Albert Adrià

Gourmettrend

Das Dessert wird zur Hauptspeise

Dessertköche, Patissiers und Chocolatiers sind die neuen Sterne am Gourmethimmel. Nachdem Spitzenköche jahrelang wie Rockstars verehrt wurden, tritt nun eine Generation an, die den Küchenchefs mit kreativen Kunstwerken Konkurrenz macht – und sogar eigene Dessertrestaurants eröffnet.

Das angeblich beste Restaurant der Welt ist tatsächlich ein magischer Ort. Wer einmal Ferran Adriàs „elBulli“ betreten hat, das sich wie eine Ferienvilla in eine abgelegene Bucht bei Roses an der Costa Brava schmiegt, wundert sich nicht mehr, dass hier gezaubert und anderswo nur gekocht wird. Eine fast meditative Stille liegt über der Anlage. Ferran Adrià, der an einem Tisch protokolliert, was die 40 hoch konzentriert arbeitenden Köche an diesem Tag erfinden, wirkt nicht wie der weltweit bestaunte Koch-Revolutionär, der er nunmal ist. Fast scheint er erfreut, dass die Aufmerksamkeit ausnahmsweise nicht ihm gehört, sondern einem anderen Superstar, der bislang allerdings nur Fachleuten und einer wachsenden Fangemeinde ein Begriff ist: Albert Adrià.

Der 37-Jährige ist nicht nur Ferrans jüngerer Bruder und der Mann hinter den virtuosen Desserts des „elBulli“. Er gehört auch zu einer kleinen Gruppe von Dessertköchen, Patissiers und Chocolatiers, die mit experimentellen, technisch und geschmacklich überragenden Kreationen die Welt der Süßspeisen allmählich in den Mittelpunkt der Spitzengastronomie rückt.

Lesen Sie den gesamten, sehr interessanten Artikel in DIE WELT:
www.welt.de/lifestyle/article1096893/Das_Dessert_wird_zur_Hauptspeise.html

The Chocolate Show für Schokoladenfans

Die Deutschen belegen beim weltweiten Schokoladenkonsum mit fast 10 Kilogramm pro Jahr einen hervorragenden zweiten Platz hinter der Schweiz. Wo die USA in dieser Auswertung gelandet sind, ist leider nicht bekannt. Dafür findet vom 9. bis 12. November in New York City im Metropolitan Pavillon & Altman Building die neunte Chocolate Show statt – und das ist ja auch eine Leistung!

The Chocolate Show Mehr als 65 Spitzen- Chocolatiers aus aller Welt werden hier ihre Süßigkeiten ausstellen. Konditoren und Schokoladen-Hersteller führen Live-Demonstrationen vor, bei denen man am Ende auch probieren darf. Besonders lecker: die herrlich dekadenten Drinks in der Chocolate Lounge. Der Auftakt der Festivitäten macht am 9. November die Gala Fashion Show mit Haute Couture Designs komplett aus Schokolade. Ein Muss für Chocoholics! (Quelle:newyork.de)

www.chocolateshow.com

Pralinenparadies – Das Geheimnis süßer Sünden

Sie ist die Königin der Schokolade: die Praline. Ihre aufwendige Herstellung ist die Krönung in der Kunst der Chocolatiers. Süßwaren, die diesen Namen verdienen, müssen mundgerecht sein und einen Mindest-Schokoladenanteil von 25 Prozent haben. Erfunden hat sie – natürlich – ein Franzose. Der Koch des Sonnenkönigs Ludwig XIV kreierte ein Konfekt aus Mandeln und Zucker, und das Praliné war geboren. Edle Schokoladenkunst setzt sich immer mehr gegen Billigware aus dem Supermarkt durch.

Schokolade ist seit dem Jahr 2000 um 26 Prozent teurer geworden. Trotzdem verspeisen die Deutschen jährlich 7,8 Kilogramm Schokolade pro Kopf und stehen damit auf Platz fünf in der Weltrangliste der Naschkatzen. Ein Trend, der sich in den letzten Jahren in der Qualität der Kakaomasse niedergeschlagen hat. Selbst die Schokolade im Supermarkt wird immer dunkler, enthält mehr vom wertvollen Rohstoff Kakao.

Am hochwertigsten sind handwerklich hergestellte Süßwaren: Unikate aus Schokolade.
Klaus P. und Frank G. gründeten im Jahr 2002 den ‚Pralinenclub Deutschland‘. Für knapp 18 Euro bekommen Mitglieder jeden Monat 30 handgeschöpfte Frischepralinés ins Haus geliefert. Die süßen Versuchungen beziehen sie von ausgesuchten Chocolatiers aus ganz Deutschland. Im Gebäude des Pralinenclubs werden sie zusammengestellt und umverpackt. Das muss schnell gehen, denn die hochsensiblen Kreationen enthalten keine Konservierungsstoffe.
‚Ich warte jeden Monat sehnsüchtig auf meine Schachtel Pralinen, denn meistens hält sie nicht länger als ein paar Tage‘, sagt TV-Star Jean Pütz, Mitglied im Pralinenclub. Er genießt sie ganz bewusst – Pralinen darf man niemals einfach nur verschlingen, sagt er, denn das wäre respektlos.

Und genau für diese Momente lebt und arbeitet der Chocolatier Serge M. aus Hannover. Er hat bei einem der besten Patissiers in Paris gelernt und zelebriert tagtäglich die hohe Kunst des französischen Konditorhandwerks. Seine Eclairs, vor allem aber seine Pralinen, werden an Luxushotels geliefert. Und bald auch an den Pralinenclub, denn Klaus P. ist der Meinung, dass die Himbeer-Vollmilch-Kreation in der nächsten Kollektion nicht fehlen darf – vorausgesetzt, Serge M. kann gleichbleibende Qualität liefern.

VOX, Montag, 23.10., 22:55 – 23:45 Uhr

Schokoladen-Restaurant

„Wer in der Hauptstadt abends wirklich außergewöhnlich köstlich speisen möchte, für den gibt es jetzt bei Fassbender & Rausch Chocolatiers am Gendarmenmarkt das erste und einzige Schokoladen-Restaurant Europas. Mit Gerichten und Geschichten rund um die Schokolade ist es am 15. September 2006 am eröffnet worden.

Hier können Schokoladen-Gourmets erleben, wie unglaublich verlockende Köstlichkeiten sich mit Edel-Kakao und feinsten Schokoladen zubereiten und verfeinern lassen. Kreiert und präsentiert werden diese Spezialitäten von Spitzenköchen mit Schokoladen-Kompetenz aus aller Welt.“ Soweit die (berechtigte) Werbung…

Das Empfehlenswerte ist das Folgende, das die Eigenwerbung so beschreibt:
„Schokoladen-Dinner ‚Viva Arriba!‘
Der junge kreative Spitzenkoch Sebastian Villavicencio Heymann aus Ecuador hat zusammen mit unserem Küchenchef Markus Walder exklusiv für Fassbender & Rausch Chocolatiers am Gendarmenmarkt ein 4-gängiges Schokoladen-Dinner entwickelt. Zum Dinner erfahren Sie das süße Geheimnis des Alexander von Humboldt, erzählt von seinem Reisegefährten Johann Ferdinand von Lichterfelde. Das 4-gängige Schokoladen-Dinner ‚Viva Arriba!‘ kostet pro Person 68 € (exklusive Getränke). Es findet jeweils um 20:00 Uhr bis 31. Oktober 2006 dreimal wöchentlich am Donnerstag, Freitag und Samstag statt. Tischreservierung: Freecall 0800-7578810.“ (Dr.Gerhard Hofmann )

www.fassbender-rausch.de

www.chocolats-de-luxe.de

Schokolade ist nicht gleich Schokolade! Wer
wissen will, woran man eine Schokolade von bester, handverlesener
Qualität erkennt, der muss ab sofort auf www.chocolats-de-luxe.de
klicken. Auf der Webseite laden 18 exquisite Chocolatiers aus ganz
Europa zum Entdecken, Genießen und Kaufen ein.

Die Chocolatiers Amedei, Aux Anysetiers du Roy, Café Tasse,
Caffarel, Chocovic, Clement Chococult, Dolci Pensieri de Calabria,
Dolfin, Domori, Enric Rovira, Jean Galler, Maglio, Manon, Mazet,
Meisterwerk, Michel Cluizel, Tiroler Edle und Weiss haben das Beste
aus ihrem Sortiment auf dieser Seite bereitgestellt. Die Auswahl
reicht von Tafelschokoladen über Pralinen, schokolierten Früchten,
feinsten Brotaufstrichen, Fondueschokolade bis zu Geschenksets für
alle Anlässe. Jeder Chocolatier verfolgt mit seinen Kreationen auch
eine eigene (Geschmacks-)Philosophie, mit der er den Gaumen verwöhnen
will. Es ist wie beim Wein, wo verschiedene Länder, Lagen, Sorten
oder die Cuvée des Winzers die unterschiedlichsten Aromen
hervorbringen. Die ganze Vielfalt der Schokoladen vereint jetzt
www.chocolats-de-luxe.de auf einer Seite.

Die absoluten Spitzenprodukte bei chocolats-de-luxe.de
Schokolade aus dem Hause Domori gehört zur Weltklasse. Domori zählt
zu den wenigen Chocolatiers, der für seine Schokolade nur ganz
besondere Kakaobohnen verwendet, die er unter anderem auch auf
eigener Plantage in San José, Venezuela, anbaut.
Franz Clement, Chocolatier vom Starnberger See, schöpft einige seiner
Schokoladen aus einem wildwachsenden Kakao (Cru sauvage), von dem
jährlich nur 20 Tonnen geerntet werden.

Weiterer Höhepunkt bei www.chocolats-de-luxe.de sind die
„Chocolate Accents“ des Spaniers Enric Rovira. Seine
Schokoladenkügelchen sind leicht eingeritzt, um sie auf den Rand
eines Champagnerglases zu stecken: Das sieht nicht nur dekorativ aus
– zugleich entsteht die wunderbare Geschmackskombination von herber
Schokolade (70 % Kakaoanteil) mit prickelndem Champagner.

Der CDL Club

CDL steht für „chocolats-de-luxe.de“-Club. Wer ihm angehört,
bekommt jeden Monat ein Überraschungspaket gefüllt mit feinster
Schokolade von einem anderen Chocolatier, Hintergrundinformationen zu
seinen Kreationen und zu seiner Philosophie, Rezepte und weitere
schokoladige Geheimnisse. Die Clubmitgliedschaft gibt es für 32 Euro
im Monat, entweder als Halbjahres- oder als Jahresabonnement.
Feinschmecker, die chocolats-de-luxe.de das ganze Jahr begleiten,
erhalten zusätzlich ein Geburtstagspaket.

Der Firmenservice bei chocolats-de-luxe.de

Selbstverständlich stellt chocolats-de-luxe.de nicht nur für
private Genießer, sondern auch für Firmen individuelle Geschenksets
zusammen und übernimmt die komplette Abwicklung, sowie den
Einzelversand an den gewünschten Empfänger.