beutelsbach

Berliner Silber
Sauvignon blanc Edition > S < trocken 2010 - Fellbacher Weingärtner eG, Fellbach
Fellbacher Goldberg Rivaner Edition > C < Kabinett trocken 2010 - Fellbacher Weingärtner eG, Fellbach
Fellbacher Lämmler Riesling Edition > P < trocken 2010 - Fellbacher Weingärtner eG, Fellbach
Pinot gris Edition > C < trocken 2010 - Fellbacher Weingärtner eG, Fellbach
Schnaiter Altenberg Riesling QbA 2010 – Weingut Kiesel, Weinstadt-Schnait
Schnaiter Spätburgunder Roséwein QbA 2010 – Weingut Kiesel, Weinstadt-Schnait

15. Weintreff – Die Besten aus dem Remstal

Kartenvorverkauf für den 15. Weintreff am 5. und 6. Februar 2011 in der Alten Kelter in Fellbach startet in Kürze

Alljährlich findet im Februar das Stelldichein von namhaften Weingütern und Genossenschaften aus dem Remstal in der Alten Kelter in Fellbach bei Stuttgart statt. Mit 42 Wengertern aus dem Remstal und 11 aus Stuttgart und Esslingen, warten rund 300 Weine darauf, in stilvollem Ambiente entdeckt zu werden. Auch in diesem Jahr präsentieren sich wieder eine Vielzahl edler Tropfen, vielfach national und international hoch prämiert, die um die Gunst des interessierten Publikums wetteifern und eine spannende Reise durch die Vielfalt der Rebsorten, Weinlagen und Stilrichtungen darbieten.

Mit Dr. Jürgen Dietrich, dem diesjährigen Experten aus der Welt des Weins, besteht die Möglichkeit an jeweils vier kommentierten Weinproben pro Tag teilzunehmen, ins Thema hineinzuschnuppern und den Erfahrungsschatz zu erweitern. Es gilt Interessantes zu Weinbergen, Wengertern und Weinen zu hören, Meinungen auszutauschen und natürlich zu Schmecken!

Die Eintrittskarten für den 15. Weintreff, die für Weinfreunde auch eine schöne Geschenkidee unter dem Weihnachtsbaum abgeben könnten, sind ab 13. Dezember zum Vorverkaufspreis von 17,- und 25,- Euro (Tageskarte/ Wochenende) bei der Tourist-Information im Endersbacher Bahnhof, beim i-Punkt in Stuttgart sowie bei allen Rathäusern, Stadtinfos und bei den teilnehmenden Weingütern erhältlich.

An der Tageskasse kosten die Karten 19,- und 27,- Euro. Im Eintrittspreis ist die Verkostung der Weine sowie die Teilnahme an den kommentierten Weinproben enthalten.

Sämtliche Informationen und Prospekte sind ab sofort auch im Internet unter http://www.remstal-route.de/ verfügbar.

Gästen, die an diesem Wochenende im Remstal übernachten wollen, steht zusätzlich ein Pauschalarrangement ab einem Preis von 145,- Euro pro Person zur Verfügung. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter http://www.remstal-route.de/… oder direkt beim Tourismus-verein Remstal-Route e.V.

Köstliche Genüsse im Remstal

Das 4-Gang-Schlemmer-Menü bis 10. Oktober 2010

Auch in diesem Herbst lädt das Remstal wieder zu einer kulinarischen Entdeckungstour ein. Bis zum 10. Oktober kann der Gourmet gleich in 23 Lokalen wählen, wo man lukullisch verwöhnt wird. Von Fellbach bis Schwäbisch Gmünd, mit Schwerpunkten in Weinstadt und Remshalden, reicht der Zirkel des guten Geschmacks mit einer Fülle von köstlichen Offerten aus Küche und Keller. Zum Pauschalpreis von 32,- Euro werden jeweils vier Gänge serviert. Sie stehen beispielhaft für die unbestrittene Qualität und die kreative Phantasie, die das Niveau der Remstal-Gastronomie auszeichnen. Menüs, frisch und lecker verarbeitet, wie Rinderschinken, Kürbisravioli, Entenbrust und Quittentörtchen, zieren in diesem Jahr die Genusspalette. Die ständig gewachsene Zahl von Stammkunden zeigt, dass das Remstal mit dem Schlemmer-Menü auf dem richtigen Weg ist. Zu den einzelnen Gerichten wird eine korrespondierende Dreier-Weinprobe zu 8,- Euro im 0,1l-Glas angeboten.

Haben Sie sich für einen Betrieb entschieden, wird um telefonische Tischreservierung gebeten.

Nach den Worten von Hubert Falkenberger, Geschäftsführer des Tourismusvereins Remstal-Route, will man mit dieser Genießer-Aktion auch neue Freunde für das Remstal gewinnen.

Der Prospekt mit der Übersicht aller Schlemmer-Menü-Angebote der teilnehmenden Restaurants und Landgasthöfe liegt bei allen Rathäusern und Tourist-Informationsstellen im Remstal aus und kann kostenlos angefordert werden:
www.remstal-route.de

Gault Millau 2010 Baden Wuerttemberg

Seeteufel mit Gulaschsaft

Aufsteiger im neuen Gault Millau 2010: Armin Karrer in Fellbach, Markus Philippi in Meersburg und Patrick Spies in Pfinztal / Melanie Wagner aus Oberbergen ist „Sommelier des Jahres“/ Henry-Oskar Fried aus Tonbach kreierte das „Menü des Jahres“/ Otto Fehrenbacher aus Lahr führt die „Kochschule des Jahres“

Drei Baden-Württemberger steigern sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2010 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau in die Klasse der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung”. Armin Karrer begeistert im Restaurant „Zum Hirschen” in Fellbach „durch lackiertes Kalb mit Dattelsenf, Rettich, Brunnenkresse, Kartoffelcarré und tiefem Jus“.

Markus Philippi beeindruckt im „Casala” in Meersburg „mit der eher seltenen Fähigkeit, das Zeitgemäße vom bloß Modischen zu unterscheiden und durch Blüten- und Kräutersalate, die oft nur dekorativ sind, hier aber gleichermaßen Farbe, Frische und Würze verleihen“. Patrick Spies zelebriert in der „Villa Hammerschmiede” in Pfinztal „stilsicher und originell eine leichte Haute cuisine, die mutig Aromenakkorde einsetzt, wie würzigen Gulaschsaft zum festen Seeteufel auf Zitronenrisotto“. Dafür erhalten sie im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.

Auch der im Vorjahr wegen „mancher Durchhänger“ abgewertete Rolf Straubinger vom „Staufeneck” in Salach erreicht wieder 17 Punkte, weil er „engagiert bis besessen einen opulenten Mix des Mediterranen und der Moderne (öfters mal mit regionalem Akzent) kocht, der heuer wieder die reine Harmonielehre bot“.

Auf 16 Punkte verbessern sich Norbert Dobler vom „Dobler’s“ in Mannheim, Sascha Fehrenbach vom „Landgasthof am Königsweg“ in Kirchheim/Teck, Bernd Huber vom „Castello“ in Donzdorf, Ernst-Karl Schassberger vom „Ernst Karl“ in Kaisersbach/Ebnisee und Sascha Weiß von der „Krone“ in Bad Krozingen.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Baden-Württemberg hält seit nunmehr 20 Jahren der „in sich selbst ruhende, zu ungeheurer Konzentration und Disziplin fähige“ Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn-Tonbach. Er „weiß die klassisch französisch basierte Küche immer wieder um neue Reize zu bereichern und in neue Tiefen auszuloten“ und ist mit „seiner Küche deshalb stets auf der Höhe der Zeit, weil sie im Grunde von großer Zeitlosigkeit ist, ähnlich einem Bühnenstück von Shakespeare, das in der Essenz so stark und wahrhaftig ist, dass es sich jeden Zeitlauf und jede Mode mühelos einzuverleiben versteht und immer aktuell bleibt“. Für Gerichte wie flüssiges Wachteleigelb in gestocktem Eiweiß mit Impérialkaviar auf Zwiebellauchcrème geben ihm die Kritiker wieder 19,5 Punkte.

Der Kochkönig im Ländle (und in Deutschland) hat 6 Kronprinzen, die ihre 18 Punkte aus dem Vorjahr souverän verteidigen:

• Josef Bauer vom „Landgasthof Adler“ in Rosenberg „gelingt es immer wieder, gerade schlichte Produkte durch eine Würzung, durch eine Zutat oder auch nur durch einfachste artgerechte Behandlung so zu optimieren, dass man schwören würde, man habe dergleichen noch nie gegessen“.
• Albert Bouley vom „Waldhorn“ in Ravensburg „beherrscht die Aromen der Welt vom Bodensee-Saibling mit Kartoffel-Senfschaum über die Düfte der Provence bis zu Pfirsich-Sushi“.
• Bernhard Diers von der „Zirbelstube“ in Stuttgart „bleibt mit seiner Küche jung und beschwingt und ist beim Fisch nach wie vor hierzulande einer der allerbesten Köche“.
• Claus-Peter Lumpp vom „Bareiss” in Baiersbronn-Mitteltal „begleitet hervorragendes gebratenes Kalbsbries auf luftigem Kartoffelstampf von dezentem Raucharoma mit limonenfrischer Kapernsauce“.
• Wolfgang Raub von „Raub’s Restaurant“ in Kuppenheim „bereitet in seinem schier grenzenlosen Essvergnügen auch eine dicke mit fast rohen Langustinen gefüllte Seezungen-Rolle auf Salat von Papaya, Mango und rosa Grapefruit im asiatisch gewürzten Krustentierfond; eskortiert von einer gebratenen Langustine“.
• Jörg Sackmann vom „Gourmetrestaurant Schlossberg“ in Baiersbronn-Schwarzenberg „spielt weiterhin virtuos mit Aromen und exotischen Zutaten, spritzt Perlhuhn Aprikosenconfit unter die krosse Haut und serviert es im Oliven/Gemüse-Sud mit Lauchgalette auf Couscous“.

Damit stehen von den 110 besten deutschen Köchen (die mit 17 bis 19,5 Punkte bewertet sind) 20 in Baden-Württemberg am Herd – das bedeutet Platz 1 in der kulinarischen Bundesliga vor NRW mit 18, Bayern mit 17 und Berlin mit 11 Köchen.

Das „Menü des Jahres“ ist den „Aromen Afrikas“ gewidmet, weil der „einzige kulinarisch noch unerschlossene Kontinent mit der Fußball-WM 2010 in Südafrika in aller Munde sein wird“.

Der „selbst dem simpelsten Gericht das gewisse Etwas verleihende“ Henry-Oskar Fried von der „Köhlerstube“ in Baiersbronn-Tonbach präsentiert in 8 Gängen beispielsweise Guinea-Perlhuhn, marokkanische Datteln, scharfen Bananensalat aus Gambia sowie Milchziege mit Harissa, Kaktusfeigen und Maiskuchen mit Raz el hanout.

Dass in Baden-Württemberg nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Melanie Wagner aus dem „Schwarzen Adler“ in Oberbergen bei Vogtsburg als „Sommelier des Jahres“. Als „gelernte Winzerin vom Kaiserstuhl mit Wein bestens vertraut, empfiehlt sie aus einem der fulminantesten Keller der Republik kenntnisreich und unaufdringlich gern deutschen Riesling und reife Bordeaux zu den Gerichten“.

Als „Kochschule des Jahres“ kürt der Guide das „vorbildlich eingerichtete, sehr modern designte Kochstudio“ des „Adlers“ in Lahr, in dem Otto Fehrenbacher „seinen reichen Erfahrungsschatz preisgibt – von der badisch-elsässischen Tradition bis zum Fingerfood mit Pfiff“.

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 173 Restaurants in Baden-Württemberg. 156 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen

Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen unter den neu eröffneten oder erstmals bewerteten Restaurants der „Hirsch“ in Fellbach, „Zum goldenen Engel“ in Glottertal, das „Gui“ in Stuttgart (14 Punkte) sowie „Reinecker’s Dorfstube“ in Bretzfeld bei Heilbronn (13 Punkte). Die höchste Bewertung aller Newcomer erreicht das „Amesa“ in Mannheim mit 16 Punkten, weil die 27-jährige Caroline Baum (zuvor 5 Jahre lang Sous-Chefin beim Molekularküchen-Pionier Juan Amador hier in dessen Zweitrestaurant) „Klassiker der deutschen, französischen, italienischen und spanischen Küche spannend und ästhetisch anspruchsvoll auf moderne Art interpretiert“.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau im Ländle 34 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 8 neu auf, 22 wurden höher, 24 niedriger bewertet; 8 Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Als zusätzliche Schmankerl bewertet der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (822 Seiten, 29,95 €) die Restaurants des TUI-Kreuzfahrers „Mein Schiff“ und zählt auf, was deutsche Köche derzeit in ihrem modischen Wahn vom Apfelpüree über Kartoffelsalat bis zu Walnüssen alles räuchern. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Baden-Württemberg

19,5 Punkte:
1. Schwarzwaldstube in Baiersbronn-Tonbach,
18 Punkte:
2. Bareiss in Baiersbronn-Mitteltal,
Gourmetrestaurant Schlossberg in Baiersbronn-Schwarzenberg,
Raub’s Restaurant in Kuppenheim bei Baden-Baden,
Waldhorn in Ravensburg,
Landgasthof Adler in Rosenberg bei Crailsheim,
Gourmet-Restaurant Zirbelstube in Stuttgart,
17 Punkte:
8. Park-Restaurant in Baden-Baden,
Landhaus Feckl in Ehningen bei Stuttgart,
Zum Hirschen in Fellbach*,
Colombi in Freiburg,
Berghotel Baader in Heiligenberg bei Meersburg,
Da Gianni in Mannheim,
Casala in Meersburg*,
Zirbelstube in Bad Mergentheim,
Villa Hammerschmiede in Pfinztal*,
Staufeneck in Salach*,
Eisenbahn in Schwäbisch Hall,
Flohr’s Restaurant in Singen.

Alles über den Gault Millau 2010: www.gourmet-report.de/artikel/33146/Gault-Millau-2010-Deutschland/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: http://www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/331804/Gault-Millau-2010-Brandenburg/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/331802/Gault-Millau-2010-Thueringen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/331833/Gault-Millau-2010-Bayern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Nordrhein-Westfalen: www.gourmet-report.de/artikel/331855/Gault-Millau-2010-Nordrhein-Westfalen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/331891/Gault-Millau-2010-Hamburg.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331892/Gault-Millau-2010-Sachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/331921/Gault-Millau-2010-Bremen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/331922/Gault-Millau-2010-Sachsen-Anhalt/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Schleswig Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/331934/Gault-Millau-2010-Schleswig-Holstein.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/331954/Gault-Millau-2010-Saarland.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Mecklenburg Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/331969/Gault-Millau-2010-Mecklenburg-Vorpommern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331995/Gault-Millau-2010-Niedersachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/332001/Gault-Millau-2010-Hessen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Rheinland Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/332036/Gault-Millau-2010-Rheinland-Pfalz.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Bestell-Link: ISBN: 978-3-88-472955-7

Gert Aldinger

Kunst-Wein-Küche
Das Bild zum Wein

Spitzenwinzer Gert Aldinger, Fellbach und die Waiblinger Malerin Heide Jelden präsentieren am Freitag 11. September den Schassberger Editionswein 2008. Die Geschwister Ulrike und Ernst Karl Schassberger wollen mit dieser Edition in jedem Jahr die Region präsentieren – die Menschen – die Produkte – die Gastfreundschaft. Sternekoch Ernst Karl Schassbergers Menü zum Wein und Bild: Hummersalat, Atlantik Steinbutt, zweierlei vom Rind, Törtchen von der Pflaume, dazu auserlesene Weine von Gert Aldinger, wobei der Editionswein 2008 Lemberger** zum Hauptgang serviert wird. Das Bild „Weinherbst“ kann an diesem Abend im Restaurant Ernst-Karl besichtigt werden und wird von der Künstlerin wie folgt beschrieben: ein sonniger Herbsttag – Licht fällt durch die Blätter. Der Weinberg leuchtet in Rot. Trauben hängen tiefblau und prall am Stock. Der Rebstock – knorrig und betagt – hat sein Bestes gegeben. Die Lese kann beginnen. Der Lemberger** wuchs zu gleichen Teilen im Stettener Mönchberg wie im Hanweiler Berg. Er besticht durch seinen ausgeprägten Duft nach Kirschen und dunklen Brombeeren. Die Würze im Geschmack verleiht ihm der Ausbau im Barriquefass. Gert Aldinger empfiehlt eine Trinktemperatur von 16-18 Grad. Er wurde in einer limitierten Auflage von 500 Flaschen abgefüllt.

Anmeldung und Information zu diesem außergewöhnlichen Abend:
Romantikhotel Schassberger Ebnisee
Tel. 07184-2920, 73667 Ebnisee, info@schassberger.de , www.schassberger.de

Kaffee oder Tee?

SWR, Mittwoch, 22.07., 16:05 – 17:00 Uhr

Mein Grüner Daumen: Wir pflegen unseren Gemüsegarten
Mit Peter Berg, Gärtnermeister
16.06 Uhr
Filmbeitrag: Flüsse der Genüsse: Die Elbe – Von sauren Suppen und böhmischen Dörfern
16.15 Uhr
Kochen live am Mittwoch: Gerösteter Seeteufel auf Rotweingemüse mit Parmesan und Sauce Rouille
Mit Armin Karrer, Sternekoch, Restaurant ‚Zum Hirschen‘, Fellbach
16.24 Uhr
Besser Leben: Traditionell Chinesische Medizin / Zungendiagnostik
Mit Prof. Heping Yuan
16.50 Uhr
Landesnachrichten
17.00 Uhr