15. fish international

15. fish international bietet viel Neues von Symposium bis „Räucherkiste“

Die Fischwirtschaft macht sich bereit: Von Sonntag bis Dienstag, 14. bis 16. Februar 2016, trifft sich die Branche zur bereits 15. fish international in der Messe Bremen. Auch diesmal setzen die Organisatoren wieder neue Akzente. So lenken sie in einem Symposium den Blick auf Chancen der Seafood-Branche, bitten zu Spezialverkostungen, haben den Bereich Aquakultur deutlich vergrößert und laden zum Besuch der parallelen Messe GASTRO IVENT und erstmals der Hausmesse der Fleischer-Einkauf AG (FAG) ein, einem der führenden Unternehmen für den Fleischereibedarfshandel im Norden.
Abgesehen davon: Das Team der fish international wird viele angestammte Anbieter wie den Großhändler Transgourmet Seafood aus Bremerhaven oder den niederländischen Produzenten Parlevliet & Van der Plas begrüßen. Zahlreiche Aussteller sind hingegen zum ersten Mal in Bremen oder erstmals nach einiger Zeit Pause: zum Beispiel der größte deutsche Verarbeiter, die Deutsche See in Bremerhaven, und der Weltmarktführer für Fischbearbeitungsmaschinen, Nordischer Maschinenbau Rud. Baader aus Lübeck.

„Die Ausstellerakquise macht riesig Spaß, denn die Messe wird sehr gut angenommen“, freut sich Projektleiterin Sabine Wedell von der Messe Bremen. Alle Aussteller versammeln sich diesmal in der größten Halle auf dem Gelände, der Halle 5. „Wir haben die Dienstleistungsflächen wie etwa Kühlräume von hier weg verlegt. So können wir sogar mehr Ausstellungsfläche als bisher bieten, sorgen aber für kürzere Wege.“

Die fish international ist das deutsche Forum der Besucher aus Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung schlechthin für Information, Diskussion und Austausch – auf der Messe wie auf der traditionellen Schleppnetzparty am Sonntagabend. Zu den Themen, die die Branche besonders umtreiben, gehört aktuell die Frage: Wie begeistern wir noch mehr Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte? Sabine Wedell: „In einem kompakten Symposium stellen Insider spannende Ansätze vor.“

Eine große Rolle spielt für Einkäufer und Gastronomen stets, auf der fish international quasi als Vorkoster der Verbraucher neue oder beliebte Frisch-, Feinkost- oder TK-Produkte kennenzulernen – das wissen die Messeorganisatoren aus Besucherbefragungen. Erstmals bittet das Team dafür in die „Räucherkiste“. In Workshops kosten die Besucher hier Räucherware, schmecken Unterschiede, erfahren Wissenswertes – und genießen einfach.

Wer Fisch spannend in Szene setzt, darf auf Interesse der Verbraucher hoffen. Manche Händler räuchern schon in ihren Geschäften – ein appetitanregendes Schauspiel, das die Frische der Produkte unterstreicht. Unter dem Motto „Faszination Feuer“ wird die Theken-Sonderschau diesen Trend aufgreifen. Neben Räucherofenmodellen sind erstmals auch Tandur-Öfen zum Einbauen für das Garen auf exotische Art zu sehen.

Verbraucher wollen wissen, woher ihre Nahrungsmittel stammen, und der Gesetzgeber hat die Wirtschaft zum Nachweis verpflichtet. Ein Messebereich stellt darum technische Lösungen und Dienstleistungen für Rückverfolgbarkeit vor – wichtig für die gesamte Branche. Besonders an den Handel wendet sich dann die Verleihung des Seafood Star. Der Branchen-Oscar des FischMagazins prämiert zum Beispiel interessante und ausgefallene Konzepte im Einzelhandel.

Parallel zur fish international erwartet die FAG ihre Kunden in Halle 7. Die GASTRO IVENT bietet in der Halle 6 Impulse und Lösungen für die Gastronomie. Hier sind modernste Kassensysteme, Kücheneinrichtungen, hochwertige Lebensmittel, Getränke und vieles mehr zu finden. Spitzenköchinnen – „Chefs on High Heels“ – veranstalten Tastings, große Themen sind auch Streetfood und Kaffee.
Für alle Messen gilt ein gemeinsames Ticket. Die Fisch- und die Gastro-Messe sind Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die FAG-Messe findet zu den genannten Öffnungszeiten am Sonntag und Montag statt.

www.fishinternational.de

InterWhisky 2015

Aufgrund der gestiegenen Besucher- und Ausstellerzahlen findet die InterWhisky 2015 erstmals im Gesellschaftshaus Palmengarten statt. Die neuen Räumlichkeiten bieten den Besuchern auf noch mehr Messefläche ein exklusives Ambiente und verschiedene Erlebniswelten in einem einzigen Gebäudekomplex. Einerseits sehr zentral und verkehrsgünstig, andererseits frei zugänglich am Rande des Palmengartens gelegen, vereint das Gesellschaftshaus auf 2.200 m² in perfekter Kombination Tradition und Moderne.

Deutschlands älteste Whiskymesse, die in diesem Jahr vom 27.-29. November 2015 stattfindet, ist mittlerweile für rund 8.000 Besucher ein fester Bestandteil im Terminkalender. Auch in diesem Jahr dürfen sich whiskybegeisterte Kenner und Genießer wieder auf eine große Auswahl internationaler Aussteller und Marken freuen. Die namhaftesten Größen der Whisk(e)ybranche, aber auch immer mehr kleinere, unabhängige Destillerien aus dem In- und Ausland kommen nach Frankfurt zum alljährlichen Familientreff.

Das Rahmenprogramm ist so abgestimmt, dass „Whisk(e)y-Einsteiger“ und „-Profis“ gleichermaßen Wissenswertes über das „Wasser des Lebens“ erfahren können. Besucher können Whisk(e)ys aus Schottland, Irland, Kanada, Japan, Deutschland, der Schweiz und den USA verkosten. In kostenlosen Whisky-Seminaren („Whisky Forum“) sowie weiterführenden „Master Classes“ haben sie die Möglichkeit, noch tiefer in die Welt des Whiskys einzutauchen. Abgerundet wird das Programm durch schottisches und irisches Food mit passender musikalischer Unterhaltung. Anlässlich des Branchenevents wird auch der neue Whisky Guide Deutschland 2016 vorgestellt und die begehrten „Germany’s Best Whisky Awards“ verliehen werden. Ein besonderes Highlight der Messe ist das „Whisky Talk & Dinner“, welches Whiskybegeisterte zu einem exklusiven Vier-Gänge-Menü einlädt. Dazu werden diverse „Whisky-Raritäten“ verkostet und von internationalen Top-Referenten (Destillerie-Manager, Masterblender, etc.) kenntnisreich vorgestellt. Das traditionelle InterWhisky Talk & Dinner findet in diesem Jahr erstmals Freitag und Samstag im Feinschmecker-Restaurant „Lafleur“ statt.

Das maritim Hotel**** Frankfurt ist diesjähriger Hotelpartner der InterWhisky. Besucher können Einzel- und Doppelzimmer zum InterWhisky Spezialpreis (Code: „InterWhisky“) buchen.

Die Idee zur InterWhisky hatte Christian H. Rosenberg, Geschäftsführer der Medienbotschaft Verlag & Events GmbH und Herausgeber des Magazins „Der Whisky-Botschafter – Journal für Kenner und Genießer“. Nun schon zum 17. Mal stattfindend, hat sich die InterWhisky vom kleinen Fachbesucher-Event in den ersten Jahren zu einer großen internationalen Veranstaltung entwickelt. Auch in diesem Jahr übernimmt der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) die Schirmherrschaft über die InterWhisky.

Veranstaltungsort:

Gesellschaftshaus Palmengarten,

Palmengartenstraße 11,

60325 Frankfurt am Main

Messe Fisch & Feines, Bremen

„Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“: Wer Winston Churchill zustimmt, kommt Anfang November in die Messe Bremen. Von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. November 2015, verwöhnt die Fisch & Feines die Gaumen der Besucher. Kinder kochen und probieren derweil leckere und gesunde Snacks bei den BESSERESSER – Aktionstagen Kinder- und Jugendernährung im Foyer der Halle 1.

Die Fisch & Feines hat Tradition. „Wir setzen aber jedes Jahr auch neue Schwerpunkte“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke. So veranstalten renommierte Köche aus Bremen und der Umgebung erstmals an allen Messetagen ein Showkochen. Das Motto lautet: „Traditionelles neu interpretiert“. Auch sitzt diesmal die Biostadt Bremen samt Partnern mit im Boot. Sie will auf der Messe dafür werben, mehr Bioprodukte in der Region zu erzeugen, zu handeln und zu verzehren. Darum kennzeichnet sie die entsprechenden Betriebe auf der Messe mit einem Hinweisschild.

Insgesamt sind in den Messehallen 1, 2 und 3 dann regionale Erzeuger, Delikatesswarenhändler, Winzer oder handwerklich arbeitende Brauer besonderer Biere anzutreffen. Rund ein Drittel der Aussteller präsentieren sich erstmals – ein Paradies für Entdeckungsfreudige, denn auf der Fisch & Feines sind fast nur Produkte zu bekommen, die es so in Supermärkten nicht gibt. „Unsere Messe steht für nachhaltigen Genuss“, erläutert Jürgen Fricke. „Darum genügen alle Produkte strikten Qualitätskriterien.“

Zu den neuen Ausstellern gehört zum Beispiel einer der wenigen Trüffelbauern in Deutschland. Vor fünf Jahren legte Gunter Kahlo seine erste Plantage mit Bäumen an, an deren Wurzeln die kostspieligen Delikatesspilze wachsen. Seit einigen Monaten kann er die ersten Sommertrüffel ernten: „Wir lassen daraus zum Beispiel Trüffelkäse herstellen“, berichtet Kahlo. Warum er anbaut und nicht sammelt? Schließlich gibt es Vorurteilen zum Trotz nicht nur in Frankreich oder Italien, sondern auch hierzulande reichlich Trüffeln, „in Deutschland ist das Sammeln aber verboten.“

Außerdem gibt es zum Beispiel Fisch und Meeresfrüchte in Hülle und Fülle, Biobrot oder -eis, Marmelade aus Rosenblüten, Käse, Wurst aus Wildfleisch und viele andere Delikatessen, darunter Saucen. Zu den Anbietern zählt diesmal die Bremer Justizvollzugsanstalt Oslebshausen. Hier entstehen eine Tomaten-Salsa und ein Mango-Chutney, die Fernsehkoch Steffen Henssler im Zuge der Serie „Henssler hinter Gittern“ 2014 entwickelte.

Und zu trinken? Da gibt es Kaffee in vielen Röstvarianten, das morgendliche Wachwerden soll aber auch Kakao mit Guarana erleichtern. Zum leckeren Essen können sich Weinliebhaber mit guten Tropfen eindecken – zum Beispiel in einer Vinothek oder direkt bei Winzern, darunter dem mit 21 Jahren wohl jüngsten Vertreter seiner Zunft. Bier-Fans kosten sich derweil durchs Craft Beer Event in Halle 3. Hier rinnen Spezialitätenbiere in die Gläser.

Zur Einstimmung auf die delikaten Messetage bitten die Organisatoren und manche Aussteller ab September bis kurz vor der Fisch & Feines in die „Foodmanufaktur“: An 16 Terminen lernen Teilnehmende in Bremen und Umgebung Brotbacken, Pralinenmachen, Bierbrauen, Räuchern und anderes mehr (Anmeldungsinfos auf der Website der Fisch & Feines unter dem Menüpunkt „Aktionen“).

Die Fisch & Feines ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet neun Euro, am Freitag ab 15.00 Uhr 5 Euro. Es gewährt auch Einritt zu den zeitgleichen Messen ReiseLust und CARAVAN Bremen.

Weitere Infos: www.fisch-feines.de

Kulinarischer Sterneregen für Schweden

Göteborg, Stockholm und erstmals Malmö im Michelin-Sterneregen

Der neue Restaurantführer Guide Michelin Nordic Cities 2015 stellt wieder einmal unter Beweis: Schwedische Küchenchefs sind innovativ und legen Wert auf beste Zutaten und kreative Gaumenfreuden. Insgesamt 21 Sterne verteilt auf 18 Restaurants und drei Städte hat der Guide Michelin in diesem Jahr an Schweden vergeben. Erstmals darf sich nun auch die südschwedische Stadt Malmö über ihre ersten Sterne freuen – und das gleich dreifach. Ausgezeichnet wurden hier die Restaurants Ambiance à Vindåkra etwas außerhalb von Malmö sowie Bloom in the Park und Vollmers im Innenstadtbereich.

Auch in Göteborg leuchten nun mit den beiden Restaurants Koka sowie SK Mat & Människor zwei neue Sterne, sodass die westschwedische Metropole jetzt mit insgesamt sechs Sternetempeln aufwarten kann. Denn wie im vergangenen Jahr erhielten die Restaurants Thörnströms Kök, 28+, Sjömagasinet und Bhoga wieder jeweils einen Stern.

Und auch in der Hauptstadt Stockholm gibt es jetzt einen weiteren Leuchtturm am Sternenhimmel: Das Restaurant Oaxen Krog ist in die Riege der 2-Sterne-Restaurants aufgestiegen – gemeinsam mit Frantzén sowie Mathias Dahlgren-Matsalen dürfen sich nun also drei Stockholmer Restaurants mit dieser Auszeichnung schmücken. Hinzu kommen sechs Restaurants mit jeweils einem Stern: Ekstedt, Esperanto, Gastrologik, Mathias Dahlgren-Matbaren, Operakällaren sowie Volt, wobei letzteres erstmals in den Sternenolymp aufgestiegen ist.

Weitere Infos zu kulinarischen Erlebnissen in Malmö, Göteborg und Stockholm gibt es unter www.malmotown.com, www.goteborg.com und www.visitstockholm.com. Wer mehr über die schwedische Küche erfahren möchte, wird hier fündig: www.tryswedish.com

85 Jahre Tiefkühlkost

Die Produkte aus der Kälte feiern Jubiläum

Vor 85 Jahren wurden am 6. März 1930 in einem kleinen
Lebensmittelgeschäft in den USA erstmals tiefgekühlte Produkte
verkauft. Damit war eine neue Art – und die größte Innovation – in
Sachen Haltbarmachung von Lebensmitteln geboren: Die Schockfrostung.
Bis heute gibt es keine schonendere Art der Konservierung und das
ganz ohne Zugabe von Konservierungsstoffen. Die ersten Lebensmittel,
die es tiefgekühlt zu kaufen gab, waren Gemüse, Obst und Fisch. Die
darauf folgende weltweite Erfolgsgeschichte tiefgekühlter Produkte
war sicherlich auch der Grund, warum der amerikanische Präsident
Ronald Reagan im Jahr 1984 erstmals den „Frozen Food Day“ ins Leben
rief, der seitdem jedes Jahr am 6. März gefeiert wird.

In Deutschland wurden Tiefkühlprodukte (TK-Produkte) 1955 erstmals
vorgestellt. Heute steht für 90 % der Deutschen fest: TK-Produkte
haben die Vorratshaltung einfacher gemacht und das Kochen
erleichtert.*

So frisch wie frisch gefangen
Erfinder der Tiefkühlkost ist der Amerikaner Clarence Birdseye.
1915-1922 unternahm der Meeresbiologe mehrere Forschungsreisen nach
Labrador in Neufundland. Dort beobachtete er die einheimischen Inuit
dabei, wie sie ihre frischen Lebensmittel einfroren. Der frische Fang
oder die gerade erlegte Beute wurde dazu in den eisigen, bis zu minus
45 Grad Celsius kalten Wind, gehängt. Schon in kürzester Zeit waren
Fisch und Fleisch tiefgefroren. Die tiefgekühlten Lebensmittel
hielten den ganzen Winter über und schmeckten nach dem Auftauen auch
nach Wochen und Monaten noch genauso frisch wie gerade erst gefangen
oder erlegt.

Lebensmittel ohne Geschmacks- oder Qualitätsverlust für einen
längeren Zeitraum haltbar zu machen, faszinierte Birdseye. Mit sieben
Dollar Startkapital erstand er sein Equipment bestehend aus Eis, Salz
und einem Ventilator mit Elektroantrieb. Mit diesen geringen Mitteln
tüftelte er so lange bis die erste Schockgefrieranlage entstand. Dank
dieser gelang es ihm erstmals ganze Fische, Fischfilets, Gemüse,
Fleisch und andere Lebensmittel innerhalb kürzester Zeit schonend
tiefzukühlen – so wie in der arktischen Kälte Neufundlands.

Erst 25 Jahre nach dem Erstverkauf in den USA, im Jahr 1955, wurden
auf der größten internationalen Lebensmittelmesse anuga in Köln
erstmals TK-Produkte – Fisch und Gemüse – einem breiten Fachpublikum
aus dem Handel vorgestellt. Heute bietet der deutsche Handel dem
Verbraucher in seinen Tiefkühltruhen bundesweit sage und schreibe
mehr als 17.000 gefrorene Artikel an. Da ist für jeden Geschmack
etwas dabei! Kein Wunder also, dass der Pro-Kopf-Verbrauch jedes
Bundesbürgers mittlerweile bei über 41 Kilogramm liegt. 1960 lag der
nämlich noch bei durchschnittlich 400 Gramm. Eins ist also sicher:
Die Lust der Deutschen auf das Lebensmittelangebot aus der Kälte ist
ungebrochen!

*Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum „Tag der
Tiefkühlkost“, die der Verein „Die Lebensmittelwirtschaft e.V.“ in
Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tiefkühlinstitut e.V. im Februar
2014 in Auftrag gegeben hat. (Befragungszeitraum: 27.02.-01.03.2014;
Befragte 1001; TNS Infratest)

Sterneregen über Dänemarks Stadtrestaurants

Die diesjährige Ausgabe des „Michelin Guide Nordic Citys“ lässt Dänemarks Gastronomen und Touristiker jubeln: Gleich 18 Restaurants in Kopenhagen und erstmals auch in der jütländischen Metropole Aarhus teilen 21 Sterne unter sich. Dreimal zwei Sterne gingen über Kopenhagen nieder, wo sich das noma, das Geranium und erstmals das Restaurant AOC im hellsten Glanz präsentieren können. Mit jeweils einem Stern belohnt wurden in Kopenhagen und direkter Umgebung die Restaurants Clou, Den Røde Cottage, Era Ora, Formel B, Grønbech & Churchill, Kadeau, Kiin Kiin, Kokkeriet, Marchal, Relæ, Søllerød Kro und Studio at the Standard.

Das eigentliche Novum der feinschmeckerischen Auszeichnung liegt in der Aufwertung der Kochszene im jütländischen Aarhus an der dänischen Ostseeküste. Spielte die zweitgrößte Stadt Dänemarks bisher in der Kulinarik nur die zweite Geige, konnten in diesem Jahr mit Frederikshøj, Gastromé und Substans gleich drei Restaurants erstmals einen Stern für sich verbuchen.

Mit dem Bib Gourmand für gutes Essen zu einem besonders günstigen Preis wurden darüber hinaus in Kopenhagen zehn, in Aarhus zwei Restaurants ausgezeichnet.

Weitere Informationen:
http://travel.michelin.co.uk/news-27-w.asp
www.visitdenmark.com/guide/michelin-starred-restaurants
www.visitdenmark.de

Helmut und Philip Rachinger

Showkochen bei Avantgarde-Festival in Paris
Erstmals in der Geschichte des spektakulären Avantgarde-Kochfestivals „Omnivore“, zu dem sich die internationale Kochelite in Paris trifft, ist mit dem oberösterreichischen Mühltalhof ein österreichisches Restaurant vertreten: Helmut und Philip Rachinger stehen am Dienstag, 10. März auf der großen Bühne und präsentieren dem Pariser und internationalen Publikum ihre für sie charakteristische innovative Naturküche.

Die exklusive „Maison de la Mutualité“ im Herzen von Paris verwandelt sich von 8. bis 10. März in eine Bühne der internationalen Kochelite. Seit 10 Jahre reißen sich Spitzenköche rund um den Globus um die begehrten Plätze beim „Omnivore“.

Helmut und Philip Rachinger stehen am Dienstag, 10. März, als einzige Vertreter Österreichs auf der Bühne und präsentieren vor mehreren hundert Zuschauern ihr Können. „Wir haben 40 min Zeit, unser Gericht vor Publikum zu kochen und zu erklären“, erzählt Rachinger, der sich für diesen Anlass eine spezielle, neue Kreation ausgedacht hat. Per Leinwand wird die Show mit Simultanübersetzung an das Publikum übertragen.

Genießerhotel Mühltalhof, A-4120 Neufelden, Unternberg 6, Tel.: +43 (0)7282/62 58, Fax +43 (0)7282/6258-3, reception@muehltalhof.at, www.muehltalhof.at

Vierter Michelin-Stern für das Hotel Okura Amsterdam

Das Teppanyaki-Restaurant „Sazanka“ erstmals ausgezeichnet – Mit dem Bib Gourmand für das „Serre“ gehören alle Restaurants zum Michelin-Adel

Fünf-Sterne-Hotels sind so selten nicht. Aber ein Fünf-Sterne-Hotel mit vier Michelin-Sternen gehört fraglos in die Kategorie „Raritäten“. Da der Michelin-Guide 2015 für die Niederlande nun auch dem Teppanyaki-Restaurant „Sazanka“ einen Stern zugesprochen hat, trägt die Küchenmannschaft des Hotel Okura Amsterdam nun ebenso viel Sterne wie die deutsche Fußball-Nationalteam: Vier.

Das Okura-Restaurant „Ciel Bleu“ konnte seine zwei Sterne ebenso bravourös verteidigen wie das „Yamazato“ seinen Stern. Und wenn man den „Bib Gourmand“ für Okuras Restaurant „Serre“ mitzählt, tragen alle vier Restaurants des Hotels eine kulinarische Michelin-Auszeichnung. Den „Bib“ sprechen die gestrengen Michelin-Kritiker gastlichen Stätten zu, die „sorgfältig zubereitete, preiswerte Speisen“ anbieten.

Den Stern für Okuras Teppanyaki-Restaurant begründete die Michelin-Redaktion so: „Das Sazanka nimmt Sie mit nach Japan zu einem Abenteuer. Die nüchterne Einrichtung und die Service-Damen in Kimonos setzen die Bühne. Dann tritt der Chef auf und nimmt stolz seinen Platz hinter dem Teppanyaki-Grill ein. Mit Selbstvertrauen demonstriert er seine Kunst und benutzt vorzügliche Zutaten, um Aromen zu komponieren, die Kontraste schaffen, aber stets bestens ausgewogen sind.“

Emmy Stoel, lobt die Sazanka-Brigade: „Das Team hat dafür lang und hart gearbeitet.“ Die Generaldirektorin des Okura Amsterdam ergänzt im Hinblick auf die umfassende Anerkennung durch die weltberühmten französischen Gastro-Juroren: „Das sagt viel über unsere kulinarischen Qualitäten. Ich bin sehr stolz.“

Onno Kokmeijer, der Küchenchef des Ciel Bleu erhielt 2007 den zweiten Michelin-Stern.
Er wird im kommenden Jahr am 28. Februar die Niederlande und Okura beim „Rheingau Gourmet & Wein Festival“ repräsentieren. Dabei werden vom 26. Februar bis 11. März 19 Spitzenköche aus neun Nationen für die Gäste kochen.

www.okura.nl

Die besten Reiseziele 2015

Lonely Planets Best in Travel – erstmals in deutscher Sprache
Die besten Trends, Reiseziele und Erlebenswertes für 2015

Lonely Planets Best in Travel hat die besten Reiseziele für 2015 veröffentlicht. Und erstmals erscheint das wie in jedem Jahr mit Spannung erwartete Kultbuch von Lonely Planet in deutscher Sprache. Welches sind zurzeit die angesagtesten Reiseziele? Die Reiseexperten von Lonely Planet haben gewählt: Washington D.C. führt die Top 10 der spannendsten Städte an, Singapur rangiert als Stadtstaat an erster Stelle der Top 10 Länder und die geschichtsbehaftete Halbinsel Gallipoli in der Türkei liegt bei den Top-Reiseregionen an der Spitze. Unter den ausgewählten Zielen sind neben Wien, Mailand und Zermatt weitere gut erreichbare europäische Destinationen wie Nordnorwegen, Irland, Valletta oder Salisbury vertreten. Wen es in die Ferne zieht, der ist mit einem Besuch von Städten wie Chennai in Indien oder Toronto in Kanada, Ländern wie Namibia oder Nicaragua und Regionen wie Khumbu in Nepal oder Tasmanien als Australiens Inselstaat am Puls der Zeit. Das Sahnehäubchen dieses Jahrbuchs: 16 Top Reise-Listen, die außergewöhnliche Reiseideen beinhalten, die von den extremsten Ess-Erlebnissen über die schönsten Begegnungen mit Schafen bis zu unvergesslichen Reiseerlebnissen für die Familie reichen. Parallel zu dieser Presseinformation präsentiert Lonely Planet Deutschland auf www.lonelyplanet.de/best-in-travel ab sofort exklusive Bild- und Textgalerien zu den Top 10 Städten, Ländern und Regionen sowie ergänzende Tipps & Aktionen. Ausführlich wird in der Ausgabe 1/2 2015 des Lonely Planet Traveller Magazins berichtet. Lonely Planets Best in Travel 2015 kostet nur 10 Euro und ist in deutscher Sprache ab 21. Oktober 2014 im Buchhandel und im Internet zu erwerben. Ebenso wird es eine E-Book Version geben.

Lonely Planets Best in Travel 2015 ist bereits die zehnte Ausgabe des populären Reisejahrbuchs – und erscheint nun erstmals in deutscher Sprache. Best in Travel empfiehlt die 10 besten Orte, Städte und Regionen für 2015: Wo findet in diesem Jahr ein besonderes Ereignis statt? Welches Reiseziel erwacht gerade aus dem Dornröschenschlaf? Wohin sollte man jetzt reisen, bevor sich alle anderen auf den Weg machen? Die Auswahl treffen Autoren, Mitarbeiter und die Community. Die endgültige Entscheidung treffen Experten von Lonely Planet basierend auf Aktualität, Begeisterungsfähigkeit, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und diesem ganz speziellen X-Faktor. Dabei konzentriert man sich auf die Vorzüge jeder Destination und die einzigartigen Erfahrungen, die sie Reisenden verspricht. Die lange Liste wird auf nur 10 Länder, 10 Regionen und 10 Städte reduziert, die zu eigenen Erkundungen inspirieren.

Top 10 Städte in Lonely Planets Best in Travel 2015

1.    Washington, D.C., USA
2.    El Chaltén, Argentinien
3.    Mailand, Italien
4.    Zermatt, Schweiz
5.    Valletta, Malta
6.    Plovdiv, Bulgarien
7.    Salisbury, Großbritannien
8.    Wien, Österreich
9.    Chennai, Indien
10.    Toronto, Kanada

Top 10 Regionen in Lonely Planets Best in Travel 2015

1.    Halbinsel Gallipoli, Türkei
2.    Rocky-Mountain-Nationalpark, USA
3.    Provinz Toledo, Belize
4.    Tasmanien, Australien
5.    Nordnorwegen
6.    Khumbu, Nepal
7.    Kupfer-Canyon, Mexiko
8.    Flores, Indonesien
9.    Atacama-Wüste, Chile
10.    Macao, China

Top 10 Länder in Lonely Planets Best in Travel 2015

1.    Singapur
2.    Namibia
3.    Litauen
4.    Nicaragua
5.    Irland
6.    Republik Kongo
7.    Serbien
8.    Philippinen
9.    St. Lucia
10.  Marokko

Lonley Planets Top Reise-Listen:

•    Wo bekommt man 2015 das meiste für sein Geld?
•    Besondere Jahrestage in 2015
•    Unvergessliche Reiseerlebnisse für Familien
•    Die besten Orte für die Frage aller Fragen
•    Die besten kostenlosen Tipps für 2015
•    Belebende Heißgetränke gegen die Kaffeeabhängigkeit
•    Die schönsten Begegnungen mit Schafen
•    Top-Ziele, um sich wie in der Zukunft zu fühlen
•    Die größten Licht-Blicke
•    Wundervolle Workouts
•    Beste Literarische Spaziergänge
•    Die besten Orte für extreme Ess-Erlebnisse
•    Die tolerantesten Orte für gleichgeschlechtliche Paare
•    Beste Plätze, um die Angel auszuwerfen
•    Reisen zu den Wundern der Bildschirmwelt
•    Das stille Örtchen: Die schönsten Toiletten der Welt

Lonely Planets Best in Travel 2015
Erstmals in deutscher Sprache
1. Auflage Oktober 2015
208 Seiten, 114 Fotos
Softcover
Format: 14,2 x 17,8 cm
ISBN: 978-3-8297-2392-3 (Bestellink portofrei)
Preis: € 10,00 (D), € 10,30 (A), sfr 17,50

Wirtshausführer Österreich 2015

104 neue Lokalentdeckungen, 300 beste
Wirtshaus-Weine, 500 x gluten- und laktosefreie Küche, 24 neue
„Wirtshäuser mit Herz“, erstmals mit Adria-Badeorten und einer großen
Österreich-Karte. Mit diesen Neuerungen stellte sich der
Wirtshausführer Österreich 2015 mit seinen 1.200 Wirtshäusern und 300
besten Winzern am Mittwoch, 3. September im Rahmen einer fulminanten
Gala beim „Kirchenwirt seit 1326“ im Salzburger Leogang vor.
Gleichzeitig wurden die begehrten Trophäen „Wirt des Jahres 2015“ und
„Winzer des Jahres 2015“ und „Weinwirte  2015“ verliehen. Über 100
Gäste aus Wirtschaft, Sport, Politik, Tourismus und Gastronomie
feierten mit.

Einer der auffälligsten kulinarischen Wirtshaustrends ist die
Rückbesinnung auf archaische Zubereitungsformen. „Nachdem Fleisch,
Fisch und Gemüse oft geradezu gargestreichelt wurden, geht es jetzt
mit Griller und Smoker wieder richtig herzhaft zur Sache“, so die
Herausgeber Renate Wagner-Wittula, Elisabeth und Klaus Egle zum neuen
„Feuer und Flamme-Trend“ in den Wirtshausküchen.

Die Österreich-Sieger:
Wirt des Jahres 2015: Kirchenwirt seit 1326
Für frischen Wind in alten Mauern sorgen Barbara Kottke und Hans Jörg
Unterrainer – ein Gasthof zum Wohlfühlen und Genießen.
Winzer des Jahres 2015: Anton Bauer
Der Feuersbrunner erreicht durch kompromissloses Qualitätsstreben mit
seinen Weiß- und Rotweinen höchstes Niveau.
Weinmensch des Jahres 2015: Gerd Hoffmann
Der Gründer der Weinmesse VIEVINUM ist ein leidenschaftlicher
Weinliebhaber, der immer den Menschen hinter dem Wein sieht.
Produzent des Jahres 2015: Bio-Lutz
Seit dem Jahr 1978 arbeitet die Firma Bio-Lutz nach biologischen
Grundsätzen  zusammen mit 150 Bio-Partnerhöfen.

Die Bundesland Sieger-Weinwirte:
Wien: Schreiners Gastwirtschaft
Niederösterreich: Mitter
Burgenland: Csencsits
Oberösterreich: Pöstlingberg-Schlössl
Salzburg: Aichhorn
Tirol: Großvenediger
Vorarlberg: Post
Steiermark: Eckstein
Kärnten: Die Forelle

Der Wirtshausführer Österreich 2015 ist im Buchhandel zum Preis von
Euro 24,90 erhältlich.