HUG-Wettbewerbsfinale

Zum 13. Mal ging kürzlich der HUG-Wettbewerb Tartelettes Phantasia mit einem spannenden Finale über die Bühne.

In den Kategorien „Snack“ und „Dessert“ hatten sich im Vorfeld zahlreiche hoch motivierte Berufsleute mit kreativen und hochklassigen Füllideen um den Einzug ins Finale beworben, so dass der Jury die Entscheidung für die jeweils drei Finalisten schwer fiel.

Im übrigen trifft die Jury ihre Entscheidung immer auf der Basis von komplett anonymisierten Rezeptvorschlägen. Die Sieger wurden in der Lehrküche der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Bad Überkingen ermittelt.

Was gab es zu tun?

Gefragt waren 3 verschiedene Rezepturen für kreative (süsse und pikante) Füllungen der HUG-Mini-Tartelettes als Fingerfood sowie jeweils ein Tellerdessert bzw. ein warmes Zwischengericht. In der Kategorie „Snack“ standen das HUG Mini-Snack-Tartelette Tomate-Basilikum und das HUG-Tartelette Universal 3,8 cm für das Fingerfood und das runde HUG Snack Tartelette 7 cm für das warme Zwischengericht im Mittelpunkt.

Bei „Dessert“ waren es das runde HUG Choco Royal 5 cm für Fingerfood und das 3,8 cm Dessert-Tartelette Carré sowie für das Tellerdessert das HUG Dessert-Tartelette 7 cm mit Schoko-Ausstrich.

Die beiden Erstplatzierten Johannes Goll, Sous Chef, Restaurant Francais, Hotel Steigenberger Frankfurter Hof (Snack) und Eric Lehr, Chef Pâtissier, Vila Vita Hotel Rosenpark, Marburg (Dessert) können sich über eine von HUG AG organisierte 5-tägige Gastronomie-Erlebnistour in der Schweiz mit spannenden Einblicken in verschiedene Restaurant- und Küchenkonzepte freuen.

Eric Lehr überzeugte die Jury mit seinem Tellerdessert „Banana Split“ mit frozen Joghurt im HUG Dessert-Tartelette 7cm mit Schokoausstrich, beim süssen Fingerfood im HUG Dessert-Tartelette Carré 3,8 cm mit seiner Kreation Ziegenkäse/Rote Beete/ Pumpernickel und im Choco Royal mit den Kompositionen von Himbeer/ weisse Schokolade/ Alba-Trüffel sowie Erdnuss/Karamell/Limette

Johannes Goll schaffte den Sprung aufs Siegertreppchen mit seinem warmen Zwischengericht „Taube mit Trauben/ Erdnuss/Topinambur/Nougat“ im runden HUG Snack-Tartelette 7cm und mit seinen Fingerfood-Kreationen im HUG Tartelette Universal 3,8 cm „Fenchel mit Bündnerfleisch/Zwiebel/Picandou“ und

„Rollmops von der Sardine mit Gurke/Dill/Meerrettich“ sowie „Gelbflossenmakrele mit Reis/Karotte/Papaya“ im HUG Mini Snack-Tartelette Tomate-Basilikum.

Den 2. Platz bei Snack erkochte sich Martin Jahn, Küchenchef Restaurant „Letzter Heller“, Hann.Münden mit seinem warmen Zwischengericht im runden HUG Snack-Tartelette 7cm „Reh am Waldrand“ und mit den Fingerfood-Variationen „Biestmilch im Grünen“ und „Petersilie Vom Blatt bis Wurzel“ im HUG-Tartelette Universal 3,8 cm sowie „Vitello Tonnato – neu interpretiert“ im HUG Mini Snack-Tartelette Tomate-Basilikum.

Der Preis: Ein Praxis-Wochenende im Hotel-Restaurant Landhaus Feckl, Ehningen (Mitglied in der Meistervereinigung Gastronom, Baden-Württemberg e.V., 1 Michelin Stern, 17 Punkte Gault Millau) mit Übernachtung für zwei Personen und Abendmenue.

Gestiftet von der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg e.V.

Der 3. Platz ging an Nadine Casper, Chef de Partie, Best Western Premier Park Consul, Schlosshotel Heidenheim a.d. Brenz. Sie bereitete für das warme Zwischengericht „Kalbsfilet unter der Haube“ zu und für das Fingerfood ein „Sandwich de Luxe mit Lammbries und Tomaten“ im HUG Mini Snack-Tartelette Tomate-Basilikum und „Surf and Turf mal anders“ sowie „Thun küsst Gruyère“ im HUG-Tartelette Universal 3,8 cm

Der Preis: 3-tägiger Fachkurs in Patisserie/Confiserie bei Süss Deko, Fellbach gestiftet von Inhaber Joachim Habiger

In der Kategorie Dessert sicherte sich Jessica Mauer, Konditormeisterin, Konditorei Luckscheiter GmbH, Ludwigsburg den 2. Platz und das nur mit hauchdünnem Abstand zu Eric Lehr. Sie füllte für das Tellerdessert das HUG Dessert-Tartelette 7cm mit Schokoausstrich mit einer Komposition von „Apfel, Kürbis & Popcorn“ und für das Fingerfood das HUG Tartelette Choco Royal mit

„Joghurt mit Rote Beete, Chocolat-Streusel & Ingwer“ und im HUG Dessert-Tartelette Carré 3,8 cm präsentierte sie „Kürbis, Mais & Szechuanpfeffer“ sowie „Apfel, Baklava & Rose“.

Ihr Preis: Ein Praxis-Wochenende bei Karl-Emil Kuntz, Mitinhaber Hotel Krone, Herxheim-Hayna mit den Restaurants „Pfälzer Stube“ und „Kronen Restaurant“ (Gourmet) (Mit-Begründer der Jeunes Restaurateurs d’Europe, 1 Michelin Stern, 18 Punkte Gault Millau) mit Übernachtung für zwei Personen und Abendmenue

Jörg Baitinger, Chef Pâtissier Hotel Therme Bad Teinach freut sich über seinen 3. Platz und einen Fachkurs aus dem VKD-Seminarplan. Er trat mit einer „Birnen-Joghurtterrine im Haselnussbiskuitmantel mit Mirabellensorbet und eingelegten Himbeeren“ als Tellerdessert an und mit Fingerfood-Kreationen wie

Marzipan-Mohnmousse auf karamellisierten Zwetschgen im HUG Dessert-Tartelette Carré 3,8 cm und Brombeer-Panna Cotta auf Mango –Minzsalat sowie einem Bratapfeltiramisu im HUG Tartelette Choco Royal

Schwere Entscheidungen für die Jury

Dass der Wettbewerb auch in der Sterne-Gastronomie einen bedeutenden Stellenwert besitzt, wird durch die hochkarätige Jury mit Walter Bauhofer (international erfahrener Koch und Küchenmeister, heute Fachlehrer an der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Bad Überkingen), Joachim Feinauer (Konditormeister und Fachlehrer an der Gewerblichen Schule im Hoppenlau, Stuttgart) und Sternekoch Karl-Emil Kuntz, Krone Herxheim-Hayna, deutlich.

Walter Bauhofer betonte, dass in beiden Kategorien die Finalisten ein nahezu gleich hohes Niveau zeigten. Letztlich entschieden nur Nuancen über die Plätze.

Die Finalisten haben ihre Möglichkeiten kochtechnisch wirklich ausgeschöpft. Es wurde gebacken, aufwändig geschichtet und mutig kombiniert.

Die Snack-Kreationen wurden – wie auch 2013 – inspiriert von der mediterranen, asiatischen und regionalen Küche. Nicht nur Neu-Interpretationen bekannter Speisen, auch die Konzentration auf ein Gemüse, dessen verschiedene Zubereitungsarten harmonisch zu einem Ganzen zusammengeführt wurden oder die kulinarische Umsetzung eines Themas für den warmen Zwischensnack sind nur 3 Beispiele für die vielfältige Kreativität der Finalisten.

Die Desserts zeigen, dass in der Pâtisserie weiterhin Gemüsezutaten für aussergewöhnliche Kompositionen sorgen und Variationen mit Früchten ein beliebtes Desertthema sind.

In 4 Stunden mussten die Finalisten ihre eingereichten Vorschläge überzeugend zubereiten und auch sämtliche Dekore vor Ort herstellen.

Die professionell eingerichteten Lehrküchen der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Bad Überkingen boten dafür das ideale Umfeld.

Engagement für Köche – ganz im Sinne des VKD

Der Verband der Köche Deutschlands e. V., (VKD) wurde vertreten von Pressesprecherin Deborah Schumann. Sie überbrachte Grüsse von Präsident Andreas Becker und Vizepräsident Karl Haaf und hob in ihrer Rede das langjährige Engagement der HUG AG für die Förderung des Berufsstandes der Köche hervor. Mit dem Berufswettbewerb „Tartelettes Phantasia“ schaffe HUG eine Plattform für kreative Köche und Pâtissiers und biete den Finalisten durch die ausgeschriebenen berufsorientierten Preise ein zusätzliches Potenzial, sich weiter zu bilden.

HUG Kompetenz

Unter dem Motto „We love your creativity“ versteht sich die Schweizer HUG AG als Lösungsanbieter für die Gastronomie.

Die über 80 verschiedenen Varianten an Snack-, Universal- und Desserttartelettes der HUG AG leben von den creativen Füllungen und phantasievollen Dekorationen der Küchenchefs. Für kulinarische und optische Abwechslung zu Apéro, Vorspeise, Hauptspeise und Dessert ist ausserdem mit den unterschiedlichen Formen und Grössen gesorgt.

Auch 2015 wird der HUG Wettbewerb „Tartelette Phantasia“ wieder stattfinden. Gerne können sich interessierte KöchInnen, Patissiers/Patissieres und KonditorInnen jetzt schon anmelden bei:

M&V Die Marketing & Vertriebs GmbH

Am Ortsring 8, 35315 Homberg, Tel. 06633-5700, Fax 06633-91 96 73

email: mailto:hl-mv-cc@soultek.de

Die Teilnahmeunterlagen werden dann Anfang Juni 2015 automatisch zugeschickt.

www.hug-rezepte.ch

Let`s Change the Culinary World

Let`s Change the Culinary World – unter diesem Motto findet die sechste Auflage der Chef-Sache statt. Am 26. und 27. Oktober 2014 versammelt sich auch in diesem Jahr das „Who is who“ der internationalen Gastronomiebranche – erstmals im Palladium in Köln.
Chefsache 2014: Let`s Change the Culinary World

Internationale Star-Köche gewähren in begeisternden Shows exklusiv Einblicke in ihre Arbeit, vielversprechende Jungköche zeigen, was in Zukunft zu erwarten ist und Aussteller präsentieren innovative Produkte und Möglichkeiten für die Gastronomie. Begleitende Programmpunkte wie Wettbewerbe, Partys, Verkostungen und Catering mit erlesenen Produkten sorgen zusätzlich für Unterhaltung und bieten die optimale Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Netzwerke zu pflegen und Neues zu erfahren.

Erstmalig im Kölner Palladium finden neun Shows auf der großen Showbühne statt, wo Star-Chefs neue Trends und Techniken von Weltklasse präsentieren. Es ist die Gelegenheit, die Größen der internationalen Küche live und hautnah zu erleben. Zusätzlich bietet die Chef-Sache ein Forum für die besten Köche, Organisationen, Unternehmen und Dienstleister der Gastronomie-Branche.

An Round Tables können sich Experten aus der Branche zu aktuellen Themen nach dem Motto Let`s Change the Culinary World austauschen. Eine gute Gelegenheit, neue Anregungen zu bekommen, umzudenken und den eigenen Betrieb zu optimieren.

Weit über 130 Sterneköche werden sich vor Ort über die neusten Entwicklungen der Branche austauschen. Über 60 ausstellende Unternehmen und Partner präsentieren Trends und Innovationen für Küchenchefs, Köche, Servicepersonal, Sommeliers, Gastronomen und Culinary Professionals aus dem Handel und der Industrie.

Zusätzlich werden auf der Chef-Sache 2014 zwei Awards präsentiert. Köche aus aller Welt stellen sich dem „Hot or Not“-Award von Norwegian Seafood und zeigen ihre Kreativität beim Fjord-Forellen-Wettbewerb. Damit es nicht nur deftig zugeht, wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal der „Cru de Cao“-Award von der Confiserie Coppeneur verliehen. Hier beweisen Patissiers oder Konditoren und angehende Köche, die sich auf die Zubereitung von Dessert spezialisieren wollen, ihr Können und Kreativität bei der Entwicklung von Dessert-Ideen.

Thomas Ruhl, Initiator der Chef-Sache, blickt zufrieden auf die kommende Veranstaltung: „Es zeigt sich auch in diesem Jahr, dass das anspruchsvolle internationale Programm, das wir durch unerlässliche Akquise hochkarätiger Köche zusammenstellen konnten, sehr gut ankommt. Die mittlerweile 2.500 Fachbesucher können sich auch dieses Jahr auf Vieles freuen: Neben den altbekannten Größen der Szene haben wir wieder zahlreiche Köche gefunden, die andere inspirieren und Impulse geben. Wir achten sehr auf die Qualität jedes einzelnen Programmpunkts und das zahlt sich aus: Was als kleine Veranstaltung für Insider der Branche begann, hat sich mittlerweile zur regelrechten Marke entwickelt. Eine Marke, die an der absoluten Spitze der weltweiten avantgardistischen Kochkunst immer wieder von sich reden macht.’“

www.chef-sache.eu

Daniel Schimkowitsch

Vom Winzergut zur Genuss-Oase: Wo im barocken Anwesen des Ketschauer Hofs einst wohlhabende Deidesheimer Winzer residierten, logieren heute anspruchsvolle Gäste bei einer Auszeit an der Deutschen Weinstraße. Auch der Gaumen wird hier nach allen Regeln der Kunst verwöhnt: Der aufstrebende Küchenchef Daniel Schimkowitsch zaubert in den altehrwürdigen Mauern eine junge, kreative Küche.

Deidesheimer Tradition und moderne Gastlichkeit fallen im Restaurant Freundstück schon auf den ersten Blick ins Auge: Die Gäste speisen in den stilvoll gestalteten Räumen des barocken Weinguts Ketschauer Hof, wo die historische Substanz mit modernen Design-Elementen eine reizvolle Verbindung eingeht – der perfekte Rahmen für edle Gaumengenüsse.

Küchenchef Daniel Schimkowitsch, 2010 zum „Newcomer des Jahres“ gekürt, erkochte sich gleich bei seiner ersten Stelle als Küchenchef einen Michelin-Stern. Jetzt steht er im Freundstück am Herd und entführt die Gäste auf einen geschmackvollen Spaziergang durch die Welt der Aromen. Bei seinen Kreationen – ob à la carte oder als Menü – basierend auf der französische Küche – kommen auch Einflüsse und Akzente aus der asiatischen Küche zum Tragen. So kombiniert der Chef etwa Nordseekrabben mit Karotte und Zitronen-Ingwer-Emulsion, Taube mit Herzkirschen und Cannelloni oder Rind mit Sommertrüffeln und Teriyaki-Sauce. Zum Dessert gehen dann beispielsweise Joghurt, Pfirsich, Avocado und Paprika eine süße Liaison ein.

Die Weinkarte des Ketschauer Hofs umfasst rund 500 Gewächse aus renommierten deutschen und internationalen Weingütern. Dazu schlummern im Keller des Winzerguts ganz besondere Schätze, die ältesten Flaschen stammen aus dem Jahre 1811. Weine ab dem Jahr 1870 hält das Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan bereit.

Neben leichten Mittagsmenüs und ausgedehnten Degustations-Menüs am Abend serviert das Restaurant Freundstück mittwochs bis freitags auch einen hochklassigen Business-Lunch. Und um auch den kulinarischen Nachwuchs am Genuss teilhaben zu lassen, bietet Küchenchef Schimkowitsch Gästen seiner eigenen Generation ein spezielles „Twenü“ an: Das Menü für junge Leute unter 30 soll für jeden Geldbeutel erschwinglich sein und ist dienstags bis donnerstags buchbar. Es umfasst für 59 Euro pro Person einen Aperitif, ein Amuse-Bouche, Vor- und Hauptspeise sowie Dessert, zwei Gläser Wein, Mineralwasser und Kaffee.

Ergänzend bietet der Ketschauer Hof seinen Gästen auch eine authentische Brasserie-Küche: Das Bistro des Hauses serviert mittags und abends Brasserie- Klassiker und Spezialitäten.

Wer seinen lukullischen Horizont in Deidesheim noch erweitern möchte, findet auch im Schwesterhotel des Ketschauer Hofs gute Gelegenheit dazu: Das Kaisergarten Hotel & Spa wartet mit dem Hippo Ristorante & Bar auf, wo man in modernem Ambiente aus italienischen Olivenholz-Möbeln, modernen Lüstern und Moos aus dem Pfälzerwald eine frische leichte Küche mit italienischem Touch genießt. Aus dem Steinofen kommen traditionelle und neue Pizzakreationen – etwa die Pizza Hippo mit Salsiccia, Sauce von geräucherten Paprikaschoten, Büffelmozzarella, grünem Spargel und Erbsen. Die Weinkarte des Hippo umfasst mehr als 200 Weine aus Deidesheimer Lagen, darunter Raritäten von Buhl und Bassermann.

www.kaisergarten-deidesheim.com und www.ketschauer-hof.com

Cru-de-Cao-AWARD

Teilnehmer und Teilnahme

Der Cru-de-Cao-AWARD richtet sich an alle Patissiers oder Konditoren und an alle auszubildenden Köche, die sich auf die Zubereitung von Dessert spezialisieren wollen. Die besten drei Bewerber der Kategorien Master und Junior werden im großen Finale gegeneinander antreten. Eine gute Gelegenheit sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe zu messen und Vorbilder zu treffen, die in dem süßen Segment viel erreicht haben. Die gilt es mit einem selbstentwickelten Schokoladendessert zu beeindrucken. Gleichzeitig brechen die Teilnehmer eine Lanze für alle, die Schokolade lieben und in der feinen Kunst der Dessertzubereitung ihre Passion gefunden haben. Als Initiator stellt die Confiserie Coppeneur jedem Bewerber ein Produktmuster der feinsten Cru-de-Cao-Lagenschokoladen. Auf deren Grundlage muss ein individuelles Dessertrezept entwickelt werden.

Ansprechpartnerin für den gesamten Wettbewerb ist Frau Nadine Kaschewski von der Confiserie Coppeneur. Bei ihr kann das Schokoladenmuster per E-mail an crudecao@coppeneur.de oder telefonisch unter der Rufnummer +49 (0) 22 24 – 90 10 418 angefordert werden. Um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, muss ein selbstentwickeltes Dessertrezept inklusive der vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 19. September 2014 bei der Confiserie Coppeneur eingegangen sein. Das Bewerbungsformular, das sich aus den Angaben zur eigenen Person, einem Foto der Kreation und der genauen Rezeptangabe zusammensetzt, ist auf www.coppeneur.de zu finden.

Das Halbfinale
Unter allen Bewerbungen findet die Fachjury, die sich aus Patissiers und Konditoren der Spitzengastronomie zusammensetzt, die sechs Besten je Kategorie. Auf den Internetseiten coppeneur.de und chef-sache.eu werden die insgesamt zwölf Rezepte und Kandidaten veröffentlicht. Wer von ihnen aber letztendlich in das Finale auf der CHEF-SACHE einziehen wird, bestimmt das Halb­finale. Dieser Vorentscheid findet im Centre Port Culinaire, der Versuchsküche der Edition Port Culinaire, in Köln statt. Am 29. September 2014 bzw. am 30. September 2014 sind die Kandidaten (Master und Junioren) dazu aufgefordert vor der Jury fünf Portionen ihres Desserts zuzubereiten und zu präsentieren. Alle Kandidaten erhalten an diesem Tag eine Urkunde und ein Präsent.

Das Finale
Die drei Besten jeder Kategorie kommen ins Finale und bereiten ihr Dessert auf einer der Bühnen der CHEF-SACHE 2014 zu. Die Austragung erfolgt für beide Kategorien am Sonntag, 26. Oktober 2014, dem ersten Tag des kulinarischen Fachsymposiums. Die Finalisten haben zeitversetzt je zwei Arbeitsstunden Zeit für die Zubereitung und Präsentation von fünf Tellern.

Kriterien der Beurteilung
• Präsentation und Optik
• Geschmack und Harmonie
• Originalität und Innovationsgrad des Rezeptes
• Handwerkliche Leistung, Sauberkeit, Ordnung und
Einhalten der Zeitvorgaben
• Einheitlichkeit der fünf Teller

Die Preisverleihung
Am Sonntag, den 26. Oktober 2014 findet am Abend die Siegerehrung auf der CHEF-SACHE-Bühne anlässlich der großen Awards-Ceremony statt. Die Gewinner dürfen sich darüber freuen in einer der nächsten Ausgaben der Magazine Port Culinaire und Konditorei & Café inklusive ihres Desserts vorgestellt zu werden. Doch auch die anderen Finalisten gehen nicht leer aus. Alle erhalten eine Urkunde, jeweils ein Jahresabo der beiden Druckwerke und einen exklusiven Preis des Chocolatiers Oliver Coppeneur. Die Zweitplatzierten nehmen außerdem attraktive Buchpreise für zukünftige Inspirationen entgegen.

Weitere Informationen zum Award finden Sie unter: www.chef-sache.eu

8. Big Bottle Party Berlin

XXL Gaumenschmaus – die 8. Big Bottle Party sorgte für großes Staunen und Genießen – 560 Liter Wein, über 2.000 kulinarische Portionen, 1.500 Pralinen

Der Leitgedanke der Big Bottle Party „große Winzer – große Weine – große Küche“ wurde dieses Jahr mit dem Motto „Ladies first!“ geadelt. Chefsommelier Gunnar Tietz und der aktuelle Berliner Meisterkoch Matthias Diether empfingen im Rahmen der 8. Big Bottle Party im Gourmetrestaurant „first floor“ die weibliche Wein- & Kochelite.
45 Spitzenwinzerinnen aus ganz Europa schenkten rund 560 Liter Wein aus 3-Liter- Doppelmagnum- und 6-Liter-Imperial-Abfüllungen aus, während sieben Spitzenköche 2.000 Portionen für rund 280 Gäste anrichteten. Doch damit nicht genug, präsentierte Chocolatier Gerhard Skrovanek 1.500 handverlesene Pralinen und Käsepapst Bernard Antony hatte 20 kg feinsten Käse aus dem Elsass mit im Gepäck.

Für die prickelnde Erfrischung sorgte Champagnerexpertin Alice Paillard höchst persönlich und schenkte aus einer Doppelmagnum, auch Jeroboam genannt, ein Bruno Paillard Premiere Cuvee ein. Auch das wurde getoppt, denn Vranken Pommery spendierte eine eisgekühlte 6-Liter-Imperial Abfüllung eines Grand Crus 1995 Champagner.
Zum ersten Mal zog eine geballte Frauenpower in das Gourmetrestaurant „first floor“ ein; nicht zuletzt auch unterstützt von den neun „Next Queen of Cuisine“ Nachwuchsköchinnen, die unter anderem von Jurymitglied Matthias Diether und TV Moderatorin Birgit Lechtermann gefördert werden.

„Wir blicken auf drei sehr ereignisreiche Tage mit vielen tollen kulinarischen Höhepunkten zurück und können sagen, dass wir sehr stolz auf dieses Event sind. Unser Bestreben ist es, jedes Jahr aufs Neue unseren Big Bottle Party Fans ein Highlight zu bieten. Dieses Jahr haben wir gezeigt, dass auch Frauen in der Topliga spielen können“, so die Gastgeber Tietz und Diether.

Für das kulinarische Wohl sorgten:
Sonja Frühsammer – Frühsammers Restaurant
Kremmener Büffelmozzarella, wilder Brokkoli, Salzmandel, Basilikumeis
Anna Sgroi – Restaurant Anna Sgroi (1 Michelin Stern)
Langostinos mit Avokadosalat und Gurken-Ingwer-Vinaigrette
Sarah Henke (1 Michelin Stern) Hamachi Sashimi – Ponzu – Cashew
Elisabeth Grabmer – Restaurant Waldschänke (1 Michelin Stern)
Geschmortes Kalbsbackerl mit Sonnenblumenpüree, Blumenkohl & Bachkresse
Thomas Martin (Jacobs Restaurant, Hotel Louis C. Jacob, 2 Michelin Sterne)
Räucheraal mit Apfel, Gurke und Süssweingelee
Matthias Diether („first floor“, 1 Michelin Stern)
Kaninchen – Kerbel – Kartoffel
Dessert: Kräuter Dessert, Frucht-Tartlets, Schoko-Schalen, Flip Flops
Lisa Hermes (Neuseelandhirsch)
Gebeizter Neuseelandhirsch mit Sellerie, Apfel, Walnuss und Mandarine

Auch in diesem Jahr wurde während der Big Bottle Party für einen guten Zweck gesammelt und der Erlös mit 10.510 Euros kann sich sehen lassen. Diesmal gab es eine große Tombola mit Preisen im Wert von 32.000 Euro – wie beispielsweise Reisen, Gourmetgutscheine und Verwöhnmomente. Der Erlös dieser Tombola geht zu hundert Prozent an den Förderverein Kinder- & Jugendhilfezentrum Neukölln, Buckow e.V.

Die komplette Winzerliste finden Sie unter www.bigbottleparty.de

Kochen mit Martina und Moritz

WDR Fernsehen, Samstag, 26. April 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD

Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Niedersächsische Küche – von bäuerlich-schlicht bis höfisch-fein
Diesmal machen die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz auf ihrer kulinarischen Tour durch deutsche Regionen in Niedersachsen halt. Das nach Bayern zweitgrößte Bundesland zwischen Ostfriesland und der Nordsee bis in den Osten hinein nach Thüringen hat so auch eine große Bandbreite von Spezialitäten. Sie reichen von sehr bodenständigen, bäuerlichen Gerichten bis zu feinen Rezepten aus der bürgerlichen, fast schon höfischen Küche. Häufig werden in dieser Küche sämtliche Zutaten verwertet, die die Landwirtschaft zu bieten hat. Martina und Moritz haben darunter wunderbare Köstlichkeiten entdeckt: ein würziger Brotaufstrich aus Harzer Roller, den Schnüsch, eine kunterbunte Gemüsesuppe, in der Milch eine Rolle spielt. Sie servieren ein feines Ragout aus Kalbszunge mit Madeira und einen saftigen Heidschnuckenbraten mit Wacholdercremesauce. Zum Dessert zaubern die beiden noch einen Flammeri aus Buchweizen.

Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de

Restaurant Tim Raue, Berlin

Was ist nicht alles schon über Tim Raue und seine eindrucksvolen Kreationen geschrieben worden.
Seine asiatisch inspirierte Küche hat viele Freunde gefunden.
Zeit für den Berliner Foodblogger und Restaurantkritiker Bernhard Steinmann das Restaurant Tim Raue in Berlin erneut aufzusuchen.
Im Mittelpunkt steht diesmal Tim Raues Interpretation der Pekingente.

Sie wissen natürlich, dass es d i e chinesische Küche eigentlich nicht gibt. Vielmehr handelt es sich dabei um ein Sammelsurium regionaler Gepflogenheiten, Vorlieben und regionaler Produkte. Bei so einem großen Land sicher nicht verwunderlich. Schließlich haben wir in Deutschland, das flächenmäßig bei weitem mit China nicht konkurrieren kann, ebenfalls ausgeprägte regionale Küchenstile.

Zweifelsohne kennen wir aber „typisch“ chinesische Gerichte. Stellvertretend nenne ich die Frühlingsrolle, ein südchinesisches Gericht,
das auch in anderen Ländern Ostasiens Verbreitung gefunden hat. Oder etwa Wan Tan, das ich jetzt einfach einmal der kantonesischen Küche zuschreibe.

Die Pekingente, so darf ich behaupten, ist eines der bekanntesten Gerichte der chinesischen Küche. Das Rezept führt uns in die Zeit der Ming-Dynastie (1368 bis 1644) des Kaiserreiches.
Es ist ein aufwändiges Gericht, ein Menü, welches mit der Suppe abgeschlossen wird.

Wie es Tim Raue mit einer eigenen Kreation gelingt, dieses altehrwürdige Gericht auf Sterneniveau zu bringen, gibt einen deutlichen Hinweis auf seine Kreativität und sein Wissen um die asiatische Küche.

In drei verschiedenen Variationen präsentiert sich dieser Gang und zeigt ein Feuerwerk aromatischer Eindrücke auf.
Brust, Five-spice-Waffel, Apfel und Lauch, Jus von Entenfüßen.
Die Entenbrust ist von außerordentlicher Qualität und brilliert mit einem tadellosen, unverfälschten Geschmack. Gerade soviel Röstaromen wie notwendig, das Fleisch nicht zuletzt durch den zarten Fettrand äußerst aromatisch.
Als Bett dient eine „Five-spice“-Waffel, deren Würze im Gesamtbild eintaucht, ergänzt, nicht dominiert. Die intensive Jus und eine insgesamt unaufdringliche Schärfe runden das Bild ab.

Entenleberterrine und Mousse, Essiggurke, Lauch-Ingwer-Pürre.
Eine cremige Konsistenz und eine einzigartige Geschmacksdichte entzückt und begeistert.
Gekrönt wird die Terrine mit knuspriger, krosser Haut.

Eine neue Note dringt durch die Essiggurke in die grandiose Kreation. Säuerlich, nicht sauer. Das Zusammenspiel aller Komponenten ist ausgewogen. Mousse und Entenleberterrine in beeindruckender Qualität.

Sud. Herz-Zunge-Magen, Wintermelone und Bambuspilz.
Wie in China üblich, wird die Suppe zum Schluss gereicht.
Verzeihung, die Consommé bzw. der Sud. Kräftig und aromatisch, produktintensiv.
Doch damit nicht genug.
Es gab noch weitere beeindruckende Gänge. Alles zu schildern würde hier jedoch den Rahmen sprengen.

Ein Blick auf das Dessert sei aber noch erlaubt.
Aprikose
Passionsfrucht, Dulcey Schokolade.
Aprikosensorbet, Passionsfruchtessig, Creme und Luftschokolade von Valrhona Dulcey, Wilder Madagaskarpfeffer und Basilikum.
Die „blonde“ Schokolade (getrockneter Schaum) begleitet das mit Säure- und Fruchtnoten, gar mit leichter Schärfe aufwartende Dessert vortrefflich. Ein erfrischender, kreativer Abschluss.

Den vollständigen Bericht finden Sie wie immer auf bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Gourmet Reports Fotos von Tim Raue: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151702144753124.1073741865.168996673123&type=3

Restaurantkritik Belcanto, Lissabon, 2 Sterne Michelin

Belcanto ist das 1 Sternerestaurant von Jose Avillez. Avillez hat sich in Lissabon ein kleines Gastro-Imperium aufgebaut. Von der Pizzaria – ja mit „a“ in der Mitte – über eine Cantinha und einem Cafe Lisboa bis zum renommierten Sterne Restaurant „Belcanto“.
Es brauchte drei emails im Oktober, um einen Tisch für drei zu reservieren. Drei, nicht zwei.

Als wir dann pünktlich um 13 Uhr da waren, wurde ich gefragt, warum wir zu Dritt sind, aber für zwei reserviert haben. Danach wurden wir in der Mitte des Restaurants vor einem Bücherschrank in einem Wartebereich platziert. Mäntel wurden uns nicht abgenommen. Das Restaurant ist ein großer Saal, bei denen die Tische relativ enggestelt sind. Wir warteten, dass uns mal ein Glas Sekt o.ä. angeboten wird. Wurde nicht. Dann kam die Empfangsdame wieder und führte uns an den Toiletten und der Küche vorbei in das Raucherzimmer und freute sich, uns dort einen Tisch zuweisen zu können. Nun wollten wir aber nicht mit einem kleinen Kind im Raucherbereich sitzen. Auch ohne kleines Kind wollen wir nicht im Raucherbereich sitzen.
Man platzierte uns dann an einen sehr kleinen 2er-Tisch, an dem wir nun zu Dritt sitzen mussten. Mein Sohn kickte mich permanent unterm Tisch, da er lebhaft ist und es einfach eng war. Nach dem dritten Amuse Gueule faltete ich den Maitre zusammen, dass das nicht okay ist. Andere sitzen zu Dritt an adäquaten Tischen, wir an einem Tischchen. Danach ging es dann plötzlich, dass wir an einem sehr schönem 4er Tisch, der die ganze Zeit frei war, Platz nehmen durften.
Der Anfang war so unerfreulich. Ich spielte mehrere Male mit dem Gedanken, zu gehen.
Eigentlich plante ich, das große Überraschungs-Menu „Lisboa“(135.-) zu wählen, aufgrund des Ärgers bestellte ich das klassische Menü (85 Euro). Alle Menüs gehen nur tischweise. 4 Gänge sollten einem 8jährigen auch reichen. Und meine Kreditkarte wird geschont! 🙂

Das erste Amuse Gueule war eine nicht mehr ganz aktuelle Trilogie der Olive. Olive im Tempuramantel, mit Öl gefüllte, grüne Olive a la Ferran und was anderes Öliges, was ich nur kurz kostete und dann Junior gab, dem es gut schmeckte. Ich erinnerte mich, was das ölige Menü von Adria bei mir bewirkte und Junior hat eine sehr robuste Verdauung.
Danach kam ein Chip mit Minigarnelen, das war ein leckerer Bissen. Darauf folgte ein Ferrero Rocher mit noch Goldpapier dran! Es war natürlich kein Rocher, sondern eine exzellente Foie Gras Praline. Ganz prima! Langsam besserte sich auch unsere Stimmung.
Das gute Essen und der neue Tisch taten das ihre neben einem sehr schönen lokalem Schaumwein.

Jetzt kam als erster Gang ein goldenes Ei. Es schmeckte gut. Es war perfekt. Allerdings würde ich mich veralbert fühlen, wenn ich das Ei a‘ la carte für 32 Euro bestellt hätte.
Als nächster Gang kam der „Dip“ aus dem Meer. Ein perfekt gegarter Wolfsbarsch mit Meeresfrüchten und Algen „in warmen Meerwasser serviert“, so die Bedienung.
Wolfsbarsch ist nicht mein Lieblingsfisch. Das Gericht war aber wirklich ein Ausflug ins Meer. Durch das leicht salzige Wasser, in dem der Fisch schwamm, weckte das Gericht Erinnerungen an Austern ohne glibbrig zu sein. Sehr guter Gang.
Als nächstes kam einen sensationeller Schweinebauch in Orangensauce. Dazu gab es einen warmen grünen Salat mit roter Beete und Sauce. Absolut perfekt und geschmacklich einfach toll. Effekthaschend und kulinarisch unwichtig war eine transparente Tüte mit ein paar Kartoffelchips, die das Schwein begleiten sollten. Man kann die Tüte mit den Chips zusammen essen. Ein netter Gag, der meinen Sohn begeisterte, so dass er auch noch meine restliche 3/4 Tüte bekam.
Anschliessend gab es als Pre-Dessert eine leicht steife Himbeere mit Wasabi, die im Mund wunderbar zusammenfiel. Ich vermutete, es wäre angefroren, meine Frau meint, es war so etwas wie karamellisiert. Gut war es auf jeden Fall.
Danach kam Tangerina, ein gelungenes Dessert aus Mandarinen.

Avillez bietet im Klassiker Menü die Lieblingsgerichte seiner Gäste an. Den „Dip in the sea“ seit 2007, das goldene Ei seit 2008, Tangerina Dessert seit 2010 und den relativ neuen Schweinebauch seit 2012. Alle vier Gänge waren gut verständlich, machten Spaß und waren perfekt in der Zubereitung. Das lief komplett fehlerfrei auf 2 Sterne. Die Klassiker sind auch empfehlenswert, um jemand an die Sterneküche ranzuführen.

Wir hatten ja nun nicht das 20gängige Lisboa Menü probiert, können also wenig über den Rest der Küche sagen. Was wir auf den anderen Tellern sahen, sah durchgehend gut aus. Avillez verweigert sich der modischen Kleinteiligkeit und bringt „richtiges“ Essen auf den Teller. Würde er auf einige Effekthaschereien verzichten, könnte es kulinarisch vermutlich noch interessanter werden.
Der Chef war nicht anwesend, man merkte dies aber nicht, sein Küchenchef ist gut. Bemerkenswert ist, dass das Belcanto auch erst seit dem Michelin 2013 einen Stern hält!

Merkwürdig für uns war, dass 6,50 Euro pro Person „Couvert“ berechnet werden. Das sollte im Menü eingerechnet sein!
Wenn das Belcanto etwas gastfreundlicher wäre, an der Tür „Eingang“ stünde statt nur einer leeren Klingel, der Mantel beim Reinkommen abgenommen wird, der unverschuldet Wartende ein Glas Sekt angeboten bekäme, wäre es ein tolles Restaurant. Die Küche ist einwandfrei. Hingehen, aber nicht so viel vom Service erwarten.

www.joseavillez.pt/#/en/belcanto

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Wegen Problemen mit dem Apple MacBook Pro konnte ich nicht alle Bilder uploaden 🙁

Am Folgetag wollten wir die Cantinha von Avillez testen. Wir kamen um 18 Uhr ohne Reservierung. Ein ziemlich arroganter Koch teilte uns mit, man öffne erst um 19.30 Uhr und sowieso wäre man bis Ende des Jahres ausgebucht. Wir hatten eher den Eindruck, man ist nicht scharf auf Kindergäste. So sind wir ins Cafe Lisboa gegangen. Nebenan im Opernhaus wurde Verdi Arien (200. Geburtstag) geschmettert, wir waren quasi Live dabei. Im Cafe Lisboa waren wir die einzigen Gäste. Wir probierten als Vorspeise „Bacalhao Nuggets“, uns besser bekannt als Fish & Chips. Dann hatten wir einen Prego – ein portugiesiches Steaksandwich mit Knoblauch, Steak Lisboa und Bacalhao a la Bras. Das ist nicht nach Michel Bras, sonder einem Portugiesen, den man „Brasch“ ausspricht. Alle Gerichte – bis auf die Pommes, die angeblich hausgemacht gewesen sein sollen, aber wie Industrieware schmeckten und aussahen – waren von guter Qualität. Das Steak Lisboa etwas langweilig, das Prego prima und der Kabeljau nach Bras beherzt gewürzt. Insgesamt bezalten wir 63 Euro zu Dritt. Für Lissabon etwas teuer, aber für die Qualität okay. Die Bedienung war freundlich professionell. Wir würden jederzeit ins Cafe Lisboa wieder gehen, weil es unkompliziert und schnell ist.

Update: Im November 2014 erhielt das Belcanto – ganz zu Recht – seinen 2. Stern. Glückwunsch!

Peter Knogl

 Peter Knogl, Küchenchef des Restaurants „Cheval Blanc“ im Grand Hotel Les Trois Rois in Basel, wurde zum sechsten Mal vom renommierten Gourmetführer Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet. Die höchste gastronomische Auszeichnung bestätigt die Exklusivität seiner vielfältigen Kreationen der mediterranen Haute Cuisine im „Cheval Blanc“, die der Chefkoch mit seinem siebenköpfigen Team entwickelt. In der Schweiz gibt es, laut Michelin Guide 2013, erstmals 100 Sterne-Adressen – so viele wie nie zuvor. Die Rekordzahl belegt erneut das hohe Niveau der schweizerischen Gastronomie und auch den Anspruch, den die Köche dort erfüllen müssen. Peter Knogls Weg: der französischen Tradition verpflichtet und gleichzeitig an Überraschungen nicht sparen – ein Erfolgsrezept!
Der Sternekoch wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für seine exzellente mediterrane Küche ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit einem Michelin-Stern erhielt der gebürtige Bayer nach nur sieben Monaten Wirkungszeit im „Cheval Blanc“ im Dezember 2007. Daraufhin folgten ein Jahr später Auszeichnungen wie Gault Millau „Aufsteiger des Jahres“ sowie die Bewertung mit 18 Punkten im Schweizer Gastroführer Gault Millau. In 2011 erhielt der Chefkoch des Les Trois Rois mit der Ernennung zum „Gault Millau Koch des Jahres 2011“ die höchste Auszeichnung von Gault Millau.
 
Aus seinem – im vergangenen Jahr ausgezeichneten – Kochbuch „Ma cuisine Passionnée“ empfiehlt der Chefkoch ein Dessert für die Festtage zum Nachkochen. Das Kochbuch – ein ideales Weihnachtsgeschenk, erschienen im AT-Verlag und auch online erhältlich für Euro 74,00, das Dessert – der krönende Abschluss für das heimische Weihnachtsdinner.
Wer nicht selber kochen möchte, kann die Kunst des Peter Knogls im Les Trois Rois auch direkt erfahren. Das Arrangement „Le Roi Gourmet“ lädt zu einem Genussaufenthalt nach Basel ein inklusive einem Champagneraperitif an der Bar, einem 6-Gang-Menü (exkl. Getränke) im Gourmetrestaurant Cheval Blanc und nach einer Übernachtung in einem historischen Zimmer mit Rheinblick einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Zum Abschied bekommen die Gäste noch dieses Kochbuch mit Widmung von Peter Knogl. Kosten für das Arrangement ab Euro 402,- pro Person.
Als Dessert an den Festtagen für Zuhause, empfiehlt der Sternekoch Peter Knogl: ein Pralinéparfait mit Zitronengelee und karamellisierten Haselnüssen.
 
Zubereitung:
ZITRONEN-SABLÉ Die Butter schaumig schlagen, die restlichen Zutaten beifügen und zu einem Teig kneten. Eine Stunde kühl stellen. Den Teig ausrollen und in vier Rechtecke schneiden. Im Backofen bei 180 Grad 6 Minuten backen.
ZITRONENGELEE Alle Zutaten bis auf die Gelatine zusammen aufkochen. Die eingeweichte Gelatine darunter rühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen. Sobald das Gelee fest geworden ist, mit dem Schneebesen durchrühren und in einen Spritzbeutel geben.
PRALINÉPARFAIT Zucker und Wasser kochen, bis der Sirup große Blasen schlägt (120 Grad), die Gelatine darin auflösen. Die Eigelbe schaumig schlagen und den Zuckersirup in feinen Fäden darunterziehen. Die Eimasse nach und nach unter die beiden Pasten rühren, sodass keine Klumpen entstehen. Zum Schluss den geschlagenen Rahm darunterheben. In eine Form füllen und mindestens 24 Stunden tiefkühlen.
ANRICHTEN Das Parfait in die passende Form schneiden, auf die Sablérechtecke legen und nach Belieben mit Zitronengelee, Meringue und karamellisierten Haselnüssen garnieren.
ZITRONEN-SABLÉ
115 g Butter                                        3 ml brauner Rum
50 g Puderzucker                                  1 g Backpulver
20 g Mandeln, gemahlen                        120 g Mehl
1 Prise Salz                                         2 Zitronen, abgeriebene Schale
1½ Eigelb

ZITRONENGELEE
30 ml Zitronensaft                                1/4 Vanilleschote
10 ml Limettensaft                               1/2 Zitrone, abgeriebene Schale
40 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure     1 Blatt Gelatine (in kaltem Wasser
20 g Zucker                                        eingeweicht)
 
PRALINÉPARFAIT
40 g Zucker                                         2 Eigelb
15 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure     30 g Haselnuss-Mandelpaste
1/2 Blatt Gelatine (in kaltem Wasser                  10 g Haselnusspaste
eingeweicht)                                        140 ml Rahm, geschlagen
 
GARNITUR
Meringue – karamellisierte Haselnüsse

„Les Trois Rois“
Das „Les Trois Rois“ ist eines der ältesten Stadthotels in Europa. Das 5-Sterne-Superior-Hotel liegt mitten in der Altstadt Basels direkt am Rheinufer und in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone und zur Stadtmitte. Kongresszentrum, Museen und Geschäfte sind bequem zu Fuß erreichbar. Berühmte Persönlichkeiten wie Napoléon, Queen Elisabeth II., Pablo Picasso, Thomas Mann und viele mehr haben die exklusive Gastfreundschaft im Basler Grand Hotel genossen.
Seit Frühjahr 2007 ist Peter Knogl Küchenchef des Restaurants „Cheval Blanc“ im renommierten Grand Hotel Les Trois Rois in Basel. Für seine mediterrane Küche wurde er in den vergangenen Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet. In seinem Buch „Ma cuisine passionnée“, das im AT-Verlag erschienen ist und 74 Euro kostet, gibt es weitere Rezepte aus dem Cheval Blanc im Grand Hotel Les Trois Rois Basel.

www.lestroisrois.com

Patricia Brandenberger und Stephanie Gronewold

12. HUG-Wettbewerbsfinale mit jeweils 3 hochkarätigen Finalisten in zwei Kategorien

Erstmals mit neuem Konzept ging kürzlich der 12. HUG-Wettbewerb mit einem spannenden Finale über die Bühne.

In den Katogorien „Snack“ und „Dessert“ hatten sich im Vorfeld zahlreiche hoch motivierte Berufsleute mit kreativen und hochklassigen Füllideen um den Einzug ins Finale beworben, so dass der Jury die Entscheidung für die jeweils drei Finalisten schwer fiel.
Bemerkenswert war der hohe Frauenanteil bei den Bewerbungen. Dies setzte sich bis ins Finale fort, denn drei der insgesamt 6 Finalisten sind Damen.
Im übrigen trifft die Jury ihre Entscheidung immer auf der Basis von komplett anonymisierten Rezeptvorschlägen.

Hauptsponsor war in diesem Jahr Pacojet, Deutschland, der einen Pacojet 2 im Wert von 4.500 Euro für die Sieger der jeweiligen Kategorie zur Verfügung stellte. Die Sieger wurden am 13.11.2013 in der Lehrküche der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Bad Überkingen ermittelt.

Was gab es zu tun?
Gefragt waren 3 verschiedene Rezepturen für kreative (süsse und pikante)  Füllungen der HUG-Mini-Tartelettes  zum Apéro sowie jeweils ein Tellerdessert bzw. ein warmes Zwischengericht. In der Kategorie „Snack“ standen das HUG Mini-Snack-Tartelette Olive-Rosmarin für das Fingerfood und das HUG Snack Tartelette Carré 7 cm im Mittelpunkt. Bei „Dessert“ waren es das runde HUG Classic-Tartelette Choco 4,2 cm für Fingerfood und das HUG Dessert-Tartelette Carré 7 cm.

Frauenpower
Patricia Brandenberger (Kategorie Dessert) und Stephanie Gronewold (Kategorie Snack)
heissen die glücklichen Gewinnerinnen des 12. HUG-Wettbewerbs „Tartelettes Phantasia“.
Sie freuen sich jeweils über ihren neuen Pacojet 2.
Patricia Brandenberger überzeugte die Jury mit dem Tellerdessert „Sweet Passion“ im HUG Dessert-Tartelette Carré 7 cm.
Für das süsse Fingerfood stellte sie die ihre Kreationen im HUG Choco-Tartelettes 5cm unter das Motto „Fantastic taste experience“.
Das waren  „Vanille-Panna-Cotta mit Himbeerkern auf Himbeerkompott“, „Mini- Nuss-Schokoladen Gugelhopf auf Feigenkompott“ und „Passionsfruchtmousse-Pyramiden“

Stephanie Gronewold servierte als warmes Zwischengericht im HUG Snack-Tartelette Carré 7 cm „Gebratene Jacobsmuschel auf Vanille-Blumenkohlpüree, Pumpernickel und Gremolata“ und als Fingerfood in den Mini-Snack Tartelettes Olive Rosmarin Kreationnen von „Hummer, Erbse, Koriander“,  „Wachtel, Pilze, Kürbis“ und „Vitello Tonato in der Kirschtomate“.

Den zweiten Platz in der Kategorie Snack errang Martin Jahn.
Der Preis:  Ein Praxis-Wochenende im Hotel-Restaurant Landhaus Feckl, Ehningen
 (Mitglied in der Meistervereinigung Gastronom, Baden-Württemberg e.V., 1 Michelin Stern, 17 Punkte Gault Millau) mit Übernachtung für zwei Personen und Abendmenue.
Gestiftet von der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg e.V.

Der dritte Platz ging an Sabine Fischer.
Der Preis:  3-tägiger Fachkurs in Patisserie/Confiserie bei Süss Deko, Fellbach gestiftet von Inhaber Joachim Habiger

In der Kategorie „Dessert“ gab es erstmals in der HUG-Wettbewerbsgeschichte hinter der Gewinnerin Patricia Brandenberger ZWEI  Zweitplatzierte und keinen offiziellen 3. Rang.
Platz 2 teilen sich Kamil Gajewski und Marc Witzsche.

Die Verteilung der für den 2. und 3. Platz vorgesehenen Preise wurde per Los entschieden.
Die Preise:
Ein Praxis-Wochenende bei Karl-Emil Kuntz,Mitinhaber Hotel Krone, Herxheim-Hayna mit den Restaurants „Pfälzer Stube“ und „Kronen Restaurant“ (Gourmet) (Mit-Begründer der Jeunes Restaurateurs d’Europe, 1 Michelin Stern, 18 Punkte Gault Millau) mit Übernachtung für zwei Personen und Abendmenue

Fachkurs aus dem VKD-Seminarplan.
Jeder Finalteilnehmer erhält zusätzlich die beim Wettbewerb eingesetzten Buffetplatten der Fa. Zieher KG, Himmelkron, eine Gastroguss AMT-Pfanne und verschiedene weitere Sachpreise.

Schwere Entscheidungen für die Jury
Dass der Wettbewerb auch in der Sterne-Gastronomie einen bedeutenden Stellenwert besitzt, wird durch die hochkarätige Jury mit Walter Bauhofer (international erfahrener Koch und Küchenmeister, heute Fachlehrer an der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Bad Überkingen),  Joachim Feinauer (Konditormeister und Fachlehrer an der Gewerblichen Schule im Hoppenlau, Stuttgart) und Sternekoch Karl-Emil Kuntz, Krone Herxheim-Hayna, deutlich.

Walter Bauhofer betonte, dass vor allem in der Kategorie Dessert alle Finalisten ein nahezu gleich hohes Niveau zeigten. Deshalb gibt es auch 2 mal den 2. Platz. Letztlich entschieden nur Nuancen über den 1. und die 2. Preise.

Die Kreationen wurden wie auch 2012 inspiriert von der mediterranen, asiatischen und regionalen Küche. Die Desserts zeigen, dass in der Pâtisserie  aussergewöhnliche Kompositionen und verfeinerte Klassiker gleichwertig nebeneinander stehen.

In 4 Stunden mussten die Finalisten ihre eingereichten Vorschläge überzeugend zubereiten und auch sämtliche Dekore vor Ort herstellen.

HUG Kompetenz
Unter dem Motto „Wir backen – Sie füllen”  versteht sich die Schweizer HUG AG als Lösungsanbieter für die Gastronomie. Die über 80 verschiedenen Varianten an Snack-, Universal- und Desserttartelettes der HUG AG leben von den creativen Füllungen und phantasievollen Dekorationen der Küchenchefs. Für kulinarische und optische Abwechslung zu Apéro, Vorspeise, Hauptspeise und Dessert ist ausserdem mit den unterschiedlichen Formen und Grössen gesorgt.

Auch 2014 wird der HUG Wettbewerb „Tartelette Phantasia“ wieder stattfinden. Gerne können sich interessierte KöchInnen, Patissiers/Patissieres und KonditorInnen jetzt schon anmelden bei:

M&V Die Marketing & Vertriebs GmbH
Am Ortsring 8, 35315 Homberg, Tel. 06633-5700, Fax 06633-91 96 73
email: network@bautz-wendel.de
Die Teilnahmeunterlagen werden dann Anfang Juni 2014 automatisch zugeschickt.

Weitere kreative Rezepte für den Apéro, Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts finden interessierte Gastronomen auf der web-site der HUG AG:
www.hug-rezepte.ch
Zu beziehen sind die Snack- und Dessert Tartelettes und weitere HUG Convenience Produkte über den Alleinimporteur  Karl Zieres GmbH in Hanau – www.karl-zieres.de